Silvia-Gold 194 - Isabel Maron - E-Book

Silvia-Gold 194 E-Book

Isabel Maron

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Beschreibung

In wenigen Stunden soll Luisa Sander zur Hochzeit ihrer Lieblingscousine Marlene erscheinen. In einer Sparkasse, wo sie noch schnell Geld abheben will, trifft sie auf einen unbekannten Mann. Der Fremde wäre vielleicht eine gute Begleitung, überlegt Luisa. Vorgestern hat sie nämlich ihren langjährigen Freund wegen seines Fremdgehens vor die Tür gesetzt und müsste nun allein zur Hochzeit gehen.
Kurzerhand spricht Luisa den Fremden an und "engagiert" ihn. So hofft sie, den spitzen Bemerkungen der Verwandtschaft zu entgehen, sollte sie allein auftauchen ...


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Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhalt

Cover

Unterschätze nie einen Fremden

Vorschau

Impressum

Unterschätze nie einen Fremden

Eine flüchtige Begegnung wird für Luisa zum aufregendsten Abenteuer ihres Lebens

Von Isabel Maron

In wenigen Stunden soll Luisa Sander zur Hochzeit ihrer Lieblingscousine Marlene erscheinen. In einer Sparkasse, wo sie noch schnell Geld abheben will, trifft sie auf einen unbekannten Mann. Der Fremde wäre vielleicht eine gute Begleitung, überlegt Luisa. Vorgestern hat sie nämlich ihren langjährigen Freund wegen seines Fremdgehens vor die Tür gesetzt und müsste nun allein zur Hochzeit gehen.

Kurzerhand spricht Luisa den Fremden an und »engagiert« ihn. So hofft sie, den spitzen Bemerkungen der Verwandtschaft zu entgehen, sollte sie allein auftauchen ...

»Diskretion, bitte Abstand halten!«, stand auf dem schwarz-weißen Schild, das Luisa Sander seit Minuten wütend anstarrte.

Der Fremde und sie waren die einzigen Kunden, die sich um diese Zeit in der Filiale der Sparkasse an der Wilhelmstraße aufhielten. Doch es ging einfach nicht vorwärts!

Was hatte dieser Mann bloß vor? Wollte er den gesamten Inhalt des Automaten plündern oder ihn manipulieren?

Luisa wippte mit den Fußspitzen, die in silberfarbenen Sandaletten mit sehr hohen Absätzen steckten, nervös hin und her. Warum hatte sie nicht gestern ein paar Euroscheine mehr gezogen oder vorhin diese neuen tollen Schuhe mit ihrer Kreditkarte bezahlt! Dann würde sie jetzt über genug Bargeld verfügen und müsste nicht hier wie eine Bettlerin anstehen. Bestimmt würde nachher niemand ihre neuen todschicken Schuhe unter ihrem pinkfarbenen langen Kleid bemerken. Auf einer Hochzeit waren sowieso alle Augen auf das Traumkleid der Braut gerichtet. Und wenn diese auch noch so toll aussah wie ihre Cousine Marlene, dann gab es daran nicht den geringsten Zweifel.

»Jetzt reicht's mir aber! Ich habe keine Lust, Ihnen zuzusehen, wie Sie hier Wurzeln schlagen!«, giftete Luisa den Fremden an, der ihr den Rücken zuwandte.

Der Mann drehte sich erstaunt zu ihr um, als habe er sich bisher allein im Raum gewähnt.

»Ich gebe auf! Der Apparat spuckt mir einfach kein Geld aus. Vielleicht haben Sie ja mehr Glück als ich. Tut mir übrigens leid, dass Sie so lange warten mussten«, fügte er hinzu.

»Tja, dann werden Sie Ihr Konto wohl überzogen haben, wenn der Automat Ihnen nichts geben will«, erwiderte Luisa und drängte sich an ihm vorbei.

»Ich?! Nein, das ist völlig unmöglich. Schließlich verfüge ich über regelmäßige Bezüge und einen gewissen Überziehungskredit.«

»Vielleicht war es ja Ihre Frau oder eines Ihrer Kinder, die sich Ihre Kreditkarte ausgeborgt haben.«

»Ich bin geschieden. Im Übrigen habe ich nur ein Kind, und das hat ein eigenes Einkommen«, erwiderte der Mann gereizt.

»Tja, dann waren Sie es wohl doch selbst, der das Konto geplündert hat, oder der Apparat da ist wirklich kaputt. Ich werde jetzt mal mein Glück versuchen.« Luisa lächelte ein wenig spöttisch, als sie ihre Karte in den dafür vorgesehenen Schlitz steckte. Während sie ihre leicht zu merkende PIN-Nummer in das Zahlenfeld eingab, begannen ihre kleinen grauen Zellen plötzlich fieberhaft zu überlegen.

