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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar 'Minnesang', Sprache: Deutsch, Abstract: Beim Verfassen dieser Hausarbeit hat sich als ein großes Problem der Mangel an Dietmar- spezifischer Sekundärliteratur herausgestellt. Doch habe ich dennoch versucht den zu behandelnden Text Dietmars von Eist größtmöglich auszuleuchten. Um ihn aber verstehen und literaturhistorisch einordnen zu können, soll vorweg kurz der literarische Kontext seiner Entstehungszeit angerissen werden, woraufhin dann ein paar Worte zum Autor folgen, bevor auf den Text und seine Überlieferung eingegangen wird. Die anschließende Analyse der Form und des Inhalts münden in eine Gesamtinterpretation, die mit der literaturhistorischen Einordnung den Bogen zum Anfang meiner Hausarbeit schlägt. Weiterhin sei kurz vorweggenommen, dass ich im Folgenden im fortlaufenden Text der besseren Lesbarkeit wegen die Strophen mit römischen und die Verse mit arabischen Ziffern bezeichnet und bei Zitaten die Strophen- und Verszahlen durch ein Komma getrennt in Klammern hinter die entsprechenden Textstellen gesetzt habe.
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Veröffentlichungsjahr: 2006
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Germanistisches Seminar WS 2004/2005
Hauptseminar „Minnesang“
Analyse Dietmars von Eist
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1. Vorwort
Beim Verfassen dieser Hausarbeit hat sich als ein großes Problem der Mangel an Dietmar- spezifischer Sekundärliteratur heraus gestellt. Doch habe ich dennoch versucht den zu behandelnden Text Dietmars von Eist größtmöglich auszuleuchten. Um ihn aber verstehen und literaturhistorisch einordnen zu können, soll vorweg kurz der literarische Kontext seiner Entstehungszeit angerissen werden, woraufhin dann ein paar Worte zum Autor folgen, bevor auf den Text und seine Überlieferung eingegangen wird. Die anschließende Analyse der Form und des Inhalts münden in eine Gesamtinterpretation, die mit der literaturhistorischen Einordnung den Bogen zum Anfang meiner Hausarbeit schlägt.
Weiterhin sei kurz vorweggenommen, dass ich im Folgenden im fortlaufenden Text der besseren Lesbarkeit wegen die Strophen mit römischen und die Verse mit arabischen Ziffern bezeichnet und bei Zitaten die Strophen- und Verszahlen durch ein Komma getrennt in Klammern hinter die entsprechenden Textstellen gesetzt habe.
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Was ist eigentlich Minnesang, worüber definiert er sich und was macht seine Sonderstellung unter der Literatur des Mittelalters aus? Und an welcher Stelle seiner Entwicklung tritt der Autor von „Seneder vriundinne bote“ auf? Die Antworten darauf sollen Grundlagen für das Verständnis des zu behandelnden Textes bieten.
In der Mitte des 12. bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts ist die Minne das bestimmende Thema der Lyrik im deutschen Sprachraum. Jene Dichtkunst, die auch Minnesang genannt wird, birgt einiges Erklärungspotential. Im Folgenden soll daher eine zeitliche Einordnung vorgenommen werden, wobei auch einzelne Phasen der literaturgeschichtlich recht langen Periode beschrieben werden. Weiterhin werden markante Wesensmerkmale aufgezeigt, die allen Liedern gemeinsam sind. E in Nachteil dieser Darstellung ist die scheinbare Negierung der Individualität der einzelnen Minnelieder, die aber zweifelsohne besteht. Daher soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Gemeinsamkeiten Unterschiede nicht ausschließen.
