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Eine Walliser Religions- und Ethiklehrerin wollte ein Leben in der jüdischen Wurzel führen. Falschübersetzungen und nachträgliche Einschübe in den Schriften der Katholischen Kirche konnte sie aus Gewissensgründen nicht mittragen und hat folglich am eigenen Leibe die Dreistigkeit der Kirche kennen gelernt. Ihre einzige Einnahmequelle wurde ihr weggenommen und die Kirche schreckte nicht davor zurück, sich in Staatsangelegenheiten einzumischen. Rufmord durch verleumderische Pressemitteilungen, ein vermutlich organisierter Schüleraufstand und eine dem Gesetz widersprechende fristlose Entlassung waren die Folgen! Die Vorstellung von der heilen Schweiz wurde ihr abgeschminkt und sie kam nicht darum herum, sich damit auseinanderzusetzen, weshalb ihre Heimatgemeinde bereits vor 100 Jahren aus der Kirche ausgeschlossen wurde und ein nie aufgeklärter Kindsmissbrauch-Skandal eines Priesters die Opfer bis heute schädigt. Dass Menschen gerade durch Religion und Kirche vom Eigentlichen, - nämlich dem persönlichen, freien Glauben und die Beziehung zu Gott entfernt werden, ist ein Verbrechen an sich.
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Seitenzahl: 110
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Edith Kuonen
Meine Geschichte mit Staat und Kirche
….. nicht an Jeshua glauben sondern wie Jeshua glauben
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Prolog
Befragung im bischöflichen Ordinariat
Horrorerlebnisse nach meinem Kirchenaustritt
Auf der Suche nach Arbeit
Die Verantwortung abschieben – hoch lebe die Bürokratie samt Inkompetenz!
Cours de français intensif / intensiver Französischkurs
Die Haltung der Medien
Reaktionen von jüdischer Seite aus
Antisemitismus und Antizionismus
Einigungsversuch
Staatsratsentscheid
Rechtsbeistand
Rückforderungen des Bistums an meine Adresse
Rauswurf aus der Pensionskasse
Ungeahnte Fundgruben bei Einsichtnahme der Gerichtsakten
Stempel der Kirche und Kindesmissbrauch - kein Einzelfall
Abrutschen unters Existenzminimum
Ein Sommer und seine Perspektiven
Ein Fall fürs Bundesgericht
Erinnerung an die Ausstände des Staates
Antisemitismus in Europa auf Vormarsch
Volkszählung 2014
Bundesgerichtsentscheid – Das lang ersehnte Resultat
Bilanz oder die Moral von der Geschichte
Anhang
Impressum neobooks
Als Walliser Religions- und Ethiklehrerin wollte ich ein Leben in der jüdischen Wurzel führen.
Falschübersetzungen und nachträgliche Einschübe in den Schriften der Katholischen Kirche konnte ich aus Gewissensgründen nicht mittragen und habe folglich am eigenen Leibe die Dreistigkeit der Kirche kennen gelernt.
Meine einzige Einnahmequelle wurde mir weg-genommen und die Kirche schreckte nicht davor zurück, sich in Staatsangelegenheiten einzumischen.
Rufmord durch verleumderische Pressemitteilungen, ein vermutlich organisierter Schüleraufstand und eine dem Gesetz widersprechende fristlose Entlassung waren die Folgen!
Die Vorstellung von der heilen Schweiz wurde mir abgeschminkt und ich kam nicht darum herum, mich damit auseinanderzusetzen, weshalb meine Heimatgemeinde bereits vor 100 Jahren aus der Kirche ausgeschlossen wurde und ein nie aufgeklärter Kindsmissbrauch-Skandal eines Priesters die Opfer bis heute schädigt.
Dass Menschen gerade durch Religion und Kirche vom Eigentlichen, - nämlich dem persönlichen, freien Glauben und die Beziehung zu Gott entfernt werden, ist ein Verbrechen an sich.
