Sens- und Nonsens-Gedichte 2 - Brigitte Riederer - E-Book

Sens- und Nonsens-Gedichte 2 E-Book

Brigitte Riederer

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Beschreibung

meine lunge die junge kotz ich mir aus denn vor mir läuft ne laus die will ich einholen drum bleibt mir gestohlen meine lunge die junge eine laune ja ich staune sucht eine posaune und wird fündig und spielt stündig einen marsch ganz barsch Nachwort Der serbische Dichter Brando Miljković schrieb: "Das allzu starke Wort hat mich erschlagen." Es gibt aber auch Worte die, immer wieder (auch) heilend wirken können. Worte, die den Schmerz lindern; Worte, welche das Innere von der Überfülle befreien; Worte, die durch den Unsinn die Verpflichtung zum Sinn etwas lockerer machen und von allzu Wahn-Sinn behüten. Gedichte von Brigitte Riederer sind von dieser Art, sie halfen in Not und gingen dann. Ob sie wieder mal auftauchen, in Not oder auch ohne Not, und wieder den Weg aufs Papier finden? Devi Rada Rageth

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Seitenzahl: 161

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Dieses Buch ist meiner Schwiegertochter Lara gewidmet, ohne ihre Hilfe wären die Bücher nie entstanden.

Inhaltsverzeichnis

Widmung

Vorwort

Gedichte

Glossar

Autorenportrait

08. 01. – 08. 02. 2012

Chronologische Reihenfolge

Vorwort

herrlich, die gedichte

lustig und listig

fröhliche leichte kost die auf einmal im hals stecken bleibt

ernste zeilen

die das lachen auslösen

schwere gedanken in sommergewändern

leichte gedichte in bergschuhen und bleifesseln

ein sinn ohne aussage und viel non sense,

das rührt und wühlt

herrlich, die gedichte

erfreuend, erfrierend, erfrischend

und so aus dem inneren sinn fürs leben leiden und lachen herausgesprudelt … um dann die besitzerin untröstbar zu verlassen … die dann begann, die gedichte und geschichten zu malen … denn ihre innere sprudelnde reiche welt … die bringt kein medikament zum schweigen.

Devi Rada Rageth

meine lunge

die junge

kotz ich mir aus

denn vor mir läuft ne laus

die will ich einholen

drum bleibt mir gestohlen

meine lunge

die junge

im himmel zu wohnen

das könnte sich lohnen

mit engeln so vielen

mit denen du kannst dealen

auf welcher wolke

du magst sitzen nun

und machen was alle tun

hosianna singen

und alle die das singen

bringen sich weiter

auf der himmelsleiter

bis sie oben sind

dort weht gar kein wind

dort sitzt der Herrgott auf seinem thron

und fragt was willst du schon

hier oben bei mir?

bist du ein streber?

das gibts nicht hier

beim liebesakt

da sind wir nackt

wolln nicht werden gestört

denn das gehört

sich nicht

darum schliessen wir

die tür hinter mir

zu

im nu

ich bin fit und munter

und was darunter

sich verborgen hält

das ist meine welt

die gehört mir allein

da darfst du nicht zeuge sein

ein süppchen

für das „püppchen“

das ganz still

was will

es will noch mehr

drum sieh doch her

es will noch tanzen

mit dem ganzen

chor der wanzen

die tasche

mit der asche

könnt ihr vergraben

so dass die raben

nichts fressen davon

und auch der gnom

nichts finden kann

also bis dann

die kerzen leuchten

an dem baume

da kommt ne laune

und meint wir bräuchten

noch mehr zum leuchten

nicht mehr sehen will ich ihn

denn da drin

schlägt kein gutes herz

das sag ich mit viel schmerz

s ist kein scherz

es heult der wind

der hund der spinnt

die meisen die pfeifen

da kommt ein reifen

einfach daher

und der ist schwer

der hund der bellt

das telefon schellt

zuviel auf einmal

drum sag ich dir nicht zweimal

ich gehe fort von hier

glaub es mir

es heulen die wölfe

es ist schon zwölfe

in der vollmondnacht

und einer wacht

und heult allein

das ist gemein

es ist gut so

wenn Reto

noch ist bei mir

ich sage dir

nur für heute nacht

dann ist es vollbracht

der mond scheint munter

runter vom dach

nur ganz schwach

doch kann er sehen

dass wir zwei gehen

miteinander

er findet es schön

uns so gehen zu sehn

meine kleider

leider

sind veraltet

und das spaltet

die gemüter

doch ich bin der hüter

meiner garderobe

wenn auch keine robe

hängt im kasten

auch muss ich fasten

sonst ist mir alles zu kein

das darf nicht sein

ich muss hüten

meinen enkel

den ich in den senkel

stellen muss

er sagt zu mir „du arme nuss“

bin am verzweifeln

und er möchte mir schmeicheln

noch zum abschiedsgruss

mit einem kuss

oh wunder

dieser plunder

was will er damit machen

mit all diesen sachen?

