NLP-Formate IX - Hans Weinberger - E-Book

NLP-Formate IX E-Book

Hans Weinberger

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Beschreibung

NLP ist eine der wirkungsvollsten Veränderungstechnologien. In dem Buch werden 15 NLP-Formate für den Gebrauch im täglichen Alltagsleben dargestellt. Es ist der 9. Band aus der Reihe "NLP-Formate." Das Buch eignet sich hervorragend zum Selbstcoaching.

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Seitenzahl: 68

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Format121: Aktivierung einer Strategie für ein erfolgreiches Analoges Markieren

Format122: Aktivierung einer Strategie zur Erweiterung des Swish-Technik

Format123: Aktivierung einer Strategie zum Aufbau eines inneren Kraftfeldes

Format124: Aktivierung einer Strategie zur erfolgreichen Behandlung schwieriger Gesprächssituationen

Format125: Aktivierung einer Strategie für eine kreative Problembearbeitungstechnik

Format126: Aktivierung einer Strategie, um seine Stimmung zu wechseln

Format127: Aktivierung einer Strategie, um sich widersprechende Glaubenssätze zu behandeln

Format128: Aktivierung einer Strategie für eine erfolgreiche "Aufzugspräsentation".

Format129: Aktivierung einer Strategie gegen Lampenfieber mittels Augenbewegungen

Format130: Aktivierung einer Strategie zum Erscheinen einer Fee

Format131: Aktivierung einer Strategie, um den Flow-Zustand zu erreichen

Format132: Aktivierung einer Strategie zu einem effizienten Zeitmanagement

Format133: Aktivierung einer Strategie zur Synchronisierung der Zeitwahrnehmung

Format134: Aktivierung einer Strategie zur Ausnutzung der Somatischen Syntax

Format135: Aktivierung einer Strategie für ein erfolgreiches Überkreuz-Spiegeln

Anhang1: Nomenklatur

Anhang2: Schlagworte

Literatur

Vorwort

Lieber Leser!

Dies ist der neunte Band aus der Reihe „NLP-Formate“, in dem ich weitere 15 Formate zum Selbstcoaching für Dich im täglichen Alltagsleben vorstelle.

Diese sind als Fortsetzung von Band 1- Band 8 von 121 bis 135 durchnummeriert. Am Ende eines jeden Formates ist ein Mindmap angehängt. Damit kannst Du Dich meditativ vorwärmen, bevor Du die Strategie im Detail programmierst. Später reicht dann ein Betrachten des Mindmaps zur Reaktivierung. Die Nomenklatur des NLP-Modells, das ich im ersten Band ausführlich dargestellt habe, findest Du in Kurzform im Anhang1.

Die Schlagworte für die bisher vorgestellten Formate sind im Anhang2 aufgezählt.

Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Selbstcoaching!

Format121: Aktivierung einer Strategie für ein erfolgreiches Analoges Markieren

1. Auspacken der (-)-Strategie:

entfällt

2. Design der (+)-Strategie:

Schritt 1– Ziel und Absicht klären

Was genau soll mit dem analogen Markieren erreicht werden?

(z. B. Ankern, Hervorheben, Suggestion, Verdeutlichen, positive/negative Prägung).

Schritt 2 – Schlüsselworte oder -sequenzen bestimmen

Identifiziere im Gespräch die entscheidenden Worte, die du markieren möchtest.

Wähle solche Begriffe, die mit Emotion, Entscheidung oder Bewertung zu tun haben.

Schritt 3 – Analoges Signal auswählen

Entscheide dich, wie du markierst:

Stimme (Tonhöhe, Lautstärke, Pausen, Sprechtempo)

Blickrichtung (z. B. nach links schauen bei bestimmten Worten)

Gestik/Mimik (Handbewegung, Nicken, Stirnrunzeln, Lächeln)

Körperhaltung (nach vorne lehnen, Kopf zur Seite neigen)

Schritt 4 – Konsistenz und Reinheit des Signals aufbauen

Verwende dein analoges Signal nur bei diesem Wort / dieser Botschaft.

Je sauberer der Marker exklusiv mit diesem Wort gekoppelt ist, desto stärker wirkt er als Anker.

