Planschbecken mit Folgen - Lene Sommer - E-Book

Planschbecken mit Folgen E-Book

Lene Sommer

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Beschreibung

Eine prickelnde Erotikgeschichte mit viel Gefühl Leicht angeheitert liegt Mia abends in einem Planschbecken und lässt ihren Feierabend mit einer kleinen Selbstverwöhnung ausklingen. Wenn sie nur wüsste, dass sie beobachtet wird. Wiedersehen macht Freude. Mia lernt peinlicherweise ihren Zuschauer kennen. Eine aufregende, turbulente Erotikgeschichte. Ob diese mit einem Happy-End ausgeht? Weitere romantische Geschichten von Lene Sommer: - Planschbecken mit Folgen - SECRET DESIRE - Gartenzwerge küsst man nicht (vorher bekannt unter: Sometimes you have to fall before you can fly) - Light - vermixt & zugenäht - Love me again

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Lene Sommer

Planschbecken mit Folgen

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

MIA

MARK

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Impressum neobooks

MIA

O Gott, bin ich erledigt und das an einem so traumhaften Sommerabend! Ich hatte zwar einen tollen Tag, doch er war sehr lang. Während andere im Hochsommer baden gehen, stand ich im Café meiner Tante und habe die Gäste bedient.

Zurzeit bin ich aber allein daheim. Mein Bruder Ben ist noch bis morgen auf seiner Abschlussfahrt in Italien.

Wenn ich so daran denke, war das damals in der Schule eine geile, sorglose Zeit. Und genau deshalb werde ich mich jetzt noch ein wenig auf die Terrasse raus in den Garten setzen. Dazu gönne ich mir ein Glas gekühlten Weißwein.

Ich bin froh, morgen endlich freizuhaben. Die Hitze schlaucht ungemein. Mein Sommerkleidchen klebt schon überall an meinem Körper. So wenig Stoff, doch selbst das ist noch zu viel. Eine kalte Dusche wäre jetzt genau nach meinem Geschmack. Den Gedanken vollendend, fällt mein Blick auf Bens Pool. Nach dem ersten Glas Wein, welches ich jetzt schon deutlich spüre, ist mir gerade alles egal. Es wäre sicher nicht dumm gewesen, vor dem Trinken noch etwas zu essen.

Ich erhebe mich, mit meinem neu gefüllten Glas, aus meinem Stuhl und gehe die zwei Stufen hinunter auf den Rasen.

Ein paar Meter weiter stehe ich vor dem- na ja, auf der Verpackung stand tatsächlich - Pool. In Wahrheit ist es nichts anderes als ein Planschbecken für Kleinkinder. Egal! Ich will heute nicht wählerisch sein.

Ich steige nur mit meinen Füßen hinein. Mann, tut das

gut. Irgendwie ist das jedoch noch nicht genug. Egal, denke ich, unser Garten ist nicht einsehbar.

Rasch ziehe ich also mein Kleid aus und lege mich ins kühle Nass. Meinen Kopf lege ich auf dem Beckenrand ab und genieße die kleine, aber erfrischende Abkühlung. Mein zweites Glas Wein schmeckt mir jetzt noch besser. Das nenne ich einen gelungenen Feierabend.

Wenn jetzt noch ein gut aussehender Mann mit mir hier liegen würde, wäre der Abend perfekt. Da auf die männlichen Geschöpfe jedoch nie Verlass ist, beginne ich mich eben selbst zu streicheln.

Meine Hand fährt meinen Hals entlang und durch das Tal meines Busens. Ich umkreise meine Brustwarzen. Irgendwie hat das etwas Verwegenes, was mich unglaublich antörnt. Leicht beschwipst, verwöhne ich mich im düsteren Garten selbst.

Ich zupfe an meiner linken Brustwarze. Das fühlt sich gut an. Schon allein durch das kühle Wasser ist sie hart geworden, aber sie wird durch das Zupfen nun noch praller und zieht sich zusammen.

