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Ganz weit öffnete die bezaubernde Jenny die doppelflügeligen Türen des kleinen Hauses am See, denn sie wollte nach dem langen Winter endlich den Duft des Frühlings hereinlassen. Eine leichte Brise vom Wasser trug sofort den Hauch der Forsythien und Mandelbäume mit sich, und als Jenny sich glücklich umwandte, ruhte Fabians Blick sanft und zärtlich auf ihr. Ja, Jenny hatte sich mit Haut und Haaren an diesen sensiblen, gut aussehenden Mann verloren, und sie konnte sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Doch dieses kleine Haus am See barg für Fabian viele schmerzliche Erinnerungen. Es waren Erinnerungen an eine andere große Liebe und an eine andere schöne und geheimnisvolle Frau. Gerade, als Fabian sich entschieden hatte, ein neues Glück mit Jenny zu wagen, da sollte ihn die Vergangenheit auf dramatische Weise wieder einholen! Und er floh - weit fort von Jenny und seinen bittersüßen Erinnerungen an die andere ...
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2025
Cover
Was wie ein Frühlingstraum begann ...
Vorschau
Impressum
Was wie ein Frühlingstraum begann ...
Waren Fabians Küsse und Liebeschwüre nichts als Lügen?
Von Sibylle Simon
Ganz weit öffnete Jenny die doppelflügeligen Türen des kleinen Hauses am See, denn sie wollte nach dem langen Winter endlich den Duft des Frühlings hereinlassen. Eine leichte Brise vom Wasser trug sofort den Hauch der Forsythien und Mandelbäume mit sich, und als Jenny sich glücklich umwandte, ruhte Fabians Blick sanft und zärtlich auf ihr. Ja, Jenny hatte sich mit Haut und Haaren an diesen sensiblen, gut aussehenden Mann verloren, und sie konnte sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.
Doch dieses kleine Haus am See barg für Fabian viele schmerzliche Erinnerungen. Es waren Erinnerungen an eine andere große Liebe und an eine andere schöne und geheimnisvolle Frau. Gerade, als Fabian sich entschieden hatte, ein neues Glück mit Jenny zu wagen, da sollte ihn die Vergangenheit auf dramatische Weise wieder einholen! Und er floh – weit fort von der bezaubernden Jenny und seinen bittersüßen Erinnerungen an die andere ...
»Findest du, ich sollte morgen mein Kostüm anziehen?«
Lisa wusste, es war ausgesprochen unsensibel, diese Frage jetzt zu stellen, in diesem Moment, da sie und Johannes die Stufen von ihrer Theaterloge hinunter ins Foyer schritten. Sie waren umringt von Frauen in Abendkleidern, glitzernd vor Schmuck, und von Männern im Smoking. Alle schwatzten und lachten fröhlich und waren überaus angetan von dieser Premiere, über die bereits lange vorher in den Medien geschrieben, gesprochen und gemutmaßt worden war.
Es war die große Pause zwischen den Akten von »Hoffmanns Erzählungen«, und es gab sicher Wichtigeres zu diskutieren als die Frage, was Lisa morgen anziehen sollte. Aber sie konnte sich diesem Problem nun einmal nicht entziehen. Den ganzen Tag und auch während der gesamten Aufführung hatte sie sich damit beschäftigt, ungeachtet der ausverkauften Ränge und des Parketts, der wunderbaren Musik und der schönen Stimmen.
Es war lange her, dass Lisa im Theater gewesen war. Sie wäre auch gar nicht zu dieser Premiere gegangen, wenn Johannes es nicht unbedingt gewollt hätte. Theater, Konzerte, Literatur – alle diese intellektuellen Gewohnheiten waren nichts für Lisa.
Johannes eignete sich besser dafür, sagte sie immer, er war der Ästhet in ihrer Beziehung, sofern man das, was sie miteinander verband, eine Beziehung nennen konnte. Johannes hatte sich vor der Premiere mit »Hoffmanns Erzählungen« auseinandergesetzt, wusste Lisa, er hatte sogar den Klavierauszug besorgt und ihn studiert. Aber für sie war das nichts. Sie war eher bodenständig, praktisch, mit einem Blick gesunder Vernunft auf die Dinge und die Welt.
Die Not und Qual und Liebe, von der die Darsteller auf der Bühne sangen, waren nicht echt, das war alles nur gespielt, also litt Lisa auch nicht mit ihnen, so wie Johannes es tat. Für ihn machte die Musik alles farbig und weit, der Strom des Lebens rauschte darin, es gab keine Grenzen mehr, sondern nur noch Glanz und Melodie, ganz und gar unwirklich.
Nun war also große Pause, und Johannes blieb, als sie das hell erleuchtete Foyer erreichten, einen Moment lang wie erwachend stehen. Lisa schloss für eine Sekunde die Augen. Wie hatte sie nur diese einmalig dumme Frage stellen können, mitten hinein in seine Gedanken?
