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Dieses Buch basiert auf dem 1910 von Wallace D. Wattles verfassten Klassiker "Die Wissenschaft des Reichwerdens", welches in Teil 1 enthalten ist. In allen Lebensbereichen gibt es zeitlose Gesetzmäßigkeiten, die mit mathematischer Präzision funktionieren. Dies gilt auch für materiellen Wohlstand. Wer sich die Mühe macht, diese Prinzipien zu studieren und anzuwenden, verschafft sich tiefe Einblicke in universelle Zusammenhänge, und somit auch einen Vorsprung vor anderen Menschen, welche an Zufälle glauben. Es gibt klare Maßnahmen und praktische Schritte, die jeder Mensch leicht nachvollziehen kann. In Teil 2 wird dieses Wissen in dreißig Praxislektionen nochmals aufbereitet. Es geht nicht um Finanzanlagen, sondern um die geistigen Hintergründe. Programme dieser Art sollten immer wieder durchgearbeitet werden. Der Mensch vergisst sehr rasch, und fällt alsbald wieder in das Massendenken zurück. Wallace D. Wattles (1860 - 1911) hatte sein gesamtes Erwachsenenleben dem Studium von Erfolgsprinzipien gewidmet. Das vorliegende Werk bringt auf den Punkt, wozu andere Autoren Bände benötigt haben.
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Seitenzahl: 304
Veröffentlichungsjahr: 2019
Reichsein will gelernt sein!
Nach Wallace Wattles
Dieser Band enthält
„Die Wissenschaft des Reichwerdens“
von Wallace D. Wattles
sowie eine dreißigteilige Neubearbeitung dieses Buches in Kursform
Herausgeber:
I-Bux.Com
Wissen, das Ihr Leben gestaltet!
Verlag:
tredition GmbH
Halenreie 40 - 44
D-22359 Hamburg
ISBN:
Paperback: 978-3-7497-9514-7
Hardcover: 978-3-7497-9515-4
E-Book: 978-3-7497-9516-1
Kursbearbeitung:
Benno Schmid-Wilhelm
Einige Passagen, die für die heutige Leserschaft in Europa nicht von Belang sind, wurden weggelassen (zum Beispiel der Verweis auf James J. Hill, einen Eisenbahnpionier, in Kapitel 3)
Inhaltsübersicht
Was beinhaltet dieses Buch?
Wer war Wallace Delois Wattles?
Teil I: Die Wissenschaft des Reichwerdens
Kapitel 1: Das Recht auf Reichtum
Kapitel 2: Die Wissenschaft des Reichwerdens
Kapitel 3: Sind Chancen nur wenigen vorbehalten?
Kapitel 4: Das erste Wohlstandsprinzip
Kapitel 5: Mehr Lebensfülle für alle
Kapitel 6: Wie der Reichtum zu Ihnen gelangt
Kapitel 7: Dankbarkeit
Kapitel 8: Erfolgsüberzeugt denken
Kapitel 9: Der richtige Einsatz des Willens
Kapitel 10: Weitere Einsatzmöglichkeiten des Willens
Kapitel 11: Erfolgsüberzeugt handeln
Kapitel 12: Effizienz
Kapitel 13: Die richtige Berufswahl
Kapitel 14: Der Eindruck der Verbesserung
Kapitel 15: Der Mensch als Werdender
Kapitel 16: Einige Warnhinweise und abschließende Bemerkungen
Kapitel 17: Zusammenfassung
Teil II: Praktische Lektionen
Lektion 1: Bestandsaufnahme
Lektion 2: Weg mit der alten Denke!
Lektion 3: Her mit der neuen Denke!
Praktische Übung
Ausgabenübersicht
Lektion 4: Worauf es nicht ankommt
Fehlvorstellungen
Die eigentliche Ursache von Wohlstand
Lektion 5: Adios Mangeldenken!
Praktische Übung
Lektion 6: Packen Sie es an der Wurzel an!
Lektion 7: Vom Formlosen zum Formhaften
Das rektikuläre Aktivierungssystem
Lektion 8: Wahrheit oder Schein?
Die Lektion der Weihnachtssterne
Lektion 9: Achten Sie auf Ihre Gedanken!
Praktische Übungen
Lektion 10: Ein klares Wunschbild
Lektion 11: Der erste Schritt auf dem Weg zum Reichtum
Definition des Begriffes „Erfolg“
Lektion 12: Meine Lebensaufgabe
Praktische Übung: Wen bewundere ich?
Lektion 13: Die Macht des brennenden Verlangens
Praktische Übung
Lektion 14: Auf der Suche nach dem Herzenswunsch
Praktische Übung, Teil A
Praktische Übung, Teil B
Lektion 15: Die Prägung der formlosen Substanz
Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3
Stufe 4 und Stufe 5
Lektion 16: Visualisierungshilfen und Verstärker
Ziellisten
Affirmationen
Schatzkarte
Gehirnwellensynchronisation (Brainwave Entrainment)
Mind-Movies
Lektion 17: Dankbarkeit, Stufe 1
Praktische Übung
Dankbarkeitsbüchlein
Gedankenanstöße für bewusste Dankbarkeit
Lektion 18: Dankbarkeit, Stufe 2
Lektion 19: Dankbarkeit, Stufe 3
Praktische Übung
Lektion 20: Aktive Vorbereitung auf den Reichtum
Warum sollen wir handeln?
Praktische Übung 1
Praktische Übung 2: Fünf Schritte, um etwas anzunehmen
Lektion 21: Was sollen wir tun?
Praktische Übung
Lektion 22: Wann sollen wir handeln?
Praktische Übung
Lektion 23: Volle Kraft voraus!
Lektion 24: Unaufhaltsam werden
Praktische Übung 1
Praktische Übung 2
Lektion 25: Denken und Tun zusammenbringen
Praktische Übung: Die Zielerreichungsscheibe
Lektion 26: Das Streben nach ständiger Verbesserung
Das Gleichnis von den Talenten
Praktische Übung 1, Experiment 1
Praktische Übung 2, Experiment 2
Lektion 27: Die Macht des Wortes
Praktische Übung
Lektion 28: Das Gesetz des Kreislaufs
Praktische Übung
Lektion 29: Verzeihen
Praktische Übung
Lektion 30: Rückblick
Was beinhaltet dieses Buch?
Dieser Selbststudienkurs vermittelt das mental-spirituelle Rüstzeug für ein Leben in Wohlstand und Fülle. Er handelt nicht von Anlagestrategien oder sonstigen äußeren Faktoren.
