"Schieß ihn einfach auf den Mond!" - Greg Behrendt - E-Book

"Schieß ihn einfach auf den Mond!" E-Book

Greg Behrendt

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Beschreibung

Und es gibt doch ein Leben nach der Trennung!

Trennungen sind schrecklich – aber aufgewärmte Beziehungen sind noch schlimmer. Wer kennt solche Sätze nicht: „So schlecht war es ja gar nicht.“ – „Ich werde nie einen besseren Mann finden.“ – Doch! Natürlich gibt es bessere Männer, und natürlich wird man diese Trennung überstehen. Denn nicht umsonst heißt es „Schluss machen“ – weil die Beziehung nämlich längst am Ende ist! Greg Behrendt über katastrophale Telefonanrufe, Sex mit dem Ex und die Tatsache, dass Ex-Lover niemals Freunde sein können.

Der ultimative, hinreißend komische und einfach unverzichtbare Survival-Guide für den Anfang nach dem (Beziehungs-)Ende!

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Seitenzahl: 327

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Dieses Buch ist den Treuen und Mächtigen gewidmet

Inhaltsverzeichnis

Ein paar Worte vorab von GregEin paar Worte vorab von AmiiraWas auf euch zukommtWas, wenn ihr noch zusammen seid?Teil 1 - Die Trennung
1 - Es heißt Schluss machen, weil dann Schluss ist
2 - Sie haben keine neuen Nachrichten
3 - Er versteckt sich nicht auf dem Boden dieses Bechers Eiscreme
4 - Wenn du seinen Namen nur noch ein einziges Mal erwähnst …
5 - Hör auf, dich krankzumelden
6 - Wenn er so toll wäre, dann wärt ihr noch zusammen
7 - Was für eine Überraschung, dich hier zu sehen
8 - Was denkt er wohl gerade?
Teil 2 - Die Zeit danach
Erstes Gebot - Sechzig Tage kein Kontakt zu ihm
Zweites Gebot - Such dir eine Trennungsfreundin
Drittes Gebot - Weg mit seinen Sachen und allem anderen, was dich an ihn erinnert
Viertes Gebot - Beweg deinen Hintern – jeden Tag
Fünftes Gebot - Trag deine Trennung nicht in die Welt hinaus
Sechstes Gebot - Nicht rückfällig werden
Siebtes Gebot - Es wird nicht funktionieren, solange du nicht die Nummer eins bist
Ein paar Worte an die künftigen Spitzenfrauen Bonuskapitel: Weg von ihrem Vorgarten, Kumpel
Anhang Worte des Dankes Copyright

Ein paar Worte vorab von Greg

Vor langer, langer Zeit, in einer traurigen, weit entfernten Galaxie war ich mit einer eiskalten Spitzenfrau zusammen. Und wenn ich sage »zusammen«, meine ich, dass ich bis über beide Ohren in sie verknallt war, während sie fand, ich sei ein »echt netter Typ«. Unnötig zu erwähnen, dass die Geschichte in die Brüche ging. Wir hatten eine dieser peinlichen Trennungen, bei denen man zwar noch offiziell Tisch und Bett teilt, aber längst nicht mehr gemeinsam ausgeht – nach dem Motto »Entschuldigung, ich weiß, dass du mit jemand anderem zusammen bist, aber könnte ich trotzdem ein Stück von dem Kissen da haben?« Aua. Wer tut so was? Ich, wie sich herausstellte. Ich war so hin und weg von dieser Frau (sprich: in etwas verliebt, das ich nicht kriegen konnte), dass ich sicher war, sie würde mich irgendwann wieder attraktiv finden und zurückhaben wollen, wenn ich nur lange genug in ihrer Nähe blieb, jeden Brotkrumen nahm, den sie mir hinwarf, und mich jeden Abend volllaufen ließ. Tja, wenig später beschloss sie, die Kurve zu kratzen. Und weg war sie – nach New York, um sich ihrer Karriere und, was noch viel wichtiger war, dem neuen Mann in ihrem Leben zu widmen.

Man sollte annehmen, dass man, wenn man wegen eines anderen Mannes verlassen wird und die ehemalige Partnerin ans andere Ende des Landes zieht, kapiert, dass es vorbei ist, weil es das nun mal ist. Ich nicht. Ich war in die romantische und unausgereifte Idee verliebt, ich könnte sie zurückgewinnen. Wie ich das angestellt habe? Mit spätabendlichen, tränenreichen Bettelanrufen im Vollrausch. Prima! Wie cool ist das? Sooooo was von uncool und dazu noch vollkommen wirkungslos. Ich zog damit nicht nur mein Herz in den Schmutz, sondern auch noch meine Würde. Ich hatte es geschafft, mich noch weiter zu degradieren – von jemandem, in den sie nicht mehr verliebt war, in jemanden, den sie bemitleidete und mied. Der Fairness halber sei gesagt, dass dieses Mädchen viel Geduld und Toleranz aufbrachte, während ich ihr das Leben schwer machte. Ich begann, mich dank meiner Besessenheit von meinen Freunden zu entfremden, vernachlässigte meine Arbeit und sah beschissen aus. Schlimmer noch – ich trank, als stünde die Prohibition unmittelbar bevor.

