Spagat des Lebens - Gaby Bothe - E-Book

Spagat des Lebens E-Book

Gaby Bothe

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Beschreibung

Spirituelle Entwicklung im Alltag - ist das überhaupt möglich und wie funktioniert das? In diesem Buch "Spagat des Lebens" erfahren die Hauptdarstellerinnen verschiedene Lebenssituationen, die auf den ersten Blick beängstigend wirken, bei näherem Hinsehen jedoch die optimalen Gelegenheiten bieten, sich selbst in der Persönlichkeit und der eigenen Spiritualität weiterzuentwickeln.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 252

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Gaby Bothe

Spagat des Lebens

Ein spiritueller Weg zu sich selbst

© 2016 Gaby Bothe

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN

Paperback:

978-3-7345-4211-4

Hardcover:

978-3-7345-4212-1

e-Book:

978-3-7345-4213-8

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhalt

1. Selbst-Boykott ersetzen durch Selbst-Liebe

2. Jeder Mensch, der intensiv in dein Leben tritt, hat eine Botschaft für dich

3. Kümmere dich um andere, aber lass sie selbst entscheiden

4. Lass die Vergangenheit zurück und vergebe

5. Höre auf deine Intuition

6. Bleib Positiv, ohne vor der Welt wegzulaufen

7. Hinterfrage die Zusammenhänge

8. Erkenne dich und dein Hiersein

Vorwort:

Gibt es sie wirklich, die Intuition?

Kann es sein, dass irgendetwas in uns den Weg kennt?

Dieses Buch richtet sich an alle, die davon überzeugt sind, dass Leben mehr sein muss als „arbeiten“ und „Urlaub machen“. Es richtet sich an diejenigen, die spüren, dass besondere Mechanismen am Werk sind und manchmal sehr mystische und zugleich informative Situationen und Umstände in unseren Alltag bringen. Durch die Annahme und das Erkennen, dass diese Umstände neue Lernaufgaben und Herausforderungen für uns bedeuten, erhalten wir die Möglichkeit, spirituell zu wachsen.

Als Fortsetzung des Buches „Schnitzeljagd des Lebens“ geht dieses Buch tiefer in die Thematik hinein. Der Leser findet sich plötzlich selbst wieder und wird von einer Erkenntnis zur nächsten geleitet.

Für jeden Leser, der sich spirituell weiterbilden möchte und weiterhin mit beiden Beinen im Leben steht…

Spagat des Lebens

Kapitel 1: Selbst-Boykott ersetzen durch Selbst-Liebe

„Hm,“ Cassandra wirkte sehr nachdenklich, „jetzt hab ich so viel gelernt in den letzten Wochen und weiß immer noch nicht, was ich machen soll.“

Sie saßen wieder in diesem netten Cafe´ in der Stadt und beobachteten die vorbeihetzenden Menschen.

„Was meinst du denn damit?“ Mona klang etwas verwundert wegen der Nachdenklichkeit ihrer Freundin. Sonst war Cass eher gut drauf und zu Späßen aufgelegt. Jetzt schien sie irgendetwas zu belasten.

„Na ja, ich weiß jetzt, wie man sich jemanden vom Leibe hält oder so ähnlich – wobei ich der Trainerin Recht geben muss, dass man dafür offensichtlich länger braucht als ein paar Wochen. Dennoch, die eine oder andere Technik kenne ich ja jetzt. Nur, was kommt dann? Wie gehe ich anschließend mit diesem Menschen um, nachdem ich mich gewehrt oder ihm einfach nur Grenzen gesetzt habe. Wenn ich mit ihm z. B. befreundet bin oder der in meiner Nähe wohnt?“

Tja, diese Frage war äußerst berechtigt. In den letzten Wochen hatten sie die heftigsten „Geschichten“ gehört und auch ätzende Dinge selbst erlebt. Die meisten erlebten zwar ein Happy End, aber vom Tisch waren damit die Krisen bei vielen noch lange nicht.

