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Jessica lebt auf Fehmarn ein stilles, kontrolliertes Leben – geprägt von Abhängigkeit, Routine und dem Versuch, nicht aufzufallen. Als sie Fabian begegnet, einer charismatischen und undurchschaubaren Frau mit Verbindungen in dunkle Geschäfte, gerät dieses fragile Gleichgewicht ins Wanken. Was als verführerische Nähe beginnt, entwickelt sich zu einer Beziehung voller Macht, Kontrolle und gefährlicher Loyalitäten. Zwischen Hafen, Fehmarnsundbrücke und dem Leuchtturm von Flügge verstricken sich Gefühle, Geheimnisse und alte Schuld. Eine Nebenfigur, die zu viel weiß, stirbt unter mysteriösen Umständen – und zwingt Jessica, sich zu entscheiden: Schweigen und bleiben oder die Wahrheit sagen und alles verlieren. Nachtbrenner ist eine intensive Dark-Romance-Geschichte über toxische Nähe, Verantwortung und Selbstbestimmung. Romantisch, düster und psychologisch tief erzählt – mit einem versöhnlichen, aber ehrlichen Ende. Achtung: Der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!
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Seitenzahl: 53
Veröffentlichungsjahr: 2026
Nachtbrenner
Untertitel:
Eine Dark-Romance-Geschichte über Abhängigkeit, Verlangen und die gefährliche Sehnsucht nach Freiheit
Vorwort
Diese Geschichte spielt auf Fehmarn. Einer Insel, die auf den ersten Blick ruhig, weit und frei wirkt. Doch zwischen dem Wind am Südstrand, den stillen Wegen am Yachthafen Burgtiefe, der Sundbrücke und den dunklen Straßen rund um Burg und Petersdorf liegen auch Schatten. Orte, an denen Geheimnisse wachsen können. Orte, an denen Menschen einander begegnen, die selbst voller Brüche sind.
Im Mittelpunkt stehen Jessica und Fabian. Zwei Frauen, geprägt von den späten achtziger und frühen neunziger Jahren. Aufgewachsen mit Hoffnungen, die nicht alle erfüllt wurden. Mit Entscheidungen, die nachwirken. Mit inneren Kämpfen, die niemand von außen sieht. Diese Geschichte erzählt von Nähe und Distanz, von Kontrolle und Hingabe, von Angst und Mut. Sie erzählt von der Frage, wie viel Dunkelheit ein Mensch ertragen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Und davon, ob Liebe auch dort entstehen kann, wo eigentlich nur Flucht geplant war.
„Nachtbrenner“ ist eine Geschichte über das Gefühl, festzustecken, und über den Wunsch, auszubrechen. Über eine Insel, die zugleich Schutz und Gefängnis sein kann. Und über eine Liebe, die nicht leicht ist, aber ehrlich.
Trigger Warnung / Wichtiger Lesehinweis
Dieses Buch ist eine Dark-Romance-Geschichte mit sehr starkem psychologischem, emotionalem und stellenweise kriminalistischem Schwerpunkt. Es enthält Inhalte, die belastend, verstörend oder retraumatisierend wirken können. Dazu gehören unter anderem Medikamentenabhängigkeit, Suchtverhalten, Kontroll- und Machtstrukturen in Beziehungen, emotionale Manipulation, Gaslighting, psychischer Druck, Abhängigkeitsdynamiken, Grenzverletzungen, soziale Isolation, moralische Verstrickungen, Schuldgefühle sowie die Darstellung von Gewalt im indirekten Sinn, Tod, Vertuschung und institutionellem Versagen. Die Geschichte zeigt außerdem suizidnahe Gedanken, Selbstverlust und Situationen, in denen Nähe nicht schützt, sondern bindet, verunsichert oder gefährlich wird.
Ich schreibe diese Trigger Warnung ganz bewusst und ausdrücklich. Ich möchte nicht, dass dieses Buch von kleinen Jungen oder kleinen Mädchen gelesen wird. Ebenso möchte ich nicht, dass psychisch kranke oder seelisch instabile Menschen diese Geschichte lesen. Ich will nicht, dass jemand durch meine Bücher einen Knacks in der Seele bekommt. Ich will nicht, dass sich jemand durch die dargestellten Abhängigkeitsverhältnisse, psychischen Belastungen oder dunklen Beziehungsdynamiken emotional verliert, retraumatisiert wird oder sich im schlimmsten Fall selbst etwas antut.
Ich übernehme mit dieser Warnung Verantwortung. Worte wirken. Geschichten wirken. Gerade Geschichten über Abhängigkeit, Kontrolle und schleichenden Machtmissbrauch können stark nachwirken. Deshalb soll dieses Buch nicht von Minderjährigen oder besonders schutzbedürftigen Personen gelesen werden. So wie man keine Zigaretten an zwölfjährige Kinder verkauft, sollen auch diese Inhalte nicht ungeschützt oder unreflektiert konsumiert werden.
