Mouches volantes - Glaskörpertrübung oder Nervensystem? - Floco Tausin - E-Book

Mouches volantes - Glaskörpertrübung oder Nervensystem? E-Book

Floco Tausin

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Beschreibung

Alle haben sie, fast alle sehen sie, und nur wenige schauen hin: die vereinzelten, transparenten und beweglichen Punkte und Fäden im Blickfeld. In der Augenheilkunde werden sie "Mouches volantes" genannt und als Glaskörpertrübung verstanden. Doch stimmt diese Erklärung? Der Autor, Floco Tausin, folgt in diesem Buch der seherischen Erfahrung, dass Mouches volantes keine Glaskörpertrübung, sondern eine leuchtende Struktur und ein Ausdruck unseres Bewusstseinszustandes sind. Um die Diskrepanz zwischen der augenheilkundlichen und der seherischen Erklärung zu überbrücken, schlägt der Autor in diesem Buch vor, die Mouches volantes als eine Erscheinung des Sehnervensystems zu begreifen. Die Vermutung ist, dass Mouches volantes das Resultat einer frühen visuellen Bewusstwerdung der Signale in der Sehbahn sind, die die Kern-Umkreis-Struktur der neuronalen rezeptiven Felder aufweisen.

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Veröffentlichungsjahr: 2022

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Floco Tausin

 

 

Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Nervensystem?

 

Fliegende Mücken als wahrnehmbarer Aspekt des visuellen Nervensystems

 

 

Copyright © Leuchtstruktur Verlag / Floco Tausin 2022

 

 

Lizenzbestimmungen

 

Die Lizenz dieses Ebooks ist für Ihr persönliches Lesevergnügen bestimmt. Dieses Ebook darf nicht weiterverkauft oder weitergegeben werden. Wenn Sie dieses Buch mit weiteren Personen teilen möchten, kaufen Sie bitte eine weitere Kopie für jede Person, mit der Sie das Buch teilen möchten. Falls Sie dieses Buch lesen und es nicht gekauft haben, oder falls es nicht ausschliesslich für Ihren Gebrauch gekauft wurde, dann gehen Sie bitte auf Mouches-volantes.com und kaufen Ihre eigene Kopie. Herzlichen Dank für Ihren respektvollen Umgang mit dem Werk des Autors.

 

Weitere Informationen zum Thema Mouches volantes:

Mouches-volantes.com

 

 

License Notes

 

This ebook is licensed for your personal enjoyment only. This ebook may not be re-sold or given away to other people. If you would like to share this book with another person, please purchase an additional copy for each person you share it with. If you’re reading this book and did not purchase it, or it was not purchased for your use only, then please return to Eye-Floaters.info and purchase your own copy. Thank you for respecting the author’s work.

 

Further information about the subject of eye floaters:

Eye-floaters.info

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Einführung
Teil 1: Die Grenzen der ophthalmologischen Erklärung der Mouches volantes
Teil 2: Mouches volantes als rezeptive Felder von Neuronen des visuellen Nervensystems
Teil 3: Von Zustandsveränderungen und „Quantensprüngen“ – weitere Beobachtungen von Mouches volantes und ihre Entsprechungen in den rezeptiven Feldern
Teil 4: Weitergehende Überlegungen und Einwände
Literatur
Autor Floco Tausin
Impressum

Einführung: Mouches volantes – Glaskörpertrübung oder Nervensystem?

 

Mouches volantes (frz. für „fliegende Mücken“) sind im Blickfeld schwimmende Punkte und Fäden, die etwa beim Blick gegen den Himmel sichtbar werden. In der Augenheilkunde gilt diese entoptische, d.h. vom menschlichen Sehsystem selbst verursachte Erscheinung als Glaskörpertrübung. Man erklärt diese Wahrnehmung dadurch, dass der Glaskörper mit zunehmendem Alter schrumpft und sich verflüssigt (Syneresis). Teile des feinen Glaskörpergerüstes aus Hyaluronsäure und Kollagen-Fibrillen verklumpen und werfen Schatten auf die Netzhaut, die als vereinzelte bewegliche Punkte und Fäden sichtbar werden. Mouches volantes gelten als harmlos. Der allgemeine ärztliche Rat lautet, sie zu ignorieren. Zur Vorsorge kann auf eine mögliche Netzhautablösung untersucht werden, was insbesondere dann notwendig ist, wenn die Mouches volantes plötzlich von grossflächigen dunklen Wolken („Russregen“) und Blitzen begleitet werden.

 

 

Typische Mouches volantes im Blickfeld. Quelle: Floco Tausin.