Eines Abends, nach einer stattlichen Menge Tequila, kam ich auf die glorreiche Idee, bei Miss NewYork City anzurufen und herauszufinden, ob sie ihre Meinung geändert hatte, nicht die Richtige für mich zu sein. (Jetzt wird es richtig gut.) Sie wohnte damals im New York Paramount Hotel, weil sie warten musste, bis ihr Apartment bezugsfertig war. In meinem Suff wählte ich die Nummer, die ich bereits auswendig kannte. »Paramount Hotel«, sagte der Telefonist am anderen Ende der Leitung. Nur zur Erinnerung: Es war etwa halb drei Uhr morgens in Los Angeles, sprich halb sechs Uhr früh in New York. An die genaue Zeit kann ich mich nicht mehr erinnern, weil mir Zahlen in meinem Zustand zu hoch waren. Guter Anfang. »Paramount Hotel, mit wem darf ich Sie verbinden?«, fragte der Telefonist also. Hey, ich war so hinüber, dass ich nicht einmal den Namen meiner Angebeteten herausbekam. Ernsthaft – es wäre verständlicher gewesen, wenn ich gebellt hätte. »Tut mir leid, Sir, aber könnten Sie das wiederholen?«, meinte der Typ am Telefon. Ich versuchte es noch einmal. Ohne Erfolg. »Sir, vielleicht könnten Sie den Namen buchstabieren.« (O Gott, Mann! Hab ein bisschen Respekt vor dir selbst und leg auf, Greg!) Aber das tat ich nicht, sondern versuchte zu buchstabieren. Endlich begriff er, wen ich sprechen wollte. Aber bevor er mich durchstellte, sagte er etwas wirklich Erstaunliches. »Sind Sie sicher, dass Sie dieses Gespräch führen möchten, Sir?«, wollte er wissen. Wie bitte? Soll das ein Witz sein? Mitten aus der trunkenen Finsternis sprach diese anonyme Stimme der Besorgnis zu mir. »Sind Sie sicher, dass Sie dieses Gespräch führen möchten?« Und ich dachte darüber nach. Nein, ich will dieses Gespräch nicht führen, dachte ich. Ich habe dieses Gespräch schon einmal geführt. Dieses Gespräch macht immer alles nur noch schlimmer. Es führt mich weiter und weiter von dem Punkt weg, an dem ich gern sein möchte – einem Punkt, wo Würde und Coolness vorherrschen. »Nein«, antwortete ich, »ich will dieses Gespräch nicht führen. Danke.« Ich legte auf und kippte um, voll bekleidet, aber wenigstens mit einem letzten unversehrten Fünkchen Würde.

Am nächsten Tag – ich war traurig und hatte einen Kater – rief ich mir die Stimme am anderen Ende der Leitung ins Gedächtnis. »Sind Sie sicher, dass Sie dieses Gespräch führen möchten?« Wäre es nicht toll, wenn man ständig eine solche Stimme im Kopf hätte? Den persönlichen Trennungsfreund, der dafür sorgt, dass man sich diesen Anruf, den unüberlegten Abstecher zum Haus der Geliebten oder die Entscheidung verkneift, ihre Klamotten anzuziehen und so zu tun, als wäre man sie, um sich in ihre Gedanken hineinzuversetzen? Das ist der Grund für dieses Buch. Dieses Buch ist diese Stimme. Wir sind die Freunde, die dafür sorgen wollen, dass eure Trennung halbwegs menschenwürdig über die Bühne geht. Trennungen tun verdammt weh, aber sie sind nicht das Ende der Welt. Der Schmerz geht vorüber, und wenn man richtig damit umgeht, kann eine Trennung sogar das Leben verändern. Unser Ziel ist es, euch zu helfen, eure Trennung zu einem Erlebnis werden zu lassen, das euer Leben zum Guten verändert. Schließlich seid ihr doch alle Spitzenfrauen, richtig?

