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Corona ist eine Religion und ihre Anhänger konnten nur deshalb missioniert werden, weil diese einigen – geradezu pandemisch verbreiteten – Irrtümern unterliegen. Das ist die Grundthese des Religionskritikers Ronald Bilik. Ronald Bilik bietet in diesem Buch einen spannenden und aufschlussreichen Einblick in seine vielschichtige Sichtweise der Corona-Thematik. Diese Vielfalt ergibt sich aus dem Lebensweg des Autors. Als Sohn eines Wiener Liedermachers und Kabarettisten entwickelte er sehr früh eine kritische Grund-Einstellung und war schon in seiner Schulzeit für seinen überaus satirischen Zugang zur Wirklichkeit berüchtigt, welcher sogar einmal einen Schulwechsel erforderlich machte. Nach dem Doktoratsstudium der Alten Geschichte und Philosophie war Ronald Bilik im Vertrieb und im Personalmarketing tätig, wo sich essenzielle Einblicke in die diversen Manipulationstechniken ergaben. Er konnte ferner Erfahrungen im Verkaufstraining und im Personalmanagement sammeln. Als damaliges Vorstands-Mitglied des Österreichischen Freidenkerbundes (Humanistischer Verband Österreichs) wurde er sehr bald mit der redaktionellen Verantwortung der (mittlerweile eingestellten) Freidenker-Zeitschrift betraut. Ronald Bilik entführt den Leser auf eine spannende Reise in diverse Corona-„Kriegsgebiete“. Der Wissenschaftler erklärt uns, warum man die im Mainstream dargebotene Wissenschafts-Show nicht mit wirklicher Wissenschaft verwechseln darf. Der Journalist bietet einen Einblick in die Netzwerke des Mainstream-Medienkartells und dokumentiert an Einzelbeispielen schonungslos die grundlegenden Fehler in der Propaganda-Matrix. Gleich darauf gewährt der Vertriebs-Profi eine authentische Tuchfühlung mit den dubiosen Praktiken der Gehirnwäsche-Industrie. Diese wird für manches Aha-Erlebnis sorgen und der Leser wird dann erkennen, mit welchen perfiden und menschenverachtenden Techniken der Bevölkerung die Gen-Spritze verkauft wurde. Nach diesen prägnanten Einsichten schlägt wieder die kabarettistische DNA zu und der passionierte Religionskritiker führt in gewohnt satirischer Form aus, warum es sich bei Corona um eine Religion handelt, die man als aufgeklärter Mensch nach allen Regeln der Kunst durch den Kakao ziehen muss. Ebenso wird der Frage nachgegangen, warum auch – und gerade – ungläubige Menschen Opfer der Corona-Missionierung geworden sind. Etliche dieser Ausführungen werden auf einige Leser schockierend wirken. Ronald Bilik demonstriert hier nämlich, dass etliche Intellektuelle bei weitem nicht so klug sind, wie sie zu sein glauben und dass so manches Ereignis möglicherweise nicht ganz so zufällig passiert ist, wie aufgeklärte Menschen das gerne glauben möchten. Der Humanist bleibt aber nicht bei der Darstellung jener pandemischen Irrtümer stehen, er gibt auch einige praktische Tipps zur Aufarbeitung der Corona-Krise und möchte die Spaltung der Gesellschaft mit einer einfachen Botschaft überwinden: Vergeuden wir nicht unsere Zeit und Energie damit, aufeinander loszugehen, sondern ziehen wir gemeinsam jene zur Verantwortung, die uns spalten möchten!
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Seitenzahl: 226
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Ronald BilikPANDEMISCHE IRRTÜMERKritische Bemerkungen zur erfolgreichenMissionierung der Corona-Gläubigen
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie;
detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
http://dnb.ddb.de abrufbar.
Hergestellt in Deutschland • 1. Auflage 2024
© Heimdall Verlag, Devesfeldstr. 85, 48431 Rheine
Lizensierte Ausgabe vom
© HINTERGRUND-Verlag, Osnabrück 2023
Alle Rechte vorbehalten.
www.hintergrund-verlag.de
ISBN der Print-Ausgabe: 978-3-9820336-5-5
Satz und Produktion: www.lettero.de
Coverbilder: © Adobe Stock - Wolfilser u. Stock Photo 4 U, © www.lettero.de
Gestaltung: © Matthias Branscheidt, 48431 Rheine
ISBN: 978-3-946537-99-1
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Zum Buch
Einleitung
Persönlicher Zugang zum Corona-Thema und Grundthesen
Wissenschaft und Wissenschaftsshow
Allgemeine Bemerkungen zur Wissenschaft
Wissenschaft in Theorie und Praxis
Der Irrtum vom wissenschaftlichen Konsens
Der Zugang eines Althistorikers
Offizielle Quellen und ihre Problematik
Die sogenannten „Experten“
Gesunder Menschenverstand und Fachmeinungen versus „Experten“
Beobachtungen eines medizinischen Laien
Sprachliche Indizien
Harmlose „Impfung“
Dauer und Wirkung der „Impfung“
Teleskopierung
Impfung geht nicht ins Blut
Offensichtliche Voreingenommenheit gegenüber Nebenwirkungen
Falsche Horror-Prognosen
Beobachtungen von Medizinern
Mit oder an Corona gestorben?
