POLYGLOTT on tour Reiseführer USA - Der Osten - Ken Chowanetz - E-Book

POLYGLOTT on tour Reiseführer USA - Der Osten E-Book

Ken Chowanetz

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8,99 €

Beschreibung

„This Land is Your Land“ heißt es bei Woodie Guthrie. Man sollte die Einladung annehmen, denn der Osten der USA verspricht mit herausragenden Metropolen wie New York, Boston und Chicago, mit landschaftlicher Vielfalt von den Niagarafällen bis zu den Florida Keys und den gastfreundlichen Südstaaten einen kontrastreichen und unterhaltsamen Urlaub.

Mit dem POLYGLOTT on tour USA – Der Osten lässt sich der Herzschlag der amerikanischen Ost-Staaten erspüren. Der Autor Ken Chowanetz führt in 16 ausgeklügelten Touren durch die Vielseitigkeit der verschiedenen Staaten und lässt Sie Typisches, Besonderes und Eigenheiten entdecken. Lernen Sie den Osten der USA hautnah kennen. Begeben Sie sich in die Berkshire Hills und wandern Sie durch den Shenandoah National Park, Erkunden Sie Plantagen und Herrenhäuser und probieren Sie Lobster in Neuengland. Oder spazieren Sie lieber bei Sonnenuntergang auf Key West zwischen den Meeren? Sicher können Sie sich dem besonderen Flair der Staaten bald nicht mehr entziehen. Dank individueller Tipps können Sie ausprobieren und eintauchen, mitten hinein ins US-amerikanische Leben.

Auf einen Blick:

TYPISCH-Kapitel mit „Eine Reise wert“, „50 Dinge“ und „Was steckt dahinter“
Faltkarte für die perfekte Orientierung vor Ort
E-Book mit Verlinkungen zu Standorten der Adressen
POLYGLOTT im Web unter www.polyglott.de oder bei Facebook

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 213




Impressum

© eBook: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2019

© Printausgabe: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2019

Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, sowie die Verbreitung durch Film und Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeder Art nur mit schriftlicher Zustimmung des Verlags.

Redaktionsleitung: Grit Müller

Verlagsredaktion: Anne Kathrin Scheiter

Autor: Ken Chowanetz

Redaktion: Christian Steinmaßl

Bildredaktion: Ruth Steinhorst

Layoutkonzept/Titeldesign: fpm factor product münchen

Kartografie: Theiss Heidolph und Kunth Verlag GmbH & Co. KG

eBook-Herstellung: Anna Bäumner, Martina Koralewska

ISBN 978-3-8464-0676-2

1. Auflage 2019

GuU 0676 05_2019_02

Bildnachweis

Coverabbildung: Huber Images/Banks, Jordan

Fotos: Adobe Stock/gnagel: >; Adobe Stock/jovannig: >; Adobe Stock/Miragaya, Karel: >; Adobe Stock/Santa Maria, Carlos: >; Alamy Stock Foto/Brabyn, David: >; Alamy Stock Foto/Images-USA: >; Alamy Stock Foto/Levine, Richard: >; Alamy Stock Foto/Maumus, Ninette: >; Alamy Stock Foto/Mira: >; Alamy Stock Foto/Shields, Martin: >; Alamy Stock Foto/Stockimo/HR Johnson: >; Alamy Stock Foto/wonderworldimages: >; Alamy Stock Foto/ZUMA Press Inc./Cahn, Brian: >; Alamy Stock Photo/Ian Dagnall Commercial Collection: >; Alamy Stock Photo/ShootingCompany: >; Alamy Stock Photo/Smetzer, Don: >; Bildagentur Huber/Kremer: >; Chowanetz, Ken: >, >; Fotolia/Bayda, Andrew: >; Fotolia/Bernier, Bruno: >; Getty Images/Dan Reynolds Photography: >; Getty Images/ShutterRunner.com/Wolin, Matty: >; Getty Images/Copson, Alan: >; Getty Images/Greenberg, Jeffrey: >; Getty Images/Staff/Wilson, Mark: >; Huber Images/Fantuz, Olimpio: >; Jahreszeitenverlag/Lengler, Gregor: >, >, >; Lookphotos/Frei, Franz Marc: >; mauritius images/Alamy/Seligmann, Galit: >; Philadelphia Mills: >; PHLCVB: >; Shutterstock/Barrat, Thomas: >; Shutterstock/Bilous, Jon: >, >; Shutterstock/Cam, Orhan: >; Shutterstock/Chris Parypa Photography: >; Shutterstock/Don Land: >; Shutterstock/elesi: >; Shutterstock/f1 1photo: >, >, >; Shutterstock/Fretschi: >; Shutterstock/Hackemann, Jorg: >; Shutterstock/Jaminnbenji: >; Shutterstock/Lidiia Kozhevnikova: >; Shutterstock/littlenySTOCK: >; Shutterstock/Martinez, Conchi: >; Shutterstock/Pavone, Sean: >; Shutterstock/Peek Creative Collective: >; Shutterstock/Peterkin, Ruth: >; Shutterstock/Rodnev, Vadim: >. Shutterstock/Rodriguez, Eddie J.: >; Shutterstock/Samuel Borges Photography: >; Shutterstock/SandraG: >; Shutterstock/Simply Photos: >; Unsplash/Ault, Jahsie: >.

