Schöne Körper - Manuela Jäger - E-Book

Schöne Körper E-Book

Manuela Jäger

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Beschreibung

SCHÖNE KÖRPER ist ein Fotoprojekt für Frauen und Männer. Denn nicht nur wir Frauen haben oft ein Problem mit unserem Körper und sind ständig darum bemüht, ihn zu optimieren, auch immer mehr Männer fühlen sich von dem Ideal, das sich die Werbung für uns ausgedacht hat, unter Druck gesetzt. SCHÖNE KÖRPER zeigt uns, wie wir sind. Das heißt nicht, dass ich komplett auf Bildbearbeitung verzichtet habe, ich habe sie genutzt, um unsere Vorzüge herauszuheben. Das ist erlaubt, oder?!

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Seitenzahl: 53

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Manuela Jäger-Müller

SCHÖNE KÖRPER – EIN FOTOPROJEKT

SCHÖNE KÖRPER ist ein Fotoprojekt für Frauen und Männer. Denn nicht nur wir Frauen haben oft ein Problem mit unserem Körper und sind ständig darum bemüht, ihn zu optimieren – auch immer mehr Männer fühlen sich von dem Ideal, das sich die Werbung für uns ausgedacht hat, unter Druck gesetzt.

SCHÖNE KÖRPER zeigt uns, wie wir sind. Das heißt nicht, dass ich komplett auf Bildbearbeitung verzichtet habe. Ich habe sie genutzt, um unsere Vorzüge herauszuheben. Das ist erlaubt, oder? Aber wie ist SCHÖNE KÖRPER eigentlich entstanden?

DAS INTERNET IST SCHULD!

Es war ein lauer Frühsommerabend im Mai 2014. Die Kinder schliefen endlich und der Mann schob beim Snooker eine ruhige Kugel. Der Hund schnarchte im Körbchen und ich hatte endlich Zeit für wirklich wichtige Dinge, wie z.B. Facebook. Eine befreundete Fotografin spülte mir das Video von einer Australierin in meine Timeline. Die Lady heißt Taryn Brumfitt.

Taryns Geschichte fand ich unglaublich faszinierend. Diese hübsche Frau hatte ihr Leben lang schon ein Problem mit ihrem Körper. Wie so viele Frauen fand sie sich zu dick. Durch hartes Training verwandelte sie sich zwischenzeitlich in ein stählernes Bodybuilding-Kunstwerk, doch zufriedener wurde sie dadurch nicht. Erst die Geburt ihrer Tochter brachte Taryn zu der Frage: „Wie sollte sie ihrer kleinen Tochter beibringen sich selbst zu lieben, wenn sie das bis jetzt selbst nicht geschafft hatte?“

Taryn postete ein Vorher-Nachher-Foto auf ihrer Facebook-Seite. „Vorher“ war sie mit ihrem muskulösen Bodybuilding-Körper im silbernen Bikini zu sehen. „Nachher“ zeigte sie sich nackt, mit einigen Kilos mehr.

DAS UNGEWÖHNLICHE DARAN?

Erstens: die Reihenfolge. Vorher trainiert, nachher vollschlank. Das ist ja normalerweise umgekehrt.

Am schönsten sind wir, wenn wir niemandem gefallen wollen.

Zweitens: der Gesichtsausdruck. Frau Brumfitt lächelt im Muskelbody genauso fröhlich wie im füllig-weichen Mutterkörper. Die Werte, die uns in Frauenzeitschriften und auf Werbeplakaten vermittelt werden, verlangen aber etwas anderes:

Nämlich, dass man vorher dick und traurig und nachher dünn und glücklich ist. Insofern war das Foto von Taryn Brumfitt eine Revolution.

„Man darf in seinem Körper glücklich sein – jederzeit – egal in welchem Zustand er sich gerade befindet!“…

…war die Aussage des Fotos. Dieses Gefühl möchte auch ich anderen Menschen vermitteln, Menschen wie Du und ich, denn wir alle sind schön. Unser Körper gehört zu uns und macht uns aus, mit all seinen Narben oder Makeln.

Mit diesem Projekt versuche ich, das Körpergefühl der Menschen wieder ins richtige Licht zu rücken und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Inhalt

Kerstin S.

