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Es gibt wenige Bücher, die liest du und sie verändern dich und dein Leben für immer. Solch ein Buch hältst du in deinen Händen. Dieses außergewöhnliche 60 Tage Mobbing FREI-Programm ist der Start in dein neues gelassenes, glückliches, mobbingfreies Leben. Der Inhalt ist machtvoll und wirkt verändernd. Mobbing bringt starke negative Emotionen mit sich. Mobbingbetroffene fühlen sich hilflos, unsicher, frustriert und viele sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation. Oft haben sie Angst, zur Arbeit zu gehen und sich wieder den Stress mit diesem einen Menschen auszusetzen. Und dieser emotionale Stress ist wie das Schlucken von Gift in kleinen Dosen. Diese Art von Stress schädigt das Immunsystem und macht langfristig krank. Irgendwann beginnen Mobbingbetroffene zu denken: “Mit mir muss etwas nicht in Ordnung sein.” So beginnen sie an sich selbst zu zweifeln. Die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl sind verheerend. Das Schlimmste ist nicht die Mobbing Situation selbst. Mobbingbetroffene malen sich in der Fantasie ihrer Gedanken die schlimmsten Horrorszenarien aus: “Was könnte morgen im Job nicht wieder alles passieren. Hoffentlich lassen sie mich morgen in Ruhe.” Das nennen wir Sorgen machen. Diese sorgenvollen Gedanken fühlen sich schrecklich, fast hoffnungslos an. So leiden Mobbingbetroffene nicht nur in der Mobbingsituation. Sie leiden zu Hause weiter an ihren sorgenvollen Gedanken. Die meisten Mobbingbetroffenen befinden sich in einer gedanklichen Negativspirale, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Und diese schmerzlichen, ängstlichen, unsicheren Emotionen schweben wie eine dunkle Wolke über ihnen und machen das Leben grau und trostlos. Für dich hat diese Situation bald ein Ende. Du erfährst hier: - Warum du bis jetzt von Mobbing betroffen warst - Wie du der Mobbing Falle ein für allemal entkommst - Wie du entspannte und harmonische Beziehungen mit anderen Menschen schaffst - Wie du schmerzliche Emotionen innerhalb von Sekunden in angenehme Emotionen wandelst - Wie du ein freies, gelassenes, glückliches und erfolgreiches Leben lebst, in dem du dich wohlfühlst Je weiter du in diesem Programm kommst, desto mehr kleine und große positive Veränderungen wirst du erleben. Viele kleine Veränderungen summieren sich und ehe du dich versiehst, bist du kein Mobbingopfer mehr. Dann bist du frei. Dieses außergewöhnliche Programm ist das Ende von Mobbing in deinem Leben.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2024
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2. überarbeitete Auflage 2024
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Was bekommst du mit diesem außergewöhnlichen Buch?
Einleitung
1. Mobbing - Den Prozess verstehen
Dein geheimes Tagebuch
2. 7 Dinge, die du ab sofort unterlassen musst!
Dein neues inneres Selbstgespräch
3. Die 5 Stufen im Mobbingprozess
Effektive Kommunikation mit dem Mobber
4. Warum du dich schlecht fühlst & wie du dem ein Ende machst
Emotions-Transformations-Strategie
5. Wie Sorgen dein Leben grau & trübe machen
Die Sorgen - FREI - Strategie
6. Wie das, was du glaubst, dein Leben formt
Neue Gedanken für dein neues ICH
7. Wie du Einfluss auf dein Leben gewinnst
Mentale Planung mit der Zeit-Absichtsfenster-Methode
8. Die Lösung all deiner Probleme
Selbstliebe & Selbstakzeptanz
9. Wie du dich unnötig lange in Problem gefangen hältst
Mentaltechnik *Problem-Projekt-Lösung*
10. Kommunikation mit dem AL-Kollegen ab Mobbing-Stufe 3
Mobbing-Kommunikation mit AL-Kollegen
11. Raus aus der Opferrolle!
Wertschätzung und Dankbarkeit
12. Die Last der Vergangenheit loslassen
Vergangenheit loslassen & Vergeben
13. So gewinnst du an Einfluss: Justieren von Ausstrahlung
Das bewusste Wählen deiner Ausstrahlung
14. Wenn du alles getan hast…
Wiederholung ist die Mutter der Weisheit
15. Die fatalen Folgen von Mobbing für Unternehmen & die Lösung
Projekt *Gutes Klima am Arbeitsplatz*
16. Das dicke Ende
Über den Autor
Unterlagen, Workbook, & Ressourcen
Links & Angebote
Impressum & Rechtliche Hinweise
Es gibt wenige Bücher, die liest du und sie verändern dich und dein Leben für immer. Solch ein Buch hältst du in deinen Händen. Dieses außergewöhnliche Mobbing-FREI-Programm ist der Start in dein neues gelassenes, friedvolles, mobbingfreies Leben. Der Inhalt ist machtvoll und wirkt verändernd.
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Es gibt Menschen, die sagen: Nimm Mobbing nicht persönlich. Wenn ein Mensch jeden Tag aufs Neue beleidigt, gedemütigt oder herabgesetzt wird, dann ist das persönlich. Wenn ein Mann seiner Frau täglich mit Worten und Verhalten zeigt, wie wenig wert sie ist, dann ist das persönlich. Wenn dein Kollege unwahre Gerüchte über dich verbreitet und diese Gerüchte schaden dir, dann ist das auch für dich persönlich.
Mobbing bringt starke negative Emotionen mit sich. Mobbingbetroffene fühlen sich hilflos, unsicher, frustriert und viele sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation. Oft haben sie Angst, zur Arbeit zu gehen und sich wieder den Stress mit diesem einen Menschen auszusetzen.
Dieser emotionale Stress ist wie das Schlucken von Gift in kleinen Dosen.
Diese Art von Stress schädigt das Immunsystem und macht langfristig krank. Zuerst seelisch und schon bald folgt körperliche Krankheit.
Irgendwann beginnen Mobbingbetroffene zu denken: “Mit mir muss etwas nicht in Ordnung sein.” So beginnen sie an sich selbst zu zweifeln und allein dieser Gedanke führt zu noch mehr Unsicherheit und zu Hilflosigkeit. Die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl sind verheerend.
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Das Schlimmste ist nicht die Mobbing-Situation selbst. Menschen malen sich in der Fantasie ihrer Gedanken die schlimmsten Horrorszenarien aus:
“Was könnte morgen im Job nicht wieder alles passieren. Hoffentlich lassen sie mich morgen in Ruhe.” Das nennen wir *Sorgen machen*.
So leiden Mobbingbetroffene nicht nur in der Mobbingsituation. Sie leiden zu Hause weiter an den eigenen sorgenvollen Gedanken, die sie noch unsicherer und ängstlicher machen.
So befinden sich viele Mobbingbetroffene in einer gedanklichen Negativspirale, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.