Dieses Buch ist keine Anleitung für Beziehungen, keine Rechtfertigung für Kontrolle, Manipulation oder emotionale Abhängigkeit. Sucht, Macht und psychische Verletzlichkeit werden nicht romantisiert. Die dargestellten Dynamiken werden bewusst kritisch, realistisch und mit ihren Konsequenzen gezeigt. Nähe wird nicht als Rettung dargestellt, sondern als etwas, das gefährlich werden kann, wenn Verantwortung fehlt und Kontrolle als Fürsorge getarnt wird.
Bitte lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie volljährig sind, sich psychisch stabil fühlen und wissen, dass Sie mit sehr intensiven, düsteren und psychologisch belastenden Themen umgehen können. Wenn Sie unsicher sind, ob diese Inhalte für Sie geeignet sind, lesen Sie dieses Buch bitte nicht.
Ihre seelische Gesundheit ist wichtiger als jede Geschichte.
Haftungsausschluss
Dieses Buch ist ein Werk der Fiktion. Alle handelnden Personen, Handlungen und Dialoge sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig.
Die Geschichte behandelt dunkle und emotionale Themen wie Abhängigkeit, Macht, Kontrolle, innere Konflikte und psychische Belastungen. Diese Inhalte dienen der erzählerischen Tiefe und sollen zum Nachdenken anregen, nicht zur Nachahmung auffordern oder problematische Verhaltensweisen verherrlichen.
Dieses Buch wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Die künstliche Intelligenz diente als kreatives Werkzeug bei der Entwicklung von Text, Struktur und Sprache. Die Verantwortung für Inhalt, Auswahl der Themen und die endgültige Gestaltung liegt beim Herausgeber dieses Werkes.
Imprint:
V. i. S. d. P.: Marcus Petersen-Clausen, Ginsterweg 7, 30900 Mellendorf/Wedemark (DE) - Tel.: 491796162178
Dieses Dokument ist lizenziert unter dem Urheberrecht!
(c) 2025 Marcus Petersen-Clausen
(c) 2025 Köche-Nord.de
Achtung: Der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!
Köche-Nord.de
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 – Wind über dem Südstrand
Kapitel 2 – Asphalt unter der Haut
Kapitel 3 – Nachhall
Kapitel 4 – Unter der Brücke
Kapitel 5 – Regeln aus Nähe
Kapitel 6 – Die andere Seite der Insel
Kapitel 7 – Licht über Flügge
Kapitel 8 – Der Mann am Kai
Kapitel 9 – Stimmen, die bleiben
Kapitel 10 – Linien im Sand
Kapitel 11 – Stille im Wasser
Kapitel 12 – Risse im Schweigen
Kapitel 13 – Was nicht gesagt wird
Kapitel 14 – Was im Wasser blieb
Kapitel 15 – Was bleibt, wenn alles offenliegt
Kapitel 16 – Der Tag danach
Epilog – Zwischen Licht und Wasser
Kapitel 1 – Wind über dem Südstrand
Der Wind kam von der Ostsee herüber und trug Salz und Kälte mit sich. Jessica zog den Reißverschluss ihrer Jacke höher, während sie langsam den Weg am Südstrand entlangging. Der Himmel war schwer, grau, als würde er jeden Moment aufbrechen wollen. Möwen schrien über ihr, ihre Rufe klangen schärfer als sonst, fast vorwurfsvoll. Jessica hasste diesen Ton, weil er etwas in ihr berührte, das sie nicht benennen konnte.
In ihrer Jackentasche lag die kleine Schachtel. Sie wusste genau, wie viele Tabletten noch darin waren. Sie zählte sie jeden Morgen. Nicht, weil sie musste, sondern weil sie Angst hatte vor dem Moment, in dem keine mehr da sein würden. Die Abhängigkeit war kein lautes Monster. Sie schlich sich an, legte sich um ihre Gedanken wie Nebel. Jessica hatte gelernt, mit diesem Nebel zu leben. Oder sich zumindest einzureden, dass sie lebte.
Sie blieb stehen und sah hinaus auf das Wasser. Die Fehmarnsundbrücke war von hier aus nicht zu sehen, aber sie dachte trotzdem an sie. An dieses massive Bauwerk, das die Insel mit dem Festland verband. Für andere war sie nur eine Brücke. Für Jessica war sie ein Versprechen, das sie sich nie einzulösen traute. Weggehen. Neu anfangen. Immer wieder hatte sie es gedacht, nie getan.
„Du starrst, als würdest du gleich springen wollen.“
Die Stimme kam von links. Ruhig, tief, ohne Spott. Jessica zuckte zusammen und drehte sich um. Eine Frau stand einige Meter entfernt, ein Motorradhelm locker unter dem Arm. Dunkle Haare, vom Wind zerzaust. Eine Lederjacke, die aussah, als hätte sie schon viel gesehen. Zu viel.
„So sehe ich also aus?“ Jessicas Stimme klang dünner, als sie wollte. Sie verschränkte die Arme vor der Brust, eine automatische Geste, um sich zu schützen.