Greg

Ein paar Worte vorab von Amiira

Es ist nach zwei Uhr früh. Du bist beim dritten Glas Wein. Trägst sein Sweatshirt, weil es immer noch nach ihm riecht. (Ehrlich gesagt, hat er eigentlich nie soooo gut gerochen, aber ich schreibe es trotzdem, weil ich es auch getan habe.) Ich war das traurigste Mädchen auf der ganzen Welt, mit einem gebrochenen Herzen und der Gewissheit, niemals über ihn hinwegzukommen. Ich war so unsterblich in einen Mann verliebt, der mir nicht das geben konnte, was ich von einer Partnerschaft brauche, dass ich ihn nicht nur geheiratet, sondern auch noch meinen letzten Funken Selbstwertgefühl über Bord geworfen habe, um ihn zu halten. Ich bin die Frau, die nicht nur unter einer ungesunden, demoralisierenden Beziehung gelitten hat, sondern auch noch zu ihm zurückgekehrt ist, in der Hoffnung, die Auszeit hätte ihn dazu inspiriert, mich so sehr zu lieben, dass er sich für mich ändern würde … oder es zumindest zu versuchen. Und soll ich euch etwas verraten? Es hat nicht funktioniert. Ich war außer mir vor Verzweiflung, Verwirrung und Wut – am Boden zerstört am Ende einer Beziehung, von der ich geglaubt hatte, sie würde für immer weitergehen. Ich habe meine Tränen in ein Glas Pinot Grigio nach dem anderen vergossen, habe schachtelweise Zigaretten geraucht, meinen Appetit eingebüßt, all meinen Schlaf und meine Energie. Ich habe mich gequält, habe Rückschläge eingesteckt, war genervt, habe professionelle Hilfe in Anspruch genommen, mich auf meine Freunde gestützt, bin ans andere Ende des Landes gezogen, habe mir Hunde zugelegt, neue Freunde kennen gelernt, exzessive Einkaufstouren veranstaltet. Ich hatte sogar neue Partner, die mich liebten, obwohl ich noch so tief in meiner Vergangenheit steckte, dass ich völlig unfähig war, ihnen zu geben, was sie sich von mir wünschten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich dieses Pferd noch geritten, nachdem es längst tot war beziehungsweise jemand anderen geheiratet hatte. Rein äußerlich hielt ich an der Illusion fest, ich sei längst über alles hinweg und das Ende unserer Ehe sei für alle Beteiligten das Beste – alles nur Schall und Rauch und leere Worte. Ein gebrochenes Herz zu haben, ist wie ein Rippenbruch. Von außen sieht alles ganz normal aus, aber innerlich schmerzt jeder Atemzug. Sagen wir einfach, mein Bruch brauchte sehr, sehr lange, um zu heilen.

Nun mag es euch überraschen, dass ich in allen anderen Lebensbereichen erfolgreich und selbstbewusst war. Ehrlich. Ich hatte einen Spitzenjob, verdiente eine Menge Geld, hatte viele Freunde, eine schöne Wohnung, coole Klamotten, einen erstklassigen Musikgeschmack etc … aber aus irgendeinem Grund dauerte es eine Ewigkeit, über diesen Kerl hinwegzukommen. Er war mein Kryptonit. Und wie Superman war auch ich in seiner Gegenwart machtlos. Aber wenn ihr die Filme gesehen habt, wisst ihr, dass Superman immer Mittel und Wege findet, um sich dem Einfluss von Kryptonit zu entziehen. Und zum Glück ist mir das auch gelungen.

Na ja, Kryptonit zu bekämpfen und über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen, sind unglaublich schwierige Aufgaben. Aber sie verleihen einem auch unglaublich viel Kraft. Doch der größte Erfolg ist die Tatsache, endlich wieder sein eigenes Leben führen zu können, ohne ständig Liebeskummer zu haben. Das ist das Ziel, und wir haben dieses Buch geschrieben, um euch dazu zu verhelfen. Ich war an dem Punkt, an dem ihr gerade seid – völlig am Ende und fassungslos, dass mein Leben nicht so verlief, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wisst ihr was? Sobald ich die Trennung überwunden, mein Leben neu und anders angepackt, klügere Entscheidungen getroffen und mehr für mich und von mir verlangt hatte, brach das Glück förmlich über mich herein. Heute läuft mein Leben besser, als ich es mir je hätte erträumen oder vornehmen können. Ich habe einen Mann, der mich vergöttert und dessen Liebe und Hingabe mich immer wieder umhaut. Ich habe zwei wunderschöne Töchter, die witzigsten und wunderbarsten Menschen, die ich je kennen lernen durfte. Ich habe die besten Freunde und die tollste Familie auf der Welt, für die ich jeden Tag dankbar bin. All das wäre mir entgangen, hätte ich mein Leben damit zugebracht, meinem Ex nachzuweinen und mich in meinem Kummer zu vergraben. Es ist, wie meine Großmutter immer gesagt hat: »Selbst mit aller Mayonnaise auf dieser Welt kannst du aus Hühnerscheiße keinen Hühnchensalat machen.« Haltet euch diese klugen Worte vor Augen, wenn ihr das nächste Mal über eure unbefriedigende Beziehung nachdenkt.

