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Nicholas Roerichs Werk ist geprägt durch malerische Eindrücke, die seine viele Reisen, von Rußland nach Europa, bis nach Indien und in die Vereinigten Staaten, in ihm hinterließen. Die vorliegende Monographie bringt die Vielseitigkeit Roerichs in über 100 abgebildeten Werken zum Ausdruck, wobei der Schwerpunkt auf der Interpretation von zweiunddreißig Werken aus dem Nicholas Roerich Museum in New York liegt. Jedes der ausgewählten Bilder fängt einen besonderen Augenblick ein, es enthüllt, was den Künstler zu diesem Zeitpunkt beschäftigte und seine früheren Einflüsse in einem außergewöhnlich bewegten Leben. Der englische Historiker und Roerich-Experte Kenneth Archer, der dem russischen Maler seit über 30 Jahren seine Recherchen widmet, läßt den Leser in dieser Monographie auf faszinierende Weise an dessen phantastischen Welten teilhaben.
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Seitenzahl: 114
Veröffentlichungsjahr: 2024
Kenneth Archer
Nicolas Roerich
Ost & West
Gemälde aus dem
© 2024, Confidential Concepts, Worldwide, USA
© 2024, Parkstone Press USA, New York
© Image-Barwww.image-bar.com
Wir danken dem Nicholas Roerich Museum für seine freundliche Unterstützung.
Alle Rechte vorbehalten.
Das vorliegende Werk darf nicht, auch nicht in Auszügen, ohne die Genehmigung des Inhabers der weltweiten Rechte reproduziert werden. Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
ISBN: 978-1-63919-786-6
Inhalt
Vorwort
Dank
Einleitung
1. Skizze zuDer Bau der Schiffe
2. Das alte Kloster
3. Bühnendekoration fürPeer Gynt
4.Elbrus
5.Die todgeweihte Stadt
6.Der Stapellauf der Schiffe
7.Der verborgene Schatz
8.Der Befehl
9.Lied des Morgens
10. KostümentwürfeLel und Snegurochka
11.Und wir öffnen die Pforten
12.Wächter des Schnees
13.Das alte Pskow
14.Erinnern
15.Die Botschaft des Adlers - Mongolei
16.Die alte Kirche
17.Das Größte und Heiligste von Thang-La
18.Entwurf für den Vorhang zu Le Sacre du Printemps
19.Die Gefolgschaft des Gessar Khan
20.Maleines Kammer
21.Die drei Schwerter
22.Die heilige Sophia - die Weisheit des Allmächtigen
23.Der weiße Stein
24.Der Wanderer aus der leuchtenden Stadt
25.Die heiligen Höhlen
26.Issa und der Schädel des Riesen
27.Der große Geist des Himalaja
28.Der Berg der fünf Schätze
29.Der Befehl des Rigden Djapo
30.Die Mutter der Welt
31.Das Lager der Polvtsian
32.Tänzer in Bärenfellen
Ausgewählte Bibliographie
Bildverzeichnis
Anmerkungen
Swetoslaw RoerichPortrait von Nicholas Roerich, 1937. Öl auf Leinwand. 137 x 150 cm. Nicholas Roerich Museum, New York
‚Das Bild von Ost und West, also die Vorstellung zweier Teile, die nie zusammenfinden werden, ist bereits jetzt ein verstaubtes Relikt unserer Gedankenwelt. Wir schämen uns, jemals geglaubt zu haben, daß künstlich errichtete Mauern real seien und daß durch sie die beste menschliche Qualität teilbar sei: der Impuls der kreativen Entwicklung. Nun sehen wir sich gegenüberstehen, was wir als den Westen und den Osten bezeichneten. Durchdringend schauen sie einander an. Sie können die engsten Freunde werden und Gemeinsames schaffen.‘
Nicholas Roerich, New York, 1929
Die Grundlagen der vorliegenden Monographie über das künstlerische Werk Nicholas Roerichs wurden über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten zusammengetragen, doch den bedeutendsten Fortschritt machten die Recherchen in den zwei Jahren, in denen ich die Sowjetunion, die Vereinigten Staaten und Indien bereiste, um die wichtigsten Sammlungen von Roerich zu sehen und mit Personen zu sprechen, die sein Werk sehr gut kannten.
Ein großer Gewinn war 1981 mein dreiwöchiger Forschungsaufenthalt im Nicholas Roerich Museum in New York. Sina Fosdick, eine enge Freundin und Mitarbeiterin des Künstlers, hatte mich eingeladen, nachdem wir bereits zehn Jahre miteinander korrespondiert hatten. Gemeinsam sahen wir die hundertfünfzig Gemälde der Sammlung an und führten angeregte Diskussionen. Unsere Gespräche gaben mir auch die Möglichkeit, Informationen zu überprüfen, die ich in den frühen siebziger Jahren erhalten hatte, zum einen von Roerichs ehemaligem Sekretär und damaligem Mitarbeiter der Universität in Cardiff, zum anderen von Roerichs jüngerem Sohn Swetoslaw bei seinem Besuch in London.