Ein leichtes Stöhnen entfährt mir, da meine Gedanken

jetzt dabei sind, mir auszumalen, dass ein schöner Fremder an meinen Nippeln knabbert. Meine linke Hand ist damit beauftragt, mein Weinglas zu halten, deshalb geht nun meine rechte Hand weiter auf Wanderschaft. Ich streiche über meinen flachen Bauch und gelange an den mit Spitze besetzten Saum meiner weißen Panty. Meine Finger fahren darunter und gleiten über meinen Hügel. Mein Zeigefinger bleibt an meiner Knospe hängen und beginnt sie zu reiben.

Mein Körper reagiert sofort auf die Reize. Mich durchströmt ein großes Verlangen und meine Fantasie reißt mich ganz schnell in einen Strudel der Lust mit.

Ich fange an zu keuchen und zu stöhnen.

Ich schiebe meinen Zeige- und Mittelfinger in mich.

Stimuliere mit meinem Daumen weiter meinen Kitzler. Meine Beine habe ich angewinkelt und mein Kopf ruht immer noch auf dem Rand des Planschbeckens. Ich schließe die Augen und reize mich so lang, bis ich nicht mehr kann. Meine Empfindungen beginnen mich zu überrollen. Ich beginne, um meine eigenen Finger herum, zu zucken.

Ich stöhne laut auf, dann komme ich heftig und lang. Es dauert einige Zeit, bis sich mein Atem wieder beruhigt hat. Immerhin hatte ich meinen letzten One-Night-Stand vor ungefähr einem halben Jahr. Gefühlt sind es jedoch eher zehn Jahre. Als ich wieder zu mir komme, liege ich immer noch im Pool und genieße den letzten Schluck meines Weines. Nun aber noch viel entspannter als schon zuvor. Ich öffne meine Augen und schaue geradeaus.

Ich sehe, wie ein kleiner Punkt rot aufleuchtet. Ich schließe vor Schreck die Augen und öffne sie wieder. Da glimmt dieser Punkt erneut auf.

Moment mal. Seit wann sieht man denn das Spitzdachfenster von unserem Garten aus? Waren die Bäume letzte Woche nicht noch viel höher?

Langsam dämmert es mir.

OH, MEIN GOTT!

Ich liege da wie versteinert.

Mir wird doch wohl nicht gerade jemand bei meinem Treiben zugeschaut haben?

Vor allem steht der- oder diejenige immer noch da. Zumindest leuchtet die Zigarette weiterhin auf.

Okay, Mia, es ist dunkel und es hat niemand gesehen, versuche ich mir einzureden.

Du steigst jetzt seelenruhig hier raus und gehst ganz relaxed zurück ins Haus. Was auch immer ich mir einzureden versucht habe, es klappte nicht. Von relaxtem Empfinden kann jetzt gar keine Rede mehr sein.

Scheiße, scheiße, scheiße, denke ich, steige aus dem Wasser und hebe mein Kleid auf. Ich lösche die Kerze des großen Windlichtes auf dem Terrassentisch und gehe zurück ins Haus.

Nachdem ich im dunklen Wohnzimmer hinter der Verandatür stehe, atme ich tief aus. Ich frage mich, ob er oder sie mich überhaupt gesehen hat.

Seit wann wohnt da überhaupt wieder jemand?

Nach der Trennung von Tante Moni und meinem Onkel war das Haus für sie allein zu groß geworden. Bis jetzt hat niemand anderes darin gewohnt.

Gut, ich habe in letzter Zeit viele Schichten im Café geschoben und fast nichts mitbekommen. Wenn dort wirklich wieder jemand wohnt, warum hat mir meine Tante dann nichts gesagt?

AAAHHH, ich könnte mich in den Hintern beißen.

Vor allem ist das unheimlich, wenn man nicht weiß, wer einen beobachtet hat. Ich versuche mir weiter einzureden, dass das doch ganz normal ist. Doch innerlich möchte ich sterben.

MARK

Ich schaue mich zufrieden um. Ich habe heute viel geschafft - in meinem neuen Haus. Die Böden habe ich komplett rausgerissen. Wer hat heute überhaupt noch Teppichbelag? Morgen werde ich mein neues Parkett verlegen. Darauf freue ich mich sogar schon fast, wenn ich so darüber nachdenke. Dann sieht man wenigstens, was man geschafft hat.