Guido A.

Franziska B.

Stephanie B.

Angelika A.

Kay L.

Franziska B.

Tobias B.

Benjamin S.

Birgit B.

Britta H.

Stephanie Z.

Kerstin C.

Felix H.

Ute & Lisa D.

Cordula F.

Norbert M.

Michaela L.

Nicole B.

Sandra F.

Denise H.

Aline K.

Simone S.

Celine P.

Marie L.

Rosi L.

Michelle N.

Annika & Jeanette L.

Doris R.

Petra R.

Julio & Nicole F.

Sonja L.

Eileen S.

Dagmar S.

Marie und Andreas K.

Tanja T.

Susanne B.

Kerstin S.

17. MAI 2014, 14.56 UHR

*PING* der Messanger meldet eine neue Nachricht!!!! „So Schnucki, Du hast mal wieder laut „hier“ geschrien und nun melde ich mich tatsächlich bei Dir. Es geht um die Nackedeiaktion.

Bist du wirklich willig? …“

Ich soll die Erste einer großen Sache werden….OK!

Nicht lange drüber nachgedacht und mitgemacht!

Ich kenne Elas gute Ideen und auch die Umsetzung ist immer großartig. Auch habe ich schon immer mal drüber nachgedacht, mich von ihr ohne Bekleidung in Szene setzen zu lassen. Aber hallo, dafür fehlte mir immer der Mut. Und ich habe keine Ahnung wie sich das mal eben so einfach ändern konnte…aber mir was klar, da mach ich mit und alle Welt wird es sehen.

Ich habe im Laufe der Jahre einige Höhen und Tiefen in Punkto Gewicht mitgemacht und mein Körper trägt diese Spuren. Lange habe ich sehr gelitten und mich verhüllt. Ich weiß nicht was es war, aber es kam die Zeit da war mir das nicht mehr wichtig und ich lernte schnell, dass ich auch so wie ich bin angenommen, gemocht und auch geliebt werde.

Ich kenne das Gefühl in sich selbst zu stecken und sich „hässlich“ zu fühlen. Ich weiß, dass es da draußen sooooooooo unendlich viele Menschen gibt, die dieses Gefühl haben und darunter leiden!

Ich finde es großartig, was dieses Projekt hier bewirkt und ich habe meinem Mut zusammengerafft, das Pony geschnappt und mit ihm zur Weide geritten…

Das Ergebnis ist Waaaaaahnsinn!

Damit meine ich nicht nur das Bild an sich, nein, ich meine damit die Wirkung auf mich und auch auf mein Umfeld. Es gibt Kraft und Mut an sich zu glauben und sich so zu akzeptieren, wie man ist. Und wir sind…

… schön

… einzigartig

… mutig

… nicht die „Norm“

… stark

… besonders

…!!!

Ich möchte mich bei Ela herzlich bedanken, für ein neues Gefühl und etwas mehr Glaube an mich selbst! Weiter so!!!!!!

Ich hoffe, es wird viiiiiiele, viele weitere Unterstützer dieser guten Sache geben.

Ebenfalls Hut ab vor all denen, die nach mir den Mut hatten und sich dieser großartigen Idee geöffnet haben und ein Zeichen damit setzen!!!

Guido A.

„Was bringt einen erwachsenen Mann dazu, sich bei fünf Grad plus nackt mit drei Bären auf einen Acker zu setzen?“ Gegenfrage: „Was könnte ihn abhalten?“

Ich habe von dem Projekt SCHÖNE KÖRPER gelesen und fand es direkt sehr faszinierend.

Überall werden nur perfekt gestylte Menschen gezeigt und als das normale vorgeführt. Auch wenn sie einem andauernd vor Augen geführt werden, sind sie alles andere als normal. Du und ich, wir sind normal. Jeder für sich.

Meine Physiotherapeutin hat heute gestaunt, was für einen langen Rücken ich habe. Na und, dafür sind die Beine kürzer. Neulich hat mich eine Fotografin informiert, ich hätte einen an der Waffel. Egal, ich habe die Plüschbären trotzdem mit zum Shooting genommen.

Ich bin mit meinem Körper zufrieden.