Rehabilitation - Heike Thiele - E-Book

Rehabilitation E-Book

Heike Thiele

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Beschreibung

Das Buch vermittelt Lernenden und Lehrenden einen Einblick in die spezielle Pflege in der medizinischen Rehabilitation, macht sie mit Pflegekonzepten vertraut und zeigt die Unterschiede zur Akutpflege auf. Besonderes Augenmerk wird auf den Umgang mit schwerkranken und Menschen mit Behinderungen gerichtet sowie auf das sensible Zusammenwirken mit Angehörigen. Teilhabe und Partizipation nach dem Modell der ICF stehen dabei im Vordergrund, bestimmen das Rehabilitationsziel und personenzentrierte Handeln aller Beteiligten. Der erste Teil umfasst eine Erläuterung der Bedeutung der Pflege in der Rehabilitation, eine Übersicht über die Logistik des Versorgungssystems, über das ICF-Modell sowie berufs- bzw. leistungsrechtliche Rahmenbedingungen und Aufgabenfelder im rehabilitativen Setting. Der zweite Teil beinhaltet sechs Fallkonstruktionen aus der Praxis mit drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu Themen wie z. B. Hüftfraktur nach Sturz, Querschnitt, Hirnstamminfarkt und Polytrauma. Sie dienen als Lernhilfe dazu, das erworbene Wissen anzuwenden zu können.

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Seitenzahl: 274

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Pflege fallorientiert lernen und lehren

Herausgegeben von Karin Reiber, Juliane Dieterich, Martina Hasseler und Ulrike Höhmann

Die geplanten Bände im Überblick

•  Ambulante Pflege

•  Ambulante und stationäre Palliativpflege

•  Chirurgie

•  Fallbasierte Unterrichtsgestaltung – Grundlagen und Konzepte

•  Geriatrie

•  Gynäkologie und Geburtshilfe

•  Innere Medizin

•  Pädiatrie

•  Psychiatrie

•  Rehabilitation

•  Stationäre Langzeitpflege

Annika Grote Heike Thiele

Rehabilitation

Verlag W. Kohlhammer

 

 

 

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen und sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.

Es konnten nicht alle Rechtsinhaber von Abbildungen ermittelt werden. Sollte dem Verlag gegenüber der Nachweis der Rechtsinhaberschaft geführt werden, wird das branchenübliche Honorar nachträglich gezahlt.

Piktogramme

DefinitionFalldarstellungEin RoutinefallEin Fall mit SchwierigkeitenEin komplizierter FallInformationMerkePflegehinweisEin komplizierter Fall

1. Auflage 2014

Alle Rechte vorbehalten

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-022607-4

E-Book-Formate:

pdf:       ISBN 978-3-17-025006-2

epub:    ISBN 978-3-17-025007-9

mobi:    ISBN 978-3-17-025008-6

Für den Inhalt abgedruckter oder verlinkter Websites ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich. Die W. Kohlhammer GmbH hat keinen Einfluss auf die verknüpften Seiten und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

Inhalt

 

 

Geleitwort

Vorwort

I

Basics

1

   

Grundlagen und Selbstverständnis der Rehabilitation

1.1   Entwicklung der Rehabilitation

1.2   Begriffsbestimmung »Rehabilitation«

1.3   Formen der Rehabilitation

1.4   Das biopsychosoziale Modell

1.5   ICF – Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit

1.6   Funktionen und Anwendung der ICF in der Rehabilitation

1.7   Gesetzliche Grundlagen der Rehabilitation

1.8   Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe

1.9   Rehabilitationsträger

1.10  Medizinische Rehabilitation

1.11  Strukturen, Phasen und Formen in der medizinischen Rehabilitation

2

   

Arbeitsstrukturen in der medizinischen Rehabilitation

2.1   Steuerungsprozesse

2.2   Zielfindungsprozess

2.3   Behandlungselemente

2.4   Zusammenarbeit im Team

2.5   Das Rehabilitationsteam

3

   

Die Pflegenden in der Rehabilitation

3.1   Anforderungen an die Pflegenden

3.2   Pflege in den verschiedenen Rehabilitationsphasen

3.3   Klassifikation der therapeutischen Leistungen (KTL)

3.4   Fachweiterbildungen

3.5   Grundsätze der Pflege in der Rehabilitation

II

   

Fälle

4

   

