Positive Psychologie - Jörg Feuerborn - E-Book

Positive Psychologie E-Book

Jörg Feuerborn

0,0
11,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Von Positiver Psychologie profitieren Führungskräfte, Mitarbeiter und Teams gleichermaßen. Jörg Feuerborn beschreibt, wie Sie mit Stärkenorientierung u.a. die Arbeitszufriedenheit steigern und mehr Freude und Erfüllung bei der Arbeit finden. Inhalte: - Stärkenorientiert führen und arbeiten - So profitieren Sie von Positiver Psychologie - Was starke Mitarbeiter alles bewegen können - Volle Kraft voraus: Mitarbeiter in den Flow-Korridor bringen - Starke Führungskräfte, starke Teams  

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 112

Veröffentlichungsjahr: 2016

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Hinweis zum UrheberrechtImpressumVorwortWeg von den Schwächen, hin zu den StärkenWarum es höchste Zeit ist umzudenkenPositive Psychologie für eine bessere ArbeitsweltWas Positive Psychologie kannMehr Bindung an das UnternehmenMehr Engagement und Zufriedenheit im JobPositive Psychologie: nahezu universell einsetzbarMehr als nur TheorieSind Sie glücklich mit Ihrem Job?Test: Wie zufrieden sind Sie zurzeit mit Ihrer Arbeit?Stark im BerufsalltagDem Mitarbeiterengagement auf der SpurWie ist es um Ihr Engagement bestellt?Wie zufrieden sind Ihre Mitarbeiter?Was beeinflusst das Mitarbeiterengagement?Stärken stärken im UnternehmenPsyCap: das psychologische Kapital der MitarbeiterWie man das psychologische Kapital erhöhen kannDie Selbstwirksamkeit erhöhenDie Hoffnung steigernDie Widerstandskraft/Resilienz verbessernDen Optimismus stärkenJob Crafting: vom Job zur BerufungKann jede Tätigkeit zur Berufung werden?Mitarbeiter unterstützen auf dem Weg zur BerufungAnsatzpunkt 1: Aufgaben ändernAnsatzpunkt 2: Beziehungen verändernAnsatzpunkt 3: Die eigene Einstellung ändernPsychische Grundbedürfnisse: Fülle statt Mangel!Überprüfen Sie Ihre FüllständeStärken erkennenWelche Stärken haben Sie?Weisheit und WissenMutMenschlichkeitGerechtigkeitMäßigungTranszendenzDer VIA-StärkentestStärken ausbauenWie Sie lernen, sich den Einsatz von Stärken zur Gewohnheit zu machenWie Sie sich auf Ihre Stärken fokussierenWie Sie lernen, Ihre Stärken für ein Problem einzusetzenVolle Kraft voraus: den Flow fördernDer Flow-KorridorSo bringen Sie mehr Flow in den AlltagPositives Selbstportrait: persönliches Wachstum fördernVom negativen zum positiven SelbstbildPositives Denken intensivierenStarke Führungskräfte – starke VorbilderMachen Sie den Anfang!Positive Emotionen: der Nährboden für WachstumWarum es Zeit wird umzuschaltenDer positive TagesrückblickMini-Urlaube entdecken und planenIhr Portfolio an positiven EmotionenDie 10 C des EngagementsC1: Connect – Verbindungen aufbauenC2: Career – Herausforderungen meisternC3: Clarity – für Klarheit und Transparenz sorgenC4: Convey – vermitteln und kommunizierenC5: Congratulate – loben und feiernC6: Contribute – den Beitrag kennenC7: Control – Einfluss und Initiative zulassenC8: Collaborate – Zusammenarbeit stärkenC9: Credibility – glaubwürdig seinC10: Confidence – Vertrauen aufbauenDer 10C-WochenplanIm Hier und Jetzt sein: Trainieren Sie Ihre AchtsamkeitAchtsamkeitsübungenStarke TeamsGemeinsam stark: ein positives Klima schaffenStandortbestimmung: Wie läuft die Kommunikation in Ihrem Team?Der positive BesprechungsstartDer positive WochenrückblickDie WertschätzungsrundeProbleme lösen mit positiven FragenAktiv konstruktive KommunikationMiteinander sein: die Kraft der Verbundenheit nutzenWer bin ich und was ist mir wichtig?Stärkenfeedback im TeamAlle sind dabei: gemeinsam erfolgreichVom Ich zum WirEffektiver zusammenarbeiten: Stärken bündelnDer StärkenspaziergangSchritt 1: Die eigenen Stärken findenSchritt 2: Die Stärken der Kollegen entdeckenSchritt 3: Raus in die NaturSchritt 4: Die AuswertungSchritt 5: Die ZieleDie Flow-StoryDie Team-StärkenlandkarteMit Stärken Konflikte im Team lösenPositiv in die ZukunftMitarbeiter begleiten mit EntwicklungsgesprächenSchritt 1: Die Rolle klärenSchritt 2: EntwicklungsgesprächeIhr persönliches EntwicklungsprogrammBleiben Sie am Ball!LiteraturDer AutorWeitere LiteraturStichwortverzeichnisArbeitshilfen online
[1]

