Sibirische Zedernnüsse - Barbara Simonsohn - E-Book

Sibirische Zedernnüsse E-Book

Barbara Simonsohn

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Beschreibung

Die Sibirer verehren sie seit Jahrtausenden, in Europa werden sie gerade erst wiederentdeckt: die Samen des Zedernzapfens. Diese Zedernnüsse enthalten wertvolle Eiweiße und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralien in optimaler Zusammensetzung. Wissenschaftliche Studien belegen ihre Cholesterin senkende, Schwermetalle ausleitende und das Immunsystem stärkende Eigenschaften sowie ihre Heilkräfte z.B. bei Allergien, Depressionen und Krebs. Die gefragte Ernährungsexpertin Barbara Simonsohn erläutert alles Wissenswerte und macht mit schmackhaften Rezepten aus Zedernnuss, -öl, -milch und -mehl Lust aufs Kennenlernen des Eiweiß-Stars.

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Barbara Simonsohn

Sibirische Zedernnüsse

Das Gesundheits-Wunder aus der Taiga

 

 

 

 

 

Über die Autorin

Barbara Simonsohn schreibt seit 1995 Bücher über ganzheitliche Gesundheit mit einer Gesamtauflage von mehr als 450 000 Büchern. Ihre Website www.Barbara-Simonsohn.de wird jährlich von mehr als 360 000 Besuchern frequentiert. Seit 1982 gibt sie Seminare im In- und Ausland, hauptsächlich über das authentische Reiki, über das sie zahlreiche Bücher geschrieben hat. Es handelt sich um eine Methode der Persönlichkeitsentwicklung und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte, für ein gesundes Selbstwertgefühl und heitere Gelassenheit. Mehr als 10 000 Seminarteilnehmer hat Barbara Simonsohn bisher unterrichtet. Sie gibt auch Seminare in Azidose-Therapie und -Massagen nach Dr. Renate Collier und Seminare über »Die Fünf Tibeter«. Ab 2016 bietet Barbara Simonsohn »Gesundheitsferien für Körper, Seele und Geist« in einem Bio-Hotel im schönen Süden an.

Barbara Simonsohn hat einen Sohn und eine Tochter. Sie lebt mit ihrer Katze in einem Vorort von Hamburg. Dort hat sie auch einen Schrebergarten, den sie biologisch bewirtschaftet, sowie ein Beet im Permakulturgarten am Hamburger Volkspark.

Regelmäßig ist Barbara Simonsohn im Bodho-Zenshin in Madurai, Indien, wo sie meditiert und in einer Montessori-Schule für Waisenkinder ehrenamtlich als Englischlehrerin arbeitet. Sie fördert Moringaprojekte im Süden. Im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit in Haiti hat sie mit Frauen vor Ort mehr als 250 Fruchtbäume gepflanzt und 65 Biogärten mit nachhaltiger Kompostbewirtschaftung angelegt. Zu den Themen Heilkraft der Tropenfrüchte Ananas und Papaya, Gerstengrassaft, Stevia, Afa-Algen, Chia, Baobab und Hanf hat sie die Standard- oder Grundlagenwerke geschrieben. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, und viele sind auch als E-Book erhältlich, ihr Buch »Moringa – heilen mit dem Wunderbaum« sogar kostenlos (www.buch.moringagarden.eu). Barbara Simonsohn schreibt Reisereportagen über ganz besondere Orte der Kraft, die sie auch auf ihre Homepage stellt.

Barbara Simonsohn hat in Hamburg eine monatliche Reikigruppe. Sie gibt zurzeit in Hamburg, Köln, Berlin und München Reikiseminare in allen sieben Graden und bildet Reikilehrer in den Stufen III B, V B und VII B aus. Wer möchte, kann bei ihr eine telefonische Ernährungsberatung oder eine Reiki-Fernbehandlung buchen sowie eine Reiki-Direktbehandlung oder Ernährungsberatung vor Ort bekommen.

Kontakt:

Barbara Simonsohn, Holbeinstr. 26, 22607 Hamburg Tel. 040 895338, E-Mail: [email protected]

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ratschläge in diesem Buch sind sorgfältig erwogen und geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat, sondern dienen der Begleitung und der Anregung der Selbstheilungskräfte. Alle Angaben in diesem Buch erfolgen daher ohne Gewährleistung oder Garantie seitens der Autorin oder des Verlages. Eine Haftung der Autorin bzw. des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist daher ausgeschlossen.

Dieses Buch enthält Verweise zu Webseiten, auf deren Inhalte der Verlag keinen Einfluss hat. Für diese Inhalte wird seitens des Verlages keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.