Und diese schmerzlichen, ängstlichen, unsicheren Emotionen schweben wie eine dunkle Wolke über ihnen und machen das Leben grau und trostlos.
Für dich hat das schon bald ein Ende. Du bekommst mit diesem Buch die vollständige, exakte Anleitung, die dich vom Mobbing befreit.
Du erkennst hier:
Auf diesem Weg werde ich dich begleiten und unterstützen.
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Je weiter du in diesem Programm kommst, desto mehr positive Veränderungen wirst du, nicht nur im beruflichen Umfeld, erleben. Viele kleine Veränderungen summieren sich und ehe du dich versiehst, bist du kein Mobbingopfer mehr. Dann bist du frei. Dieses außergewöhnliche Programm ist das Ende von Mobbing in deinem Leben.
Nur zwei Voraussetzungen sind dafür nötig:
Du solltest das Buch lesen. Bis zum Ende. Ganz in Ruhe lesen. Aber: Lesen allein ist nicht genug…Du solltest die kleinen Übungen ganz in Ruhe erledigen.Du bekommst hier nicht nur das Wissen, das dich von Mobbing befreit, hier bekommst du einfache Schritt für Schritt Anleitungen, die dir sofort auf einfache Weise helfen, dein Leben harmonisch, gelassen, glücklich und vor allem frei von Mobbing und frei von anhaltend negativen Emotionen zu leben.
Du wirst die Erfahrung machen: Jede einzelne der kleinen Übungen und Mentaltechniken in diesem Programm funktioniert tatsächlich! Nach jeder neuen kleinen Übung wirst du sofort positive Resultate sehen und erfahren.
So wird das neue Wissen gleich in den Alltag deines Lebens integriert und positive Veränderung ist unvermeidbar. Dann ist das Wissen in diesem Buch so wertvoll für dich und wird dein Leben positiv auf den Kopf stellen. Dann hat sich meine Arbeit gelohnt.
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Dieses Programm bietet dir Hilfe und Unterstützung weit über den Inhalt des Buches hinaus. Mit dem Kauf dieses Buches hast du Anspruch auf zahlreiche Boni. Perfekt vorbereitete Aufgaben- und Übungshefte zum Ausdrucken, effektive Mentaltechniken und geführte Meditationen zum Anhören und Herunterladen und weitere Überraschungen, die dir wertvolle Hilfen sind.
Dieses Programm bringt zahlreiche positive Nebenwirkungen in dein Leben:
Deine Beziehungen werden sich spürbar verbessern, du wirst gelassener, glücklicher, friedvoller und klarer. Dein Selbstvertrauen wächst, du wirst dich selbst mehr mögen. Als Folge werden andere Menschen dich mehr mögen. Du wirst dich lebendiger, gesünder, energetischer fühlen, du wirst deine Intuition wieder deutlich wahrnehmen. Deine Lebensqualität steigt und du wirst frei sein von dem innerlichen Drang, dir Sorgen machen zu müssen. Menschen in deinem Umfeld werden deine positiven Veränderungen bemerken.
Achtung:
Die Prozesse in diesem Buch wirken lebensverändernd!
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Herzlich Willkommen!
Meine Absicht mit diesem wertvollen Programm ist, dir und möglichst vielen Menschen einfache, praktikable Schritt für Schritt Anleitungen an die Hand zu geben, die dein Leben und das Leben vieler Menschen in positivster Weise verändern und dem Mobbing schnell ein Ende bereiten.
Einfache Strategien, die leicht umsetzbar sind und die sofort zu viel weniger Stress mit anderen Menschen und gleichzeitig zu harmonischen Beziehungen, Gelassenheit, Lebensfreude und Glück führen.
Wenn du das liest oder hörst, dann lernst du ganz nebenbei, deine Gedanken und Emotionen so zu lenken, dass du dich immer besser und besser fühlst.
Du wirst schon bald in der Lage sein, die Emotionen zu wandeln, die weh tun, die sich nicht gut anfühlen. Und, was noch viel besser ist: Du wirst jederzeit in der Lage sein, dir selbst angenehme, positive, inspirierende Emotionen zu schaffen und dich dabei so gut zu fühlen.
Das ist ein riesiges Stück emotionaler Freiheit.
Wird das die Qualität deines Lebens drastisch zum Positiven verändern?
Natürlich, darauf kannst du dich verlassen!
Stell dir vor, du brauchst dir nicht mehr unnötige Sorgen zu machen. Wie viel mehr an Zeit hättest du, um dich auf wirklich wichtige Dinge zu fokussieren?Stell dir vor, wenn ein anderer Mensch etwas sagt oder tut, worüber du dich noch vor kurzem aufgeregt hast oder enttäuscht warst, nun kannst du friedvoll lächeln und gelassen in dir ruhen. Das ist ein wunderbares Gefühl.Stell dir vor, du ersetzt die Zeit, in der du dich früher schlecht gefühlt hast, in der du destruktive, schmerzhafte Emotionen empfunden hast, nun durch ermutigende, inspirierende und kraftgebende Emotionen.* * *
Einiges, was du hier erfährst, kann dich *treffen*. Es kann schmerzhaft sein, zu erkennen, was du dir selbst in der Vergangenheit *angetan* hast und wie unnötig es war. Hier wird niemand verurteilt. Du hast in der Vergangenheit getan, was du für richtig gehalten hast. Dich trifft keine Schuld. Es ist Unwissenheit, die den Menschen schadet.
Schon bald wirst du erkennen, wie du es künftig besser machst. Du wirst erkennen, wie du dir künftig nicht mehr schadest. Im Gegenteil, hier lernst du, dir selbst gut zu tun. Du ahnst noch nicht, wie hilfreich dieses Programm für dich ist.
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Das außergewöhnliche Mobbing-FREI-Programm ist dein Schlüssel zu Gelassenheit, zu harmonischen Beziehungen mit anderen Menschen. Es ist dein Schlüssel für eine stabilere Gesundheit, für mehr Leidenschaft im Leben und für deinen Erfolg. Egal, was Erfolg für dich persönlich bedeutet.
Sei gespannt, was dich in diesem außergewöhnlichen Programm erwartet.
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Mein Wunsch für dich ist es, dass du mit diesem wertvollen Programm dein Leben von Mobbing und unnötigen Sorgen befreist und so viel entspannter, freier und gelassener leben kannst. Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben.
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Der Weg vom Mobbingbetroffenen zu einem gelassenen, friedvollen, glücklichen Leben ist ein großer Sprung in deiner persönlichen Entwicklung. Deine persönliche Entwicklung endet nie. Es wird immer noch besser. Menschen ahnen nicht, wie viel Potential in ihnen steckt. Menschen ahnen nicht, wie viel Einfluss sie selbst auf ihr Leben haben. Du wirst mit diesem Programm einen Einblick bekommen.
