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Dr. Daniel ist eine echte Erfolgsserie. Sie vereint medizinisch hochaktuelle Fälle und menschliche Schicksale, die uns zutiefst bewegen – und einen Arzt, den man sich in seiner Güte und Herzlichkeit zum Freund wünscht. Es ist leicht verdientes Geld. Männer sind ja so einfältig. Die Schönheit einer Frau genügt schon, um sie völlig aus dem Konzept zu bringen. Ist das erst mal geschehen, hat man leichtes Spiel mit ihnen.. Pamela Horn ließ das alte Tagebuch ihrer Mutter langsam sinken. Nach den Eintragungsdaten zu schließen, war ihre Mutter damals, als sie das geschrieben hatte, nur wenig älter gewesen als Pamela jetzt. »Was für ein Glück, daß ich das heute gefunden habe«, murmelte Pamela und blätterte interessiert weiter. Das Tagebuch hatte ihr in den vergangenen Stunden schon etliches eröffnet, wovon Pamela bisher keine Ahnung gehabt hatte. Wie auch? Ihre Mutter saß seit fast zwei Jahren im Gefängnis, und darüber war Pamela ganz froh. Das Mädchen hatte während seiner Kindheit zu viele Strafen und Schläge bekommen, als daß es die Mutter jemals hätte lieben können. Ihr Tagebuch aber war hochinteressant! Schon mit sechzehn Jahren hatte ihre Mutter die erste Affäre gehabt, die allerdings nicht ohne Folgen geblieben war. Rebecca Horn war gerade siebzehn gewesen, als sie Perry zur Welt gebracht hatte. Knapp eineinhalb Jahre später war Pamela geboren worden, und nicht einmal Rebecca hatte gewußt, wer der Vater ihres Kindes war. »Leicht verdientes Geld«, murmelte Pamela und dachte dabei an das Mofa, das sie gern hätte und an den todschicken Minirock und die tolle Seidenbluse, die sie in einer Münchner Boutique gesehen hatte. Onkel Alec weigerte sich aber, ihr so etwas zu kaufen, und ihr eigenes Taschengeld reichte dafür bei weitem nicht. Sie verstaute das Tagebuch in der untersten Schublade ihres Schreibtisches,
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Seitenzahl: 112
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Es ist leicht verdientes Geld. Männer sind ja so einfältig. Die Schönheit einer Frau genügt schon, um sie völlig aus dem Konzept zu bringen. Ist das erst mal geschehen, hat man leichtes Spiel mit ihnen..
Pamela Horn ließ das alte Tagebuch ihrer Mutter langsam sinken. Nach den Eintragungsdaten zu schließen, war ihre Mutter damals, als sie das geschrieben hatte, nur wenig älter gewesen als Pamela jetzt.
»Was für ein Glück, daß ich das heute gefunden habe«, murmelte Pamela und blätterte interessiert weiter. Das Tagebuch hatte ihr in den vergangenen Stunden schon etliches eröffnet, wovon Pamela bisher keine Ahnung gehabt hatte. Wie auch? Ihre Mutter saß seit fast zwei Jahren im Gefängnis, und darüber war Pamela ganz froh. Das Mädchen hatte während seiner Kindheit zu viele Strafen und Schläge bekommen, als daß es die Mutter jemals hätte lieben können. Ihr Tagebuch aber war hochinteressant!
Schon mit sechzehn Jahren hatte ihre Mutter die erste Affäre gehabt, die allerdings nicht ohne Folgen geblieben war. Rebecca Horn war gerade siebzehn gewesen, als sie Perry zur Welt gebracht hatte. Knapp eineinhalb Jahre später war Pamela geboren worden, und nicht einmal Rebecca hatte gewußt, wer der Vater ihres Kindes war.
»Leicht verdientes Geld«, murmelte Pamela und dachte dabei an das Mofa, das sie gern hätte und an den todschicken Minirock und die tolle Seidenbluse, die sie in einer Münchner Boutique gesehen hatte. Onkel Alec weigerte sich aber, ihr so etwas zu kaufen, und ihr eigenes Taschengeld reichte dafür bei weitem nicht.
