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Rosazea ist eine der häufigsten Hauterkrankungen. Allein in Deutschland sind etwa zwei bis fünf Prozent aller Erwachsenen erkrankt. Die Autorin leidet seit vielen Jahren an der chronischen Hauterkrankung. In diesem Buch hat sie die besten Tipps, Behandlungs- und Ernährungsmethoden zur Linderung der chronischen Hauterkrankung in einer "5-Punkte-Methode" zusammengefasst. Was kann der Arzt tun und wie können Sie sich selbst helfen? Die Leser erhalten wertvolle Informationen, wie sie in kurzer Zeit Ihr Hautbild verbessern und die Rosazea-Schübe besser kontrollieren und positiv beeinflussen können. Außerdem gibt es umfangreiche Hinweise zu medizinischen und naturheilkundlichen Heilmethoden. Sabine Wienpahl hat Ernährungswissenschaften studiert und setzt deshalb, neben geeigneten Medikamenten, auch auf die richtige Ernährungsweise. Der Ratgeber enthält einen ausführlichen Ernährungsteil, der Ihnen die Ernährungsumstellung auf eine entzündungshemmende und basische Ernährungsweise leicht macht. Zusätzlich gibt es einen 7-Tage-Menüplan und mehr als 80 leckere Rezepte. Mit diesem Buch hat der Leser einen umfassenden Blick auf wirksame Behandlungsmethoden und die besten Ernährungsstrategien bei Rosazea.
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Seitenzahl: 148
Veröffentlichungsjahr: 2018
Sabine Wienpahl
ROT, RÖTER, ROSAZEA
Die 5-Punkte-MethodeWirkungsvoll | Einfach umsetzbar
Endlich Schluss mit Gesichtsröte und Entzündungen
© 2018 Sabine Wienpahl
Umschlag, Illustration: Wienpahl media, Sabine Wienpahl
Titelbild: istock.com, M_a_y_a,
Weitere Mitwirkende: Dr. med. Martin Lorenz, Hautarzt
Verlag & Druck: tredition GmbH, Hamburg
ISBN
Paperback
978-3-7469-9283-9
Hardcover
978-3-7469-9284-6
e-Book
978-3-7469-9285-3
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INHALTSVERZEICHNIS
Liebe Leserin, lieber Leser,
Vorwort von Dr. med. Martin Lorenz
Was ist Rosazea und wer ist davon betroffen?
Rosazea - Frauen sind häufiger betroffen
Studien zur Entstehung und Verbreitung von Rosazea
Unterschied zwischen Akne und Rosazea
Unterschied zwischen Couperose und Rosazea?
Typische Symptome der Rosazea
Was sind die möglichen Ursachen?
Erbliche Veranlagung
Empfindliches Immunsystem
Veränderte Steuerung des Gefäßsystems
Magenbakterien Helicobacter pylori
Starke Besiedelung der Haut mit Haarbalgmilben (Demodex)
Gefäßhyperreaktivität und Neuroinflammation
Die verschiedenen Stadien einer Rosazea
Das Vorstadium – Die Rosazea-Diathese
Stadium I - Die Rosazea erythematosa-teleangiectatica
Stadium II - Die Rosazea papulopustulosa
Stadium III - Die Rosazea hypertrophica
Trigger: Was sind typische Auslöser?
Psychologische Aspekte bei Rosazea
Meine Rosazea-Geschichte
Die 5-Punkte-Methode für eine Rosazea-freie Haut
Punkt 1: Gehen Sie zum Arzt!
Ihr persönlicher Therapiekompass
Machen Sie den Rosazea Schnell-Test
Punkt 2: Doppelstrategie mit alternativen Heilmethoden
Schüssler-Salze bei Rosazea
Punkt 3: Hautpflege bei Rosazea
Übersicht Hautpflege-Produkte
Punkt 4: Stressmanagement bei Rosazea
Punkt 5: Richtig Essen bei Rosazea
Nährstoffempfehlungen bei trockener Haut
Nährstoffempehlung bei Papeln, Pusteln und Entzündungen
Warum falsche Ernährung die Haut "befeuert"
Basische Ernährung
Die 80:20 - Regel
Basenfasten als Einstieg
Mein Weg zu rosazea-freier Haut
Basisch fit mit dem 7-Tage-Programm
Basische Frühstücksrezepte
Basische Rezepte für Mittag- oder Abendessen
Basische Suppenrezepte
Foodtrend und superlecker: Buddha-Bowl
Frühstücks-Bowl
Mittags- oder Abend-Bowl
Säfte & Smoothies
Superfood: Shots und Pflanzenmilch selbstgemacht
Danksagung
Literaturhinweise / Quellen
Bildnachweise
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
Ich habe Rosazea. Seit mehr als zehn Jahren. Vor der Diagnose war ich jahrelang davon überzeugt, an sensibler Haut zu leiden, vielleicht auch an hormonellen Schwankungen, oft dachte ich auch an Sonnenbrand. Zum Arzt ging ich nie. Deshalb kam dann auch die Diagnose viel zu spät. Da war sie bereits fortgeschritten. „Sie haben Rosazea, im fortgeschrittenen Stadium. Das ist eine chronische Hauterkrankung, die leider nicht heilbar ist“, sagte der Arzt. Rumms!
