Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
meine lunge die junge kotz ich mir aus denn vor mir läuft ne laus die will ich einholen drum bleibt mir gestohlen meine lunge die junge eine laune ja ich staune sucht eine posaune und wird fündig und spielt stündig einen marsch ganz barsch Nachwort Der serbische Dichter Brando Miljković schrieb: "Das allzu starke Wort hat mich erschlagen." Es gibt aber auch Worte die, immer wieder (auch) heilend wirken können. Worte, die den Schmerz lindern; Worte, welche das Innere von der Überfülle befreien; Worte, die durch den Unsinn die Verpflichtung zum Sinn etwas lockerer machen und von allzu Wahn-Sinn behüten. Gedichte von Brigitte Riederer sind von dieser Art, sie halfen in Not und gingen dann. Ob sie wieder mal auftauchen, in Not oder auch ohne Not, und wieder den Weg aufs Papier finden? Devi Rada Rageth
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 161
Veröffentlichungsjahr: 2017
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Dieses Buch ist meiner Schwiegertochter Lara gewidmet, ohne ihre Hilfe wären die Bücher nie entstanden.
Widmung
Vorwort
Gedichte
Glossar
Autorenportrait
08. 01. – 08. 02. 2012
Chronologische Reihenfolge
herrlich, die gedichte
lustig und listig
fröhliche leichte kost die auf einmal im hals stecken bleibt
ernste zeilen
die das lachen auslösen
schwere gedanken in sommergewändern
leichte gedichte in bergschuhen und bleifesseln
ein sinn ohne aussage und viel non sense,
das rührt und wühlt
herrlich, die gedichte
erfreuend, erfrierend, erfrischend
und so aus dem inneren sinn fürs leben leiden und lachen herausgesprudelt … um dann die besitzerin untröstbar zu verlassen … die dann begann, die gedichte und geschichten zu malen … denn ihre innere sprudelnde reiche welt … die bringt kein medikament zum schweigen.
Devi Rada Rageth
meine lunge
die junge
kotz ich mir aus
denn vor mir läuft ne laus
die will ich einholen
drum bleibt mir gestohlen
meine lunge
die junge
im himmel zu wohnen
das könnte sich lohnen
mit engeln so vielen
mit denen du kannst dealen
auf welcher wolke
du magst sitzen nun
und machen was alle tun
hosianna singen
und alle die das singen
bringen sich weiter
auf der himmelsleiter
bis sie oben sind
dort weht gar kein wind
dort sitzt der Herrgott auf seinem thron
und fragt was willst du schon
hier oben bei mir?
bist du ein streber?
das gibts nicht hier
beim liebesakt
da sind wir nackt
wolln nicht werden gestört
denn das gehört
sich nicht
darum schliessen wir
die tür hinter mir
zu
im nu
ich bin fit und munter
und was darunter
sich verborgen hält
das ist meine welt
die gehört mir allein
da darfst du nicht zeuge sein
ein süppchen
für das „püppchen“
das ganz still
was will
es will noch mehr
drum sieh doch her
es will noch tanzen
mit dem ganzen
chor der wanzen
die tasche
mit der asche
könnt ihr vergraben
so dass die raben
nichts fressen davon
und auch der gnom
nichts finden kann
also bis dann
die kerzen leuchten
an dem baume
da kommt ne laune
und meint wir bräuchten
noch mehr zum leuchten
nicht mehr sehen will ich ihn
denn da drin
schlägt kein gutes herz
das sag ich mit viel schmerz
s ist kein scherz
es heult der wind
der hund der spinnt
die meisen die pfeifen
da kommt ein reifen
einfach daher
und der ist schwer
der hund der bellt
das telefon schellt
zuviel auf einmal
drum sag ich dir nicht zweimal
ich gehe fort von hier
glaub es mir
es heulen die wölfe
es ist schon zwölfe
in der vollmondnacht
und einer wacht
und heult allein
das ist gemein
es ist gut so
wenn Reto
noch ist bei mir
ich sage dir
nur für heute nacht
dann ist es vollbracht
der mond scheint munter
runter vom dach
nur ganz schwach
doch kann er sehen
dass wir zwei gehen
miteinander
er findet es schön
uns so gehen zu sehn
meine kleider
leider
sind veraltet
und das spaltet
die gemüter
doch ich bin der hüter
meiner garderobe
wenn auch keine robe
hängt im kasten
auch muss ich fasten
sonst ist mir alles zu kein
das darf nicht sein
ich muss hüten
meinen enkel
den ich in den senkel
stellen muss
er sagt zu mir „du arme nuss“
bin am verzweifeln
und er möchte mir schmeicheln
noch zum abschiedsgruss
mit einem kuss
oh wunder
dieser plunder
was will er damit machen
mit all diesen sachen?