ISBN 978-3-8434-6323-2

Barbara Simonsohn: Sibirische Zedernnüsse Das Gesundheits-Wunder aus der Taiga © 2016 Schirner Verlag, Darmstadt

Umschlag: Murat Karaçay, Schirner, unter Verwendung von #323656289 (© Elena Zajchikova) und #158489402 (© Maksim Striganov), www.shutterstock.comLayout: Simone Fleck, Schirner Lektorat: Bastian Rittinghaus, Schirner Gesetzt aus der Arimo (© Ascenderfonts.com) unter der Apache-Lizenz 2.0: www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0E-Book-Erstellung: HSB T&M, Altenmünster, Germany

www.schirner.com

1. E-Book-Auflage 2016

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten

Inhalt

Über die Autorin

Einleitung

Die Zedernnuss bei »Anastasia«

Die Heilkräfte der Sibirischen Zeder

Warum Nüsse?

Zur Botanik der Sibirischen Zeder

Der Anbau der Sibirischen Zeder zu Hause

Ein Überblick über die wertvollen Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe im Einzelnen und ihre Bedeutung

100 g Zedernnüsse

Zedernnüsse – ein Super Food

Wissenschaftliche Studien zur Sibirischen Zedernnuss

Sibirische Zedernnüsse: ein Herzschutzmittel

Die Sibirische Zeder – Heilwirkungen von A bis Z

Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS)

Allergien

Antibakterielle Wirkung

Arthritis

Asthma

Bluthochdruck

Burn-out

Darm

Diabetes

Ekzeme und weitere Hautprobleme

Elektrosmog

Entzündungen

Erschöpfung

Fruchtbarkeit

Gallenerkrankungen

Gastritis

Gedächtnis

Gewicht

Herz

Husten

Immunsystem

Kosmetik

Krebs

Lebenserwartung

Leber

Magenschleimhautentzündung

Osteoporose

Potenz

Reizdarm

Rheuma

Schlafprobleme

Übergewicht

Heilmittel und Naturkosmetik selbst gemacht

Zedernseife

Zedernnusshautpflege

Zedernshampoo

Zedernduft in der Sauna

Zirbennusslikör

Zirbenzapfenschnaps

Zedernnussanwendung zur Steigerung der Potenz

Zedernnüsse bei Herzproblemen

Rezept bei Antriebsschwäche

Haarpflege mit Zedernnussöl

Rezepte und Kulinarisches zur Zedernnuss

Frühstück (für 1 Person)

Hauptgerichte (für 4 Personen)

Salate (für 4 Personen)

Nachtisch (für 4 Personen)

Gesundheit – was noch dazugehört

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Einleitung

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Menschen in Sibirien es schaffen, bei sprichwörtlich »sibirischer Kälte« von bis zu minus 65 Grad Celsius gesund zu bleiben und ein hohes Lebensalter zu erreichen? Die Sibirer strotzen vor Lebenskraft und -freude und betrachten sich selbst als fröhlichstes Volk der Erde.

Zumindest ein Teil des Geheimnisses ihrer beispiellosen Vitalität scheint jetzt gelüftet zu sein: Aufgrund der Heilkraft der Zedernnuss verehren die Sibirer seit alters die Sibirische Zeder als »Lebensbaum«. Wie übrigens auch die Medizinmänner der nordamerikanischen Indianer, die vor etwa 12 000 Jahren von Sibirien aus über Alaska den Kontinent bevölkerten. Die Grundlage der indianischen Medizin liegt also in Sibirien. In der germanischen Mythologie wird die Welt vom Urbaum Yggdrasil getragen, dessen Zweige weit in den Himmel reichen und unter dessen drei Wurzeln die Welten der Menschen, der Riesen und der Toten liegen. Kulturforscher glauben, dass es sich bei Yggdrasil um die Sibirische Zeder oder Zirbelkiefer (lat.: Pinus sibirica) handelt, die sich am Ende der letzten Eiszeit über die sibirische Taiga ausbreitete. Die ersten Sibirischen Zedern wuchsen also noch in der Gesellschaft von Mammut, Bison und Wollnashorn.

Den Sibirern gilt der Baum als »Lebensbaum«, Kraftspender und Symbol für Langlebigkeit, Gesundheit und Widerstandskraft. In den Augen der sibirischen Schamanen ist die Sibirische Zeder eine Spiegelung der Ordnung des Universums: Die Wurzeln symbolisieren die Erde, den Urgrund, aus dem der Mensch hervorging. Die Kronen der mächtigen Bäume stehen für den Himmel, in dem die Seelen der Ahnen und die ungeborenen Seelen wohnen. Das Leben ist eine Reise entlang dem Weltenbaum, an deren Ende man sich zu den Seelen der Vorfahren gesellt. Die Sibirische Zeder gilt als Beschützerin und Bewahrerin des Lebens und der Liebe. Daher wurden im Norden Russlands Zedernsamen gezielt in der Nähe von menschlichen Siedlungen ausgesät. Sibirische Mütter stellen eine Zedernnussmilch her, die sie ihren Kindern für einen guten Start in den Tag geben.

