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Vor gut zweihundert Jahren rief der preußische König Friedrich-Wilhelm III. sein Volk erneut zu den Waffen. Der Kaiser der Franzosen, Napoleon, war von der Insel Elba zurückgekehrt und bedrohte den Frieden. Im März 1815 wurde für diesen Kampf die Errichtung eines neuen Kürassier-Regiments befohlen. Mehr als einhundert Jahre sollte dieses Regiment existieren, bis es in den Wirren nach dem ersten Weltkrieg aufhörte zu bestehen. Es ging unter, wie das Königshaus, dem es bis zu seiner Auflösung treu diente. Das Jubiläum ist auch der Anlass für dieses Buchprojekt, achtzig Jahre nach dem Erscheinen der letzten Regimentsgeschichte, die eine wichtige Quelle dieses Buches war. Auch Themen, die in den alten Arbeiten nur am Rande Beachtung fanden, wie die Uniformierung und Kasernierung, werden hier dargestellt.
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Seitenzahl: 102
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Vor gut zweihundert Jahren rief der preußische König Friedrich-Wilhelm III. sein Volk erneut zu den Waffen. Der Kaiser der Franzosen, Napoleon, war von der Insel Elba zurückgekehrt und bedrohte den Frieden. Im März 1815 wurde für diesen Kampf die Errichtung eines neuen Kürassier-Regiments befohlen.
Mehr als einhundert Jahre sollte dieses Regiment existieren, bis es in den Wirren nach dem ersten Weltkrieg aufhörte zu bestehen. Es ging unter wie das Königshaus dem es bis zu seiner Auflösung treu diente.
Nicht untergegangen ist die Erinnerung. Fortgetragen in den ehemaligen Garnisonstädten Halberstadt und Quedlinburg, im Garnisonsverein Quedlinburg, der Interessengemeinschaft Seydlitzkürassiere Westerhausen und bei vielen militärhistorisch Interessierten und Sammlern.
Das Jubiläum ist auch der Anlass für dieses Buchprojekt, achtzig Jahre nach dem Erscheinen der letzten Regimentsgeschichte, die eine wichtige Quelle dieses Buches war. Auch Themen die in den alten Arbeiten nur am Rande Beachtung fanden wie die Uniformierung und Kasernierung werden hier dargestellt.
Mein Dank gilt Norman Netz, Christian Rehbein und allen Mitgliedern des Garnisonsvereins Quedlinburg, dem Städtischen Museum Halberstadt und dem Stadtarchiv Halberstadt sowie Werner Hartmann.
Für Ergänzungen und Hinweise bin ich sehr dankbar, gern auch per Elektropost an [email protected]
Geschichte in Eckdaten
Feldzug 1815
Feldzug 1866
Deutsch-französischer Krieg 1870/1871
Mars la Tour
Das Regiment im Weltkrieg
Uniformierung ab 1815
Uniformierung ab 1842
feldgraue Uniformierung
Standarten
Trompeterkorps
Kasernen
Regimentskommandeure
Ranglisten, Verlustlisten
Reservistika
Traditionspflege
Fotografien
Am 25.März 1815 wurde durch eine Allerhöchste Kabinettsordre von König Friedrich Wilhelm III. das Kürassier-Regiment Nr.4 gestiftet. Ab 1899 wird der 7.März als Stiftungstag angesehen, der Tag an dem die Errichtung von acht neuen Kavallerieregimentern befohlen wurde. Der Auslöser für die Verstärkung des preussischen Heeres war die Rückkehr Napoleon Bonapartes aus der Verbannung nach der Insel Elba.
Dazu ging am 1.April 1815 die 3.Eskadron des Brandenburgischen Kürassier-Regiments unter ihrem Chef Rittmeister von Zieten, dem Stabsrittmeister von Gillern, den Seconde-Lieutenants von Plothe II., von Münchhausen und von Mutius als 2.Eskadron nach Landsberg an der Warthe, dem heutigen Gorzów Wielkopolski ab. An diesem Tage trat auch die 4.Eskadron des Ostpreußischen Kürassier-Regiments als 3.Eskadron in einer Stärke von 9 Offizieren und 139 Mann mit 137 Pferden zum 4.Kürassier-Regiment über. Eskadronschef Rittmeister von Tresckow, Stabsrittmeister von Schurff, Seconde-Lieutenants von Brünnow, von Bockum I., von Kunheim, aggregierter Seconde-Lieutenants Graf Pückler, von Gansauge, von Kessel und von Bockum II.
