Sens- und Nonsens-Gedichte 3 - Brigitte Riederer - E-Book

Sens- und Nonsens-Gedichte 3 E-Book

Brigitte Riederer

0,0

Beschreibung

In diesen Gedichten begegnen wir Tanten, Dieben, Bill und Will, Hunden, Affen, Katzen und vielem mehr. Die Texte wirbeln durch verrückte Welten, auf abenteuerliche Weise setzen sie sich zusammen, durch Reim und Rhythmus ergeben sich neue Rahmungen, aus Unsinn scheint Sinn auf.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 152

Veröffentlichungsjahr: 2017

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Dieses Buch ist meinen Söhnen Reto, Juri und Hannes gewidmet, meinen Schwiegertöchtern Lara und Nicole, Hannes‘ Freundin Sabrina, meinen Enkelinnen Déby und Lynn, meinen Enkeln Matteo und Livio, die mich nie stören, wenn ich mich tagelang in meinem Arbeitszimmer hinter dem Laptop verkrieche.

Inhaltsverzeichnis

Widmung

Vorwort

Gedichte

Glossar

Autorenportrait

Chronologische Reihenfolge

05. 02. - 14. 02. 2015

Vorwort

In diesen Gedichten begegnen wir Tanten, Dieben, Bill und Will, Hunden, Affen, Katzen und vielem mehr. Die Texte wirbeln durch verrückte Welten, auf abenteuerliche Weise setzen sie sich zusammen, durch Reim und Rhythmus ergeben sich neue Rahmungen, aus Unsinn scheint Sinn auf.

Brigitte Riederer, meine Schwester, schrieb diese Gedichte in einem Hoch. Ihr purzelten die Zeilen nur so aus dem Ärmel, sie musste alles sofort an allen möglichen wie unmöglichen Orten (wie auf der Autobahn auf der Überholspur) niederschreiben, nichts sollte verloren gehen.

Diese Phasen wurden durch ärztlich verordnete Medikamente dann gekappt, ein Eingriff, den meine Schwester bis heute nicht verwinden kann. Der Kopf wurde still, die Gedichte versiegten.

Mit diesem Buch wurde jene Zeit nun festgehalten und gewürdigt. Ich wünsche den Leserinnen und Lesern dabei einen vergnüglichen Hochgenuss.

Denise Moll

in fünf minuten

ihr guten

sind die truten

gar

das ist wahr

die frau Holle

ist ganz ne tolle

schickt uns schnee

in rauen mengen

damit in Wengen

die abfahrt kann starten

doch so lang müssen wir noch warten

der kater

im water

hat kalt

denn er ist alt

an der mauer

hock ich auf der lauer

bin am suchen die katze

welche mit einem satze

mir hat gestohlen vom tisch

den fisch

ich geb mir mühe

zu trinken

die brühe

wo all die finken

scheissen rein

das ist gemein

die maus lass ich links liegen

denn es biegen

sich die gemäuer

mir ist nicht mehr geheuer

und ich gehe

dabei drehe

ich mich um

doch das war dumm

denn ich sehe

oh wehe

wie die tannen

falln in sich zusammen

der herr Moll

findets toll

zu fahren ski

das würde ich nie

ich bin froh

und das kommt so

denn ich habe

eine gabe

die nicht jeder hat

und das ist „glatt“

ich gönne mir

ein glas bier

in einem lokal

denn dann sitz ich mal

für ein paar stunden

mit meinen kunden

sie tun sich bemühen

mit ihren kühen

sie zu dressieren

doch das tut „pressieren“

für den zirkus

denn das ist ein muss

zu gehen hin

was für ein ding

wer hat gestohlen

so unverholen?

denn es fehlen

in der kasse

1000 franken

und eine tasse

wir danken

jetzt schon

und zahlen dem finder

einen lohn

vielleicht warens kinder?