Entstehung des Virus
Änderung im Erbgut
Harmlosigkeit der Spikeproteine
Muttermilch
Zyklusstörungen
Der Ruf der „Experten“ auf der Medizinischen Fakultät
Experten als Politik-Marionetten
Aber wie hätte man das denn wissen können?
Fazit
Die Desinformationspolitik der Medien
Kontakte zu Opfern von medialer Desinformation
Historische Wurzeln
Säkulare Wurzeln
Biographische Wurzeln
Medien in Österreich
Der österreichische Journalismus und Corona: Zwischen peinlicher Unwissenheit und notorischer Hetze
Wie kann man Mainstream-Journalisten resozialisieren?
ORF Inside
Stichprobe Coronademos
Weltweite Manipulation
Die Manipulation der UNO – We own the Science
Trusted News Initiative – We own the News
Faktenchecker – We own the Truth
Wikipedia – We own the Knowledge
Fazit – We own your Mind
Gehirnwäschetechniken in der Corona-Pandemie
Der Beginn des Zweifels
Die Clusterung
Propaganda und richtige Prophezeiungen von der falschen Seite
Psychologische Manipulationen als (Alternative) Fakten
Die Wissenschaft weiß es und ist die Lösung
Impfen ist ein Akt der Solidarität
Impfverweigerer sind asozial und gefährden die Freiheit und das Leben ihrer Mitmenschen
Psychoexperimente zur Marktvorbereitung
Der Gesundheitsminister als Top-Verkäufer
Die Propaganda und das Gegenmittel
Mister Master Mind und sein Plan
Die Marktvorbereitung
Semantikgrundkurs: Sprache schafft Wirklichkeit
Bisherige Konzepte
Emotionalisierung
Angst durch Bilder
Angst durch die Visualisierung von Zahlen
Angst durch den unsichtbaren Feind
Angst als Hass-Basis
Angst durch Verunsicherung
Angst durch Autorität
Angst durch generelle Ungewissheit vor der Zukunft
Angst als Vorbereitung für die Isolation
Isolation und Monopolisierung der Wahrnehmung
Erschöpfung und Konditionierung
Weitere Zermürbungstaktiken
Die heilige Dreifaltigkeit der Wiederholung
Intellektuellenproblem und Zwangsmaßnahmen
Vertriebsphase
Corona als Religion
Die absolute Wahrheit. „Die Wissenschaft“ als metaphysische Größe
Das dualistische Weltbild
Das Tabu
Etablierung einer Sektensprache
Spaltung der Gesellschaft und in der Familie
Heilige Schriften und ihre Propheten
Index
Katechismus
Inquisition
Religiöse Erkennungszeichen
Rituale
Totalitär-Kollektivistisches Weltbild
Humorlosigkeit
Gesundheitsreligion als das Opium des Volkes
Erbsünde als Marketingstrategie
Indoktrinierung der Kinder
Märtyrer
Angst und Furcht vor der Apokalypse
Kognitive Dissonanz und dogmatisches Festhalten an widerlegten Positionen
Wundersame Vermehrungen
Kollektive Paranoia
Neigung zu gewalttätiger Mission
Die Vergangenheitsbewältigung
Der Sündenfall der säkularen Szene. Wie aus Atheisten gläubige Corona-Jünger wurden
Was haben wir gelernt und was ist zu tun?
Wissenschaft
Medien
Politik
Die sogenannte Elite
Verzeihen ja – Vergessen nein!
Information und Aufklärung
Das Gemeinsame vor das Trennende stellen
Die Schuldigen ausmachen
Verzeihung ist möglich
Rituale gegen das Vergessen
Zum Buch
Corona ist eine Religion und ihre Anhänger konnten nur deshalb missioniert werden, weil diese einigen – geradezu pandemisch verbreiteten – Irrtümern unterliegen. Das ist die Grundthese des Religionskritikers Ronald Bilik.
Ronald Bilik bietet in diesem Buch einen spannenden und aufschlussreichen Einblick in seine vielschichtige Sichtweise der Corona-Thematik. Diese Vielfalt ergibt sich aus dem Lebensweg des Autors. Als Sohn eines Wiener Liedermachers und Kabarettisten entwickelte er sehr früh eine kritische Grund-Einstellung und war schon in seiner Schulzeit für seinen überaus satirischen Zugang zur Wirklichkeit berüchtigt, welcher sogar einmal einen Schulwechsel erforderlich machte. Nach dem Doktoratsstudium der Alten Geschichte und Philosophie war Ronald Bilik im Vertrieb und im Personalmarketing tätig, wo sich essenzielle Einblicke in die diversen Manipulationstechniken ergaben. Er konnte ferner Erfahrungen im Verkaufstraining und im Personalmanagement sammeln. Als damaliges Vorstands-Mitglied des Österreichischen Freidenkerbundes (Humanistischer Verband Österreichs) wurde er sehr bald mit der redaktionellen Verantwortung der (mittlerweile eingestellten) Freidenker-Zeitschrift betraut.
