Nimm mich noch härter! - Meredith Johnson - E-Book

Nimm mich noch härter! E-Book

Meredith Johnson

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Beschreibung

Du magst Sex, wenn er weh tut? Du stehst auf Dominanz, Unterwerfung und Fesselspiele? Dann bist du hier genau richtig. Im dritten Band der Nimm-mich-Serie geht es um Mark und Stella. Freude, die ihre gemeinsame Vorliebe für BDSM entdecken. Lass dich überraschen, welche geilen Erlebnisse die beiden miteinander haben werden.

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Seitenzahl: 98

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Nimm mich noch härter!

Nimm mich noch härter!Das WiedersehenDie ÜberraschungDas zweite MalDer Abend an der BarDer AnrufDas FitnessgerätJetzt wird’s heiß!Das SpielzeugGefesseltDas EndeImpressum

Nimm mich noch härter!

Die Geschichte von Mark und Stella

Einige von euch kennen bestimmt „Shades of Grey“. Hier geht es ja auch um eine Vorliebe für die etwas – ich nenn sie mal – „härtere Gangart“: BDSM. Ausgeschrieben steht BDSM für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism. Was das im Einzelnen bedeutet dürft ihr gerne im Internet recherchieren ;-)

Meiner Meinung nach ist das Thema in dem Gesamtkontext von Shades of Grey schräg dargestellt worden. Es wird so dargestellt, als sei Christian wegen seiner schlimmen Kindheit zum Sadisten geworden und müsse das ausleben. Dazu hat er seine „Sklavinnen“, mit denen er die Verträge schließt.

Und dann taucht Anastacia auf, „spielt das Spielchen“ eine Zeitlang mit. Aber am Ende wird er „geheilt“ und zu einem treusorgenden Ehemann und Vater á la Hollywood.

BDSM ist ein Spiel aus Macht und Unterwerfung und kann in vielen Ausprägungen gespielt werden. Es ist mehr als Fesseln und Schläge. Und man muss dafür keine „schlimme Kindheit“ gehabt haben um auf diese Art von Spielen zu stehen.

Dies hier soll keine Kritik an Shades of Grey sein. Davon gibt es im Internet genug. Und es gibt ja auch genug Menschen, die die Geschichte gut finden. Ich habe meine eigene Meinung dazu. Wie zu vielem anderem auch. ;-)

Im Nachfolgenden erzähle ich euch einfach meine Geschichte von Mark und Stella. So stell ich mir eine schöne BDSM-Beziehung vor. Ob es sowas in der Realität gibt? Wenn du so eine Beziehung haben solltest, schreib mir gerne. Interessiert mich sehr.

Diese Geschichte ist mal wieder – wie alle meine Bücher – eine Mischung aus Realität und Fiktion. Also manche Dinge, die ich beschreibe, hab ich tatsächlich so oder so ähnlich schon erlebt. Manche sind aber komplette Fantasie und vielleicht auch ein bisschen Wunschvorstellung.

Aber so viel sei schon mal verraten: Es wird zwar einige Happy Endings geben, aber kein Happy End.

An dieser Stelle auch wieder der Hinweis, dass es sich hier um eine reine fiktive Geschichte handelt und dass eine Übereinstimmung mit lebenden oder toten Personen rein zufällig ist. Die Geschichte enthält Dirty Talk, BDSM-Praktiken und Szenen, die psychisch labile Menschen triggern könnten. Auch solltest du nicht versuchen die Szenen in deinem Schlafzimmer nachzuspielen ohne vorher fachkundigen Rat eingeholt zu haben. Jetzt aber viel Spaß und eine geile Zeit beim Lesen.

Und hier beginnt sie nun. Die Geschichte von Mark und Stella.

Inhalt

Das Wiedersehen

Die Überraschung

Das zweite Mal

Der Abend an der Bar

Der Anruf

Das Fitnessgerät

Jetzt wird’s heiß

Das Spielzeug

Gefesselt

Das Ende

Danke

Das Wiedersehen

Mark und ich waren Freunde. War kannten uns schon soooooo lange. Wir hatten uns damals durch eine gemeinsame Freundin von uns beiden kennengelernt. Wir wussten alles übereinander. Dachte ich zumindest.