Ich öffne mir ein Beck´s und lasse den Flaschenverschluss durch den Raum fliegen. Heute habe ich geschwitzt wie ein Verrückter.

Wer bei solchen Temperaturen ein Haus renoviert, „Pfff“, der ist selber schuld. Aber das Bier hab ich mir jetzt redlich verdient und eine Zigarette dazu auch, dabei hatte ich mir das Rauchen bereits vor einem Vierteljahr abgewöhnt. Doch jetzt ist mein Verlangen danach wieder groß, dass ich nicht anders kann und deshalb gehe ich ins gegenüberliegende Zimmer.

Ich liebe diese riesige Glasfront des Spitzdachbodens. Es war wirklich eine gute Entscheidung das kleine Fenster gegen eine große Fensterfront auszutauschen. Mit dem ganzen Licht wirkt der Raum jetzt viel größer und heller.

Es ist schon ganz schön dunkel geworden, denke ich mir. Obwohl der Mond in seiner vollen Pracht am Himmel steht. Hier werde ich mich richtig wohlfühlen, sobald alles fertig ist.

Ich gehe an das Fenster und öffne eine Seite. Das Licht lasse ich aber aus, sonst kommt noch das ganze Viehzeug rein. Die Luft, die mir entgegen strömt, ist sehr angenehm. Bis jetzt war es bei dieser Hitze vernünftig, die Fenster geschlossen zu halten. Das Feuerzeug wirft eine leuchtende Flamme und ich nehme einen tiefen Zug von meiner Zigarette. Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, lasse ich meinen Blick über die gestutzten Bäume gleiten.

Aha, die Nachbarn genießen auch noch den Abend in ihrem Garten. Eine Person sitzt in einem Gartenstuhl. Mein Blick verweilt auf dem Mann im Garten.

Nein, das ist eine Frau.

Als sie sich aus ihrem Stuhl erhebt, bemerke ich, dass sie ein weißes, kurzes Kleid trägt. Wow, sie trägt ein echt kurzes Kleid und hat wahnsinnig schlanke Beine. Sie stellt sich zur Abkühlung in das kleine Becken, das in ihrem Garten steht. Eine kleine Abkühlung ist nicht dumm, da hat sie recht.

Oha, wow… Herr im Himmel, ich danke Dir für diesen Vollmond.

Sie zieht tatsächlich ihr Kleid aus und legt sich in das kleine Becken. Ich fühle mich wie im Paradies. Mit angewinkelten Beinen liegt die Frau Nachbarin genüsslich im Wasser und streichelt sich. Ich glaube es nicht. Hat sie keinen Mann, der das für sie übernehmen kann? Der Anblick macht mich so scharf, dass sich in meiner Hose sofort auch etwas regt.

Ich muss blinzeln, um mich zu vergewissern, dass ich richtig sehe. Sie macht es sich tatsächlich selbst.

Am liebsten würde ich rübergehen und ihr behilflich sein. Ihre Hand würde ich gerne gegen meine tauschen, sodass diese nach unten in ihr Höschen wandern kann.

Vor lauter Erregung nehme ich einen tiefen Zug. Mein Schwanz drückt schon unangenehm in meiner Hose.

Ich trinke hastig mein Bier aus und übe mit meiner Hand Druck auf meinem Schritt aus.

Grundgütiger, ob ich mir jetzt hier wirklich einen runterholen soll? Nötig hätte ich es mal wieder. Was mache ich mir hier denn für einen Vorwurf. Eileen hat mich doch hintergangen und betrogen. Nicht ich sie. Warum soll ich mich jetzt nicht auch ein wenig erleichtern?

Ich könnte wetten, sie stöhnt lustvoll auf, während sie sich selbst verwöhnt. Ich beobachte sie weiter. Sie liegt so entspannt da, dass sie sicherlich schon gekommen ist.

Das war jetzt echt wahnsinnig sexy und eine richtig geile Einlage zum Einzug. Wenn ich nur wüsste, wie sie im Tageslicht aussieht und welche Farbe ihr Haar und ihre Augen haben? Sind ihre Brüste groß oder klein? Diese fehlenden Details tun meiner Erregung zwar keinen Abbruch, aber ich wüsste es wirklich zu gerne.