Ronald Bilik entführt den Leser auf eine spannende Reise in diverse Corona-„Kriegsgebiete“. Der Wissenschaftler erklärt uns, warum man die im Mainstream dargebotene Wissenschafts-Show nicht mit wirklicher Wissenschaft verwechseln darf. Der Journalist bietet einen Einblick in die Netzwerke des Mainstream-Medienkartells und dokumentiert an Einzelbeispielen schonungslos die grundlegenden Fehler in der Propaganda-Matrix. Gleich darauf gewährt der Vertriebs-Profi eine authentische Tuchfühlung mit den dubiosen Praktiken der Gehirnwäsche-Industrie. Diese wird für manches Aha-Erlebnis sorgen und der Leser wird dann erkennen, mit welchen perfiden und menschenverachtenden Techniken der Bevölkerung die Gen-Spritze verkauft wurde. Nach diesen prägnanten Einsichten schlägt wieder die kabarettistische DNA zu und der passionierte Religionskritiker führt in gewohnt satirischer Form aus, warum es sich bei Corona um eine Religion handelt, die man als aufgeklärter Mensch nach allen Regeln der Kunst durch den Kakao ziehen muss. Ebenso wird der Frage nachgegangen, warum auch – und gerade – ungläubige Menschen Opfer der Corona-Missionierung geworden sind.
Etliche dieser Ausführungen werden auf einige Leser schockierend wirken. Ronald Bilik demonstriert hier nämlich, dass etliche Intellektuelle bei weitem nicht so klug sind, wie sie zu sein glauben und dass so manches Ereignis möglicherweise nicht ganz so zufällig passiert ist, wie aufgeklärte Menschen das gerne glauben möchten. Der Humanist bleibt aber nicht bei der Darstellung jener pandemischen Irrtümer stehen, er gibt auch einige praktische Tipps zur Aufarbeitung der Corona-Krise und möchte die Spaltung der Gesellschaft mit einer einfachen Botschaft überwinden: Vergeuden wir nicht unsere Zeit und Energie damit, aufeinander loszugehen, sondern ziehen wir gemeinsam jene zur Verantwortung, die uns spalten möchten!
Schweigen gilt als Eingeständnis Seneca der Ältere
Einleitung
Warum schreibe ich dieses Buch? Eigentlich hatte ich vor, zu diesem Thema kein Buch, sondern eine Artikelserie zu schreiben, in welcher ich meine persönlichen Ansichten zum Pandemiegeschehen darlege und damit auch meinen Freunden im Allgemeinen (und im Speziellen jenen der atheistisch-säkularen Szene) klarmache, warum ich hier eine grundsätzlich andere Position vertrete. Im Verlauf des Schreibens wurde aber immer klarer, dass das vorliegende Material zu umfangreich für eine Artikelserie sein würde und daher die Buchform vorzuziehen ist. Hierfür mitverantwortlich sind auch die diversen Lockdowns. Wie so oft in der Geschichte gilt auch hier Grundsatz: Wenn man Menschen einsperrt, dann haben diese Zeit, Bücher zu schreiben.
Ebenso überraschend ist für mich der Grund, worüber ich ein Buch schreibe. Als Absolvent der Altertumswissenschaften hatte ich ursprünglich vor, mit zwei Federn zu schreiben, also einerseits wissenschaftliche Artikel für Spezialisten zu verfassen, auf der anderen Seite aber auch populärwissenschaftliche Bücher zu schreiben, in welchen interessierte Laien über die jeweiligen Forschungsergebnisse in anschaulicher und eventuell sogar humoristisch ansprechender Form informiert werden konnten. Mit dem vor zwanzig Jahren erfolgten Ende der akademischen Laufbahn und dem damit verbundenen Eintritt in die Privatwirtschaft hatte dieser Plan allerdings an Relevanz verloren.
Ich verfasste dann etliche religionskritische Artikel und beschäftigte mich in erster Linie mit dem Neuen Testament. Auch hier hatte ich allerdings keine Motivation, ein ganzes Buch zu schreiben, da es hierzu meines Erachtens schon genügend kritische Literatur gibt und ich kein Freund von Redundanz bin.
Und dann kam Corona. Wie so viele andere hatte ich am Anfang noch keine Idee, wie ich dieses Geschehen für mich einordnen sollte. Ich erlebte einen regelrechten Propaganda-Tsunami, eine offensichtlich intendierte Spaltung der Gesellschaft, die an dunkelste Zeiten erinnerte und eine totalitäre, pseudowissenschaftliche Medizinpolitik. Und genau das war für mich der Auslöser um zu sagen: Es reicht!
Wir Österreicher haben ja das Image, die Phäaken (mythisches, gastfreundliches und lebensfrohes Inselvolk) Europas zu sein und uns mit einer gewissen Gemütlichkeit und einer Laissez-faire-Mentalität sehr viel gefallen zu lassen. Wir sind sicher kein Volk der Streikweltmeister, Berufsrevolutionäre und Anarchisten. Bereits in den letzten Jahren wurde aber offensichtlich versucht, auszuloten, wie weit man seitens der Politik und Medien gehen kann, indem man austestete, wie viel sich die Menschen gefallen lassen. Es kam zu etlichen Kürzungen im Gesundheits- und Pensionswesen. Uns wurde immer wieder eingeredet, dass für so vieles kein Geld da sei, während dieses auf der anderen Seite mit vollen Händen ausgegeben wurde. Es war also fühlbar, dass sich existentielle Probleme in der Zukunft auftun würden und daher kann man behaupten, dass es bereits vor Corona in der Gesellschaft regelrecht brodelte. Solange es den Menschen aber noch relativ gut ging, war von größeren Protesten keine Rede.