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Fordere hier dein persönliches Passwort für Arbeitsunterlagen, Ressourcen und Boni an:
Wenn du dein Passwort hast, findest du hier alle Unterlagen, Ressourcen und Meditationen übersichtlich geordnet:
Lege dir einen separaten Mobbing-FREI Hefter an und hefte alle deine Unterlagen und Aufzeichnungen in diesem Hefter ab.
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Verschiedene Studien in Europa und Amerika belegen, dass ca. 24% aller Schüler ein- oder mehrmals Opfer von Mobbing sind. Ca. 50% aller Schüler haben innerhalb der letzten 7 Tage Mobbing miterlebt oder waren selbst betroffen. Ähnlich setzt es sich im Studium und am Arbeitsplatz fort.
Ca. ¼ aller Menschen sind oder waren von Mobbing betroffen. Du bist nicht allein!
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Zuerst brauchst du eine solide gedankliche Grundlage, um ein klares Verständnis zu erlangen, was sich in einer Mobbingsituation abspielt. Nur wenn du den Prozess klar verstehst, kannst du effektiv agieren und all dem ein schnelles Ende machen.
Hier erfährst du:
Warum mobbt der Mobber?Wie sucht sich der Mobber seine Opfer aus?Welche Rolle spielen die Zuschauer?Welche Rolle spielst du in diesem Spiel?Das Wort Mobbing mag ich nicht besonders. Für mich ist Mobbing dominantes, herabsetzendes, beleidigendes, oft verdeckt aggressives Verhalten, das andere Menschen klein halten, verunsichern und so das Leben zur Hölle machen soll. Manchmal kommt es zu Handgreiflichkeiten oder zu sexueller Belästigung. Mobbing kann sich gegen eine Person oder gegen eine Gruppe richten.
Warum mobbt der Mobber?
Ein Mobber mobbt nie aus einem starken Selbstwertgefühl heraus. Ein Mobber mobbt nie, weil er so selbstsicher ist. Vielleicht erscheint er dir selbstsicher, aber das ist er nicht. Ein selbstbewusster, geistig gesunder Mensch würde nie auf die Idee kommen, einen anderen Menschen in schäbiger Weise herabzusetzen oder zu beleidigen. Das tut nur ein Mensch, der selbst unsicher und ängstlich ist. Und um die eigene Unsicherheit zu kaschieren, trägt der Mobber die Maske von Selbstsicherheit und Dominanz.
Der Mobber fühlt sich selbst größer, wenn er andere Menschen klein macht. Der Mobber spürt ein Gefühl von Macht, von Kontrolle, wenn er dich aus der Kontrolle bringt. Wenn du dich aufregst, wenn du Ärger oder Unsicherheit zeigst, ist das wie Treibstoff für den Mobber. Er hat es geschafft, dich aus der Fassung zu bringen. So gibst du dem Mobber die Macht, dich und deine Emotionen zu kontrollieren.
Ein Mobber bekommt oft wenig echte Anerkennung. Manchmal mobbt der Mobber, um die Anerkennung der Gruppe zu bekommen. Vielleicht verbreitet er oder sie unwahre Gerüchte, spinnt Intrigen oder zieht hinter dem Rücken über dich her. Und weil dem Mobber Menschen zuhören, fühlt er oder sie sich in diesem Moment anerkannt und wichtig.
Vielleicht hast du etwas, was der Mobber nicht hat und das macht ihn die eigene Unzulänglichkeit bewusst. So versucht der Mobber dich klein zu halten, damit er vor sich selbst größer erscheinen kann.
Manchmal sieht der Mobber in dir eine Konkurrenz. So macht er dir das Leben schwer, lenkt dich mit kleinen und großen Intrigen von deiner Arbeit ab. Er versucht alles, um deine Motivation zu stehlen und so deine Arbeitsleistung zu schmälern. Das Ziel könnte sein, dir die Hölle auf Erden zu bereiten, damit du recht bald kündigst.
Manchmal ist der Chef der Mobber. Vielleicht bist du zu gut im Job, zu fleißig oder willst zu hoch hinaus und der Chef sieht in dir eine Konkurrenz. Oder er möchte deinen Job mit einer Person seiner Wahl besetzen. So kritisiert der Chef, kontrolliert alles was du tust, überhäuft dich mit Aufgaben, setzt unmögliche Abgabetermine oder sabotiert deine Arbeit auf andere Weise.
Wie sucht sich der Mobber seine Opfer aus?
Der Mobber sucht sich Menschen für seine Intrigen, die er für schwächer hält, als sich selbst. Menschen, die sich leicht einschüchtern lassen. Menschen, die ab und an unsicher erscheinen. Menschen, die sich nicht zur Wehr setzen können oder wollen. Und er bevorzugt Menschen, die keinen starken Rückhalt im Rest des Teams haben.
So wie ein Hund Angst und Unsicherheit von weitem riecht, spürt der Mobber die Unsicherheit in den Menschen.
Und wenn du ab und an unsicher bist und dich leicht aus der Fassung bringen lässt, dann bist du ein gefundenes Fressen für den Mobber.
Menschen mit einem hohen Maß an Selbstachtung und Selbstwertgefühl sind keine Opfer für den Mobber. An ihnen würde er sich die Zähne ausbeißen. Da er selbst kein starkes Selbstbewusstsein hat, sucht er nach Menschen, die ein ähnlich schwach ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben, die manchmal unsicher sind und ab und an an sich selbst zweifeln.
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Wir werden das in einem späteren Kapitel genauer betrachten und sichere Lösungen finden.
Ich weiß, was ich schreibe, ist nicht immer angenehm. Lass uns hier bitte ehrlich sein und Klartext reden. Nur das hilft dir.
Welche Rolle spielen die stillen Zuschauer?
Die Zuschauer sind die stillen Dulder von Mobbing. Sie ermöglichen das Mobbing durch ihre Passivität. Einige Zuschauer richten ihr Fähnchen nach dem Wind und zeigen dem Mobber mit bestärkenden Gesten oder einem hämischen Grinsen, dass sie seine Sicht unterstützen. Manchmal dienen sie dem Mobber als Handlanger. Vor derartigen Kollegen solltest du dich künftig in Acht nehmen.
Einige der Zuschauer sind froh, dass sie nicht selbst Zielobjekt des Mobbers sind.
Gäbe es keine stillen Dulder, gäbe es kein Mobbing.
Jeder, der Mobbing duldet, ermöglicht Mobbing.
Wenn der Chef ein stiller Dulder ist, dann ist es für den Betroffenen besonders schlimm. Der Mobber wird in seinem Verhalten bestärkt, weil er die stillschweigende Rückendeckung des Chefs hat. Der oder die Betroffenen scheinen keinerlei Unterstützung zu haben.
Wie mit solch einem Mobbing- oder Mobbingdulder-Chef umzugehen ist, erfährst du in einem späteren Kapitel.
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Einige der stillen Zuschauer denken: Warum soll ich ausgerechnet den Mund aufmachen? Die Anderen sagen ja auch nichts. So sehen sie dem Mobbing tatenlos zu und ermöglichen so das intrigante Spiel.
