Seelenschwingung - Thomas Hermert - E-Book

Seelenschwingung E-Book

Thomas Hermert

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Beschreibung

Ein Buch über die technischen Möglichkeiten eines speziellen Biofeedback Systems, das verbreitet als Aurafotografie bekannt ist. Es erfolgen weitere Erläuterungen und Anschauungen zu Themen wie Nahtodeserfahrungen, außerkörperliche Erlebnisse und anderen außergewöhnlichen Wahrnehmungen des menschlichen Bewusstseins.

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Seitenzahl: 203

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Inhalt

Teil - Technische Möglichkeiten, Energie- und Bewusstseinsphänomene

Alles Elektrizität?

Energiesysteme durchdringen uns

Informationsübertragung im Lebewesen - nur teilweise entschlüsselt

Eine ältere Theorie - bis heute ein Mysterium: Morphogenetische Felder

Spirituelle Erfahrung und unbeantwortete Fragen

Grenzbereiche - Außerkörperliche Erlebnisse

Schamanismus, Traumarbeit und Psychotherapie

Berührungspunkte von Diesseits und Jenseits

Viele Systeme nebeneinander

Unbekanntes Zusammenspiel verschiedener Ebenen:

Vitalsystem und Bewusstsein

Wer heilt wen?

Teil - Aurafotografie und Deutung der Aurafarben

Rot

Orange

Gelb

Beispiele: Mangel – Vitalität

Grün

Blau

Violett

Beispiele: Auswirkungen äußerer Einflüsse

Wie schnell ändern sich die Farben?

Beispiele: Veränderung der Farben durch innere Prozesse

Geisterfoto?

Beispielfotos

1. Teil

Technische Möglichkeiten, Energie- und Bewusstseinsphänomene

Nach über zwölf Jahren Arbeit mit der Aurafotografie habe ich mich 2014 dazu entschlossen, einige meiner Erfahrungswerte zusammenzufassen und den relativ wenigen Werken, die zu diesem Thema existieren, ein weiteres hinzuzufügen. Ich werde im Folgenden versuchen, die zugrunde liegende Technik zu beschreiben und natürlich das Endprodukt, welches mit einer Aurakamera produziert wird, das eigentliche Aurafoto, anhand von Beispielen zu erläutern. Ferner sollen Vorurteile und Phantasievorstellungen realen Möglichkeiten, welche das beleuchtete technische Verfahren tatsächlich liefern kann, gegenübergestellt werden und natürlich gehe ich auch auf die Deutung und Interpretation der Farben ein, die durch Aurafotografie auf den Bildern entstehen. Hierzu möchte ich schon an dieser Stelle anmerken, dass es mir fern liegt, Betreibern gleicher oder ähnlicher Geräte zur Auradarstellung Kenntnisse oder Fähigkeiten abzusprechen und/oder eigene hervorzuheben, sondern vielmehr zu beleuchten was im Bereich des Möglichen und Überprüfbaren liegt, um so gewonnene Erkenntnisse zumindest in einem groben Kontext zusammenzuführen.

Ich habe versucht, Informationen rund um die Themen des Buches auf eine eher undogmatische und unkonventionelle Weise zusammenzutragen und zu erläutern. Dies beinhaltet auch eine kritische Betrachtung der Technik, mit der ich selbst arbeite und ich versuche stets, einen unverkrampften Blick auf mein persönliches Arbeitsfeld zu bewahren, was beinhaltet, dass ich manchmal deutlichen Abstand von Anschauungen nehme, die oft einem von Klischees geprägten Denken entspringen und meist mehr mit Glauben denn mit Wissen zu tun haben. Ich möchte immer so realitätsnah wie möglich sein und entsprechend sollen meine Aussagen, besonders über die Bedeutungen der Farben auf Aurafotografien, nachvollziehbar sein und einer Prüfung standhalten. Die Überprüfbarkeit mache ich hauptsächlich an den Rückmeldungen von Kunden fest, die verstehen sollen, wie und warum ich bestimmte Eigenschaften und Bedeutungen aus ihren Aurafarben herleite.

Auf meine Vorgehensweise bei der Farbinterpretation, die manchmal auch eine gewisse »Ent-Mystifizierung« des Themas beinhaltet, gehe ich im zweiten Teil genauer ein.

