Mein Pfad des Erwachens - Joerg Banisch - E-Book

Mein Pfad des Erwachens E-Book

Joerg Banisch

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Beschreibung

Du bist unzufrieden, oft gereizt, unausgefüllt? Dir fehlt der Sinn in deinem Leben? Du möchtest mehr und hast das Gefühl, dass dir irgendetwas fehlt? Dieses Buch ist für jeden Menschen gedacht, der mit seinem Leben nicht ganz so zufrieden ist. Für jeden, der glaubt, dass da noch mehr ist, als er oder sie bisher erlebt hat. Für Menschen, die sich und ihre Umwelt und Mitmenschen besser kennen- und verstehen lernen wollen. Für alle Leserinnen und Leser, die wieder mehr Freude, Glück, Zufriedenheit, Tiefe und Sinn in ihr Leben holen möchten und bereit sind, das Nötige dafür zu tun. Für Menschen, die wachsen wollen in ihrem Verständnis und ihrer persönlichen Entwicklung. Die bereit sind für das Wunder Leben! Dieses Buch soll dich zum Nachdenken anregen - anhand von Geschichten aus dem eigenen Leben des Autors, Geschichten und Sprichwörtern, zeigt dir dieses Buch, dass du mit deinen Träumen und Wünschen, Ängsten und Sorgen nicht alleine bist. Und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie du mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen kannst - anhand von vielen Übungen, Tipps und Praxisbeispielen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 200

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Autorenprofil

Jörg Banisch, Jahrgang 1973, hatte schon immer ein starkes Interesse an einem selbstbestimmten und sinnvollem Leben. Die Philosophie des Kampfsports und des Buddhismus, aber auch der Ureinwohner Amerikas, Afrikas und Australiens haben ihn schon seit seinen Kindertagen begeistert. Was sich in Kindertagen und in der Jugend hauptsächlich im Interesse an Kampfsportfilmen /-dokumentationen und anderen Dokumentationen jeglicher Art, sowie dem „verschlingen“ von Büchern zu diesen Themen äußerte, wurde dann im jungen Erwachsenenalter und den folgenden Jahren fast schon zur Obsession des „Andersdenkens“.

Irgendetwas gab es da draußen, was ergründet werden wollte.

Alles was nicht „Mainstream“ war, wurde genauestens „studiert“ (auch das beliebte Thema Verschwörungstheorien). Vor ca. 15 Jahren rückten dann die Themen wie Philosophie, Psychologie, Religionen, Kampfsport Philosophie, Meditation und andere Körper- und Geistesübungen, in den Vordergrund.

In seinem Buch „Pfad des Erwachens“ möchte er seine Erfahrung nun mit anderen Menschen teilen und aufzeigen, das wir, trotz widriger Umstände, mit der richtigen inneren Einstellung auch schwierige Situationen meistern und wieder mehr Lebensfreude, Selbstbestimmtheit, Zufriedenheit und „Glück“ in unser Leben ziehen können.

Für Janni

Vielleicht hilft dir dieses Buch, deinen eigenen

Weg im Leben zu finden…

Jörg Banisch

Mein Pfad des Erwachens

Eine Reise zurück zur mir selbst

© 2017 by Jörg Banisch

Umschlag, Illustration: Pixabay, Jörg Banisch

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN

978-3-7439-2082-8 (Paperback)

978-3-7439-2083-5 (Hardcover)

978-3-7439-2084-2 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Wieso dieses Buch?

Was war passiert?

Was will ich – was will ich nicht?

Es taten sich förmlich neue Welten auf!

Meditation & Achtsamkeit

Was bedeutet Achtsamkeit eigentlich?

Regelwerk für ein reicheres Leben

Stress ade! – Gelassenheit kann man lernen

Was ist Stress überhaupt?

Stress hat zwei Seiten

Der Stress entsteht im Kopf

Reg dich ab

Autopilot aus

Das 1 Sekunden Programm zur Stressbewältigung 18

Wie kann ich Gelassenheit lernen?

