Nimm mich härter - Meredith Johnson - E-Book

Nimm mich härter E-Book

Meredith Johnson

0,0
5,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Hier ist er. Teil 2 der erotischen Geschichten für den kleinen Sex-Hunger zwischendurch. Es sind kleine Geschichten aus dem Alltag. KEINE Liebesgeschichten. Teils nette Spielereien, teils schon ein bisschen derber.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 138

Veröffentlichungsjahr: 2018

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Nimm mich härter

Herzlich Willkommen!Der AufzugDie PolizeikontrolleDer ElternabendIm BaumarktDer Erste-Hilfe-KursDie Joggerin, Teil IIDie Dusche, Part IIDer GesangsunterrichtDas SeminarDie Kollegin - das WiedersehenDas MeetingIn der BahnDas SpaDanksagungImpressum

Herzlich Willkommen!

Hier ist er.

Teil 2 der erotischen Geschichten für den kleinen Sex-Hunger zwischendurch. Es sind kleine Geschichten aus dem Alltag. KEINE Liebesgeschichten. Teils nette Spielereien, teils schon ein bisschen derber.

Die Geschichten wurden durch Erlebnisse aus meinem wahren Leben inspiriert. Manche davon sind komplett frei erfunden.

Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Eine dieser Geschichten hab ich tatsächlich fast genauso erlebt….

Natürlich sind Orte, Namen und Handlungen aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre der handelnden Personen verändert.

Hinweis: Ich beschreibe hier einvernehmlichen Sex zwischen erwachsenen Menschen. Sollten diese Szenen einen meiner Leser oder Leserinnen triggern tut mir das sehr leid und es ist nicht beabsichtigt. Schreib mir gerne an meine E-Mail-Adresse im Impressum. Es gibt gute Therapeuten, die sich mit Sexual-Traumata auskennen und auch dir helfen können.

Allen anderen wünsche ich eine geile Zeit beim Lesen!

Ach, und wenn du Sex im wahren Leben hast, denk bitte immer daran:

Fuck responsibly - Kondome schützen!

Nimm mich härter!

Der Aufzug

Die Polizeikontrolle

Der Elternabend

Im Baumarkt

Der Erste-Hilfe-Kurs

Die Joggerin, Teil II

Die Dusche, Part II

Der Gesangsunterricht

Das Seminar

Die Kollegin - das Wiedersehen

Das Meeting

In der Bahn

Das Spa

Der Aufzug

Der Aufzug

Ich arbeitete im 18. Stock eines 25 Stock großen Gebäudes. Es war mal wieder Morgen. Ich war mal wieder auf dem Weg zur Arbeit. Der Aufzug kam und die Tür ging auf. Aufgrund der frühen Uhrzeit rechnete ich eigentlich mit niemandem und war umso überraschter als ich den Aufzug betrat.

Da stand er: Groß, breitschultrig, schwarzhaarig, Drei-Tage-Bart, Nadelstreifenanzug, Pilotensonnenbrille. Ich stieg in den Aufzug ein und musste darauf achten, dass mein Mund nicht offen stehen blieb. Ich spürte wie mein Höschen schlagartig nass wurde. Wow! Was für ein Typ!!!

Er griff mit dem Zeigefinger nach dem Steg seiner Sonnenbrille und zog sie nach unten Richtung Nasenflügel. Dann schaute er mich von oben bis unten durch stahlblaue Augen an. So wie er mich anschaute, war klar, was jetzt passieren würde.

Er drückte den Nothalteknopf. Der Fahrstuhl blieb zwischen dem 11. Und 12. Stock ruckartig stehen. Dann griff er mich bei der Hand und zog mich in seine Richtung. Ich stolperte ihm auf meinen schwarzen Lackleder High-Heels entgegen. Er packte mich und presste meinen Körper mit dem Rücken gegen die Rückwand des Aufzugs. Durch meine weiße Bluse hindurch griff er nach meinen Brüsten. Er drückte seinen Körper fest gegen meinen. Er fesselte mich sozusagen mit seinem Körper an der Wand. Ich hatte keine Chance mich gegen ihn zu wehren.

