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Versöhnung statt Blutvergießen. Mandela prägte durch Weisheit und die Bereitschaft, dem Gegner die Hand hinzustrecken, das Schicksal Südafrikas. Ideal für alle, die Veränderungsprozesse erfolgreich steuern möchten.
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Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Jörg Achim Zoll: Nelson Mandela – Einer, der Gegensätze versöhnte
Impulsheft Nr. 57 · Weltveränderer Nr. 1
© 2012 Down to Earth · Laubacher Str. 16 II · 14197 Berlin
Gestaltung: www.michaelzimmermann.com · Cover: Laura Lehmus
eBook Erstellung: Stefan Böhringer, eWort (www.ewort.de)
Fotos: Creative Commons - BY 2.0: R. Barraez D’Lucca (11); BY 3.0: Octagon (27);
BY-SA 2.0: Paul Mannix (9), Hamish (15), World Economic Forum (23);
BY-SA 3.0: Tony Cope (5), Tottelme (19), Lybil (29);
photocase.com - Nadine Platzek (7), Flügelwesen (13), Seleneos (21), Christine Rabus (25)
Lektorat: Andrea Specht
ISBN: 978-3-86270-659-4; ISBN eBook: 978-3-86270-660-0
Zitate aus Mandelas Autobiografie »Der lange Weg zur Freiheit«
© S.Fischer Verlag GmbH, 1994
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Ich bin nicht mit dem Hunger nach Freiheit geboren worden. Ich bin frei geboren worden. —Nelson Mandela
Da ist dieser Song: »Free-ee Nelson Mandela!« Er kommt mir als erstes in den Sinn, wenn der Name des südafrikanischen Politikers und Friedensnobelpreisträgers fällt. Die Band »The Specials« wurde mit diesem Song berühmt. Ihr Sänger Jerry Dammers organisierte im Juni 1988 ein Konzert zu Mandelas 70. Geburtstag.
72.000 Besucher kamen ins Londoner Wembley-Stadion. Sie erlebten Harry Belafonte, Sting, Stevie Wonder, Jessye Norman, George Michael, Phil Collins und andere Weltstars. Alle forderten: Lasst Nelson Mandela frei! Lasst ihn endlich frei, fast 25 Jahre nach seiner Inhaftierung. Und schafft in Südafrika die »Apartheid« ab, das ungerechte System der Rassentrennung und Diskriminierung. Mandela war zu einer Symbolfigur geworden.
Keine zwei Jahre später ist Nelson Mandela tatsächlich frei. Diesmal füllt er selbst ein Stadion: »Soccer City«, im von Schwarzen bewohnten Süden Johannesburgs. »Alle, die die Apartheid aufgegeben haben, sind eingeladen, an einem nicht rassistischen, geeinten und demokratischen Südafrika … mitzuwirken«, ruft Mandela wenige Stunden nach seiner Freilassung 120.000 Menschen zu. Er meint es wörtlich: »Alle« sind eingeladen. Auch diejenigen, die noch bis zum Mittag dieses Tages seine Feinde waren.
Wer von uns ist schon frei von Gegnern, Feindbildern, Negativklischees? Nelson Mandela war einer, der Gegensätze versöhnte. Du kannst auch so jemand sein.
—Jörg Achim Zoll
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