Sie verstaute das Tagebuch in der untersten Schublade ihres Schreibtisches, häufte ein paar Jugendzeitschriften darüber und trat dann vor den Spiegel.
Sie war ein überaus hübsches Mädchen mit ihren langen blonden Haaren, den ausdrucksvollen blauen Augen und der atemberaubend guten Figur, trotzdem war Pamela mit ihrer Erscheinung nicht mehr zufrieden. Wenn sie sich dieses leicht verdiente Geld beschaffen wollte, von dem ihre Mutter geschrieben hatte, dann durfte sie nicht so bieder aussehen. Kein erwachsener Mann würde ein solches Kind ansehen!
Pamela öffnete den Kleiderschrank und wühlte in ihren alten Shorts. Da mußte doch noch…
Mit einem triumphierenden Laut zog sie ganz unten die Jeans-Shorts heraus, die ihr letztes Jahr schon fast zu klein geworden waren. Mit ziemlicher Mühe zwängte sie sich hinein, und schaffte es gerade noch, den Hosenbund zu schließen, dann betrachtete sie sich im Spiegel. Ganz deutlich zeichnete sich ihr Po unter dem enganliegenden Jeansstoff ab, und da die Hose extrem knapp saß, ließ sie auch Pamelas wohlgeformte Beine noch länger erscheinen, als sie ohnehin schon waren.
»Perfekt«, murmelte Pamela zufrieden, dann zog sie ihr T-Shirt aus, warf es achtlos auf das Bett und streifte den BH ab. Wieder mußte sie eine Weile suchen, ehe sie eine weiße Spitzenbluse fand, die sie so verknotete, daß zwischen Hosenbund und Bluse ein beachtliches Stückchen Haut zu sehen war, was sie besonders sexy fand. Schließlich kramte sie noch den Schminkkoffer heraus, den sie wohlweislich vor ihrem Onkel versteckte, und holte eine der Modezeitschriften hervor, die sie kürzlich wegen der Frisurentips gekauft hatte. Nach dem Vorbild dieser Models trug sie Rouge, Lidschatten und Wimperntusche auf, dann nickte sie sich lächelnd zu.
»Perfekt«, wiederholte sie gedehnt. So, wie sie jetzt aussah, würde man sie nie und nimmer auf sechzehn Jahre schätzen.
Beschwingt verließ Pamela ihr Zimmer. Im selben Moment klingelte das Telefon.
»Soll ich?« fragte sie ins Wohnzimmer, wo sie ihren Onkel Dr. Alec Horn, den Notarzt dieses Bezirks, wußte. Zu spät fiel ihr ein, daß sie jetzt vielleicht einen Fehler gemacht hatte. Wenn Onkel Alec sie so sah…
»Nicht nötig, Pam, ich gehe schon!« rief er zurück und trat gleichzeitig auf den Flur.
Er war ein großer, schlanker Mann Anfang Dreißig. Sein glattes, dunkles Haar hatte er nach hinten gekämmt, ein paar vorwitzige Strähnen fielen ihm wie immer widerspenstig ins Gesicht, was ihm etwas Lausbubenhaftes gab. In krassem Gegensatz dazu standen seine sanften, blaugrauen Augen, die wohl schon zuviel Elend gesehen hatten, als daß in ihnen jemals wirkliche Fröhlichkeit liegen könnte. Sogar wenn er lächelte, blieben seine Augen ernst.
»Horn!« meldete er sich und bemerkte im selben Moment die Aufmachung seiner Nichte, für die er seit einem Jahr das Sorgerecht hatte – ebenso wie für ihren siebzehnjährigen Bruder Perry.
Während Alec dem Anrufer zuhörte, griff er mit einer Hand nach Pamelas Arm, um zu verhindern, daß sie die Wohnung verließ.