Seine Lippen kamen nah an mein Ohr. Er flüsterte: "Du riechst so verdammt gut!" Dann gruben sich seine Zähne in meinen Hals. Ich zuckte vor Schmerz zusammen. Aber es war ein verdammt geiler Schmerz. "Na, tut das weh?" Fragte er. "Ja!" Stöhnte ich. Er schaute mir tief in meine grünen Katzenaugen. "Aber ich sehe, du stehst drauf, du geiles Luder!" Er biss mir erneut in den Hals und saugte an meiner Haut. Ich zog die Luft zwischen den Zähnen ein. Er schaute mir wieder tief in die Augen und sagte dann halblaut und sehr langsam: " Ich will dich ficken! Ich werde dir dabei weh tun. Du hast jetzt noch die Chance mich zu stoppen. Wenn du mich jetzt nicht aufhältst, wirst du mit allem leben müssen was gleich passiert."

Ich weiß nicht welcher Teufel mich in diesem Moment ritt, aber ich wollte das alles, was auch immer er mit mir vorhatte. Der Hormoncocktail, der da gerade durch meine Adern pumpte ließ mein Hirn komplett aussetzen. Ich schaute ihm tief in die Augen und nickte langsam.

„Ich deute das als Zustimmung“, sagte er nur. „Ja“, antwortete ich. Und dann begann einer der besten Sex-Trips meines Lebens.

Er biss mir wieder in meinen Hals bis ich laut aufstöhnte. Währenddessen öffnete er seine Hose. Er packte mich im Nacken und drückte mich nach unten auf die Knie. Sein Schwanz sprang mir aus seiner Hose entgegen. Er schob ihn mir tief in den Rachen. Ich würgte. Er setzte nach. Er fickte ihn mir drei, vier, fünf Mal in den Mund. Dann zog er ihn raus. Auch wenn es hart war, empfand ich es nicht als unangenehm, im Gegenteil. Es machte mich nur noch geiler. Ich wollte mehr.

Ich schaute von unten an ihm hoch. „Na, war das alles, was du drauf hast?“ Ich grinste. Er zog mich am Arm nach oben. Dann drehte er mich rum, schubste mich hart mit dem Gesicht gegen die Aufzugswand. Er schob mir zwei Finger in meinen Mund.

„Dir wird das Grinsen noch vergehen.“ Er schob mir die zwei Finger in den Mund und zog sie wieder heraus, und wieder rein und wieder raus. „Ja, mach sie schön nass“, keuchte er.

„Was würdest du denn dazu sagen, wenn ich dir die Finger, die du da gerade leckst in deinen Arsch schieben würde, hm?“ raunte er mir ins Ohr. Er zog die Finger aus meinem Mund um mich antworten zu lassen.

„Mach doch!“ bekam er von mir nur zur Antwort.

„Du Miststück! Du willst das alles und brauchst das, ja?“ „Ja“, keuchte ich nur.

Und ehe ich mich versah, hatte er meinen Rock hochgeschoben, mein Höschen zerrissen und schob mir – wie angekündigt – die zwei Finger, die ich gerade im Mund hatte in meinen Arsch. Ich stöhnte laut auf.

Er schob sie rein und dann zog er sie wieder raus. Nur um sie beim nächsten Mal noch ein Stückchen tiefer reinzuschieben.

Dann zog er sie wieder raus und umspielte mit ihnen meine Rosette. Ich streckte ihm meinen Arsch entgegen. „Willst du noch mehr?“ „Ja“, stöhnte ich nur. Er umkreiste weiterhin. Ich streckte mich ihm immer weiter entgegen. Plötzlich schob er mir einen Finger rein und zog ihn wieder raus. Ich stöhnte. Dann schob er wieder beide Finger in meinen Arsch. Er setzte noch einmal nach.

Er beugte sich zu meinem Ohr. „Was würdest du denn sagen, wenn ich dir meinen Schwanz in den Arsch schieben würde? Du würdest doch bestimmt schreien, oder?“

Ich lachte „Nein, das würde ich nicht.“ „Würdest du nicht?“ „Nein, wenn dann höchstens aus purer Geilheit.“

„Du versautes kleines Dreckstück!“ keuchte er.

Dann fasste er meine Hüften und zog mich zu sich. Ehe ich mich wehren konnte, schob er mir seinen knüppelharten Schwanz hart in meine Möse. Ich keuchte, ich stöhnte. Aber vor allem fand ich es extremst geil. Ich ließ mich komplett gehen und genoss es so richtig hart von ihm gefickt zu werden. Ich hatte das Gefühl, dass jeder seiner Stöße nur noch härter und härter wurde. Er fickte mich zehn, fünfzehn Mal tief und hart. Dann hielt er inne. Er zog seinen Schwanz langsam aus mir zurück. Nur, um noch einmal richtig hart und fest zuzustoßen. Ich schrie auf. Diese wilde Geilheit hatte komplett von mir Besitz ergriffen.