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SYMBOLE ALLGEMEIN

L

Erstklassig: Besondere Tipps der Autoren

C

Seitenblick: Spannende Anekdoten zum Reiseziel

1

Top-Highlights und

0

Highlights der Destination

TOUR-SYMBOLE

1

Die POLYGLOTT-Touren

6

Stationen einer Tour

1

Hinweis auf 50 Dinge

PREIS-SYMBOLE

Hotel DZ

Restaurant

bis 110 US-$

bis 25 US-$

€€

110 bis 240 US-$

25 bis 60 US-$

€€€

über 240 US-$

über 60 US-$

Zeichenerklärung der Karten

Autobahn Schnellstraßebeschriebene Region (Seite=Kapitelanfang)Hauptstraße sonstige Straßen FußgängerzoneSehenswürdigkeitenEisenbahn StaatsgrenzeTourenvorschlagLandesgrenze Nationalparkgrenze

TOP-12-HIGHLIGHTS

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

1 STATUE OF LIBERTY, NEW YORK >

Die kolossale Freiheitsstatue gilt als Symbol des amerikanischen Traums.

2 KAPITOL, WASHINGTON D.C. >

Der kuppelbekrönte Sitz des US-Kongresses imponiert aus jeder Perspektive.

3 FREEDOM TRAIL, BOSTON >

Ein Stadtrundgang führt zu wichtigen Stätten auf dem Weg in die Unabhängigkeit.

4 HANCOCK SHAKER VILLAGE, PITTSFIELD >

In dem Freilichtmuseum erfährt man mehr über die mysteriöse Shaker-Sekte.

5 ART INSTITUTE OF CHICAGO >

Die Kunstsammlung imponiert ebenso wie das Beaux-Arts-Gebäude des Museums.

6 NIAGARA FALLS >

Per Schiff, Aufzug oder auf Stegen kommt man den tosenden Fällen ganz nahe.

7 EVERGLADES NATIONAL PARK >

Bootstouren und Plankenwege führen in ein einzigartiges Sumpfökosystem.

8 DISNEY WORLD, ORLANDO >

Orlandos erstes Vergnügungsresort begeistert mit vier großen Themenparks.

9 FRENCH QUARTER, NEW ORLEANS >

In dem spanisch-französisch geprägten Altstadtviertel liegt die Wiege des Jazz.

! JACK DANIEL’S DISTILLERY, LYNCHBURG >

Amerikas älteste Whiskeydestillerie ist ein Südstaaten-Aushängeschild.

@ MARTIN LUTHER KING JR. HISTORIC SITE, ATLANTA >

Die Gedenkstätte würdigt angemessen den afroamerikanischen Bürgerrechtler.

# SAVANNAH >

Das Südstaatenidyll wartet mit prachtvoll restaurierten Herrenhäusern auf.

ALLE TOUREN AUF EINEN BLICK

mehr entdecken, schöner reisen

Perfekte Planung > Parallel > aufschlagen

TOUREN

REGION

DAUER

TOUR1

Cityhopping

Die Ostküstenmetropolen

9 Tage

TOUR2

Amerikas Gründerväter

Die Ostküstenmetropolen

10 Tage

TOUR3

Durch den Shenandoah National Park

Die Ostküstenmetropolen

5 Tage

TOUR4

Elite-Uni & Elite-Urlaub

Die Neuenglandstaaten

2 Wochen

TOUR5

In den Berkshire Hills

Die Neuenglandstaaten

5 Tage

TOUR6

Get your kicks

Große-Seen-Region

5–7 Tage

TOUR7

Große Seenfahrt

Große-Seen-Region

10 Tage

TOUR8

Sonne, Spaß und Strände

Florida

2 Wochen

TOUR9

Hemingway und Humphrey Bogart

Florida

4 Tage

TOUR0

Höhepunkte der Südstaaten

Die Südstaaten

2 Wochen

TOUR!