Aspekte medizinischer Rehabilitation eines Querschnittbetroffenen

4.1   Krankheitsgeschehen und Anamnese

4.2   Zielsetzung

4.3   Allgemeines zur Querschnittlähmung

4.4   Die Akutphase/Intensivphase

4.5   Subakute Phase/Mobilisationsphase/Medizinische Phase

4.6   Rehabilitationsphase

4.7   Nachsorgephase

4.8   Soziale Reintegrationsphase

4.9   Berufliche Reintegrationsphase

4.10  Die Aufgaben aller Beteiligten

4.11  Rehabilitationsabschluss

5

   

Teilstationäre geriatrische Rehabilitation nach Hüftfraktur

5.1   Krankheitsgeschehen und Anamnese

5.2   Rehabilitationsplanung im Team

5.3   Rehabilitationsverlauf

5.4   Evaluation des Rehabilitationsverlaufs

5.5   Rehabilitationsabschluss

6

   

Ein komplizierter Fall in der Neurologischen Rehabilitation nach Stammhirninfarkt

6.1   Krankheitsgeschehen und Anamnese

6.2   Intensivstation

6.3   Normalstation

6.4   Rehabilitation

6.5   Neurologische Rehabilitationspflege

6.6   Therapiekonzepte in der Neurologischen Rehabilitation

7

   

Die ambulante pflegespezifische Nachsorge nach Apoplex

7.1   Krankheitsgeschehen und Anamnese

7.2   Zielsetzung und Planungsaspekte

7.3   Pflegeverlauf und Gesundheitsversorgung

7.4   Abschlussreflexion

8

   

Kardiologische Rehabilitation am Beispiel eines Herzunterstützungssystems

8.1   Krankheitsgeschehen und Anamnese

8.2   Das Linksherzunterstützungssystem

8.3   Grundlagen der kardiologischen Rehabilitation

8.4   Abschluss

9

   

Rehabilitation eines Schwerstunfallverletzten nach Polytrauma

9.1   Krankheitsgeschehen und Zugang zur Rehabilitation (2002)

9.2   Frührehabilitationsphase

9.3   Unfallchirurgische Normalstation

9.4   Postakute Rehabilitationsphase (2002/03)

9.5   Verletzungsbedingte Komplikationen

9.6   Rückkehr in das häusliche Umfeld und Nachsorge

9.7   Alltagsszenen im häuslichen Umfeld

9.8   Rückschlag durch folgenschwere Infektionen (2004)

9.9   Pflegeberatung bei Pflegebedürftigkeit

9.10  Rehabilitationsstatus vier Jahre nach dem Unfall (2006)

9.11  Rehabilitationsstatus elf Jahre nach dem Autounfall (2013)

Literaturverzeichnis

Sachwortverzeichnis

Zusatzmaterial1:

•  Angehörigencheckliste (Anleitungscheck): Checkliste für die Anleitung der pflegenden Angehörigen oder ggf. für den sich selbst pflegenden Patienten. [Bezüge: Kap. 3.2, 4.10, 5.4, 9.6–9.9]

•  Check Pflegeüberleitung: Checkliste, um die Pflegeüberleitung von extern (z. B. ambulanter Pflegedienst, Pflegeberater) aus der Rehabilitationseinrichtung durchzuführen. [Bezüge: Kap. 3.2, 4.10, 5.1, 5.5, 7.1, 8.3, 9.6]

•  Leitfaden zur Rehabilitationsbesprechung: Orientierung, um eine rehabilitative Teambesprechung zu moderieren und zielorientiert zu lenken. Die Kompetenzbereiche der einzelnen Berufsgruppen sind dabei fließend und können je nach Schwerpunkt variieren. [Bezüge: Kap. 2.1–2.4, 5.2, 9.4]

•  ICF-Modellblatt (Fallstrukturierung nach ICF): Instrument zur Fallstrukturierung nach dem ICF-Modell im Rahmen der Eingangsanamnese und im Rehabilitationsverlauf. Kann auf jeden Fall bezogen werden, ist interdisziplinär nutzbar und schult Akteure in der Arbeit mit der ICF. [Bezüge: Kap. 1.5, 2.1, 4–9]

•  Bericht Herr Ahlers: Anonymisierter Originalbericht aus der akutgeriatrischen Rehabilitationseinrichtung, den die Bezugspflegekraft Jenny über den Hausarzt anfordert. Anhand des medizinischen Berichtes lassen sich Details und mögliche Fehlerquellen identifizieren und analysieren. Der Umgang mit ärztlichen Berichten wird geübt. [Bezug: Kap. 7]