Der Kurs basiert auf der 1910 erstmals erschienen „Wissenschaft des Reichwerdens“ von Wallace D. Wattles, und beginnt mit den 17 Kapiteln dieses Werkes. Er geht stellenweise jedoch darüber hinaus.
Im Laufe dieser einzelnen Lektionen wird immer wieder Bezug auf die „Wissenschaft des Reichwerdens“ genommen, jedoch nicht kapitelweise, sondern thematisch zusammengefasst, sodass die Aussagen besser verständlich werden. Seitenangaben in den Lektionen beziehen sich auf das vorliegende Buch.
Wer war Wallace Delois Wattles?
Wallace Wattles (1806 - 1911) war ein US-amerikanischer Verfasser mehrerer christlicher und geisteswissenschaftlicher Schriften. Die Originalvorlage zur „Wissenschaft des Reichwerdens“, „The Science of Getting Rich“, erlangte im Jahre 2006 Popularität, nachdem die australische Fernsehproduzentin Rhonda Byrne in einem Interview bekannt gegeben hatte, dass dieses Büchlein der Auslöser zu ihrer Produktion „The Secret/Das Geheimnis“ gewesen war.
Mr. Wattles wuchs nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg (dem so genannten „Sezessionskrieg“ von 1861 bis 1865) auf. Das Land befand sich damals sowohl politisch, wie auch gesellschaftlich und wirtschaftlich in einem gewaltigen Umbruch.
Während die amerikanischen Südstaaten dabei waren, die angeschlagene Infrastruktur wiederaufzubauen, ging es dem Norden, in dem Mr. Wattles lebte, sowohl industriell wie auch landwirtschaftlich beträchtlich besser.
Diese Zeit ist heute als die „Zweite Industrielle Revolution“ bekannt. Sie fing in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts mit dem wirtschaftlichen Aufschwung im Bereich der Stahlerzeugung, Erdölförderung, aber auch in der Chemie und Elektrotechnik sowie im Eisenbahn- und Schiffsbau, an. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts waren solche Konzerne wie die U.S. Steel oder die General Electric entstanden. Magnaten wie Cornelius Vanderbilt, Andrew Carnegie, John Rockefeller oder J.P. Morgan waren seinerzeit die tonangebenden Industrie- und Bankenvorstände. Der Schriftsteller Mark Twain prägte für dieses Zeitalter der extravaganten Lebensweise diese Industriekapitäne und Financiers den Ausdruck „Gilded Age“ („Goldenes Zeitalter“).
Es war die Blütezeit der US-amerikanischen Wirtschaft.
Die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts war geprägt von Ausschweifungen der Superreichen, Gleichzeitig hatte die Arbeiterklasse überwiegend ein schweres Los zu tragen.
Im Jahre 1890, als Wallace Wattles dreißig Jahre alt war, betrug das Jahreseinkommen von elf der insgesamt zwölf Millionen US-Amerikaner weniger als 1200 Dollar; das jährliche Durchschnittseinkommen lag mit 380 Dollar weit unterhalb der Armutsgrenze.
Über Wattles‘ Privat- und Familienleben ist so gut wie nichts bekannt. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich dass er, ebenso wie die meisten seiner Landsleute, in eine bescheidene, oder gar arme Familie hineingeboren wurde.
Seine Einstellung zum Thema Wohlstand und Reichtum ist der „Wissenschaft des Reichwerdens“ eindeutig zu entnehmen:
„Unabhängig davon, was sich zugunsten von Armut sagen lässt, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass der Mensch nur dann ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen kann, wenn er reich ist“.
Mit der einzigen Ausnahme, dass er eine Tochter namens Florence hatte, wissen wir weder etwas über seine schulische oder berufliche Ausbildung, noch über seine Familienverhältnisse.
Allerdings ist bekannt, dass er eine Zeit lang als Landwirtschaftshelfer auf einer Farm beschäftigt war, und später im US-Bundesstaat Indiana Vorträge hielt.
Wallace Wattles verstarb jung. Er war erst einundfünfzig Jahre alt. Die Todesursache ist nicht bekannt.
Er verfasste zahlreiche Aufsätze und Bücher. Im Großen und Ganzen bleibt sein Leben jedoch ein Rätsel.
Mr. Wattles kam im US-Bundesstaat Illinois auf die Welt, lebte später jedoch überwiegend im Staate Indiana.
Aus der Volkszählung des Jahres 1880 ist zu entnehmen, dass Wallace das einzige Kind eines Gärtners und einer Hausfrau war.
Er lebte mit seinen Eltern auf einer Farm in einem Ort namens Nunda Township in Illinois.
Im Jahre 1896 nahm der mittlerweile Sechsunddreißigjährige in Chicago an einer „Veranstaltung für Reformatoren“ teil. Dort lernte er den zwei Jahre älteren George Herron (1862 - 1925) kennen. Herron war ein umstrittener Geistlicher und Professor am Grinnel College im Staate Iowa.
Wattles schloss sich immer mehr Herrons Ansichten an, und nahm eine Zeit lang sogar ein Amt in der Methodistenkirche ein, wurde aber wegen seiner „ketzerischen“ Ansichten bald wieder entlassen.
Später kam Wattles mit dem Neugeistdenken in Berührung. Diese Lebensphilosophie besagt im Grunde, dass alle Lebensumstände - gleich, ob positiver oder negativer Art, ob physisch oder geistig - ihren Ursprung im Denken und Glauben haben, weshalb „richtiges Denken“ postuliert wurde. Ein bekannter Vertreter der Neugeistbewegung war Christian D. Larson (1874 - 1954), von dem auf Deutsch das Buch „Mehr Lebensqualität durch gelebte Spiritualität“ (tredition GmbH, ISBN: 978-3-7482-9338-5) erschienen ist. Larsons Vortrag „Seien Sie immer guter Dinge“ ist kostenlos als PDF erhältlich: http://goo.gl/n25Ibx
Immer mehr beschäftige sich Wattles mit dem Gesetz der harmonischen Anziehung, mit schöpferischer Visualisierung und anderen universellen Lebensgesetzen, welche die Grundlage für seine Schriften bildeten.
Aufgrund seines ungebrochenen Optimismus und seines persönlichen Engagements wurde Wallace Wattles zusammen mit Zeitgenossen wie Napoleon Hill, William Walker Atkinson, Thomas Troward und etwas später auch mit Dale Carnegie einer der Vordenker auf diesem geisteswissenschaftlichen Gebiet.