Alles Liebe, Amiira

Was auf euch zukommt

Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Spitzenfrau wie du den Hauptpreis in der Liebeskummerlotterie gezogen hat? Den scheinbaren Super-Jackpot des Schmerzes, den du mit niemandem zu teilen brauchst. Glaub bloß nicht, dass du allein damit bist.Tatsache ist – wie unsere Geschichten zeigen werden –, jeder hat so etwas schon einmal erlebt. Aber das Wichtigste ist Folgendes: DU WIRST ES ÜBERSTEHEN. Wie jeder Lotteriegewinner kannst du entweder den ganzen Batzen auf einmal einstreichen und dir überlegen, was du damit anfangen willst. Oder du lässt ihn dir in jährlichen Raten auszahlen, die du langfristig anlegst. Uns ist Ersteres lieber. Natürlich ist es weniger schmerzhaft, wenn man den Prozess über Jahre hinzieht, aber wenn du alles auf einmal nimmst, musst du dich entscheiden, was du damit anfangen willst – investieren, ausgeben, dich darin wälzen oder dich davon befreien.

Trennungen gehören zu den schlimmsten Dingen, die einem Menschen passieren können. Das ist uns klar, deshalb möchten wir deinen Liebeskummer keinesfalls verharmlosen.

Aber wir haben den Tonfall dieses Buches absichtlich humorvoll gehalten, um euch ein wenig von den überaus realen und überwältigenden Gefühlen abzulenken, die über euch hereinbrechen. Wir wollen euch ernst gemeinte Tipps und praktische Vorschläge mit auf den Weg geben, wie ihr mit dieser unerträglichen Situation umgeht, aber auch euer Wohnzimmer neu gestalten könnt. »Wie bitte?«, werdet ihr jetzt sagen. Ob ihr es glaubt oder nicht – all das ist Teil des Prozesses.

Wahrscheinlich lest ihr dieses Buch, weil ihr gerade verlassen worden seid, Liebeskummer habt, noch immer an eurem Expartner hängt oder alles zusammen. Vielleicht wart ihr auch diejenige, die Schluss gemacht hat, und habt nun Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung – auch darauf kommen wir zu sprechen, obwohl wir ziemlich sicher sind, dass es richtig war. Ob ihr »Es liegt nicht an dir, sondern an mir« zu hören bekommen oder es selbst gesagt habt, spielt keine Rolle, denn so schwer die Erkenntnis auch sein mag, eure Beziehung war offenbar nicht das Richtige. Wir wissen, dass ihr das Gegenteil hören wollt und hofft, dass wir euch sagen, es sei alles nicht wahr. Ihr wollt hören, dass er oder sie morgen an eure Tür klopft und bettelt, zurückkommen zu dürfen, so dass all der Kummer und Schmerz ein Ende hat. Oder dass es eine einfache Möglichkeit gibt, all die Probleme zu lösen, und dass ihr, wenn ihr euch nur noch etwas mehr Mühe gebt, trotzdem das glückliche Happyend bekommen könnt, das ihr euch immer gewünscht habt. Wir sollen euch sagen, dass Menschen sich ändern können – doch die Wahrheit ist: Es heißt Schluss machen, weil dann Schluss ist.

Selbst wenn ihr das jetzt noch nicht sehen könnt und am Boden zerstört seid, weiß es zumindest ein Mensch in eurer Beziehung tief in seinem Innern. Und wenn derjenige sie beendet hat, bedeutet das, dass er nicht versuchen will, sie wieder zu kitten.

Die Wahrheit ist, dass beim Thema Trennungen das Prinzip »Schwimm oder ertrink« gilt. Manche verbringen ihr ganzes Leben in einem tödlichen Strudel, weil sie nicht über eine verlorene Liebe hinwegkommen. Andere, allen voran ihr, liebe Leser, benutzt dieses Ereignis als Wendepunkt, um zu überdenken, neu aufzubauen und wahrscheinlich neu zu gestalten (das mit dem Wohnzimmer war kein Witz). Kurz gesagt: Trennung oder Chance auf einen Neubeginn – es ist eure eigene Entscheidung.

»Was berechtigt euch, mir Ratschläge zu erteilen?«, ruft ihr jetzt wahrscheinlich und erschreckt die anderen Kunden in der Buchhandlung. »Wieso sollte ich ausgerechnet auf euch hören?« Hey, ganz ruhig, alle schauen schon her. Wer wir sind? Zwei Menschen, die beide selbstbewusstseinszerschmetternde, beinahetodbringende, innereienzerfressende Trennungen durchlebt haben. Sagen wir einfach, sie waren von der wirklich üblen Sorte und haben uns wünschen lassen, wir könnten uns für den Rest unseres Lebens im Bett verkriechen. Zum Glück haben wir uns anders entschieden. (Denkt nur an all die wund gelegenen Stellen und die langen, klauenartigen Fingernägel, die wir inzwischen hätten.) Diese Trennungen haben uns am Ende zu unserer glücklichen Ehe verholfen. (Keine Sorge – wir werden euch nicht pausenlos Lobhudeleien über unsere tolle Ehe aufs Auge drücken. Es gibt nichts Schlimmeres als selbstzufriedene Ehepaare, die ständig schwärmen, wie super alles ist. Unserer Meinung nach ist es nur ein ganz wesentlicher Punkt, dass unser schlimmstes Erlebnis am Ende zu dem geführt hat, was wir beide als das Wunderbarste empfinden. Okay?)