Die Corona-Politik mit ihrer geradezu kriminellen Diffamierung und Staatswillkür, die sogar so weit ging, Menschen zu einer fragwürdigen und nicht ausreichend erforschten Gentherapie zu nötigen, war dann genau der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Menschen, die so wie ich, noch nie an einer Demonstration teilgenommen hatten, versammelten sich zu Kundgebungen und Protestmärschen. Es entstand hier der Eindruck, dass die österreichische Politik von der Massivität des Widerstandes überrascht war und auch die von der Regierung geförderte Presse diese Proteste nicht mehr als Aktionen einiger verwirrter Esoteriker und Rechtsextremer diffamieren konnte. Die Frechheit, Inkompetenz, Gewissenlosigkeit und Unverfrorenheit der politisch-medialen Elite hatte es geschafft, dass sogar die von Schnitzel-gastronomie und Weinseligkeit verwöhnten Österreicher auf die Barrikaden gingen. Dieser Sumpf aus Lüge, Hetze, Unfähigkeit, Korruption, Machtmissbrauch und Menschenverachtung machte daher sogar die Lämmer zu Löwen.
Wir leben also in einer Zeit, wo es erforderlich ist, dass jeder den Beitrag leistet, den er leisten kann. Ein Verbleib in der Komfortzone ist ethisch nicht zu rechtfertigen, oder, wie es Ulrike Guérot formuliert hat: „Wer schweigt, stimmt zu“.1 Mir wurde schon in der Schule nachgesagt, ein Meister der Feder zu sein und in der säkularen Szene wurde meine spitze Feder gezielt gegen irrationalen Blödsinn eingesetzt. Es erscheint daher nur konsequent, mit der gleichen Konsequenz, mit welcher die klassischen Religionen kritisiert wurden, nun gegen die Corona-Religion auszuteilen. Es werden daher im Folgenden selbstverständlich die entsprechenden Watschen (süddeutsch und österreichisch für Ohrfeige/Backpfeife) im Sinne einer Rosskur verteilt. Das Ziel ist hierbei eine verständliche Darlegung der propagandistischen Täuschungsmanöver, um die Basis für ein gesellschaftliches Miteinander zu schaffen und die Spaltungspropheten und -propagandisten Lügen zu strafen. Diese Irrtümer haben sich virusartig in der gesamten Gesellschaft wie eine Religion verbreitet. Da ich in erster Linie mit der säkularen Szene in Verbindung stehe, haben mich vor allem die pandemischen und quasireligiösen Reaktionen dieser Menschen geprägt. Diese Menschengruppe ist aber in vielerlei Hinsicht repräsentativ für einen erheblichen Bereich der Gesellschaft. Die folgenden Ausführungen haben daher nicht nur Atheisten und Agnostiker als Adressaten, sondern grundsätzlich alle Corona-Gläubigen. In diesem Sinn wünsche ich viel Freude bei meinen Ausführungen über jene Irrtümer, die sich in geradezu pandemischer Weise in den letzten Jahren ausgebreitet haben.
1 Ulrike Guérot, Wer schweigt, stimmt zu. Über den Zustand unserer Zeit. Und darüber, wie wir leben wollen. Frankfurt am Main 2022.
Erklärt der Tyrann das Dreieck zum Kreis, ist sofort eine Meute freiwilliger Sklaven zur Stelle und verlangt eine entsprechende Änderung der geometrischen Gesetze Alexander Swietochowski
Persönlicher Zugang zum Corona-Thema und Grundthesen
Ein persönlicher Zugang ergibt sich aus der persönlichen Geschichte. Ich bin ein langjähriges Mitglied des Humanistischen Verbandes Österreich (HVÖ, früher Freidenkerbund Österreichs), war mehr als fünfzehn Jahre Mitglied des Vorstandes und fast ebenso lange Zeit Vizepräsident und Chefredakteur der Freidenker-Zeitschrift. In dieser Szene bin ich ferner als Verfasser etlicher Artikel für den Humanistischen Pressedienst (hpd) bekannt. Bald nach dem Beginn der Pandemie habe ich mich – wie ich noch ausführen werde – aus dem säkularen Geschehen zurückgezogen und auch sämtliche meiner Funktionen im HVÖ zurückgelegt.
Etliche meiner Bekannten und säkularen Mitstreiter reagieren ausgesprochen verwundert, wenn ich meine Positionen zum Corona-Thema darlege. Jeder hat seinen speziellen Zugang, der in seiner Ausbildung und Sozialisation begründet ist. Zum besseren Verständnis möchte ich daher meine persönlichen Prägungen und meinen persönlichen Zugang darlegen. Um gleich ein Missverständnis zu Beginn aus dem Weg zu räumen: Der oben erwähnte Rückzug bedeutet keineswegs die Ablehnung eines säkular-humanistischen Weltbildes, er ist vielmehr die Konsequenz meiner langjährigen Erfahrungen in diesem Weltanschauungssegment. Als mir klar wurde, dass fast die gesamte Freidenker-Welt zu diesem Thema eine grundsätzlich andere Meinung vertritt als ich, war es – angesichts der damaligen emotionalen Angespanntheit – ein wahrscheinliches Szenario, dass es zu einer Polarisierung in der Szene kommt, welche höchstwahrscheinlich ausgesprochenen negative Konsequenzen (Stichwort Abspaltungen) für unsere gemeinsame Sache gehabt hätte. Und dies umso mehr, wenn ein derartiges Coming Out nicht durch ein normales Vereinsmitglied artikuliert wird, sondern durch einen Vizepräsidenten und einen altgedienten Freidenker-Haudegen, dessen Meinung zumindest in der Vergangenheit ein überdurchschnittliches Gewicht beigemessen wurde. Gleich an dieser Stelle möchte ich mich beim gesamten Vorstand des HVÖ für die sachliche Auseinandersetzung mit meiner Position bedanken, der hier ein intellektuelles und emotionales Niveau gezeigt hat, welches in dieser Zeit nicht selbstverständlich gewesen ist. Ich gehe davon aus, dass meine diesbezüglichen Ausführungen teilweise sehr heftige Reaktionen auslösen werden, welche von „Schaut euch diesen Spinner an!“ bis zu „Endlich spricht das einmal jemand aus!“ reichen werden. Es gibt allerdings mehrere Gründe, warum hier einmal „Alles auf den Tisch“ muss.