die kluge

im zuge

setzt sich hin

das macht noch keinen sinn

und schlägt die beine

ja das ists was ich meine

übereinander

dass jeder andere

es ihr gleich tut

das braucht mut

ich muss nur dran ziehen

dann verglühen

die zigaretten

und die betten

fangen an zu brennen

und wir rennen

weg von dort

an einen sicheren ort

heisse träume

sind wie schäume

sie fliegen dahin

ganz ohne sinn

den tanten

und ihren verwandten

gefallen die elefanten

sie wollen sie füttern

und dabei erschüttern

sie das gehege

welches geniesst gute pflege

vom personal

allemal

wir verspeisen fliegen

und die da drüben

die räudigen hunde

zu nächtlicher stunde

sie fressen den rest

vom fest

bin allein

s fragt kein schwein

nach mir

das verdanke ich dir

drum sitz ich immer noch hier

ich bleibe hier sitzen

mit meinen witzen

und warte darauf

dass jemand auf

mich wird aufmerksam

und dann

ich kann

verlegen

mit deinem segen

meine witze

bei brütender hitze

es können

mir nicht gönnen

die leute

von heute

meinen hund

na und?

die maus lasse ich hocken

in meinem kaputten socken

lass sie dort darben

mit ihren narben

die sie schon hat

seit jener tat

von der tatze

der katze

die szene

im Va Bene

tut allen gut

auch ohne hut

bei mir zu haus

wie siehts da aus?

da hat ne maus

mir gemacht den garaus

du gehst auf

wie ein küchlein

das steht drauf

auf meinem büchlein

ist das noch normal?

der weg ist so schmal

kann kaum einer gehn

und jetzt wehn

noch die winde

des himmels kinde

den schnee herum

warum?

heute

liebe leute

gibts tee

im schnee

ich lese gedichte

über meine geschichte

und die alten wichte

ich möchte hören

von verschiedenen chören

eine resonanz

beim tanz

wenn du reitest im trab

gefrieren dir ab

die zehen

du wirst schon sehen

ich kann lenken

und denken

zugleich

ich mach keinen „saich“

über die welt

und das geld

über die not

und wer ist tot

ich lass mich bedienen

und dabei verdienen

das personal

total

viel geld

auf dieser welt

ich tu schäfchen zählen

dabei bin ich mich am quälen

durch die nacht

doch ganz sacht

kommt der schlaf

und ich bin ganz brav

ich muss ausharren

neben dem karren

der gehört dem bauer

und der ist sauer

auf seine kühe

die trotz grosser mühe

geben milch zuwenig

s reicht nicht mal für den könig

und seinen hofstaat

ach was für ein salat

ich muss kaufen

doch könnt ich mir raufen

die haare vom kopf

für einen topf

voller bohnen

dabei wohnen

wir grad nebenan

und dann

ist fertig die geschichte

für meine nichte

ich komme gleich wieder

denn wir sind brüder

auf leben und tod

und in der not

fressen wir fliegen

die da rumliegen

und verpesten die luft

ach was für ein duft

die helden von gestern

und ihre schwestern

will ich sehen

und dabei gehen

über leichen

dabei muss ich „go saichen“

wo soll ich denn hin?

denn ich bin

ein bisschen prüde

und auch schon müde

ich will hören

ich kann schwören

geschichten alte

wo vorkommen kalte

gangster von heute

was sind das für leute

die morden

ganz ohne sorgen

so vor sich hin?

was gibt das für einen sinn?

Bill

macht was er will

er geht ins kino

um dann „no“

eine zu rauchen

doch dort schlauchen

die offiziere

ihre soldaten

wie tiere

wird Bill sie verraten?