Mit der Frage: »Was ist eine Aura?« zu beginnen, ist naheliegend. So gut wie jeder Mensch kennt das Wort Aura und die meisten haben es auch schon als Bezeichnung verwendet. Da es sich um einen Begriff handelt, der selten so in seiner wörtlichen Bedeutung verstanden wird (weil die meisten Menschen gar nicht von einem tatsächlichen Bestehen einer Aura ausgehen), kann man die Frage nicht sofort eindeutig beantworten.

Im Rahmen des Buches soll aber natürlich das Phänomen in einem wörtlichen Sinne untersucht werden. Im Allgemeinen wird unter der Aura eines Lebewesens ein sehr feines Energiefeld verstanden, dass den Körper umgibt und über welches das Wesen Wahrnehmungen hat, die nicht mehr den körpereigenen Sinnen zuzuordnen sind. Hierzu rechne ich das Erfassen einer Stimmung oder »Atmosphäre« in einem Raum oder innerhalb einer Gruppe von Menschen. Ebenso glaube ich, dass die Übertragung von Informationen auf rein geistigem Wege, die als Telepathie bezeichnet wird, mit einer Aura zusammenhängt. Über sie geschieht wahrscheinlich eine Erweiterung geistiger Fähigkeiten und Funktionen, die es Menschen (und sicher auch, oder sogar gerade, Tieren und wahrscheinlich auch Pflanzen) ermöglicht, Kommunikation zu betreiben, die teilweise oder sogar gänzlich und grundsätzlich von Begrenzungen durch Entfernungen im Raum, einer zeitlichen Dauer und von Materie entkoppelt ist. Alle Wesen scheinen noch über Qualitäten zu verfügen, die alles Materielle transzendieren und die einer Verständigung auf größtenteils unbewusstem Wege dienen. Die meisten Menschen können Begebenheiten aus ihrem Leben benennen, die zu solchen angenommenen Verständigungen und Informationsübertragungen passen. Etwa, dass sie unerwartet Begegnungen mit Menschen hatten, an die sie unvermittelt kurze Zeit zuvor dachten, obwohl sie dies schon sehr lange nicht taten und Begegnungen mit diesem Menschen auch schon lange nicht mehr stattfanden. Scheinbar eilt eine Energiewelle von Informationen einem Menschen räumlich regelrecht voraus: Plötzlich und unvermittelt dringen Informationen in den Verstand, die durch eine spätere Begegnung bestätigt werden, indem die spontanen Gedankengänge genau mit dieser Person verbunden werden können. Auch andere Begebenheiten scheinen mit einer geheimnisvollen Übertragung von Information übereinzustimmen: Das Lied, an das man plötzlich denkt, welches dann zum eigenen Erstaunen im Radio gespielt wird. Dinge, die man plötzlich »einfach weiß«, Vorahnungen, die sich bestätigen usw. Die hier angedeuteten Phänomene sind bislang nicht erklärbar, sie finden aber massenhaft statt.

Leider werden sie weitgehend als Zufall abgetan und von der herrschenden Lehrmeinung nicht akzeptiert, da sie sich eben einer wissenschaftlichen Beweisführung entziehen. Doch muss das bedeuten, dass sie nicht existieren oder auf Einbildung beruhen? Dafür ereignen sich diese Dinge doch nun wirklich zu häufig und dass eine spürbare Präsenz von Menschen ausgeht, die nur durch ein Energiefeld erklärbar ist, kann ein aufmerksam beobachtender Mensch über seine Wahrnehmungen eigentlich an jedem Tag seines Lebens feststellen. Hierzu passt auch die Äußerung eines Sportjournalisten, der in einer Sendung spontan über den »Fussballkaiser« Franz Beckenbauer sagte: »Der hat eine ganz starke Aura. Wenn er den Raum betritt, ist er sofort präsent!« Für die Richtigkeit der Äußerung spricht auch die Vermutung, dass die Stärke oder Intensität der angenommenen Energieausstrahlung viel mit der Vitalität, der geistigen Aufmerksamkeit, der Willenskraft, dem psychomotorischen Antrieb und vielleicht noch anderen Aspekten zu tun hat: Je besser die genannten Eigenschaften ausgebildet sind, desto spürbar präsenter ist ein Mensch. Es gibt Leute, die eher schwach »strahlen«, deren Anwesenheit oft kaum zu spüren ist, die häufig »übersehen« werden, im Gegensatz zu Typen, die jeder sofort wahrnimmt. Hieran wird schon deutlich, dass es wohl größtenteils Eigenschaften wie Wesenszüge und Persönlichkeitsmerkmale sind, welche die Ausstrahlung prägen und ihre Qualität zumindest mitbestimmen.