er will ihn verkaufen
und nachher versaufen
das geld
bin auf der bank
und dass ich den „rank“
noch finden kann
hilft mir ein lieber mann
ich bin sehr froh
das ist einfach so
der wind der wind
das himmlische kind
fegt über wiesen und wald
ich sage halt
bis hierhin und nicht weiter
und er zieht heiter
weiter
ich weiss was du geboten hast
dabei kam dir der ast
in den weg
dort beim steg
du wolltest ihn biegen und brechen
dabei tat er dich stechen
in den arm
doch es ist warm
in dieser nacht
und der mond hält seine wacht
siehst du die fliegen
dort drüben?
sie wollen fressen
ein festessen
einen zucker
dabei „juckt“ er
aus dem fenster
und die fliegen
hintennach
lets go
in die show
von den lesben
das sind die besten
schauspieler der welt
und für wenig geld
kriegst du ein programm
von dem man nur staunen kann
in einer vollmondnacht
hab ich bewacht
unser haus
denn eine laus
wollte es haben
da hab ich das klagen
gehört
das ist unerhört
es wollten trinken
drei finken
vom wasser ab dem hahnen
doch zuerst müssen sie sich bahnen
einen weg der zum wasser führt
und ungeniert
spazieren die finken
zum trinken
die oma
liegt im koma
ich will sie wecken
sie tut mich anstecken
bin fast am verrecken
von welcher sorte
ist die torte?
ich möcht sie essen
und dabei vergessen
meinen kummer
über die nummer
die du geboten hast
du bruder vom knast
auf schusters rappen
geh ich tappen
über berg und tal
heute und ein andermal
du bist am motzen
es ist zum kotzen
man kann dir nichts mehr recht machen
bei allen sachen
bist du am reklamieren
es ist zum resignieren
es ist zum raufgehn die wände
das spricht bände
doch dein verhalten
bleibt beim alten
erst wolln wir küssen
und dann müssen
wir uns verpissen
bei all den sachen
die wir machen
wir gehen ins heu
das ist nicht neu
wir wollen mehr noch
da reicht es doch
mein enkelkind
das rennt geschwind
zum bäcker Bohlen
brötchen holen
sie hat sie nicht gestohlen
zusammen essen wir
und ich trink dazu ein bier
der wind weht
und es fegt
ein sturm
über den wurm
der kriecht in die erde
dass wieder werde
das wetter so schön
um spazieren zu gehn
ich bin am tagebuch schreiben
und will dran bleiben
will nicht werden gestört
das wäre unerhört
da kommst du leise her
und sagst bitte sehr
kann ich dir helfen beim schreiben?