Bill

und Will

sind beide still

sie hören von fern

von einem stern

laute ganz schöne

und diese töne

bleiben ihnen im ohr

doch da kommt ein tor

und spielt auf seiner geige

es wackeln sogar die zweige

im takt

doch da kackt

in die hose sich Bill

und der Will lacht

dass sogar kracht

ein zweig vom baum

s ist wie ein traum

ich will warten

in nachbars garten

auf dich

doch ich

friere

drum geh ich zur türe

und mache sie auf

doch was steht da drauf?

es ist verboten

zu „schloten“

in diesem raum

das ist kein traum

es ist vorüber

ich mag darüber

nicht mehr sprechen

und wir rechen

sauber den rasen

dort wo grasen

die kühe vom bauer

der wohnt neben der mauer

Max

hat einen fax

er will ihn brauchen

doch der fängt an zu rauchen

ganz fest

das ist kein test

ich erschrecke

und ich wecke

die hühner auf

sie hüpfen drauf

auf den karren

und fangen an zu scharren

er fragt mich

ob ich hab dich

noch lieb

der dieb

und ich gib

ihm eine schüssel

für den rüssel

von seinem schwein

ist das nicht gemein?

ich koche vor wut

und das tut gut

drum krieg ich von dir

einen humpen voll bier

ich schlummere ein

ganz ohne wein

und versuche

in einem buche

zu schreiben gedichte

für mich und die wichte

doch das ist geschichte

der herr Meier

hat die gekauften eier

wieder mal zerschlagen

drum wird er sich fragen

kann ich so nach hause gehn?

doch er will sehn

was ist geschehn

mit seinen eiern

auf dem weg?

ja er ging feiern

über dem steg

im alten schuppen

wo die „puppen“

tanzen

und mit ihnen die wanzen

schaurig und schön

und es bläst der föhn

was für ein hohn

jetzt gibts für den Meier keinen lohn

ein hund

na und?

kommt gelaufen

und will saufen

wasser vom feinsten

das hats im kleinsten

loch in der strasse

und in jeder gasse

die alten hunde

zu vorgerückter stunde

kommen hervor

und durchs tor

vom „metzgermeister“

doch der hat kleister

auf der strasse verteilt

und so eilt

ein jeder hund

na und?

nur bis zum kleister

vom „metzgermeister“

und bleibt dort kleben

doch das ist eben

das schicksal der hunde

zu vorgerückter stunde

der mann mit dem hut

tut mir gut

wir gehen spazieren

und flanieren

entlang dem strand

im weissen sand

der mann mit dem hut

der tut

niemandem was zu leide

und ich kreide

eine wand an

ja das ists was ich kann

ich gebe mir mühe

um vom bauer die kühe

zu melken

doch dabei verwelken

die blumen von draussen

die aussen

an der fassade sind

geschwind

ich will keine kuh

welche macht muh

im stall

und überall

ich kann

dann

und wann

dich begleiten

zum reiten

das tut gut

und ich nehm den hut

von meinem kopf

und setz ihn auf den topf

dort soll er bleiben

und mir die zeit vertreiben

wir eilen

und verweilen

am see

im schnee

und das tut gut

s braucht nicht mal mut

zu gehn im schnee

am see

ich gehe eine rauchen

denn wir brauchen

noch holz

doch ich bin zu stolz

will lieber frieren

und dich spüren

an meiner seite

du meine „maite“

mein kind

geschwind

zieh dich an

und dann

gehn wir in die stadt

wo es hat

viele schöne sachen

und wir machen

an den ständen

mit unseren händen

die dinge wieder sauber

ja „glaub mär“

die verkäufer sind froh

ja das ist so

Boris Becker

hat nen wecker

der schrillt so laut

und es haut

einem grad um

das ist dumm

ich weiss einen ort

und wenn wir sind dort

treffen wir die fee

und trinken mit ihr tee

ich will mir holen ein fass

dabei werd ich ganz nass

ich geh nach hause

und steh unter die brause

für eine weile

dabei schreib ich ne zeile

in mein buch

dann nehm ich das tuch

rubble mich trocken

und zieh an die socken

Bill macht ne tolle

rolle

auf dem boden

wo denn?