Cassandra fuhr fort: „weißt du doch selbst Mona, die Sache mit deinem Kollegen. Was hat der dich traktiert und belästigt. Du hattest zwar nach langer Zeit den Mut, dich zu wehren und deinen Chef um Versetzung zu bitten, aber wie du selbst sagst, ist er immer noch da. Klar, er sollte sich im ganz anderen Trakt eures Firmengeländes aufhalten. Aber ist es nicht so, dass du das Gefühl hast, er würde sich jeden Tag eine neue Strategie einfallen lassen, wie er dir über´ n Weg laufen kann. Verstehst du was ich meine? Es ist noch nicht ausgestanden, weil der´s einfach nicht rafft.“

„Ja sicher, da hast du Recht. Der Spinner rennt mir fast täglich über´ n Weg und grinst mich an, so nach dem Motto ` irgendwann krieg ich dich´. Manchmal macht mir sein Gehabe auch Angst. Das ist an den Tagen, wenn ich sowieso nicht so gut drauf bin. An den anderen Tagen kann der mir mal „den Buckel runterrutschen“, dann ignorier ich ihn einfach. Das regt ihn am meisten auf, das spüre ich deutlich.“

„Genau das meine ich Mona, dass so ein Idiot immer noch in deinem Leben rumspringt und du ständig Angst haben oder zumindest auf der Hut sein musst. Das kann doch nicht richtig sein, oder?“

„Ja, wie gesagt, Angst hab´ ich nur an den ätzenden Tagen, du weißt schon.“ Mona schaute Cassandra geheimnisvoll an.

Klar wusste Cassandra, was Mona mit „den ätzenden Tagen“ meinte. Aber darum ging es ihr im Moment gar nicht. Ihr ging es um Ergebnisse und um Klärung. Irgendwann musste doch jede Geschichte ein Ende haben, sonst würden alle Frauen bis zur Rente in Angst und Schrecken leben müssen. Was für eine gruselige Vorstellung.

„Überleg doch mal,“ Cassandra redete sich richtig in Rage, „du musst ständig darüber nachdenken, wie du ihm gegenüber trittst, dabei wirst du dann irgendwann immer merkwürdiger, immer gestresster, wirst essgestört und siehst dann eines Tages aus wie ein übertapeziertes Skelett. Stell dir das mal vor, wie schrecklich!“

Mona schaute ihre Freundin mit offenem Mund an. So hatte sie sie schon lange nicht mehr erlebt. Was war denn eigentlich los. Es gab überhaupt keinen Anlass für solche Aufregungen.

Sanft strich sie über Cassandras Arm. „Cass, was ist denn bloß los mit dir. Der Kollege hat doch gar nichts gemacht in letzter Zeit.“

„Ja, noch nicht. Aber was ist, wenn er seine Strategie ändert, wenn er dir auflauert oder so. Was dann?“

Cassandra regte sich immer mehr auf. Düstere Gedanken zogen sich schon seit Tagen durch ihr Hirn. Sie konnte sie nicht loswerden. Da half keine gute Musik, kein gutes Buch und leider auch kein Spaziergang. Immer wieder gruben sich diese dunklen Gedanken in ihr Bewusstsein, so als wollten sie hämisch lachend sagen, „wir sind immer noch da.“

„Oh wie süß, du machst dir Sorgen um mich!“

„Ja, um dich, um mich und um alle Frauen auf dieser Welt. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.“

„Oh Cass, du hast dich immer schon um das Wohl Anderer gesorgt. So bist du halt. Schade nur, dass du mittlerweile durch die Schreckensberichte der anderen Mädels deine positive Lebenseinstellung verloren hast. Weißt du noch?

