Schönheit mit Schalom - Christiane Leimbach - E-Book

Schönheit mit Schalom E-Book

Christiane Leimbach

0,0
5,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Dieses Buch will helfen, das Trauma des Holocaust im jüdischen Messias zu überwinden und zu heilen. Auch offene und verborgene deutsche Schuld wird benannt, aber auch Möglichkeiten zu ihrer Überwindung werden offengelegt. Das Buch will aber noch mehr Facetten des Lebens öffnen, weil der Holocaust nicht die endgültige Entscheidung Gottes über Juden ist. Durch Lebensfreude, Genuss, Versöhnung und Vergebung und guten Sex kann eine ganzheitliche Heilung erfolgen und Schönheit genossen und erlebt werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 84

Veröffentlichungsjahr: 2021

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



SCHÖNHEIT MIT SCHALOM

Heilung jüdischer und deutscher Wunden

Christiane Leimbach

Impressum

© 2021 Christiane Leimbach

Autor: Christiane Leimbach

Umschlaggestaltung, Illustration: Wolfgang Pelz

Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

Paperback:

978-3-347-29003-7

Hardcover:

978-3-347-29004-4

E-Book:

978-3-347-29005-1

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar

Inhaltsverzeichnis

Schönheit mit Schalom

Heilung jüdischer und deutscher Wunden

Vorwort

Attraktivität

Aussehen

Gastfreundschaft

Bitterkeit

Burn-Out

Deutsch sein

Essen und Reden

Geniessen

Mein Trauma und seine Heilung

Holocaust

Erfüllte Prophezeiungen

Mein Traum

Deutsche und jüdische Seite?

Israel

Konflikte

Licht

Nachhaltigkeit

Nazi-Geist

Öl

Opferrolle

Über den Antisemitismus

Sexualität

Wie man Alter und Tod bewältigt

Mama

Mammele lebt - und stirbt

Nachwort

SCHÖNHEIT MIT SCHALOM

Heilung jüdischer und deutscher Wunden

Vorwort

Ich danke dem Gott Israels dafür, dass er sein Volk Israel erschaffen hat. Israel danke ich für die großen geistlichen Gaben, die ich von ihm empfangen durfte: Die Bibel mit ihren 5 Büchern Moses, den Propheten und den Schriften und dem Neuen Testament (hebr. Brit Chadascha)Die Liebe dieses Gottes hat mein Leben verändert, befreit und geheilt. Wenn es diesen Gott und dieses Volk nicht geben würde, würde die ganze Welt immer noch Sonne, Mond und Sterne anbeten.

Attraktivität

Wollen wir nicht alle attraktiv und schön sein? Sicher wollen wir das – sowohl Männer als auch Frauen, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Schließlich sind unsere Vorvorfahren Eva und Adam im Paradies in makelloser Schönheit erschaffen worden. Sie lebten in einer engen Liebesbeziehung mit Gott.

Nach ihrer Sünde mussten sie den Garten Eden verlassen, ein tiefer Riss ging durch ihr Leben. Das was da geschah, war „unschön“. Das Gefühl der Geborgenheit, des Angenommen Seins, war zerstört.

Viele Menschen versuchen diesen Bruch durch Erfolg, gutes Aussehen, Geld und Macht in verschiedensten Formen zu heilen. Häufig gelingt das nur sehr unvollkommen.

Im Folgenden erkläre ich, wie Heilung dieses Bruchs für verschiedene Aspekte unseres Lebens geschehen kann, wie wir uns wieder unserer ursprünglichen Attraktivität und Schönheit annähern können.

Ein gewisser Schwerpunkt liegt dabei speziell für jüdische Freunde auf der Heilung des Holocaust-Traumas. Hier wird auf neue, überraschende Erkenntnisse hingewiesen, um die ich lange und schmerzlich gerungen habe. Ich hoffe damit, zur inneren Heilung jüdischer Freunde beizutragen, damit in die jüdische Seele Schönheit mit Schalom einziehen kann.

Ich habe mich jedoch bewusst dafür entschieden, mich mit meinen Ausführungen nicht ausschließlich dem Holocaust zu widmen, weil ich nicht glaube, dass dieser mit seinen schrecklichen Konsequenzen die endgültige und ausschließliche Befindlichkeit des jüdisches Volkes ist, sondern dass Gott eine viel bessere Zukunft für sein Volk hat. Dafür müssen jedoch bestimmte Schritte unternommen werden, die dann zur Heilung führen können.

Aussehen

Hat Ihr Aussehen Sie schon mal zur Verzweiflung getrieben?

Finden Sie sich zu dick, zu dünn, Ihre Figur unförmig, Ihre Haut fahl, ohne Frische, ohne Ausstrahlung?