auf der terrasse

und ich hol ne tasse

kaffee

und für Bill tee

der regen rinnt

über meinen „grind“

ich werd ganz nass

das ist ein spass

ich bin ein mann

und der kann

sich viel leisten

und die dreisten

verkäufer

und ihre ausläufer

kommen nicht an

bei diesem mann

ich bin traurig

und zwar „schaurig“

denn es sind gestorben

meine sorgen

ich habe durst

und will ne wurst

ich geh mir beides holen

ganz verstohlen

dass niemand sieht

was da geschieht

ich bin ne krähe

und back eine „wähe“

um sie zu verteilen

und es eilen

viele vögel hinzu

so auch du

es fressen die ziegen

die toten fliegen

die hängen herum

das ist doch dumm

ich will warten

in meinem garten

auf mein enkelkind

das kommt geschwind

um die ecke

und ich recke

meinen hals

das ist alls

ich komme

mit wonne

an den bazar

doch da war

ein junger student

und der kennt

alle sorten

von guten worten

in unserer stadt

denn er hat

gelesen viel

und sein ziel

ist zu erreichen

die nächsten weichen

von Zug nach Brüssel

denn dort hat er eine schüssel

mit worten voll

und das ist toll

ich komme wieder

denn wir sind brüder

auf leben und tod

und in der not

fressen wir fliegen

die hocken auf ziegen

in unserem stall

ein für allemal

ich will im garten

auf Peter warten

und dann mit ihm

ganz intim

ein essen kochen

aus frischen rochen

und beeren

und verzehren

es gemeinsam

so sind wir nicht einsam

ich bin verliebt

und das geschieht

nicht alle tage

und ich wage

eine prognose

von wo ist die hose

meiner frau?

die weiss genau

von welchem laden

man sowas kann haben

ich bin ne maus

und keine laus

muss mich verkriechen vor katzen

die schmatzen

und mich begehren

um mich zu verzehren

wenn sie können

mit haut und haar

ja das ist wahr

glücklich bist du

drum höre mir zu

fass es ganz fest

das ist kein test

und drück es an dich

aber lass mich

aus der sache raus

sonst geh ich nach haus

ich spinne sehr

und das noch mehr

weil du bist gegangen

und ich bleibe gefangen

in meinen wänden vier

drum trink ich noch ein bier

es kann

ein jeder mann

sprüche klopfen

und dabei hocken

in einem café

im tiefen schnee

Peter will

den grill

anzünden

doch wir finden

das ist noch zu früh

und geben uns müh

zu verbringen die zeit

und wir gehen weit

dem ufer entlang

bis dann

kommt ein boot

das uns aus unserer not

tut befreien

und wir feiern

dann mit dem grill

den ich jetzt auch anzünden will

ich gebe mir mühe

und melke die kühe

auf der ganzen welt

für viel geld

hamsterkäufe

sind die verläufe

von zuviel schnee

und ich seh

noch kein ende

noch keine wende

drum geh ich weiter „posten“

bis mir rosten

die felgen am „velo“

dann nehm ich „halt“ s auto

sie tun gut

mit ihrem hut

sich zu schützen

denn sie benützen

den hut als schutz

vor zuviel schmutz

ich hab mächtig hunger

darum lunger

ich umher

bis mir wer

gibt was zu essen

statt dessen

mich zu bedanken

ich in gedanken

schon bin weg

an einem steg

zum see

denn ich hab heimweh

nach meinem haus

und der kleinen maus

die es tut beschützen

sie tut mir nützen

eine menge

in dieser enge

von meinem haus

und die geschichte die ist aus

das wort

das dort

hängt an der wand

ist mir bekannt

der onkel Bill

der will

nicht so recht

und mir ist „schlecht“

ich hör da sachen

die ihr seid am machen

da unten am see

im knietiefen schnee

ich würde mich scheuen

und es würde mich reuen

zu sein am see

im knietiefen schnee

was soll die eile?

ich hab noch ne weile

um zu kochen

die knochen

für meinen hund

na und?