»Das schwarze Kostüm?«, wiederholte er jetzt, gegen die grelle Beleuchtung im Foyer blinzelnd. »Wieso? Wann denn?«
»Morgen«, sagte Lisa eilig und schob ihn an einen kleinen, runden Bistrotisch, der noch nicht von anderen Theaterbesuchern belagert wurde. »Wenn ich Fabian vom Flugplatz abhole.«
Da hob Johannes resigniert seine Arme gen Himmel und blieb für einen kurzen Moment mitten im Gedränge stehen. Hochgewachsen, mager, mit strohblonder Mähne, die aus irgendeinem Grund immer irgendwie wirr in die Höhe stand, und einer langen, leicht gekrümmten Nase, die viel besser zu einem anderen Mann gepasst hätte, überragte er alles, was um ihn und Lisa herumwimmelte.
Wie er es trotz seines schlaksigen Aussehens dennoch immer wieder schaffte, im Smoking eine so prachtvolle Figur zu machen, hatte Lisa nie verstanden und würde es auch in Zukunft nicht verstehen.
»Mein Gott, Lisa«, sagte Johannes, während er die Arme wieder sinken ließ. »Gibt es sonst nichts, was dich in diesen Minuten bewegt? Wir haben gerade wundervolle Musik gehört, die unglaubliche Stimme der Sopranistin hallt noch in unseren Ohren wider und ...«
»In deinen vielleicht, in meinen nicht«, unterbrach Lisa ihn freundlich, aber bestimmt. »Mir sind nun mal andere Dinge wichtiger. Also, lass hören: Soll ich morgen das Kostüm anziehen, was meinst du?«
Johannes lehnte sich gegen den Tisch, winkte in das Gewühl, und sie bekamen prompt zwei Minuten später Sekt serviert. Lisa wusste nicht, wie er das schaffte, doch es gelang ihm immer wieder, selbst in der aussichtslosesten Lage noch – buchstäblich aus dem Nichts – Essen und Trinken mit einer lässigen Handbewegung herbeizuzaubern.
»Kostüm? Welches Kostüm?«, fragte er nach dem ersten Schluck, und Lisa antwortete genauso kurz und knapp: »Das kleine Schwarze.«
»Das du immer bei Beerdigungen trägst? Ich bitte dich, Lisa, willst du, dass dein Bruder einen Zusammenbruch erleidet, kaum dass er das Flugzeug verlassen hat?«, empörte sich Johannes daraufhin und trank sogleich sein Glas in einem Zug leer. Dann fuhr er, fast ernsthaft erzürnt, fort: »Nicht genug, dass du den Ärmsten mit deinem stark übertriebenen Notruf in Angst und Schrecken versetzt hast ...«
»Immerhin ist unser Vater sehr, sehr krank ...«
»Diese Aussage ist aus medizinischer Sicht nicht haltbar, Lisa, und das weißt du«, rügte Johannes sie und sah sich suchend nach einem Kellner um. »Dein Vater hat zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr geschwebt. Natürlich war es ein Schreck für uns alle, als er vom Pferd fiel und sich die linke Hüfte brach. Aber das ist doch kein Grund, einen ahnungslosen Menschen am anderen Ende der Welt mit einer solchen Nachricht zu erschrecken! Fabian muss ja den Eindruck gehabt haben, das letzte Stündlein deines Vaters hätte geschlagen.«
Lisa machte ein bockiges Gesicht. »Ich wollte, dass er endlich nach Hause kommt.«
Johannes hatte es irgendwie fertiggebracht, zwei weitere Gläser Sekt zu erobern, und das war bei dem unentwirrbaren Gedränge um ihn herum wahrlich eine Meisterleistung.