Die Sibirische Zeder ist ein riesiger Baum, dem selbst stärkster Frost nichts anzuhaben vermag. Archäologen fanden heraus, dass die Verehrung dieser Bäume in Sibirien bereits im 6. Jahrtausend v. Chr. weit verbreitet war. Symbolisch verehren die Sibirer in der majestätischen Zeder die göttliche Energie der Weisheit. Der Baum erreicht eine Höhe von 50 Metern und einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. Die Samen ihrer Zapfen, die Zedernnüsse, werden auch »Brot der Taiga« genannt. Sie enthalten bis zu 68 % hochwertiges Fett und etwa 20 % ebenfalls sehr hochwertiges Eiweiß und gehören damit zu den nahrhaftesten Baumfrüchten der Welt. Wegen der exzellenten Qualität ihres Holzes und ihres Harzes und wegen des enormen Nährwertes ihrer Samen gilt die Sibirische Zeder seit vielen Jahrhunderten als einer der wertvollsten Bäume, die die Erde je hervorgebracht hat.

In unserer hektischen Zeit ist viel von »Resilienz«, von Widerstandsfähigkeit die Rede. Viele Menschen leiden unter Erschöpfung oder Burn-out. Unsere Nahrungsmittel enthalten immer weniger Vitalstoffe, wir brauchten aber angesichts unserer stressigen Lebensweise mehr und nicht weniger von ihnen.

Nach der Lektüre sind Sie, geschätzter Leser, vielleicht auch davon überzeugt, dass die Sibirische Zedernnuss und das daraus gewonnene wertvolle Öl sowie das wunderschöne Zedern- und Zirbenholz nicht nur den Sibirern helfen, mit dem Stress eines extremen Klimas klarzukommen, sondern auch uns die Widerstandsfähigkeit und Lebenskraft schenken, nach denen viele von uns hungern. Die Anastasia-Bücher von Vladimir Megre haben einem vor allem spirituell interessierten Publikum auch in Deutschland den Wert der Sibirischen Zeder nahegebracht. Aber auch, wer nur an seiner Gesundheit interessiert ist, sollte einen Blick hineinwerfen. Dieses Büchlein möchte dem interessierten Laien ein Super-Lebensmittel nahebringen, das verdienterweise allmählich nicht nur bei den Sibirern selbst, sondern auch im Westen die Beliebtheit gewinnt, die es verdient.

Die Zedernnuss bei »Anastasia«

Das erste Mal stolperte ich über die Zedernnuss in Wladimir Megres Weltbestseller »Anastasia – Tochter der Taiga«. Gibt es diese Frau überhaupt, die unter Tieren aufwuchs, aber mehrere Sprachen spricht? Ehrlich gesagt, ist mir das egal. Die Anastasia-Bücher sind mit ihren vielen Weisheiten eine Quelle der Inspiration. Wenn man sie liest, erlebt man das, was ich auch erfahre, wenn ich mein Zedernholzamulett aus einer klingenden Zeder trage: Leichtigkeit, heitere Gelassenheit, Frieden und Freude. Zeigt Anastasia unserer Zivilisation, die in eine ökologische und spirituelle Sackgasse geraten ist, eine Alternative auf? Ich glaube, schon. Und vielleicht hat Anastasia recht, wenn sie behauptet, dass die Zedernnuss in diesem Prozess eine Schlüsselrolle spielt. Ihre Bücher haben die Zedernnuss in vielen Ländern bekannt gemacht. Die Zedernnusskonsumenten stolpern früher oder später über die Anastasia-Bücher. So schließt sich der Kreis, das eine befruchtet das andere.

Es gibt in der sibirischen Taiga ein Phänomen, das als »klingende Zeder« bekannt ist. Wladimir Megre berichtet in »Anastasia, Tochter der Taiga«,1 dass ein Baum in viele kleine Stückchen zersägt wird, um aus diesen Amulette herzustellen. Solch ein Stück Holz aus dem Herzen einer Zeder solle vor allen Krankheiten schützen, den Besitzer herzlicher, erfolgreicher und begabter machen. Genau diese Wirkung erlebe ich auch.

Die Sibirer glauben, dass Zedern Speicher kosmischer Energien sind. Die Bäume empfangen mit ihren Millionen von Nadeln Tag und Nacht Lichtenergie. Nach fünfhundert Lebensjahren beginnen sie, zu klingen, und teilen damit den Menschen mit, dass diese sie »absägen und mitnehmen können, um die gespeicherte Energie auf der Erde zu nutzen.«2

Wladimir Megre erzählt, wie er auf den Vorschlag von Anastasia hin seine Hände auf den Stamm solch einer Zeder legte. »Sofort nahm ich ein Summen und Knistern wahr.« Das Klingen der Zeder!

Die Heilkräfte der Sibirischen Zeder