Die virtuelle Enzyklopädie Wikipedia liefert zu »Aura« eine ganze Reihe von Bedeutungen zu diesem Begriff, beginnend mit der so benannten griechischen Göttin der Morgenbrise, über einen Asteroiden des Hauptgürtels bis hin zur Aura als Prodromal-Symptom eines epileptischen Anfalls oder einer Migräne mit Aura. Sogar einen finnischen Käse dieses Namens gibt es. Es wird aber auch der Heiligenschein und der Begriff »Energiekörper« genannt.

Natürlich ist im Rahmen dieses Buches Letzteres gemeint. Ich persönlich bezeichne die Aura gerne als die sprichwörtliche Ausstrahlung des Menschen oder eines Lebewesens. Soweit mir bekannt ist bestätigt die Physik das Vorhandensein eines elektromagnetischen Feldes und die Möglichkeit seines Nachweises durch Messung, das jeden lebendigen Organismus umgibt und das offenbar von ihm selbst durch seine Lebenskraft produziert wird.

Hierzu stieß ich auf ein pdf der Weltgesundheitsorganisation zu der Frage »Was sind elektromagnetische Felder?«, in dem ich das nachfolgende Zitat fand, das zumindest das Vorhandensein und Fließen elektrischer Ströme im physischen Körper aus medizinischer Sichtweise bestätigt:

»Im menschlichen Körper fließen selbst bei Abwesenheit äußerer elektrischer Felder winzige elektrische Ströme, verursacht durch die als Teil der normalen Körperfunktionen stattfindenden chemischen Reaktionen. So leiten beispielsweise die Nerven ihre Signale in Form von elektrischen Impulsen weiter. Die meisten biochemischen Reaktionen, von der Verdauung bis zu den Gehirnaktivitäten, werden von einer Umlagerung geladener Teilchen begleitet. Sogar das Herz ist elektrisch aktiv – eine Aktivität, die der Arzt mithilfe eines Elektrokardiogramms verfolgen kann.«

Ich selbst bin nur bedingt in der Lage, tiefere Erklärungen zu chemischen und elektrischen Prozessen zu verstehen und wiederzugeben. Während meiner Schulzeit gehörten Physik und Chemie zu meinen schwachen Fächern. Dennoch kann ich ein ausgeprägtes Interesse an diesen Gebieten paradoxerweise nicht leugnen. Jedenfalls scheint es mir aber nicht unlogisch und sogar naheliegend zu sein, aus dem obigen Zitat abzuleiten, dass die inneren, ja ganz klar vorhandenen und bestätigten, elektrischen Ströme eben auch nach außen hin ein messbares Feld entstehen lassen. Wahrscheinlich würde ein Physiker, entgegen einem Esoteriker, vehement bezweifeln, dass dieses Feld Informationen enthalten kann, die Auskünfte über das gefühlsmäßige, gedankliche und auch das körperliche Erleben eines Menschen geben. Dass dem dennoch so ist wird immer wieder, und seit vielen Jahren, durch die Deutungen der Farben der Aura, die auf den Bildern sichtbar wird, von den Klienten bestätigt. Denn diese, für mich als Fotografen fast immer völlig fremde Personen, bejahen schlichtweg die Aussagen, die ich über sie anhand von einigen Farben auf einer Fotografie mache. Es ist für mich mittlerweile vollkommen ausgeschlossen, dass es sich dabei um Zufallstreffer handelt. Dafür ist die Trefferquote bei mehreren Tausend Menschen in über zwölf Jahren einfach viel zu hoch.