Ich finde es sehr schade, dass das kleine Schauspiel nun vorüber ist. Länger hätte ich da aber auch nicht mehr zuschauen können, ohne selbst Hand anzulegen. Jetzt bin ich richtig neugierig, wer da wohl nebenan wohnt.

MIA

Meinen freien Tag gestern habe ich wirklich genossen. Dank meiner kleinen Verwöhneinheit im Garten konnte ich seit Langem mal wieder wunderbar schlafen. Im Erdboden könnte ich trotzdem noch versinken, wenn ich daran denke, dass ich neue Nachbarn habe und sie mich vielleicht bei einem ganz speziellen Verwöhnprogramm beobachteten.

Hoffentlich lerne ich sie nie persönlich kennen. Ben ist am Abend aus Italien zurückgekommen. Er wird immer erwachsener und überragt mich jetzt schon mit seinen 1,75 m. Na ja, mit meinen 1,64 m gehöre ich auch nicht gerade zu den Großen.

Aber an meiner Kleidergröße 36 gibt es nichts zu meckern.

Ich mache mich mit meinem Fahrrad auf den Weg ins Café meiner Tante Monika. Mittlerweile liebe ich meinen Job hier tatsächlich, obwohl das Ganze anfangs nur als Notlösung gedacht war. Denn die Angestellte meiner Tante hatte von heute auf morgen das Handtuch geschmissen. Daraufhin bin ich eingesprungen und habe es noch keine Minute bereut.

Monika Förster, die Schwester meines Erzeugers, ist flippig und hat das Herz am rechten Fleck. Ihre fünfundfünfzig Jahre sieht man ihr nicht an. Sie hat einen jüngeren Freund, der sie ganz schön auf Trab hält. Moni ist schlank und hat wasserstoffblondes, peppiges, kurz geschnittenes Haar.

Der Vorteil ist wahrscheinlich, dass sie durch ihren jungen Lebensgefährten unsere Generation mit anderen Augen sieht. Sie ist offen für Neues, was sich auch in ihrem Unternehmen - der „Kaffeetheke“ - bemerkbar macht. Welch ein Glück für meine Tante, dass ich für mein Leben gern backe, denn somit hat sich für uns beide diese Notlösung als äußert profitabel erwiesen. Ich kellnere auch oft mit, wenn sie ein volles Haus hat und flirte dann auch mal gern mit unseren gut aussehenden, jungen Stammkunden. Das bringt mir natürlich gutes Trinkgeld ein.

Am allerliebsten lasse ich während der Arbeitszeit „Buena Vista Social Club“ durch die Lautsprecher erklingen. Meine Tante rollt schon immer mit ihren Augen, was ich zumeist direkt mit meiner scherzhaften Standardantwort kommentiere: “Das ist die perfekte Begleitung für unsere Arabica-Kaffeebohnen“.

In der „Kaffeetheke“ fühle ich mich pudelwohl. Die Einrichtung spiegelt genau meinen Geschmack wider. Wir haben hier unterschiedliche Holztische und Stühle, die alle bunt zusammengewürfelt sind. Man kann schon sagen, dass die „Kaffeetheke“ ein Szenelokal ist.

Unsere lange Theke zieht die meisten Single-Kaffeegenießer in unser Lokal. Sie lesen unsere Magazine, die wir an unserer Zeitungswand anbieten. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber wir haben einfach das besondere Flair und die Atmosphäre ist das Tollste bei uns.

Heute ist es schon wieder so heiß, deshalb habe ich mich für eine knappe Jeans-Shorts und ein schwarzes Tanktop mit dem Aufdruck „Kaffeetheke“ entschieden. Dazu trage ich meine goldenen Riemchensandalen und meine lange, goldene Lieblingskette. Heute lasse ich meine Schürze weg, weil mir bei diesem Wetter jede Schicht Stoff zu viel am Körper ist. Ich trete aus unserem Personalraum und gehe hinter die Theke.

Tante Moni steht gerade an der Bar und redet mit zwei fremden Männern. Einer verabschiedet sich kurz darauf wieder. Da ich sie nicht stören will, mache ich mir noch schnell einen Kaffee, bevor ich mit meiner Arbeit loslege.