•  Berichte Herr Kaiser: Anonymisierte Originalberichte aus dem Krankheitsverlauf von Herrn Kaiser. Anhand der Berichte kann der komplexe Verlauf rekonstruiert und vertieft werden. Die Analyse von ärztlichen Berichten, die Pflegende im Rahmen einer Aufnahme und Beratung erhalten, wird geübt. [Bezug: Kap. 9]

 

 

 

 

 

 

1     Frei verfügbar im Kohlhammer-Shop unter kohlhammer.de, »Rehabilitation«

Geleitwort

 

 

Die Ausübung des Pflegeberufs wird immer anspruchsvoller: Professionelles Pflegehandeln umfasst verantwortungsvolles Planen, Gestalten und Auswerten von Pflegesituationen. Die Settings, in denen diese berufliche Tätigkeit ausgeübt wird, haben sich zunehmend ausdifferenziert und die Aufgaben werden immer komplexer. Damit sind auch ganz neue Herausforderungen an die Pflegeausbildung gestellt. »Rehabilitation« ist ein Band der Buchreihe »Pflege fallorientiert lernen und lehren«, einem Kompendium für die Pflegeausbildung, das sowohl die verschiedenen Versorgungsbereiche, in denen Pflegekräfte tätig werden, als auch die unterschiedlichen Lebensalter und -situationen der Pflegeempfänger abbildet.

Die elf Bände der Reihe spiegeln die wesentlichen Institutionen wider, in denen pflegerische Versorgung stattfindet. Alle Bände folgen der gleichen Struktur und demselben Aufbau. In einem Einleitungsteil wird in die Besonderheiten des jeweiligen Settings eingeführt. Pflegewissenschaftliche Expertenstandards und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Ausbildungsziele der Prüfungsordnungen. Die Präsentation der Inhalte erfolgt in Form von Musterfällen; dabei werden die unterschiedlichen Aspekte pflegeberuflichen Handelns aufzeigt und fallbezogene Besonderheiten und Schwerpunkte professioneller Pflege exemplarisch illustriert. Die fallorientierte Aufbereitung von Lerngegenständen greift den berufspädagogischen Trend der Kompetenz- und Handlungsorientierung auf und setzt ihn fachdidaktisch um.

In diesem hier vorliegenden Band wird das pflegerelevante Wissen zum Thema »Rehabilitation« umfassend entfaltet. Den Autorinnen ist es gelungen, die Grundlagen sowie strukturellen Rahmenbedingungen der Rehabilitation aufzuzeigen. An den sehr gut ausgewählten Fällen werden die Rollen und das erforderliche pflegewissen- und rehabilitationswissenschaftliche Wissen in der Rehabilitation dargelegt.

Dieser Band sowie die gesamte Reihe wenden sich an Lernende und Lehrende in den Pflegeausbildungen an Schulen, Hochschulen oder Praxisstätten sowie an Studierende der Pflegepädagogik. Neue Formen der Pflegeausbildung – wie z. B. primärqualifizierende Pflegestudiengänge – hatten die Herausgeberinnen bei der Konzeption der Reihe und der Betreuung der Bände sowie die Autorinnen und Autoren der einzelnen Bände ganz besonders im Blick.

Karin Reiber

Juliane Dieterich

Martina Hasseler

Ulrike Höhmann

Vorwort

 

 

Die Pflege in der Rehabilitation ist ein interessanter und bedeutender Aufgabenbereich, denn Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation sind allein aus demografischen Gründen – der Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft wird immer größer – und ökonomischen Veränderungszwängen im Gesundheitssystem notwendig. Bereits in der Ausbildung erfahren die Pflegeschüler Einsatzzeiten in rehabilitativen Einrichtungen. Dennoch sind Arbeitsfelder in der Rehabilitation für Pflegefachkräfte eher weniger bekannt, obgleich rehabilitatives Handeln, das grundsätzlich präventiv z. B. zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit ausgelegt ist, in den Ausbildungszielen definiert ist. Zu bedenken ist, dass Pflege »per se rehabilitativ wirkt, denn sie hat immer die Selbständigkeit des Betroffenen zum Ziel« (Schmidt, Thiele, Leibig, 2012).

Die Rehabilitationspflege als eigenes Fachgebiet ist ein relativ junges Gebiet, in welchem die Pflegenden ihre fachlichen Kompetenzen gezielt einsetzen und ihre Rolle im gesamten Rehabilitationsteam selbstbewusst vertreten.