Zunächst soll aber versucht werden die technische Seite des Gebietes anhand der mir bekannten und zu Verfügung stehenden Informationen zu veranschaulichen: Jede technische Apparatur zur Darstellung des Aurafeldes verfügt über zwei (manchmal nur einen) sogenannte Handplatten oder -Sensoren. Auf diese muss die zu fotografierende Person während der Aufnahme ihre Hände legen.

Über detaillierte Informationen der technischen Abläufe in so einem Gerät wissen die allerwenigsten Aurafotografen Bescheid und können sie interessierten Kunden meist nur sehr vage erklären. Das liegt auch daran, dass man seitens des Herstellers eines solchen Gerätes keine konkreten Erläuterungen erhält, was auf technischem Wege innerhalb der Kamera ganz exakt abläuft, um am Ende solch ein farbiges Bild entstehen zu lassen.

Bekannt ist, dass mit den erwähnten Handplatten/Sensoren über dort angebrachte Silberplatinen der Hautwiderstand, also die elektrische Leitfähigkeit der Haut, gemessen wird. Die darüber erhaltenen Werte übermittelt ein Prozessor, der in eine dieser Handsensoren integriert ist, an die eigentliche Kamera, nachdem besagter Prozessor die abgemessenen Schwingungsraten ermittelt und sie verschiedenen Farben zugeordnet hat. Innerhalb einer vom Hersteller des Gerätes festgelegten Skala entsprechen also unterschiedliche Parameter unterschiedlichen Farben. Da man das fertige Foto in verschiedene Positionen einteilen kann (hierzu erfolgen später genauere Erklärungen), werden schon während der Messung, also während der Aufnahme, bestimmte Werte nicht nur bestimmten Farben, sondern auch bestimmten dieser Positionen zugeteilt. Wenn also der (hier fiktive) Wert 2 der Farbe Rot entspricht und in dreien von acht möglichen Bereichen gemessen wird, so wird auf dem Bild in genau den drei Bereichen die Farbe Rot zu sehen sein. Den verschiedenen Farben wiederum werden verschiedene Qualitäten beigemessen, für die sie stehen, wobei für jede Farbe mehrere Qualitäten/Eigenschaften in Frage kommen können. Die Begabung des Aurafotografen liegt darin, diese Eigenschaften zu kennen und anhand der Farben, die sozusagen symbolhaft für eben diese Eigenschaften stehen, mehr oder weniger konkrete Aussagen abzuleiten, die auf den Menschen, oder Bereiche seines Lebens und seines Erlebens, im aktuellen Zustand zutreffen.

Durch das Betätigen des Auslösers wird in einem ersten Arbeitsgang innerhalb des Gerätes das Erstellen der beschriebenen Messwerte bewirkt, während fast zeitgleich in einem zweiten Arbeitsschritt ein Sofortbild der Person erstellt wird.

Das geschieht durch ein simples Sofortbildsystem, das in die Kamera integriert ist, damit der Kunde sein Foto auch innerhalb weniger Minuten erhält. Auf dieses Sofortbild werden also die in Farben umgerechneten Messwerte projiziert, die über die Handsensoren abgenommen wurden. Auf dem fertigen Foto erscheint dann das farbige Feld der Aura, das die Person umgibt.

Es hat sich Ihnen wahrscheinlich bereits erschlossen, dass die dargestellte Aura nicht im eigentlichen Sinne des Wortes fotografiert wird, sondern vielmehr durch Messungen und Ableitungen, die sich durch die Messungen ergeben, auf die Aura und ihre Farben geschlossen wird und dass bestimmte technische Abläufe im Gerät dafür sorgen, die ermittelten Werte optisch darzustellen. Daraus lässt sich eine Nutzbarkeit auf therapeutischem Gebiet ableiten, denn eine »Aurakamera« ist ja ein Biofeedback Gerät. Es misst physiologische Potentiale und Reaktionen und setzt diese in Signale um. Ein Patient kann lernen, die Prozesse, die normalerweise fast gänzlich außerhalb seines Bewusstseinsfokus geschehen, willentlich zu beeinflussen. Der Lernvorgang, um das umzusetzen, soll begünstigt werden, indem der Betreffende durch das Gerät die durch ihn selbst bewirkten Veränderungen (z.B. der Pulsfrequenz) angezeigt und bestätigt bekommt. Das ist auf unterschiedliche Weise möglich, etwa durch sich verändernde Töne, abhängig vom Gerätetyp.

