Sketch Your Day - Diana Meier-Soriat - E-Book

Sketch Your Day E-Book

Diana Meier-Soriat

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Beschreibung

  • Mit Daily Journaling dein Leben in Bildern und Texten festhalten
  • Motivation und wertvolle Hinweise für den Start sowie praktische Material-Tipps
  • Zahlreiche Beispiele und Ideen für Themen und Zeichnungen

Sketch Your Day ist eine moderne und kreative Art des Tagebuchschreibens, bei der du deinen Alltag in Bildern und Texten festhältst. Auf diese Weise kannst du schöne Momente noch einmal Revue passieren lassen und dich dabei vor allem auf die posi-tiven Dinge konzentrieren. Sketch Your Day unterstützt dich damit auch auf dem Weg zu Achtsamkeit und Entschleunigung.

Mit diesem Buch findest du deinen Einstieg ins Daily Journaling. Es ist keine Zeichenschule, sondern hilft dir mit vielen Bildideen und jeder Menge Inspiration, deinen Start zu fi nden, ohne zu perfektionistisch zu sein. Dafür zeigt Diana dir ihren eigenen Prozess der Bildentstehung und gibt dir Tipps für einen einfachen Bildaufbau.

Und jetzt bist du dran! Mit zahlreichen Material-Tipps, Zeichenideen und Beispielen für einzelne Tage und zu Themen wie Wetter, Menschen, Natur und Pfl anzen gibt dir dieses Buch jede Menge Inspiration für dein eigenes kreatives Journal.

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Seitenzahl: 69

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Diana Meier-Soriat

Sketch Your Day

Inspiration und Ideen für dein Daily Journaling

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.

ISBN 978-3-95845-988-51. Auflage 2019

E-Mail: [email protected]: +49 7953 / 7189 - 079Telefax: +49 7953 / 7189 - 082

© 2019 mitp Verlags GmbH & Co. KG

www.mitp.de

Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfil­mungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Lektorat: Sabine SchulzSprachkorrektorat: Petra Heubach-ErdmannElectronic Publishing: Petra Kleinwegen

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Inhalt

Impressum

Einleitung

1 Einführung und warum es so gut tut

1.1 Wie alles begann und worum es hier geht

1.2 Warum es so gut tut

2 Material

2.1 Das Skizzenbuch

2.2 Bleistift und Radierer

2.3 Fineliner

2.4 Buntstifte

Ölhaltige Buntstifte

Wasservermalbare Buntstifte

2.5 Aquarellstifte/Watercolor-Buntstifte

2.6 Marker und Brushpens

2.7 Aquarell/Watercolor als Näpfchen

2.8 Vergleich

3 Einfach machen – finde deinen Start

3.1 Weihe dein Notizbuch ein

3.2 Wie geht es weiter?

3.3 Fehler gehören dazu – perfekt unperfekt

3.4 So findest du Inspiration

4 Der Prozess – vom leeren Blatt zum Bild

4.1 Zeichenschritte einzelner Objekte

Vorzeichnen mit dem Bleistift

Nachzeichnen mit Fineliner

Akzente setzen

Schatten setzen

Farbe auf das Bild

4.2 Die Bildaufteilung

Beispiele für die Entstehung einzelner Bilder

4.3 Was tun mit Freiflächen?

5 Irgendwelche Tage, Ereignisse und Reflexionen

5.1 Irgendwelche Tage

5.2 Besondere Anlässe und Tage

Besondere Anlässe

Veranstaltungen

Besondere Tage

5.3 Wochen- oder Monatsrückblicke

6 Inspirationen

6.1 Schrift und Typografie

6.2 Wetter und Jahreszeiten

6.3 Natur und Pflanzen

Blumen zeichnen

6.4 Landschaften

6.5 Kleidung

6.6 Alltagsgegenstände und dein Zuhause

6.7 Gebäude

6.8 Essen und Trinken

6.9 Menschen

6.10 Tiere

7 Social Media und Instagram-Features

Nachwort

Index

Einleitung

Du möchtest ein bisschen deinem Alltag entfliehen und wieder kreativ werden? Du interessierst dich fürs Tagebuchschreiben, Journaling und zeichnest gerne? Dann ist dieses Buch genau richtig für dich. Nutze deine Kreativität, um ein bisschen runterzukommen, betrachte die Dinge, die dich umgeben ein wenig achtsamer und aufmerksamer als sonst und setze deine Erinnerungen in Bild und Schrift um. Du wirst sehen, das ist eine wunderbare Reise und die schönste Art, Erinnerungen festzuhalten und eine besondere Art der Reflek­tion.

In Kapitel 1 erzähle ich dir ein bisschen über mich. Wie es zu diesem Buch kam, welchen Nutzen ich selbst aus »Sketch your Day« ziehe und warum diese Art der Kreativität so guttut.

Damit du gut starten kannst, erfährst du in Kapitel 2, mit welchen Materialien du arbeiten kannst und worauf du achten musst.

In Kapitel 3 helfe ich dir, deinen Start zu finden und die Angst vor einem leeren Notizbuch zu verlieren.

In Kapitel 4 geht es um den gesamten Prozess und die Herangehensweise, wie die einzelnen Zeichenschritte aussehen können und wie du dir deine Flächen aufteilen sowie ausfüllen kannst.