Seine Philosophie kommt in folgendem Zitat zum Ausdruck:
„Der wissenschaftliche Einsatz des Denkens besteht darin, ein klar umrissenes Vorstellungsbild vom Gewünschten vor seinem inneren Auge zu haben.
Gehen Sie mit erfolgsüberzeugtem Glauben davon aus, dass Sie das Gewünschte erhalten werden!“
Eine Zeitschrift, in der Wallace Wattles seine Artikel veröffentlichte, war das 1898 von Elizabeth Towne gegründete Magazin „Nautilus“. (Es wurde 1953, als die Gründerin mit 88 Jahren in den Ruhestand ging, eingestellt).
In dieser Zeitschrift erschienen auch einige Artikel der oben genannten Personen, als auch von Henry Harrison Brown („Geld will unbedingt zu mir“, ISBN: 1492379417).
Wattles‘ Tochter Florence schrieb wie folgt:
„Als wir vor drei Jahren nach Elwood (Indiana) kamen, fing Vater in Indianapolis jeden Sonntagabend mit Vorträgen an. Das war unsere einzige Einnahmequelle.
Später schrieb er für Nautilus. Er war fast immer am Schreiben. Dann erstellte er sein geistiges Wunschbild. Er sah sich als erfolgreicher Autor, als souveräne Persönlichkeit, und arbeitete unablässlich auf die Umsetzung seines Wunschbildes hin.“
Wallace Wattles lebte seine Prinzipien also selbst vor. Dass ein Mann aus vermutlich ärmlichen Verhältnissen und mit einer wohl kaum nennenswerten Schulbildung, jedoch mit einer weitgefassten Zukunftsvision, so viele einflussreiche Werke verfassen konnte, kann als Beweis für die Stichhaltigkeit seiner Lebensphilosophie gewertet werden.
„Der Besitz von Geld und Eigentum ist die Folge dessen, dass der Mensch Dinge in einer erfolgsüberzeugten Art und Weise tut.
Wer sich - vorsätzlich oder unbewusst - auf eine Weise verhält, die auf Erfolgsgewissheit beruht, gelangt zu Reichtum.
Derjenige, dessen Handlungen nicht auf Erfolgsgewissheit beruhen, bleibt arm, wie sehr er sich auch anstrengen mag“.
Während auch heute noch viele Menschen glauben, dass Wohlstand und Reichtum nach dem „Zufallsprinzip“ zugeteilt würden, vertrat Wattles einen wissenschaftlicheren Standpunkt:
„Es gibt eine Wissenschaft des Reichwerdens, eine exakte Wissenschaft. Diese ist ebenso genau wie Algebra oder Arithmetik …
Für den Erwerb von Reichtum gibt es zuverlässig wirkende Gesetzmäßigkeiten. Sobald der Mensch diese Gesetzmäßigkeiten kennt und anwendet, wird er mit mathematischer Sicherheit reich werden“.
Obwohl wir über das Leben dieses Mannes relativ wenig wissen, ist doch unbestritten, dass er allen Widrigkeiten zum Trotz seinen Weg machte, und bis heute auf ein breites Publikum positiv einwirkt.
In einem anderen Buch („How to be a Genius“, auf Deutsch erhältlich unter den Titeln „Die Wissenschaft der Genialität” und „Der Weg zur Genialität“) schreibt Wattles:
„Das größte Glück findet der Mensch, wenn er seinen Lieben Gutes tun kann“.
Mögen diese Zeilen - und die Anwendung der hier beschriebenen Prinzipien - Ihnen Gutes bringen!
I-Bux.Com
Wissen, das Ihr Leben gestaltet
I.
Die Wissenschaft des Reichwerdens von Wallace D. Wattles
Kapitel 1:Das Recht auf Reichtum
Unabhängig davon, welche Gedanken oder Gefühle Sie mit Armut verbinden, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass Sie für ein erfülltes und zufriedenes auch Geld benötigen.
Solange Sie aufgrund von Geldmangel etwas nicht tun oder erhalten können, führen Sie ein eingeschränktes Leben.
Um sich geistig, körperlich und seelisch voll entwickeln zu können, braucht der Mensch den Zugriff auf Dinge und den Zugang zu Lebensumständen, wofür Geld nötig ist.
Der Erwerb von Geld ist deshalb für eine ungehinderte Weiterentwicklung eine Voraussetzung. Daraus können wir schließen, dass der Erwerb von Geld nicht nur etwas Natürliches, sondern sogar etwas Unerlässliches ist.
Ein jeder von uns ist hier auf Erden, um er sein Potenzial bestmöglich zu entfalten. Wir haben ein Anrecht auf das Gewünschte und Ersehnte, da dies der einzige Weg ist, um unsere geistige, spirituelle und körperliche Entwicklung voranzutreiben.
Dies ist ein weiterer Hinweis auf die Notwendigkeit von Geld und Wohlstand.
In diesem Buch wollen wir auf den Erwerb von Geld eingehen, denn Zufriedenheit bedeutet nicht, sich mit dem Nötigsten zu bescheiden. Niemand sollte sich mit Wenigem zufriedengeben, wenn er die Möglichkeit besitzt, mehr zu nutzen und mehr zu genießen.
Das Leben ist auf Weiterentwicklung ausgerichtet, und jeder Mensch sollte alles haben, was er braucht, um sich seines Lebens zu erfreuen.
Sich künstlich zu bescheiden, ist falsch. Nur wenn Sie in der Lage sind, all das zu tun, was Sie tun wollen, und dies dann tun können, wenn Sie dies wollen, können Sie sich als reich betrachten.
In der heutigen Zeit benötigt auch der „Durchschnittsbürger“ bereits für das bloße Überleben viel Geld. Es ist ganz natürlich, dass jeder Mensch all das sein will, wozu er in der Lage ist. Der Wunsch, unser Potenzial auszuschöpfen, ist etwas Menschliches; wir können gar nicht anderes, als derjenige sein zu wollen, der potenziell in uns angelegt ist.
Lebenserfolg bedeutet, alles zu sein, wozu Sie imstande sind, und dies ist nur möglich, wenn Sie über die Dinge verfügen, die Sie brauchen.
Dazu benötigen Sie Geld.
Das Verständnis der Wissenschaft des Reichwerdens ist das beste Rüstzeug, das Sie für Ihr Leben haben können. Es ist völlig in Ordnung, reich sein zu wollen!