Hinweis zum Urheberrecht

Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Print: ISBN: 978-3-648-08063-4    Bestell-Nr.: 10720-0001ePub: ISBN: 978-3-648-08064-1    Bestell-Nr.: 10720-0100ePDF: ISBN: 978-3-648-08065-8    Bestell-Nr.: 10720-0150

Jörg FeuerbornPositive Psychologie

1. Auflage 2016, Freiburg

© 2016, Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Munzinger Straße 9, 79111 FreiburgRedaktionsanschrift: Fraunhoferstraße 5, 82152 Planegg/MünchenTelefon: (089) 895 17-0Telefax: (089) 895 17-290Internet: www.haufe.deE-Mail: [email protected]: Jürgen FischerRedaktionsassistenz: Christine Rüber

Konzeption, Realisation und Lektorat: Nicole Jähnichen, www.textundwerk.de

Satz und Druck: Beltz Bad Langensalza GmbH, 99947 Bad LangensalzaUmschlag: Kienle gestaltet, Stuttgart

Alle Angaben/Daten nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit.

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe (einschließlich Mikrokopie) sowie der Auswertung durch Datenbanken oder ähnliche Einrichtungen, vorbehalten.

Vorwort

Bereits in der Schule dreht sich alles darum, vermeintliche Schwachstellen durch Lernen auszumerzen. Auch im Job ist es nicht anders. Die Schwächen und Defizite der Mitarbeiter und Führungskräfte stehen im Fokus von Trainings, Seminaren und Weiterbildungen. Und die meisten Chefs beobachten mit Argusaugen, was schiefläuft, während sie alles Positive als selbstverständlich hinnehmen. Auch die psychologische Forschung konzentrierte sich bisher hauptsächlich auf die Defizite des Menschen, um sie in den Griff zu bekommen.[2]

Doch trotz der vielen Konzepte und Therapien, die gegen die „Fehler“ der Menschen angehen, sind wir nicht etwa stärker oder gesünder geworden. Im Gegenteil, die Anzahl der Stresserkrankungen steigt immer mehr an, der Leistungsdruck wird immer höher. Es ist also höchste Zeit umzudenken. Einen sehr guten Ansatz dafür bietet die Positive Psychologie. Sie rückt die Stärken und Ressourcen des Menschen in den Vordergrund. Wie Sie und Ihre Mitarbeiter von den Erkenntnissen der noch jungen Wissenschaft profitieren können, zeigt dieser TaschenGuide. Zahlreiche leicht umsetzbare und bewährte Übungen und Methoden helfen Ihnen dabei, mehr Freude, Motivation und Optimismus in Ihren Arbeitsalltag zu bringen.

Viel Erfolg auf dem Weg dahin wünscht Ihnen

Jörg Feuerborn

Weg von den Schwächen, hin zu den Stärken

Egal ob im Beruf, bei der Erziehung oder in der Medizin: Die meisten von uns sind fokussiert auf die Schwächen, „Fehler“ und Defizite, die sie und ihre Mitmenschen haben. Was wäre aber, wenn wir uns auf die Faktoren konzentrierten, die dafür sorgen, dass wir glücklich, gesund, zufrieden und leistungsfähig werden und bleiben? Genau damit beschäftigt sich die Positive Psychologie.[3]

In diesem Kapitel erfahren Sie u. a.,

warum es höchste Zeit ist umzudenken,

was alles möglich ist mit Positiver Psychologie,

warum sie nachweislich wirkt,

wie Sie im Job von den Erkenntnissen profitieren.

Warum es höchste Zeit ist umzudenken

„Schneller, höher, weiter!“, lautet die Devise heutzutage. Leistung ist das erklärte Ziel. Setzt uns das für sich genommen schon genug unter Druck, kommt sehr häufig noch hinzu, dass die Leistung aus der Perspektive der Defizitorientierung betrachtet wird: In der Schule werden immer noch vor allem Fehler korrigiert, in der Medizin Krankheiten erforscht und deren Symptome behandelt. Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum Krankenhäuser nicht Gesundheitshäuser heißen? Auch die psychologische Wissenschaft hat sich im letzten Jahrhundert vor allem auf die Schwächen und „Fehler“ bzw. Defizite des Menschen fokussiert: auf die Heilung von psychischen Krankheiten.