Ich spürte wie mir mein Saft die Beine herunterlief. Es kam noch ein Stoß von ihm. Dann stoppte er. Ich war kurz davor in einem wilden, sphären-sprengenden Orgasmus zu explodieren. Ich fluchte „Warum hörst du auf, du Mistkerl!“ Ich streckte ihm meinen Arsch entgegen. „Du kleines, wildes Stück kommst gleich, hab ich recht?“ keuchte er. „Ja, verdammt, ja! Bitte! Fick mich! Ich komme gleich!“ keuchte ich. „OK“, kam nur süffisant von ihm. Dann zog er seinen Schwanz aus meiner Möse und schob ihn langsam in meinen Arsch. Ganz l a n g s a m. Und während er das tat, explodierte ich in einem der besten Orgasmen, die ich je in meinem Leben hatte. Ich hatte keine Kontrolle mehr über mich. Ich stöhnte, ich schrie, ich keuchte. Ich wand mich unter seinen Händen. Das einzige, was ich noch mitbekam, war, dass er mir kurz die Hand auf den Mund legte um meine Geräusche etwas zu dämpfen.

Dann hörte ich auch ihn kurz und laut aufstöhnen. Es war ein tiefes, erfülltes Stöhnen. Ich spürte wie er kam und sich sein Saft in meinen Arsch ergoss. Noch ein, zwei, drei Stöße und er hielt inne. Dann zog er sich aus mir zurück.

Ich drückte mich von der Wand weg und drehte mich um. Dann begutachtete ich mich im Spiegel des Aufzugs. Ich hatte Bissspuren am Hals, die rot leuchteten. Ich griff zwischen meine Beine und zog mir die Reste meines Höschens aus und steckte sie in meine Laptop-Tasche. Dann richtete ich meine Frisur. Während ich das tat, fuhr er sich nur mit den Händen durch die Haare, machte die Hose wieder zu, setzte seine Brille wieder auf und schaute mich an.

„Na, fertig?“ fragte er mit einem süffisanten breiten Grinsen im Gesicht. Ich schaute ihn an und nickte. Er drückte den Knopf und der Aufzug setzte sich wieder in Bewegung. Wir setzten beide unser seriösestes, sachlichstes Gesicht auf. Wobei ihm das etwas leichter fiel, da man seine Augen unter der Sonnenbrille nicht sehen konnte.

Im 15. Stock hielt der Aufzug an und es stieg ein kleiner, dicker Mann – ebenfalls mit einer Laptoptasche in der Hand – zu uns. Wir standen nebeneinander und taten so als würden wir uns nicht kennen.

Wir fuhren in den 18. Stock. Hier musste ich aussteigen. Ich schaute ihn noch einmal von der Seite an bevor ich den Aufzug verließ. Er zog seine Brille noch einmal auf die Nasenflügel und schenkte mir ein anerkennendes Lächeln. „Einen angenehmen Tag“, kam es von ihm. „Das wünsche ich Ihnen auch“, antwortete ich. Dann stieg ich aus und ging in Richtung unserer Büroräume.

Ich ging in mein Büro und schloss erst einmal die Tür. Dann setzte ich mich auf meinen Schreibtischstuhl. Beim Setzen spürte ich noch die Nachwehen dessen, was er gerade mit mir getan hatte. Ich strich mit einer Hand über meinen Hals wo ich jeden seiner Bisse noch schmerzen spürte. War das alles gerade wirklich passiert? Ich holte tief Luft.

Dann griff ich in meine Schreibtischschublade und holte mein Make-up hervor. Ich ging mit dem Tiegel in der Hand zu den Waschräumen um die Bissspuren an meinem Hals zu überschminken.

Nachdem ich dies getan hatte, startete ich ganz normal in meinen Arbeitstag. Aber jedes Mal, wenn ich mich setze oder jedes Mal, wenn ich zufällig meinen Hals berührte, spürte ich noch nach, was er mit mir getan hatte. Da ich alleine im Büro war, huschte jedes Mal ein zufriedenes Grinsen über mein Gesicht.