Das Verlangen nach mehr Reichtum ist nichts anderes als der tiefe Wunsch nach einem erfüllteren Leben, und ein solches Verlangen ist durchaus rechtens.
Wer nicht nach mehr strebt, ist abnormal.
Jeder Mensch, der nicht genügend Geld haben will, um sich all das leisten zu können, was er sich wünscht, muss als abartig bezeichnet werden.
Unser Leben lässt sich in drei wichtige Bereiche einteilen:
» Geist,
» Körper und
» Seele.
Alle drei Bereiche sind gleichrangig. Deshalb sollten wir alle drei Bereiche auch gleichermaßen weiterentwickeln.
Es wäre unsinnig, einem dieser Bereiche die volle Aufmerksamkeit zu widmen, und die anderen Bereiche darüber zu vernachlässigen.
Damit diese drei Bereiche gleichermaßen entwickelt werden können, ist eine bewusste Anstrengung vonnöten; nur so kann ein Gleichgewicht aufrecht erhalten werden. Solange dieses Gleichgewicht fehlt, fühlt sich der Mensch unausgefüllt und unzufrieden. Diese Sehnsucht ist das Potenzial, das sich zum Ausdruck bringen möchte.
Solange es dem Menschen an Nahrung, Kleidung, einer Heimstatt und der Möglichkeit, sein Geld ohne Plackerei zu verdienen, mangelt, lebt er nicht in der Fülle.
Spaß und Spiel sind ebenfalls wichtig. Der Mensch braucht gute Bücher, Zeit zum Studieren, die Freude des Reisens und anregende Unterhaltungen mit interessanten Freunden, um den Kopf wieder freizubekommen.
Auch die Seele verlangt nach Nahrung. Sie müssen sich in Ihrem Wohnumfeld wohlfühlen und auch die Liebe kann nur dann gebührend zum Ausdruck gebracht werden, wenn Ihre Sorgen nicht ständig um Armut kreisen. Die Krönung des Glücks finden wir bei dem Menschen, der den geliebten Mitmenschen etwas schenken kann und Freude daran findet.
Wer nichts zu geben hat, kann seinen Platz als Partner, Vater oder Mutter, Bürger oder einfach nur als Mensch nicht voll und ganz ausfüllen.
Das Geben und Nehmen ermöglicht ein erfülltes Leben, in dem sich der Geist entwickeln und die Seele entfalten kann. Aus diesem Grunde ist es für den Menschen wichtig, reich zu werden!
Reich sein zu wollen ist völlig in Ordnung, und jeder normale Mensch wird diesen Wunsch verspüren. Deshalb sollten Sie die Wissenschaft des Reichwerdens aufmerksam studieren.
Solange Sie sich das Recht auf Reichtum verwehren, versagen Sie sich ein ausgefülltes Leben und können der Menschheit nicht den Dienst erweisen, den Sie ihr mit mehr Reichtum bieten könnten.
Kapitel 2Die Wissenschaft des Reichwerdens
Ebenso wie Algebra oder Arithmetik, ist auch die Wissen- schaft des Reichwerdens eine exakte Wissenschaft. Für
die Erlangung von Reichtum gelten zuverlässige Gesetzmä- ßigkeiten. Sobald Sie diese Gesetzmäßigkeiten einmal gelernt und die Praxis umgesetzt haben, werden Sie mit mathemati- scher Sicherheit reich!
Geld und Besitz sind die Folge dessen, dass Sie Dinge mit erfolgsüberzeugter und zuversichtlicher Gewissheit* tun. Menschen, die mit einer auf Gewissheit beruhenden Bestimmtheit* handeln, werden reich. Dies gilt unabhängig davon, ob ihnen ihr Verhalten bewusst ist oder nicht.
Wer ohne Erfolgsüberzeugung* handelt, bleibt arm, auch wenn er sich noch so sehr anstrengt!
Es ist ein Naturgesetz, dass identische Ursachen immer identische Wirkungen erbringen. Aus diesem Grunde wird der Mensch, der lernt, die Dinge mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit zu erledigen, unfehlbar reich werden.
Die folgenden Beispiele mögen zur Veranschaulichung dieses Prinzips dienen:
* Im Original „in a certain way“. Dies ist eine der Kernaussagen Wattles‘. Es gibt andere Übersetzungen der „Wissenschaft des Reichwerdens“, in denen diese Aussage mit „in der bestimmten Weise“ oder „auf eine bestimmte Weise“ übersetzt wird, so als wäre damit eine Methode oder Strategie gemeint. Selbst viele englische Muttersprachler verstehen diesen Passus heute falsch. Das Adjektiv „certain“ (gewiss) bedeutet hier jedoch: ohne den Schatten eines Zweifels, vorbehaltslos, zuversichtlich, sicher, festen Glaubens, ganz selbstverständlich vom Gelingen ausgehend.Neville Goddard drückte dies wie folgt aus: „Do not think of your desire, think from your desire!“ Wir schlüpfen also gleichsam in die Haut eines Menschen, der seinen Wunsch bereits erreicht hat, und von dieser Warte aus fühlt, handelt und denkt.
Reichtum hat nichts mit dem Umfeld zu tun. Andernfalls wären alle Menschen in einer bestimmten Wohngegend wohlhabend; die Bewohner der einen Stadt wären reich, während die Bewohner einer anderen Stadt allesamt arm wären.
Konsequent weitergedacht würde dies bedeuten, dass alle Bewohner eines Landes reich wären, während sämtliche Bürger eines anderes Landes arm blieben.
In der Praxis sehen wir jedoch, dass Arme und Reiche in derselben Gegend wohnen, und manchmal sogar in derselben Sparte beschäftigt sind.
Bei zwei Menschen, die in derselben Gegend ansässig sind und ein Geschäft betreiben, kann der eine durchaus zu Wohlstand gelangen, während sich der andere nur mühsam über Wasser halten kann.
Reich wird also nicht derjenige, der sich in einer bestimmten Gegend niederlässt, sondern derjenige, der die Dinge mit innerer Erfolgsüberzeugung erledigt. Diese „Erfolgsüberzeugung“ hat nicht zwangsläufig etwas mit Fachwissen, Intelligenz oder Begabung zu tun, denn es gibt viele begabte Menschen, die arm bleiben, während andere, die keine besonderen Talente mitbringen, zu Reichtum gelangen. Beim Studium von Menschen, die es zu Wohlstand gebracht haben, stellen wir fest, dass es sich meist um sehr durchschnittliche Leute handelt, deren Fähigkeiten und Begabungen keineswegs über die anderer Personen hinausragen.