Ihren Einsatz finden Biofeedback-Systeme häufig unterstützend im psychotherapeutischen Bereich, z. B. bei der Therapie von Angststörungen: Tritt eine Panikattacke auf, steigert sich die Zahl der Herzschläge. Das wirkt sich auf andere Körperfunktionen aus und steigert dadurch möglicherweise das Angstempfinden dramatisch. Wie oben genannt können diese technischen Geräte Patienten helfen die physiologischen Abläufe zu kontrollieren und so die Angst zu verringern oder gar aufzuheben, indem die Kontrolle unangenehmer Körper- und Gefühlsreaktionen durch den eigenen Willen anhand von veränderten Signalen, in Form von Tönen oder Farben, bestätigt wird.

Bei einer Aurakamera werden gemessene Parameter, welche der Beschaffenheit und den Eigenschaften der Aura zugeschrieben werden, optisch über Farben sichtbar gemacht.

Deshalb ist die offizielle Bezeichnung auch

Biofeedback (= Rückmeldung des biologischen Systems)

Imaging (= bildhaft dargestellt)

System

Da es aber eine Technik ist, die innere, physiologische und emotionale, Abläufe (die in wechselseitiger Verbindung zueinander bestehen und entstehen) erfasst und auswertet, kann über die Ergebnisse auch bei dieser Methode genau genommen nur auf die Aura geschlossen werden. Sie wird nicht explizit festgestellt, sondern dargestellt.

Eine elektromagnetische Ausstrahlung, die die Aura mit ziemlicher Sicherheit ist, kann sicherlich auch mit anderen Geräten nachgewiesen werden, aber beinhalten die Messergebnisse dabei keine Werte, die den Informationen auch nur nahe kämen, die aus den Farben eines Aurafotos abgeleitet werden können. Es ist daher nicht klar, ob es sich um ein und dasselbe Feld handelt. Ohnehin ist anzunehmen, dass die Aura ein Energiefeld von vielen ist, das mit Lebewesen in direkter Verbindung steht.

Eine Kirlianfotografie kann eher als direkter Nachweis einer Ausstrahlung von Energie aus dem Körper heraus angesehen werden, die zwar auch im Inneren des Menschen ihren Ursprung hat, aber über die Meridian-Endpunkte nach außen auf das Medium (Fotoplatte/Fotopapier) strahlt. Aber auch diese Ausstrahlungen können nicht mit der Aura gleichgesetzt werden, die den gesamten physischen Körper umgibt. Eine technische Methode, die einen unumstrittenen Beweis für die Aura liefert, gibt es einfach noch nicht. Sie bleibt bislang ein Phänomen, das nur erlebbar ist. Das Biofeedback Imaging System erbringt aber eine optische Umsetzung von Messwerten, die der wirklichen Aura sehr nahe kommen dürfte, wie die unzähligen bestätigten Interpretationen der Bilder und auch die Wahrnehmung medial begabter Menschen belegen.

Auf den Begriff der Meridiane und damit zusammenhängende Akupunktur wird noch eingegangen, ebenso auf Kirlianfotografie. Ich möchte im Folgenden versuchen, die Thematik der elektrischen und der magnetischen Energie etwas näher einzugrenzen.

***

Hier ein persönliches Erlebnis, das mir die Vermutung über das ganz persönliche Energiefeld als Informationsträger, so wie ich es vorangehend als eine dem Wesen vorauseilende Welle von Informationen formulierte, bestätigte. Dazu muss ich ein wenig in meine eigene Vergangenheit zurückgreifen: Im Alter von etwa 12-13 Jahren gehörte ich für eine Dauer von ungefähr 2 Jahren einer Clique von Jugendlichen an, wie es für Menschen in diesem Alter üblich ist. Innerhalb dieser Gruppe hatte ich eine meiner ersten näheren Begegnungen mit dem anderen Geschlecht, einem Mädchen namens Monika. Es wurde nicht viel daraus und die Verbindung dauerte nur sehr kurze Zeit, wenige Wochen.

