Schicksal ist (d)eine Entscheidung - Elisabeth Denninghaus - E-Book

Schicksal ist (d)eine Entscheidung E-Book

Elisabeth Denninghaus

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Beschreibung

Hektik und Stress durch Arbeitsverdichtung, Fremderwartungen im beruflichen und privaten Umfeld sowie hohe Eigenansprüche hemmen ein gesundes, ausgewogenes Leben. Zu den Folgen gehören Krankheiten, Depression, Energieverlust und Sehnsucht nach mehr Sinn in unserem Dasein. Alles beginnt - neu - mit unseren Gedanken und Entscheidungen. Diese Sammlung eigener Gedichte ist wie eine wechselhafte Flussreise durch das Leben: bewegend, melancholisch, ironisch, belustigend oder anregend. Impulse und Reflexionen ermutigen zum Innehalten und zur Besinnung auf uns selbst. Damit wir unsere Energie achtsam einsetzen. Und klug entscheiden, was bleiben darf und was kommen soll.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Gewidmet allen helfenden Wegbegleitern.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Abendröte – Tagesnöte

Berührungen

Haiku

Beziehungsdilemma

Carpe diem

Ehrgeiz

Ein Buch

Elterngrab

Elternhaus

Erfahrung

Flüchtlinge unter uns

Freie Lyrik for beginners

Füße

Ganz still

Gebraucht

Gedicht hne „ „

Gefühlswelt

Gespaltene Gesellschaft

Glückssuche

Im Rhythmus

Inneres Kind

Elfchen 1

Kind im Kokon

Langeweile

Lass laufen

Lebensweg im Wandel

Mensch und Tier

Monopoly des Lebens

Neuer Tag

Oma

Rechte für Jeden

Reflexion

Rucksack des Schicksals

Seelen im Wind

Seelenwurzel

Steine im Weg

Elfchen 2

Tageswechsel

Traumzeit

Verlorene Achtsamkeit

Wegbegleiter

Wege

Weihnachten

Zahlensalat

Tanka

Autorenvita

Vorwort

„Aller Anfang ist schwer“, besagt ein altes Sprichwort. Doch viele Menschen haben den Eindruck, ihr Leben bleibe in diesem Anfang stecken. Von allen Seiten prasseln Anforderungen auf uns ein, nicht nur die Arbeit fordert Tribut.

Bevor die Energiereserven leerfahren, uns damit auch Lebensfreude und Mut nehmen, sollten wir kurz innehalten und reflektieren. Gibt es andere Wege, bessere Ziele, genug Wohltuendes zum Auffüllen?

In diesem Buch habe ich Lebenseindrücke mit Phantasie vermischt und sie in Gedichtform eingefangen. Mal ironisch, melancholisch oder humorvoll möchte ich Sie damit ein Stück begleiten.

In der kleinen Pause zwischendurch, um für einen Moment den Kopf vom Alltag abzulenken. Bei der Beruhigung in Geist und Körper, wenn Sie dem fließenden Rhythmus einiger Gedichte folgen. Und gerne in Gedankenexperimente mit Impulsen für ein achtsameres Leben. Was wäre wenn?

Meine eigene Motivation zu neuen Gedanken und passenderen Entscheidungen resultierte u. a. aus einem Buch. Darin beschrieb eine Hospizangestellte, die viel liebevolle Zeit mit ihren Patienten verbrachte, was diese an der Schwelle zum Tode in ihrem Leben am meisten bedauerten. Es ging im Fazit um Unterlassenes mehr als um Geschehenes.

So stellte ich mir in einer Art vorweggenommener Lebensrückschau selbst die Frage, wie könnte meine Antwort auf: „Was bedauern Sie am meisten?“ lauten.

Ein Ergebnis dieser Gedankenkette halten Sie gerade in Ihrer Hand.

Elisabeth Denninghaus

Abendröte – Tagesnöte

Der Abend nach beharrlich’ Müh’,

verheißt schon zart das Neue.

Zum Ruhen ist es noch zu früh.

Grübeln bei Nacht ich scheue.

Mich freut der Blick zum Firmament,

sanftrot mit gold ins Blaue.

Voll Sehnsucht, die der Tag nicht kennt,

verdrängt durch Arbeitsklaue.

Nun schau’ ich auch in mich hinein,

schwimm’ mit der Sonnenröte.

Könnt’ es doch häufiger so sein!

Ganz frei, ganz ohne Nöte.

Einmal erlaubt, ruft es nach mehr,

für Draußen wie für Drinnen.

Wo nehme ich den Mut nur her?

Möcht’ Zeit für mich gewinnen.

Was kann ich gut, was macht mir Spaß?

Dürft’ ich doch selbst bestimmen.

Ich will nicht ohne Unterlass,

mich stets aufs Neue krümmen.

Berührungen

Eine Katze, tot, am Straßenrand,

überrollt und unbeweint, verloren.

Zwei Greise, gemeinsam gebeugt am Gehstock,

Hand in Hand gewachsen.

Deine Hand an meinem Herz, kurz nur,

behütend.

Ein altes Grab, verwest,

blumenleer und ausgeweint, erfroren.

Zwei Kinder im Spiel versunken, verschmolzen

eins mit dem anderen.

Du bei mir, auf meinem Fluss,

ein wärmend’ Wegstück lang.

Ein Baby, unerfahren, unerschrocken,

mit staunend off’nen Augen geboren.

Unser Blick in Wald und Wolken, wachsende Gebilde,

stetige Wiedergeburt.

Deine Aura, die warm und sanft meine Seele auftaut,

wie die greise Leuchte das Grab erhellt.

Haiku

Sonne lacht mich an

Die ersten Blumen sprießen

Arbeit ruht für heut’

Lernen ist ein Ziel

Über Steinchen springen stärkt

Geist- und Körperkraft

Trüb das Herz, die Luft

zum Atmen schwer, will fort hier

Such den neuen Weg

Wirbeln Staub und Luft

Sternschnuppen in der Nacht

Kindheit kehrt zurück

Beziehungsdilemma