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Das Grundlagenwerk führt in die Theorie und Wissenschaft der Selbstpflege, Selbstpflegedefizite und Pflegesysteme nach Dorothea Orem ein. Die Autorinnen entwickeln diese auf Basis evidenzbasierter Erkenntnisse für die Pflegelehre, -praxis und das Pflegemanagement weiter. Pflegeprofis, die Pflege lehren, leiten, praktizieren und studieren, werden für ihre Praxis von diesem Werk profitierten. Alle, die an Selbstpflege und an der Weiterentwicklung von Orems Pflegetheorien interessiert sind, finden hier das neue Standardwerk zum Thema. Die deutschsprachige Ausgabe wurde von Gerd Bekel vollständig überarbeitet und adaptiert. Aus dem Inhalt Teil I: Wissenschaft der Selbstpflege und Pflegetheorie · Der charakteristische Gegenstand der Pflege und eine Theorie der Pflegepraxis · Die Wissenschaft der Selbstpflege · Die Wissenschaft der Entwicklung und Ausübung der Selbstpflegekompetenz · Die Wissenschaft der menschlichen Unterstützung von Personen mit gesundheitsbedingten Selbstpflegedefiziten · Theorie der Selbstpflege in Beziehungen Teil II. Die Praxiswissenschaften der Disziplin Pflege · Pflege-Praxiswissenschaften · Unterstützend-entwicklungsbedingte Pflegewissenschaft · Kompensatorische Pflegewissenschaft · Die Wissenschaft der Selbstpflege und evidenzbasierte Pflegepraxis · Ausbildung und evidenzbasierte Praxis
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Seitenzahl: 410
Veröffentlichungsjahr: 2013
Taylor/RenpenningSelbstpflegewissenschaft, Pflegetheorie und evidenzbasierte Praxis
Verlag Hans HuberProgrammbereich Pflege
Beirat Wissenschaft: Angelika Abt-Zegelin, Dortmund Silvia Käppeli, Zürich Doris Schaeffer, Bielefeld
Beirat Ausbildung und Praxis: Jürgen Osterbrink, Salzburg
Susan G. Taylor Katherine Renpenning
Selbstpflege
Wissenschaft, Pflegetheorie und evidenzbasierte Praxis
Aus dem Amerikanischen von Ute Villwock
Deutschsprachige Ausgabe bearbeitet und herausgegeben von Gerd Bekel
Susan Gebhardt Taylor. PhD, RN, FAAN, Prof. em. Sinclair School of Nursing at University of Missouri, Columbia, USA.
Katherine Renpenning. MScN, Präsidentin und Chef-Beraterin von MCL Educational Services, Inc. in Vancouver, Kanada. Präsidentin der internationalen Orem-Society.
Gerd Bekel (dt. Hrsg.). Krankenpfleger, Lehrer für Krankenpflege, Sozial- und Politikwissenschaftler, Leiter von «gbconcept», Projektentwicklung zum klinischen Fall- und Prozessmanagement, Cloppenburg [email protected]
Lektorat: Jürgen Georg, Silvan Schmid Gestaltung und Herstellung: Daniel Berger Titelillustration: pinx., Design-Büro, Wiesbaden Druckvorstufe: Jung-Crossmedia, Lahnau Druck und buchbinderische Verarbeitung: Hubert & Co., Göttingen Printed in Germany
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtes ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Kopien und Vervielfältigungen zu Lehr- und Unterrichtszwecken, Übersetzungen, Mikroverfilmungen sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Die Verfasser haben größte Mühe darauf verwandt, dass die therapeutischen Angaben insbesondere von Medikamenten, ihre Dosierungen und Applikationen dem jeweiligen Wissensstand bei der Fertigstellung des Werkes entsprechen.