in der pause

gibts ne „sause“

für Bill

und Will

und sie trinken

dabei hinken

zwei „alte knaben“

die betteln um gaben

von Bill

und Will

ich spiele gerne ball

und das fast überall

ich möchte „tschutten“

mit den „blutten“

fraun von nebenan

denn dort bin ich der hahn

im korbe

aber keine sorge

ich bleibe dir treu

das ist nicht neu

ich hänge rum

und das ist dumm

mag nicht mehr warten

in nachbars garten

auf meine frau

und die weiss genau

was sie kann machen

um nicht zu lachen

der schnee wirbelt umher

so dass es sehr

mühsam wird beim gehen

und die zehen

frieren mir ab

das ist nicht „glatt“

es pennen

die hennen

in ihrem stall

ein für allemal

es verwelken

draussen die nelken

während wir horten

ganz viele sorten

vom guten wein

so soll es sein

ich will ein haus

ganz ohne maus

es soll sein

ganz rein

drum lasst mich hier sitzen

und schwitzen

den ganzen tag

solange ich mag

der herr im frack

hat einen „sack“

voller nüsse

und er verteilt küsse

um sich herum

das ist doch dumm

unter der brause

mach ich ne „sause“

ich lade dich ein

wir trinken wein

und essen dazu hummer

dabei vergeht der kummer

der uns plagt

und an uns nagt

ich trinke ein bier

und das mit dir

wir fangen an zu saufen

und dabei zu raufen

die haare

welche sind mangelware

auf unserem kopf

drum nehmen wir den topf

und setzen ihn auf

die haare drauf

ich möchte lachen

und witze machen

und dabei sehen

wie viele ehen

gehen zu grunde

in dieser stunde

ihr könnt kommen

und mit wonnen

baden im see

und ich seh

boote viele

und eine mühle

stehn am rand

im weissen sand

kochen

einen knochen

für Butz den hund

na und?

chruut und rüäbli

das git mä dä büäbli

wo no müänd wachsä

und si drähn sich um di aigni achsä

um z wärdä gross

das isch famos

ich bin nicht tot

ich seh nur rot

ich möchte warten

in meinem garten

auf die sonne

oh welche wonne

ich will dann braten

in kleinen raten

damit ich werde braun

und ein raun

geht durch die menge

die steht in der enge

von meinem haus

und die geschichte die ist aus

am platz

mein schatz

stehn viele leute

von heute

die wollen kaufen

und nicht laufen

viele sachen

was werden sie damit machen?

am platz

mein schatz

stehn die leute

um die beute

und tratschen

mit ausgetrampten „latschen“

über die welt

und geld

das wetter von heute

liebe leute

bleibt schön

und das ist angenehm

wir können draussen spielen

mit unseren gefühlen

und hie und da

gibs na ja

mal einen kuss

ganz ohne verdruss

ein alter mann

geht dann

und wann

mal aus dem haus

da sieht er ne maus

und freundlich fragt er sie

aber wie

kommst du hierher?

ach das ist nicht schwer

ich nehme den lift

denn ich habe gicht

die gilde

führt was im schilde

ich spüre es genau

denn ich bin schlau

wir können nur hoffen

dass wir nicht werden getroffen

von ihrem hohn

denn das kenn ich schon

die affen

sie gaffen

über das gehege

sie sind mir im wege

bei meinem spaziergang

dem see entlang

ich könnte kommen

und mit wonnen

zu nehmen ein bad

denn das tut mir grad

gut

drum bleib ich auf der hut

denn wenn du mich störst

dann hörst

du böse worte

und es kommt zu fliegen eine torte

not

und brot

das sind zwei dinge

die gehören zusammen

wie zwei ringe

affengeil

was die da halten feil

es hat feilen

damit kann ich mich verweilen

einen nachmittag lang

mir wird ganz angst und bang

was ich alles kann machen

mit solchen sachen

die mir fremd nicht sind

da kommt der wind

und verbläst all meine träume

es sind nur noch schäume

von meinem plan

den ich habe vertan

ich wollte bleiben

um zu treiben

der dinge viele

aber meine gefühle

lassen es nicht zu

und du

bist auch nicht besser

und ein schlechter esser

auch noch dazu

das sag ich dir im nu

ich bin

ja nimm

s mir nicht übel

ich brauch nen dübel

für die wand

hast du einen grad zur hand?

ich haue