Gegen 18 Uhr endete mein Arbeitstag. Ich stieg wieder mit meiner Laptoptasche bewaffnet in den Aufzug und fuhr nach unten. Nachdem ich das Bürogebäude verlassen hatte, fuhr ich ganz normal nach Hause.

Aber dieses Erlebnis hing mir gedanklich noch ein paar Tage nach. Und, ich schaute morgens immer mal wieder, ob ich ihn wieder zufällig im Aufzug treffen würde. Aber der Unbekannte mit der Pilotensonnenbrille tauchte nie wieder auf.

Die Polizeikontrolle

Die Polizeikontrolle

Matts und ich hatten uns gestritten. Wütend war ich in mein Auto gestiegen und auf dem Weg in meine Wohnung. Gott sei Dank wohnten wir nicht zusammen. So hatte ich wenigstens in solchen Moment immer noch einen Rückzugsort für mich. Und im Moment war ich mir sowieso nicht so sicher, ob das mit Matts was auf Dauer werden würde. Er war einfach zu besitzergreifend.

Ich drehte die Musik voll auf und raste fullspeed mit meinem 3er BMW durch die Stadt. Ich war stocksauer! Was für ein Arschloch! Was bildete der sich eigentlich ein?! Ich trat das Gaspedal meines Babies durch und bog rasant in die Kurve. Auch wenn die Lady unter meinem Hintern schon ein paar Tage auf dem Buckel hatte, lag sie immer noch wunderbar in der Kurve und war auch sonst vom Handling her noch top in Schuss. AC/DC dröhnte aus den nachgerüsteten Boxen. Der Subwover tat sein Übriges. Als ich aus der Stadt auf die Umgehungsstraße fuhr, beruhigte ich mich langsam.

Durch die laute Musik hatte ich die Sirene gar nicht wahrgenommen, die von dem Polizeiauto kam, das mich schon seit ein paar Kilometern verfolgte. Irgendwann überholte es mich. Ich dachte nur: „ Scheiße! Auch das noch! Ich will heim in mein Bett und meine Ruhe haben!“

Ich sah das „Bitte folgen!“-Signal aufleuchten und tat dies zähneknirschend, verantwortungsbewusst wie ich nun mal war. Das Polizeiauto bog in die nächste Parkbucht ab. Ich tat dies ebenfalls. Zwischenzeitlich hatte ich die Musik leise gedreht. Ganz ehrlich, ich war mir nicht wirklich einer Schuld bewusst. Okay, ich war in der Stadt vielleicht etwas zu schnell gefahren. Leider wusste ich nicht, wie lange mich der Streifenwagen bereits verfolge.

Ich machte die Scheibe runter und wartete auf das, was mir der Polizist zu sagen hatte. Ich konnte ihn aussteigen sehen. Mit breitbeinigem, festem Schritt kam er auf mein Auto zu.

„Guten Morgen, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte“, sagte er streng. Ich war kurz irritiert. Guten Morgen? Während ich die Papiere suchte, schaute ich auf die Uhr am Armaturenbrett. 3:33 Uhr. Okay. Da konnte man schon mal guten Morgen sagen.

„Sie wissen, warum ich Sie anhalte?“ sagte er während er meine Papiere kritisch beäugte. Dann tippte er etwas in sein Handy. „Um ehrlich zu sein, nein“, sagte ich wahrheitsgemäß. Er schaute mich streng an. „Haben Sie mal auf die Uhr gesehen? Wenn Sie mit der Anlage nachts durch die Stadt fahren um die Uhrzeit handelt es sich eindeutig um nächtliche Ruhestörung.“ Ich zuckte kurz zusammen. „Ach, Herr Wachtmeister, ich hab’s doch schon wieder leiser gedreht“, versuchte ich ihn zu beschwichtigen. „Polizeioberwachtmeister“, verbesserte er mich in strengem Ton. Ich schaute etwas zerknirscht, weil ich nicht wusste, wie ich mich da jetzt rausreden wollte.

Er zog eine Taschenlampe aus einer Halterung an seiner Uniform und leuchtete damit in das Innere meines Autos. Ich konnte durch den Schein der Lampe ein bisschen was von seinem Gesicht erkennen. Er trug einen Vollbart. Noch nicht lange allerdings. Er war noch nicht besonders dicht.