Da jedoch die Pflege und Medizin als Wissenschaft ständig im Fluss sind, da menschliche Irrtümer und Druckfehler nie völlig auszuschließen sind, übernimmt der Verlag für derartige Angaben keine Gewähr. Jeder Anwender ist daher dringend aufgefordert, alle Angaben in eigener Verantwortung auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
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Anregungen und Zuschriften bitte an: Verlag Hans Huber Lektorat Pflege Länggass-Strasse 76 CH-3000 Bern 9 Tel: 0041 (0)31 300 4500 Fax: 0041 (0)31 300 [email protected]
Das vorliegende Buch ist eine Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch. Der Originaltitel lautet «Self-Care Science, Nursing Theory and Evidence-Based Practice» von Susan Gebhardt Taylor und Katherine Renpenning. © 2011. Springer Publishing Company, New York
1. Auflage 2013 © 2013 der deutschsprachigen Ausgabe by Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, Bern (E-Book-ISBN [PDF] 978-3-456-95192-8)
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort zur deutschsprachigen Ausgabe
Vorwort
Danksagung
I. Teil Wissenschaft der Selbstpflege und Pflegetheorie
1
Der charakteristische Gegenstand der Pflege und eine Theorie der Pflegepraxis
1.1
Eine Pflegepraxistheorie in vier Teilen
1.2
Pflege: Eine Profession und eine Disziplin
1.3
Die Struktur der Pflegewissenschaft
1.4
Charakteristischer Gegenstand der Pflege
1.5
Wissensentwicklung innerhalb einer Disziplin
1.6
Geschichte der Pflegetheorie
1.6.1
Zur Vorgeschichte
1.7
Geschichte der Selbstpflegedefizit-Theorie
1.7.1
Dorothea Orem: Zur Person
1.8
Die Rolle der Theorie bei der Entwicklung von Pflegewissen
1.9
Die Struktur der Disziplin Pflege
1.10
Die vier konstituierenden Theorien der SelbstpflegedefizitTheorie
1.10.1
Die Theorie der Pflegesysteme
1.10.2
Die Theorie der Selbstpflege
1.10.3
Die Theorie des Selbstpflegedefizits
1.10.4
Die Theorie der Dependenzpflege
1.11
Zusammenfassung
2
Die Wissenschaft der Selbstpflege
2.1
Philosophische Grundlagen der Selbstpflege
2.1.1
Wesen der Person
2.1.2
Bewusstes Handeln
2.1.3
Personen in Beziehungen
2.2
Die Theorie der Selbstpflege
2.3
Selbstpflegeerfordernisse
2.3.1
Allgemeine Selbstpflegeerfordernisse
2.3.2
Entwicklungsbedingte Selbstpflegeerfordernisse
2.3.3
Gesundheitsbedingte Selbstpflegeerfordernisse
2.4
Bedingungsfaktoren
2.5
Situativer Selbstpflegebedarf
2.6
Selbstpflegepraktiken und Selbstpflegesysteme
2.7
Selbstpflegeverhalten, Selbstmanagement
2.8
Zusammenfassung
3
Die Wissenschaft der Entwicklung und Ausübung der Selbstpflegekompetenz
3.1
Selbstpflegekompetenz
3.2
Selbstpflegetätigkeiten
3.3
Potenzialkomponenten der Selbstpflegekompetenz
3.4
Grundlegende Dispositionen und Fähigkeiten
3.5
Entwicklung der Selbstpflegekompetenz
3.6
Absicht, Motivationund Wahlmöglichkeiten als Teil der Selbstpflege
3.7
Selbstpflegedefizite
3.8
Selbstpflegeeinschränkungen
3.9
Instrumente zur Messung der Selbstpflegekompetenz
3.10
Zusammenfassung
4
Die Wissenschaft der menschlichen Unterstützung von Personen mit gesundheitsbedingten Selbstpflegedefiziten
4.1
Gesundheit
4.2
Konzept des gesundheitsbedingten Selbstpflegedefizits
4.2.1
Der diagnostische Prozess der Bestimmung eines Selbstpflegedefizits
4.3
Gesundheitsabweichende Selbstpflegehandlungen
4.4
Selbstmanagement von gesundheitsbedingter Selbstpflege
4.5