Einerseits sollen sowohl meine säkularen Gesinnungsfreunde als auch alle anderen Interessierten exakt meine Gründe kennen und es ist überdies auch nur fair, diese an meinen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Andererseits soll hiermit auch ein klares Zeichen gesetzt werden, dass auch in dieser Szene Gegenstimmen zu finden sind und vielleicht fühlt sich so mancher atheistische Krypto-Corona-Skeptiker hiermit nun bestätigt. Der Zeitpunkt ist auch nicht zufällig gewählt. Gerade jetzt lösen sich etliche „Wahrheiten“ der Corona-Zeit systematisch auf und einige meiner Bekannten befinden sich derzeit in einem gewissen Reflexionsprozess. Dieser hat teilweise schon zu dem Zeitpunkt eingesetzt, als sich herausstellte, dass die Wirkung der sogenannten „Impfung“ doch deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird dieser Reflexionsprozess auch durch die (teilweise bittere) Erkenntnis unterstützt, dass auch dieses Wundermittel vielleicht doch nicht ganz so sicher und nebenwirkungsfrei ist, wie es von der Dauerwerbung behauptet wird. Etliche Menschen, welche noch vor kurzer Zeit überzeugte Anhänger des Regierungs-narratives waren, beginnen sich nun einige grundlegende Fragen zu stellen. Oder, besser formuliert: Einige stellen sich diese Fragen, andere möchten das vielleicht gerne, sehen ebendiese aber als Fragen an, die man sich nicht zu stellen getraut. Die nun zu beobachtenden Verdrängungsmechanismen erscheinen ausgesprochen bemerkenswert. Einige dieser Fragen sind:
War es nicht „die Wissenschaft“, welche Kinder als Pandemietreiber bezeichnete und damit Maßnahmen gegen Kinder rechtfertigte, die sich nun als falsch herausstellen?
Gab es nicht angeblich wissenschaftliche Evidenz dafür, Lockdowns zu verhängen, unge-„impfte“ Menschen zu diskriminieren, sie mit unglaublichen verbalen Entgleisungen zu diskreditieren, aus dem öffentlichen Leben zu verbannen und unschuldigen Mitbürgern die berufliche Existenz zu zerstören?
Hieß es nicht, dass die „Impfung“ der einzige Weg aus der Pandemie sei und daher eine Impfpflicht alternativlos sei? Wurden den Unge-„impften“ nicht erhebliche infektionsbedingte Risiken (die teilweise bis zum angeblich unabwendbaren Seuchentod reichten) prognostiziert?
Wurde diese „Impfung“ nicht als harmlos bezeichnet? Warum berichten jetzt die gleichen Medien, welche diese Botschaften mit Vehemenz verbreitet haben und jeden Zweifler als asozialen Vollidioten darstellten, nun über teilweise erhebliche „Impfschäden“?
Warum kenne ich so viele Unge-„impfte“, die sich bester Gesundheit erfreuen, und warum habe ich (beziehungsweise meine „geimpften“ Verwandten/Bekannten) seither mit einer Herzmuskelentzündung, einer Gürtelrose, epileptischen Anfällen, Menstruationsbeschwerden, Bluthochdruck, chronischen Schmerzen oder einer Lungenembolie zu kämpfen?
Warum sind etliche dieser mittlerweile evidenten Wahrheiten früher als Falschinformationen bezeichnet und zensuriert worden? Und wenn diese „Falschinformationen“ eigentlich richtig waren, wie gut wurde ich dann von meinen seriösen Medien informiert?
Warum verbreiten teilweise die verantwortlichen Politiker, welche sich immer auf „die Wissenschaft“ berufen, auch jetzt wissenschaftlich widerlegte „Wahrheiten“?2
Welche hasserfüllten Postings und Artikel gegen Andersdenkende habe ich geliked, verbreitet und vielleicht sogar selbst verfasst? Was ist hier mit mir/uns passiert?
Ich bin doch „der Wissenschaft“ gefolgt. Warum bin ich dennoch derartig auf die Schnauze gefallen?
Etliche meiner Mitmenschen ertappen sich nun bei dem (durchaus schmerzvollen) Selbsteingeständnis, dass sie hier von Politik und Medien systematisch hinters Licht geführt worden sind und viele der Mainstream-Wahrheiten hinsichtlich Lockdowns, Maßnahmen und „Impfung“ in den Bereich der „Alternativen Fakten“ einzuordnen sind. Kurz gesagt: Die Schwurbler hatten doch recht!3 Diese Erkenntnis ist bitter und es überrascht daher nicht, dass es immer noch viele Menschen gibt, die ihr aufoktroyiertes Weltbild aufrechterhalten wollen und es nicht schaffen, die Propagandablase zu verlassen.