Die 1.Eskadron bildete die bisherige 2.Eskadron des Schlesischen Kürassier-Regiments Nr.1.
Eine 4.Eskadron wurde erst am 19.September aufgestellt, nachdem eine Eskadron der Königlich-Sächsischen Leib-Kürassier-Garde einverleibt wurde.
Unter dem Regimentskommandeur Major von Koschembahr trat das Regiment am 7.April in Landsberg zusammen. Am 10.April exerzierte das Regiment erstmals im Regimentsverband, die Eskadrons noch in ihren alten Uniformen.
Schon am 21.April verließ das Regiment die Garnison zur Teilnahme am Feldzug gegen Napoleon. Im thüringischen Mühlhausen traf das Regiment am 21.Mai 1815 ein und marschierte am 1.Juli über Kassel nach Siegen (11.Juli), Köln (28.Juli) Aachen, Lüttich, Beaumont (12.August), St Quentin, Compiegne (19.August), Saint Denis, Fougeres (19.September) Am 25.September verläßt das Regiment, nun mit 4 Eskadrons, Fougeres und marschiert über St.Hilaire in die Gegend von Caen und trifft am 25.Oktober in Rouen ein. In Rouen erfolgt am 3.November die Standartenweihe. Von Corbie bei Amiens beginnt am 28.November der Rückmarsch in die Heimat. Stationen sind Mons am 3.Dezember, Brüssel am 8.Dezember, Lüttich am 15.Dezember, Köln am 22. und Hamm am 31.Dezember 1815.
1816 Am 28.Januar wird Magdeburg passiert und am 7.Februar vor dem König in Berlin paradiert. Landsberg wird am 13.Februar erreicht.
Die 1.Eskadron kam nach Woldenberg, die 2. in Quartiere bei Landsberg, die 3. nach Friedeberg und die 4. sowie die Reserveeskadron und der Stab nach Landsberg. Die Reserve-Eskadron wurde am 22.Februar aufgelöst und die 2. in die Stadt Landsberg verlegt. Die 1.Eskadron verlegte am 4.Mai nach Driesen.
1817 Am 13.April erfolgte der Abmarsch in die neu befohlenen Garnisonen. Stab und 3.Eskadron nach Schönebeck, 1.Eskadron Calbe an der Saale,2.Eskadron Salze und Frohse, 4.Eskadron Barby.
Ein neuerlicher Garnisonswechsel wurde am 17.September befohlen. Es rückten die 1. und 3.Eskadron am 16.Oktober in Quedlinburg und der Stab und die 2. und 4.Eskadron am 1.November in Halberstadt ein. Beide Städte wurden für über einhundert Jahre Heimat des Regiments.
1818 Im Januar wurden dem Regiment die silbernen Kesselpauken des ehemaligen Leibregiments (Kürassier-Regiment) Nr.3 verliehen.
1819 Änderung der Regimentsbezeichnung am 27.Mai in 7.(1.Magdeburgisches) Kürassier-Regiment.
1820 Teilnahme an den Kavallerieübungen im Herbst bei Berlin. Unterbringung im Zeltlager Charlottenburg.
1821 Teilnahme an den Kavallerieübungen im September bei Berlin. Unterbringung im Zeltlager Charlottenburg.
1822 Im Herbst Parade vor dem preußischen König in Merseburg in Gegenwart des Großfürsten Michael Pawlowitsch von Rußland.
1823 Großfürst Michael Pawlowitsch von Rußland wurde am 13.Januar zum Chef des Regiments ernannt.
Am 10.März änderte sich die Regimentsbezeichnung in 7.Kürassier-Regiment.