Modalitäten der menschlichen Unterstützung von Personen mit gesundheitsbedingten Selbstpflegedefiziten
4.5.1
Helfen
4.5.2
Methoden der menschlichen Unterstützung oder Methoden des Helfens
4.5.3
Für andere handeln und agieren
4.5.4
Führen und anleiten
4.5.5
Unterstützung
4.5.6
Ein entwicklungsförderndes Umfeld schaffen
4.5.7
Andere unterrichten
4.6
Betreuung und betreuungsrelevante Dimensionen für Personen mit gesundheitsbezogenen Selbstpflegedefiziten
4.7
Zusammenfassung
5
Theorie der Selbstpflege in Beziehungen
5.1
Verstehen interpersoneller Betreuungseinheiten
5.2
Die Theorie der Dependezpflege
5.2.1
Dependenzpflegekompetenz
5.2.2
Dependenzpflege-Einheit und Dependenzpflegesystem
5.2.3
Dependenzpflegebedarf
5.2.4
Das Dependenzpflegesystem
5.3
Multipersonale Dienstleitungseinheiten
5.3.1
Dyadische Einheiten
5.3.2
Die Familie
5.3.3
Elternschaft
5.3.4
Gemeinschaft
5.4
Zusammenfassung
II. Teil Die Praxiswissenschaften der Disziplin Pflege
6
Pflege-Praxiswissenschaften
6.1
Entwicklung intellektuellen Wissens
6.2
Die Stadien des Verstehens von Pflege
6.2.1
Stadium 1
6.2.2
Stadium 2
6.2.3
Stadium 3
6.2.4
Stadium 4
6.2.5
Stadium 5
6.3
Typen von pflegerischen Fällen
6.4
Das Pflegesystem
6.5
Verfahren der Pflegepraxis (Pflegeprozess)
6.5.1
Diagnose und Verordnung
6.5.2
Diagnostische Prozesse und Selbstpflegekompetenz
6.5.3
Beschreibung des Selbstpflegedefizits
6.5.4
Entwurf und Planung
6.5.5
Produktion einer regulatorischen Betreuung
6.5.6
Kontrollverfahren
6.6
Zusammenfassung
7
Unterstützend-entwicklungsbedingte Pflegewissenschaft
7.1
Ziel und Eigenschaften
7.2
Selbstpflege-Einschränkungen
7.3
Situativer Selbstpflegebedarf
7.4
Selbstpflegedefizite
7.5
Arten von unterstützend-entwicklungsbedingten pflegerischen Fällen
7.6
Dependenzpflege
7.7
Über das Individuum hinaus – multipersonale Dienstleistungseinheiten
7.8
Zusammenfassung
8
Kompensatorische Pflegewissenschaft
8.1
Ziel und Eigenschaften der kompensatorischen Pflegewissenschaft
8.2
Vollständig kompensatorische Pflegesituationen
8.2.1
Der Situative Selbstpflegebedarf
8.2.2
Immobilität und grundlegende Selbstpflegeerfordernisse
8.2.3
Situativer Selbstpflegebedarf und Evidenz-Daten
8.2.4
Selbstpflegeeinschränkungen und Selbstpflegekompetenz
8.2.5
Pflegesysteme in vollständig kompensatorischen Pflegesituationen
8.2.6
Kombination von Pflegesystemen
8.2.7
Theoretische Grundlage für die vollständig kompensatorische Pflegepraxis
8.2.8
Pflegekompetenz
8.3
Teilweise kompensatorische Pflegesituationen
8.3.1
Situativer Selbstpflegebedarf
8.3.2
Selbstpflegeeinschränkungen und Selbstpflegekompetenz
8.3.3
Das Pflegesystem
8.4
Kompensatorische Pflegesituationen und Dependenzpflege
8.4.1
Das Pflegesystem
8.5
Modelle pflegerischer Fälle
8.6
Zusammenfassung
9
Die Wissenschaft der Selbstpflege und evidenzbasierte Pflegepraxis
9.1
Definition von Evidenz
9.1.1
Theoretische Grundlage der pflegerischen Komponente einer evidenzbasierten Praxis
9.1.2
Theoretische Grundlage der Komponente der Wissensübertragung einer evidenzbasierten Praxis
9.2
Populationsbasierte Programmplanung und Richtlinien der Best Practice
9.3
Beschreiben der Population und Entwerfen eines Programms
9.4
Ergebnisse
9.5
Zusammenfassung
10
Ausbildung und evidenzbasierte Praxis
10.1
Das Wesen von Ausbildungsprogrammen
10.2
Wo wird die evidenzbasierte Praxis in das Spektrum der Möglichkeiten der Pflegeausbildung eingefügt?