dann musst du nicht solange dran bleiben
ein baby
s wird sicher ne lady
kannst kaum mehr bewegen dich
drum frag doch mich
ich mach alles für unser kind
und das ganz geschwind
ich freu mich so darauf
drum nehm ich alles in kauf
ich bin in not
und esse nur noch „konfibrot“
alle ist mein geld
ich suche auf der ganzen welt
einen sponsor
welcher hat ein offenes ohr
für mich und meine probleme
darum nehme
ich alles an
was ich mir leisten kann
mein hund hat die pfötchen
auf den brötchen
das will ich nicht haben
ich tu ihn verjagen
er ist beleidigt
doch ich habe verteidigt
nur meine brötchen
meine nichte
kennt die wichte
hat schnell kontakt
und packt
ihre sieben sachen
und will bewachen
die wichte
meine nichte
die gute fee
die bringt mir tee
will ihn trinken
da kommen die finken
wolln auch was haben
und sich daran laben
die „buben“ die nehmen wir auf den arm
welcher ist noch warm
sie merken es kaum
sie sind am singen
und ich will ihnen bringen
eine torte
durch die pforte
eine torte aus schaum
was für ein traum
eine frau
das möchte ich „au“
ist sie von irgendwo
das stört mich gar nicht so
nur lieb muss sie sein
und ich bin nicht mehr so allein
möchte gerne schlafen
doch die affen
tun toben
an den garderoben
bin nicht der wirt von dieser „beiz“
doch sie hat ihren reiz
kann darin verbringen viel zeit
mit und ohne streit
kann trinken etwas wein
um nicht so einsam zu sein
jede stunde
eine runde
näher dem ende
jetzt kommt die wende
s geht nur noch bergab
bis ins grab
ein bunter hund
zu jeder stund
das bist du
drum hör mir zu
versuche zu werden
wie die meisten auf erden
sie will tanzen
gib ihr ein paar „franken“
damit sie aufhört
denn ich fühl mich gestört
in meinem mittagsschlafe
drum zähle ich schafe
bis ich wieder penne ein
das ist gemein
die maus
hat ihr haus
renoviert
so ists passiert
in der zwischenzeit
war sie bereit
zu wohnen bei uns
ich bin gefahren
in all den jahren
viele autos zu schrott
das gab viel spott
und wurde teuer
ungeheuer
ein baby möchte ich
drum frage ich dich
bist du bereit
wenn wir zu zweit
uns ganz fest lieben
und gar nie betrügen?
liebes kind
ganz geschwind
geh holen
ganz verstohlen
den ball in nachbars garten
ich werde auf dich warten
ich geh übern weg
da kommt ein steg
und mir entgegen ein schwan
was ich nicht leiden kann
den weg verstellt er mir
ich sage dir
ich konnte nicht rüber
übern steg drüber
die maus
hat ihr haus
verlassen
sie nimmt nur mit ein paar tassen
und sucht sich eine neue bleibe
doch nicht bei mir ich vertreibe
sie
die sonne kommt
die sonne geht
dazwischen steht
ein tag
was der wohl bringen mag?
pass auf den hund auf
der raubt dir den schnauf
er will rennen
und du musst bekennen
dass das ist zuviel für dich
drum nehm ich den hund für mich
ich kauf die welt
das kostet viel geld
und will sie verbessern
verbessern will ich sie
dass die
kriege vergehn
und alle sich besser verstehn
ich will ne lady
als kleines baby
wir lieben uns innig
das ist wahnsinnig
und neun monate später
da kräht er
s ist keine lady s ist ein sohn
doch was macht das schon
und diesem boy
bleibe ich treu
bis er wird zwanzig
dann wird er „ranzig“
weil ich noch auf ihn schau
doch ich bin schlau
s könnt passieren so viel
das ist gar nicht nach meinem stil
halte mich
fest in deinen armen
den warmen
ich liebe dich
drum möchte ich
immer bei dir bleiben
und vermeiden
dass es streit gibt zwischen uns
denn wir lieben uns
und möchten teilen zusammen
sogar bett und pfannen
unsere liebe bleibt bestehn
auch wenn die welt soll untergehn
ich frage dich
was kostet die welt?
ich habe noch geld
will sie mir kaufen
und dann weglaufen
ich will dich betören
und zugleich verführen
machst du mit?
wenn auch zu dritt
wir liebe machen
ich meins nicht zum lachen
gib mir auch ne „schnurrä voll“
das wäre toll
hunger habe ich
darum bitt ich dich
mir was zu geben
damit ich eben
verhungere nicht
das wäre schlicht
ein abgang schlecht
hab ich nicht recht?