Im nachfolgenden Bericht erzähle ich nach bestem Wissen und Gewissen was mir im schweizerischen Kanton Wallis widerfahren ist und setze mich kritisch mit dem Vorgefallenen auseinander. Jetzt mit etwas Abstand kann ich die Dinge in klarer und verschärfter Form beschreiben, als ich mir dies jemals gestattet hätte solange ich noch im Schuldienst tätig war.
Es bleibt jedem Leser und jeder Leserin selbst überlassen, sich ein eigenes Urteil über das Geschehen zu bilden, bei dem es um Ehrlichkeit, Mut und Auslegungen der Schriften sowie den Gesetzen von Staat und Kirche in der Schweiz handelt!
„Nehmen Sie Platz“, weist mich der Generalvikar mit einer bestimmenden Bewegung an, damit ich mich auf einem der schweren Holzstühle des Besprechungszimmers niedersetze. Wir blicken uns in die Augen und es entsteht eine Pause, ein Moment der Stille, in der nicht absehbar ist, wie sich das Gespräch entwickeln wird.
Es scheint, mein Gegenüber ist aufs Höchste konzentriert und die Luft ist so dick, dass man sie schneiden könnte.
„Nun .... ich habe in meiner Korrespondenz bereits alles dargelegt“, unterbreche ich das Schwei-gen .... worauf der Generalvikar beginnt, sich mit gekünstelten Worten zu äussern, jedoch darauf bedacht bleibt, sachlich und formell einleitend folgendes klarzustellen: „Es ist jedem Menschen freigestellt, was er glauben will und es ist ihre freie Entscheidung, die katholische Kirche zu verlas-sen.“
Mit seinem eindringlichen, versteinerten Blick durchbohrt mich der Generalvikar drohend und lässt wie ein programmierter Automat eine weitere wichtige Bemerkung fallen: „Über inhaltliche Fragen werde ich mit ihnen nicht diskutieren, es ist jedoch klar, dass eine katholische Religions-lehrerin in allen Punkten mit der Lehre unserer Kirche einverstanden sein muss!“
Jetzt ist es heraus, das worum es geht, bei aller Toleranz, die nach aussen gepredigt wird, schluss-endlich muss man mit den „Punkten“ einverstan-den sein.
Dies lässt mir, als Jemand, der im Auftrag der Kirche ReligionslehrerInnen ausgebildet und begleitet hat, wiederum bewusst werden, dass diejenigen, die die Dogmenlehre der Kirche im Gesamten mittragen, eine verschwindend kleine Minderheit darstellen.
Wie wenn er meinen Gedankengang erraten hätte, fährt der Generalvikar beschwichtigend fort: „Natürlich gibt es einige kirchliche Mitarbeit-erInnen, die die Kirchenlehre nicht in jedem Punkt
mittragen.... im Gesamten jedoch, muss man schon einverstanden sein.
Sogar ich selbst bin in gewissen Bereichen, wie zum Beispiel dem Frauenpriestertum, anderer Meinung wie die Amtskirche“, gibt er sich betont fortschrittlich, „im Wesentlichen jedoch, darf keine abweichende Haltung akzeptiert werden.“
„Ich habe mich damit auseinandergesetzt“, begin-ne ich, „dass derjenige, den man uns unter dem Namen Jesus vorgestellt hat, gemäss historischer Überlieferung Jeshua ben Joseph geheissen hat, dass er Jude war und nach dem jüdischen Glau-ben gelebt und gebetet hat.