Die Basis für Gelassenheit

Problem gelöst?

Wie erreichen wir Gelassenheit?

Was ist Ungelassenheit?

Das Zauberwort heißt loslassen…

Wege zur Erkenntnis

Das Herz frei machen

Den Geist frei machen…

TIPPS für deine Roadmap

Eine wundervolle Liste

TIPPS für deine Roadmap

Eine kleine morgendliche Übung

Veränderung: Ein schwerer Weg mit vielen Hindernissen

Alles verändert sich …

Eine neue Aufgabe für mich

Auch dies geht Vorbei

Nichts ist so beständig wie die Änderung!

Leben bedeutet Veränderung

Veränderungen können auch Angst machen

So ein Unglück ist schon etwas Großartiges

Tipps für deine Roadmap

Glaubenssätze vs. Wahrheit

Glaubenssätze – gut oder schlecht?

Programmierung oder Auflösung von Glaubenssätzen

Glaubenssätze zu erkennen

Glaubenssätze zu überprüfen und zu hinterfragen

Loslassen und verändern

Glaubenssätze für deine Roadmap

Sieben Geheimnisse der Schildkröte 28

Der erste Geheimnis der Schildkröte…

Das zweite Geheimnis der Schildkröte

Das dritte Geheimnis der Schildkröte

Das vierte Geheimnis der Schildkröte

Das fünfte Geheimnis der Schildkröte

Das sechste Geheimnis der Schildkröte

Das siebte Geheimnis der Schildkröte

Abschalten kann man lernen

Schon im Büro beginnen

Kontrasterlebnisse schaffen

Die wichtigsten 6 Tipps zum erfolgreichen Abschalten:

Multitasking – Mythos und Wirklichkeit

Was bedeutet Multitasking?

Besser und effektiver arbeiten mit Multitasking?

Alles gleichzeitig funktioniert nicht

Dümmer dank Multitasking?

Verlieren wir durch Multitasking die Fähigkeit zur Ruhe und Entspannung?

Ständiges Umschalten im Gehirn führt zu Fehlern

Besser Aufgaben nacheinander erledigen

Genau mein Reden – danke Herr Koch !

Mit Achtsamkeit besser arbeiten

Je achtsamer, desto zufriedener und kraftvoller

Ein Neubeginn

Resilienz

Doch was genau ist das?

Gibt es die resiliente Persönlichkeit?

Strategie der Neubewertung.

Plan B

Wege zur Gelassenheit

Ruhe und Entspannung als Kraftquelle

Sanfte Bewegung und mentale Entspannung

Yoga

Qigong

Tai-Chi

Progressive Muskelentspannung (PMR)

Biofeedback

Autogenes Training

Genießen – ist auch eine Form der Entspannung

Probier´s mal mit Gemütlichkeit - Slow Life: Langsamer leben macht glücklich

Doch, was wäre, wenn …

Freundschaft

Bin ich ein Freund?

Das Ende

Übungen, Tipps und Tricks, Regeln

Die Praxis der Achtsamkeit

Essmeditation

Body Scan

Achtsame Routinehandlungen

Dankbarkeit

Unterwegs mit der Kamera

Perspektive ändern

Übungen zur Entspannung

Aufrechtes Sitzen

Anti-Stress-Atmung

Pause gönnen

Der Blick in die Ferne

Bewegung tut gut

Düfte entspannen

Die Blitz-Entspannung

Shiatsu to go

Das gekünstelte Lächeln

Nacken wärmen

Recken und Strecken

Traumreise

Atemzüge zählen

Kurz rein – lang raus

Der Entspannungsbaum

Der böse Brief

Der Seelen – Regen - Stein

Kritzelstunde

5 Dinge

THINK

Dinge, die das Leben besser machen

Diät machen

Weniger ist mehr

Literaturtipps

Internetseiten

Danksagung

Quellennachweis:

Vorwort

Auf dem Weg zu mir, hab ich mich oft verlaufen.