Dieses Buch ist anders als Er steht einfach nicht auf dich, das darauf ausgerichtet war, euch zu helfen, wenn eure Beziehung nicht gut läuft oder euer Freund, na ja, eben nicht auf euch steht. Aber uns ist klar, dass es, obwohl man weiß, dass er nicht wirklich auf einen steht, trotzdem das Schwierigste sein kann, den Mut aufzubringen, die Beziehung zu beenden. Eine Trennung ist beängstigend, schmerzhaft, qualvoll und traumatisch – selbst wenn man in gewisser Weise weiß, dass man das Richtige tut – deshalb soll Schieß ihn einfach auf den Mond! Es heißt Schluss machen, weil dann Schluss ist dabei helfen, sich nicht nur aus einer unbefriedigenden Beziehung zu lösen, sondern sie auch zu verarbeiten, um bereit für die – besseren – Dinge zu sein, die das Leben für einen bereithält. Letzten Endes geht es darum, ob du dich selbst genug liebst, um der Tatsache ins Auge zu blicken, dass diese Beziehung nicht funktionieren kann. Es geht darum, sich vor Augen zu halten, dass sie einem nicht das gegeben hat, was man braucht und verdient, dass man Ballast abwirft und die Gelegenheiten nützt, die sich einem bieten. Denn so chaotisch die Situation im Moment auch scheinen mag, könnte sie sich als das Beste erweisen, was dir je passiert ist.

Ganz recht: besser als der Tag, an dem du in deine erste eigene Wohnung gezogen bist, diese Gucci-Stilettos im Ausverkauf aufgestöbert oder den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen hast oder was auch immer das Highlight deines Lebens ist. Sieh es doch mal so: Als du und dein Ex diese Beziehung eingegangen seid, wart ihr zwei brandneue Sportwagen, die Seite an Seite fuhren. Ihr wart beide cool, attraktiv, sexy und selbstbewusst, und die Fahrt war absolut irre. Nach einer Weile bist du nach rechts ausgeschert, er nach links, ihr hattet nicht mehr dasselbe Tempo, einer von euch hat ständig versucht, den anderen einzuholen, und am Ende hattet ihr die Wagen in den Graben und zu Schrott gefahren. Als die Versicherung zahlte, hat einer von euch beschlossen, sich einen neuen Wagen zuzulegen, statt den alten in die Werkstatt zu bringen und den Totalschaden reparieren zu lassen. Für diejenigen unter euch, die keinen Wagen besitzen, übersetzt sich diese Metapher so: Ihr und euer Ex (oder Demnächst-Ex) glaubt nicht länger daran, dass die Beziehung es wert ist, gekittet zu werden. Einer von euch will einen Neuwagen. Und wer will schon eine Beziehung, die trotz aller Reparaturversuche immer wieder streikt, wenn man gerade Gas geben will? Du jedenfalls nicht.

Es heißt Schluss machen, weil dann Schluss ist, und mithilfe dieses Buches wird dir klar werden, dass das sogar gut ist. Also, weiterlesen, Trennungsheldin! In der Not zeigt sich die wahre Größe! Die größten Herausforderungen bescheren einem die größten Erfolge im Leben oder so ähnlich.Viele von uns haben im Zuge des schmerzhaftesten Liebeskummers zu einem neuen Lebensweg und der wahren Liebe gefunden. Manche greifen sogar zu Stift und Papier und geben kluge Sprüche von sich, die euch in schweren Zeiten inspirieren oder auf die Nerven gehen. Also, legen wir los, denn es gibt nichts Schlimmeres als einen mit vermeintlich klugen Sprüchen gespickten Ratgeber. Und wir haben uns große Mühe gegeben, viel, viel mehr aus diesem Buch zu machen.

Dieses Buch umfasst einen Frage-Antwort-Teil, Arbeitsübungen, Geschichten aus erster Hand über Trennungen und den so genannten Psycho-Beichtstuhl, an den ihr euch wenden könnt, wenn ihr einen »Wenigstens halte ich mich halbwegs gut«-Kick fürs Selbstwertgefühl braucht. Die Fragen und Antworten in diesem Buch sind nicht nur das Resultat unserer eigenen Erfahrungen, sondern auch der von Freunden und das Ergebnis einer intensiven Recherche, in der wir über 500 Leute gebeten haben, uns die glorreichen Details ihrer traurigen, aber leider wahren Trennung zu schildern. Ihr, liebe Leserinnen, werdet froh sein, dass sie es getan haben. Und jetzt blättert um und läutet den Prozess ein, zu einem begehrenswerteren Selbst zurückzufinden.

Was, wenn ihr noch zusammen seid?