1824 Teilnahme an den Kavallerieübungen im Herbst bei Berlin. Unterbringung im Zeltlager Charlottenburg.
Nach der Rückkehr folgte ein Garnisonswechsel. Die 1.Eskadron wurde nach Halberstadt und die 4.Eskadron nach Quedlinburg verlegt.
1825 im Herbst Königsmanöver an der Elbe.
1827 Teilnahme an der Herbstrevue in Berlin.
1830 Beim Observationskorps an Rhein. Das Regiment verlässt am 10.September seine Garnisonen, marschiert über Hildesheim, Köln (30.09.) nach Jülich, trifft am 3.12.1831 in und bei Höxter ein und tritt am 15.06.1832 den Rückmarsch an. Nach einer Parade vor dem König in Magdeburg (30.06.1832) rückt das Regiment am 2.7.1832 wieder in Halberstadt und Quedlinburg ein.
1832 6.September Parade vor dem König in Berlin.
7.-22.SeptemberTeilnahme an den Truppenübungen bei Berlin. Unterbringung im Zeltlager Charlottenburg.
1833 Übungen und Parade (19.9) vor dem König bei Magdeburg
1834 17.-24.SeptemberTeilnahme an den Truppenübungen bei Berlin. Unterbringung im Zeltlager Charlottenburg. 19.9 Parade auf dem Tempelhofer Feld.
1835 18.Juli Ausrücken zur Revue bei Kalisch. Die 1.und 3.Eskadron des Regiments bilden mit je einer Eskadron Gardes du Corps und Garde-Kürassier-Regiment ein kombiniertes Kürassier-Regiment unter Oberstleutnant Graf von Waldersee.
Die Revue bei Kalisch findet vom 11.-22.9. 1835 statt. Die Eskadrons treffen am 27.10.1835 wieder in ihren Garnisonen ein.
1836 Herbstmanöver der 7.Division bei Magdeburg.
1837 Das Brigadeexerzieren bei Magdeburg wird wegen Cholera abgebrochen.
1838 5.Mai Abmarsch des Regiments zu den Frühjahrsübungen des Garde-Korps.
Ab 14.5 Unterbringung im Zeltlager Charlottenburg.
21.Mai Parade vor dem König, dem Zaren und dem Regimentschef Großfürst Michael.
Vom 10.-15.Septemner Korpsmanöver bei Magdeburg in Gegenwart des Königs.
1841 18.Juni Kommandierung des Regiments Zur Beisetzung des Feldmarschalls in Sommerschenburg. Korpsmanöver bei Magdeburg.
1842 Brigade-Exerzieren bei Aschersleben. Manöver der 7.Division bei Magdeburg.
1843 31.August Eintreffen des Regiments in Kantonnements bei Berlin. 1.-6.9 Übungen im Verband eines Kavallerie-Korps in Gegenwart des Königs, des Zaren und des Regimentschefs Großfürst Michael. Anschließend vom 8.9. (Königsparade) bis 17.9.große Manöver des Garde- und des III.Korps. Das Regiment trägt hierzu zum ersten Mal Koller, Stahlhelm und Stulpenhandschuhe.
1844 Übungen des IV.Korps bei Halle vor dem König.
1845 Garnisonsübung mit dem Infanterie-Regiment Nr.26 bei Halberstadt, anschließend Königsmanöver.
1846 30.Mai Besichtigung des Regiments durch König Friedrich-Wilhelm IV. auf dem Exerzierplatz in Halberstadt.
1848 13.Januar begibt sich eine Deputation des Regiments nach Sankt Petersburg um dem Großfürsten Michael zu seinem 25jährigen Chefjubiläum die Glückwünsche des Regiments zu überbringen.
4.Mai Mobilmachung des Regiments wegen der revolutionären Unruhen. Am 11.Mai rückt das Regiment in Ermsleben und Aschersleben ein.
1849 29.September Tod des Regimentschefs Großfürst Michael Pawlowitsch von Rußland.
1850 1.Mai Ernennung des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha zum Chef des Regiments.
28.September Mobilmachung des Regiments wegen des Kurhessischen Konflikts.
21.Oktober Abmarsch an die hessische Grenze, wo nach dreitägigem Marsch bei Vacha Quartiere bezogen werden.