er will ihn verkaufen

und nachher versaufen

das geld

bin auf der bank

und dass ich den „rank“

noch finden kann

hilft mir ein lieber mann

ich bin sehr froh

das ist einfach so

der wind der wind

das himmlische kind

fegt über wiesen und wald

ich sage halt

bis hierhin und nicht weiter

und er zieht heiter

weiter

ich weiss was du geboten hast

dabei kam dir der ast

in den weg

dort beim steg

du wolltest ihn biegen und brechen

dabei tat er dich stechen

in den arm

doch es ist warm

in dieser nacht

und der mond hält seine wacht

siehst du die fliegen

dort drüben?

sie wollen fressen

ein festessen

einen zucker

dabei „juckt“ er

aus dem fenster

und die fliegen

hintennach

lets go

in die show

von den lesben

das sind die besten

schauspieler der welt

und für wenig geld

kriegst du ein programm

von dem man nur staunen kann

in einer vollmondnacht

hab ich bewacht

unser haus

denn eine laus

wollte es haben

da hab ich das klagen

gehört

das ist unerhört

es wollten trinken

drei finken

vom wasser ab dem hahnen

doch zuerst müssen sie sich bahnen

einen weg der zum wasser führt

und ungeniert

spazieren die finken

zum trinken

die oma

liegt im koma

ich will sie wecken

sie tut mich anstecken

bin fast am verrecken

von welcher sorte

ist die torte?

ich möcht sie essen

und dabei vergessen

meinen kummer

über die nummer

die du geboten hast

du bruder vom knast

auf schusters rappen

geh ich tappen

über berg und tal

heute und ein andermal

du bist am motzen

es ist zum kotzen

man kann dir nichts mehr recht machen

bei allen sachen

bist du am reklamieren

es ist zum resignieren

es ist zum raufgehn die wände

das spricht bände

doch dein verhalten

bleibt beim alten

erst wolln wir küssen

und dann müssen

wir uns verpissen

bei all den sachen

die wir machen

wir gehen ins heu

das ist nicht neu

wir wollen mehr noch

da reicht es doch

mein enkelkind

das rennt geschwind

zum bäcker Bohlen

brötchen holen

sie hat sie nicht gestohlen

zusammen essen wir

und ich trink dazu ein bier

der wind weht

und es fegt

ein sturm

über den wurm

der kriecht in die erde

dass wieder werde

das wetter so schön

um spazieren zu gehn

ich bin am tagebuch schreiben

und will dran bleiben

will nicht werden gestört

das wäre unerhört

da kommst du leise her

und sagst bitte sehr

kann ich dir helfen beim schreiben?