die zähne zu putzen
das ist der nutzen
von der paste für die zähne
und ich gähne
möchte noch schlafen
doch ich muss gehn „schaffen“
wenn spriessen die triebe
dann lockt die liebe
die pärchen gehn spazieren
und er will verführen
seine liebste bei mondschein
sie findet das gemein
sie will noch warten
bis im garten
die blätter verwehn
drum glaub ich sie hat ihn
für immer gesehn
ich bin zu fett
ich bleibe im bett
will niemanden sehen
und dabei spüren
wie sie blicken
das ist kein entzücken
drum bleib ich daheim
ganz allein
ich hab ein chaos
und das ist gross
ich versuche
ordnung reinzubringen
doch es gelingen
mir nur schritte kleine
doch ich meine
besser als keine
wenn ich tu in der sonne liegen
dann kann mich nichts betrüben
ich bin am braten
doch man hat mir geraten
aufzupassen an der sonne
doch ich tu mit wonne
bleiben an der sonne
und ich werde langsam rot
jetzt komme ich in not
denn das tut weh
o jeh o jeh
bin da heruntergefahren
mit all den jahren
kenn ich die strecke gut
und das gibt mut
zu fahren zu schnell
dann kommt ein tunnel
mir versagen die bremsen
und es kommt der sensenmann
ich forme den ton
das ist enorm
mit meinen händen
es soll damit enden
dass ich hab eine schöne figur
eine richtige skulptur
ich bin in not
drum seh ich rot
kann nichts mehr kaufen
und ich muss laufen
von einem ort zum andern
doch ich tu nicht gern wandern
drum seh ich rot
möcht gern sein tot
der Meier von nebenan
der will dann und wann
ein tänzchen machen
doch es lachen
ihn alle aus
im ganzen haus
denn tanzen kann er nicht
der arme wicht
zwei geiger spielen
mit gefühlen
in dur und moll
das finde ich toll
ich könnte verweilen
muss mich nicht beeilen
drum hör ich zu
und die zeit vergeht im nu
nicht die wecken
welche „ums verrecken“
noch schlafen wollen
doch die sollen
nachher aufräumen
und es nicht versäumen
müde bin ich
möcht gehn zur ruh
doch hab ich keine zeit dazu
muss noch viel machen
ganz verschiedene sachen
gib mir auch ne „schnurrä voll“
das wäre toll
denn hunger habe ich
und dazu nur dich
der mir was gibt zu „futtern“
wie einst bei muttern
möchte gerne schlafen gehn
und die vielen schäfchen sehn
die s gibt im traume
unter dem baume
auch wenn die augen fallen mir zu
habe ich noch keine ruh
denn morgen kommt die liebste mein
die soll in keinem saustall sein
drum muss ich noch aufräumen
damit sie kann träumen
in einem schönen himmelbett
das wär doch nett
möchte schlafen
wie die braven
bürger auch
und nicht wache schieben
bei den lieben
leuten in der villa
und jeder kommt und fragt
was machen sie da?
möchte sie zählen
und dabei wählen
die schönsten aus
welch ein schmaus
wird das geben
wenn wir soeben
essen gehn
ich will mich betrinken
und ess dazu schinken
roh oder gekocht
wie ichs gemocht
wie ist das gemeint?
ja weil es sich reimt
auf dem hexenbesen
bin ich gewesen
geflogen über feld und stall
ich war überall
und hab erschreckt die leute
die wie eine meute
zusammenstehen
wenn sie mich sehen
es ist vorbei
es kommt niemand mehr „hai“
alle sind gross
das ist schon famos
doch ist es einsam
wenn wir nicht mehr gemeinsam
tolle sachen
machen
mein enkelkind
das ist geschwind
schon zehn jahre alt
ich tu „halt“
mit ihm spielen
und die vielen
bücher anschauen
auch das mit den pfauen
wunderbar
und sonnenklar
bei solchen wettern
gehn wir klettern
wir seilen uns an
und klettern dann
dem seil entlang
derweil einer unten fixiert
damit nichts passiert
ich stehe am hafen
und möchte schlafen
die schiffe dröhnen
und sie tönen
herüber zu mir
kann so nicht schlafen
wie die braven
entlein am strand
im weichen sand
halt mich
in deinen armen
den warmen
und spür mich
wie lieb ich
kann sein
bei „fondue“ und wein
im hafen
möcht ich gern schlafen
und die vielen schiffe sehn
die in fremde länder gehn
möchte mitfahren
und erst in ein paar jahren
kehren zurück
das wär mein glück
nach der „sause“
steh ich unter der brause
um mich zu duschen
und nicht zu verpfuschen
den schönen tag
den ich so mag
ein lied sing ich
da rufst du mich
hör auf mit singen
sonst muss ich dich umbringen
im häuschen
ein mäuschen
ich will es schlagen
dass es geht baden
kann schwimmen nicht lang
und unter gehst dann
das herz das lenkt
der verstand der denkt
worauf soll ich hören nun?
am besten tun
wir beides vermischen
und hören dann
auf das programm
schwimmen geh ich gerne
da seh ich in der ferne
einen schwan
tut er mir was an?