Der Mann sah gar nicht mal schlecht aus, und gute Manieren schien er auch zu haben. Was machte es schon aus, wenn er kein Geld besaß? Sie wollte ihn ja nicht heiraten, sondern ihn nur dazu überreden, sie für einen Tag zur Hochzeit ihrer Lieblingscousine zu begleiten. Das war zwar in der Tat eine idiotische Vorstellung, aber es würde sie davor bewahren, dass alle Verwandten und Bekannten sie nach Ben fragten. Ihren langjährigen Freund Ben, den sie erst vorgestern aus ihrer Wohnung geworfen hatte. Aus gutem Grund versteht sich, aber darüber wollte sie wirklich mit niemanden diskutieren.

Luisa, du bist verrückt, du kannst doch nicht einen Wildfremden bitten, dich in drei Stunden zu einer Hochzeit zu begleiten, ging es ihr durch den Kopf. Aber warum eigentlich nicht? Dieser Mann schien sich augenscheinlich in einer gewissen Geldverlegenheit zu befinden. Und sie war bereit, ihm einen kleinen Verdienst anzubieten. Bei diesem Gedanken hätte sie sich am liebsten selbst auf die Schulter geklopft.

»Na, klappt es bei Ihnen auch nicht mit der Geldausgabe?«, erkundigte sich in diesem Augenblick der Mann, der sich zu ihrer Freude ganz offensichtlich noch immer im abgetrennten Kassenvorraum aufhielt.

Luisa drehte sich langsam zu ihm um und betrachtete ihn dieses Mal nicht ohne ein leichtes Wohlwollen. Er sah gepflegt aus in den leicht verwaschenen Jeans. Dazu trug er einen hellblauen Pullover mit V-Ausschnitt, aus dem zum Glück keine gekräuselten Körperhaare hervorsahen. Sein schmales Gesicht zeigte eine satte sommerliche Bräune, und der kurze Schnitt seiner dichten braunen Haare verriet einen guten Friseur.

So einen Mann könnte sie ohne Weiteres der Verwandtschaft präsentieren, sogar an einem Tag wie heute! Auch wenn er nicht mehr der Jüngste war, denn seine ehemals dunklen Haare schimmerten schon verdächtig silbern.

In diesem Augenblick spuckte der Automat die gewünschten Geldscheine aus. Luisa brauchte sie nur noch aus dem Schacht zu ziehen. Das tat sie mit einem triumphierenden Lächeln in den Augen, um sich danach schnell wieder ihrer neuen Bekanntschaft zuzuwenden.

»Sie brauchen doch allem Anschein nach dringend Geld«, sagte Luisa ohne Umschweife.

»In der Tat. Wollen Sie mir vielleicht ein paar Scheine leihen?«, erwiderte ihr Gegenüber amüsiert.

»Nein, aber Ihnen einen Deal vorschlagen.« Luisa hielt das gerade entnommene Bündel Geld noch immer in ihrer linken Hand.

»Ich bin aber nicht käuflich«, grinste der Mann, und ein Hugh-Grant-Lächeln aus frühen Glanzjahren zeigte ganz deutlich, dass dieser Typ sie nicht ernst nahm.

»Idiot, als wenn ich es nötig hätte, mir einen Lover zu kaufen!«, fauchte Luisa den Fremden an, den sie inzwischen auf ungefähr fünfundfünfzig schätzte. Sie wollte diesen zugegeben irrsinnigen Plan gerade wieder verwerfen, als eine gewisse Trotzreaktion bei ihr die Oberhand gewann.

»Ich biete Ihnen dreihundert Euro, wenn Sie mich heute auf eine Hochzeit begleiten. Einen schwarzen Anzug werden Sie doch wohl im Schrank haben, oder müssen Sie sich den erst noch aus dem Pfandhaus besorgen?«

Der Mann hielt den Mund sekundenlang fest geschlossen, als hätte ihm dieses Angebot und ihre bissige Bemerkung einfach die Sprache verschlagen. Doch dann blitzte es in seinen hellblauen Augen belustigt auf.

»Zu wenig«, erwiderte er gelangweilt.

Das hätte ich mir eigentlich denken können, jetzt will er Kapital aus meinem offensichtlichen Interesse schlagen, dachte sie genervt, ohne diesen Gedanken jedoch auszusprechen.