dann musst du nicht solange dran bleiben

ein baby

s wird sicher ne lady

kannst kaum mehr bewegen dich

drum frag doch mich

ich mach alles für unser kind

und das ganz geschwind

ich freu mich so darauf

drum nehm ich alles in kauf

ich bin in not

und esse nur noch „konfibrot“

alle ist mein geld

ich suche auf der ganzen welt

einen sponsor

welcher hat ein offenes ohr

für mich und meine probleme

darum nehme

ich alles an

was ich mir leisten kann

mein hund hat die pfötchen

auf den brötchen

das will ich nicht haben

ich tu ihn verjagen

er ist beleidigt

doch ich habe verteidigt

nur meine brötchen

meine nichte

kennt die wichte

hat schnell kontakt

und packt

ihre sieben sachen

und will bewachen

die wichte

meine nichte

die gute fee

die bringt mir tee

will ihn trinken

da kommen die finken

wolln auch was haben

und sich daran laben

die „buben“ die nehmen wir auf den arm

welcher ist noch warm

sie merken es kaum

sie sind am singen

und ich will ihnen bringen

eine torte

durch die pforte

eine torte aus schaum

was für ein traum

eine frau

das möchte ich „au“

ist sie von irgendwo

das stört mich gar nicht so

nur lieb muss sie sein

und ich bin nicht mehr so allein

möchte gerne schlafen

doch die affen

tun toben

an den garderoben

bin nicht der wirt von dieser „beiz“

doch sie hat ihren reiz

kann darin verbringen viel zeit

mit und ohne streit

kann trinken etwas wein

um nicht so einsam zu sein

jede stunde

eine runde

näher dem ende

jetzt kommt die wende

s geht nur noch bergab

bis ins grab

ein bunter hund

zu jeder stund

das bist du

drum hör mir zu

versuche zu werden

wie die meisten auf erden

sie will tanzen

gib ihr ein paar „franken“

damit sie aufhört

denn ich fühl mich gestört

in meinem mittagsschlafe

drum zähle ich schafe

bis ich wieder penne ein

das ist gemein

die maus

hat ihr haus

renoviert

so ists passiert

in der zwischenzeit

war sie bereit

zu wohnen bei uns

ich bin gefahren

in all den jahren

viele autos zu schrott

das gab viel spott

und wurde teuer

ungeheuer

ein baby möchte ich

drum frage ich dich

bist du bereit

wenn wir zu zweit

uns ganz fest lieben

und gar nie betrügen?

liebes kind

ganz geschwind

geh holen

ganz verstohlen

den ball in nachbars garten

ich werde auf dich warten

ich geh übern weg

da kommt ein steg

und mir entgegen ein schwan

was ich nicht leiden kann

den weg verstellt er mir

ich sage dir

ich konnte nicht rüber

übern steg drüber

die maus

hat ihr haus

verlassen

sie nimmt nur mit ein paar tassen

und sucht sich eine neue bleibe

doch nicht bei mir ich vertreibe

sie

die sonne kommt

die sonne geht

dazwischen steht

ein tag

was der wohl bringen mag?

pass auf den hund auf

der raubt dir den schnauf

er will rennen

und du musst bekennen

dass das ist zuviel für dich

drum nehm ich den hund für mich

ich kauf die welt

das kostet viel geld

und will sie verbessern

verbessern will ich sie

dass die

kriege vergehn

und alle sich besser verstehn

ich will ne lady

als kleines baby

wir lieben uns innig

das ist wahnsinnig

und neun monate später

da kräht er

s ist keine lady s ist ein sohn

doch was macht das schon

und diesem boy

bleibe ich treu

bis er wird zwanzig

dann wird er „ranzig“

weil ich noch auf ihn schau

doch ich bin schlau

s könnt passieren so viel

das ist gar nicht nach meinem stil

halte mich

fest in deinen armen

den warmen

ich liebe dich

drum möchte ich

immer bei dir bleiben

und vermeiden

dass es streit gibt zwischen uns

denn wir lieben uns

und möchten teilen zusammen

sogar bett und pfannen

unsere liebe bleibt bestehn

auch wenn die welt soll untergehn

ich frage dich

was kostet die welt?

ich habe noch geld

will sie mir kaufen

und dann weglaufen

ich will dich betören

und zugleich verführen

machst du mit?

wenn auch zu dritt

wir liebe machen

ich meins nicht zum lachen

gib mir auch ne „schnurrä voll“

das wäre toll

hunger habe ich

darum bitt ich dich

mir was zu geben

damit ich eben

verhungere nicht

das wäre schlicht

ein abgang schlecht

hab ich nicht recht?