Prügel, die ich bezog, taten weh.

Auf dem Weg zur mir, stand ich oft frierend draußen und hab von dort in ein warmes Zimmer gesehen.

Und manchmal liefen mir Tränen über´s Gesicht.

Das Weitergehen fiel schwer, doch eines wusste ich …

NEIN – ICH GEB NIEMALS AUF…

…auch wenn es noch härter kommt.

Sonst verliere ich nur die Achtung vor mir!

Und ich steh wieder auf, auch wenn ich am Boden bin.

Denn ich schaff es bestimmt –

ICH SPÜR ES IN MIR!

Auf dem Weg zu mir, ging ich durch Himmel und Hölle.

Ich ahnte, die Freiheit liegt mitten drin.

Auf dem Weg zu mir, bin ich mir selbst begegnet.

Erkannte mich manchmal selber nicht mehr.

Doch eines wusste ich …

NEIN – ICH GEB NIEMALS AUF…

…auch wenn es noch härter kommt.

Sonst verliere ich nur die Achtung vor mir!

Und ich steh wieder auf, auch wenn ich am Boden bin.

Denn ich schaff es bestimmt …1

Wieso dieses Buch?

Der Gedanke ein Buch zu schreiben spukte mir schon lange im Kopf herum. Allerdings fehlte immer ein wenig die Muße und wohl auch der Mut diesen Schritt tatsächlich mal zu gehen. Gedanken wie

„.. wer will denn schon ausgerechnet von dir ein Buch lesen..!?!“

„…zu diesem Thema gibt es doch schon tausende Bücher …“

„Was meinst du, hättest du den Menschen zu sagen, was sie nicht schon wüssten…!?!“

Das ist sicherlich alles wahr und richtig – allerdings habe ich mit der Zeit gelernt, das man ab und zu einfach wieder mal eine kleine Erinnerung, einen sachten Schubs in die „richtige“ Richtung braucht, um sich bereits bekannten Dingen wieder bewusst zu werden.

Da hilft ein Buch zu lesen oft genauso gut, wie ein Gespräch unter „Gleichgesinnten“ oder mit Freunden.

In vielen Fällen ist ein gutes Buch oder noch besser ein gutes Gespräch ebenso geeignet sich selbst „wieder-zu-finden“, wie der Besuch eines Seminars, Retreats oder der klassische Besuch beim Arzt.

Und du hast den Vorteil, dass die - leider noch viel zu verbreitete - Hemmschwelle und sicherlich auch das meistens fehlende „persönliche“ zwischen Arzt und Patient bzw. Coach und Lehrgangsteilnehmer, beim Buch nicht den Prozess des Umdenkens beeinträchtigt.

Mit dem Buch bist du alleine – Du entscheidest ob und wann du es lesen willst, Du entscheidest wie lange du lesen willst, Du entscheidest, wie oft du einzelne Passagen lesen willst – alles hängt von Deinem persönlichen Engagement ab – und das ist es auch, worum es in diesem Buch gehen soll – um persönliches, um die Beziehung zu dir selbst, um dein Leben, deine Möglichkeiten, deine Chancen!

Chancen dein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen – sich deiner Selbst bewusst zu werden.

Vielleicht wunderst du dich gerade, dass ich dich nicht mit „Sie“ anrede!?!

Da es hier um ein sehr persönliches Thema geht – ich werde dir auch viele Beispiele aus meinem Leben aufzeigen – habe ich mich für das „Du“ entschieden, da ich es passender und einfacher finde, so über persönliche Dinge zu sprechen. (Wenn dir das „Sie“ lieber ist – ersetze das „Du“ beim Lesen einfach.)

Ein weiterer Vorteil eines Buches ist, du kannst dir beim Lesen so viel Zeit nehmen, wie du brauchst.