Klar hatten wir immer wieder mal miteinander geflirtet. So wie das halt immer so ist zwischen Mann und Frau. Aber es ist nie etwas zwischen uns gelaufen. Mal war er in einer Beziehung, mal ich. Er hatte mich über den ein oder anderen Liebeskummer hinweg getröstet. Und ich hatte mit ihm Nächte in unserer Stammkneipe verbracht, nachdem er mal wieder eine seiner Affären beendet hatte oder sie ihn verlassen hatte, weil sie ihn aus welchen Gründen auch immer für ein Arschloch hielt. Was hab ich seinetwegen Mengen an Alkohol in mich hinein geschüttet in dieser Bar. Und wie oft musste ich mir anhören, wie kompliziert die Frauen doch seien und dass sie einfach verstehen müssten, dass er seine Freiheit brauche. Und er sei halt kein Mensch für eine feste Beziehung. Warum würde das denn keine verstehen?

Das Telefon klingelte. Ich schaute auf das Display und mein Herz machte Freudensprünge. „Na du Drecksack, lebst du auch noch“, ging ich freudestrahlend ans Telefon. „Miststück!“ kam es lachend von der anderen Seite zurück. "Na, alles senkrecht?" fragte er. "Jepp", kam es von mir nur knapp zurück.

"Ich bin wieder da."

"Wurd aber auch Zeit. Und? Wie viele Millionen hast du gemacht?"

"Insgesamt knapp 9."

Ich pfiff anerkennen durch die Zähne. Ich hörte das Grinsen durch die Leitung. „Ja, wenn das mal alles mein Geld wäre“, kam dann nur etwas weniger euphorisch zurück.

„Heute Abend, Acht Uhr, im „Sinkenden Schiff“?“ kam nach einer kleinen Pause von ihm.

„Heute Abend um 8 im Sinkenden Schiff“, bestätigte ich nur. Dann legten wir auf.

Kurz nach 8 betrat ich das „Sinkende Schiff“, unsere Stammkneipe. Mark saß schon an der Bar. Wir hatten hier seit Jahren unsere Stammplätze. Ich schwang meinen Hintern auf den Barhocker neben ihm. Auf dem Platz vor mir stand schon ein Glas mit einer klaren Flüssigkeit. Wir hatten beide vor einiger Zeit unser gemeinsames Faible für Gin entdeckt. Ich nahm das Glas in die Hand und wandte mich ihm zu. Er nahm sein Glas und schaute mich an.

„Prost, Miststück!“ er schaute mich an.

Ich grinste. „Prost, Drecksack.“

Wir stießen unsere Gläser aneinander und nahmen jeder einen Schluck.

Ich schaute ihn über das Glas hinweg an. Er war braun geworden. Und er trug jetzt Bart. Stand ihm gut. Machte sein Gesicht markanter.

Wir hatten uns ein gutes halbes Jahr nicht gesehen. Das kam öfter mal vor, weil er beruflich viel unterwegs war. Wir hatten hier und da mal geskypt und hier und da mal ein bisschen getextet.

„Peter hat uns zum Wiedersehen eine neue Entdeckung kredenzt. Probier mal!“ Mark stieß den Rand seines Glases an meines. Ich nahm einen langsamen Schluck.

Der Gin lief langsam meine Kehle hinab. Ich schmeckte die Aromen. Dieses Mal waren es Fruchtige. Beeren und Kirschen. Naja, war nicht wirklich mein Fall. Aber ich kannte uns. Wir blieben meistens nicht bei einer Sorte, sondern tranken uns an so einem Abend schon mal durch ein paar Sorten durch. Glücklicherweise war Peter, der Chef vom „Sinkenden Schiff“ ein ebenso großer Gin-Fan wie wir.