es gibt shrimps
ja du ich brings
die kleinen fischchen
auf unser tischchen
wie ist das fein
nur wir allein
heute
liebe leute
will ich euch fragen
was habt ihr zu sagen
zu dem neuen meister im haus?
denn der nimmt uns aus
wie eine kokosnuss
drum sag ich mit verdruss
so nicht mehr weiter
herr Reiter
herrjemineh
es gibt schnee
auf die nächste woche
und ich koche
fleisch und reis
dann bricht das eis
und der schnee tut schmelzen
und die schweine können sich wieder wälzen
im dreck
das gibt dann guten speck
ich bin noch munter
und habe drunter
nichts an
wo ist der mann
der mir helfen kann?
es heulen die wölfe
es ist schon zwölfe
sie haben hunger
und fressen hummer
jetzt haben wir den salat
ich esse nicht gerne spinat
was anderes kommt nicht auf den tisch
nur spinat und fisch
es geht nicht weiter
bin trotzdem heiter
muss am skilift warten
wir spielen karten
doch dann fahren wir drauflos
das ist famos
doch die leute motzen
wir waren zum kotzen
oder sollen wir tun wie die anderen
ein böglein nach dem anderen?
zwei hunde sind am tauchen
am ufer wartet das frauchen
sie tauchen hin und tauchen her
denn tauchen das ist gar nicht schwer
da kommt ein fisch geschwommen
die hunde sind ganz beklommen
und schwimmen ganz schnell
dorthin wo es ist hell
ans ufer das rettende
und frauchen die wartende
freut sich wie ein kind
dass die hunde wieder gekommen sind
das ist ein spielen
mit gefühlen
das mag ich nicht
bist du noch dicht?
meine gefühle zu verletzen
du musst sie lernen schätzen
ich bin ein hund
und so gesund
fresse nur knochen
von rochen
und trinke nur tee
statt wasser vom see
drum esse ich gesund
und das nicht ohne grund
will werden 100 jahre alt
doch das noch nicht so bald
im altersheim
bin ich allein
der älteste mann
dens hier geben kann
die hunde bellen laut
es ist zum fahren aus der haut
was sie denn wollen?
ein bisschen rumtollen
mit dir
und mir
mit dem besen kehre ich
den vorplatz auf dem stehe ich
kehr sauber und rein
das muss bei mir so sein
da kommt ein hund
und
kackt mitten auf den platz
so ein schatz
wie soll ich mich wehren?
jetzt muss ich von neuem kehren
ein hund der braucht wasser
dass er
pipi machen kann
und wenn er dann
noch sein häufchen macht
hat er seine sache gut gemacht
auf den wellen
die hunde bellen
sind putzmunter
wollen aber wieder runter
haste töne
meine söhne
sind erwachsen schon
und ernähren sich von
„müäsli“ und breien
es ist zum schreien
das ist neu
ich bleib dem leben treu
will noch machen
so viele sachen
spielen klavier
allein und mit dir
gedichte schreiben
und malen mit kreiden
frau Meier
legt eier
doch die henne sagt zu ihr
das eier legen das gehört mir
ich mache eine reise
zu einem grossen preise
ich reise mal hier
und reise mal dort
und dann an einen fernen ort
dort lieg ich am strand
im feinen sand
mit einem drink in der hand
und mit musik am palmenstrand
und mit boys
„gar nüt nois“
was kostet die welt?
ich hab zwar kein geld
doch ists ja egal
ich versuchs mal
eine banane und ein kraut
habens gerne ein bisschen laut
die banane spricht
das gibts doch nicht
das kraut pflichtet ihr bei
ei ei ei
wenn wir „schlitteln“ gehen wollen
und es vergessen sollen
erinnere uns daran
dass ich kann
den schlitten holen
und wir verstohlen
gehn von zu haus
den berg hinauf
und sausen runter
fit und munter
und wenn wir unten sind
laufen wir geschwind
nach hause
zu einer „sause“
verdient haben die wir uns
und dazu essen wir „capuns“
mein enkelkind
komm geschwind
sieh die sterne leuchten
und den mond
der dort oben wohnt
lacht runter
und wir sind munter
und froh
und er ebenso
der Bill
weiss was er will
will kohle machen
mit all den sachen
die er macht
und dann sacht
nach hause trägt
und sie geschwind tut versorgen
und sie erst rausholt morgen