»Das will ich mal gelten lassen als Begründung«, brummte er, wenn auch nicht sehr überzeugt von Lisas Argumentation. »Aber wenn du morgen zu Fabians Empfang ganz in Schwarz erscheinst ... Was meinst du, welchen Eindruck du ihm dann vermittelst?«
»Ach Gott«, meinte Lisa schulterzuckend. »Ich hab ja so selten Gelegenheit, das kleine Schwarze anzuziehen.«
»Tut mir aufrichtig leid, dass ich so wenig dazu beisteuern kann, diesen Zustand zu ändern«, wurde Johannes unerwartet heiter. »Aber als Mediziner ist mein Bestreben natürlich vor allem, das Leben meiner Patienten zu erhalten und nicht, sie ins Grab zu bringen – und das zu verhindern, ist mir bei deinem Vater doch bestens gelungen. Dafür könnt ihr beide, dein Bruder und du, mich gar nicht genug loben und preisen.«
Aber Lisa hörte ihm schon längst nicht mehr zu. Stattdessen reckte sie den Hals und sagte ganz aufgeregt: »Wie, was? Sehe ich recht? Es gibt hier Würstchen? Johannes, wink doch mal der Kellnerin da drüben, ich hätte gerne zwei Würstchen. Wie ist's mit dir?«
Der junge Mann winkte etwas griesgrämig ab. »Danke, nicht für mich. Und überhaupt, wie verträgt sich denn das, klassische Musik und profane Frankfurter Würstchen in der Pause, gepaart mit Sekt? Ist das nicht der Gipfel aller Unbildung und Unkultur?«
»In den Pausen bekomme ich immer Hunger«, behauptete seine Begleiterin. »Und wenn ich mich jetzt nicht ranhalte, sind die Würstchen weg. Die Leute essen ja, als wäre heute Abend hier der Hungertyphus ausgebrochen. Außerdem hatte ich vor drei Stunden den letzten Bissen, eine weitere Mahlzeit verhinderte leider ein wichtiger Anruf von ...«
Johannes unterdrückte einen tiefen Seufzer. Dieses Gespräch zwischen Lisa und ihm bewies ein weiteres Mal, dass es richtig war, wenn sie alle seine Heiratsanträge liebevoll, jedoch einer inneren Stimme folgend, immer wieder ablehnte. Zu viel Trennendes lag zwischen ihnen: Er, der Landarzt, der Mediziner, der – laut Lisa – seinen Beruf mehr liebte, als er jemals irgendeine Frau lieben würde, und dann sie, die Tochter aus guter Familie und vermögendem Hause, die heute schon weiter nichts tat, als von ihrem Erbe zu leben. Das passte doch nicht. Nirgends passte das, an keiner Ecke, so sehr Johannes sich auch bemühte, diese Tatsache zu ignorieren.
Es klingelte. Das Orchester stimmte die Instrumente für den nächsten Akt. Parkett und Ränge füllten sich wieder mit Zuschauern. Das Licht erlosch, der Vorhang öffnete sich, und Lisa war es dann, die irgendwann aufseufzte, mitten hinein in die Geste des Dirigenten, mit der er den Auftakt gab.
Also nicht das schwarze Kostüm morgen zu Fabians Empfang am Flugplatz, fasste sie die Erkenntnis dieses Abends zusammen. Aber für das geblümte Hemdblusenkleid war es noch zu frisch. Schließlich war Frühlingsanfang gerade erst vorbei ...
♥♥♥
Es war ein merkwürdiger Flug nach Hause.
Fabian war sehr müde und konnte trotzdem nicht schlafen. Er dachte an Lisa und seinen Vater und an früher, an vieles, was er längst meinte, vergessen zu haben, denn es war weit weg gewesen und schien gar nicht mehr zu ihm zu gehören.
Jetzt, mehrere tausend Kilometer über der Erde, fiel ihm manches davon plötzlich wieder ein, einfach so, ohne jeden Grund, während der Himmel dunkel blieb, und erst viel später, als Fabian gar nicht darauf gefasst war, als sich der neue Tag aus grauen Wolken erhob. Nach Hause, dachte Fabian immer wieder. Mein Gott, er hatte beinahe den Eindruck, dass er glücklich war.
♥♥♥
Als sie das Theater verlassen wollten, blieben Lisa und Johannes wie die meisten anderen Premierenbesucher erschrocken in der großen Tür zur Straße stehen. Es regnete in Strömen, und prompt rafften die Damen unter lautem Jammern und Wehklagen ihre langen Röcke. Lisa hatte Glück mit ihrem nur wadenlangen Samtrock, doch als sie einmal einen flüchtigen Blick über die Schulter zurückwarf auf die, die hinter ihr standen, entdeckte sie ein bekanntes Gesicht in der Menge und stieß Johannes sofort an.
»Da, guck doch mal, wer da auf der Treppe steht!«
Er drehte sich um, und dann verschlug es ihm erst einmal den Atem. Lisa nahm es ihm nicht übel, jedenfalls nicht allzu sehr. Sie wusste ja – so reagierten alle Männer angesichts der jungen Frau, die noch immer unschlüssig auf der Treppe wartete, dass sich das Gedränge vor der Eingangstür zum Foyer endlich auflöste.
»Jenny von Havelandt«, sagte Johannes nun anerkennend. »Schade, dass wir ihr nicht begegnet sind.«
»Das hätte dir so passen können!«, schalt Lisa in gespielter Entrüstung.
Er lachte. »Sie sieht umwerfend aus, findest du nicht auch?«
Doch, das fand Lisa auch. So objektiv konnte sie in diesem Fall sein, ganz ohne Neid und Häme. Jenny von Havelandt trug ein Kleid aus silbernem Brokat, das von den schmalen, sehr geraden Schultern schmal und weich herabfiel. Es schien eng zu sein und war doch weit genug, um die langen, kräftigen Schritte der jungen Frau nicht zu behindern, mit denen sie jetzt auf Johannes und Lisa zukam.