10.3
Aspekte der Ausbildung in der evidenzbasierten Praxis
10.4
Zusammenfassung
Anhänge
Anhang A Überblick über die Theorieentwicklung in der professionellen Pflege
Anhang B Ein detailliertes Selbstpflegeerfordernis
Autoren- Herausgeberverzeichnis
Literaturverzeichnis
Deutschsprachiges Literaturverzeichnis
Sachwortverzeichnis
Geleitwort zur deutschsprachigen Ausgabe
Dorothea E. Orem ist in ihrer langjährigen beruflichen Arbeit stets durch die Frage geleitet worden «Warum benötigen Menschen die Unterstützung durch professionelle Pflegende und in welcher Weise wird ihnen dadurch geholfen?» Die Antworten auf diese Frage hat sie in ihrem pflegetheoretischen Grundlagenwerk Nursing – Concepts of Practice in umfangreichen Konzepten publiziert. Über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren hat sie in sechs Auflagen die Strukturkonzepte konsequent weiterentwickelt und veröffentlicht. Parallel dazu hat sie bis ins hohe Alter mit verschiedenen Arbeitsgruppen an der Nutzung pflegetheoretischer Konzepte in der Pflegepraxis, der Pflegeausbildung und der Forschung gearbeitet. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hatte ich Gelegenheit mir ihr, den beiden Autorinnen der vorliegenden Übersetzung und anderen Kollegen an der Entwicklung von Teilbereichen der Selbstpflegedefizit-Theorie mitzuwirken. Die Orem Study Group hat intensiv an der Verknüpfung von Theorie und Praxis gearbeitet und sich dabei im Wesentlichen auf Struktur- und Prozessmodelle der Pflegediagnostik konzentriert. Im Mittelpunkt des diagnostischen Prozesses stehen die Fähigkeit von Menschen für sich zu sorgen und der Bedarf an Unterstüzung durch andere Personen, ob Angehörige oder professionell Pflegende. Die Ordnungsmuster der Pflegediagnostik basieren auf den Konzepten der Selbstpflegedefizit-Theorie. Die sich hieraus ableitenden pflegediagnostischen Methoden und Ergebnisse repräsentieren eine Auswahl an Betrachtungsweisen, um die Notwendigkeit professioneller Pflege zu begründen. Fundierte Pflegediagnostik erfordert eine klare und wissensbasierte Sicht vom Menschen und den Notwendigkeiten pflegerischer Unterstüzung. Eine in diesem Sinne konzeptualisierte Pflegediagnostik muss weit über die historisch gewachsenen Annahmen des Pflegeprozesses, die Pflegeprobleme ins Zentrum der Betrachtung stellen, hinausgehen. Pflegende müssen hierzu in der Ausbildung zunächst intensiv die Konzepte und Theorien der menschlichen Fähigkeiten und die spezifischen Bedarfe der Selbstpflege, insbesondere in gesundheitskritischen Situationen, erlernen und Methoden zur Regulation praktisch anwenden. Orem hat dies bereits 1959 bei der Entwicklung von Richtlinien für Lehrpläne für die Praxisausbildung erkannt (Orem, 1959).
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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