Dann stellen Sie sich doch einmal nackt vor den Spiegel – so wie Gott Sie geschaffen hat. Fürchten Sie sich nicht vor dem, was Sie sehen. Auch wenn Sie zu dick sein sollten, zu viele Falten haben oder sonstige körperliche Mängel: Gott liebt Sie so wie Sie sind. Nehmen Sie sich erst mal so an, wie Sie jetzt sind Das ist die Basis für eine positive Veränderung.

König David hat Psalm 139 gedichtet:

„Ich danke dir, dass ich wunderbar geschaffen worden bin! Wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele!“

Das sollten Sie laut aussprechen – am besten jeden Tag. Viele Übergewichtige hassen ihren dicken Körper und dieser Selbsthass führt zu so viel Frust, dass Stress-Essen die Folge ist.

Lieben Sie sich und Ihren Körper und nehmen Sie sich auch trotz Ihrer Makel an. Gott liebt Sie auch so, wie Sie jetzt sind. Bitten Sie ihn doch, Sie und Ihren Körper in das Bild zu verändern, das er von Ihnen hat.

Schaffen Sie kein eigenes Bild von sich. Manche jungen Frauen wollen ein super dünnes Model sein. Wir sollen nicht dick und übergewichtig sein, aber ein krankhaftes Hungern, um Modellmaße zu erreichen, kann zur Selbstzerstörung, Zerstörung aller sozialer Beziehungen, Eheproblemen und Magersucht führen.

Auch jüdische Freunde können unter ihrem Aussehen leiden. Nehmen Sie sich bewusst an als Jüdin, als Jude, gerade auch mit Ihrem jüdischen Aussehen. Sie gehören zu dem von Gott erwählten Volk. Ein Sprichwort besagt, dass Gott 99% aller Schönheit über das jüdische Volk ausgegossen hat. Nehmen Sie diese Schönheit bewusst wahr und genießen Sie sie.

Gastfreundschaft

Gastfreundschaft wird schon lobend in der Bibel erwähnt. Wer gastfreundlich ist, nimmt vielleicht Engel auf, wie einst Abraham. Ich habe auch schon viele Engel gastfreundlich bewirtet. Auch, wenn sie sich nicht immer wie Engel benommen haben. Wenn ich Schabbat mit einem Ehepaar gefeiert habe, sowohl die Wohnung als auch Speisen und Getränke liebevoll arrangiert habe und die beiden sich dann fürchterlich gezankt haben und mich verwirrt und zornig zurückgelassen haben – dann, ja dann hatte ich auch schon mal Schwierigkeiten mit meiner eigenen Gastfreundschaft.

Aber nein, ich entschied mich, unendlich viel mehr Spaß und Freude als Ärger dabei gehabt zu haben.

Neulich bewirtete ich einen sächsischen Herrn. Ich liebe ja das Volk der Sachsen und finde, die Beziehungen zwischen Berlinern und Sachsen sollten unbedingt verbessert werden. So habe ich mich entschlossen, das Sächsische zu erlernen, um mit diesem schönen Volk besser kommunizieren zu können. Zu meinem Geburtstag erbat ich von besagtem Herrn das Buch „Sächsisch für Anfänger“, Thomas Nicolai, Langenscheidt, 2018.

Mein sächsisches Lieblingswort ist „Ei forbibsch“, was auf Hochdeutsch ungefähr heißt: „Donnerwetter“.Dies habe ich auch immer wieder voller Begeisterung gesagt, bis mir besagter Herr wutentbrannt erklärte, „ei forbibsch“ sei mega-out in Sachsen, man sage es gar nicht mehr, nein gar nicht mehr. „Das ist ein völlig unmodernes Wort in Sachsen!“

Ich will das Wort aber behalten. Wenn ich schon Sächsisch lerne, will ich mein Lieblingswort behalten!

Der Herr und ich tafelten zusammen und aßen meinen köstlichen käseüberbackenen Hokaidokürbis, von dem er auch ganz begeistert war. Außerdem führten wir uns „in Massen“ Walnüsse zu, die von einem heimischen Walnussbaum seines sächsischen Gartens stammten und tranken dazu einen vorzüglich Bio-Rebensaft, der auch aus Sachsen importiert. war. Plötzlich sprach er energisch Folgendes zu mir:

„Du musst aufhören so viele Walnüsse zu essen, du wirst zu dick!“

Na ja, ich muss zugeben, dass ich mich schon von diesem Herrn gekränkt fühlte, schließlich hört keine Frau gerne von einem Mann, dass sie zu dick sei. Aber vielleicht hatte er ja auch ein bisschen recht.