Keine Hektik, wie beim Arzt, weil du eigentlich sowieso schon zu lange im Behandlungszimmer sitzt und es ja auch schließlich noch andere Patienten außer dir gibt.

Mit einem Buch in der Hand bist du dein eigener Herr – ohne Termindruck oder Wartezeit - und wer hindert dich daran das gelesene mit einem Freund, einer Freundin, dem Arbeitskollegen oder der Arbeitskollegin, deinem Partner / deiner Partnerin zu teilen?

Der wichtigste Grund für mich dieses Buch zu schreiben, war allerdings… ich wollte meinen Traum endlich verwirklichen. Ich wollte nicht mehr warten, bis es vielleicht zu spät ist.

„Verschiebe dich nicht auf später!“

Und meine Zeit, ein Buch zu schreiben war gekommen…

Außerdem möchte ich Menschen gerne helfen zu erkennen, dass nicht jede schlimme Situation das Ende bedeutet.

Wir haben die Macht uns unangenehmen und schlimmen Situationen nicht nur zu stellen, sondern uns aus ihnen zu befreien, aus ihnen zu lernen und an ihnen zu wachsen – sie liegt ganz tief in uns selbst.

Wir müssen sie nur wieder neu entdecken.

Natürlich weiß ich, dass es schon viele Bücher zu diesem Thema gibt – ich will hier auch keinen neuen wissenschaftlichen Ratgeber herausbringen… ganz im Gegenteil!

Mein Wunsch ist es, ein Buch zu schreiben.

Ein Buch, das Menschen hilft wieder zu sich selbst zu finden – so wie auch ich es geschafft habe.

Zwar bin ich kein promovierter Professor oder Doktor – ich bin ein Mensch wie „du und ich“ - mit all den kleinen Wünschen, Sorgen, Nöten, Hoffnungen, Träumen, Ängsten und Zweifeln die jeder von uns hat – aber vielleicht wird gerade das auch den Unterschied machen.

Viele „Ratgeber“ sind oft nur Aufzählungen von Fakten und Studien, glaub mir, ich habe schon viele gelesen - die wird es hier auch an der einen oder anderen Stelle geben - aber mir fehlte in vielen Büchern zum Thema Selbstfindung, Selbstachtung, Selbst-bewusst-sein!, so ein bisschen die persönliche Note.

Mit diesem Buch möchte dir zeigen, mit welchen Mitteln ich es geschafft habe, möchte dich ermutigen, dich den Situationen und vielleicht auch deinen Ängsten zu stellen und den Mut zu haben dein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und dich für dich selbst verantwortlich zu fühlen. Und auch für dich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Denn das ist es, was wir – mich eingeschlossen – leider viel zu oft und viel zu lange anderen Menschen überlassen haben.

Aber die, für manche sicherlich harte Wahrheit, ist, das es nur einen einzigen Menschen auf der Welt gibt der für dich und dein Glück verantwortlich ist…

…Du selbst…

Dieses Buch soll dir nicht meine Sichtweise aufdrängen und ich möchte auch keine Überzeugungsarbeit bei dir leisten.

Ich möchte dir, und vielleicht auch ein Stück weit mir selbst, zeigen, wie ich es aus Krisen und schwierigen Situationen heraus geschafft und meinen „eigenen Pfad des Erwachens“ gefunden habe.

Ich möchte dich einfach einladen, mich ein Stück weit auf diesem, meinem Pfad, meinem Weg zu begleiten und wer weiß – vielleicht wird es dir helfen, dich selbst– und damit auch andere - besser kennen- und verstehen zu lernen.

Denn schlussendlich gilt, was schon Galileo Galilei wusste:

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“

Also hab den Mut und gehe auf Entdeckungsreise zu dir selbst…!