Schritt 5 – Erste Markierung setzen

Platziere die Markierung im Gespräch bewusst, wenn das Schlüsselwort fällt.

Beispiel: „Ich glaube, [Peter] (mit gesenkter Stimme, Kopfschütteln) ist nicht zuverlässig.“

Schritt 6 – Wiederholung und Verstärkung

Wiederhole die Markierung in ähnlichem Kontext, immer mit demselben analogen Signal.

Dadurch wird die Verbindung zwischen Wort und nonverbalem Signal im Gegenüber verankert.

Schritt 7 – Testen und Kalibrieren

Beobachte die Reaktion des Gegenübers: Mikroexpressionen, Körperhaltung, Atemmuster.

Passe ggf. Intensität oder Modalität der Markierung an (z. B. subtiler oder deutlicher).

Schritt 8 – Integration / Einbettung

Baue das markierte Wort in einen größeren Kontext ein, sodass die Wirkung „nebenbei“ erfolgt.

Nutze Storytelling oder Dialogführung, um das Markierte einzubetten.

3. Installation der (+)-Strategie:

Ankern/Wiederholung

Fallbeispiel

Fallbeispiel: Bewerbungscoaching

Situation:

Eine NLP-Coachin arbeitet mit einer Klientin, die sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet. Die Klientin zweifelt an ihrer eigenen „Kompetenz“.

Dialog (vereinfacht):

Coach: „Du hast mir eben erzählt, dass du in deinem alten Job viele Projekte erfolgreich abgeschlossen hast.“ (normaler Tonfall)

Coach: „Und weißt du, was dabei immer wieder durchscheint? Deine Kompetenz.“

(das Wort Kompetenz wird mit fester Stimme, aufrechter Körperhaltung und einem Lächeln betont)

Später im Gespräch:

Coach: „Wenn du ins Vorstellungsgespräch gehst, erinnere dich daran, dass deine Kompetenz (wieder dieselbe Betonung, derselbe Ausdruck) immer da ist – sie gehört zu dir.“

Wirkung:

Durch die wiederholte analoge Markierung wird das Wort Kompetenz emotional positiv aufgeladen. Die Klientin erlebt beim Hören des Wortes eine innere Resonanz. Das Selbstbild verschiebt sich subtil in Richtung Stärke und Sicherheit.

Format122: Aktivierung einer Strategie zur Erweiterung des Swish-Technik

1. Auspacken der (-)-Strategie:

Dieses Format gehört zur erweiterten Swish-Familie im NLP, nutzt aber räumliche und kinästhetische Repräsentationen stärker als klassische visuelle Swish-Techniken (siehe Format5).

(1): Aktuelle Lebenssituation

(2): „Es wird einfach nicht besser!

(3): Unzufriedenheit

2. Design der (+)-Strategie:

Aspekte-Panorama-Swish (nach Robby Jakob)

Raum mit genug Platz (mindestens zwei klar unterscheidbare Bereiche).

Kleine Gegenstände bereitstellen (Steine, Karten, Spielfiguren, Papierzettel, Tücher …).

Rolle des Coaches: Begleiter, der wenig fragt, sondern den Prozess hält.

Schritt 1– Einführung

„Wir machen gleich eine kleine Übung, bei der du deine aktuelle Lebenssituation und deine gewünschte Zukunftssituation räumlich darstellen kannst. Dafür nutzen wir Gegenstände und den Raum. Du wirst mehr durch Handeln als durch Reden arbeiten.“

Schritt 2 – Aspekte der aktuellen Situation ablegen

1. Bitte die Person, in einem Bereich des Raumes (z. B. links) alle Aspekte ihrer jetzigen Lebenssituation mit den Gegenständen darzustellen.

