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Sie nehmen sie mit in den Urlaub! Den vergisst sie nicht so schnell ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Veröffentlichungsjahr: 2020
Scharfer Sex mit einem Paar
Perverse Dreier Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Diesmal war ich wirklich sauer auf Hannes, meinen Mann, aber so was von sauer wie schon lange nicht mehr. Ich hatte immer zurückgesteckt in den letzten Jahren, es ging ja schließlich um seine Karriere als Chefarzt in der Klinik. Er musste die meisten Dienste schieben, die meisten OPs durchführen, zu Weihnachten und zu Ostern arbeiten und immer in Bereitschaft sein. Wir waren schon seit fünf Jahren nicht mehr länger als drei Tage am Stück fort gewesen und das auch meistens zu irgendwelchen Kongressen.
Endlich war er Chefarzt, jetzt würde alles leichter werden, hatte er zumindest versprochen.
«Jetzt habe ich ja solche Typen unter mir, wie ich es war», hatte er gelacht, aber da war er im Irrtum. Er war noch jung, und keiner rechnete sich Chancen aus auf seine Nachfolge und alle fühlten sich übergangen und machten ihm das Leben so schwer wie möglich – Resultat?
«Schatz, aus dem Urlaub wird nichts, ich kann unmöglich weg, Bauer hat sich krankgemeldet und Fritz ist auf den Malediven, du weißt ja, er hat Kinder – ich muss hierbleiben!»
Ich kriegte einen Schreikrampf – es war nämlich am Tag vor der geplanten Abreise, 14 Tage Kreta, mit Michael und Klara, unseren besten, eigentlich den einzigen Freunden, die uns noch die Treue gehalten hatten, trotz unzähliger Absagen, Verschiebungen, abgebrochener Besuche, weil der Pager summte – Freunde eben.
Er hatte nicht einmal den Mumm, es mir ins Gesicht zu sagen, er rief mich an, aber das war mir egal.
Ich schrie: «Weißt du was, mir reicht es, bleib von mir aus, wo du willst. Ich fahre, notfalls auch allein – ich halte das einfach nicht mehr aus. Wenn du lieber mit der Scheiß Klinik verheiratet bist, dann lass dich doch scheiden von mir und nimm dir eine Haushälterin, die kocht und wäscht für dich. Zahl ihr ein bisschen mehr, dann darfst du sie wahrscheinlich auch drei Mal im Jahr ficken, öfter machst du es mit mir ja auch nicht mehr. Vergiss mich, ich fahre!»
Eine halbe Stunde später war er zuhause, mit einem großen Blumenstrauß und betretenem Gesicht: «Monika, es tut mir leid. Ich weiß ja, dass ich dich etwas vernachlässigt habe in letzter Zeit und dass es nicht leicht war für dich. Aber du wirst sehen, es wird besser, wir stellen noch einen Arzt ein im Herbst und dann habe ich sicher mehr freie Zeit. Du musst ein bisschen Geduld haben, ich mach das doch alles für uns.»
Das hätte er besser nicht gesagt: «Rede doch nicht so einen Schwachsinn, was heißt für uns? Für dich und deinen Ehrgeiz machst du es – ich habe doch nicht einen Pager geheiratet. Ich wollte mit dem Menschen, den ich liebe, mein Leben verbringen, aber was tue ich? Ich putze, koche und wasche für ihn, sage «Guten Morgen» und «Gute Nacht» und das war’s. Wir unternehmen überhaupt nichts mehr miteinander, immer nur diese gottverdammte Klinik. Ich kann es nicht mehr hören. Wie oft hast du mir versprochen, dass es leichter wird? Hundert mal, tausend mal? Alles Kacke, du willst es so und ich bin dir egal, solange ich funktioniere. Aber ich funktioniere nicht mehr, ich bin nicht mehr die putzende, kochende und freundlich lächelnde wandelnde Möse, in die du ein paar Mal im Jahr deinen Schwanz versenken kannst. Ich fahre mit Michael und Klara nach Kreta und du kannst von mir aus rund um die Uhr operieren. Hast du mich verstanden? Und die Blumen kannst du gleich wieder mitnehmen, schenk sie einer Schwester, wirst ja sicher eine haben, die du vögelst während des Bereitschaftsdienstes, oder?»
Ich sagte das nicht ohne Grund, denn ich rätselte schon seit Wochen über seine nachlassende sexuelle Energie. Trotz Belastung im Krankenhaus hatten wir nämlich bis vor einem Jahr immer sehr guten Sex gehabt - er war ausdauernd, einfallsreich und sehr zärtlich – das war eigentlich der Hauptgrund, warum ich überhaupt noch da war. Schließlich war ich mit 35 Jahren, einem recht hübschen Gesicht und einem ziemlich geilen Körper am Scheideweg. Entweder ich blieb, dann forderte ich aber auch meine Rechte ein, und da gehörte ein ausgefülltes Sexleben auf jeden Fall dazu, oder ich ging und versuchte noch einmal von vorne anzufangen oder ich suchte mir einen Liebhaber mit einem geilen Schwanz und guten Ideen.
«Was redest du da für einen Unsinn? Welche Schwester? Ich schwöre dir, da ist niemand!»
Er machte ein entrüstetes Gesicht, aber ich kannte ihn. Wenn er sich mit der Zungenspitze über die Lippen leckte, log er, und jetzt leckte er ganz wild. Aber ich sagte nichts, wozu auch. Mein Entschluss stand ohnehin fest, ich würde mit den beiden nach Kreta fahren, und wenn ich zurückkam, ein ernstes Wort mit ihm reden. Er musste sich dann entscheiden, die Klinik samt Schwestern oder ich.