Einen völlig anderen Weg geht die Positive Psychologie, ein noch junger Fachbereich der akademischen Psychologie. Hier dreht sich alles um die Frage, wie Menschen ihre Stärken und Ressourcen noch besser nutzen können. Die Positive Psychologie (oft mit PP abgekürzt) beschäftigt sich mit Optimismus, Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Selbstwertgefühl, positiven Emotionen, Widerstandskraft, Glück, Dankbarkeit, Flow. Die Erforschung von Faktoren, die es ermöglichen ein erfüllteres Leben zu führen, brachte den damit befassten Psychologen lange Zeit nur wenig Aufmerksamkeit ein. Erst im Jahre 1998 schaffte es der US-amerikanische Psychologe Martin E. P. Seligman bei seiner Antrittsrede als Präsident der American Psychological Association (APA) die positive Ausrichtung der Forschungen in den Fokus zu rücken. Seitdem werden die empirischen Untersuchungen und Veröffentlichungen zu diesem Thema im Fachgebiet Positive Psychologie zusammengefasst.[4]

Positive Psychologie für eine bessere Arbeitswelt

Wie notwendig ein Umdenken vor allem in unserer leistungsgeprägten Arbeitswelt ist, zeigen folgende Fakten:

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Krankmeldungen aufgrund von psychischer Belastung mehr als verdoppelt.

Die Fehltage bedingt durch Burnout sind von 2004 bis 2012 um 1400 % gestiegen (Studie der Bundespsychotherapeutenkammer „Arbeitsunfähigkeit und psychische Erkrankungen 2012“, www.bptk.de).

Die World Health Organization (WHO) geht davon aus, dass 2020 Depression die zweithäufigste Volkskrankheit sein wird (www.who.int).

Positive Psychologie kann helfen, dem vorzubeugen. Sie schafft einen Rahmen, in dem Mitarbeiter gesund und leistungsfähig sind und bleiben. Glück, Lebenszufriedenheit, Resilienz und Engagement bilden dafür das Fundament.

Was Positive Psychologie kann

Die Positive Psychologie fokussiert und fördert Ihre Stärken. Sie hilft Ihnen dabei, verborgene Potenziale zu erkennen und ans Licht zu bringen. Sie negiert nicht das Negative, sondern lenkt den Blick auf das, was funktioniert. Die Wirksamkeit ihrer Methoden und Interventionen ist größtenteils wissenschaftlich belegt.[5]

Die aus der psychologischen Forschung gewonnenen Erkenntnisse zur PP finden immer mehr Anwendung in unterschiedlichen Lebensbereichen. Vor allem Unternehmen und deren Mitarbeiter können auf vielfältige Weise von ihnen profitieren und so z. B. ihre Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft steigern.

Mehr Bindung an das Unternehmen

Wir alle erleben seit einigen Jahren einen rasanten Wandel in der Arbeitswelt. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung verändern sich viele Arbeitsplätze oder gehen ganz verloren. Die Anforderungen im Berufsalltag nehmen täglich zu. Innovationszyklen verkürzen sich; der globale Wettbewerb verstärkt sich weiter. Prozesse werden automatisiert. Hinzu kommen die demografischen Veränderungen in unserer Gesellschaft. In den nächsten Jahren werden viele Arbeitskräfte in Rente gehen. Dadurch geht den Unternehmen viel Erfahrung und Know-how verloren. Aufgrund der zurückgehenden Geburtenraten folgen immer weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter nach. Gut ausgebildete und erfahrene Arbeitskräfte sind damit immer schwerer zu gewinnen. Schon jetzt herrscht in bestimmten Branchen ein akuter Fachkräftemangel. Offene Stellen bleiben immer länger unbesetzt. Laut einer Studie der Boston Consulting Group werden im Jahr 2030 bereits 6,1 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Damit gewinnen Themen wie das Employer Branding und die Bindung der eigenen Mitarbeiter ans Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Verlässt ein Mitarbeiter aus dem mittleren Management eine Firma, kostet das etwa das 1,5-fache seines Jahresgehalts.[6]

Leben Sie die Grundsätze der Positiven Psychologie, steigern Sie die Anziehungskraft Ihres Unternehmens, Ihrer Abteilung oder Teams. Es herrscht dann eine positive Kultur, in der Stärken und Talente gefördert werden. Die Mitarbeiter gehen gerne zur Arbeit und überlegen es sich gut, ob ein Wechsel zur Konkurrenz sinnvoll ist. Die Folge: Die Mitarbeiter bleiben dem Unternehmen länger treu.