Würde der Großteil der Zuschauer Stellung für das Zielobjekt des Mobbers beziehen, wäre es für den Mobber schon weit schwieriger, das Netz seiner Intrigen weiter zu spinnen.
Der Mobber braucht Rückendeckung vom Großteil des Teams. Wenn Zuschauer stillschweigend das Mobbing-Spiel dulden, dann hat der Mobber seine Rückendeckung.
Jetzt wird es richtig interessant:
Welche Rolle spielst du in diesem Spiel?
Ohne dich wäre dieses üble Spiel nicht möglich. Du lässt dich mit deinem Verhalten auf dieses Spiel ein. Du übernimmst die Rolle des Betroffenen oder besser des Opfers in diesem Spiel. Niemand hat dich gezwungen, diese Rolle einzunehmen. Du bist irgendwie in diese Rolle hineingeraten.
Es gibt ja auch Kollegen - und das sind wahrscheinlich die meisten - die haben diese Rolle nicht übernommen. Weil für diese Kollegen schon vorher im Kopf feststeht: Nicht mit mir!
* * *
Mach dir keine Sorgen, du hast die Rolle als Opfer von Mobbing schon bald hinter dir. Ich möchte dir hier erklären, warum du dort hineingeraten bist, damit du dich künftig nie wieder in diese Rolle drängen lässt.
Zum Mobbing gehören immer mindestens 2 Menschen. Der Mobber und sein Opfer. Und dich hat er als Opfer ausgewählt, weil in deinem Kopf nicht völlig klar ist: “Das macht niemand mit mir!” Im Gegenteil: Du wirkst unsicher, manchmal sogar ängstlich, weil du dir sorgenvolle oder ängstliche Gedanken machst. Vor lauter ängstlichen Gedanken bist du nicht du selbst, bist nicht mehr authentisch. Die unsicheren, sorgenvollen Gedanken, die du denkst, führen zu sorgenvollen, manchmal hilflosen Emotionen.
Was du denkst und fühlst, das strahlst du aus und andere Menschen nehmen deine Grundstimmung zumindest unbewusst wahr.
Pferde nehmen wahr, wenn der Reiter unsicher ist. Sie reflektieren die Unsicherheit des Reiters in ihrem unsicheren Verhalten. Tiere allgemein nehmen Unsicherheit und Ängstlichkeit wahr. Sie verhalten sich als Resultat auch unsicher. Einige Tiere reagieren aggressiv auf unsicheres, ängstliches Verhalten. Wer Angst vor Hunden hat, ist ein willkommenes Opfer für einige lautstark bellende Hunde.
Der Mobber ist eine Art lautstark bellender Hund. Er spürt deine Unsicherheit. Er spürt, dass du nicht bereit bist, konsequent für dich einzustehen, er spürt Ängstlichkeit, die ihn umso sicherer macht. Deshalb bellt er dich an. Deshalb hat er dich als Opfer ausgewählt.
Für ihn ist es so, als ob du ein Hinweisschild auf deiner Stirn hast, wo geschrieben steht: Nimm mich!
Ich sage es dir nochmal: Die Wahrheit zu hören, ist nicht immer angenehm. Du musst den Prozess kennen, um aus diesem Prozess auszubrechen. Alles ein bisschen schöner darstellen, als es ist, das bringt dir nichts und vor allem: Es hilft dir nicht. Lass mich hier ganz ehrlich zu dir sein. Am Ende hast du die Mobbingphase hinter dir und wirst über diese Erfahrung lächeln.
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So spüren andere Menschen deine Gedanken. Sorgenvolle, ängstliche Gedanken lassen nicht nur dich selbst ängstlich und unsicher fühlen, du erscheinst für andere Menschen genauso, wie du dich fühlst. Vielleicht hast du dir bis jetzt noch nie Gedanken darüber gemacht. Für deine derzeitige Herausforderung gibt es eine einfache Lösung. Wir verändern deine Gedanken, auf Neudeutsch: Wir verändern dein Mindset.
Würdest du neue, intelligentere, sichere Gedanken denken, wäre der Mobbingprozess unterbrochen.
Deshalb heißt es:
Veränderung vollzieht sich immer von Innen nach Außen.
Zuerst veränderst du dich - du veränderst deine Gedanken - und als Folge verändert sich die Situation. Wenn du deine Gedanken verändert hast, bist du kein Zielobjekt mehr für einen Mobber. Er oder sie wird sich dann ein neues Opfer suchen. Und dieses neue Opfer wird dann einen ähnlichen Lernprozess *durchleben*, wie du gerade.
Und hier wird klar, dass du der einzige Mensch bist, der sich verändern muss, um die Situation zu verändern. Freue dich, es liegt also bei dir. Und wenn es nur bei dir liegt, kannst du deine Situation auch verändern. Und das geht schneller, als du vielleicht jetzt noch glaubst. Das werden wir gemeinsam tun. Deshalb bist du hier.
In dieser Woche bekommst du eine erste wichtige Aufgabe, die du künftig 100% genau ausführen musst. Aber zuvor die …
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Zusammenfassung
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Zum Mobbing gehören immer mindestens zwei. Dein Verhalten oder dein *so sein* animiert den Mobber, dich als Zielobjekt seines üblen Spiels auszuwählen. Was ist die Ursache deines Verhaltens? Deine Gedanken!
Die Gedanken, die du dir machst, führen zu den Emotionen, die du fühlst.
Ängstliche, sorgenvolle Gedanken führen zu ängstlichen, sorgenvollen Emotionen und diese Emotionen, die du fühlst, strahlst du auch aus. Deine Ausstrahlung nehmen andere Menschen zumindest unbewusst wahr.
Würdest du optimistische, ermutigende Gedanken denken, würdest du optimistisch und sicher wirken.
Die Qualität deiner Gedanken bestimmt, wie du dich fühlst und was du ausstrahlst.
Andere Menschen reagieren unbewusst auf das, was du ausstrahlst, noch bevor du ein einziges Wort gesagt hast.
Weil du der einzige Denker deiner Gedanken bist, kannst du jederzeit wählen, welche Gedanken du denkst. Und weil die Summe all deiner Gedanken deine Ausstrahlung ergibt, kannst du auch deine Ausstrahlung formen. Innerhalb von Sekunden. Das praktizieren wir in einem späteren Kapitel.
Alle, die der Mobbingsituation tatenlos zusehen, sind die Ermöglicher von Mobbing. Sie geben dem Mobber die stillschweigende Rückendeckung, die er oder sie braucht.
Hier findest du deine Unterlagen zur folgenden Aufgabe:
Dokumentiere ab sofort exakt alle Vorfälle von Mobbing, Schikane, Belästigung und herabsetzendem Verhalten. Richte dir dazu dein *geheimes Tagebuch* ein.
Eine kleine Spalte für Datum, Zeit und Zeugen, eine große Spalte für die kurze und präzise Schilderung aller Vorfälle.