Es ist offensichtlich, dass die Ursachen für ihren Reichtum nicht Begabung und besondere Fähigkeiten waren, sondern dass die Wohlhabenden mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit ans Werk gegangen sind.
Reichtum ist auch nicht die Folge von Sparsamkeit oder Maßhalten mit Geld.
Es gibt Menschen, die ihr Geld sehr zurückhaltend ausgeben und arm bleiben, und es gibt auf der anderen Seite Menschen, die sehr freizügig mit dem Geld umgehen und nicht selten reich werden.
Reichtum hat auch nicht damit etwas zu tun, dass man etwas tut, was andere unterlassen: Zwei Personen, die in derselben Sparte tätig sind, tun häufig mehr oder wenig dasselbe, und doch bleibt der eine arm oder muss gar Konkurs anmelden, während der andere reich wird.
Aus diesen Beispielen können wir ersehen, dass es beim Reichwerden darum geht, Dinge mit einer auf Erfolgsüberzeugung fußenden Bestimmtheit zu tun.
Sofern wir uns auf diese Schlussfolgerung einigen können und davon ausgehen, dass identische Ursachen wiederum identische Wirkungen erzeugen, ergibt sich daraus, dass der Mensch, der etwas mit zweifelsfreier Bestimmtheit tut, reich wird. Auf diese Weise wird die Angelegenheit des Reichwerdens in den wissenschaftlichen Bereich gebracht.
Mancher wird der Meinung sein, dass nur eine begrenzte Anzahl von Menschen reich werden könne. Doch dies kann deshalb nicht stimmen, weil jedermann, der diese Zeilen lesen und verstehen kann, die Fähigkeit mitbringt, es zu Wohlstand zu bringen.
Natürlich spielt der Standort eine gewisse Rolle. Niemand würde inmitten der Wüste ein gutgehendes Geschäft aufziehen können.
Dass ein Kontakt mit Menschen gegeben sein muss, damit Geschäfte getätigt werden können, versteht sich von selbst. Doch falls an Ihrem Wohnort jemand anders reich werden konnte, können auch Sie es!
Es ist auch nicht so, dass man nur in einer bestimmten Sparte oder Branche reich werden könne. In allen möglichen Berufen gibt es wohlhabende Menschen, und in denselben Berufen gibt es auch arme Menschen.
Allerdings ist es immer vorzuziehen, in einem Beruf zu arbeiten, der Ihnen zusagt und Spaß macht. Wenn Sie Ihre Talente in diesem Beruf zum Ausdruck bringen können, umso besser!
Dazu kommt, dass das Geschäft für die Örtlichkeit geeignet sein muss. Es wäre unsinnig, in Grönland Speiseeis verkaufen zu wollen.
Abgesehen von diesen eher allgemeinen Einschränkungen, hängt es nicht von einem bestimmten Beruf ab, ob Sie reich werden. Es geht vielmehr darum, dass Sie mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit an die Aufgaben herangehen.
Falls Sie in einer bestimmten Sparte tätig sind und jemand anders an Ihrem Wohnort in dieser Sparte sein sehr gutes Auskommen hat, Sie aber nicht, so liegt dies einzig und allein daran, dass diese andere Person die Dinge mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit erledigt.
Kapitalmangel ist nicht der Grund. Kapitalmangel hindert niemanden am Reichwerden, wenngleich es mit Startkapital einfacher und schneller geht.
Wie arm Sie auch sein mögen, können Sie doch zu jeder Zeit die Dinge mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit erledigen. Auf diese Weise arbeiten Sie darauf zu, dass Sie auch Kapital erhalten.
Wenn Sie die Dinge mit Erfolgsüberzeugung tun, werden Sie immer Kapital erhalten.
Vielleicht sind Sie weit und breit der Ärmste, hochverschuldet, und stehen ohne Freunde da.
Doch sobald Sie anfangen, die Dinge erfolgsüberzeugt zu erledigen, haben Sie sich unweigerlich auf den Weg zum Reichtum begeben, denn identische Ursachen müssen identische Wirkungen erbringen.
Alles fängt an Ihrer derzeitigen Arbeitsstelle, an Ihrem derzeitigen Wohnort und mit Ihrem derzeitigen Status an.
Sobald Sie die Dinge mit erfolgsüberzeugter und zuversichtlicher Bestimmtheit erledigen, ist Ihnen der Erfolg gewiss, und Sie beginnen, im Einklang mit den universellen Gesetzen zu leben.
Kapitel 3:Sind Chancen nur Wenigen vorbehalten?
Niemand muss arm bleiben, weil es für ihn keine Möglich- keiten zum Geldverdienen mehr gäbe.
Vielleicht können Sie ja nicht mehr in einer bestimmten Sparte tätig werden, doch es gibt immer wieder neue Chancen und Kanäle.
In dem Maße, in dem sich die menschliche Gesellschaft entwickelt, tauchen immer wieder neue Gelegenheiten auf.
Dem Menschen, der mit dem Strom des Lebens schwimmt, tun sich immer wieder neue Chancen auf, egal, ob er in einem kleinen oder großen Betrieb tätig ist.
Der Unzufriedene erledigt die Dinge nicht mit Erfolgsüberzeugung. Die Wissenschaft des Reichwerdens funktioniert zu jeder Zeit für jedermann, und sobald Sie mit den Aussagen in diesem Buch einiggehen, können Sie beginnen, Ihr Leben neu zu gestalten.
Niemand wird dadurch, dass andere nicht verstehen, was mit „zuversichtlicher Erfolgsüberzeugung“ gemeint ist, zurückgehalten. Niemand muss arm bleiben, weil Mangel bestünde - das Universum liefert alles im Überfluss.
Jeder Mensch auf Erden kann luxuriös wohnen, sofern in der Landwirtschaft und in den Herstellungsbetrieben die richtigen Methoden angewandt werden.
Die physische Versorgung mit dem, was wir brauchen, ist praktisch unerschöpflich, aber die unsichtbare Versorgung, die uns zur Verfügung steht, ist unendlich!
Alles, was Sie auf Erden sehen, besteht aus der einen Ursubstanz, aus der alles erschaffen wird!
Ständig entstehen neue Formen; andere verschwinden wieder, aber die Ursubstanz bleibt immer dieselbe.
Diese Ursubstanz ist eine unbegrenzte Versorgungsquelle! Aus ihr besteht das gesamte Universum, doch es ist keineswegs bereits alles aufgebraucht.