Das Wissen, dass eine Beziehung schlecht läuft, macht es nicht einfacher, sie zu beenden. Selbst wenn man zu der Erkenntnis gelangt ist, dass er nicht auf einen steht oder umgekehrt oder beide nicht aufeinander stehen, bedeutet das noch lange nicht, dass man der Beziehung den Gnadenschuss geben kann. Wir wissen das und bekennen uns schuldig, schon einmal in der Sackgasse gelandet zu sein, weil es zu schwer war, einen Schlussstrich zu ziehen. Es ist schwer, den Mut aufzubringen, die Behaglichkeit einer, wenn auch unbefriedigenden, Beziehung hinter sich zu lassen und zu riskieren, eine unbestimmte Zeit allein zu sein. Und es gibt jede Menge Argumente, es nicht zu tun. Ich will mir keine neue Wohnung suchen müssen. Ich habe nicht das Geld, um auf eigenen Füßen zu stehen. Ich möchte nicht ohne Begleitung auf der Hochzeit meiner Cousine auftauchen. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass er mit einer anderen zusammen ist.

Aber eines darf man nicht vergessen: Seine Zeit mit einer Beziehung zu verschwenden, die nichts bringt, ist, wie der Name schon sagt, Zeitverschwendung. Zeit, die man damit zubringen sollte, denjenigen zu finden, der sich als der perfekte Partner erweisen könnte. Letztlich bringt es nichts, an einer Beziehung festzuhalten – man zögert das Unvermeidliche nur unnötig heraus. Sich an eine Beziehung zu klammern, die bereits an der Herz-Lungen-Maschine hängt, lässt sie nicht wiederauferstehen. »Aber wie soll ich jemals darüber hinwegkommen?«, fragt ihr euch jetzt. Wir helfen euch dabei. Darum geht es in diesem Buch. Also, tut euch beiden einen Gefallen und macht dem Ganzen ein Ende. Greift zum Hörer und sagt ihm, dass ihr mit ihm reden müsst. Zieht den Stecker und geht mit uns den ersten Schritt in Richtung einer besseren, strahlenderen Zukunft.

Teil 1

Die Trennung

(Oder: Wie verdammt noch mal kann eine Spitzenfrau wie ich in einem derart lähmenden Albtraum stecken?)

Ort des Geschehens:Sein Apartment, abends

Ein attraktives Paar, Ende zwanzig, sitzt auf der Couch vor dem knisternden Kaminfeuer. Romantik pur. Er steht auf, geht nervös auf und ab und nimmt einen großen Schluck aus seiner Bierflasche.

ER: Es gibt da etwas, worüber ich mit dir reden muss.

(Sie stellt erwartungsvoll ihr Weinglas ab und checkt, ob der Lippenstift für den großen Augenblick sitzt.)

SIE: Wir können über alles reden. Das ist der Grund, weshalb wir so gut zueinander passen.

(Er geht noch immer vor ihr auf und ab, sucht nach den richtigen Worten.)

ER: Es ist nur ... wir sind schon eine ganze Weile zusammen. Und ich fand die Zeit mit dir immer sehr schön …

SIE: Ich weiß. Es ist, als wären wir füreinander geschaffen.

ER: Du bist ein ganz besonderer Mensch und wirst eines Tages eine wunderbare Ehefrau werden ...

SIE: (erwartungsvoll) Ja?

(Er geht vor ihr in die Hocke und nimmt ihre Hände. Sie kann kaum fassen, dass der große Moment gekommen sein soll ...)

ER: Nur eben nicht für mich. Ich finde, wir sollten auch mit anderen ausgehen ...

(Sie hat eindeutig nicht richtig zugehört, denn sie unterbricht ihn.)

SIE: Wahnsinnig gern! (Es dämmert ihr.) Moment mal, was hast du gerade gesagt?

ER: (erleichtert) Wirklich? Das ist toll! Ich dachte, du würdest ausflippen. Ich überlege schon seit Wochen, wie ich es dir sagen soll.

(Sie steht auf, geht in die Küche und reißt sämtliche Schubladen auf.)

ER: Was suchst du?

SIE: Etwas, womit ich dich schlagen kann.

1

Es heißt Schluss machen, weil dann Schluss ist

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH! Es tut so weh, verdammt noch mal! Bis ins Mark. Du hast es nicht kommen sehen. Du hast gewusst, dass es passieren wird. Du wolltest schneller sein als er. Du hast dich nur von ihm getrennt, bevor er sich von dir trennen konnte. Ihr wolltet doch für immer zusammenbleiben. Eigentlich konntest du ihn sowieso nie richtig leiden. Er konnte wahnsinnig gut küssen. Der Sex war nie besonders toll. Du mochtest seine Familie wirklich gern. Er hat deine Freunde gehasst. Du fandest seine Schuhe fürchterlich. Er fehlt dir sooooo sehr. Kein Zweifel – Trennungen sind eine üble Sache. Und jetzt hast du einen dämlichen »Trennungsratgeber« in der Hand, weil du, ganz ehrlich, alles tun würdest, um dich nicht länger so fühlen zu müssen. Vielleicht wirft dieses Buch Licht auf das, was du gerade durchmachst. Vielleicht findest du heute Nacht ja etwas Schlaf. Oder es sorgt dafür, dass du nicht mehr die ganze Zeit nur schläfst.