Es hat lange gedauert, bis ich für mich den besten Umgang damit und die für mich wirksamste Therapie gefunden habe. Heute bin ich nahezu symptomfrei und fühle mich wieder wohl in meiner Haut.
In diesem Buch habe ich meine persönliche Geschichte, viele Tipps von Betroffenen, vielfältige Therapiemöglichkeiten und erfolgsversprechende Ernährungsstrategien in einem „5-Punkte-Plan“ für Sie aufgeschrieben. Er liefert Ihnen leicht umsetzbare Methoden, die Ihnen dabei helfen, Ihre Rosazea positiv zu beeinflussen. Für die im Buch empfohlenen Produkte erhalte ich kein Honorar oder sonstige Zuwendungen. Es sind alles Produkte, die ich selbst benutze und empfehlen kann. Ich wünsche Ihnen eine gesunde schöne Haut und viel Glück bei der Umsetzung!
Ihre
Wichtiger Hinweis für alle Leserinnen und Leser
Die in diesem Buch veröffentlichten Inhalte und Ratschläge wurden mit großer Sorgfalt von der Autorin recherchiert und geprüft. Eine Garantie für die Inhalte kann jedoch weder von der Autorin noch vom Verlag übernommen werden. Eine Haftung seitens des Verlages oder der Autorin für Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die sich bei der Anwendung der Informationen in diesem Buch ergeben sollten, ist ausgeschlossen. Die Leser sollten mit ihrer Gesundheit und den Informationen in diesem Buch verantwortungsbewusst umgehen und sich bei Beschwerden und Krankheiten immer und rechtzeitig therapeutischen Rat einholen.
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Die Autorin weist ausdrücklich darauf hin, dass im Text enthaltene externe Links von ihr bis zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung eingesehen werden konnten. Auf spätere Veränderungen hat die Autorin keinerlei Einfluss. Eine Haftung ist daher ausgeschlossen.
VORWORT
Hautarzt Dr. med. Martin Lorenz
In meiner Praxis vergeht eigentlich kein Tag ohne Rosazeapatienten. Jeden Tag stellen wir die Diagnose bei einigen Patienten erstmals, und natürlich kommen viele zur Verlaufskontrolle. In neuesten Untersuchungen zeigt sich, dass in Deutschland Rosazea mit einer Prävalenz von ca. 12% auftritt. 75% der Patienten sind weiblich, mittelalt (um das 40. Lebensjahr) und haben einen helleren Hauttyp.
In den letzten Jahren hat sich auch in der Therapie der Erkrankung grundsätzlich etwas getan. Früher waren antibiotische Therapien Mittel der Wahl, mittlerweile sieht man zunehmend den Effekt der Demodex-Milbe als auslösenden Faktor und behandelt entsprechend. Es werden neben genetischen, immunologischen, geographischen, psychogenen Faktoren auch immer wieder andere Ursachen wie z.B. bakterielle Fehlbesiedlungen des Darms diskutiert.
Im klinischen Bild kommt es immer wieder zu Überlappungen der verschiedenen Symptome und Ausprägungsstadien. Die externe Therapie stellt stets das Mittel der ersten Wahl dar. Ziel ist die Erscheinungsfreiheit des Patienten und damit eine Verbesserung der Lebensqualität. In einigen Fällen ist eine Systemtherapie aufgrund der Schwere und Therapieresistenz des Krankheitsbildes unumgänglich.