Bei allem, was wir sehen können und bei allen Zwischenräumen in einem Gegenstand haben wir es immer nur mit einem zu tun: mit der formlosen Ursubstanz.
Selbst wenn zehntausendmal mehr erzeugt würde, als wir heute haben, wäre die universelle Versorgungsquelle keineswegs erschöpft. Die Natur liefert eine nie endende Quelle des Reichtums.
Die Ursubstanz ist voller schöpferischer Energie, und erschafft immer wieder Neues.
Sobald das Baumaterial zur Neige geht, wird neues erzeugt. Sobald die Muttererde keine Nahrung mehr erzeugt, wird neue gebildet. Falls alle Edelmetalle auf Erden gefördert würden, werden neue geschaffen, sofern die Menschen nach wie vor einen Bedarf danach haben.
Die formlose Substanz reagiert auf die Bedürfnisse und Forderungen der Menschen, und lässt die Menschheit nicht im Stich.
Diese Aussagen gelten für alle. Die Menschheit ist immer reich gesegnet, und falls Ihnen das Leben das Gewünschte vorenthalten hat, dann nur deshalb, weil sie nicht mit erfolgsüberzeugter und zuversichtlicher Bestimmtheit gelebt haben.
Die formlose Substanz denkt und erzeugt ohne Unterlass mehr Leben.
Der universelle Impuls trachtet nach ständig mehr Leben und Wachstum. Das Universum will ständig dazulernen und sich erweitern. Alles, was bisher erschaffen wurde oder noch erschaffen wird, ist die sich selbst zum Ausdruck bringende formlose Substanz.
Das Universum ist eine riesige lebende Präsenz und trachtet immer danach, jedem und allem das Gewünschte zu geben. Alles wird erschaffen, damit sich das Leben weiterentwickelt, und deshalb wird alles im Überfluss geliefert.
Mangel könnte es nur dann geben, wenn diese Macht alles, was sie getan hat, rückgängig machen würde.
Sie können niemals aufgrund fehlender Reichtümer arm bleiben. An späterer Stelle erfahren Sie, wieso die gesamten Ressourcen der formlosen Substanz jedem Menschen zur Verfügung stehen, der mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit leben und handeln wird.
Kapitel 4Das erste Wohlstandsprinzip
Die Erschaffung materieller Reichtümer aus der formlosen Substanz erfolgt über das Denken.
Die formlose Substanz denkt, und jeder von der Substanz empfangene Gedanke wird in Erschaffenes umgesetzt.
Die Ursubstanz bewegt sich entsprechend ihrer Gedanken; jede Gestalt und jeder Prozess, den Sie in der Natur sehen, ist ein sichtbarer Ausdruck eines Gedanken der Ursubstanz.
Sobald die formlose Substanz an eine Form denkt, nimmt sie diese Form an.
Sobald sie an einen Ablauf denkt, nimmt sie diesen Ablauf an.
So wurde und so wird alles erschaffen.
Sie denkt an ein System von Sonnen und Planeten und nimmt daraufhin die Form dieser Gestirne an und bewegt sie, während sie daran denkt. Sie denkt an die Form einer langsam wachsenden Eiche und bewegt sich dementsprechend, sodass der Baum entsteht, auch wenn es hundert Jahre lang dauern sollte, bis der Baum ausgewachsen ist.
Bei ihren Schöpfungen scheint die formlose Substanz Zeitvorgaben zu beachten, die sie selbst eingeführt hatte.
So entsteht durch das Denken an eine Eiche nicht sofort eine ausgewachsene Eiche, sondern es wird nach gewissen Wachstumsvorgaben ein Prozess in die Wege geleitet.
Jeder Gedanke an eine Form oder Gestalt, den die denkende Substanz hat, erschafft nach gewissen Wachstumsvorgaben die betreffende Form. So führt beispielsweise ein der formlosen Gestalt eingeprägter Gedanke an ein Haus nicht sofort zur Erschaffung dieses Hauses, sondern die schöpferische Energie wird so ausgerichtet, dass ein Schöpfungsprozess eingeleitet wird.
Gäbe es keine bestehenden Kanäle, der sich die schöpferische Energie bedienen kann, dann würde das Haus nach gewissen Wachstumsvorgaben aus der Ursubstanz gebildet.
Jedes Mal, wenn der Ursubstanz ein Gedanke an eine Form eingeprägt wird, wird dadurch die Erschaffung der betreffenden Form verursacht!
Jeder Mensch ist ein Denkzentrum, und kann Vorstellungsbilder erzeugen.
Alles, was jemals erschaffen wurde, ist das Ergebnis des Denkens. Existieren kann nur etwas vorher Erdachtes und geistiges Vorgestelltes!
Wir haben bisher nur wenig Gebrauch von der Kooperation mit der formlosen Substanz gemacht; es ist uns nicht in den Sinn gekommen, dass wir der formlosen Substanz unsere Gedanken einprägen könnten. Stattdessen haben wir uns überwiegend auf unserer Hände Arbeit verlassen.
Wir glauben nicht, dass auch wir tun können, was wir voller Erstaunen bei der formlosen Substanz wahrnehmen. Und so verändern wir lediglich bestehende Formen und gestalten sie um, ohne die Möglichkeit zu erwägen, dass wir etwas erschaffen könnten, indem wir unsere Gedanken der formlosen Substanz einprägen.
Mein Anliegen ist es, in diesem Buch jeder Frau und jedem Mann aufzuzeigen, dass wir mit der formlosen Substanz kommunizieren können, und wie wir dabei vorgehen können. Doch zunächst sollten wir uns einige Grundvoraussetzungen ansehen.
Als Erstes gehen wir davon aus, dass es eine einzige Ursubstanz gibt, aus der ausnahmslos alles besteht. All die scheinbar unterschiedlichen Elemente unterscheiden sich lediglich in der Präsentation eines Elements.
Die zahlreichen Formen, die wir in der organischen und anorganischen Natur vorfinden, haben lediglich unterschiedliche Gestalt, bestehen aber aus derselben Substanz. Und diese Substanz denkt!
Ein Gedanke dieser Substanz führt zur Erzeugung des Gedachten!
Das Denken der denkenden Substanz erzeugt Formen und Gestalten.
Der Mensch ist ein Denkzentrum, und kann sich etwas ausdenken!