Das vorliegende Buch soll Lernende und Lehrende in die Spezifik der Pflege in der Rehabilitation einführen und sie mit angewandten Konzepten vertraut machen. Neben den zu erwerbenden Kompetenzen vermitteln die Autoren Aspekte eines rehabilitativen Arbeitsumfeldes und zeigen einmal mehr die Vielschichtigkeit des Pflegeberufes. Ziel ist es, die Pflege und Beziehungsarbeit aus der rehabilitativen Perspektive zu betrachten und sich der Bedeutung von Teilhabe und Partizipation in jeder Hinsicht und in jedem pflegerischen Arbeitsfeld bewusst zu werden.

Besonderes Augenmerk gilt dem Umgang mit (alters-)kranken und auch schwerstbetroffenen und -behinderten Menschen, der unabdingbaren Zusammenarbeit im therapeutischen Team und dem sensiblen und zugleich spannenden Zusammenwirken mit Angehörigen. Dargestellt werden soll, welche Phasen der Rehabilitation es gibt und auch wo und in welcher (unterschiedlichen) Weise Rehabilitation erfolgen kann.

In den Basics geben die Autoren eine Einführung in gängige Begrifflichkeiten der Rehabilitation. Sie stellen das Konzept der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als Arbeitsgrundlage im Rehabilitationsprozess vor und nennen gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen der rehabilitativen Versorgung in Deutschland. Im zweiten Teil der Fälle erfolgt die Vertiefung der pflegerelevanten Themen, der (fachübergreifenden) Kompetenzfelder und konzeptionellen Ansätze anhand der Vorstellung von sechs Fällen aus der Praxis.

 

 

 

I   Basics

1          Grundlagen und Selbstverständnis der Rehabilitation

1.1       Entwicklung der Rehabilitation

Die Geschichte der Krankenpflege ist zugleich auch eine Geschichte der Rehabilitation. Denn zunächst ist doch das Ziel jeder Pflege die Gesundung des Kranken, die Wiederherstellung seines vormaligen Zustands.

Das 19. Jahrhundert veränderte den Umgang mit Versehrten; die Medizin begann, systematisch und analytisch nach Ursachen zu forschen. 1844 führte Ritter von Buss, ein badischer Staatsgelehrter, den Rehabilitationsbegriff ein:

»Vielmehr soll der heilbar Kranke vollkommen rehabilitiert werden; er soll sich zu der Stellung wieder erheben, von welcher er herabgestiegen war. Er soll das Gefühl seiner persönlichen Würde wiedergewinnen und mit ihm ein neues Leben.« (Heckl, Ade, Schell, Thieme, 1991)

Ansätze für rehabilitative Einrichtungen in Deutschland findet man z. B. bei der 1840 in Reutlingen gegründeten Gustav-Werner-Stiftung sowie der 1832 eröffneten »Erziehungs-, Unterrichts- und Bildungsanstalt für krüppelhafte Knaben«. In diesen Institutionen bemühte man sich, den Betroffenen eine berufliche Ausbildung zu gewähren und sie damit zu rehabilitieren, wobei der Begriff nicht benutzt wurde. 1845 wurde in Stuttgart das orthopädische Institut »Paulinenhilfe« gegründet, in welchem man mittels Apparaten versuchte, behinderten Kindern zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde die Verbindung zur Medizin, insbesondere zur Orthopädie hergestellt. Konrad Biesalski bspw. ebnete den Weg in der Rehabilitation durch eigens gegründete Einrichtungen für körperbehinderte Kinder und Jugendliche (»Krüppelfürsorge«). Er zog Ärzte zur orthopädischen Behandlung hinzu in Verbindung mit pädagogischen Maßnahmen. Sein Bestreben lag in einem ganzheitlichen Behandlungsansatz mit dem Grundsatz: »Nicht ein einzelner Fuß soll behandelt werden, sondern ein ganzer Mensch!«

Nach dem Ersten Weltkrieg behandelten Ärzte die Kriegsinvaliden, Rehabilitation und Nachsorge blieben minimal (Heckl, Ade, Schell, Thieme, 1991). Nach dem Zweiten Weltkrieg stand neben der Versorgung der »Kriegsbeschädigten« die Bekämpfung der Lungentuberkulose im Vordergrund. Hierfür wurden für gut situierte Menschen Kur- und Bäderbetriebe sowie Sanatorien errichtet. Der Pflege oblag neben der originären Pflege die ärztlich delegierte heilmedizinische Behandlung.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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