»Mein letztes Angebot: Ich gebe Ihnen vierhundert Euro, hinzu kommt ein erstklassiges Menü in einem Luxushotel der Stadt, Champagner und edle Weine inbegriffen, das versteht sich von selbst. Außerdem haben Sie auf dieser Feier Gelegenheit, sehr interessante Leute kennenzulernen, die Ihnen vielleicht nützlich sein könnten, falls Sie dringend einen neuen Job brauchen.«

»Fünfhundert Euro, und ich werfe mich für Sie in Schale. Darf es auch ein blauer Einreiher mit einer dezenten Krawatte sein statt eines Smokings?«

»Von mir aus. Sie sollen mich ja nur heute ein paar Stunden lang begleiten. Ansonsten will ich nichts von Ihnen!«, sagte Luisa. Ihr ungeschminktes Gesicht war bei seiner Forderung jedoch ein wenig blass geworden. Allerdings musste sie zugeben, dass der Fremde es verstand, Kapital aus dieser Situation zu schlagen. Und das nötigte ihr als Geschäftsfrau sogar eine gewisse Hochachtung ab. Trotzdem zögerte sie, die gewünschte Summe zu akzeptieren.

»Sagen Sie mir doch bitte, wie kommt es nur, dass eine so attraktive Frau wie Sie keinen festen Freund hat, der Sie auf Schritt und Tritt begleitet?«

Luisa sah den Mann ob dieser unverschämten Frage verblüfft an, hielt es aber für besser, ihn lieber nicht schon wieder zurechtzuweisen.

»Das kann Ihnen doch egal sein! Aber wenn Sie es genau wissen wollen, das liegt daran, dass ich bei Beziehungsstress schon mal meine Freunde aus der Wohnung werfe. Das letzte Mal geschah das vorgestern«, erwiderte Luisa und schob ihre Scheine vorsichtig in ihr braunes Portemonnaie, das aussah, als wäre es ziemlich teuer gewesen.

»Oh, das ist aber kein feiner Zug von Ihnen. Wahrscheinlich sind Sie stur und können nicht nachgeben, sind leicht beleidigt und haben keinen Sinn für Humor.«

Der Fremde stand jetzt direkt vor ihr, und seine Stimme klang leicht überheblich, als mache er sich nun über sie lustig. Zum Glück waren sie beide noch immer allein im Schaltervorraum, was für diese Zeit schon außergewöhnlich war.

»Wollen Sie sich über mich lustig machen oder vielleicht doch einmal ernsthaft über mein Angebot nachdenken? Fünfhundert Euro sind schließlich eine hübsche Summe Geld. Davon könnten Sie glatt einen Monat lang leben oder Ihre rückständige Miete bezahlen oder ...«

»Sie haben völlig recht«, unterbrach der Mann ihren Redefluss. »In meiner Situation sollte ich lieber realistisch denken. Dann streckte er Luisa seine Hand entgegen, als erwarte er von ihr, dass sie ihm die Scheine gleich aushändigen würde.

Luisa ging verblüfft einen Schritt zurück.

»Nee, nee! Von Vorschuss habe ich nicht gesprochen. Erst die Arbeit, dann die Bezahlung.« Sie schüttelte den Kopf und ihre langen Perlenohrringe tanzten unter ihrem braunen Pagenkopf auf und ab. »Das Geld bekommen Sie, wenn Sie heute pünktlich um vierzehn Uhr in der Fontane Straße 8 bei Sander klingeln. Gut gekleidet und mit blitzblank geputzten schwarzen Schuhen.«

»Sonst noch irgendwelche Wünsche, gnädige Frau?«

»Ja, Ihren Namen hätte ich jetzt gern gewusst, nachdem wir uns nun offensichtlich doch noch einig geworden sind.« Luisa triumphierte innerlich.

Der Tag war gerettet. Sie brauchte nicht mit Marlenes jüngerem Bruder Paul, einem Abiturienten, durch den Mittelgang der Kirche hinter Braut und Bräutigam hergehen. Was für ein Glück! Das wäre doch das gefundene Fressen für alle Tanten, Onkel und Anverwandte gewesen, die sowieso schon genug hinter ihrem Rücken tuschelten, weil sie mit Mitte dreißig noch immer nicht verheiratet war.

»Arthur Mac Duffy, von Beruf Lehrer, geboren am ...«, begann der Mann neben ihr mit einer Aufzählung, die Luisa schnell stoppte.

»Danke! Den Rest können Sie sich sparen, das interessiert mich alles nicht. Ihr Name reicht mir, auch wenn er vielleicht falsch sein sollte. Bei Ihrem tadellosen Deutsch kann ich sowieso kaum glauben, dass Sie Engländer sein sollen.«

»Ire«, stellte der Mann jetzt entschieden klar.

»Dann eben Ire. Ich will Sie ja schließlich nicht heiraten, sondern nur für den Rest dieses Tages als Begleiter engagieren«, sagte Luisa mit einem Anflug von Hochmut in der Stimme.