Sie gehörte auch nicht richtig zu der Clique und war nach recht kurzer Zeit aus dem Umfeld wieder verschwunden und ich habe sie für sehr lange Zeit nicht wieder getroffen. Im Alter von 29 Jahren besuchte ich eine Schule, an der ich die Hochschulreife auf dem 2. Bildungsweg erlangte und im letzten Semester dort fand sich plötzlich eben diese Monika als Teilnehmerin des Soziologie-Kurses ein, den wir für einige Monate gemeinsam besuchten. Allerdings hat sich in der Zeit kein weiterer näherer Kontakt zu ihr ergeben. Außer ein paar kurzen Gesprächen war von beiden kein Interesse aneinander vorhanden. Nach Beendigung der Schule habe ich diese Monika innerhalb der nachfolgenden 12 Jahre niemals mehr getroffen und auch keinen einzigen Gedanken mehr an sie gehabt, das kann ich versichern. Nach eben dieser genannten Zeitspanne fuhr ich eines Tages im Auto durch meine Heimatstadt und hatte urplötzlich einen Gedankengang mit Erinnerungen an die damalige Schulzeit und mir kam dazu dieser Soziologie-Kurs in den Sinn und ich dachte noch etwas wie: »Ach ja, da war ja die Monika dabei...«

Ungefähr eine Minute (!) nach diesem Gedankengang fuhr genau diese Monika an mir in ihrem Auto vorbei. Wir haben uns nicht gegrüßt, weil sie mich gar nicht wahrgenommen, bzw. erkannt hat. Ich habe sie aber mit ganz bestimmter Sicherheit gesehen und erkannt! Wenn ich heute daran denke, bin ich immer noch genauso verblüfft, so wie ich es in jenem Moment war.

Allein dieses Erlebnis – und ich denke, fast jeder kann sich an Ähnliches aus dem eigenen Leben erinnern – scheint zu bestätigen, dass jedes Lebewesen eine Art individuelle »Energie-Kennung« besitzt, die ihn als Feld umgibt oder in einem solchen, der Aura, gespeichert ist und die ihm vorausgeht, wie dieses Beispiel ganz deutlich zu belegen scheint. Ganz offensichtlich hat mein Energiefeld Informationen dieser Frau aufgenommen und unmittelbar in bildhafte Gedanken umgesetzt, die zu dieser Schwingung passten. Wahrscheinlich, weil sie meinem Unterbewusstsein bekannt vorkamen. Man kann über das Wie natürlich erneut nur spekulieren, aber dass es sich hierbei um einen Zufall handelte erscheint doch höchst unwahrscheinlich.

Nochmal in Kurzform: Ich denke über eine Dekade nicht ein einziges Mal an einen, für mich persönlich auch sehr unwichtigen, Menschen meines Lebens, und in derselben Minute, in der mir die Erinnerung an diesen Menschen »zufällig« ins Bewusstsein kommt, begegne ich ihm.

So etwas kann ich einfach nicht als Zufall einordnen.

Alles Elektrizität?