Nie hat er als jüdischer Gelehrter gepredigt, dass wir ihn anbeten sollen und hat stets auf den Vater verwiesen. Zudem hat er keine Religion gegründet oder verlangt, eine solche zu gründen. Meinerseits will ich zurück zu den jüdischen Wurzeln und wenn es innerhalb der Katholischen Kirche mög-lich ist, zu den jüdischen Wurzeln zurückzukehren, hätte ich kein Problem meinen Entschluss aus der Kirche auszutreten rückgängig zu machen, wie ich das schriftlich vorgeschlagen habe.“
Nun verändert sich der Gesichtsausdruck vom Generalvikar. Seine Augen erscheinen mir rötlich und weisser Speichel liegt in seinen Mundwinkeln. Mich befällt ein Schaudern, während ich den wei-teren Erklärungen, die mich nicht überzeugen, aufmerksam folge.
Dann jedoch stellt er sie, .... ihre, .... seine ...., die Frage, die so sehr brennt:
„Anerkennen sie, dass Jesus der Sohn Gottes ist?“
„Jeder Jude und jede Jüdin ist doch Sohn bezie-hungsweise Tochter Gottes“, habe ich bereits in einem früheren Gespräch am Telefon geantwortet.
„Anerkennen sie, dass er wahrer Gott ist?“, dröhnt der Generalvikar präzisierend, jedoch mit ge-reiztem Tonfall und bleibt trotzdem bemüht, Ruhe zu bewahren.
„Ich anerkenne nur den Vater als den Einen, Einzigen Gott, ER, der Gott Abraham's, Isaak's und Jaakob's“, betone ich nun meinen Glauben.
„Ja für sie gilt nur das 'Alte Testament' und das 'Neue Testament' werfen sie völlig über den Haufen“, ereifert sich der Generalvikar nun.
„Das stimmt nicht“, entgegne ich der kirchlichen Autorität, „dort jedoch, wo nachweislich falsche Übersetzungen getätigt worden sind, trage ich dies nicht mit1 und für mich ist offensichtlich, dass Anbetung, nur dem Einen Gott gebührt“, betone ich meine Überzeugung.
„Sie haben doch die Lehre der Dreieinigkeit stu-diert und gelernt“, kontert der Generalvikar, „sie wissen doch, dass durch Jesus das Christentum entstanden ist?“
„Das Christentum ist durch den ehemaligen Sonnenanbeter Kaiser Konstantin im 4. Jahrhun-dert zur Staatsreligion erklärt worden und ab diesem Zeitpunkt, hat man die totale Trennung von der jüdischen Wurzel gewollt. So hat man beispielsweise unter anderem anstelle des Schabbatgebotes, das gemäss der Schrift für ewige Zeiten gegeben ist, angefangen, den heidnischen Sonntag zu heiligen und aus dem Juden Jeshua einen christlichen Gott kreiert“ antworte ich.
„Wollen sie Bibelstellen sehen, die aufzeigen, dass da ein Auftrag war, eine Kirche zu gründen?“, schreit nun der Generalvikar, „soll ich es ihnen zeigen?, soll ich es ihnen zeigen?“
„Nein, das müssen sie nicht“, antworte ich ruhig und bin ob mir selbst erstaunt, dass ich mich nicht aus der Fassung bringen lasse. Mir tritt in Erinne-rung, dass sich die Katholische Kirche, gemäss Expertenberichten auf das Evangelium2 beruft mit welcher oft die Kirchengründung erklärt wird, auf eine Falschinterpretation stützt: Nicht auf Petrus als Mensch sollte die Kirche aufgebaut werden, sondern auf dessen jüdischen Glauben und wie er ihn gelebt hat. Über die Definition Kirche könnte noch philosophiert werden.
„Gott braucht keinen Stellvertreter hier auf Erden und was sich die Kirche mit ihrer Unfehlbarkeit heraus interpretiert hat, stinkt zum Himmel“, denke ich mir.
Je weiter sich das Zwiegespräch hinzieht, umso klarer stellt sich heraus, dass ich nur noch heraus aus diesem Lügengebäude und zum Vater umkeh-ren will.