In den ersten Tagen und Wochen nach einer Trennung muss man sich über eines klar werden: Manche Dinge können und sollten nicht rückgängig gemacht werden – besonders nicht die Entscheidung dieses Penners, dich sitzen zu lassen, oder die Tatsache, dass er dich gezwungen hat, ihn sitzen zu lassen. Es ist aus einem ganz bestimmten Grund vorbei, und selbst wenn du es leugnest, weißt du tief in deinem Innern, warum es dazu gekommen ist. Selbst wenn du sprachlos vor Verblüffung über seine Entscheidung bist, Schluss zu machen, reduziert sich das Ganze jedes Mal auf dieselbe Tatsache: Eure Beziehung ist trotz aller Versprechen nicht länger das Richtige für einen von euch oder beide. Sie ist zerbrochen. Am Ende. Das macht es nicht leichter, mit der Trennung und der überwältigenden Traurigkeit umzugehen, aber diese Traurigkeit ändert nichts daran, dass es vorbei ist. Wenn ihr an den Punkt gelangt seid, an dem einer oder beide es für besser halten, getrennte Wege zu gehen, lassen sich die Risse in einer Beziehung nicht leugnen. Und ab sofort bist du nicht die Frau, die sich mit etwas Kaputtem zufriedengibt oder sich an Angeschlagenes klammert – egal ob es sich um ein Radio, ein Paar Schuhe oder eine Beziehung handelt. Dein Leben ist kein Flohmarkt. Es ist Zeit, sich von all dem Angeschlagenen zu trennen, das dich seit Tagen, Monaten oder gar Jahren belastet, und die Entscheidung zu treffen, sich nach etwas umzusehen, das funktioniert und zwar auf diese entspannte, unaufgeregte, so-reibungslos-dass-ich-nicht-maldarüber-nachzudenken-brauche Art. Man gewinnt keinen Preis dafür, weil man der Erste ist, dem klar wird, dass man nicht zueinander passt. Stattdessen hat man lediglich ein schlechtes Gewissen, weil man seinem Partner wehgetan hat. Deshalb ist es trotz der noch so tiefen Verletztheit das Beste, diese zerbrochene Beziehung hinter sich zu lassen, selbst wenn man erst jetzt mitbekommt, dass sie zerbrochen ist.

»Aber manche Dinge lassen sich doch reparieren«, sagst du vielleicht. Das stimmt, aber kann deine Beziehung repariert werden? Alles ist möglich, wir halten es jedoch für eher unwahrscheinlich. Normalerweise hat derjenige, der eine Trennung für den richtigen Schritt hält, eher Recht, auch wenn es sich im ersten Moment falsch anfühlt. Denn eine Beziehung lässt sich nicht kitten, es sei denn, zwei Menschen ziehen sich einen Overall an und machen sich mit Klebeband, Superkleber und einer ordentlichen Portion Entschlossenheit an die Arbeit. Noch mehr Argumente gefällig? Wie wär’s damit: Der Mensch, den du liebst, hat dich, dieses wunderbare Geschöpf, und eure Beziehung genau angesehen und »Nein, danke, ich versuche mein Glück anderswo« gesagt. Oder du hast es zu ihm gesagt. Wie auch immer – das allein sollte dir vor Augen führen, dass ihr nicht das perfekte Paar wart und eure Beziehung es nicht wert ist, dafür in einen Overall zu schlüpfen. Jeder, der dich und eure Beziehung als entledigungswürdig betrachtet, ist deine Zeit und deine Tränen nicht wert.

Im Moment versucht dein Gehirn fieberhaft, Gründe zu finden, weshalb ihr noch zusammen sein solltet. Dein Herz tut weh, und dein Verstand sucht nach Möglichkeiten, wie du den Schmerz vertreiben kannst. Aber vergiss nicht – jede Begründung, die du anführst, ist in Wahrheit irrelevant. Die Realität ist, dass ihr trotz aller Gemeinsamkeiten eines nicht gemeinsam habt – den Glauben daran, dass diese Beziehung funktionieren kann. Das, Schatz, übertrumpft eure gemeinsame Liebe für Hundebabys, für die Dave Matthews Band und für die mexikanische Küche.