Vielleicht dienen meine Ausführungen aber auch dazu, manchen Mitmenschen einige dieser und ähnlicher Fragen zu beantworten und auch einzelne Vorgänge besser zu verstehen. Die meisten Konfessionsfreien kennen mich als Vizepräsident des HVÖ, heimlichen Chefideologen des Vereins, Religionskritiker und Chefredakteur der mittlerweile eingestellten Vereinszeitschrift. In diesen Vereinsfunktionen habe ich gelernt, dass gerade im Bereich Religion auch von hochgebildeten Menschen offensichtlicher Unsinn geglaubt wird, wenn Erziehung oder Sozialisation diese „Wahrheiten“ in die Wiege gelegt haben. Ebenso durfte ich erleben, wie Gläubige ihre „Wahrheiten“ als wissenschaftlich gesicherte Tatsachen interpretierten, weil es eine Fakultät für Theologie gibt, dieser Glauben also demnach wissenschaftlich fundiert sein muss. In der säkularen Szene sind wir auch immer für freies Denken und eine Streitkultur der Aufklärung eingetreten und haben Denkverbote und Zensur konsequent abgelehnt. Umso mehr waren die Reaktionen und Verhaltensweisen vieler Mitmenschen in der letzten Zeit ausgesprochen überraschend. Ich für meinen Teil kann in Anspruch nehmen, dass ich grundsätzlich mit jedem (sogar mit religiösen Fundamentalisten) in den Diskurs gegangen bin. Ferner nehme ich für mich in Anspruch, im Bereich der Religionskritik (und zwar sowohl in Bezug auf das Christentum als auch den Islam) eine sehr spitze Feder geführt zu haben. Aber bei aller (und durchaus vehementen) Kritik, die ich an diesen Ideologien geübt habe, wurde von meiner Seite niemals dieser Hass gegenüber Menschen empfunden oder artikuliert, der nun in der Corona-Debatte offenbar zum guten Ton gehört. Daher war es auch nur konsequent, dass ich dafür eingetreten bin, den Kampfbegriff „Religiot“ aus unserem Sprachschatz zu verbannen. Der jetzt vorherrschende Zugang der Cancel-Culture oder die Unsitte, Vertreter anderer Positionen mit einer fast schon unheimlichen Emotionalität als „Verschwörungstheoretiker“, „Coronaleugner“ und „Spinner“ zu diffamieren und daher den Diskurs a priori als sinnlos anzusehen, widerspricht daher grundsätzlich meinem Wissenschafts- und Aufklärungsverständnis.
Damit sind wir auch schon beim Thema Wissenschaft. Als Althistoriker hatte ich – auch dank eines Stipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – die Möglichkeit, mich jahrelang intensiv mit der akademischen Welt zu beschäftigen. Ich hatte Lehrer, die mir nicht nur die fachlichen und methodischen Grundlagen vermittelten, sondern auch gewisse ethische Prinzipien im Wissenschaftsbetrieb. Basierend auf diesen Erfahrungen kann ich festhalten, dass jene Wissenschaftsshow, welche nun seit drei Jahren geboten wird, sehr wenig mit seriöser Wissenschaft zu tun hat. Ebenso möchte ich festhalten, dass das Verhalten der universitären Einrichtungen einen handfesten Skandal darstellt. Es erscheint mehr als peinlich, wie Universitäten – anstatt als Bildungsstätten des Geistes – vielmehr als Handlanger von Industrie und Staat fungieren.
Aufgrund der Tatsache, dass die Sparpolitik der damaligen Regierung eine weitere Beschäftigung im universitären Umfeld kaum sinnvoll erscheinen ließ, war ich nach dem Abschluss meines Promotionsverfahrens gezwungen, den Elfenbeinturm zu verlassen und in der Privatwirtschaft Fuß zu fassen. Auch wenn diese Zeit für mich persönlich sehr herausfordernd gewesen ist, habe ich genau in dieser Zeit essentielle Erfahrungen sammeln können. Unter anderem war ich auch im Anzeigenverkauf tätig und konnte dort einschlägige Erfahrungen hinsichtlich der Geschäftspraktiken der Medienwelt sammeln. Eben diese bewirken ein gewisses Amüsement, wenn „aufgeklärte“ Menschen über „seriöse“ und „unabhängige“ Medien reden und für sich in Anspruch nehmen, über eine besondere mediale Kompetenz zu verfügen. Nach diversen Jobs im Vertrieb absolvierte ich die BWL-Ausbildung am WIFI mit den Schwerpunkten Marketing und Vertrieb. Ich arbeitete dann für einen Global Player im Direktvertrieb als Recruiter im Bereich Personalmarketing und konnte dort meine bisher im Verkauf gemachten Erfahrungen in den Bereichen Manipulation und Gehirnwäsche weiter ausbauen. So unattraktiv dieser Job auch war, er lieferte mir wesentliche Grundlagen für die Beurteilung der „Informations“-Kampagnen zu Covid 19. Anders formuliert: Wer selbst die Gehirne anderer gewaschen hat, merkt auch eher, wenn an sein eigenes Hirn Hand angelegt wird!