Während meines zweiten Aufenthalts in New York im Jahr 1982 stellte ich den Katalog des Nicholas Roerich Museum zusammen. An weitere Gespräche mit Sina Fosdick anknüpfend, sprach ich mit dem damaligen Archivar und heutigen Direktor des Museums Daniel Entin und mit Edgar Lansbury, dem Kurator. In dieser Zeit gelang es mir, zahlreiche Bilder wieder aufzuspüren, die dem früheren Roerich Museum mit seiner Sammlung von mehr als tausend Werken gehört hatten. Darüber hinaus traf ich mit Frances Grant zusammen. Sie hatte, wie auch Sina Fosdick, Institutionen geleitet, die der Pflege des Vermächtnisses von Roerich dienten.
Die finanzielle Unterstützung des International Research and Exchange Board ermöglichte es mir im Sommer 1983, die größten Roerich-Sammlungen der Sowjetunion zu dokumentieren. In Moskau führte ich Gespräche mit der Leiterin der Roerich-Studien am Staatlichen Museum für Orientalistik, Olga Rumyansova, und mit den Kuratoren der Tretjakov-Galerie und des Bakhrushin Theatermuseums. In St. Petersburg konnte ich an der Akademie der Künste verschiedene Quellen einsehen und mich eine Woche lang mit Valentina Knyaseva treffen, der Verfasserin der führenden Roerich-Biographie und Leiterin der Abteilung zur Kunst im 20. Jahrhundert des Russischen Museums. Ihr Mitarbeiter Pawel Belnikow hatte bereits jahrelang mit mir Informationen ausgetauscht.
Im Herbst 1983 besuchte ich Indien, gefördert durch ein Reisestipendium des Indian Council for Cultural Relations. Ich verbrachte drei Wochen in Bangalore, wo ich Gespräche mit Swetoslaw Roerich führte. Anschließend recherchierte ich in den Roerich-Sammlungen verschiedener indischer Institutionen und verbrachte schließlich zwei Wochen mit Forschungen im früheren Wohnhaus des Künstlers in Naggar am Himalaja.
Besuch aus Übersee, 1902. Öl auf Karton. 79 x 100 cm. Russisches Museum, St. Petersburg
Bei meinen Forschungen über Nicholas Roerich haben mich zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Ihnen allen bin ich zu Dank verpflichtet. Besonders hervorheben möchte ich Jean Archer, die bei meinen Roerich-Studien von Anfang an mithalf, und Devika Rani Roerich, mit der ich nun bereits seit zwei Jahrzehnten in Briefkontakt stehe.
Die folgenden Institutionen sind für mein Buch von zentraler Bedeutung, und ich möchte den Direktoren und Mitarbeitern meinen Dank aussprechen: Antioch International, London; India Office Library, London; Abteilung für Orientalistik des British Museum, London; Abteilung für Orientalistik des Victoria and Albert Museum, London; Ashmolean Museum, Oxford; Institut für Kunstgeschichte der University of Essex; Municipal Art Gallery, Worthing; Atheneum-Museum, Helsinki; Synebrychoff-Museum, Helsinki; Bibliothèque Nationale, Paris; Institut National des Etudes Slaves, Paris; Dokumentationsstelle des Musée d´Orsay, Paris; Grande Chancellerie, Paris; Légion d´Honneur, Paris; Fonds Nationale d´Art Contemporain, Paris; Bibliothèque de l´Opéra, Paris; Musée des Arts Décoratifs, Paris; Louvre, Paris; Musée National d´Art Moderne, Paris; Centre Georges Pompidou, Paris; Service slave de la Bibliothèque Nationale, Paris; Lalit Kala Akademi, New Delhi; National Gallery of Modern Art, New Delhi; Pusa Institute Library, New Delhi; Allahabat-Museum; Museum für Kunst und Archäologie Bhavat Kala Bhavan, Varanasi; Kunstzentrum Karnataka Chitrakala Parishat, Bangalore; Roerich-Kunstsammlung, Naggar; Sri-Chitra-Kunstsammlung, Trivandrum; Museum der Theosophischen Gesellschaft, Adyar; Museo di Teatro alla Scala, Mailand; Akademie der Künste, St. Petersburg; Eremitage, St. Petersburg; Institut für Archäologie der Saltykow-Schedrin-Bibliothek, St. Petersburg; Staatliches Theatermuseum, St. Petersburg; Lenin-Bibliothek, Moskau; Staatliches Regionalmuseum, Novgorod; Dansmuseet, Stockholm; Centre for Peace through Culture, New York; Cordier-Ekstrom Gallery, New York; Dance Collection der Performing Arts Library im Lincoln Center, New York; Slawistische Abteilung der Bibliothek der Columbia University, New York; Strawinsky-Diaghilew Foundation, New York; Robert Frost Library und Institut für Slawistik am Amherst College; Rose Art Museum der Brandeis University, Waltham; Library of Congress, Washington.