Nutze dazu die für dich vorbereiteten Vordrucke.
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Am besten, du holst dir gleich jetzt am Beginn alle Arbeitsunterlagen, Mentalübungen, Hördateien und Boni auf einmal. Da es sich um lizenziertes, urheberrechtlich geschütztes Material handelt, bekommst du ein Passwort per E-Mail.
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Schreibe ab sofort alle Vorfälle exakt und in Stichpunkten in dein geheimes Tagebuch. Immer mit genauer Datums-, Zeit-, Orts- und Zeugenangabe.
7.7. - 9:03 Uhr - X hat zu mir in der Kantine gesagt... - Zeuge: XYZ9.7. - 14:37 Uhr - X hat meinen Entwurf in ungerechtfertigter Weise kritisiert und mich in seinem Büro wie folgt beleidigt: … - Zeuge: ABC11.7. - 9:30 Uhr - folgende Idee habe ich im Büro von X eingereicht, dies und jenes ist passiert… Das waren die Worte von X: … - Zeuge: NiemandSchreibe kurz und präzise. Wenn es Belege oder Dokumente gibt, die deine Aufzeichnungen beweisen, mache Kopien und sammle alle Beweise in einem Hefter.
Nicht am Arbeitsplatz, zu Hause!
Die genaueste Dokumentation ist für Mobbing-Betroffene ein Muss. Aus rechtlichen Gründen und auch zur Lösung des Problems.
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Dein geheimes Tagebuch ist NUR für dich! Rede mit NIEMANDEN über deine Aufzeichnungen. Rede nicht mal mit deinem Lieblingskollegen darüber. So vermeidest du unnötige Probleme im Vorfeld.
NIEMAND sollte wissen, dass du dich gut vorbereitest. Klüger ist es in diesem Fall unterschätzt zu werden. Auch, wenn du es gern erzählen möchtest, beiß dir auf die Zunge und behalte es NUR für dich.
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Bitte drucke dir als erstes den *Vertag mit dir selbst* aus, fülle ihn aus und unterzeichne ihn. Gib dir selbst hoch und heilig das Versprechen, alles, was zu tun ist, zu tun, um der Mobbing Situation schnell ein Ende zu machen!
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Die Meisten ahnen es nicht:
Jeder Mensch verursacht seine Probleme selbst.
Ja, auch du. Nicht wissentlich, nein, unbewusst. Und dann leidest du emotional an deinen Problemen. Schon im Laufe der ersten Kapitel wirst du immer klarer verstehen, wie du dir deine Probleme selbst schaffst. Und vor allem erkennst du: Wie du ein Großteil an Problemen künftig vermeidest.
Hier in diesem Kapitel findest du eine erste schnelle Hilfe, die viele unangenehme Probleme in deiner Zukunft vermeiden wird. Wenn du nur diese 7 fundamentalen Dinge unterlässt, würde sich Mobbing schnell aus deinem Leben verabschieden. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Fundament für alle kommenden Kapitel.
* * *
Diese 7 Dinge solltest du ab sofort tunlichst vermeiden:
1.
Das Beteiligen am Reden hinter dem Rücken Anderer
Warum reden Menschen hinter dem Rücken anderer, nicht anwesender Menschen?
Oft bekommen *hinter dem Rücken Redner* und *Tratscher* wenig Aufmerksamkeit im privaten Umfeld. Deshalb befriedigen sie ihren Wunsch nach Aufmerksamkeit und Wichtigkeit mit dem Tratschen. So haben sie die Aufmerksamkeit Anderer und können sich wenigstens für einen Moment wichtig fühlen. Aber:
Tratscher und *hinter dem Rücken Redner* zahlen einen hohen Preis für diese kleinen Momente von scheinbarer Wichtigkeit.
Sie zahlen mit dem Vertrauen, das Menschen in sie verlieren.
Wer traut schon einem Menschen, der hinter dem Rücken anderer redet? Jeder weiß instinktiv: Wenn ich den Raum verlasse, dann bin ich dran. Vertrauensverlust ist nicht der der einzige Preis, den *hinter dem Rücken Redner* bezahlen.
Auch wenn es oberflächlich so erscheint, als ob der Tratscher gemocht wird, wirklich gemocht werden sie meist nicht. Jeder mit einem kleinen Funken Verstand versteht doch, dass es ein übler Charakterzug ist, über *nicht Anwesende* herzuziehen oder Gerüchte zu verbreiten.
Ich bin mir sicher, dass du weder ein *hinter dem Rücken Redner* noch ein *Tratscher* bist. Aber vielleicht hast du dich schon einmal am *Gerede* beteiligt? Das solltest du künftig tunlichst vermeiden!
Stell dir vor, du stehst in einer kleinen Gruppe um den Tratscher herum und hörst nur zu. Der Tratscher sagt etwas und du nickst beiläufig. Am nächsten Tag heißt es dann: Name … (das bist du) ist auch der Meinung! Und das nur, weil du im falschen Moment genickt hast. Nun sind alle Augen auf dich gerichtet. So hast du dir ein Problem selbst geschaffen.
Beteilige dich nie wieder an Getratsche und *hinter dem Rücken reden*. Das führt zuverlässig zu Problemen. Zeige künftig eindeutig, dass du für dieses üble Spiel nicht zur Verfügung stehst. Es ist zudem schlecht für deinen Charakter. Vermeide das, wie ein gefährliches Virus.
Was jeder von uns tun kann:
Dass *auch mal schlecht über andere Menschen reden* ist weit verbreitet in unserer Gesellschaft und wird schon fast als normal angesehen. Aber es ist nicht normal, nur weil viele Menschen es tun.
Wir, jeder Einzelne von uns kann überall, im Kreis der Familie, am Arbeitsplatz, unter Bekannten und auch unter Freunden darauf achten, sich nicht an Gesprächen zu beteiligen, in denen in schlechter oder herabsetzender Weise über andere Personen geredet wird.
Wenn wir im Kreis der Familie schlecht über andere Menschen reden, was lernen die Kinder? Sie lernen, dass es normal ist, hinter dem Rücken anderer zu reden oder andere Menschen herabzusetzen.
Wir, als verantwortungsvolle Menschen sollten dieses hinterhältige Verhalten nicht unterstützen und dem keinerlei Beachtung schenken.
Warum keine Beachtung schenken?
Der Lästerer lästert, weil er Beachtung und somit Zuwendung von der Gruppe bekommt.
Gibt es keine interessierten Zuhörer, gibt es keine Beachtung und das Lästern erfüllt keinen Zweck mehr.
Ohne interessierte Zuhörer, keine Lästerei.
* * *
“Hast du schon gehört, was sich der Frank am Wochenende wieder geleistet hat?” Wenn dich ein Tratscher künftig in das Geschehen einbeziehen will, dann sage kurz und knapp:
Ich habe viel zu tun, das interessiert mich gerade nicht. Oder:Gerade habe ich viel zu tun. Oder:Das interessiert mich gerade weniger.Wenn du mutig bist:
Lass uns darüber reden, wenn Frank dabei ist.Wenn du für den letzten Punkt noch nicht selbstbewusst genug bist, dann nutze am Beginn die ersten drei.