Bei den Stichworten Manipulation und Gehirnwäsche muss auch auf das Thema der Medien eingegangen werden. Auch hier hat mich die Reaktion der säkularen Szene geradezu sprachlos gemacht. Wie kommt es, dass genau jene Menschen – in einem beispiellosen Kadavergehorsam – jene Medien als seriöse Informationsquellen ansehen, die ihre eigenen Positionen bisher entweder überhaupt nicht dargestellt haben oder ihre Überzeugungen in unvorteilhafter Weise präsentierten? Anders formuliert: Wann haben diese Medien über unsere säkularen Anliegen adäquat informiert? Warum waren wir gezwungen, eigene Informationskanäle zu eröffnen? Wie lächerlich haben wir diese Darstellungen im sogenannten Mainstream, wo wir über die entsprechende fachliche Kompetenz verfügen, empfunden? Warum sollte das Spiel hier anders gespielt werden als dort, wo wir wissen, wie der Konsument getäuscht wird?
Ein Element meines persönlichen Zuganges ist auch meine frühere Tätigkeit als Personalverantwortlicher für das Rote Kreuz Niederösterreich. Es war mehr als überraschend, wie meine ehemaligen Kollegen in der Corona-Zeit bei ausgesprochen bedenklichen Entwicklungen mitgewirkt haben. Die Mitarbeit bei der Tracing App unterstützte den Staat bei der Überwachung der Bürger und das Engagement des Roten Kreuzes im Bereich der sogenannten „Impfung“ machte mich einfach fassungslos. Zum einen wurden hier medizinische Falschinformationen verbreitet, wie etwa, dass diese Medikamente getestet und sicher seien und die „Impfung“ auch das Umfeld schützen würde, zum anderen wurden auch die eigenen Mitarbeiter zur „Impfung“ gezwungen4 und eine gesamtösterreichische Impfpflicht für das Pflegepersonal unterstützt.5 Hier werden also allen Ernstes die Mitarbeiter zu Versuchskaninchen degradiert, indem man ihnen (für eine Krankheit, die nur für einen minimalen Prozentsatz der Bevölkerung lebensbedrohlich ist) eine bedingt zugelassene Genspritze aufnötigt, die nicht einmal eine sterile Immunität herstellen kann und deren schädliche Nebenwirkungen und Langzeitfolgen völlig unbekannt sind! Wie ich aus der Praxis zu berichten weiß, wird man als Personalchef für wesentlich unbedeutendere Angelegenheiten als Beklagter vor Gericht zitiert. Da nach meinen Erfahrungen kein Grund für die Annahme vorliegt, dass meine Ex-Kollegen hier in böser Absicht handelten, liegt die Vermutung nahe, dass hierfür einerseits eine gewisse Gutgläubigkeit und andererseits möglicherweise auch politische und finanzielle Abhängigkeiten eine Rolle spielen. In jedem Fall bin ich froh, dass ich in dieser Zeit nicht mehr für diese Organisation tätig gewesen bin. Es hätte hier in den Führungsgremien höchstwahrscheinlich sehr intensive Diskussionen gegeben, die zu einer sehr raschen Abberufung meiner Person geführt hätten. Ein unge-„impfter“ Personalchef wäre bei diesen Rahmenbedingungen aber ohnehin untragbar gewesen.
Wenn der geneigte Leser nun sagt, dass ich als Althistoriker über keinerlei medizinische Kompetenz verfüge, dann kann ich ihm vollinhaltlich zustimmen. Im Gegensatz zu anderen Personen, die sich mit einem ähnlichen Kenntnisstand als Experte präsentieren, nehme ich dies für mich selbstverständlich nicht in Anspruch. Ich habe natürlich eine persönliche Meinung zu diesen Themenkomplexen, maße mir aber keinerlei medizinische Kompetenz an. Wenn ich allerdings nicht über die erforderliche Sachkompetenz verfüge, versuche ich Personen zu finden, welche genau jene fachliche Kompetenz mitbringen, damit ich eben nicht von der Fachmeinung irgendwelcher Gurus abhängig bin, die mir in den Medien präsentiert werden. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass ich bei Covid 19 genauso gut „informiert“ bin wie die restlichen Konsumenten über Religion und säkularen Humanismus.
Über persönliche Kontakte und Recherchen in der Fachliteratur konnte ich mehrere Ansprechpartner in der medizinischen Forschung gewinnen, welche mir gerne (wenn auch unter Wahrung ihrer Anonymität) Auskunft zu meinen facheinschlägigen Fragen gaben. Interessant war hier, dass diese gestandenen Mediziner (keine Homöopathen oder Geistheiler) in fast allen Punkten eine andere (und wie man heute weiß, richtige) Meinung vertraten als das offizielle Narrativ! Ebenso bemerkenswert war die Befürchtung meiner Gesprächspartner, dass sie im Falle einer offiziellen Stellungnahme mit ernsten dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hätten. Derartige Annahmen wurden noch vor einiger Zeit als „schwurbelige Verschwörungstheorie“ abgetan (denn schließlich sind ja Forschung und Wissenschaft frei). Die nun offiziell bekannten Maßnahmen von Universitätsleitungen und Ärztekammern lassen diese Einschätzung vermutlich bei vielen Lesern in einem anderen Licht erscheinen.
