Smart präsentieren - Ulrike Werber - E-Book

Smart präsentieren E-Book

Ulrike Werber

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Beschreibung

Hier bekommen Sie gut umsetzbare und unkomplizierte Tipps für besseres Präsentieren. Kompakt und direkt umsetzbar. Sie erfahren, wie Sie am Vorbild lernen, eigenen Ticks auf die Spur kommen und Sprache sowie Körpersprache einsetzen; dass Sie nicht alleine mit Ihrer Redeangst sind, was dagegen hilft und noch vieles mehr.

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Seitenzahl: 27

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Impressum

 

Smart präsentieren von Ulrike Werber

Korrektor: Manfred Spöcklberger, www.textkorrektor.at

 

©2017 Ulrike Werber

 

Ulrike Werber

Mühsamstraße 6310249 Berlin

 

[email protected]

 

ISBN 9783963615740

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Smart präsentieren

Redeangst überwinden durch Reden

In dem 1977 veröffentlichten „The Book of Lists“ wurde in einer Aufzählung der „schlimmsten menschlichen Ängste“ das Sprechen vor einer Gruppe gemeinsam mit Dingen genannt wie Krankheit, Tod, Einsamkeit und Dunkelheit.

Abgesehen davon, dass die Wissenschaftlichkeit dieser Liste zu bezweifeln ist, ist natürlich bei Licht betrachtet das Sprechen vor Menschen nicht wirklich lebensgefährlich. Doch was steckt hinter dieser Angst? – Hinter dieser Angst steckt nichts anderes als ein ursprünglich intelligentes Unterbewusstsein aus der Steinzeit, das da sagt:

 

„Es ist vielleicht nicht so schlau, wenn Du Dich freiwillig offen vor eine große Gruppe von Personen stellst. Du bist unbewaffnet, Du bist allein, Du stehst auf dem freien Feld und kannst nicht entfliehen. Und vor Dir steht diese – sagen wir mal scherzhaft – Meute von Wesen, die alle vor Dir versammelt sind und Dich anstarren.“

 

Das ist das, was uns ein Gefühl von Unsicherheit auf der Bühne gibt und was natürlich rein logisch nicht haltbar ist.

 

Der Punkt ist jedoch, dass wir diese Angst, genau wie viele andere Ängste, die Menschen haben, abtrainieren können, indem wir ganz genau das tun, wovor wir Angst hatten.

 

Wie ist das zu verstehen? Wenn ich zum Beispiel Angst habe, Fahrstuhl zu fahren, dann nähere ich mich dem Fahrstuhl, und dadurch wird die Angst spürbar, ausgehalten und verschwindet schließlich.

 

Ich nähere mich weiter Schrittchen für Schrittchen, bis ich schließlich in der Lage bin, eine Etage zu fahren, und darauf kann ich dann aufbauen.

 

Nun ist es so, dass Redeangst ganz ähnlich angegangen wird. Das heißt, das Einzige was Sie tun müssen, um sie zu überwinden, ist: öffentlich auftreten, öffentlich sprechen.

 

Suchen Sie von nun an so oft sie können Situationen, in denen Sie sich exponieren können und müssen.

 

Lernen Sie zunächst, das auszuhalten, und lernen Sie dann, das zu genießen.

 

Und dieses Kribbeln im Bauch, von dem viele Teilnehmer sich wünschen, ich könnte es irgendwie wegmachen oder wegzaubern, das ist die Energie, das ist die Kraft, die uns trägt. Das heißt, lernen Sie, dieses Kribbeln zu lieben und diese Energie zu nutzen, daraus Ihre Präsenz zu schöpfen.

 

Tipp Nummer eins: In Zukunft, wann immer Sie können, suchen Sie Situationen, in denen Sie präsentieren, reden, frei sprechen müssen.

 

Und gehen Sie ruhig kleine Schritte. Sie müssen nicht sofort in eine Karaoke-Bar gehen und acht Stücke hintereinander laut singen – obwohl das sehr befreiend sein kann. Es reicht vielleicht, wenn Sie bei einem Meeting, Clubtreffen, Netzwerktreffen, Elternabend oder Ähnlichem das Wort für einen längeren Beitrag ergreifen. Den sollten Sie sich vorher möglichst genau überlegt haben, damit Sie nicht auch noch mit dem Inhalt zu tun haben, sondern nur mit dem Exponieren der eigenen Person.

 

Sie können auch mit Freunden Powerpoint-Karaoke machen, das heißt präsentieren zu Charts, die sie noch nie gesehen haben. Jeder bringt etwas mit – das macht Spaß und trainiert ungemein.