Laut erwähne ich gegenüber dem Generalvikar: „Schauen sie, in der Schrift finden sie nirgends eine Stelle die besagt, dass Gott eine Mutter hat“ und schneide damit ein weiteres heikles Thema an, gespannt darauf, inwieweit der Generalvikar hier zu dem sogenannten Punkteprogramm steht.
„Siehe, deine Mutter“ hat doch der sterbende Jesus am Kreuz zu Johannes gesagt“, erhitzt sich der Generalvikar nun.
„Ja Myriam, ist die Mutter Jeshuas, aber eben nicht von Gott. Natürlich, müssen sie das so durchziehen, wenn sie Jesus zu Gott machen, aus den geprüften jüdischen Schriften geht hervor, dass Gott keine Mutter hat und vor dem Anbeten einer Himmelskönigin3 wird bereits in den alten Schriften gewarnt“ versuche ich darzulegen.
„Was sie da von sich geben, ist jüdisch“, stellt der Generalvikar klar, „ich habe nichts gegen Juden, aber wissen sie was, gehen sie doch zu denen arbeiten.... Es ist eine Anmassung, dass sie noch weiter unterrichten wollen!“
In diesem Moment wird mir klar, dass die Kirche ihren Einfluss weiter geltend machen wird, mir meinen Job auch im konfessionsneutralen Fach als Ethik- und Religionslehrerin beim Kanton weg-zunehmen. Mir wird bewusst, dass ich gegen eine alte dicke Mauer renne und mit dem Benennen archäologisch geprüfter Schriften in ein Wespen-nest gestochen habe.
Die Verabschiedung fällt kühl aus und wie ich das Bischofshaus verlasse, weiss ich, dass ich wie eine Gefangene innerlich aus einer langjährigen Haft entlassen wurde ..... eine ungeahnte innere Befreiung stellt sich bei mir ein, obwohl mir be-wusst ist, dass ich vor einer ungewissen Zukunft stehe.
Nachdenklich lasse ich die Ereignisse der letzten Wochen an mir vorüberziehen.....
Im März 2013 informierte ich den Priester meiner Taufgemeinde darüber, dass ich aus der Katho-lischen Kirche austrete, da ich zu den jüdischen Wurzeln zurückkehren will, keine Dreieinigkeit anbete und nicht hinter den Interpolationen/Ein-schüben oder Falschübersetzungen der Katho-lischen Kirche stehe und darüber schweigen soll.
„Aber die Juden haben doch Jesus getötet“ hörte ich den Priester seine Ansicht darlegen in einem fraglichen Versuch, mich von meinem Weg abbrin-gen zu wollen. „Nein, Herr Pfarrer, die Römer ha-ben Jeshua getötet“, berichtigte ich ihn und war erstaunt, dies in der heutigen Zeit (Nostra Aetate)4 noch von einem Theologen hören zu müssen.
Der Bischof hatte mir drei Monate nach dem er-wähnten Treffen persönlich geschrieben und erklärt, dass ich ab sofort nicht mehr im Auftrag der Katholischen Kirche arbeiten dürfe, ihm jedoch mitteilen könne, wenn sich in meiner Haltung zur Kirche etwas verändern würde.
Meine Antwort wartete er nicht ab, sondern for-derte parallel mit gleichem Datum meine Ent-lassung für alle Fächer auch die konfessi-onsneutralen, die ich beim Staat unterrichtete. Dabei konnte festgestellt werden, dass ich ihm binnen kurzem dahingehend geantwortet hatte, dass ich wiederum eintreten würde, wenn ich ein Leben in der jüdischen Wurzel, der Mutterreligion der Christen, leben könne. Dies hat der Bischof nicht mal beantwortet.
Zirka 3 Monate waren seit meinem Kirchenaustritt vorüber und alles lief seinen gewohnten Verlauf. Die Schulstunde mit den Jugendlichen war wie-derum wie im Fluge vorbei als der Schuldirektor ins Zimmer trat und ich seine sorgenvolle Miene zunächst nicht deuten konnte.