Mehr Engagement und Zufriedenheit im Job

Starke und engagierte Mitarbeiter denken mit, haben kreative Ideen, sind lösungsorientiert und vernetzen sich mit Kollegen, Kunden und Lieferanten. Sie gehen voll und ganz in ihrem Tun auf und sind mit dem Herzen dabei. Sie bauen ihre Stärken weiter aus, helfen den Kollegen und blicken über den Tellerrand hinaus. Ihnen ist die Aufgabe wichtig und sie wissen, wofür sie arbeiten. Sie gehen die „extra Meile“ für sich selbst und das Unternehmen. Ohne diese Mitarbeiter gäbe es wenig Innovationen und auch keine dauerhafte Zukunft für viele Unternehmen.

Die Situation in der aktuellen Arbeitswelt sieht jedoch anders aus. Das Gallup Institut untersucht jedes Jahr das Engagement der Arbeitnehmer in Deutschland. 2014 hatten 70 % der Befragten nur eine geringe emotionale Bindung an das Unternehmen und machten eher Dienst nach Vorschrift. 15 % haben bereits innerlich gekündigt. Nur 15 % bringen sich voll und ganz ein. Diese Zahlen signalisieren: Es muss sich etwas ändern in den Unternehmen. Und dies nicht nur, um eine Verbesserung der Produktivität und Rendite zu erreichen. Wenn Mitarbeiter mit mehr Freude und Wirksamkeit ihren Beruf ausüben, führt das zu einer Win-win-Situation für beide Seiten:[7]

Die Leistung der Mitarbeiter steigt.

Die Kunden sind zufriedener.

Es wird mehr Umsatz generiert.

Die Fluktuationsquote wird geringer.

Es gibt mehr Innovation.

Die Mitarbeiter sind gesünder; die Fehlzeitenquote sinkt.

Und genau hier setzt die Positive Psychologie an. Sie erforscht Möglichkeiten, wie sich das Mitarbeiterengagement aktiv fördern lässt.

Beispiel

Den Mitarbeiter mit seinen Potenzialen in den Mittelpunkt stellen – das hat sich der Unternehmer Bodo Janssen, Geschäftsführer der Hotelkette Upstalsboom, 2010 auf die Fahne geschrieben. Er und sein Führungsteam haben sich auf den Weg gemacht und ihr Führungsverständnis von Grund auf verändert. Sie haben die Mitarbeiter stärker eingebunden, nicht mehr die Zahlen, sondern den Menschen in den Mittelpunkt gestellt und mithilfe der Positiven Psychologie den Fokus auf das gelenkt, was funktioniert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Zufriedenheit der ca. 600 Mitarbeiter stieg um 80 %. Die Krankheitsquote sank von 8 % auf unter 3 %. Die Unternehmensumsätze konnten verdoppelt werden, und der Ertrag stieg um 40 %.

In den folgenden Kapiteln zeige ich Ihnen, wie Sie die Erkenntnisse der Positiven Psychologie in Ihrem Berufsalltag einsetzen können, so z. B.

als Führungskraft, um Ihren Führungsstil weiter zu optimieren, damit Ihre Mitarbeiter mit hundertprozentigem Engagement bei der Sache sind und aufblühen.[8]

um selbst mehr Freude und Erfüllung bei der Arbeit zu erleben.

im Team, damit gegenseitige Unterstützung alltäglich wird und sich das gemeinsame innovative Potenzial entfalten kann.

Natürlich ist die Positive Psychologie kein Allheilmittel. Probleme wird es trotzdem noch geben. Diese zu erkennen ist auch wichtig. Es wird jedoch von Tag zu Tag leichter für Sie und Ihr Team, die Probleme offen anzusprechen und gemeinsam zu lösen. Schwierigkeiten werden so eher als Herausforderungen erlebt, an denen alle wachsen können. So werden Erfolge möglich und der Selbstwert steigt. Alle sind motivierter und engagierter.

Positive Psychologie: nahezu universell einsetzbar

Aber die Positive Psychologie kann noch mehr. Die Psychologin Daniela Blickhan, Vorsitzende des Deutschen Dachverbands für Positive Psychologie (DachPP), nennt die Gebiete, auf denen die noch junge Wissenschaft des Glücks eingesetzt werden kann (Blickhan, 2015).

Positive Psychologie verbessert …Wodurch?… die ErziehungDurch stärkeres Nutzen intrinsischer Motivation, positiver Gefühle und Kreativität… die PsychotherapieDurch Entwicklung von Ansätzen, die Hoffnung, Sinn und Selbstheilung unterstützen… das Familienleben