Mind Fuck - Lewis Black - E-Book

Mind Fuck E-Book

Lewis Black

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2019
Beschreibung

!!! Warnung !!! Black Edition Mind Fuck ist nichts für die Fans von Petting und Kuschelsex. Hier geht es um Fallenlassen, genommen werden und ein Stück weit ausgeliefert sein. In 6 Kurzgeschichten und 2 Sweets geht es hier um Sex in reiner Form, Verlangen und absolute Geilheit. Willkommen im Kopfkino, nimm Platz und genieß die Show.

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Lewis Black

Mind Fuck

begehrt, verführt, ausgeliefert

Mein Dank, an alle die geholfen haben diese Zeilen entstehen zu lassen. BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Skybar

 

Whatsapp: „Hey du, lange nichts von dir gehört. Kennst du ne gute Bar in Mannheim? Ich bin da heute und morgen und wollte ausgehen!? Mein Typ geht mir echt auf die Nerven! Will dich aber nicht vollheulen!“

 

Ja, seitdem du deinen neuen Typen hast, hatten wir uns echt wenig gelesenen geschweige denn gesehen!

 

„Hey! Sehr schön von dir zu lesen. In Mannheim ist die Skybar die beste Adresse, um ein paar Cocktails zu schlürfen. Wann willst du da sein? Zu zweit? Ich sage Alex Bescheid, er kümmert sich darum!“

 

Ich kenne Alex seit fast 20 Jahren und kann mich genau darauf verlassen, dass du in guten Händen bist. Und ich bin ja nicht weit weg, Seminar in Heidelberg.

Gedanken kreisen.

 

„20 Uhr zu zweit! Sorry ich habe Stress. Danke dir!“

 

Du kennst mich gut genug um zu wissen, dass du dich um nichts mehr kümmern musst.

 

Eine halbe Stunde später, ich habe in der Zwischenzeit mit Alex telefoniert:

 

„Erledigt! Tisch für 2 Personen, 20 Uhr. Viel Spaß, Süße! Paradeplatz in 68156 Mannheim!“

 

Mein Tag geht mit Gruppenaufgaben und Vorträgen weiter. Unterschwellig beschäftigt mich deine Aussage: „Der geht mir echt auf die Nerven.“

Der Tag rennt. Meine Gedanken sind eher bei dir und mein Plan reift, mir das mal vor Ort anzuschauen.

 

Whatsapp an Alex: „Sind sie schon da? Wer ist der Typ?“

 

„Deine Freundin ist der Mega-Hammer, aber was ist das für ein Typ bei ihr? Der Hannes scheint nicht wirklich den Durchblick zu haben. Der sülzt sie mir irgendeiner Scheiße zu und rafft nicht, dass sie das nur langweilt.“

 

„Bin in 30 Minuten da. Mach einen Cocktail auf`s Haus! Das muss ich mir ansehen!“

 

Eine knappe halbe Stunde später parke ich und fahre mit dem Fahrstuhl nach oben! Die Tür geht auf und ich schaue direkt in deine Augen. Dass dir dein Drink nicht aus der Hand fällt, ist alles. Dein Blick wechselt von gelangweilt an deinem Typen, über irritiert, direkt in Erstaunen! Die Bar ist nicht groß, du kannst das Funkeln in meinen Augen erkennen! Ich freue mich dich zu sehen. Du bist einfach so verdammt hübsch, und deine Augen! Ich steh auf dich!

 

Selbst dein Typ bekommt das mit und dreht sich irritiert um. Boots, verwaschene Jeans, schwarzes Hemd und breite Schultern, treffen auf Studenten Sneaker, 0815 Hemd und pure Langeweile!

 

Alex kommt auf mich zu. Eine herrliche, freundschaftliche Umarmung. Das tut gut ihn endlich mal wieder zu sehen. „Komm, erzähl! Wie geht es dir?“

 

Ich wähle meinen Sitzplatz so, dass ich euch sehen und beobachten kann. Du bist wie ausgewechselt. Er erkennt dich so gar nicht wieder und labert irritiert immer weiter! Alex und ich unterhalten uns, lachen über Erlebtes und vergangene Zeiten, trinken ein paar neue Kreationen seines Barkeepers, und mein Blick bleibt immer wieder an dir hängen. Um mich zu sehen, musst du deinen Kopf leicht nach rechts drehen, du weißt nicht wie du dich verhalten sollst! Dein Gegenüber erreicht dich nicht mehr. Deine Gedanken sind woanders, du bist unruhig und kannst es nicht lassen immer wieder nach mir zu schauen.