Deshalb erkundigte ich mich nach seinem Wohl-ergehen, worauf er antwortete, dass es ihm we-gen einer schlechten Nachricht, die er erhalten habe, nicht so gut gehe. Gleich darauf eröffnete er mir, dass mir das Bistum meine Berechtigung zum Unterrichten entzogen und dies auch für das neu-trale Fach Ethik-Religionen-Gemeinschaft verlangt habe. Er drückte mir seine Sorge aus und legte dar, dass ein Berg von Problemen auf mich zu-kommen würde, wodurch es mir verunmöglicht sein würde, meine Arbeit als Lehrerin weiterhin ausüben zu können.
Eindringlich verwies er mich darauf, dass ich nicht mehr akzeptiert und es die beste Lösung sei, wenn ich das Arbeitsverhältnis von mir aus auf-löse, was ich ausdrücklich verneinte.
Durch seine weiteren ausgeblümten Veranschau-lichungen mit dem Verweis auf den früheren Skan-dal von der Kruzifix-Affäre Abgottspon verleihte er Nachdruck, mich zu dem Schritt einer Kündigung zu bewegen, da sich die Schule keinen Skandal wie dem damaligen Fall leisten wolle.
Auch wenn ich vor einem Gericht höchstwahr-scheinlich recht bekommen würde, wäre der Druck seitens der Eltern, Schulkommission etc. jedoch so erheblich, dass dieser Aspekt für ihn mehr Gewicht habe. Diese seine Intervention fasste er abschliessend dahingehend zusammen, dass er mich einfach hätte informieren wollen.
Bei mir blieb der bittere Beigeschmack des Wortes Kündigung!
Das anschliessende Verhalten der Schuldirektion und der Eltern sollte bestätigen, inwieweit die Panik und Ängste bereits Fuss gefasst hatten und welche Auswirkungen die Machtgebärden der Katholischen Kirche hatten. Ich sollte hautnah erleben, wie aus der Gerüchteküche Panikmache produziert worden ist und unter welchem Druck die christgläubigen Menschen im Grunde selbst im 21. Jahrhundert gefangen sind.
Anders ausgedrückt, persönliches Denken, Han-deln oder Prüfen ist nicht erwünscht, der Vormund ist die Kirche und sie bestimmt. Selbst staatliche Schulen ordnen sich nach diesem katholischen Relikt ohne Widerspruch. Objektives Infragestellen scheint unmöglich, während im jüdischen Glauben Fragen ausdrücklich erwünscht sind, die persön-liche Freiheit gefördert wird und jede Sklaverei im Judentum überwunden wurde, steht hier zumin- dest der Katholizismus im direkten Gegensatz.
Die laut tönende missionierende freiheitliche Dok-trin des Christentums, wie hier im besonderen im Katholizismus, erweist sich nun offensichtlich als Mogelpackung.
Fragen, prüfen, nachforschen, selbständig denken unerwünscht, persönliche Freiheit nur im vorgege-benen Rahmen angeordnet, vorgeschrieben von sogenannten Doktoren wie Oberen der Kirche erlaubt. Sklaverei im klassischen Sinne. Eine the-atralisch vorgetragene Freiheit die an Dramaturgie nicht mehr zu überbieten wäre, gäbe es da nicht noch den Weihrauch, den Sand, der in die Augen gestreut wird und die ständige Manipulation im wahren Leben, mir ist zum Schreien.
Wir werden sehen, in folgenden Kapiteln, wenn vom Religionsunterricht die Rede war, was darunter verstanden wird, es zeichnet sich im Wei- teren ebenfalls ab, inwieweit unter dem Begriff Re- ligionsunterricht ausschliesslich ein Katholischer Religionsunterricht und Glaubenslehre dieser Kir- che verstanden wurde, statt dem eigentlichen Fach ERG (Ethik-Religionen-Gemeinschaft), welches ich laut staatlichem Auftrag unterrichten sollte.