Und vielleicht – und das würde mich wirklich mehr als freuen - hilft dir die eine oder andere Geschichte, das ein oder andere Sprichwort, die Tipps und Erkenntnisse, die ich aus Seminaren, Büchern, Dokumentation, Abhandlungen und nicht zuletzt natürlich auch aus langjähriger eigener Erfahrung als Ausbilder, Vorgesetzter und Arbeitnehmer, Ehemann, Sohn und Vater – eben als Mensch, sammeln durfte, dich auf deinem eigenen Weg besser zurecht und dich selbst eventuell wieder zu finden.

Denn…

„Es gibt nur einen richtigen Weg, deinen Eigenen!“

Oder wie haben es die Fanta 4 so schön ausgedrückt:

„Herzlich Willkommen in Ihrem Leben. Indem Sie die Hauptrolle spielen.

Der Eintritt ist frei. Alles Weitere liegt in Ihrer Hand. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung und viel Spaß beim Leben Ihrer Wahl!“

Was hat mich also dazu bewogen mein bisheriges Leben in Frage zu stellen?

Was war passiert?

Als ich mich 2010 von meiner damaligen Frau nach 12 Ehejahren trennte, traf mich das ziemlich hart.

Meinen damals achtjährigen Sohn, konnte ich nun nicht mehr jeden Tag sehen, mit ihm spielen, ihn in die Arme schließen und zu Bett bringen…

Die Abende allein zu Hause waren manchmal schier unerträglich und ich war froh, dass ich meine Familie, viele Freunde und Bekannte hatte, zu denen ich gehen konnte, um die Abende nicht allein verbringen zu müssen.

Doch – und in diesem Falle Gott sei Dank - ist der Mensch ein Gewohnheitstier und mit den Wochen kam ich besser damit klar und verbrachte auch viele Abende in meinem neuen Zuhause - ganz allein mit mir.

Und wenn man Zeit mit sich selbst verbringt, beginnt man zwangsläufig sich Fragen zu stellen.

Ich tat es zumindest…

-Was war passiert, dass es soweit hatte kommen können?

-Was hätte ich besser machen können? (ja auch Männer können sich selbst reflektieren)

-Hätte ich mehr auf meine Partnerin eingehen müssen?

-Zu viel Arbeitet – zu wenig Familienleben?

-War ich einfach nicht glücklich genug mit mir selbst – und konnte deswegen auch nicht glücklich und zufrieden mit anderen sein?

-Hätte ich mehr Zeit für mich einplanen sollen oder sogar müssen?

An diesen Abenden und in - teilweise sehr intensiven und emotionalen - Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen, die ähnliches durchgemacht hatten, nach „Studium“ von Büchern über Selbsterkenntnis, Achtsamkeit, Buddhismus, Meditation, Selbstfindung, Psychologie und Philosophie stellte ich mir all diese Fragen und versuchte Antworten zu finden.

Und ich bekam sie – nicht immer die, die ich hören oder haben wollte – aber sie brachten mich zu der - für mich wichtigen - Erkenntnis:

ICH

– und nur ich allein - konnte an meiner jetzigen Situation, an meinem Leben und an meiner Zukunft etwas ändern.

Das konnte niemand anderes für mich tun – auch wenn ich das noch so gerne gehabt hätte!

Und somit gab es im Grunde auch nur eine wichtige Frage zu stellen:

Was will ich – was will ich nicht?

Und was konnte ich tun, um meine jetzige Situation zu meistern, wieder Spaß und Freude am Leben zu haben, positiv und hoffnungsvoll durchs Leben zu gehen – und ich fing einfach an, mit mir selbst ein Brainstorming zu veranstalten (Führungskräftetraining sei Dank!), indem ich alles was mir dazu einfiel einfach mal aufschrieb:

-Ich will zukünftig nicht mehr verletzt werden oder andere Menschen verletzen (oft schwerer getan als gesagt…)

-Ich will zukünftig mehr Zeit mit mir und für mich verbringen und Dinge tun, die mir Spaß machen und mir gut tun – und das Leben nicht mehr ganz so ernst nehmen.

-Ich will mein Arbeitspensum auf ein normales Maß reduzieren – auch wenn die Konsequenz vielleicht „weniger Geld“ heißt!