 

Es ist kurz vor zehn, deine Begleitung nur noch Statist. Alex muss kurz weg, noch etwas erledigen. Ich quatsche mit Ramon dem Barkeeper und spüre deinen Blick, welcher an mir klebt. Ich trinke meinen Cocktail aus und schlendre hinter dir vorbei zu den Toiletten.

 

„Hallo, guten Abend“, grüße ich dich und du erwiderst nur ein leises und fast schüchternes „Hi“. „Kennst du diesen Typen näher?“ Das kann ich gerade noch hören, als ich um die Ecke biege. Die Antwort bekomme ich leider nicht mit.

 

Ich muss eigentlich überhaupt nicht, aber ich wollte doch mal etwas Bewegung in die Sache hier bringen. Wenige Minuten später, als ich zurückkomme, schaut mich dein Typ mit großen Augen an. Ich stehe mittlerweile direkt neben dir, fasse mit meiner Hand in deine Haare und gebe dir einen frechen, stilvollen Kuss. Du bist gelähmt, überrascht und nervös, aber du erwiderst den Kuss. Vertraut und in Duft und Geschmack, wie eine Explosion für die Sinne. Im Augenwinkel sehe ich deinen Kasper, der gerade aufstehen will.

 

„Sorry, du Pfeife. Ich rette mal eben dieser wundervollen Lady den Abend. Du hattest deine Chance und bist leider raus.“

 

Ich nehme deine Hand und bitte dich ohne Worte aufzustehen, was du auch sofort tust. Ich nehme deine Jacke vom Stuhl und helfe dir hinein. Du folgst einfach meinen vorgegebenen Bewegungen und Forderungen ohne ein Wort, wie ferngesteuert und so extrem angezogen von mir. Du folgst meinen Lippen und meinen Augen.

 

„Das kannst du doch nicht machen, du Schlampe!“ sagt er zaghaft und nicht sehr laut in deine Richtung.

 

Mein Stichwort! Er steht gerade auf und versucht sich völlig vergebens vor mir aufzubauen. Ich nehme ihn seitlich in den Arm und sage ganz leise: „Wenn du diese Frau noch einmal Schlampe nennst, werde ich dir wehtun, du Clown!“ Zu mehr komme ich nicht. Du stellst dich vor mich und legst deine Arme auf meine Schultern.

 

Als ich mich umdrehe steht Alex schon wieder im Fahrstuhl, grinst und meint nur: „Ich kümmer mich um den Kerl. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.“

 

„Einen Sundowner für unseren Freund!“ schallt es von Alex durch die kleine Bar in Richtung von Ramon hinter der Theke.

 

Du liegst in meinem Arm, dein Kopf auf meiner Brust, der Bar den Rücken zugekehrt, meine Hände um deine Hüften gelegt. Die Tür vom Fahrstuhl schließt sich und du blickst noch nicht einmal mal zurück.

 

Ihm steht der Schock ins Gesicht geschrieben. Er schaut noch bis die Tür zu geht und ich grinse ihn einfach nur an. Du reckst deinen Kopf ein wenig und möchtest einen Kuss. Diesen Wunsch erfülle ich dir nur zu gerne und packe zu. Es ist so verdammt gut dich im Arm zu halten, unsere Zungen umschmeicheln sich. Ich dreh dich leicht und drücke dich an die Scheibe des gläsernen Fahrstuhls. Mein Kuss wird fordernder und meine Hände gleiten über deinen Bauch hinauf zu deinen Brüsten. Spüre den Spitzenstoff und werde in dem Moment, als meine Finger deinen harten Nippel erreichen, vom ‚Bing‘ des Fahrstuhls aus meinem Wahnsinn gerissen.

 

Meine Finger streichen durch deine Haare und ich ziehe deinen Kopf in den Nacken. Du schaust mir nun direkt in meine Augen. Du kannst die Gier, die Geilheit, aber auch ganz viel Gefühl darin erkennen. Sie sind dunkel und funkeln. Du schmiegst dich wieder fest an mich, dein Kopf ganz nah an meinem Hals und flüsterst ganz leise:

 

„Warum hast du mich so lange warten lassen?“ „Ich dachte du hättest Besseres zu tun und ich wollte dir nicht auf den Keks gehen. Ich wusste ja, du hattest Stress mit der Uni und dem Job und du hättest dich ja auch melden können. Also kann die Sehnsucht nicht so groß gewesen sein.“ Entgegne ich.

 

„Und ob die groß war, größer als du dir vorstellen kannst.“