Es ist bekannt, dass ein fließender elektrischer Strom im rechten Winkel zu seiner Fließrichtung ein magnetisches Feld um den Gegenstand/Körper/Leiter herum, durch den er fließt, aufbaut. Diese beiden Komponenten spielen also zusammen und bedingen sich anscheinend einander. Auch das obige Zitat der WHO deutet es bereits an, wenn gesagt wird, biochemische Vorgänge oder Reaktionen werden »von einer Umlagerung geladener Teilchen begleitet«. Ferner wird hier auch ein Vorhandensein sowohl elektrischer als auch magnetischer Kräfte innerhalb eines lebendigen biologischen Organismus bestätigt. Wenn man den physischen Körper als einen materiellen Gegenstand ansieht und in diesem ein Strom fließt, so ist es etwas Natürliches und leicht vorstellbar, dass um den Körper herum auch ein elektromagnetisches Feld aufgebaut wird. Signale und Informationen innerhalb der entsprechenden Wege in einem lebenden Organismus kommen sowohl durch chemische als auch durch elektrische Kräfte zustande. So lassen sich auf der Zellebene durch hormonelle Ausschüttungen bewirkte Abläufe feststellen (chemische Prozesse), aber auch elektrische Ströme messen. Bei meinen Recherchen zu den Eigenschaften solcher Kräfte und ihren Auswirkungen auf belebte und unbelebte Materie bin ich vor längerem schon auf die Arbeiten des 2008 verstorbenen Dr. Robert O. Becker gestoßen, der offenbar wie kein anderer sehr tiefgründige Forschungen über besagte Kräfte und Felder angestellt hat. Um sein Werk1 kommt man nicht herum, wie auch schon von Johannes Fisslinger in einem früheren Buch2 über Aurafotografie erwähnt wird. Dass Fisslinger selbst nicht nur mit Geräten zur Auradarstellung arbeitet, sondern auch an der technischen Entwicklung von solchen beteiligt war, zeugt von Kompetenz und gebührt Respekt. Allerdings finde ich seine Deutungen der Farben/Fotos manchmal etwas vage und in verschiedene Richtungen auslegbar. Dies ist ein Umstand, der im Vergleich auf die meisten Aurafotografen zutrifft, da sicherlich jeder seinen eigenen Ansatz zur Interpretation der Bilder entwickelt hat, obwohl diese Ansätze größtenteils sehr ähnliche Grundlagen haben dürften. Unterschiedliche Farbdeutungen und sich daraus ergebende Beratungen müssen sich aber nicht generell widersprechen. Denn einzelne Farben und auch die Positionen an denen sie auf dem Foto erscheinen, können durchaus mehrere Bedeutungen haben, die nebeneinander bestehen. Ich selbst schließe allerdings einige Möglichkeiten von angeblichen Bedeutungen aus. Dies wird noch erläutert werden.

Nachfolgend werde ich einige der genannten Grundlagen, die vor allem mit Elektrizität zu tun haben, ein wenig näher betrachten und hierzu meine Sichtweise einfließen lassen, obwohl diese Aspekte schon früher und in anderen Werken behandelt wurden. Hiermit möchte ich lediglich klarstellen, dass es sich nicht um Wiederholungen handelt um Seiten zu füllen und beim Lesen des Gesamttextes werden meine eigenen Gedanken an verschiedenen Stellen deutlich, die von unterschiedlichen Quellen inspiriert sind, vor allem vom Gesamtwerk Beckers. Dieses bildet nach meiner Ansicht bis heute eine elementare und entscheidende Grundlage für alle Betrachtungen, die mit elektrischen, magnetischen bzw. elektromagnetischen Kräften zu tun haben, besonders deren Einflüsse auf Lebewesen. Obwohl er seine Erkenntnisse bereits in den 1980er Jahren ausführlich publizierte, sind diese zwar thematisch aufgegriffen, aber von der wissenschaftlichen, vor allem von der medizinischen Seite her, kaum in einem Umfang verwendet oder sogar erweitert worden, wie es sicherlich von vielen an diesen Arbeitsgebieten Interessierten erhofft wurde und wie es immer noch möglich wäre. Allein wegen der Tiefe seiner Forschungen bilden die Ergebnisse seines Schaffens eine Grundlage für den ersten Teil dieses Buches.

Gemessen an meiner obigen Formulierung, diese Arbeit sei nicht in der erhofften Weise weitergeführt worden, finde ich es z.B. auffallend, dass eindeutige Erkenntnisse, die zumindest in ihren Ansätzen konkrete Grundlagen für Heilbehandlungen, z.B. und vor allem bei Krebserkrankungen, seit etwa drei Jahrzehnten vom etablierten System zur Therapie von Erkrankungen und Gesundheitsvorsorge (= Schulmedizin) übersehen und ausgeklammert werden. Darüber kann man sich nur wundern. Weiter unten erfolgt eine kurze Beschreibung von solchen Erkenntnissen.

Der eigentliche Ansatz von mir, zunächst mehr wissenschaftlich orientiert als esoterisch zu beginnen begründet sich in dem Grundgedanken, dass beschriebene Energien und die eindeutig nicht materiellen Felder, die sie bilden, als Informationsträger fungieren und dass ihnen darüber hinaus, jedenfalls bei lebenden Wesen, anscheinend gar eine autarke intelligente Kraft innewohnt, die dafür sorgt, dass in einem organischen Wesen die richtigen Impulse zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle transportiert werden, um bestimmte Vorgänge geschehen zu lassen.