Es ist nicht schwer, sich das Hirn zu zermartern und nach Gründen zu suchen, weshalb ihr beide es nicht geschafft habt, aber manchmal lautet die einfachste Antwort: Die Menschen begegnen einander und trennen sich wieder. Es ist das ewige Wechselspiel, das seit Menschengedenken existiert. Manche Reisen dauern kürzer an, manche über ein ganzes Leben. Dasselbe gilt für Freundschaften. Wir binden uns an das Vertraute und klammern uns manchmal an Sicheres und Vorhersehbares, auch wenn es nicht gut für uns ist. Ein Großteil des Schmerzes, den du im Moment spürst, ist in Wahrheit Angst. Angst vor Veränderungen, Angst vor dem Alleinsein, keinen anderen Menschen zu finden, den man lieben kann, Angst davor, sich mit anderen Dingen beschäftigen zu müssen. Wir haben Angst vor dem Unbekannten. Die Antwort auf all die Fragen, die dir im Kopf herumgehen – Was soll ich an den Wochenenden machen? Werde ich jemand anderen kennen lernen? – lautet: »Du wirst es erst wissen, wenn es soweit ist.« Das ist hart und beängstigend. Für den Moment solltest du dich auf das konzentrieren, was du weißt: dass du und er nicht länger an eine Zukunft eurer Beziehung glauben. Sie ist zerbrochen, und je länger ihr in dieser Sackgasse bleibt oder eure Tage damit zubringt, ihr nachzutrauern, umso weniger Zeit habt ihr, eine wirklich tolle Partnerschaft einzugehen.

Also, hol tief Luft, wappne dich und sei dir darüber im Klaren, dass es noch eine ganze Weile wehtun wird. Es gibt kein schnelles Heilmittel für den tiefen Schmerz des Liebeskummers, obwohl wir versuchen, ihn dir mit diesem Buch einfacher zu machen. Du wirst dich hundsmiserabel fühlen und die gesamte Gefühlsskala durchleben. Zickig, launisch, wütend, deprimiert, übel vor Kummer – alles. Offen gestanden ist die Zeit, die man braucht, bis man sich wieder gut fühlt, proportional zum Ausmaß des Kummers, den du jetzt empfindest, besonders wenn du diejenige bist, mit der Schluss gemacht wurde. Denn letztendlich hat dich jemand, den du geliebt und geschätzt und dem du vertraut hast, zurückgewiesen, und das ist wirklich übel. Es ist schwer, so etwas nicht persönlich zu nehmen. Aber – und das ist wirklich wichtig – Tatsache ist: Dein Ex hat sich im Hinblick auf dich geirrt. Denn nur weil eure Beziehung gescheitert ist, bedeutet das nicht, dass du mies bist. Was auch zwischen euch vorgefallen sein und was du oder er falsch gemacht haben mag – du bist immer noch eine tolle Frau. Obwohl du es jetzt vielleicht nicht glaubst, ist diese Trennung der erste Schritt in die Richtung, jemanden zu finden, der dich und deinen tollen Charakter auch verdient.

Aber, Greg, ich hab da eine Frage …

Wie kann eine Beziehung ohne jede Vorwarnung in die Brüche gehen?

Lieber Greg,

mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen und hatten immer eine perfekte Beziehung. Letztes Jahr sind wir zusammengezogen und haben sogar über Heiraten, Kinderkriegen und all das geredet. Vor Weihnachten ist er mit mir losgezogen, um Verlobungsringe anzuschauen, deshalb dachte ich natürlich, ich wüsste, was in diesem Jahr für mich unterm Baum liegt. Da ich dachte, er schenkt mir einen Verlobungsring, habe ich mein Konto geplündert und ihm einen Plasmafernseher gekauft. Er war völlig schockiert, als er am Weihnachtsmorgen sein Paket aufmachte und den Fernseher sah. Aber das war nichts im Vergleich zu meinem Schock, als ich sein Päckchen ausgepackt habe – ein Kaschmirpulli und eine Halskette! Wie bitte? Am nächsten Tag sagt er zu mir, er sei sich nicht sicher, ob ich »die Richtige« bin, und wir sollten uns eine kleine Auszeit nehmen, um in Ruhe über alles nachzudenken!! Jetzt hat er das Apartment und den Fernseher, dessen Raten ich den Rest meines Lebens abzahlen muss! Ich habe versucht, ihm vor Augen zu führen, wie gut wir uns immer verstanden haben und dass die Hochzeit seine Idee gewesen sei, aber er entschuldigt sich ständig nur und meint, er brauche Zeit für sich. Wie kann einen jemand am einen Tag heiraten und am nächsten völlig grundlos nicht mehr mit einem reden wollen? Was kann ich tun, damit ihm klar wird, dass wir zusammengehören?

ENDE DER LESEPROBE

Die Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel »It’s Called a Breakup Because It’s Broken« bei Broadway Books, an imprint of The Doubleday Broadway Publishing Group Ltd, a division of Random House, Inc., New York.

Dieses Buch ist 2007 unter dem Titel »Nein, ihr könnt nicht Freunde bleiben!« erschienen.

3. Auflage Taschenbuchausgabe Februar 2009 bei Blanvalet, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, München. Copyright © by Greg Behrendt und Amiira Ruotola-Behrendt 2005 Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe 2007 by Verlagsgruppe Random House GmbH Umschlaggestaltung: HildenDesign, München Umschlagmotiv: Greg Paprocki; Photodisc/Getty Images ES · Herstellung: RF Satz: Uhl + Massopust, Aalen

eISBN 978-3-641-17739-3

www.blanvalet.de

www.randomhouse.de