2. Betonung: nicht erklären, nur ablegen. (Der Coach schweigt weitgehend.)

3. Achte auf Körpersprache: oft zeigt sich Schwere, Enge oder Belastung.

Schritt 3 – Distanz herstellen

1. Sobald alles liegt: „Mach bitte einen Schritt aus diesem Feld heraus.“

2. Lass die Person wahrnehmen: „Wie wirkt es von hier aus, wenn du von außen schaust?“

3. Verstärke die Distanz: Atmen, Körperhaltung verändern.

Schritt 4 – Attraktive Zukunftssituation gestalten

1. Lade die Person ein, an einer anderen Stelle im Raum (z. B. rechts, hell, offen) ein neues Feld zu gestalten.

2. Gegenstände stehen für gewünschte Aspekte: Freiheit, Freude, Selbstbestimmung …

3. Achte auf Helligkeit, Körperaufrichtung, Atmung – der Raum soll „ziehen“.

3. Installation der (+)-Strategie:

Schritt 5 – Der kinästhetische Swish

1. Bitte die Person, ins Problemfeld zu gehen.

2. Dann: „Mach eine klare Bewegung – ein Wischen, Wegschieben oder einen Schritt – und wechsle mit Schwung ins Attraktorfeld.“

3. Wiederhole diesen Switch 5–7 Mal, immer schneller, dynamischer.

4. Beobachte: Die Bewegung soll automatisch leichter werden.

Schritt 6 – Ökologie-Check

1. Frage: „Wenn du in dieser neuen Situation bist – ist das stimmig? Gibt es etwas, das fehlt oder dagegen spricht?“

2. Falls nötig: zusätzliche Aspekte ins Attraktorfeld einfügen.

3. Zum Abschluss die Person im Attraktorfeld verankern lassen: „Nimm den Raum, atme ihn ein, fühle die neue Ausrichtung.“

Schritt 7 – Abschluss

Lass die Person das alte Feld nochmals aus der Distanz sehen.

Verstärke das Gefühl: „Du bist nicht dort gefangen – du bewegst dich von hier aus in die neue Richtung.“

Optional: Ankern (Berührung, Geste, Wort).

Fallbeispiel

Fallbeispiel: Martina (42), berufliche Neuorientierung

Ausgangslage

Martina ist unzufrieden im Job. Sie fühlt sich überlastet, fremdbestimmt, hat Schlafprobleme. Sie wünscht sich eine Tätigkeit, die Sinn gibt und Raum für Kreativität lässt.

Ablauf des Formates

1. Aspekte der aktuellen Situation ablegen

Martina legt einen schweren Stein: „Belastung durch Überstunden“

Ein Knoten aus Schnur: „verwickelte Teamkonflikte“

Ein graues Tuch: „fehlende Anerkennung“

Eine kleine Schachtel: „finanzielle Abhängigkeit“ Sie stellt die Dinge alle eng zusammen in eine Ecke.

2. Distanz

Sie verlässt die Ecke und atmet spürbar auf: „Das fühlt sich bedrückend an, wenn ich dort stehe.“

3. Attraktive Zukunftssituation gestalten Auf der anderen Seite legt sie:

Einen bunten Stift: „kreatives Arbeiten“

Eine Muschel: „Ruhe und Balance“

Ein leuchtendes Tuch: „positive Anerkennung“

Ein Schlüssel: „Selbstbestimmung und finanzielle Sicherheit“ Sie richtet ihren Körper auf, ihre Stimme wird heller, ihre Atmung tiefer.

4. Kinästhetischer Swish Der Coach bittet sie, von der Problem-Ecke zur Attraktor-Ecke zu switchen.

Sie macht eine Armbewegung wie ein „Wegschieben“ und geht mit Schwung zum Attraktor.

Nach 5–6 Wiederholungen wird die Bewegung leicht, fließend.

5. Ökologie-Check Martina spürt nach: „Es passt. Aber ich will nicht gleich alles hinschmeißen.“

Der Coach fragt: „Was brauchst du, um den Übergang ökologisch zu gestalten?“

Sie fügt ein Blatt Papier mit der Aufschrift „Übergangsplan“ in das Attraktor-Feld.

Ergebnis

Martina berichtet: „Ich sehe meine aktuelle Situation jetzt klarer von außen – und es zieht mich förmlich zu dieser neuen Vision. Ich fühle mich leichter, handlungsfähiger und habe das Bild eines konkreten Plans im Kopf.“

Format123: Aktivierung einer Strategie zum Aufbau eines inneren Kraftfeldes

1.