Mark erzählte von seiner beruflichen Reise. Er arbeitete für ein Pharmaunternehmen und war für dieses Pharmaunternehmen in Fernost unterwegs gewesen.

Wir waren mittlerweile beim dritten Gin angekommen. Dieses Mal ein bayerischer, mit Aromen von Hopfen und Malz. Mein absoluter Favorit. Wir stießen an und ließen uns unsere Getränke schmecken.

Wir tauschten uns über den aktuellen Stand der Bundesliga-Tabelle aus. Mark und ich mochten beide den gleichen Verein und hassten beide die gleichen Gegner. "Was das da Letzt wieder war. Jetzt gibt es schon den Video-Beweis und dann wird trotzdem FÜR den Karnevalsverein entschieden. Dann kann man das mit dem Video-Beweis auch gleich ganz lassen", wetterte er los. Ich stimmte ihm zu.

„Und?“

Ich machte eine bedeutungsschwangere Pause. „Irgendwelche Frauenbekanntschaften gemacht?“ fragte ich Mark. Die Pause bis zu seiner Antwort dauerte sehr sehr lang.

„Ja klar. Frauenbekanntschaften hab ich gemacht. Kennst du mich oder kennst du mich?“ Mehr kam nicht. Ich kannte ihn zu lange und zu gut um jetzt hier nachzubohren. Ich gab uns noch drei, vier Gins. Dann würde er von selbst mit der Sprache rausrücken. Dafür kannte ich ihn zu gut.

Ich kannte ihn sehr gut und schon sehr lange, aber das was ich heute noch über ihn rausfinden sollte, würde nicht nur mein, sondern auch sein Leben nachhaltig verändern.

Peter, der Besitzer vom „Sinkenden Schiff“ fragte uns, ob er uns mit einem Cocktail was Gutes tun könnte.

„Kommt drauf an“, raunte Mark nur skeptisch.

„Gin, Tonic und Earl Grey Tee“, sagte Peter nur knapp.

Mark zog die Augenbraue hoch. „OK, genehmigt.“

Er nickte. Und ich war sowieso immer für Experimente offen. Meine Devise war, dass man erst mal alles ausprobieren müsse um dann entscheiden zu können, ob man es gut oder doof fand.

„Und bei dir?“ Mark nickte von unten nach oben in meine Richtung. Ich tat so als wüsste ich nicht, was er meinte. „Was, bei mir?“ „Ach komm schon, Miststück. Männer.“

Ich ließ mir mit meiner Antwort auch eine bisschen Zeit. Und dann sagte ich: „Unser letztes Treffen ist drei Männer her.“ Er pfiff durch die Zähne. „Drei Männer in einem halben Jahr! Respekt, Schätzelein!“

Unsere Getränke kamen. „Und? Mal wieder der Traumprinz auf dem Schimmel in der glänzenden Rüstung wieder nicht dabei?“

Wir stießen an. „Ach Quatsch! Gaul, Ritter, Rüstung, brauch ich net. Ich mach das alles selbst. Mir fehlt eher der, der zupacken kann. So’n richtiger Kerl. Einer, der sowohl Bohrer als auch Spülmaschine bedienen kann. Die drei waren super charmant und so weiter, aber haben sich dann im Endeffekt wieder als verwöhnte Muttersöhnchen rausgestellt. Wenn ich Mama sein will, schaff ich mir ein Kind an und keinen erwachsenen Mann. Und, ich brauch halt auch einen, der im Bett den Ton angibt. Und einen, der selbstständig und allein im Leben stehen kann und auch nicht gleich stirbt, wenn er mal nen Schnupfen hat und dann erwartet, dass die Frau ihn umsorgt und verhätschelt und heititei und eieiei macht. War echt schade. In den einen war ich echt ziemlich verknallt.“

Mark schaute mich verwundert an. Für mein Gefühl etwas zu lange.

Peter kam und fragte uns, wie uns denn seine "Kreation" schmecken würde. "Ja, kann was", sagte ich. "Ich hab ne Weiterbildung in Sachen Cocktail gemacht während du weg warst", grinste er Mark an. "Noch einen?" Mark und ich nickten.