Sobald der Mensch seine Gedanken der Ursubstanz einprägen kann, kann er auf diese Weise die Erschaffung oder Erzeugung des Gedachten verursachen!
Dies bedeutet:
» Es gibt eine denkende Substanz, aus der ausnahmslos alles besteht. In ihrem Urzustand durchdringt und durchflutet diese Substanz die Zwischenräume des Universums.
» Ein Gedanke dieser Ursubstanz erzeugt das Vorgestellte!
» Der Mensch kann sich etwas ausdenken, und indem er seine Gedanken der formlosen Substanz einprägt, kann er die Ursache für die Erzeugung des Gedachten setzen!
Kann ich diese Aussagen belegen?
Ja, das kann ich durchaus - und zwar sowohl durch Logik wie auch aufgrund von Erfahrung.
Ausgehend vom Phänomen der Form und des Gedankens, gelange ich zu einer einzigen denkenden Substanz. Von dort aus weitergedacht, ergibt sich die Möglichkeit des Menschen, die Bildung des Gedachten zu verursachen. Die Praxis bestätigt diese Wahrheit:
Wenn ich nur einen einzigen Menschen finde, der dieses Buch liest, und der durch seine Umsetzung reich wird, so werden meine Aussagen dadurch untermauert.
Wenn aber alle Leser dieses Buches, welche diese Aussagen praktizieren, reich werden, erhalte ich dadurch den Beweis für die Richtigkeit dieser Aussagen, und zwar so lange, bis jemand den gesamten Prozess durchmacht und damit scheitert.
Die Theorie bleibt so lange aufrecht erhalten, bis jemand scheitert. Dieser Prozess kann jedoch nicht scheitern, da jeder Mensch, der sich exakt nach diesem Buch richtet, reich werden wird!
Ich habe gesagt, dass derjenige reich wird, der die Dinge mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit erledigt. Voraussetzung hierfür ist, dass er mit derselben erfolgssicheren Bestimmtheit denkt!
Das Verhalten oder Handeln des Menschen ist das unmittelbare Ergebnis seiner Denkweise.
Damit Sie die Dinge so fügen, wie Sie dies haben wollen, müssen Sie sich die Fähigkeit aneignen, so zu denken, wie Sie denken wollen.
Das zu denken, was Sie denken wollen, heißt, sich unabhängig vom äußeren Anschein nach der Wahrheit zu richten!
Zwar ist grundsätzlich jeder Mensch imstande, sein Denken zu steuern und zu kontrollieren, es bedarf jedoch einer großen Willensanstrengung, von der Wahrheit aus zu denken, statt sich nur nach dem zu richten, wie die Dinge scheinbar aussehen.
Gerade, wenn ein Widerspruch zwischen Anschein und Wahrheit zu bestehen scheint, ist diese geistige Disziplin schwierig und anstrengend.
Jeder Anschein in der sichtbaren Welt neigt dazu, einen entsprechenden Gedanken auszulösen. Dies kann nur vermieden werden, indem Sie sich konsequent an die Wahrheit halten!
Solange Sie auf den Anschein von Armut blicken, werden Ihnen Gedanken an Armut kommen. Dies ist so lange der Fall, bis Sie sich die Wahrheit ins Gedächtnis rufen, dass es keine Armut gibt, sondern dass nur Überfluss besteht.
An Gesundheit zu denken, wenn Sie vom Anschein von Gebrechen oder Krankheit umgeben sind, oder an Reichtum zu denken, wenn Sie den Anschein von Armut vor sich haben, erfordert einen mächtigen Einsatz, doch jeder, der hierzu in der Lage ist, wird zu einer geistigen Kraftzentrale und zu einem Meister des Denkens.
Ein solcher Mensch kann das Schicksal bezwingen, und alles sein eigen nennen, was er sich wünscht.
Diese Macht kann nur erworben werden, wenn der Mensch die Tatsache akzeptiert, dass hinter allem äußeren Anschein eine einzige denkende Substanz steht, aus der alles erschaffen wird und die alles erschafft.
Wir müssen die Tatsache akzeptieren, dass jeder Gedanke, der in diese Substanz gelangt, Gestalt annimmt, und dass der Mensch dieser Substanz seine Gedanken einprägen kann, woraufhin sie Gestalt annehmen und sichtbar werden.
Wenn wir dies nachvollziehen und akzeptieren können, verflüchtigen sich unsere Zweifel und Ängste.
Dann wissen wir,
» dass wir alles in unser Leben ziehen können, was wir erleben wollen;
» dass wir alles erreichen können, was wir erreichen wollen;
» dass wir alles sein können, was wir sein wollen.
Es ist unerlässlich, diese drei Grundwahrheiten zu glauben und zu verstehen; sie sind die Voraussetzung für das weitere Vorgehen.
Verabschieden Sie sich von allen sonstigen oder bisherigen Vorstellungen, die Sie vom Universum hatten, und vergegenwärtigen Sie sich diese drei Grundwahrheiten immer wieder.
Hören Sie nicht auf Leute, die anderweitige Aussagen diskutieren oder verbreiten.
Dies würde Sie nur wieder verunsichern, und Ihren Erfolg vereiteln.
Solange Sie sich, und sei es nur zeitweilig, mit Zweifeln herumschlagen, werden Ihre Bemühungen ins Leere laufen. Hinterfragen und grübeln Sie zu diesem Zeitpunkt nicht zu viel.
Gehen Sie einfach von der Richtigkeit dieser Wahrheiten aus.
Die Wissenschaft des Reichwerdens beginnt mit der Akzeptanz dieser Aussagen - ohne Wenn und Aber!
Kapitel 5Mehr Lebensfülle für alle
Verabschieden Sie sich von bisherigen geistigen Program- mierungen, wonach Armut etwas Gutes sei oder Armsein etwas Tugendhaftes an sich habe!
Die jedem von uns innewohnende intelligente Substanz ist eine bewusst lebende Substanz. Sie besitzt den in jedem Lebewesen vorhandenen Wunsch nach mehr Leben; sie kann nicht anders. Jedes Lebewesen trachtet ständig danach, besser zu leben.
Ein in den Boden versenktes Samenkorn wird sofort aktiv, und erzeugt dadurch Hunderte weitere Samenkörner. Das Leben vervielfacht sich und wird ständig mehr.
Nichts Lebendes kann statisch bleiben, sondern bewegt sich auf die Entfaltung seines vollen Potenzials zu.