Dann ging der Schein seiner Lampe überraschend in mein Gesicht. „Schauen Sie mich mal an“, sagte er in einem so strengen Ton, dass ich mich gar nicht zu widersprechen traute. Er leuchtete mir in die Augen. „Haben Sie Alkohol getrunken?“ fragte er. „Nein, habe ich nicht“, sagte ich mit fester Stimme. „Ich bin stocknüchtern, nur etwas müde und möchte nach Hause“, nölte ich ein bisschen rum. „Ihre Pupillen sind geweitet“, sagte er, wieder in diesem strengen Tonfall. Ich war mir nicht sicher, ob mich sein Tonfall wahnsinnig machen sollte oder…..vielleicht doch ein bisschen geil.

Als er da vorhin so auf mich zukam konnte ich zwar nur im Halbdunkel seine Silhouette erkennen, aber er sah auf jeden Fall nicht schlecht aus in seiner Uniform. Soviel konnte ich zumindest schon mal sagen. Und Männer in Uniform haben was.

Er leuchtete wieder auf den Beifahrersitz. „Was ist denn da in der Dose?“ fragte er. Ich schaute auf den Beifahrersitz um zu identifizieren, was er meinte. Ach, ja! DIE Dose meinte er…. „Da ist Tee drin“, sagte ich nur. „Aufmachen!“ Sein Ton wurde immer härter. In mir mischten sich Gefühle von Angst mit Gefühlen von Geilheit. Diese befehlende Art machte mich irgendwie tierisch an.

Ich nahm die Dose, auf der eine Comic-Figur abgebildet war vom Beifahrersitz, machte sie auf und hielt sie ihm hin. „Das ist schwarzer Tee direkt aus Sri Lanka. Hat mir ein Kollege vor kurzem aus dem Urlaub mitgebracht.“

Er hielt seine Nase über die Dose und zog kurz die Luft ein. „Sie können ja viel behaupten. Das muss ich überprüfen. Sind Sie damit einverstanden mich zu einem Alkohol- und Drogentest auf die Wache zu begleiten?“ WAAAASSSSS? Mein Innerstes bäumte sich auf. Was sollte denn das jetzt????!!!!

Aus meinem Mund kam nur ein entrüstetes: „Wie bitte?“ „Ob Sie damit einverstanden sind mich auf die Wache zu begleiten um dort einen Alkohol- und Drogentest durchzuführen?“ wiederholte er stoisch und in dem gleichen strengen Tonfall wie vorher. „Habe ich denn eine andere Wahl?“ startete ich noch einen letzten Versuch. „Ich kann Sie auch gleich wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt festnehmen“, kam nur als Antwort. Er entfernte sich von meinem Auto, stieg in den Streifenwagen ein fuhr los. Ich folgte ihm.

Beim Folgen merkte ich, dass mein Auto eigentlich – trotz seines Alters - ein bisschen leistungsstärker war als seins. Ich dachte mal kurz darüber nach, ob ich nicht einfach flüchten sollte, verwarf den Gedanken dann aber. Er hatte sich bestimmt vorhin mein Kennzeichen notiert. Und dann ging der Ärger richtig los. Hoffentlich dauerten diese Tests nicht allzu lange. Ich musste um 08:00 Uhr im Büro sein und wollte eigentlich vorher noch ein bisschen schlafen.

Missmutig kurvte ich dem Polizeiauto hinterher. Ich war verwundert über die Strecke, die er fuhr. Da er mich kurz hinter der Stadtgrenze angehalten hatte, war ich eigentlich fest davon ausgegangen, dass wir zum Polizeirevier in der Stadt fuhren. Das kannte ich. Dort war ich früher schon einmal wegen einer Strafanzeige. Aber er fuhr einen anderen Weg. Raus in Richtung einer nahe gelegenen kleineren Stadt. Die kannte ich auch. Matts hatte dort seine Pferde stehen, deshalb war ich mit ihm ab und zu schon hier draußen gewesen.

Der Streifenwagen hielt dann irgendwann tatsächlich vor einem älteren Backsteingebäude an, an dem ein blaues Polizeisymbol angebracht war. Ich parkte mein Auto daneben. Der Polizist wartete bis ich ausgestiegen war und folgte mir dann ins Gebäude. „Nehmen Sie Platz! Ich muss noch ein paar Formalitäten erledigen. Ich bin gleich wieder bei Ihnen“, sagte er, deutete auf ein paar Stühle im Eingangsbereich und schloss eine Tür auf hinter der er dann verschwand.

Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf. Der Streit mit Matts war mir gerade eigentlich ziemlich egal. Irgendwie war Matts mir gerade auch ziemlich egal.