die zähne zu putzen

das ist der nutzen

von der paste für die zähne

und ich gähne

möchte noch schlafen

doch ich muss gehn „schaffen“

wenn spriessen die triebe

dann lockt die liebe

die pärchen gehn spazieren

und er will verführen

seine liebste bei mondschein

sie findet das gemein

sie will noch warten

bis im garten

die blätter verwehn

drum glaub ich sie hat ihn

für immer gesehn

ich bin zu fett

ich bleibe im bett

will niemanden sehen

und dabei spüren

wie sie blicken

das ist kein entzücken

drum bleib ich daheim

ganz allein

ich hab ein chaos

und das ist gross

ich versuche

ordnung reinzubringen

doch es gelingen

mir nur schritte kleine

doch ich meine

besser als keine

wenn ich tu in der sonne liegen

dann kann mich nichts betrüben

ich bin am braten

doch man hat mir geraten

aufzupassen an der sonne

doch ich tu mit wonne

bleiben an der sonne

und ich werde langsam rot

jetzt komme ich in not

denn das tut weh

o jeh o jeh

bin da heruntergefahren

mit all den jahren

kenn ich die strecke gut

und das gibt mut

zu fahren zu schnell

dann kommt ein tunnel

mir versagen die bremsen

und es kommt der sensenmann

ich forme den ton

das ist enorm

mit meinen händen

es soll damit enden

dass ich hab eine schöne figur

eine richtige skulptur

ich bin in not

drum seh ich rot

kann nichts mehr kaufen

und ich muss laufen

von einem ort zum andern

doch ich tu nicht gern wandern

drum seh ich rot

möcht gern sein tot

der Meier von nebenan

der will dann und wann

ein tänzchen machen

doch es lachen

ihn alle aus

im ganzen haus

denn tanzen kann er nicht

der arme wicht

zwei geiger spielen

mit gefühlen

in dur und moll

das finde ich toll

ich könnte verweilen

muss mich nicht beeilen

drum hör ich zu

und die zeit vergeht im nu

nicht die wecken

welche „ums verrecken“

noch schlafen wollen

doch die sollen

nachher aufräumen

und es nicht versäumen

müde bin ich

möcht gehn zur ruh

doch hab ich keine zeit dazu

muss noch viel machen

ganz verschiedene sachen

gib mir auch ne „schnurrä voll“

das wäre toll

denn hunger habe ich

und dazu nur dich

der mir was gibt zu „futtern“

wie einst bei muttern

möchte gerne schlafen gehn

und die vielen schäfchen sehn

die s gibt im traume

unter dem baume

auch wenn die augen fallen mir zu

habe ich noch keine ruh

denn morgen kommt die liebste mein

die soll in keinem saustall sein

drum muss ich noch aufräumen

damit sie kann träumen

in einem schönen himmelbett

das wär doch nett

möchte schlafen

wie die braven

bürger auch

und nicht wache schieben

bei den lieben

leuten in der villa

und jeder kommt und fragt

was machen sie da?

möchte sie zählen

und dabei wählen

die schönsten aus

welch ein schmaus

wird das geben

wenn wir soeben

essen gehn

ich will mich betrinken

und ess dazu schinken

roh oder gekocht

wie ichs gemocht

wie ist das gemeint?

ja weil es sich reimt

auf dem hexenbesen

bin ich gewesen

geflogen über feld und stall

ich war überall

und hab erschreckt die leute

die wie eine meute

zusammenstehen

wenn sie mich sehen

es ist vorbei

es kommt niemand mehr „hai“

alle sind gross

das ist schon famos

doch ist es einsam

wenn wir nicht mehr gemeinsam

tolle sachen

machen

mein enkelkind

das ist geschwind

schon zehn jahre alt

ich tu „halt“

mit ihm spielen

und die vielen

bücher anschauen

auch das mit den pfauen

wunderbar

und sonnenklar

bei solchen wettern

gehn wir klettern

wir seilen uns an

und klettern dann

dem seil entlang

derweil einer unten fixiert

damit nichts passiert

ich stehe am hafen

und möchte schlafen

die schiffe dröhnen

und sie tönen

herüber zu mir

kann so nicht schlafen

wie die braven

entlein am strand

im weichen sand

halt mich

in deinen armen

den warmen

und spür mich

wie lieb ich

kann sein

bei „fondue“ und wein

im hafen

möcht ich gern schlafen

und die vielen schiffe sehn

die in fremde länder gehn

möchte mitfahren

und erst in ein paar jahren

kehren zurück

das wär mein glück

nach der „sause“

steh ich unter der brause

um mich zu duschen

und nicht zu verpfuschen

den schönen tag

den ich so mag

ein lied sing ich

da rufst du mich

hör auf mit singen

sonst muss ich dich umbringen

im häuschen

ein mäuschen

ich will es schlagen

dass es geht baden

kann schwimmen nicht lang

und unter gehst dann

das herz das lenkt

der verstand der denkt

worauf soll ich hören nun?

am besten tun

wir beides vermischen

und hören dann

auf das programm

schwimmen geh ich gerne

da seh ich in der ferne

einen schwan

tut er mir was an?

