Pitt aus Pinneberg - Silke Förster - E-Book

Pitt aus Pinneberg E-Book

Silke Förster

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Beschreibung

Als Dr. Pitt Alberich aus Pinneberg Frau Knöpfchen kennenlernt, beschließt er, seine Nachbarin auf eine abenteuerliche Weltreise zu begleiten: Seit vielen Jahren drückt Frau Knöpfchen Tag für Tag hunderte von Knöpfen und Tasten in ihrem Leben. Um das zu ändern, versuchen die beiden das knöpfchenlose Land zu finden. Der alte, weise Doc Burac ist es schließlich, der die beiden an den "River of Dreams" schickt und ihnen zeigt, welche Knöpfe im Leben wichtig sind und welche nicht. Eine außergewöhnliche Reise für große Kinder und junggebliebene Erwachsene.

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Seitenzahl: 26

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Frau Knöpfchen

Pitt

Pinneberg

Der Virus

Hamburg

Shanghai

Mauritius

Nicaragua

Oman

Sardinien

Sunshine-State

Doc Burac

River of Dreams

Frau Knöpfchen

Das ist Frau Knöpfchen: eigentlich nur Knöpfchen, denn mit »Frau« spricht sie niemand an. Und Knöpfchen heißt sie auch nur, weil sie jeden Tag für ihren Chef die vielen Knöpfchen drücken muss.

Früher waren es die Tasten der alten Schreibmaschine. Dann tippte sie auf der Tastatur eines neuen modernen Computers. Inzwischen drückt sie alle Knöpfchen im Büro alleine.

Ihr Chef ist schon sehr alt und hat in seinem Leben viel Geld verdient und gar keine Lust mehr, irgendwelche Knöpfchen zu drücken. Ihm ist das alles nicht mehr so wichtig. Und so muss Knöpfchen jeden Morgen den Knopf des Kaffeeautomaten drücken, außerdem den Lichtschalter, den Knopf für die elektrischen Markisen, den Knopf vom PC, um all die andern Maschinen zu starten.

Früher gab es noch viele Mitarbeiter in dieser Firma, aber die sind auch alle per Knopfdruck entlassen worden, als sie nicht mehr gebraucht wurden. Ihre gesamte Arbeit macht jetzt Knöpfchen per Knopfdruck.

Ihr Chef hat auch keinen Chauffeur mehr wie früher sein Vater. Knöpfchen fährt ihn jeden Tag zu einem anderen Termin. Das Auto braucht inzwischen auch keinen Zündschlüssel mehr, wie sie es in der Fahrschule gelernt hat. Zum Starten drückt man auf den großen Knopf neben dem Lenkrad. Das große dunkle Auto wird abends in der Garage geparkt. Das moderne Garagentor wird per Fernbedienung gut verschlossen.

»Danke Knöpfchen. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie gehen!« Dann ist er verschwunden und es dauert noch sehr lange bis Knöpfchen alle Schalter und Knöpfe gedrückt hat und nach Hause gehen kann.

Abends stellt sie die Maschinen ab, drückt den PC aus, und per Tastatur wird die Firma verschlossen.

In der S-Bahn drückt sie schnell ihre vielen schlauen Apps, die die Heizung zu Hause aufdrehen und den Backofen einschalten, tippt kurz ein paar wichtige Kurznachrichten und dann muss sie auch schon aussteigen.

Knöpfchen wohnt in einer Reihenhaussiedlung, wo der Bewegungsmelder das Licht anschaltet und die Haustür sich per Knöpfchen und Code öffnen lässt.

Wenn es dunkel wird, hat Knöpfchen endlich alle Knöpfe fertig gedrückt und sitzt mit einem großen Glas Wein auf ihrer Terrasse. Von hier aus kann sie wunderbar in die vielen anderen Häuser der Stadt schauen. Die vielen Lichter, die alle per Knopfdruck angehen. In den Himmel, wo die Sonne untergegangen ist, und auch der Mond schon »Hallo« sagt. In die vielen anderen Fenster, hinter denen die Menschen essen, fernsehen oder bereits schlafen. In den Nachbargarten, wo nie jemand sitzt. Wichtige Menschen sind selten zu Hause.

Am nächsten Morgen drückt Knöpfchen wieder den Wecker aus, rennt zur S-Bahn, um sie nicht zu verpassen, drückt im Büro alle Knöpfchen, die es gibt, damit alles läuft, wenn der Chef kommt.

»Guten Morgen, Knöpfchen!«

»Auf Wiedersehen, Knöpfchen!«

Und das geht bereits 15 Jahre so.

Heute hat Knöpfchen noch ganz viele andere Knöpfe von