Schaue dabei dem Tratscher gelassen, respektvoll und wohlwollend in die Augen, wenn du mit ihm oder ihr sprichst. Nachdem du deine knappe Antwort gegeben hast, wende dich sofort körperlich weg und gehe deiner Tätigkeit nach.
* * *
Wenn du nicht zu abweisend erscheinen möchtest, dann geht es auch freundlicher:
Du kannst mit einer anschließenden Frage das Gespräch in eine neue Richtung lenken.
Zum Beispiel:
Das interessiert mich gerade weniger. Wie war denn eure Grillparty am Sonntag?Das interessiert mich gerade gar nicht. Wie geht es denn Micha? Hat er sich schon erholt?Das interessiert mich gerade weniger. Wie kommst du denn mit xyz voran?Bitte sei nur so freundlich, wenn ein Mensch dir gegenüber generell wohlgesonnen ist. Wenn es ein Mobber ist, der dir nicht wohlgesonnen ist, dann sei respektvoll, wohlgesonnen und nutze die ersten drei Punkte.
Du sagst all das ohne das leiseste Anzeichen von Kritik und ohne verurteilenden Blick. Wenn du das tun würdest, schaffst du dir neue Probleme. Du bist immer freundlich, respektvoll und wohlgesonnen.
Vielleicht fragst du dich:
Warum soll ich freundlich, respektvoll und wohlgesonnen sein, wenn sich dieses Ar…lo.. so mies verhält?
Weil du so bist, wie du bist. Ich nehme an, du bist generell ein freundlicher, respektvoller und wohlgesonnener Mensch. Warum solltest du das ändern? Entweder es ist dein Charakter oder nicht. Entweder es gehört zu deiner Persönlichkeit oder nicht. Und wenn du generell freundlich, respektvoll und wohlwollend bist - und das rate ich dir - dann solltest du für niemanden eine Ausnahme machen.
Sobald auch nur ein kleines Fünkchen Aggressivität, Feindschaft oder Angriffslust in deinem Reden, deiner Mimik oder deinem Verhalten mitschwingen würde, provozierst du in deinem Gegenüber entweder den Drang nach *Rechtfertigung* oder *Vergeltung*.
Eine sachliche, angenehme Kommunikation machst du so unmöglich.
Deshalb sage ich dir hier immer wieder:
Du bist und bleibst immer gelassen, freundlich, respektvoll und wohlwollend.
Freundlich heißt nicht übertrieben freundlich. So freundlich, wie du zu einem Vorgesetzten oder Kollegen bist. Nicht mehr und nicht weniger. Zu freundlich oder übertrieben freundlich zu sein bringt dir keine Pluspunkte. Im Gegenteil. Manchmal heißt freundlich sein *respektvoll und nicht unfreundlich* zu sein.
Wenn du schnippisch, feindselig oder kritisierend wirkst, fährt dein Gegenüber sein emotionales Schutzschild hoch, verteidigt sich oder greift dich an und die respektvolle Kommunikation ist vorbei.
Ohne Worte, nur wegen deiner schnippischen, kritisierenden oder feindseligen Einstellung fühlt sich dein Gegenüber angegriffen und geht nun in Verteidigungsposition. Die gute Stimmung ist hinüber.
Durch deine freundliche, respektvolle und wohlwollende Einstellung senkt dein Gegenüber sein emotionales Schutzschild und du gibst ihm oder ihr die Möglichkeit, sich weiterhin gut zu fühlen.
Was noch viel besser ist: Auch dir selbst gibst du so die Möglichkeit, dich weiterhin gut zu fühlen.
2.
Kritisieren und (ver)Urteilen
Wie fühlst du dich, wenn du kritisiert wirst?
“Du hast schon wieder xyz gemacht. Habe ich dir nicht 100 mal gesagt, dass du das lassen sollst?”
Kritik dieser Art hat noch nie etwas Gutes gebracht. Im Gegenteil! Kritik schafft neue Probleme.
Kritik zerstört jede Kommunikation und bringt unangenehme Emotionen ins Spiel.
Das solltest du tunlichst vermeiden. Nicht nur im Job, auch innerhalb der Familie.
Wenn ich von Kritik rede, meine ich kein “lieb gemeintes Feedback” und auch keinen “wohlwollenden Verbesserungsvorschlag”, ich meine Kritisieren.
Es gibt intelligentere Strategien, um eindeutig zu sagen, was du willst und was nicht. Intelligent heißt, deine Kommunikation verursacht keine unangenehmen Emotionen in deinem Gegenüber und auch nicht in dir. Alles ist deutlich gesagt und jeder hat die Freiheit, sich weiterhin gut zu fühlen.
* * *
“Siehst du, ich hab dir doch gleich gesagt, dass das so nicht funktioniert. Hättest du gleich auf mich gehört …”
Auch das ist unnötige Kritik und zudem urteilst du. Du sagst mit anderen Worten: „Siehste, ich bin schlauer als du und du hast einen Fehler gemacht!“ Welchen Sinn und Zweck sollte derartige Kritik haben? Sie dient nur deinem Ego, um dich selbst besser dastehen zu lassen. Aber wie fühlt sich dein Gegenüber?
Oftmals stellt sich eine Sache, die am Beginn falsch oder schrecklich erscheint, am Ende als das Beste heraus, was passieren konnte.
Lass das Urteilen und auch das Kritisieren ab sofort sein.
Kritik bringt unangenehme Emotionen ins Spiel, für deinen Gesprächspartner und für dich selbst.
Beiß dir auf die Zunge, wenn du wieder einmal den Drang verspürst zu kritisieren. Egal ob im Job oder zu Hause.
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Kritisieren und Beschuldigen erzeugt Druck. Wenn du Druck ausübst, kannst du nicht gewinnen. Wenn es zum Kampf wird, verlieren immer beide Parteien. Auch wenn es oberflächlich erscheint, dass eine der Parteien als Sieger hervorgeht.
Stell dir vor, du übst in deiner Beziehung oder Ehe Druck auf den Partner durch wiederholtes Kritisieren oder Beschuldigen aus. Auch wenn dein Partner die Beschuldigungen oder die Kritik über sich ergehen lässt und nichts sagt, glaubst du, dass du damit eure Beziehung gestärkt hast? Nein. In dem beschuldigten oder kritisierten Partner beginnt es zu brodeln und wenn der letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt, wunderst du dich, woher all die Aggressionen und angestauten Gefühle kommen.
Druck erzeugt Gegendruck. Egal ob in privaten oder beruflichen Beziehungen.