-Ich will mich nur noch mit Menschen umgeben, die ich mag und die mich mögen. Keine Zeit mehr verschwenden mit gequälten und gezwungen Besuchen bei (falschen) Freunden und Bekannten, mit denen man sich eigentlich schon lange nichts mehr zu erzählen hat oder die Freundschaft nur einseitig gepflegt wird.

-Ich will aus meinen Beziehungen, egal ob Freundschaft oder Liebe, einen Mehrwert für mich ziehen. Sie sollen mich auf meinem neuen Weg weiterbringen…

-Ich will mir keine leeren Versprechungen mehr antun, wie „... ich melde mich bei dir und dann machen wir mal wieder was Schönes…“ und wo dann auch nach mehrmaligen Nachfragen nichts draus wird.

Der eine oder andere Punkt wird dir vielleicht bekannt vorkommen – wenn einem so etwas widerfährt fühlt man sich oft unwohl, ungemocht und nicht mehr gewertschätzt.

-Ich selbst wollte aber auch selbst keine leeren Versprechungen mehr geben, sondern zu meinem Wort stehen – auch wenn es mal schwer fiel.

-Ich wollte meine Beziehungen intensivieren und meinem Leben mehr Sinn und Tiefe geben und auch dem Leben der Menschen in meiner Umgebung.

-Ich wollte den Menschen in meiner Umgebung mit Achtung und Respekt begegnen (wie ich herausfinden musste oft schwieriger getan als gesagt) und

-Ich wollte die Menschen in meiner Umgebung, wenn irgend möglich, dazu inspirieren es mir gleich zu tun

PUH! Ganz schön viel „Ich will“ und „Ich wollte“

Das war das Erste was mir durch den Kopf schoss, als ich fertig war mit meinem Brainstorming ... aber ich wusste

„ICH WILL! – ICH KANN! – ICH WERDE!“

Du hast es vielleicht schon bemerkt – ich lasse mich gerne mal von Liedern, Sprichwörtern (danke Oma!) und Geschichten inspirieren und pushen. – Das hat mir schon oft im Leben weitergeholfen – mein „Ab-und-zu“ Kick in die richtige Richtung!

Ich habe sehr viele Bücher zu Hause – und wie es der „Zufall“ will (ich glaube nicht an Zufälle, deshalb die Anführungszeichen, – aber an Schicksal) entdeckte ich in meinem Regal ein Buch aus den achtziger Jahren, welches sich mit dem

Thema Gelassenheit und Selbstfindung (im weiteren Sinne) beschäftigt.

Heute weiß ich – die Zeit – ICH – war reif und bereit für dieses Buch.

Nach Lektüre meines Fundes, weiteren Büchern über dieses und ähnliche Themen und etlichen Nächten im Internet merkte ich, dass es mir, je mehr ich mich mit Dingen wie Gelassenheit, innere Ruhe, Selbstfindung, Selbstmitgefühl und Selbst – Bewusst - Sein, Buddhismus, „Sinn des Lebens“, Philosophie, Psychologie, Meditation, Achtsamkeit, Slow-Life etc. beschäftigte und auch selbstkritisch auseinandersetzte (belüge dich nie, sei immer ehrlich zu dir selbst – und du wirst Erfolg haben) immer besser ging.

Dieser Prozess ist langwierig und oft auch schwierig – ehrlich gesagt endet er nie wirklich.

Wer sich dazu entschließt sein Leben selbst zu gestalten und Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen – sein Leben selbst „meistern“ will, sollte sich das klar machen.

Einfach ist anders – aber es lohnt sich.

„Ein wahrer Meister bleibt ein Schüler – sein ganzes Leben lang.“ Chinesisches Sprichwort

Der Erfolg – ein entspanntes, ausgeglichenes, ruhiges und sinnvolleres Leben - stellt sich nicht über Nacht ein. Genauso wie bei der Praxis der Meditation und insbesondere der Praxis der Achtsamkeit, beim Kraftsport oder Fitness, eigentlich bei allen wichtigen Dingen im Leben, ist es ein kontinuierlicher Vorgang, der vor allem eins verlangt – tägliche Anwendung und Wiederholung in der Praxis.