Plantagen und Herrenhäuser

Die Südstaaten

5 Tage

[email protected]

Der Sonne entgegen

Extra-Tour

2 Wochen

TOUR#

Vom Atlantik zu den Großen Seen

Extra-Tour

2 Wochen

TOUR$

Auf den Straßen der Lieder

Extra-Tour

2 Wochen

TOUR%

Stadien, Startrampen und Strände

Extra-Tour

2 Wochen

TOUR^

Tradition, Geschichte und Moderne

Extra-Tour

2 Wochen

© Jahreszeitenverlag/Lengler, Gregor

Buntes Lifeguard-Häuschen am Strand von South Beach, Miami Beach

TYPISCH

DER OSTEN DER USA IST EINE REISE WERT!

»This Land is Your Land« heißt es im berühmten Folksong von Woodie Guthrie. Nehmen Sie die Einladung an. Im Osten der USA können Sie sich auf einen kontrastreichen Urlaub freuen, der auch zu einer spannenden Reise in die Gründerjahre der Vereinigten Staaten wird.

© Chowanetz, Ken

KEN CHOWANETZ

Der Autor hat vor 30 Jahren sein Herz an Amerika verloren. Seitdem reist der Redakteur einer deutschen Tageszeitung, so oft er kann, in die USA. Über sein Traumziel berichtete er in Wort und Bild für unterschiedliche Zeitungen, Zeitschriften und in Reiseführern. Bei POLYGLOTT ist von ihm u.a. der Band »New York« erschienen.

Da gibt es die Geschichte vom USA-Urlauber, dem die Oktoberkühle in Boston gar nicht gefällt, weshalb er seine Neuengland-Reisepläne über den Haufen wirft und sich entscheidet, ins sonnige Florida zu fahren – kann ja nicht so weit sein. 24 Fahrtstunden später muss er jedoch feststellen, wie riesig die Distanzen sind, die auf der Karte doch so überschaubar aussahen – die Episode spielt in den 1990er-Jahren, als Internet (und damit Routenplaner) oder GPS noch in den Kinderschuhen steckten. Seitdem sind für unseren Roadmovie-Hauptdarsteller wider Willen die Vereinigten Staaten nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern auch der unbegrenzten Entfernungen.

© Shutterstock/Jaminnbenji

Der Appalachian Trail, hier in New Hampshire, verläuft über 3500 km von Maine bis Georgia

Die Authentizität dieser Anekdote ist verbürgt, denn der unvorbereitete Florida-Reisende war ich. Ob ich den 2500-Kilometer-Trip von Boston nach Miami bereut habe? Im Gegenteil! Er nährte meine Begeisterung für das faszinierende und abwechslungsreiche Land auf der anderen Seite des Atlantiks. Mein Aufenthalt in Miami währte nicht lange. Unbedingt wollte ich die gefahrene Strecke noch einmal erleben, diesmal quasi in Zeitlupe mit Stopps in Städten und Regionen, die jede für sich eine eigene Reise wert sind. Allein ein eng zusammenliegendes Metropolentrio wie New York, Philadelphia und Washington findet man auf der Welt so kein zweites Mal. Der »Big Apple« als Sehnsuchtsprojektion früher von Einwanderern, heute von Touristen aus aller Welt, Philadelphia als Wiege der Vereinigten Staaten von Amerika und Washington als Zentrum der größten Supermacht weltweit – schon das ist ganz großes Kino! Und dann die Gegensätze: In New York kann man mit der U-Bahn zum 3500 km langen Fernwanderweg Appalachian Trail fahren, der zum Teil meilenlang durch einsamste Gegenden führt. Und von Philadelphia ist in nur einer Autostunde Lancaster County zu erreichen, wo die Technik ablehnenden Amischen leben wie vor 200 Jahren.

Für mich übte und übt die Region, in der das begann, was heute Vereinigte Staaten heißt, eine stete Faszination aus. Wie die Siedler früherer Zeiten wurde aber auch ich schnell neugierig auf das, was es weiter westlich zu entdecken gibt. Eine Tour durch die Südstaaten, eine Reise an die Großen Seen, ein Trip auf den ersten Meilen der legendären Route 66, ein ungläubiges Staunen hervorrufender Besuch der Niagarafälle, eine Fahrt entlang des »Ol’ Man River«, des mächtigen Mississippi, mit Übernachtungen in prächtigen Herrschaftshäusern, ein Actionaufenthalt in Orlando, der unbestrittenen Welthauptstadt der Vergnügungsparks – das Menü, aus dem der Reisende im Osten der USA auswählen kann, lieferte Anregungen für ein Dutzend Urlaube.

Jeder einzelne davon bietet so viele Impressionen, dass man gut daran tut, zwischendurch einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Optionen hierfür gibt es mehr als genug: Strände der Ostküste und am Golf von Mexiko bringen es Jahr für Jahr in die Top-Ten-Liste des Strandpapstes Dr. Stephen P. Leatherman alias »Dr. Beach«, Erholung garantiert ebenso ein Aufenthalt in den idyllischen Berkshire Hills in Massachusetts oder – auch das gibt es im Binnenland – den Dünenlandschaften von Michigan.