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Wenn du den Mobber mit Beschuldigen oder Kritisieren unter Druck setzt, passiert etwas Ähnliches:
Die Situation verschärft sich. Der Mobber oder die Mobberin wird vielleicht für diesen Moment ruhig sein, aber dann werden die Intrigen hinterhältiger und boshafter. Druck erzeugt immer Gegendruck. Deshalb ist es das intelligenteste, mit Wohlwollen, Respekt und Wertschätzung zu reagieren.
Eine erste intelligente Strategie die wunderbar funktioniert bekommst du schon hier:
Ignoriere unerwünschtes Verhalten.
Lobe stattdessen erwünschtes Verhalten
Wenn der Kollege die Tür hinter sich wiederholt zu schmeißt und es stört dich, dann ignoriere das *Tür zuknallen*. Lobe es stattdessen jedes Mal, wenn dein Kollege die Tür leise zuzieht. So wirst du mehr erreichen. Und alle können sich weiterhin gut fühlen.
Bernd, ich danke dir, dass du die Tür so schön leise schließt.Es ist so schön, dass du Rücksicht auf uns nimmst und die Tür leise zumachst. Danke dir, Bernd.Kritik ist der Fokus auf das, was du nicht willst. Das bringt dir nichts außer Ärger und mehr Probleme. Fokussiere dich stattdessen auf das, was du willst: Das leise Zuziehen der Tür.
Gelobtes Verhalten wird verstärkt.
Wertgeschätztes Verhalten wird verstärkt
Beispiele sagen mehr als 1000 Worte. Lass uns ein letztes Beispiel zusammen anschauen.
Wenn dich stört, dass dein Kind das Zimmer nicht aufräumt, dann könntest du aus alter Gewohnheit kritisieren:
Habe ich dir nicht schon 1000 Mal gesagt, du sollst dein Zimmer aufräumen?Hat dir das jemals geholfen? Hat das jemals der Beziehung zwischen dir und deinem Kind gedient? Nein! Kritik schafft schlechte Stimmung. Kritik zerstört langfristig das Fundament einer guten Beziehung.
Intelligenter ist es, das unerwünschte Verhalten scheinbar zu ignorieren. Stattdessen lobe es jedes Mal, wenn dein Kind auch nur ein Fach im Schrank aufräumt. Lobe es, wenn dein Kind das Bett macht. Lobe, was du loben kannst. Weil:
Das Verhalten, das du an deinem Kind wiederholt lobst, wird dein Kind künftig öfter zeigen.
Gelobtes Verhalten wird verstärkt.
Diese kleine Strategie kannst du nicht in jeder Situation anwenden. Manchmal, zum Beispiel im Job, muss es schneller gehen. Später bekommst du weitere intelligente Strategien.
Merke dir hier:
Keine Kritik, kein Urteilen!
Mach es dir stattdessen zu einer gewinnbringenden Gewohnheit, andere Menschen zu loben, wann immer es einen Grund gibt.
Lobe nur, wenn dein Lob von Herzen kommt. Zeige immer öfter deine Wertschätzung, wenn sich jemand in anständiger, erwünschter Weise verhält. Nutze das kleine Wort *DANKE* so oft es geht.
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Fokussierst du dich auf Verhalten, das dich stört, wirst du mehr von dem Verhalten bekommen, was dich stört.
Fokussierst du dich auf das, was du willst, bekommst du mehr von dem, was du willst.
Das gilt für jeden Lebensbereich. Auch für das Mobbing. Fokussierst du dich auf die kleinen Schweinereien des üblen Kollegen, ärgerst du dich darüber, regst du dich auf, schaffst du dir künftig weitere kleine und große Schweinereien von diesem Kollegen.
Ignorierst du gelassen und wohlwollend die Äußerungen des Kollegen, zumindest in der ersten Stufe des Mobbings, kann es sein, dass dein Kollege die Lust an dir als Opfer verliert. Du hast deinen Job, um deine Arbeit bestmöglich auszuführen. Dem sollte dein ungeteilter Fokus gelten. Lass dich nicht durch Kleinigkeiten ablenken!
Stell dir vor, dein nerviger Kollege ist ein kleines Kind, mit kurzen rosa Höschen, mit großer rosa Brille. Ein Kind weiß noch nicht, wie es sich verhalten soll. Einem Kind kannst du doch nicht böse sein. Ein leicht strafendes, wohlwollendes kurzes Lächeln, das war's.
Bleibe immer gelassen und respektvoll. Demonstriere so emotionale Stabilität.
3.
Kein Beschweren, kein Jammern!
Das Beschweren und Jammern ist in unserer Gesellschaft fast eine Volkskrankheit. Menschen beschweren sich über alles: Über den blöden Chef, die unfähigen Politiker, das Wetter, die dummen Nachbarn, die wirtschaftliche Situation, die Arbeitskollegen …
Welchen Zweck könnte es haben, sich zu beschweren?
Menschen fühlen sich irgendwie *zugehörig*, sie haben anscheinend Gemeinsamkeiten, wenn sie sich mit anderen Menschen über das unterhalten, was ihnen nicht gefällt. Aber die unangenehmen Folgen wiegen weit schwerer.
Wie fühlst du dich, wenn du dich beschwerst oder jammerst?
Gut? Nein! Wenn du dich auf das fokussierst, was du nicht magst - in dem Fall das worüber du dich beschwerst - dann kannst du dich dabei nicht gut fühlen. Genauso gut könntest du über Dinge reden, die du magst. Zum Beispiel der nächste Urlaub, der vergangene Urlaub, das wunderbare Wochenende, der gemeinsame Ausflug zum See, das tolle neue Restaurant, die wunderbare Natur, das tolle Zitat im letzten Buch, deine Vorstellungen, deine Wünsche …
Das Wort sagt es schon aus: Du *be-schwerst* dich selbst mit dem Reden über das, was dir zuwider ist. Du lädst dir eine Last auf. Das Beschweren verändert gar nichts. Nur, dass du dich nicht so toll fühlst. Ja, vielleicht fühlst du dich ein klein wenig besser, weil dir jemand zuhört, der genauso destruktiv denkt wie du. Aber du könntest dich sofort viel besser fühlen, wenn du über Themen redest, die gute Emotionen verursachen. Das wäre intelligenter.
Ein kluger Mensch hat einmal gesagt:
Beschweren ist wie das Beten für das, was du nicht willst.
Schon bald wirst du diese Wahrheit vollständig verstehen.
Richte deinen Fokus weg von dem, was du nicht willst und was du nicht ändern kannst.
Richte deinen Fokus stattdessen auf das, was du willst, was dir wichtig ist und was sich gut anfühlt.
Rede über Dinge, die dir wichtig sind. Rede über Dinge oder Menschen, die du magst, die dich und andere Menschen gut fühlen lassen. Lass das oberflächliche Gerede über die Dinge, die du nicht magst und die du sowieso nicht verändern kannst oder willst.
Das Wetter ist so, wie es ist. Es ist weder gut noch schlecht. Die wirtschaftliche Situation kann für viele Menschen und Unternehmen schlecht sein. Und trotzdem gibt es genau zur gleichen Zeit auch immer viele Menschen und Unternehmen, die sehr erfolgreich sind.