Aber für mich hat es sich mehr als gelohnt …

Nicht nur geistig und nervlich – auch körperlich ging es mir besser!

Wie wir später noch sehen werden, hat beispielsweise die Meditation, aber auch „Slow-Life“ und die Praxis der Achtsamkeit auf viele Bereiche im Leben einen positiven Effekt…

Und dieser Effekt stellte sich auch bei mir ein – schneller als ich dachte!

Es taten sich förmlich neue Welten auf!

Ich schloss neue Bekanntschaften, die zu Freundschaften wurden.

Nahm meine Umwelt viel intensiver und detaillierter wahr als jemals zuvor, lernte wieder Dinge zu sehen, auf die ich sonst nicht mehr geachtet hatte. Ich fing wieder an, mich an kleinen und alltäglichen Dingen zu erfreuen, frühere Selbstverständlichkeiten als Geschenk zu betrachten und dafür Dankbar zu sein.

Du kannst dir das Gefühl nicht vorstellen, wenn du es nicht selbst erlebt hast.

Ich konnte Menschen und Situationen, über dich mich früher stundenlang aufgeregt hätte, ruhiger und gelassener begegnen – da ich eine ganz neue Einsicht gewonnen hatte.

Die Einsicht, dass die meisten Menschen einem nichts Böses wollen und das Verhalten mir gegenüber nicht unbedingt etwas mit mir oder meinem Verhalten zu tun hatte.

Das klingt vielleicht abgedroschen oder esoterisch – aber es stimmt!

Es ist berauschend und faszinierend. Und wenn du es erstmal gespürt hast, lässt es dich nicht mehr los.

Und deswegen lade ich dich von ganzem Herzen ein, es auf jeden Fall auszuprobieren.

Es muss nicht Meditation oder Achtsamkeit sein – jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden und gehen, in seiner eigenen Geschwindigkeit („Slow-Life“) und nach seinen eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten – Hauptsache ist, du machst es!

Denn wir alle haben „unser Päckchen zu tragen“ und lassen unseren Frust oder unsere Ängste und Sorgen dann oft an jemandem aus, der eigentlich nicht der Grund dafür ist … Und mir geht es immer so, dass wenn ich unfair auf Jemanden reagiere oder ihn nicht wertschätzend behandle – dann habe ich hinterher meist ein schlechtes Gewissen.

Leider hilft eine – auch eine ernstgemeinte – Entschuldigung oft nicht, das Gesagte wieder gutzumachen.

„Einen Menschen zu verletzen, ist wie einen Stein in einen Teich zu werfen. Irgendwann beruhigt sich die Oberfläche wieder – aber der Stein bleibt trotzdem am Grund des Teichs.“ Chinesisches Sprichwort

Setzt du dich aber ehrlich mit dir selbst auseinander, und dabei können nicht nur Meditation und Achtsamkeit helfen, lernst du nicht nur dich selbst, sondern auch andere Menschen, besser kennen und kannst sie besser verstehen. Und durch dieses „kennenlernen“ und „verstehen“ gewinnst du Einsicht – und diese Einsicht wird dir helfen dich selbst und andere nicht mehr mit unnötigen Wutausbrüchen oder unnötigen Worten, Vorwürfen etc. zu kränken und zu belasten.

Im Gegenteil – du wirst in der Lage sein, die Wut, den Frust, die Angst deines Gegenübers zu lindern – durch Verständnis, aufmerksames Zuhören und liebevolles Sprechen.

Unser Leben wird freier – frei von Wut, Aggressionen, Ängsten und Nöten.

Wir erleben ein sinnvolleres Dasein – mit innerer Gelassenheit und Ruhe… - innerem Frieden.