Dr. Becker hat das in seinen Versuchen konkret an Heilprozessen aufgezeigt, die nach Verletzungen quasi wie von selbst beginnen, organische Beschädigungen wieder zu reparieren. Die Formulierung »wie von selbst« kann man umso wörtlicher verstehen, je tiefer man die ablaufenden Prozesse bei einer Verletzung betrachtet. Denn automatisch machen die Körper von Tieren wie von Menschen, und auch von Pflanzen, im Regelfall genau das Richtige, um die Gesundheit im betroffenen Bereich wieder herzustellen.

Becker fragte sich, wieso die Zellen eines Körpers das eigentlich so genau wissen, ohne dass ihnen das durch einen direkten, bewussten, Befehl mitgeteilt wird.

Die Frage nach einem Bewusstsein von Tieren ist ja ohnehin umstritten und wird hier weitgehend ausgeklammert, zumal der Begriff an sich auch beim Menschen nach wie vor unscharf definiert ist. »Klar, das liegt an dem genetischen code, in den die nötigen Schritte einprogrammiert sind.«, würden wahrscheinlich die meisten Menschen spontan so oder ähnlich formulieren. Das stimmt sicher auch soweit. Nur, wie sind diese Programmierungen entstanden? Fragen wie diese sind bis heute keinesfalls klar beantwortet und Erkenntnisse und Forschungsergebnisse, wie sie Becker in seinen Versuchsreihen zusammengetragen hat, wurden, und werden zu großen Teilen, jedenfalls im Detail, anscheinend immer noch nicht beachtet und weitgehend übersehen. Die Aura ist anscheinend nur eines von mehreren oder sogar sehr vielen rein energetischen Phänomenen, die im Kontext der Lebendigkeit von biologischen Wesen existieren und, wie andere Energiefelder auch, dient sie nicht nur als Träger von Informationen, sondern ist in der Lage, Informationen an andere Wesen zu übermitteln und ebenso, Informationen zu erhalten, also selbstständige interaktive Kommunikationsprozesse zu vollziehen. Darüber hinaus werden diese »Daten« verarbeitet und dadurch Reaktionen hervorgerufen, die sich z.B. als Empfindungen und im weiteren als Verhaltensweisen äußern können.

Je genauer man die »automatischen Prozesse« betrachtet, sei es auf der organischen oder der psychischen Ebene, desto mehr gewinnt man den Eindruck, dass lebendigen Wesen ein übergeordnetes System innewohnt, welches alle Abläufe auf allen Ebenen wahrnimmt und reguliert. Und das auf eine so subtile Weise, dass unser normales Wachbewusstsein, mit dem wir durch unseren Alltag gehen, diese Vorgänge überhaupt nicht wahrnimmt.

Die Suche danach, wie und warum das alles so und vor allem so genau abläuft, war wohl die Frage, die der Antrieb hinter Dr. Beckers Arbeit war und so hat er die Kraft, die hinter den Kulissen der bewussten Wahrnehmung alle Vorgänge bewirkt und leitet, auch als übergeordnetes Steuerungssystem bezeichnet.

***

Ich möchte noch einmal meine Intention benennen, Dinge aufzuzeigen, die zunächst nicht viel mit Aurafotografie im direkten Sinne zu tun haben. Ich möchte Ihnen – entgegen allgemein verbreiteter Ansichten, die entsprechende Themen ohne zu überlegen als Produkte einer lebhaften Phantasie einstufen und ablehnen – ins Bewusstsein rufen, dass Prozesse auf einer reinen Energieebene in lebendigen Organismen und dazugehörige Felder nicht nur real existieren, sondern dass ihnen darüber hinaus vielfältige Eigenschaften zu eigen sind, die wir bis heute nur im Ansatz erkennen und anscheinend weit unterschätzen. Eine Aura um den physischen Körper herum ist offenbar nur eines von vielen Energiephänomenen und eine vollkommen natürliche Erscheinung.