Meiner guten Freundin Sabine Wienpahl ist es mit ihrem Buch gelungen über den Tellerrand der klassischen, schulmedizinischen Behandlung hinauszublicken – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Neben ihren persönlichen, spannenden, aber auch leidvollen Erfahrungen mit dem Krankheitsbild Rosazea, wird in diesem Buch aufgezeigt, was man selbst tun kann, um sein Wohlbefinden zu verbessern und damit positive Einflüsse auf die Erkrankung zu generieren. Nebenbei erhält man neben den nützlichen Tipps auch eine ganze Sammlung an gesunden und leckeren Rezepten.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Lesen, beim Umsetzen der Ratschläge und natürlich viel Erfolg beim Bewältigen ihrer Erkrankung. Dem Buch und Ratgeber zu dieser wichtigen dermatologischen Erkrankung wünsche ich viel Erfolg.
Ihr
Dr. med. Martin Lorenz
Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Berufsdermatologie (ABD), medizinisch-dermatologische Kosmetologie (DDA)
WAS SIND DIE MÖGLICHEN URSACHEN?
Warum und durch was Rosazea entsteht, ist bis heute wissenschaftlich nicht genau geklärt. Es wird angenommen, dass verschiedene Faktoren die entzündliche Hautkrankheit auslösen, ein sogenanntes multifaktorielles Geschehen. Folgende Ursachen werden wissenschaftlich diskutiert.
ERBLICHE VERANLAGUNG
Patienten mit Rosazea haben eine genetische Prädisposition für diese Erkrankung. Rosazea tritt in manchen Familien gehäuft auf. Der Zusammenhang ist jedoch nicht so eindeutig wie bei Akne. Denn nur bei etwa 40 Prozent der Betroffenen ist ein weiteres Familienmitglied betroffen. In meiner Familie ist mein Vater stark betroffen, ebenso meine beiden Tanten und meine Großmutter väterlicherseits. Ich habe es an meinen jüngsten Sohn vererbt. Bei ihm wurde im Alter von 29 Jahren Rosazea diagnostiziert.
EMPFINDLICHES IMMUNSYSTEM
Das Immunsystem spielt als mögliche Ursache für Rosazea eine wichtige Rolle. Zum einen soll ein bestimmtes Peptid (Protein) bei Rosazea-Patienten übermäßig produziert werden. Zum anderen löst die übermäßig vorhandene Demodex Haarbalgmilbe eine Immunreaktion aus. In der Folge kommt es zu den typischen Rötungen im Gesicht.
VERÄNDERTE STEUERUNG DES GEFÄßSYSTEMS
In frühen Stadien ist die Flush-Symptomatik besonders auffällig. Durch bestimmte Reize, wie Hitze, scharfe Gewürze, Alkohol oder Stress kommt es innerhalb kurzer Zeit zu sichtbaren Rötungen im Gesicht und einem starken Hitzegefühl. Deshalb geht man davon aus, dass die Gefäßregulation bei Rosazea-Patienten fehlerhaft ist. Einfach erklärt: Blutgefäße, die im Gesicht verlaufen, helfen die Temperatur des Gehirns konstant zu halten. Steigen die Temperaturen im Gehirn (Hyperthermie), strömt vermehrt Blut vom Gesicht zum Gehirn, um dort für Kühlung zu sorgen. Dieser „Hirnkühlkreis“ wird im Körper ständig – in Abhängigkeit der Kerntemperatur - reguliert und angepasst. Die Blutgefäße im Gesicht werden entsprechend eng oder weit gestellt. Sind die Blutgefäße weit gestellt, so wird das durch Rötung im Gesicht deutlich. Bei Rosazea-Betroffenen scheint die Regulation des Hirnkühlkreislaufs gestört. Die Patienten reagieren im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen auf übliche Reize (Trigger) mit starker und vor allem länger anhaltender Errötung im Gesicht. Die Ursache dieser Fehlregulierung ist jedoch unklar.
MAGENBAKTERIEN HELICOBACTER PYLORI
Als eine mögliche Ursache für Rosazea wird eine Infektion der Magenschleimhaut mit Bakterien genannt – die Helicobacter pylori. Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa 85 % aller Rosazea-Patienten mit dem Keim Helicobacter pylori infiziert sind. Sie stehen im Verdacht, eine verstärkte Produktion von Magensäure zu verursachen. Der Grund, warum ein Zusammenhang mit Rosazea vermutet wird. Bei manchen Rosazea-Patienten wurde auch ein Befall der Magenschleimhaut mit diesen Bakterien beobachtet.
