Romy Schneiders neuer Sohn - Gregory Herger - E-Book

Romy Schneiders neuer Sohn E-Book

Gregory Herger

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Beschreibung

Mit diesem Buch verneige ich mein Haupt vor Romy Schneider. Sie war die beste Schauspielerin im deutschsprachigen Raum und eine herausragende Persönlichkeit. Mögen ihre Filme und ihr Name nie vergessen werden. Ich läutete an der Tür von Romy Schneider in Paris, als ich noch ein kleiner Junge war. Es war mitten in der Nacht und Romy Schneider meldete sich über die Gegensprechanlage. "Ich bin dein neuer Sohn Gregory!" Verkündete ich ihr. "Was!" Kam es aus der Gegensprechanlage. Romy Schneider kam sofort herunter und öffnete die Haustür. So beginnt meine Geschichte mit Romy Schneider Anfang der 80er Jahre. Wie es mir gelang, mich in Romy Schneiders Herz zu schleichen und wie die zauberhafte Geschichte ausgeht, verrät das Buch "Romy Schneiders neuer Sohn".

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EPUB

Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Ich habe mich entschieden, in diesem Buch die Geschichte zwischen mir und Romy Schneider aus den 80er zu erzählen. Sie beginnt im September 1981 um 22.00 Uhr vor ihrer Wohnung in Paris. Ich läutete ihre Glocke. Aus der Gegensprechanlage ertönte ein «Oui?» — «Ich bin Gregory, dein neuer Sohn!» «Was?», kam als Antwort aus der Gegensprechanlage zurück. Im Hausflur ging das Licht an und eine Person kam die Treppe herunter. Die Haustür öffnete sich und vor mir baute sich Romy Schneider in ihrer ganzen Pracht auf. Sie stemmte ihre Hände in die Hüfte und fragte: «Was soll das, junger Mann?» Ich lächelte verlegen. «Ich bin aus der Schweiz gekommen, um dein neuer Sohn zu sein.» — «So, du bist also von zu Hause ausgerissen?» — «Keine Sorge, die vermissen mich nicht, aber du hast deinen Sohn verloren und darum möchte ich dein neuer Sohn sein.» Romys Stirn runzelte sich. «Wie stellst du dir das denn vor? Ich kann doch nicht ein wildfremdes Kind als meinen Sohn annehmen.» — «Dann magst du mich nicht?» — «Bon, dieses Gespräch führt zu nichts. Du gehst jetzt besser wieder nach Hause.» — «Einfach so mitten in der Nacht, wie komme ich jetzt wieder zurück in die Schweiz?» Romy Schneider wurde nachdenklich. «Na schöner junger Mann, du kannst für heute Nacht hier schlafen, morgen sehen wir dann weiter.» Mit diesen Worten liess sie mich ins Haus. Staunend betrat ich ihre Wohnung, wo sie mit ihrem Lebensgefährten lebte. Dieser stand am Kaminfeuer mit einem Glas Wein und sagte: «Hältst du das für eine gute Idee, ihn mit hoch zu nehmen?» — «Ich kann ihn doch nicht einfach auf der Strasse lassen, schliesslich kommt er aus der Schweiz!», antwortete Romy Schneider. Ich trat auf den Mann zu, streckte meine Hand aus. «Hallo, ich heisse Gregory und wer bist du?» — «Laurent Pétin, mein kleiner Junge.» «Freut mich, dich kennen zu lernen, Laurent, ich bin sicher, wir werden Freunde», antworte ich ihm. «So junger Mann, jetzt zeige ich dir dein Zimmer, wo du schlafen kannst», sagte Romy Schneider. «Oui Romy!» Romy Schneider blitzte mit ihren Augen. Sie ging voraus und ich folgte ihr. Es war das Gästezimmer, in dem ich nächtigen konnte. Sie bezog das Bett neu und wünschte mir eine gute Nacht. Ich lag im Bett und in meinem Kopf surrten nur so die Gedanken. Immerhin konnte ich sagen, dass ich bei ihr einmal übernachten konnte, wenn sie mich morgen rauswirft. Irgendwann fiel ich in einen tiefen Schlaf und erwachte erst, als Romy nach mir rief: «Guten Morgen, kleiner Mann, Zeit aufzustehen, ich habe uns Frühstück gemacht.» «Oui Romy, ich komme!» Ich schlüpfte wieder in mein T-Shirt und meine Hose und setzte mich zu Romy an den Küchentisch. «Sind das echte Croissants?», fragte ich. «Oui mon jeune homme, das sind die Echten», lächelte sie. «Gehen wir heute auf den Eifelturm, Romy?» Ihre Augen ruhten auf ihm, während sie nachdachte. «Bon, das können wir machen. Du kannst auch mit dem Abendzug fahren.» — «Super, ich war noch nie auf dem Eifelturm.» Die Croissants schmeckten nun noch besser. Mit der Metro fuhren sie Richtung Eifelturm. Der Lift des Eifelturms trug sie hoch hinauf auf die Plattform. Ich war völlig begeistert über die überwältigende Aussicht auf Paris. Ich schnitt Grimassen und Romy musste lachen. Schliesslich packte ich sie an den Armen und begann, einen Walzer mit ihr zu tanzen. Wir schwebten förmlich über die Plattform und kassierten dafür pikierte Blicke. Während wir wieder runterfuhren, fragte ich: «Gibt es noch mehr von Paris, das ich gesehen haben müsste?» «Bien sûr, der Arc de Triomphe oder der Place de la Concorde zum Beispiel» — «Lass uns doch dort hingehen», bettelte ich. Sie tätschelte nur meinen Kopf. Nach der Besichtigung der beiden Sehenswürdigkeiten verspürten wir beide Hunger. Wir assen zusammen zu Mittag und lernten uns besser kennen. Am Nachmittag besuchten wir das Louvre, ich staunte über die Mona Lisa, auch Romy war ergriffen. Wir besuchten danach diverse Bars, wo Romy zu meinem Leidwesen diverse Alkoholika zu sich nahm. Romy war leicht angeheitert, als wir nach Hause zurückkehrten. Laurent war alles andere als begeistert, als er mich mit Romy in die Wohnung kommen sah. «Ich dachte, du hättest den Jungen in ein Zug zurück in die Schweiz gesteckt?», begrüsste er uns. «Non!», sagte Romy, «wir haben