»Keine Angst, das möchte ich auch nicht. Sie sind nämlich absolut nicht mein Typ«, konterte der Mann, der sich Arthur nannte, während er sie mit einem entwaffnenden Lächeln von Kopf bis zu den hochhackigen Sandaletten kritisch musterte.

♥♥♥

Verflixt noch mal, was bildete sich dieser Mensch bloß ein! Am liebsten hätte Luisa ihr Angebot wieder zurückgenommen, wenn sie nicht in der Klemme gesteckt hätte.

Während sie durch die sich öffnende Glastür ging und schnurstracks dem Kundenparkplatz der Sparkasse zustrebte, giftete sie ihn stattdessen erneut an: »Sie stehen wohl eher auf langes blondes Haar und großen Busen!«

»Wie recht Sie haben, Lady! Ich bewundere schon die ganze Zeit Ihre Menschenkenntnis. So, nun verraten Sie mir aber auch, wie Sie heißen. Und dann wäre auch noch die Frage zu klären, ob wir uns auf dem Fest duzen oder siezen sollen?«

»Das muss ich mir noch überlegen. Aber meinen Namen verrate ich Ihnen natürlich schon mal. Ich bin Luisa Sander. Meine Freunde nennen mich natürlich bei meinem Vornamen Luisa.«

Hätte ihr Begleiter sie in diesem Augenblick nicht eingeholt und hilfreich unter den linken Arm gefasst, dann wäre sie mit ihren sündhaft teuren Sandaletten wohl auf einer zertretenen Tomate ausgerutscht, die achtlos am Boden lag.

»Wer macht denn so etwas!«, empörte sich die erschrocken nach Luft Ringende, während sie einen fremden, warmen Atem dicht an ihrer Wange spürte.

»Die Tomate ist sicher einer stressgeplagten Hausfrau und Mutter aus der Tüte gekullert«, erwiderte der Ire und hielt sie stützend am Arm fest. Es dauerte ein paar Sekunden, bis Luisa sich halbwegs von ihrem Schrecken erholt hatte. Dann öffnete sie die Tür ihres schnittigen silbergrauen Pkw und ließ sich auf den Sitz fallen. Etwas milder gestimmt sah sie zu dem Mann hoch, der neben der Fahrertür stand.

»Das hätte mir gerade noch gefehlt, dass ich der Braut auf Krücken folgen muss. Übrigens danke, Sie haben mich nun schon zum zweiten Mal aus einer misslichen Lage gerettet. Einen Aufschlag auf Ihren Tagespreis gibt es dafür allerdings nicht!«

»Wenn Sie weiterhin so frech sind, überlege ich mir meine Zusage noch«, erwiderte Arthur Mac Duffy, dieses Mal leicht genervt. Und jedes Wort von ihm klang in diesem Augenblick so, als wolle er seiner Drohung gleich Taten folgen lassen.

Bin ich zu weit gegangen?, überlegte Luisa blitzschnell, als sie in sein ernstes Gesicht mit den zwei steilen Falten zwischen den dunklen Augenbrauen sah. Sie versuchte die Situation zu retten und entschuldigte sich mit einem versöhnlichen Lächeln und einem Augenzwinkern. Doch ihre schönen veilchenblauen Augen schienen ihn nicht zu interessieren, denn sie erntete dafür nur einen gleichgültigen Seufzer.

Etwa eine Minute lang herrschte Schweigen zwischen den beiden Menschen, die sich erst ein paar Minuten lang kannten.

»Können Sie überhaupt mit den High Heels fahren, oder soll ich lieber das Steuer übernehmen?«, fragte der Mann. Seine Stimme klang in diesem Augenblick sogar ein klein wenig besorgt.

»Nein, die ziehe ich aus«, erwiderte Luisa und nahm aus der Papiertüte vom Beifahrersitz ein Paar Sneakers und tauschte sie gegen ihre neu erworbenen Sandaletten aus.

»Dann bis nachher! Ich werde pünktlich sein.« Der Fremde schloss die Autotür und trat einen Schritt zurück, als drinnen der Motor ansprang.

Luisa sah ein wenig mitleidig auf das winzige Vehikel, an das sich Mr. Mac Duffy daraufhin lehnte. Dann winkte sie ihm zu und bog bald darauf in den laufenden Verkehr der Hauptstraße ein.

♥♥♥

Luisa parkte ihren Wagen in der Tiefgarage des vierstöckigen Hauses, in dem die Penthouse-Wohnung lag, die ihr Vater ihr im letzten Sommer zum fünfunddreißigsten Geburtstag geschenkt hatte.