STARKE BESIEDELUNG DER HAUT MIT HAARBALGMILBEN (DEMODEX-MILBEN)
Die Demodex-Milbe (Demodex foliculorum) tritt mit zunehmendem Alter bei fast jedem Menschen auf und ist normalerweise harmlos. Wie der Name „Haarbalgmilbe“ schon sagt, gedeiht das Spinnentierchen in unseren tiefen Kanälen der Haarbälge, auch Haarfollikel genannt. Meist besiedeln etwa drei Tierchen oder mehr einen Follikel in unserem Gesicht. Kinn, Stirn, Wangen, Nase und Schläfen sind davon besonders betroffen. Talg dient ihnen als Nahrung. Die Talgproduktion ist für unser Hautmilieu von großer Bedeutung, denn Talg dient auch zum Schutz vor Hauterkrankungen, Krankheitserregern und Chemikalien. Zusätzlich hält er unsere Haare und die obere Hautschicht geschmeidig.
Die Demodex-Milbe gehört zur normalen Flora der Haut. Doch bei Rosazea-Patienten ist die Besiedlung deutlich stärker und dichter ausgeprägt. Es ist nicht ganz klar, ob die Demodex-Milbe die Ursache oder die Folge der Rosazea ist. Beides wird nach heutigem Stand für möglich gehalten. Bei Betroffenen konnten zudem spezifische Antikörper gegen Demodex-Milben und eine damit verbundene Immunreaktion nachgewiesen werden. Ist auf der Haut von Rosazea-Betroffenen eine besonders hohe Besiedlungsdichte erreicht, kann diese zu einer verstärkten Durchblutung führen und Entzündungsreaktionen in Form von Rötungen, Pickeln und Knoten auslösen. Zudem wurde beobachtet, dass die entzündlichen Reaktionen nach einer Behandlung zur Reduzierung der Demodex-Milbe deutlich nachgelassen haben.
Interessant ist der Zusammenhang zwischen den Milben und der Entzündungsreaktion auf jeden Fall. Auch in den verschiedenen Internetforen vermuten viele Patienten einen direkten Zusammenhang. Bei mir persönlich scheint jedenfalls die Demodex-Milbe eine entscheidende Rolle zu spielen. Dazu mehr unter „Mein Weg zu einer Rosazea-freien Haut“.
GEFÄßHYPERREAKTIVITÄT UND NEUROINFLAMMATION
Wie bereits geschrieben kommt es durch bestimmte Reize (Alkohol, Hitze, Temperaturwechsel, etc.) zur für Rosazea typischen Flush-Symptomatik. Die Gesichtshaut wird stark durchblutet. Man vermutet, dass bei diesem Vorgang neurogene Entzündungsprozesse und eine erhöhte Anzahl der Immunzellen in der Haut eine wesentliche Rolle spielen und dabei eine Fehlregulation zwischen Blutgefäßen, Nerven und Mastzellen eine überschießende Reaktion auf die o. g. Reize setzen. Es treten Entzündungsprozesse auf und die Haut reagiert überempfindlich mit Rötung.
DIE VERSCHIEDENEN STADIEN EINER ROSAZEA
Einige Ärzte werfen gerne mit Fachbegriffen um sich und die Patienten verstehen dann oft nur Bahnhof. Viele trauen sich leider nicht nachzufragen und bleiben dann unwissend. Dabei ist es sehr wichtig zu wissen, was die einzelnen Begriffe bedeuten und in welchem Stadium man sich aufgrund der Symptome befindet. Hier die Erklärung zu den einzelnen Symptomen und die dazugehörigen Stadien der Rosazea:
DAS VORSTADIUM – DIE ROSAZEA-DIATHESE
Es zeigen sich Rötungen im Gesicht
Die meisten Patienten bemerken als erstes Symptom einer Rosazea flüchtige Hautrötungen (Erytheme). Diese treten im Verlauf häufiger auf und haben einen „flushartigen“ Charakter. Diese anfallsweise auftretenden Rötungen begleiten Rosazea-Patienten durch alle Stadien und werden als besonders unangenehm empfunden.
STADIUM I - DIE ROSAZEA ERYTHEMATOSA-TELEANGIECTATICA
Äderchen werden sichtbar
Haut wirkt wie durch einen Sonnenbrand gerötet. Besonders Wangen und Nase sind betroffen. Die Rötung bleibt bestehen, sie bildet sich nicht zurück. Die Reizbarkeit der Haut nimmt deutlich zu. Sie brennt, sticht und manchmal juckt sie auch. Deutlich erweiterte oberflächennahe Blutgefäße werden sichtbar.
STADIUM II - DIE ROSAZEA PAPULOPUSTULOSA
Wird oft mit Akne verwechselt