es gibt shrimps

ja du ich brings

die kleinen fischchen

auf unser tischchen

wie ist das fein

nur wir allein

heute

liebe leute

will ich euch fragen

was habt ihr zu sagen

zu dem neuen meister im haus?

denn der nimmt uns aus

wie eine kokosnuss

drum sag ich mit verdruss

so nicht mehr weiter

herr Reiter

herrjemineh

es gibt schnee

auf die nächste woche

und ich koche

fleisch und reis

dann bricht das eis

und der schnee tut schmelzen

und die schweine können sich wieder wälzen

im dreck

das gibt dann guten speck

ich bin noch munter

und habe drunter

nichts an

wo ist der mann

der mir helfen kann?

es heulen die wölfe

es ist schon zwölfe

sie haben hunger

und fressen hummer

jetzt haben wir den salat

ich esse nicht gerne spinat

was anderes kommt nicht auf den tisch

nur spinat und fisch

es geht nicht weiter

bin trotzdem heiter

muss am skilift warten

wir spielen karten

doch dann fahren wir drauflos

das ist famos

doch die leute motzen

wir waren zum kotzen

oder sollen wir tun wie die anderen

ein böglein nach dem anderen?

zwei hunde sind am tauchen

am ufer wartet das frauchen

sie tauchen hin und tauchen her

denn tauchen das ist gar nicht schwer

da kommt ein fisch geschwommen

die hunde sind ganz beklommen

und schwimmen ganz schnell

dorthin wo es ist hell

ans ufer das rettende

und frauchen die wartende

freut sich wie ein kind

dass die hunde wieder gekommen sind

das ist ein spielen

mit gefühlen

das mag ich nicht

bist du noch dicht?

meine gefühle zu verletzen

du musst sie lernen schätzen

ich bin ein hund

und so gesund

fresse nur knochen

von rochen

und trinke nur tee

statt wasser vom see

drum esse ich gesund

und das nicht ohne grund

will werden 100 jahre alt

doch das noch nicht so bald

im altersheim

bin ich allein

der älteste mann

dens hier geben kann

die hunde bellen laut

es ist zum fahren aus der haut

was sie denn wollen?

ein bisschen rumtollen

mit dir

und mir

mit dem besen kehre ich

den vorplatz auf dem stehe ich

kehr sauber und rein

das muss bei mir so sein

da kommt ein hund

und

kackt mitten auf den platz

so ein schatz

wie soll ich mich wehren?

jetzt muss ich von neuem kehren

ein hund der braucht wasser

dass er

pipi machen kann

und wenn er dann

noch sein häufchen macht

hat er seine sache gut gemacht

auf den wellen

die hunde bellen

sind putzmunter

wollen aber wieder runter

haste töne

meine söhne

sind erwachsen schon

und ernähren sich von

„müäsli“ und breien

es ist zum schreien

das ist neu

ich bleib dem leben treu

will noch machen

so viele sachen

spielen klavier

allein und mit dir

gedichte schreiben

und malen mit kreiden

frau Meier

legt eier

doch die henne sagt zu ihr

das eier legen das gehört mir

ich mache eine reise

zu einem grossen preise

ich reise mal hier

und reise mal dort

und dann an einen fernen ort

dort lieg ich am strand

im feinen sand

mit einem drink in der hand

und mit musik am palmenstrand

und mit boys

„gar nüt nois“

was kostet die welt?

ich hab zwar kein geld

doch ists ja egal

ich versuchs mal

eine banane und ein kraut

habens gerne ein bisschen laut

die banane spricht

das gibts doch nicht

das kraut pflichtet ihr bei

ei ei ei

wenn wir „schlitteln“ gehen wollen

und es vergessen sollen

erinnere uns daran

dass ich kann

den schlitten holen

und wir verstohlen

gehn von zu haus

den berg hinauf

und sausen runter

fit und munter

und wenn wir unten sind

laufen wir geschwind

nach hause

zu einer „sause“

verdient haben die wir uns

und dazu essen wir „capuns“

mein enkelkind

komm geschwind

sieh die sterne leuchten

und den mond

der dort oben wohnt

lacht runter

und wir sind munter

und froh

und er ebenso

der Bill

weiss was er will

will kohle machen

mit all den sachen

die er macht

und dann sacht

nach hause trägt

und sie geschwind tut versorgen

und sie erst rausholt morgen