Am 16. und 17. Dezember treffen die 7.Kürassiere wieder in ihren Heimatgarnisonen ein.
1851 Februar Demobilmachung
31.Mai eine Deputation mit der Standarte nimmt an der Enthüllung des Denkmals Friedrich des Großen in Berlin teil.
1852 29.April aus dem Landwehr-Kavallerie-Regiment 26 wird das 7.Schwere-Landwehr-Reiter-Regiment zu 4 Eskadrons gebildet. Dieses Regiment trug aber noch eine dunkelblaue Uniform mit hellblauen Kragen und Aufschlägen. Der Seconde-Lt. der Reserve Otto Graf von Bismarck gehörte diesem Regiment seit dem 29. 4.1852 an.
1853 Herbst Die 7.Kürassiere exerzieren bei Merseburg zusammen mit dem 7.Schwere-Landwehr-Reiter-Regiment vor dem König. Das 7.Kürassier-Regiment wird zum ersten mal von seinem Chef, dem Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha geführt.
1854 Divisionsmanöver bei Ermsleben
1855 Königsmanöver bei Nordhausen.
1856 Manöver bei Gardelegen.
1857 Königsmanöver bei Halle an der Saale.
Das 7.Schwere-Landwehr-Reiter-Regiment erhält eine Uniform wie die 7.Kürassiere, aber ohne Kürass und ohne blauen Waffenrock (diesen erst ab 1866).
1858 Manöver bei Burg.
1859 14.Juni Mobilmachung wegen des Krieges in Ober-Italien. Das Regiment bleibt aber in seinen Garnisonen.
2.August Demobilmachung. Das Regiment bleibt jedoch auch danach in einer Stärke von 606 Pferden und der Ersatzeskadron zu 125 Pferden.
1860 21.Januar laut AKO formiert das Regiment fünf Eskadrons zu je 145 Pferden. Die 5.Eskadron wird unter dem Namen „Ulanen-Eskadron“ zur Abgabe an das 3.komb.Ulanen-Regiment (später 11.Ulanen-Regiment) bestimmt und marschiert am 4.Juni nach Perleberg ab.
4.Juli Änderung der Regimentsbezeichnung in Magdeburgisches Kürassier-Regiment Nr.7
Manöver bei Kalbe, Parade vor dem Prinzregenten, dem späteren König Wilhelm I.
1861 Manöver bei Halle
18.Oktober Die Standarte, der Kommandeur und ein Wachtmeister sind zu den Krönungsfeierlichkeiten in Königsberg kommandiert.
1864 Brigadeexerzieren bei Stendal. Königsmanöver.
Am Feldzug gegen Dänemark nimmt das Regiment nicht teil.
1865 25.März Feier des 50jährigen Stiftungsfestes des Regiments.
Brigadeexerzieren bei Hohenthurm. Königsmanöver bei Merseburg.
1866 6.Mai Mobilmachung gegen Österreich. Abgabe von 5 Offizieren an das 7.Schwere-Landwehr-Reiter-Regiment.
18.Mai Das Regiment verlässt mit der Eisenbahn die Garnisonen und trifft am selben Tag im Aufmarschgebiet des IV.Armee-Korps bei Herzberg ein.
5.Juni Kantonnements bei Kalau werden bezogen. 23.Juni Das Regiment überschreitet die böhmische Grenze bei Seidenberg. Am folgenden Tag Fortsetzung des Vormarsches über Reichenbach, Turnau, über das Schlachtfeld von Gitschin bis Gutwasser (2.Juli).
3.Juli während der Schlacht bei Königgrätz steht das Regiment im Granatfeuer bei Roßnitz. Abends wird Biwak bei Nechanitz bezogen.
4.-21.Juli Vormarsch durch Böhmen und Mähren bis kurz vor Wien. Während des fünftägigen Waffenstillstands exerziert das Regiment täglich auf dem Marchfelde bei Siebenbrunn.
31.Juli Große Parade vor dem König bei Unter-Gänserndorf.