Neben einem Schulfreund, der als Mediziner seine Erfahrungen mit den Praktiken der Pharmaindustrie in einem Buch dargelegt hat, konnte ich auch einen Kontakt zu einem ehemaligen Manager in der Pharmaindustrie herstellen.6 Seine Meinung zu Corona war ein herzhaftes Lachen und ein Statement, das sich sinngemäß wie folgt zusammenfassen lässt: „Wir haben schon immer linke Dinger gedreht, aber die Corona-Sache ist der größte Coup seit dem Bestehen unserer Branche und diese Deppen fallen wirklich darauf herein!“
Ich bin wie gesagt keineswegs in der fachlichen Position, um den Wahrheitsgehalt dieser Insidermeinungen kompetent beurteilen zu können. Das Ziel dieser Darlegungen besteht aber auch vielmehr darin, meinen persönlichen Zugang zu kommunizieren und klarzumachen, warum ich hier eine kritische Position einnehme. Basierend auf diesen Erfahrungen und Kenntnissen vertrete ich zu dieser Thematik folgende vier Thesen, welche in diesem Buch nun eingehender behandelt werden:
a) „Die Wissenschaft“, welche uns in den einschlägigen Medien verkauft wird, ist lediglich eine Wissenschaftsshow, eine Pervertierung der Wissenschaft, um nicht zu sagen eine reine Pseudowissenschaft. Die Ursachen, warum diese von vielen Menschen ernst genommen wird, sind sowohl in der Unkenntnis innerwissenschaftlicher Prozesse als auch in einer Verwechslung von wissenschaftlicher Aufklärung mit naiver Wissenschaftsgläubigkeit zu suchen.
b) Die sogenannten Leitmedien haben einen entscheidenden Anteil an Verbreitung von Fehlinformationen. Wer glaubt, dass er über die offiziellen Medien wirklich informiert wird, hat ein grundsätzliches, methodisches Problem hinsichtlich des Zugangs zur Wirklichkeit. Genau diese Desinformationspolitik hat entscheidenden Anteil an der Spaltung der Gesellschaft zu verantworten.
c) Die meisten Menschen, welche – basierend auf den Informationen der Leitmedien – eine Meinung vertreten, sind Opfer der politisch-medialen Gehirnwäsche, welche in der Tat ein „Meisterwerk der Propaganda“ darstellt (Roman Braun). Das bedeutet, sie haben in Wirklichkeit gar keine eigene Meinung. Ihre sogenannte Meinung, welche oftmals sehr emotional vertreten wird, ist in Wirklichkeit ein geistiges Implantat, durch welches die Menschen genau das meinen, was sie meinen sollen. Diese Menschen sind nicht informiert, sie funktionieren nur!
d) Die Corona-Ideologie ist eine fundamentalistische Religion, welche viele Anhänger in der säkularen Szene gefunden hat. Das bedeutet, dass erhebliche Teile unserer Gemeinschaft nun genau das tun, was sie vorher bekämpft haben. Hier sind Positionen vertreten worden, welche einer dringenden Aufarbeitung bedürften. Was sich hier abgespielt hat, darf sich nie mehr wiederholen!
Wie aus diesen Positionen klar hervorgeht, betrachte ich die letzte Zeit nicht gerade als Ruhmesblatt der säkular-humanistischen Bewegung. Da aber das Leben einen erkenntnisgewinnenden Prozess darstellt (Konrad Lorenz), erscheint es erforderlich, die grundlegenden Denkfehler und ihre Ursachen klar zu benennen und auszudiskutieren. Es geht darum, Fehlentwicklungen offen anzusprechen und zu vermeiden, bei nächster Gelegenheit in die nächste Falle zu tappen. Und einige dieser Fallen sind bereits aufgestellt!
Das vorliegende Werk ist in gewisser Form sowohl ein Spiegel meines bisherigen Berufslebens als auch meiner Persönlichkeit. Es reflektiert meine Erfahrungen aus der Wissenschaft und der Religionskritik ebenso wie meine Tätigkeiten in Management, Marketing und Vertrieb. Insofern handelt es sich durchaus um ein „Lebenswerk“. Die Darstellung variiert von rein sachlicher Analyse bis hin zur bissigen Satire und Ausführungen, die mit einem gewissen Augenzwinkern verbunden sind. Der Einsatz der Rede als literarisches Stilmittel ist eine Konsequenz meiner Beschäftigung mit der antiken Literatur, wobei an erster Stelle Thukydides zu nennen ist. Auch dieser war zu seinen Lebzeiten mit einer Epidemie konfrontiert, glücklicherweise ist es mir – im Gegensatz zu diesem antiken Schriftsteller – vergönnt gewesen, mein Werk zu vollenden.
2 https://report24.news/dr-martin-sprenger-zerlegt-falschinformationen-in-impf-infoblatt-der-bundesregierung/
3 So auch der Titel eines Buches von Gerald Hauser und Hannes Strasser, Und die Schwurbler hatten doch recht ...: DER Corona-Faktencheck, Wien 2022. Hier findet sich eine Übersicht hinsichtlich der Irrtümer des Mainstreams.
4 Laut Auskunft der Personalentwicklungsabteilung vom 18.01.2023 ist die derzeitige Regelung wie folgt: „Bezugnehmend auf Ihre Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass derzeit eine COVID-19-Impfung im Bereich Pflege und Betreuung wünschenswert bzw. in den anderen Bereichen z. B. Rettungsdienst ein 2 G Nachweis noch erforderlich ist.“
5 https://www.roteskreuz.at/aktion-impfluencer (Seite nicht mehr erreichbar)
6 Fahmy Aboulenein, Die Pharmafalle. Wie uns die Pillenkonzerne manipulieren, Wien 2016.