© Adobe Stock/Miragaya, Karel

Das Cape Florida Lighthouse auf dem Miami vorgelagerten Key Biscayne

Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr gefragt werden, was Ihnen auf Ihrer Reise am besten gefallen hat, und Sie nicht sofort eine Antwort geben können, sind Sie damit nicht allein. Auch ich tue mich – selbst nach vielen Besuchen im Osten der USA – schwer, einen Höhepunkt meiner Reisen zu benennen. Der Blick vom Empire State Building auf New York? Ein Besuch beim King of Rock ’n’ Roll (Elvis Presley, wer sonst) in Memphis? Die farbenprächtigen Wälder Neuenglands beim Indian Summer? Das Genießen der Südstaatenküche und der nicht umsonst legendären Gastfreundschaft? Für mich ist es die Vielfalt, die der Osten der USA zu bieten hat und die niemals zu enden scheint. Und wenn ich jetzt doch eine absolute Nummer 1 nennen soll? Dann ist es in Key West der Spaziergang über die Duval Street vom Atlantik zum Golf von Mexiko mit anschließender Einkehr in Sloppy Joe’s, der Stammkneipe von Ernest Hemingway. Aber dieser Spitzenreiter kann schon bei meiner nächsten Reise in den Osten der USA vom Thron gestoßen werden. Ziemlich sicher sogar.

WAS STECKT DAHINTER?

Die kleinen Geheimnisse sind oftmals die spannendsten. Hier werden die Geschichten hinter den Kulissen erzählt.

WAS HAT ES MIT DER CONCH REPUBLIC AUF SICH?

Weil auf dem Overseas Highway 1 kurz vor Key West eine Kontrollstelle der Bundesregierung eingerichtet wurde und die anreisenden Touristen deshalb stundenlang im Stau standen, erklärte sich die Insel am 23. April 1982 für unabhängig von den USA und rief die Conch Republic aus. Die junge Republik erklärte den Vereinigten Staaten den Krieg, kapitulierte eine Minute später bedingungslos und forderte eine Milliarde Dollar für den Wiederaufbau. Washington nahm die Satireaktion mit Humor und baute die Kontrollstelle wieder ab. Key West feiert seitdem seinen »Unabhängigkeitstag«.

© Alamy Stock Foto/wonderworldimages

Rummel auf dem Boardwalk der Kasino- und Strandstadt Atlantic City, New Jersey

WARUM GIBT ES IN ATLANTIC CITY RIKSCHAS?

Mit Rikschas können sich Touristen für ein paar Dollar den kilometerlangen Boardwalk von Atlantic City entlangfahren lassen, und das schon seit 1876. Seinerzeit führte der Geschäftsmann William Hayden die ersten Exemplare ein. Sie waren Rollstühlen nachgebildet und durften deshalb – anders als alle anderen Gefährte wie etwa Kutschen – auf dem Boardwalk unterwegs sein. Die Zahl der »Gehbehinderten«, die unbedingt die Dienste eines Rikschafahrers in Anspruch nehmen mussten, schoss daraufhin in die Höhe.

WARUM GIBT ES IN DER JACK-DANIEL’S-STADT KEINEN WHISKEY?

Als Überbleibsel der Prohibition 1919–1933, sind bis heute in Dutzenden »Dry Countys« und »Dry Towns« v.a. im Südosten und Süden der USA Verkauf, Ausschank und z.T. sogar der Transport von Alkohol verboten. So kommt es auch zur skurrilen Situation, dass im »trockenen« Lynchburg/Tennessee, der Heimat des Whiskeys Jack Daniel’s, in den Restaurants und Bars nichts Hochprozentiges ausgeschenkt werden darf, auch wenn es Lokale mit Namen wie »Whiskey Runners Restaurant« gibt. Immerhin: Die Destillerie selbst hat eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf ihrer berühmten Tennessee-Whiskeys – nur nicht an Sonntagen.

WARUM HEISST DIE CHICAGOER HOCHBAHN »L«?

Bei der »L« in Chicago zeigt sich, wie weit der amerikanische Abkürzungswahn führen kann. Ursprünglich hieß die bereits ab 1888 auf einem ersten Streckenabschnitt verkehrende Hochbahn »Chicago Elevated Railroad«. Erst fiel das »Railroad« weg, dann das »Chicago«. »Elevated« war aber auch noch zu lang und wurde zu »El«. Das wiederum klingt wie »L«, wodurch der heutige Name entstand.

© Lookphotos/Frei, Franz Marc