Das Kleid war vorne hochgeschlossen, aber der Rücken in einem hinreißenden spitzen Winkel sehr tief ausgeschnitten. Sie sah darin aus wie eine silbrige Fackel, festlich, elegant und ganz, ganz anders als alle anderen Frauen an diesem Abend.
Während das Gewühl an der großen Tür allmählich abnahm, kam Jenny von Havelandt näher und immer näher auf Lisa und Johannes zu und stand schließlich direkt neben ihnen. Inzwischen hatte sie sich eine kurze, schwarze Samtjacke mit weiten Ärmeln übergeworfen und war so schön und gleichzeitig so gelassen und ruhig, dass Lisa sich unwillkürlich fragte, wie und wo sie das wohl gelernt hatte.
Vor dem Theatereingang staute sich der Verkehr. Autos glitten heran, um wartende Besucher aufzunehmen und dann weiterzufahren, und Lisa drehte sich zu Jenny von Havelandt um und fragte: »Wie kommen Sie nach Hause? Wir nehmen Sie gerne mit.«
Die junge Frau lachte auch: »Danke, ich habe meinen Wagen hier ganz in der Nähe geparkt. Wie fanden Sie die Aufführung?«
»Ach, ich bin da ja nicht so anspruchsvoll«, antwortete Lisa trocken. »Aber Johannes war ganz angetan.«
Johannes beugte sich kurz vor, um Jenny von Havelandt zuzuwinken. »Wir reden später noch mal drüber, ja? Jetzt müssen wir laufen, Lisa, sonst kommen wir hier vor Mitternacht nicht weg. Einen schönen Abend noch, Frau von Havelandt!«
»Auch so«, sagte die junge Frau mit ihrer angenehmen, dunklen Stimme, und während Lisa sich bei Johannes unterhakte, um an seiner Seite durch den Regen zum gegenüberliegenden Parkplatz zu rennen, stieß sie atemlos hervor: »Also, die traut sich was, nicht? So ganz allein ins Theater zu gehen, das wäre nichts für mich. Aber die macht das mit einer Lockerheit, dass man neidisch werden könnte.«
»Sie sah wieder himmlisch aus«, stellte Johannes fest. Auf der anderen Straßenseite angekommen, blieb er erst einmal stehen, um durchzuatmen. »Leider, leider gehört sie nicht zu meinen Patienten. Einfach zu gesund, die junge Frau. Beneidenswert gesund, möchte man fast sagen.«
»Dabei behauptet sie immer von sich, sie sei überhaupt nicht sportlich und eigentlich ein Stubenhocker«, warf Lisa ein, woraufhin Johannes auflachte.
»Ja, ja, es gibt Leute, die haben das in den Genen, dieses Gesunde. Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf, sag ich ja immer. Apropos Schlaf, Lisa Berndorf ...«
Sie warf ihm einen strengen Blick zu. »Jetzt bring mich erst mal sicher nach Hause. Wo du dann schläfst, darüber können wir später immer noch diskutieren ...«
Als sie sich eine halbe Stunde später durch die Innenstadt gequält hatten und die Autobahn zur Ostsee endlich vor ihnen lag, da meinte Lisa auf einmal sehr nachdenklich: »Komisch, ich hatte sie mir immer ganz anders vorgestellt ...«
»Wen?«, fragte Johannes irritiert.
»Die Havelandt. Als sie damals in das Haus am See zog, dachte ich noch, ob ich meine Entscheidung, sie dort wohnen zu lassen, nicht sehr bald bereuen würde. Aber alle meine Befürchtungen waren überflüssig. Sie ist die angenehmste Mieterin seit Langem, die dort wohnt.«
»Eine Frau mit Stil«, warf Johannes ein.
Lisa blieb nachdenklich. »Manchmal überrascht sie mich immer noch. Als sie von Vaters Unfall hörte, schickte sie ihm Blumen. Und sie erkundigt sich auch jetzt immer nach seinem Befinden, gerade so, als interessiere es sie wirklich, wie es ihm geht. Das müsste sie ja nicht, oder? Sie hat schließlich nur unser Haus gemietet.«
»Nein, das müsste sie nicht, aber sie tut es, weil es sie tatsächlich interessiert. Sie nimmt Anteil«, wusste Johannes. »Ihre Mitmenschen sind ihr nicht egal, was aber nicht heißt, dass sie dreimal in der Woche in der Tür steht und einen Kaffeeklatsch erwartet.«
»Da sei Gott vor«, erwiderte Lisa erschrocken. »Solche Nachbarn brauche ich nicht. Die brauche ich nie. Nie wieder.«