Dies gilt auch für unser Denken. Jeder unserer Gedanken führt zu einem weiteren Gedanken. Alles, was wir lernen, bringt uns wieder eine weitere Lernerfahrung, und so nimmt unser Wissen ständig zu.
Wir unterliegen dem Drang des Lebens, und befinden uns auf der Suche nach mehr Informationen und mehr Ausdrucksmöglichkeiten. Das führt dazu, dass wir ständig dazulernen.
Damit wir mehr wissen, mehr tun und mehr sein können, müssen wir mehr haben. Wir brauchen Dinge, die wir nutzen können, denn nur auf diese Weise können wir dazulernen, etwas tun und etwas werden.
Die Voraussetzung für ein besseres Leben ist deshalb, dass wir reich werden.
Der Sehnsucht nach Reichtum liegt die Suche nach einem volleren und erfüllteren Leben zugrunde. Jede Sehnsucht ist deshalb das Verlangen, eine Möglichkeit zu verwirklichen. Die Höhere Macht will sich auszudrücken. Was uns zum Besitz von mehr Geld drängt, ist dasselbe Verlangen, das die Pflanze zum Wachsen drängt; es ist das Verlangen nach einer größeren Ausdrucksfähigkeit.
Die Ursubstanz möchte in Ihnen und durch Sie mehr leben; deshalb möchte sie, dass Sie alles haben, was Sie nutzen können. Diese alles kontrollierende Macht will, dass Sie reich sind, denn nur so kann sie sich durch Sie ausdrücken. Je mehr Sie haben, umso besser können Sie sich ausdrücken!
Das Universum will, dass Sie alles besitzen, was Sie sich wünschen. Die Natur steht Ihren Plänen wohlgesonnen gegenüber. Alles, was Sie sich wünschen, steht Ihnen rechtmäßig zu, vorausgesetzt, dass sich Ihr Wunsch in Harmonie mit anderen Menschen befindet.
Ihr Wunsch sollte auf ein ausdrucksvolleres Leben ausgerichtet sein, nicht nur nach mehr Vergnügen oder sinnlicher Erfüllung trachten. Ein erfülltes Leben zeigt sich sowohl im körperlichen, wie auch im geistigen und spirituellen Bereich, ohne dass der eine oder andere Bereich zu Lasten eines anderen überbetont würde.
Bei einem reichen Leben geht es nicht um exzessive Ausschweifungen oder um die sofortige Erfüllung von Launen. Das ist kein Leben! Die physischen Funktionen gehören zum Leben, und wer dem Körper seine Ausdrucksfähigkeit verwehrt, kann auch kein erfülltes Lebens führen, doch sollte es nicht Ihr Anliegen sein, reich werden zu wollen, um andere zu übertrumpfen oder um berühmt zu werden.
Dies wäre nur ein teilweiser Ausdruck Ihrer Lebensfähigkeit und würde Sie nicht befriedigen.
Auch sollte Ihre Motivation nach Reichtum nicht darin wurzeln, dass Sie nur das Gute Ihrer Mitmenschen im Sinn haben. Wenn Sie ausschließlich in wohltätigen Aufgaben aufgehen, werden Sie auf der körperlichen, geistigen und spirituellen Ebene kein ausgeglichenes Leben führen. So löblich solche Bestrebungen auch sein mögen, sind sie doch keineswegs höher zu bewerten als andere.
Ebenso wenig sollten Sie reich werden wollen, weil Sie sich der Völlerei und oberflächlichen Genusssucht hingeben wollen.
Es ist notwendig, dass Sie sich mit schönen Dingen umgeben; dass Sie reisen, studieren, nachdenken und sich weiterbilden. Nur so können Sie Ihren Mitmenschen Liebe entgegenbringen und freundlich sein. Auf diese Weise tragen Sie auch dazu bei, dass andere ihren eigenen Weg finden.
Ein übertriebener Einsatz für andere ist keineswegs höher anzusiedeln als eine übertriebene Selbstsucht. Beides sind Extreme.
Das Universum verlangt von Ihnen keine Selbstaufopferung für andere. Es will vielmehr, dass Sie das Beste aus sich machen. Das kommt Ihnen selbst und Ihren Mitmenschen gleichermaßen zugute.
Wenn Sie das Beste aus sich machen, können Sie anderen wesentlich besser helfen als andersherum!
Sie können nur dann das Beste aus sich machen und andere auf deren Weg unterstützen, wenn Sie reich werden. Deshalb ist es sinnvoll, dass Sie Ihre besten Gedanken auf die Erlangung von Reichtum ausrichten.
Denken Sie immer daran, dass sich die Ursubstanz in jedem Einzelnen von uns befindet, und dass es ihr Wunsch ist, das Beste aus unserem Leben zu machen.
Deshalb dürfen Sie keine Gedanken daran verschwenden, anderen etwas vorzuenthalten.
Wünschen Sie jedem mehr, und niemandem weniger!
Auf dem Weg zum Reichtum sollten Sie Konkurrenzdenken völlig ablegen; seien Sie schöpferisch, und wetteifern Sie mit niemanden um etwas bereits Erschaffenes. Sie haben es nicht nötig, jemandem etwas wegzunehmen.
Sie brauchen niemanden zu übervorteilen oder auszunutzen. Sie brauchen niemanden zu beneiden oder ihm etwas zu missgönnen, denn niemand hat etwas, das Sie nicht auch haben könnten.
Werden Sie zum Erschaffer; lösen Sie sich von Konkurrenzdenken!
Sie werden dann alles erhalten, was Sie sich wünschen, und es wird auf eine Weise geschehen, die jedem zugute kommt.
Mir ist bewusst, dass es Leute gibt, die sich in Widerspruch zu dieser Aussage verhalten und zu Geld kommen; deshalb will ich hierauf näher eingehen:
Manchmal gelingt es jemandem, aufgrund seiner außergewöhnlichen Wettbewerbsfähigkeit und nicht deshalb, weil er mit erfolgsüberzeugter Bestimmtheit vorgeht, zu großem Reichtum zu kommen.
Sehen wir uns jedoch das Privatleben dieser Menschen an, so wird meist sehr schnell augenfällig, dass diese Leute nicht wirklich reich sind und es auch nie waren; sie führen kein erfülltes Leben.
Durch Wetteifern entstandene Reichtümer sind niemals von Dauer oder zufriedenstellend. Solche Reichtümer gehören heute diesem und morgen jenem.
Falls Sie auf eine wissenschaftliche Art und Weise Reichtum erlangen wollen, muss Ihr Denken über Konkurrenz erhaben sein.