»In Ordnung, ich komme sofort«, versprach er, dann legte er auf und wandte sich mit ernstem Blick seiner Nichte zu. »So gehst du nicht aus dem Haus, haben wir uns verstanden?«
Die strikte Anordnung ihres Onkels weckte in Pamela plötzlichen Zorn. Sie war sechzehn! Sie hatte keine Lust mehr, sich gängeln zu lassen. Das konnte er vielleicht mit dem nachgiebigen Perry machen, aber nicht mit ihr!
Mit einer ruckartigen Bewegung wollte sich Pamela losreißen, doch Alecs Griff war eisern.
»Los, geh in dein Zimmer und zieh dich um!« befahl er streng.
»Du kannst mir gar nichts befehlen!« schleuderte Pamela ihm voller Wut entgegen und versuchte erneut, ihren Arm seinem Griff zu entwinden.
Alec ließ auch tatsächlich los, aber nur, um sie mit einem kräftigen Klaps auf ihr Hinterteil für die freche Antwort zu bestrafen. Die enganliegende Jeans, die ihren Po besonders knackig machte, verstärkte nun den ohnehin schon schmerzhaften Schlag. Tränen schossen Pamela in die Augen, die allerdings mehr ihrer Wut auf Alec entsprangen.
»Du bist gemein!« hielt sie ihm vor.
Alec schüttelte den Kopf. »Nein, mein Fräulein, das bin ich nicht. Ich denke bloß nicht daran, mir von dir einen derartigen Ton gefallen zu lassen.« Ohne auf Pamelas Erwiderung zu warten, zog er sie nun zum Badezimmer. »Wasch dir das Zeug aus dem Gesicht und zieh dich anständig an.«
Pamela zitterte vor Zorn, doch ihre noch immer schmerzende Kehrseite hielt sie einstweilen davon ab, noch einmal vorlaut zu sein. Alec war die Güte in Person, aber wenn die Situation es verlangte, konnte er auch ganz schön streng sein. Pamela hatte das in letzter Zeit schon öfter erlebt, weil sie versucht hatte, ihr bezauberndes Köpfchen auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Dabei hatte sie sich mehrfach in Ton und Wortwahl vergriffen, was Alec ihr niemals hatte durchgehen lassen.
»Ich muß jetzt schnellstens zu einem Einsatz«, erklärte er mit einem kurzen Blick auf die Uhr. »Wenn ich heimkomme, will ich dich nicht mehr in diesem Aufzug sehen.«
Mit dem letzten Wort schnappte er seinen Notfallkoffer und verließ das Haus. Normalerweise hätte er sich auf diese Diskussion mit seiner Nichte überhaupt nicht einlassen dürfen, schließlich wußte er ja, daß es eilte, wenn man ihn anrief. Fast fünf Minuten hatte er deswegen verloren, die er nun durch schnelleres Fahren irgendwie ausgleichen mußte.
*
Währenddessen stand Pamela wie ein trotziges Kind im Bad, krallte sich am Waschbecken fest, stampfte mit den Füßen und schrie ihren Zorn aus voller Kehle hinaus.
»Bist du verrückt?«
Pamela verstummte augenblicklich und sah mit funkelnden Augen zur Tür hin, wo ihr Bruder Perry stand. Jetzt schüttelte er den Kopf.
»Mußt du Onkel Alec immer so auf die Palme bringen?« fragte er seufzend und dachte dabei unwillkürlich, daß Pamela ihrer Mutter immer ähnlicher wurde.
Rebecca Horn war zeitlebens ein richtiges Biest gewesen, das reiche, verheiratete Männer verführt und anschließend erpreßt hatte. Es hatte immer geklappt… fast immer, denn jetzt saß sie für ein solches Vergehen im Gefängnis.
»Onkel Alec ist gut zu uns«, fuhr Perry fort. »Nie zuvor hatten wir es so schön…«
»Halt die Klappe!« fiel Pamela ihrem Bruder grob ins Wort, dann drückte sie sich an ihm vorbei aus dem Bad, schlüpfte in die Inline-Skates und verließ die Wohnung.