In Kapitel 5 zeige ich dir viele Beispiele, wie solche »Sketch your Day«-Bilder für einzelne Tage aussehen können und was genau an diesen Tagen passiert ist, die zur Entstehung dieser Bilder und Seiten geführt haben. Außerdem gebe ich dir Anregung für Wochen- und Monatsrückblicke und ganz viele weitere Ideen.

Im letzten Kapitel 6 findest du viele Inspirationen, die thematisch sortiert sind, wie zum Beispiel für Menschen, Tiere, Gebäude und Alltagsgegenstände. Zu jedem Thema findest du Beispiele aus meinen Skizzenbüchern sowie eine Übersichtsseite mit einigen Illustrationen zum jeweiligen Thema.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit diesem Buch. Und vielleicht magst du ja deine Ergebnisse unter #sketchyourdaymitdiana in den sozialen Medien ­zeigen.

Du findest mich online hier:

www.sketchnotes-by-diana.com/

Instagram: @dianasoriat

Facebook: sketchnotesbydiana

Pinterest: dianasoriat

Twitter: @dianasoriat

1 Einführung und warum es so gut tut

1.1 Wie alles begann und worum es hier geht

Gleich vorweg: Es geht hier nicht um perfekte Kunstwerke. Dieses Buch soll dir helfen, deinen Tag in Bildern festzuhalten. Es soll dir helfen und dich anleiten, (wieder) kreativ zu werden. Denn in jedem von uns steckt ein Künstler. Es tut einfach gut, den Tag Revue passieren zu lassen. Festzuhalten, was dich bewegt und was passiert ist, um dich mit Dingen auseinanderzusetzen, die rund um dich geschehen.

Wusstest du, dass positive Erfahrungen etwa zehn Sekunden lang im Bewusstsein gehalten werden müssen, um den Übergang vom Kurz- zum Langzeitgedächtnis zu schaffen? Negative Erfahrungen hingegen wandern direkt in das Langzeitgedächtnis. Das hat der renommierte Neuropsychologe Dr. Rick Hanson herausgefunden. Ist das jetzt gut oder ist das schlecht? Ich denke, vor vielen Jahren war das sicherlich ideal, da war es schon wichtig, einzuschätzen, wo die tödlichen Gefahren drohen. Aber die haben wir ja zum Glück heute nicht mehr unbedingt im Garten sitzen. Aber irgendwie finde ich das in der heutigen Zeit nicht so befriedigend. Und nun habe ich auch endlich quasi »wissenschaftlich« verstanden, warum es gut ist, zu notieren, wofür man dankbar ist und welche guten Dinge man erlebt hat. Warum? Weil du – wenn du solche positiven Dinge aufschreibst – sicherlich mehr als zehn Sekunden beschäftigt bist, weil du alles noch einmal Revue passieren lässt und den Tag reflektierst. Und wenn du diese Dinge zeichnest, bist du noch länger damit beschäftigt. Das heißt ja, du verankerst das Gute und sorgst dafür, dass es dich positiv beeinflusst.

Davon abgesehen ist der Stift viel stärker als die Tastatur. Durch das Schreiben oder Zeichnen entsteht ein einzigartiges Werk der persönlichen Erinnerungen. Dinge, die du aufschreibst, verstehst du besser und behältst sie länger im Kopf. So kannst du dich auf eine einzigartige Reise durch die eigene persönliche Entwicklung mit individuellen Wünschen, Gedanken und Ansichten begeben.

Wer kennt es nicht, haben wir uns nicht alle mal an Tagebüchern versucht? Es gibt sicherlich Menschen, die das immer noch tun. Regelmäßiges Schreiben über persönliche Erlebnisse, Gedanken und Gefühle eröffnet neue Wege und Möglichkeiten und trägt zu einer bewussteren Lebensgestaltung bei.

Ich habe als Kind selbstverständlich ein Tagebuch geführt, aber viel lieber habe ich gezeichnet. Während der Schulzeit gehörte dies mehr oder weniger dazu. Meine Aufzeichnungen waren verziert mit kleinen Kritzeleien und meine Buchstaben waren häufig mit verschiedenen Mustern gefüllt. Ich habe mich auch an Zeichnungen versucht. Am liebsten Pferde. Mit meiner Freundin habe ich Pferdegeschichten gezeichnet, und wenn nichts zur Hand war, habe ich in den Tennissand gezeichnet.

Als Jugendliche habe ich mich etwas an Aquarell versucht, aber Malen war nicht wirklich mein Ding. Zeichnen mit Kohle oder Bleistift lag mir einfach mehr. Meine letzten wenigen Bilder sind mit ca. 16 entstanden. Es war auch schwierig, an gutes Material zu kommen, und es war schwierig, Inspiration zu finden. Und irgendwann habe ich damit aufgehört. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht, weil ich nicht wusste, was ich damit anfangen soll. Oder weil ich niemanden hatte, dem ich es zeigen konnte. Oder vielleicht einfach, weil ich andere Dinge im Kopf hatte. Auch das Tagebuchführen hatte ich aufgegeben.

Ich habe weder Kunst noch Grafikdesign studiert, denn das werde ich sehr häufig gefragt. Das kam für mich damals irgendwie auch gar nicht infrage. Ihr wisst schon: brotlose Kunst und so. Wirtschaft habe ich studiert und das digitale Zeitalter machte es mir auch leicht, Kalender oder Notizbücher durch Laptops und Smartphones zu ersetzen. Alles wurde digital. Habe ich früher noch einen Moleskine-Kalender mit mir getragen, waren Papier und Stift plötzlich so weit weg ...