Menschen, die sich, vielleicht auch schon länger, mit Meditation und ähnlichen Dingen beschäftigen, werden wissen wovon ich spreche…

Meditation & Achtsamkeit

Höre ich da den einen oder anderen Einwand?

– Meditation …

„Das kostet doch viel zu viel Zeit!“

„Ich kann mich nicht jeden Tag 30 – 60 min. hinsetzen und nichts tun…“

„Hab ich schon ausprobiert – bin ich nicht für geschaffen…“

So oder so ähnlich denken die meisten Menschen, wenn sie das Wort Meditation hören - wahrscheinlich wird es dir ähnlich gehen - genauso wie mir, bevor ich mich intensiver damit beschäftigt habe.

Wir haben ein ganz bestimmtes Bild im Kopf:

Da sitzt ein Mensch im Lotus-Sitz mit überschlagenen Beinen, entweder alleine oder im Kreis mit Anderen, und konzentriert sich auf ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Handlung.

Vielleicht auf das Ein- und Ausatmen oder auf leise im Hintergrund laufende Musik.

Eventuell sogar noch ein Mantra „betend“.

Aber Meditation ist wesentlich mehr als nur „… rumsitzen und nichts tun…“

Denn erstens bedeutet Meditation nicht, nichts zu tun – sondern etwas für dich und deine Gesundheit, sowohl psychisch als auch physisch – und so mehr Ausgeglichenheit und Gelassenheit in dein Leben zu bringen.

Und mit kontinuierlicher Praxis und Übung auch in das Leben der Menschen in deiner Umgebung.

Deine Familie, Freunde und Bekannte werden die Veränderungen an dir und in dir bemerken und dich darauf ansprechen…

Mir ist es auf der Arbeit passiert.

Da fragt mich eine Kollegin „…sag mal was nimmst du eigentlich für Zeug? Du bist ja so entspannt in letzter Zeit – das ist ja schon bald unheimlich…“

Leute die mich aus früherer Zeit kennen (so wie meine Arbeitskollegin) – werden wissen warum sie so erstaunt war – da war ich nämlich alles andere als entspannt.

Wie heißt es so schön – ein richtiger „Bollerkopp“.

Und mit der Zeit werden dich auch wildfremde Menschen ansprechen – so wie es mir erst vor kurzem in einem Festzelt passiert ist.

Da sprach mich ein Mensch an, den ich noch nie zuvor gesehen hatte und wir kamen einfach so ins Gespräch – er meinte ich hätte so eine positive, lebensfrohe Ausstrahlung, dass er mich einfach ansprechen musste…

Natürlich war ich erstmal verwundert – so etwas war mir noch nie zuvor im Leben passiert!

Dieses Gefühl ist unbeschreiblich – und es macht süchtig nach mehr!

Es bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und bestärkt mich immer wieder, mich ständig neu zu entdecken und mich weiter zu entwickeln.

Ich hoffe, dass ich dir mit meiner Geschichte ein wenig helfen kann es auch für dich zu entdecken – das würde mich wirklich mehr als freuen!

Und zweitens muss Meditation nicht zwingend zeitintensiv sein, wie wir in Jon Kabat-Zinn´s Buch „Achtsamkeit für Anfänger“ erfahren:

„Es gibt viele Formen von Meditation, wobei wir unter Meditation Folgendes verstehen können:

1.unsere Aufmerksamkeit und Energie systematisch zu regulieren, 2. Indem wir die Qualität unserer Erfahrung beeinflussen und möglicherweise transformieren, 3. im Dienste der Verwirklichung des gesamten Spektrums unseres Menschseins und 4. unserer Beziehungen mit anderen und der Welt.“

Puh – schwieriger, aber interessanter Satz – ich musste ihn mehrmals lesen bevor ich ihn verstanden habe. Aber keine Angst – es geht leichter verständlich weiter…

Es gibt zwei einander ergänzende Möglichkeiten dafür: formell und informell.