»Pam!« schrie Perry ihr nach, doch sie hörte schon nicht mehr. Mit aufreizendem Hüfteinsatz fuhr sie den Gehweg entlang.
Perry seufzte erneut. »Onkel Alec würde ausrasten, wenn er das sehen würde.«
Er drehte sich um und wollte in die Wohnung zurückkehren, dann überlegte er es sich anders und lief die Treppe zum ausgebauten Dachgeschoß hinauf. Hier wohnte sein Halbbruder Dr. Jeff Parker, der Sohn des Mannes, mit dem Rebecca Horn einst ihre erste Affäre gehabt hatte.
Dr. Parker hatte früher in der Steinhausener Waldsee-Klinik als Anästhesist gearbeitet. Seit dem Brand der Klinik war er arbeitslos. Vielleicht war er aber auch noch immer krankgeschrieben; Perry wußte das nicht so ganz genau. Allerdings hatte Jeff ja einen komplizierten Armbruch davongetragen und wochenlang im Kreiskrankenhaus gelegen.
Perry stand nun oben vor der Wohnungstür und klopfte zaghaft. Es dauerte eine Weile, bis Jeff öffnete. Er wirkte ein bißchen verschlafen.
»Habe ich dich geweckt?« wollte Perry wissen und bekam gleich ein schlechtes Gewissen.
Jeff schüttelte den Kopf. »Nein, mein Junge, das hat deine Schwester schon besorgt.« Er seufzte. »Diese verdammten Medikamente machen mich dermaßen müde. Wird Zeit, daß die Schmerzen in meinem Arm endlich aufhören.« Er sah seinen Bruder an. »Was war denn bei euch unten wieder los?«
Perry winkte ab. »Pam flippt allmählich aus. Vorhin hat sie von Onkel Alec eins hinten drauf gekriegt, weil sie frech war.«
»Das kommt in letzter Zeit ziemlich häufig vor«, stellte Jeff fest.
Perry nickte, dann sah er zu Boden. »Ich fürchte, Pam hat eine ganze Menge von Mamas schlechtem Charakter geerbt.« Er schämte sich, weil er so über seine Mutter sprach, andererseits hatte sie ihn jahrelang so sehr gequält, daß er keine Liebe mehr für sie empfinden konnte.
Mit einer fast väterlichen Geste legte Jeff einen Arm um Perrys Schultern. »Du solltest nicht zu schwarz sehen. Pam steckt noch immer in der Pubertät, da flippen die Mädchen hin und wieder aus, aber das gibt sich.«
»Hoffentlich«, murmelte Perry zweifelnd, dann blickte er sich suchend um. »Ist Karina nicht zu Hause?«
»Sie hat Dienst«, antwortete Jeff schroffer, als es seine Art war, weil er nicht eingestehen wollte, daß seine Ehe im Moment ein bißchen auf Eis lag. Er gestand es ja nicht einmal sich selbst wirklich ein.
Aber Perry war trotz seiner Jugend feinfühliger, als er gedacht hatte.
»Probleme?« fragte er teilnahmsvoll.
Jeff zuckte die Schultern. »Nicht so tragisch. Es ist nur diese verflixte Untätigkeit, zu der ich gezwungen bin, während sich Karina als Assistenzärztin in der Thiersch-Klinik fast zu Tode arbeitet.« Er seufzte wieder. »Dieser Brand hat unser ganzes Leben umgekrempelt, und zumindest für Karina und mich ist es im Moment nicht gerade reizvoll.« Mit Mühe zwang er sich zu einem Lächeln. »Es wird auch wieder anders. Wenn die Klinik erst neu aufgebaut ist und ich meinen dämlichen Arm wieder voll gebrauchen kann…« Er wurde unterbrochen, als von unten Alecs ärgerliche Stimme erklang.
