Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Richtig eingesetzt, können homöopathische Mittel so manchen Gang zum Arzt ersparen. Die "Notfallbibel Homöopathie" erklärt auf verständliche Weise die Grundprinzipien der Homöopathie und erläutert ihre Wirkungsweise: Im Mittelpunkt steht stets der ganze Mensch mit seinen individuellen Symptomen – und deshalb kommt der Wahl des individuell passenden Mittels eine zentrale Rolle zu. Der Autor Albert Urlberger setzt sich kritisch mit den Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie auseinander und zeigt auf, wie sie bei kleineren und mittleren Wehwehchen sinnvoll eingesetzt werden kann. Eine wichtige Hilfestellung bildet dabei die Beschreibung der 20 wichtigsten homöopathischen Mittel samt ihrer Einsatzgebiete: Sie macht die "Notfallfibel Homöopathie" zum unverzichtbaren Bestandteil jeder Hausapotheke.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2015
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Albert Urlberger
Notfallfibel Homöopathie
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Kapitel 1: Die Grundzüge der Homöopathie
Kapitel 2: Wirkung und Nebenwirkungen der Homöopathie
Kapitel 3: Homöopathie – so dosiert man richtig
Kapitel 4: Das richtige Mittel finden
Kapitel 5: Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie
Kapitel 6: Die 20 wichtigsten Mittel in der Homöopathie
Impressum neobooks
Um Missverständnissen vorzubeugen, gleich an dieser Stelle der Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps und Empfehlungen haben nichts, aber auch gar nichts mit der KLASSISCHEN Homöopathie zu tun. Ein klassischer Homöopath wird sie wahrscheinlich als Humbug abtun. Und er hat recht – aber auch wieder nicht: In der klassischen Homöopathie geht es nicht um Beschwerden und Symptome, sondern um den ganzen Menschen, seine Art, sein Leben, seine Vergangenheit. Deshalb dauert auch die Erstanamnese (Auswertung der GESAMTEN Leidensgeschichte) schon mal 2 Stunden oder auch noch länger.
Was im nachfolgenden Ratgeber vorgestellt wird, ist also keine klassische Homöopathie, sondern ein NOTFALL-Szenario. Homöopathie kann durchaus auch schwerere Krankheiten und Zustände heilen, aber diese gehören in die Hände „echter“ Homöopathen. Hier geht es um die vielfältigen kleineren und mittleren Wehwehchen, bei denen man sicher nicht gleich zum Arzt gehen muss.
Der klassische Homöopath findet genau EIN Mittel, das optimal auf den Patienten zugeschnitten ist. Im akuten, leichteren Fall, auf den wir uns nachstehend ausschließlich konzentrieren, kann durchaus auch ein weiteres, zweites Mittel genommen werden oder eines der sogenannten Komplexmittel (mehrere Mittel in einem Präparat).
Die meisten Ärzte verteufeln das (auch wenn es immer mehr selbst machen), der klassische Homöopath ist nicht sehr begeistert, aber der Erfolg gibt uns recht: In sehr, sehr vielen Fällen können die nachfolgenden Ratschläge helfen, selbst mit der Krankheit fertig zu werden und auf chemische Präparate zu verzichten. Und das ist doch ein erstrebenswertes Ziel…
Oft wird die Homöopathie auch als „sanfte Selbsthilfe“ bezeichnet. Dabei stützt sich die Homöopathie auf drei Säulen:
Säule: Das Ähnlichkeitsprinzip
Säule: Das Potenzieren
Säule: Die individuelle Behandlung.
Das Ähnlichkeitsprinzip
Um das Wort Homöopathie übersetzen zu können, muss man es zunächst in die beiden griechischen Wurzeln „homeon“ und „pathos“ zerlegen. Übersetzt bedeuten diese Wörter ‚ähnlich‘ und ‚Leiden‘. Die Homöopathie funktioniert nach dem Ähnlichkeitsprinzip; das bedeutet, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Deshalb werden Substanzen verwendet, die einen gesunden Menschen krank machen können. Setzt man sie aber bei einem kranken Menschen ein, so haben sie eine heilende Wirkung. Deshalb bedient man sich des Ähnlichkeitsprinzips – setzt also bei einem bestimmten Symptom die Substanz ein, die bei einem gesunden Menschen eben dieses Symptom hervorrufen würde.
Zur Verdeutlichung ein Beispiel:
Viele Menschen kennen das: Zu viel Koffein, z.B. in Kaffee, Tee oder Cola, macht nervös und überdreht. Die Homöopathie hingegen verwendet das Mittel Coffea genau dann, wenn Menschen nervös und überdreht sind. Das Ähnlichkeitsprinzip wird deutlich, Gleiches wird mit Gleichem geheilt – das, was bei einem gesunden Menschen die Beschwerden verursacht, heilt sie bei einem kranken Menschen.
Ein weiteres Beispiel:
Das Gift der Biene verursacht nach einem Stich meist Schwellungen, Rötungen, Jucken und Brennen. In der Homöopathie kommt das Mittel Apis bei eben diesen Symptomen nach einem Stich zum Einsatz. Apis gewinnt man aus der Honigbiene, es enthält also auch ihr Gift. Wieder zeigt sich das Ähnlichkeitsprinzip, auch hier wird Gleiches mit Gleichem geheilt.
Das Potenzieren