Altes Rußland, Jaroslawl. Kirche der Geburt unserer Jungfrau, 1903. Öl auf Täfelung. 31,7 x 40 cm. Staatliches Museum für Orientalistik, Moskau
Nicholas Roerich – sein Name findet sich gelegentlich auch in der Schreibweise Rerich – wurde 1874 im russischen Kaiserreich geboren und starb 1947 im britischen Teil des Himalaja. Sein Lebensbogen spannt sich somit vom Osten der westlichen Zivilisation bis zu einem Ort, den man als den äußersten Vorposten des Westens im Osten bezeichnen könnte. Mit seinen Anlagen zum Künstler und Gelehrten wuchs Roerich in den Kreisen der Intelligenz St. Petersburgs auf, einer Stadt, die seit ihrer Gründung als »Fenster zum Westen« bezeichnet wurde. Wie schon Generationen europäischer Maler vor ihm, setzte er seine künstlerischen Studien in Frankreich und Italien fort, doch faszinierte ihn immer schon das orientalische Erbe Rußlands. In den künstlerischen Kreisen um Sergej Diaghilew ordnete man Roerich zu Beginn seiner Laufbahn eher der slawischen als der französischen Gruppierung zu.[1] In dieser Zeit, als er für Diaghilews ‚Ballets Russes‘ arbeitete, erlebte Roerich die letzten Jahre der ‚Belle Epoque‘. Seine Bilder waren bei internationalen Ausstellungen vertreten und trugen zu dem durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs jäh unterbrochenen großen künstlerischen Umbruch bei.
In der Zeit der Russischen Revolution verließ er sein Heimatland – praktisch für immer. Ab 1917 lebte er in Finnland und stellte seine Bilder in ganz Skandinavien aus. Im Jahre 1919 zog er dann nach London, wo er Bühnenbilder für die Covent Garden Opera entwarf und wo seine Ausstellung Spells of Russia (Der Zauber Rußlands) zum ersten Mal gezeigt wurde – sie wanderte anschließend durch mehrere englische Städte.[2] Im Jahr 1920 ging Roerich mit seiner Frau und den beiden Söhnen als einer der vielen durch Kriege und Revolutionen vertriebenen europäischen Künstler des 20. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten. Im Gegensatz zu vielen anderen befand er sich aber in einer weitaus vorteilhafteren Situation: Er war auf Einladung des angesehenen Chicago Art Institute nach Amerika gekommen und hatte Aufträge von der Chicago Opera erhalten. Seinen Wohnsitz jedoch verlegte er nach New York, und über mehrere Jahre war er nicht nur als Maler, sondern auch als Gründer verschiedener kultureller Einrichtungen erfolgreich.[3] Mit 49 Jahren war er ein gemachter Mann und verkörperte den Künstler westlicher Prägung, so wie sich dessen Bild seit der Renaissance entwickelt hatte. 1923 fuhr er mit seiner Familie mit dem Schiff nach Indien und bereiste den Subkontinent, bevor er eine fünfjährige Expedition durch Zentralasien unternahm.
Roerichs Kunst ist von denselben Polaritäten geprägt wie sein Leben. Die ersten Ideen für seine Gemälde entnahm er den in der russischen Erde verborgenen Spuren der Geschichte – von seinen eigenen archäologischen Ausgrabungen. Schon in jungen Jahren animierten die Knochen, Urnen, Messer und übrigen Kultobjekte aus Begräbnisstätten den Künstler dazu, die Gebräuche der Slawen der Frühzeit zu studieren. Dieser Quelle entsprangen die Meisterwerke seiner frühen Laufbahn. Sie zeigten Szenen archaischen Lebens, die vor einem mythischen Hintergrund in neuem Licht erschienen. Roerichs künstlerische Entwicklung nahm ihren Anfang in seiner Faszination für die in der Erde verborgenen Spuren menschlicher Entwicklung und erreichte im Laufe der Jahre in der kontemplativen Betrachtung der Himalajagipfel ihren Höhepunkt. Dort wurde seine Suche gekrönt. In den spektakulären Panoramen auf dem Dach der Welt fand er das Bild, das in seiner Malerei äußere Wirklichkeit und innere Offenbarung verband. Angesichts der Berge setzte er sich mit der Wirkung von Farben auseinander und erforschte die Verbindung zwischen visueller Wahrnehmung und spirituellem Bewußtsein. Nach seinem Debüt als Symbolist der Jahrhundertwende, der archetypische russische Bilder aufgriff, fand er schließlich zu seiner eigenen Methode der Abstraktion, indem er die Darstellung der Berglandschaft von der Detailgenauigkeit befreite und sie zu einem Medium der Meditation machte.