»Pam! Verdammt, wo bist du?«
Perry öffnete die Tür und lief die Treppe hinunter.
»Sie ist mit den Inline-Skatern gefahren, Onkel Alec«, erstattete er Bericht.
Alecs Stirn zog sich in bedrohliche Falten. »Doch hoffentlich nicht in diesem Aufzug, in dem ich sie erwischt habe.«
Perry errötete, was allein schon Antwort genug war. »Nein… ich… äh… weiß nicht…«
»Hör auf zu lügen, Perry«, fiel Alec ihm energisch ins Wort, dann atmete er tief durch, versuchte ruhiger zu werden und legte seinem Neffen einen Arm um die Schultern. »Ich weiß ja, daß du Pam nur helfen willst.«
Inzwischen war auch Jeff die Treppe heruntergekommen. Die beiden Männer hatten sich damals, als Alec mit den Kindern nach Steinhausen gekommen war, sofort angefreundet – nicht nur, weil ja auch ein entferntes Verwandtschaftsverhältnis zwischen ihnen bestand. Überdies war Jeff fast zehn Jahre älter als Alec und ersetzte diesem ein bißchen den großen Bruder, den er sich immer gewünscht hatte.
»Zur Zeit komme ich mit Pam einfach nicht klar«, gestand Alec, dann wurde er etwas verlegen, weil er wußte, daß Jeff seit dem Klinikbrand mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hatte. »Wie geht’s dir?«
Jeff grinste, doch es kam nicht so recht von Herzen. »Wenn es noch besser ginge, könnte ich es nicht mehr aushalten.« Er wurde ernst. »Wird schon wieder, Alec.« Nach kurzem Schweigen setzte er hinzu: »Sollen wir Pam für eine Weile zu uns nehmen? Ich meine… euch beiden könnte ein bißchen Abstand vielleicht ganz gut tun.«
Das Angebot war verlockend, trotzdem zögerte Alec. Gerade jetzt wollte er dem ohnehin vom Leben reichlich gebeutelten Ehepaar Parker nicht auch noch die Sorge um ein aufmüpfiges Mädchen aufbürden.
»Ich weiß nicht recht«, murmelte er. »Solltest du vorher nicht mit Karina sprechen?«
»Du vergißt anscheinend, daß Karina und ich einen Teil des Sorgerechts für Pam und Perry mittragen«, erinnerte Jeff ihn. »Das war die Bedingung des Gerichts, weil du als lediger Arzt…«
»Ich weiß«, seufzte Alec, dann nickte er. »Schön wäre es in der Tat, wenn ich mich eine Weile nicht um sie kümmern müßte. Vor allem in den letzten paar Wochen hat sie mir wirklich das Leben schwer gemacht.«
Jeff nickte. »Also abgemacht. Wenn sie heimkommt, schickst du sie zu uns herauf.« Er lächelte ein wenig. »Keine Sorge, Alec, wir werden mit der jungen Dame schon klarkommen.« Er zuckte die Schultern. »Ich bin zur Zeit ohnehin rund um die Uhr zu Hause.« Wie sehr ihn gerade diese Tatsache nervte, verschwieg er dabei. Er war fürs Faulenzen nicht geschaffen und sehnte sich nach seiner Arbeit, doch Dr. Wolfgang Metzler, bei dem er wegen seines mehrfach gebrochenen Armes noch immer in Behandlung war, predigte ihm jedesmal, daß er sich noch schonen solle. Allmählich konnte Jeff es nicht mehr hören.
»Findet hier eine Versammlung statt?« wollte Karina wissen, die gerade vom Dienst nach Hause kam. Sie lächelte, doch ihre Augen blickten ernst, aber das bemerkte nur ihr Mann.
»So ähnlich«, antwortete er nun. »Ich habe Alec angeboten, daß wir Pam für eine Weile zu uns nehmen. Das junge Fräulein macht ihm zur Zeit arge Schwierigkeiten.«