Die Weinflasche aus dem Land der Sachsen war so hübsch gestaltet, dass ich sie nicht weggeworfen habe, sondern aufbewahre. Ich stelle eine Rose hinein und segne leise Sachsen aber auch meine geliebte Stadt Berlin. Mögen die berlinisch-sächsischen Beziehungen doch gesegnet werden!

Ich genieße meine Gäste, auch wenn sie leider manchmal ungenießbar sein können – aber, wenn ich ehrlich bin: Das kann ich manchmal auch sein. Viele meiner Gäste sind aber wunderbar. Mit einigen bin ich schon im Hof meines Hauses herumgelaufen, wir haben die israelische, deutsche und andere Fahnen geschwenkt, über Gott und die Welt diskutiert und die herrlichsten Speisen verzehrt.

Von Küchenkenntnissen verschiedenster Art lass ich mich immer wieder zu köstlichen und kreativen Gerichten hinreißen. Ja, ich koche leidenschaftlich gern. Einmal für mich, aus Liebe zu mir selbst. Aber auch für meine Freunde stelle ich mich gern an den Kochtopf und koche und schnipple stundenlang wie eine jiddische Mamme.

Als „Tafelmusik“ singen wir gerne herrliche messianische Lieder.

JA, ICH LIEBE MEINE GÄSTE!!!!!!!!!!!!

EI FORBIBSCH!!!!!!!!!!!

Bitterkeit

Wissen Sie, dass Bitterkeit der schlimmste „Schönheitsfresser“ ist? Ich habe in Berlin schon Frauen gesehen, die sehr elegant gekleidet waren. Die Kleidung schien von berühmten Designern zu sein.

Das Gesicht einer Dame war eine perfekt geschminkte Maske. Leider hatte sie einen Ausdruck von bitterer Schärfe im Gesicht, der dieses positive Outfit zerstörte.

Aber Bitterkeit kann nicht nur ein Makel der Reichen sein. Fast alle Menschen haben damit zu kämpfen. Häufig gibt es Verletzungen in unserem Leben, die noch nicht geheilt sind. Manchmal hat es schon einen Liebesmangel in unserer Kindheit gegeben. Auch durch fehlgeschlagene Partnerschaften oder auch durch Selbsthass können schlimme Verletzungen entstehen. Letzteres kann stattfinden, wenn wir uns selbst Sünden nicht vergeben können oder wenn wir zu perfektionistisch sind, uns selbst zu immer größeren Leistungen antreiben und nie zufrieden sind mit uns selbst.

Oder weil wir anderen, die uns verletzt haben, nicht vergeben können. Auch mir ist das passiert. Ich wurde sogar depressiv und hatte mit Selbstmordgedanken zu kämpfen und konnte keine Heilung für meine inneren Verletzungen finden. Mir ging es erst dann besser, als ich die Entscheidung traf, zu vergeben. Trotzdem waren meine Gefühle nicht geheilt. Heilung trat erst dann ein, als ich die Person, die mich verletzte segnete. Aus mir selbst heraus hätte ich dies allerdings nie gekonnt.

Ich bat Jesus, auf hebräisch Jeschua, um Hilfe. Er ist der jüdische Messias, der für meine Sünden als Lamm ohne Fehl und Tadel geopfert wurde, als Sse Elohim, Lamm Gottes.

Durch ihn habe ich wahren Frieden erfahren. Trotzdem traten in meinem Leben noch schwere Konflikte und Verletzungen auf.

Mir half ein Gebet weiter, das ich fast jeden Tag bete und dass ich Ihnen auch empfehle:

Ich segne und vergebe….(Namen der verletzenden Person)

Ich bitte um Vergebung für meine Bitterkeit und meinen Hass gegenüber … (Name)

Jeschua-Jesus bitte heile unsere verletzte Beziehung und schenke uns neue Liebe füreinander

Burn-Out

Immer mehr Menschen leiden unter Burn-Out. Das kann definiert werden als die mangelnde Fähigkeit, sich und andere zu lieben und sich selbst noch bestimmte Leistungen zuzutrauen. Zu Beginn dieser Symptomatik zwingen sich die Betroffenen aus Angst, möglichst noch mehr zu arbeiten und auch in Beziehungen zu sich selbst oder zu anderen „perfektes Auftreten und perfekte Leistung zu erbringen“. Aber das erhöht die Drehzahl so sehr, dass wir immer mehr nachlassen und – wenn nicht vorher ein Stopp gesetzt wird – der Zusammenbruch unvermeidlich ist.

Häufig glaubt man, dass Überforderung, schlechte Beziehungen, Stress und Streit die Ursachen für den Burn-Out sind.