 

 

Viele Menschen können Mouches volantes sehen, wenn sie sich achten. Für die meisten sind sie lediglich eine Kuriosität, die nicht weiter stört. Es gibt aber auch Menschen, die sich durch die Punkte und Fäden in ihrer Sicht derart beeinträchtigt fühlen, dass sie chirurgische Massnahmen erwägen. Bei der Vitrektomie beispielsweise werden Teile des Glaskörpers entfernt. In der Laser-Vitreolyse hingegen wird versucht, einzelne Fäden durch kurze Laserpulse aufzulösen. Solche Behandlungen sind allerdings riskant und werden von den meisten Ärzten zur Entfernung der harmlosen Mouches volantes nicht empfohlen.

 

Mouches volantes als Glaskörpertrübung – trifft dies wirklich in jedem Fall zu? Mitte der 1990er Jahre begegnete ich im Schweizer Emmental einem zurückgezogen lebenden Mann namens Nestor, der einen einzigartigen und provozierenden Anspruch hat: Er sehe seit Jahren dieselbe Konstellation von riesigen leuchtenden Kugeln und Fäden, welche sich in seinem Blickfeld gebildet haben. Diese Kugeln und Fäden würden am Beginn einer durch unser Bewusstsein gebildeten feinstofflichen Struktur stehen, die wiederum unsere materielle Welt hervorbringen würde. Nestor, der sich als „Seher“ versteht, führt seine subjektive visuelle Wahrnehmung auf seine jahrelangen Bemühungen um Bewusstseinsentwicklung zurück, welche eine entsprechende Lebensweise sowie Praktiken für die temporäre wie permanente Steigerung der Bewusstseinsintensität umfassen. Durch diese körperlichen und konzentrativen Praktiken hätten sich jene Kugeln und Fäden, die zunächst klein, weit weg und sehr beweglich gewesen seien, nun vergrössert, seien näher gekommen, hätten zu leuchten angefangen, und er könne sie nun mit seinem Blick festhalten. Dort, im Zentrum des Sehens, gäbe es eine letzte Kugel, die „Quelle“, in die wir Menschen beim Einschlafen und Sterben eingehen würden. Nestor ist davon überzeugt, dass wenn wir Menschen uns schon zu Lebzeiten so weit als möglich dieser letzten Kugel annähern, wir die Möglichkeit haben, mit vollem Bewusstsein in sie einzugehen – und damit den Tod zu überwinden.

 

Der Punkt ist: Nestor hat die Mouches volantes als erste Erscheinung dessen identifiziert, was er „Leuchtstruktur“ oder auch „Leuchtkugeln“ und „Leuchtfäden“ nennt und als Bewusstseinslicht versteht. Wenn er damit Recht hat, würde dies eine völlig falsche Einschätzung der Mouches volantes durch die heutige Augenheilkunde bedeuten. Wie kann das sein? Tatsache ist, dass Augenärztinnen und Augenärzte die Mouches volantes in den Augen ihrer Patienten nicht immer erkennen können. Dies trifft nicht nur für den Blick ins Auge mittels Spaltlampe zu, sondern auch für aufwändigere Methoden wie die Ultraschalluntersuchung oder die Optische Kohärenztomographie (OCT). Warum können nicht alle Mouches volantes objektiv festgestellt werden? Von ärztlicher Seite hört man zuweilen, dass manche Trübungen zu klein oder zu nahe an der Netzhaut sind, um sie festzustellen. Demnach sind die verfügbaren Methoden und Geräte einfach noch nicht leistungsfähig genug. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass unter dem Begriff „Mouches volantes“ verschiedene Arten von subjektiven visuellen Erscheinungen zusammengefasst werden, und dass eine davon gar keine Glaskörpertrübung ist. Auch wenn tatsächliche Glaskörpertrübungen und die ersten Erscheinungen der Leuchtstruktur auf den ersten Blick ähnlich aussehen, gibt es bei genauerer Betrachtung klare Unterschiede: Erstere werden eher als Schatten, Schlieren oder Flecken beschrieben, als etwas Dunkles und Unscharfes also. Letztere hingegen sind vereinzelte transparente oder leuchtende Punkte und Fäden mit klaren Konturen. Die Punkte enthalten einen Kern, die Fäden sind gefüllt mit solchen Punkten. Erstere können objektiv festgestellt und behandelt werden, Letztere nicht – weil es sich eben nicht um Glaskörpertrübungen handelt.

 

Aber worum handelt es sich dann? In diesem Buch schlage ich vor, die Leuchtkugeln und Leuchtfäden als eine Erscheinung spezieller Zustände des Sehnervensystems zu begreifen, ähnlich der entoptischen Erscheinungen der Phosphene oder der sog.

---ENDE DER LESEPROBE---