Die Getränke kamen. Mark prostete mir zu. Er schaute mir dabei tief in die Augen. Wieso fiel mir plötzlich "Tausend Mal berührt" von Klaus Lage ein. Komisch!

Wir saßen nebeneinander an der Bar. Er erzählte mir von Japan. Ich hörte gespannt zu. Das Gespräch plätscherte vor sich hin. "Ach übrigens. Es ist ein Gerücht, dass es dort Automaten gibt, aus denen man getragene Höschen ziehen kann. "

Plötzlich hatte er meine volle Aufmerksamkeit. "Was?" Ich schaute ihn überrascht an. So offenherzig kannte ich ihn gar nicht.

Sex war immer so ein Thema, das wir nie wirklich angesprochen hatten. Zumindest nicht im Detail. Hier und da erzählte er mir von seinen „Frauenbekanntschaften“, aber nie wirklich von deren oder seinen Vorlieben. Ebenso bekam er meine „Männerwechsel“ oft mit, aber über Sex sprachen wir nie. Wir waren eher wie Bruder und Schwester in der Hinsicht.

Das sollte sich jedoch heute ändern. Davon wussten wir aber im Moment beide noch nichts.

Ohne eine Miene zu verziehen sprach er weiter: "Ja. Es kursiert in Deutschland das Gerücht, dass es in Japan Automaten gäbe, aus denen man getragene Höschen ziehen könnte. Also die Japaner haben schon interessante sexuelle Vorlieben, aber sowas hab ich dort noch nicht gesehen. Und, ich hab mich auch dort mit Leuten unterhalten, die alle bestätigt haben, dass es sowas zwar früher mal gab, aber nicht mehr gibt. Das lief nicht. Die angeblich getragenen Höschen stellten sich dann nachher doch als ganz normale, neue, saubere raus. Und damit wurde die Zielgruppe nicht befriedigt. Auch im übertragenen Sinne." Er zwinkerte mich an und grinste.

Ich saß mit offenem Mund vor ihm. Was redete er denn da? Lag das am Alkohol? Aber so war er doch früher nicht drauf. Offen mit Mark über Sex reden? Ging gar nicht. Irgendwas muss in Japan mit ihm passiert sein.

Er nippte an seinem Glas. Dann schaute er mich an. "So. Und du brauchst also einen Mann im Bett, der den Ton angibt, ja?"

Rumms! Ich schaute ihn irritiert an und wurde krebsrot im Gesicht. Ich schaute verschämt in mein Glas. Leider war nichts mehr drin. "Ja, schon...kann man so sagen...." Stammelte ich etwas unbeholfen.

Mark holte seinen Geldbeutel aus der Arschtasche seiner Jeans, legte einen 50-Euro-Schein auf die Theke, deute Peter, dass wir gehen und nahm mich bei der Hand und zog mich hinter sich her. Ich war total irritiert, wehrte mich aber nicht dagegen.

Die Überraschung

Wir liefen zu seiner Wohnung, die ca. 10 Minuten Fußweg vom "Sinkenden Schiff" entfernt war. Er schloss die Tür auf und wir gingen rein. Ich hatte keine Ahnung, was er vorhatte. So kannte ich ihn gar nicht. Aber wir kannten uns so lange. Irgendwie vertraute ich ihm. Er würde nie etwas tun, was mich verletzen würde. Dessen war ich mir sicher.

"Ich will dir was zeigen", sagte er und ging die Wendeltreppe zum Keller nach unten. Ich folgte ihm. Ich kannte seine Wohnung in- und auswendig. Sie war sozusagen sowas wie mein zweites zu Hause. Während seiner Abwesenheit hatte ich auf die Wohnung "aufgepasst". Allerdings war ich noch nie im Keller. Es war jetzt nicht so, dass er ein großes Geheimnis daraus gemacht hatte. Es hatte sich nur irgendwie noch nie ergeben. Es gab nichts Sehenswertes im Keller. Dachte ich zumindest. Bis heute.