Mit dem Beschweren urteilst du gleichzeitig. Wenn du überzeugt bist, dass die wirtschaftliche Lage schlecht ist, wirst du sie als schlecht erfahren. Gleichzeitig verhinderst du mit diesen unnötigen Gedanken deine Chance auf wirtschaftlichen Erfolg.
Das Beschweren ist die Aneinanderreihung unnötiger Worte, die zeigen, dass du die Verantwortung für deine Lebensumstände abschiebst und Opfer bist. Das Opfer der Menschen und Situationen, über die du dich beschwerst.
Aber du bist kein Opfer! Das, was du verändern kannst, um dein Leben besser zu machen, das tust du. Schritt für Schritt. Das, was du nicht verändern kannst oder willst, das nimmst du so hin, wie es ist. Du akzeptierst die Realität, wie ein reifer Mensch das tut.
Das Beschweren ist wie das Hadern mit der Realität.
In der Zeit, in der du dich früher beschwert hast, kümmere dich heute um deine Zukunft, um die Dinge, die dir wichtig sind.
* * *
Du hast noch keine Vorstellung, wie viel Einfluss du tatsächlich auf dein Leben hast. Mit diesem Programm wirst du deinen Einfluss auf die Qualität und die Umstände deines Lebens immer stärker ausüben. Du ahnst noch nicht, wozu du eigentlich fähig bist!
4.
Zeige niemals Ärger oder Unsicherheit!
Ich weiß, das ist leicht gesagt. Aber es ist machbar. Auch für dich.
Es sind nur deine ärgerlichen oder ängstlichen Gedanken, die dich ärgerlich oder ängstlich erscheinen lassen.
Du bist der Denker deiner Gedanken. Du kannst das jederzeit ändern. Das werden wir gemeinsam tun.
Wenn du Ärger oder Unsicherheit zeigst, dann hat dein Mobbingkollege gewonnen. Er fühlt sich nun besser und du regst dich auf, zumindest innerlich. Du weißt es schon, auch das innerliche *Aufregen* strahlt aus und andere Menschen spüren deine Stimmung genau. Er oder sie hat dich aus der Fassung gebracht. Nun verhältst du dich nicht professionell.
Was passiert, wenn du dich aufregst oder ängstlich wirst?
Sauerstoff wird in deine Muskeln gepumpt und gleichzeitig wird deinem Gehirn der Sauerstoff entzogen. Dein Körper bereitet dich auf Kampf oder Flucht vor. Ein uralter Überlebensinstinkt, der Menschen zu Zeiten des Säbelzahntigers das längere Überleben sicherte. Und so ist es noch heute. Nur gibt es keine reale Gefahr mehr. Die Gefahr, der Ärger, die Angst ist eingebildet. Aber das System funktioniert genau wie früher. Und weil deinem Gehirn Sauerstoff entzogen wird, kannst du nicht mehr klar denken. Du läufst auf Notstrom. Du bist nun nicht mehr intelligent.
Bestimmt hast du schon oft im Ärger Dinge gesagt oder getan, die du nachher bereut hast. Wenn du dich mal wieder aufregst, dich ärgerst oder Angst verspürst, tue das Intelligenteste: Sage nichts, halte deinen Mund. Atme 7x tief in deinen Bauch, werde ganz ruhig. Erst, wenn du ganz ruhig bist, kannst du deinen Verstand wieder nutzen.
Schon bald bekommst du eine einfache und intelligente Strategie, mit der du deine Emotionen künftig *im Zaum* hältst und schnell verändern kannst.
Merke dir:
Keinen Ärger, keine Angst, keine Unsicherheit zeigen! Das würde den Mobber bestärken.
Und es tut dir nicht gut. Atme stattdessen 7x ruhig und tief in deinen Bauch, sitze oder stehe dabei aufrecht, fast stolz, der Blick ist nach vorn gerichtet. Und wenn du gerade kannst, täusche für mindestens 30 Sekunden ein leichtes, wohlwollendes Lächeln vor.
Das tiefe ruhige Atmen und das Verändern von Körperhaltung und Mimik bewirken eine biochemische Reaktion in deinem Körper und du wirst dich nur dadurch viel besser fühlen. Das vorgetäuschte Lächeln beschleunigt den Vorgang. Praktiziere das.
* * *
Übe dich künftig in Gelassenheit und Ruhe in jeder Lebenslage. Das tiefe, ruhige Atmen und das sofortige Verändern deiner Körperhaltung und Mimik hilft dir dabei.
5.
Zeige niemals Feindseligkeit, Abneigung oder Aggressivität
Lass es nicht zu, dass du anderen Menschen gegenüber Feindseligkeit, Hass oder Abneigung empfindest. Diese stark negativen Emotionen schaden nur dir. Sie vergiften dein System. Sie schaden dir geistig und lassen dich immer wieder schlecht fühlen. Und sie schaden dir körperlich. Anhaltend negative Emotionen drücken sich irgendwann in körperlicher Krankheit aus.
Stark negative Emotionen gegenüber anderen Menschen müssen raus aus deinem System! Bevor sie größeren Schaden anrichten.
* * *
Denke daran, dass jeder Mensch seine eigene Meinung hat und seine eigene Auffassung von Moral. Jeder Mensch glaubt, was er tut ist angemessen. Ob dir die Meinung oder das Verhalten eines anderen Menschen gefällt oder nicht, ist irrelevant. Es gibt so viele Meinungen wie Menschen.
Andere Menschen sind nicht gemacht, um es dir recht zu machen.
Jeder geht seinen eigenen Weg, jeder hat eigene Auffassungen und Ansichten, jeder trägt seine eigene Last.
Lass andere Menschen sein, wie sie nun mal sind und lächle darüber. Auch wenn du anderer Meinung bist. Du kannst jede Meinung interessant finden. Höre auf, andere Menschen aufgrund ihres Verhaltens zu be- und zu verurteilen. Das steht dir nicht zu. Jeder Mensch befindet sich auf seiner Stufe von persönlicher Entwicklung. Verurteile Menschen nicht, nur weil deine Auffassung eine andere ist. Übe dich in Großzügigkeit anderen Menschen gegenüber.
Mache niemals deine Stimmung abhängig von der Meinung oder vom Verhalten anderer Menschen!
Zu guter Letzt: Andere Menschen spüren eine feindselige oder ablehnende Haltung. Und ohne, dass du ein einziges Wort zu sagen brauchst, werden auch sie mit Ablehnung und Feindseligkeit auf dich reagieren. Eine sachliche Kommunikation wird mit dieser Einstellung fast unmöglich.
Denke immer daran:
Das was du denkst und fühlst, das strahlt aus. Andere Menschen nehmen deine Gesinnung wahr.
Denke wohlwollende Gedanken über andere Menschen. Auch, wenn es am Beginn nicht ganz leicht fällt.