1.August Rückmarsch bis in die Gegend von Brünn, wo das Regiment am 11.September verladen wird. Das Regiment verliert in der Zeit bei Brünn 4 Unteroffiziere und 30 Mann an Cholera.
3.September Demobilmachung
13.September 3. und 4.Eskadron treffen wieder in Quedlinburg ein. Wegen einer Krankheit unter den Pferden der Ersatz-Eskadron bleiben bis Anfang Oktober die 1.Eskadron in Heudeber-Danstedt und die 2.Eskadron in Zilly-Mulmke.
20.September Generalmajor Graf von Bismarck wird Chef des 7.Schweren-Landwehr-Reiter-Regiments.
5.November die 5.Eskadron (bisher Ersatz-Eskadron) wird als 1.Eskadron an das Dragoner-Regiment Nr.13 abgegeben.
10.November Errichtung der 5.Eskadron in Stärke von 90 Mann und 85 Pferden aus Mannschaften des 7.Schweren-Landwehr-Reiter-Regiments und vom ehemaligen kurhessischen Garde du Corps Regiment. Garnison der 5.Eskadron wird Halberstadt.
1868 Brigadeexerzieren bei Stendal und anschließend Übungen der 7.Division bei Kläden. Dabei trägt das Regiment zum ersten Mal, die am 25.4.1868 eingeführten, altbrandenburgischen Stiefel und weißen Kirseyhosen.
18.Oktober Generalmajor Graf von Bismarck wird nach Auflösung des 7.Schweren-Landwehr-Reiter-Regiments a la Suite des Magdeburgischen Kürassier-Regiments Nr.7 gestellt.
Das 1.Schwere-Reserve-Reiter tritt an die Stelle des 7.Schweren-Landwehr-Reiter-Regiments.
Regimentskommandeur von Juni-September 1869 Oberst von Albedyll.
1869 24.August Brigadeexerzieren in Gegenwart des Königs bei Tryppehna. Die 1.Eskadron mit Standarte stellte die Ehrenwache auf dem Schlosshof Möckern.
1870 16.Juli beginnt der Feldzug gegen Frankreich. 26.Juli verlässt das Regiment ohne die 2.Eskadron (wird Ersatzeskadron) die Garnisonen.
27.Juli Verladung in Nordhausen. 29.Juli Ausladung in Mannheim.
Regimentsführer vom 1.August -6.September, wegen Sturz des Kommandeurs, Major Graf von Schmettow.
6.August bei Medelsheim wird die französische Grenze überschritten und der Vormarsch angetreten.
16.AugustAttackebeiVionville-Mars la Tour. Gefallen: 3 Offiziere, 1 Portepee-Fähnrich, 1 Avantageur, 4 Unteroffiziere, 2 Trompeter, 60 Mann. Verwundet: 4 Offiziere, 94 Mann.
Das Regiment firmiert 2 Eskadrons und besteht bis 4.Oktober 1870 nur noch aus der 3. und 4.Eskadron.
19.-27. August bei der Maas-Armee 28.August- 5.September bei der 3.Armee.
6.-20.September wieder bei der Maas-Armee
21.September-5.November vor Paris bei der 3.Armee.
4.Oktober Das Regiment formiert wieder eine 1.Eskadron.
28.Dezember Das Regiment formiert wieder die 5.Eskadron.
1871 16.November 1870–17.Januar 1871 unter dem Großherzog von Mecklenburg.
18.-24.Januar In der Avantgarde des Großherzogs von Mecklenburg.
11.März Der Rückmarsch beginnt unter dem Befehl der Maas-Armee.
15.-17.Juni Verladung des Regiments in Soissons. Fahrt in drei Staffeln über Reims, Saarbrücken, Köln, Hamm, Braunschweig, Oschersleben.
18.-20.Juni Ankunft des Regiments in Halberstadt und Quedlinburg.
20.Juni Einzug der 3. und 4.Eskadron in Quedlinburg.
21.Juni Einzug des Stabes, der 1. Und 5.Eskadron in Halberstadt.
1872 9.Juni Feierliche Einweihung der Standarte im Dom zu Halberstadt. Durch AKO war das Eiserne Kreuz in der Spitze verliehen worden.