Roerich war von Anfang an ein Landschaftsmaler, der die Menschen in seinen Bildern unzertrennbar verbunden mit der Kultur, zu deren Entwicklung sie beitrugen, darstellte. Zeigte das Bild eine feierliche Zeremonie oder aber architektonische Strukturen, so verwies die Darstellung des Menschen stets auf diese Verbundenheit. Im Laufe seines Lebens veränderte sich die Figuration Roerichs: Er verlegte seinen Schwerpunkt von Gruppen auf Einzelpersonen, die in einem riesigen Umfeld immer kleiner werden, bis die Gestalten schließlich gänzlich verschwinden. Nach Frances Grant, einer New Yorker Journalistin der zwanziger Jahre und Leiterin verschiedener amerikanischer Institutionen zur Pflege des Vermächtnisses von Roerich, besaß der Maler ein ausgeprägtes Bewußtsein für diesen Entwicklungsprozeß in seiner Kunst. Veränderung bestand ihrer Ansicht nach »nicht so sehr im Sujet«: Er war am Menschen als Teil des gesamten kosmischen Prozesses interessiert. Der Mensch ist der Ausgangspunkt. Was Rußland anbelangt, lag der Anfang (seiner Ansicht nach) in der Steinzeit – er sieht dabei das ganze Abenteuer. Einmal sagte er, daß es wunderbar sei, das Ende eines Fadens in Rußland zu halten und seine Anfänge in Zentralasien zu finden .... er sah immer diesen Faden der Menschheit, immer den Faden, stets unversehrt.[4] Roerichs geographischer Wirkungsbereich machte eine weite Streuung seiner Bilder fast unvermeidbar. Sie sind in vielen Ländern zu sehen, aber der größte Teil davon befindet sich in Rußland, Indien und den Vereinigten Staaten. Bis etwa ein Jahrzehnt nach dem Tode Roerichs stammten diejenigen in Rußland fast ausschließlich aus den Jahren, in denen er dort gearbeitet hatte. Das gleiche gilt für Roerichs indische Bilder. Sie stammen aus der Periode, in deren Verlauf er seinen Wohnsitz in Asien hatte. Nur die Arbeiten, die in den Vereinigten Staaten erhalten geblieben sind, decken seine gesamte Lebenszeit ab – es sind Bilder sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen. Nach dem Tode Roerichs veranlaßten seine Söhne, George und Swetoslaw, daß eine beträchtliche Anzahl seiner Malereien, darunter einige frühe und einige späte Werke, den Museen der damaligen Sowjetunion geschenkt wurden.
Das Nicholas Roerich Museum in New York beherbergt die einzige Dauerausstellung einer Sammlung der Vereinigten Staaten. Dort sind rund zweihundert Werke ausgestellt. Obwohl die Sammlung mehr als vierzig Schaffensjahre Roerichs dokumentiert, liegt ihr besonderer Schwerpunkt auf seinen asiatischen Bildern der dreißiger Jahre. Für die vorliegende Monographie wurden zweiunddreißig Werke aus dem Nicholas Roerich Museum zur Interpretation ausgewählt. Die Abfolge ist chronologisch und überspannt die Jahre 1903 bis 1944. Die Auswahl beginnt in der Zeit, als Roerich als aufstrebender junger Maler und frisch verheiratet seinen Lebensunterhalt als Sekretär einer Kulturgesellschaft verdiente, und sie erstreckt sich bis zu seiner nachdenklichen letzten Periode, während der er seine Memoiren schrieb.[5] Jedes der ausgewählten Bilder fängt einen besonderen Augenblick ein, es enthüllt, was den Künstler zu diesem Zeitpunkt beschäftigte, seine früheren Einflüsse und sein ursprüngliches Gespür für Zeit und Ort in einem außergewöhnlich bewegten Leben. Ereignisse in seiner Umgebung machen sich in seinen Gemälden über die Bildlichkeit bemerkbar. Dieser Ansatz wurzelt im frühen Symbolismus, entspringt aber auch auf durchaus natürliche Weise seiner Persönlichkeit, denn Roerich war ein nachdenklicher Mensch, der sich auf indirekte Weise mitzuteilen pflegte. Insbesondere im Zusammenhang mit seinem biographischen Werdegang sowie der Tagespolitik bedarf seine Malerei der Interpretation. In dieser Monographie werden diese Hintergrundinformationen gegeben, zusammen mit Einzelheiten zu Thema, Motiv, Genre und Quellen. Auf die künstlerischen Mittel, Farbe und Technik wird ebenso eingegangen wie auch Mäzene und Herkunft der Werke erwähnt werden.