Du warst bisher diejenige, die mir gesagt hat, dass es immer eine Lösung gibt. Du warst es immer, die mir Mut gemacht hat, den Weg weiterzugehen. Du hattest uns angemeldet in diesem Kurs, damit wir endlich lernen uns zu wehren. Was ich sagen will ist, du bist eigentlich die aktivere von uns beiden, diejenige, die mit beiden Beinen im Leben steht und diejenige, die immer eine Idee hat.“

„Ja, Mona, genau das ist es. Bisher hatte ich immer eine Idee wie es weitergehen könnte. Aber diese Ideen sind mir leider ausgegangen. In letzter Zeit fühle ich mich irgendwie total ausgelaugt und hilflos der Welt ausgeliefert. Keine Ahnung warum. Aber es ist so. Und mir fällt nix ein. Nix, womit ich mich wieder aufbauen und auf Kurs bringen könnte. Manchmal finde ich mich in Situationen wieder, in denen ich eigentlich etwas tun müsste aber diese aus irgendeinem Grund über mich ergehen lasse. Mein Chef letztens hat mich angezählt obwohl ich keinen Fehler gemacht hatte. Ich ließ es geschehen, ohne den Versuch zu unternehmen, die Sachlage zu klären. Verstehst du? Ich toleriere Sachen oder Zustände obwohl sie mir nicht gut tun. Ich erfinde Ausreden, um nicht tätig werden zu müssen oder ich tue Dinge, von denen ich eigentlich schon von vornherein weiß, dass sie nicht funktionieren und ärgere mich anschließend über das Ergebnis. Das ist doch bescheuert, oder nicht?“

„Hm, versteh ich gut, weil es mir irgendwie ähnlich geht. Komm, lass uns noch einen Cappuccino mit viel Sahne bestellen. Das macht uns bestimmt wieder gute Laune.“

„Ach Mona, du bist immer so praktisch.“ Cassandra konnte zumindest schon wieder lachen. Sie vermisste ein bisschen die Leichtigkeit, die sie sonst immer ihr eigen nennen konnte. Diese Schwere war ihr zuwider. Es regte sie auch auf und deshalb wollte sie diese unangenehmen Gedanken so schnell wie möglich wieder loswerden. Der Ober kam und brachte ihnen zwei große Tassen mit dem warmen Getränk. Und so, als hätte er gemerkt, dass sie gute Laune bräuchten, hatte er mit dem Kakaopulver jeweils zwei Herzen auf die Sahne gemalt.

„Ach wie niedlich. Siehste, der will uns auch aufheitern.“ Sie lächelten den Ober an, der ihnen aufmunternd zuzwinkerte.

Ganz, ganz langsam verzogen sich die dunklen Wolken in Cassandras Kopf und die Welt sah wieder etwas freundlicher aus.

„Weißt du Mona, manchmal glaube ich, dass ich mich selbst boykottiere.“

„Wie meinst du das, Cass?“

„Das ist irgendwie ganz schwer zu erklären. Wie gesagt, ich tue manchmal Dinge oder unterlasse Dinge, obwohl ich es besser wissen müsste. Hinterher ist dann immer viel Theater oder zumindest gibt’s eine Menge Probleme. Verstehst du, ich habe das Gefühl, als würde ich mir meinen ganzen Ärger selbst erschaffen. Hört sich komisch an, oder? Macht ja auch kein normaler Mensch, sich selbst Ärger erschaffen, meine ich. Und trotzdem. Ich vergesse Termine, die wirklich wichtig sind. Mein ganzer Schreibtisch ist voll von Hinweisen, wie wichtig dieser Termin ist – und dann, wenn ich anrufen oder sonst was tun müsste, ist es aus meinem Kopf verschwunden. Wie ausgelöscht. Nicht existent. Ich kapier das nicht. Früher war ich doch immer mehr als zuverlässig. Aber heute habe ich Angst, dass ich mich selbst ins Aus bugsiere, weil ich immer so schusselig bin. Das Ergebnis ist dann ordentlich viel Arbeit, um alles wieder hinzubiegen. Verstehst du was ich meine?“

„Ja, das nennt man Beschäftigungstherapie.“ Mona grinste übers ganze Gesicht.

„Oh, danke Mona, wie hilfreich. Diese Art Beschäftigung brauche ich nun wirklich nicht. Schließlich hab ich ja genug zu tun. Obwohl ich mir mittlerweile immer mehr Freiraum einräumen kann, weil mir als `alter Hase´ die Arbeit wesentlich zügiger von der Hand geht, als am Anfang. Das heißt, der Stress in der Firma wird tatsächlich weniger. Deswegen wundert´s mich umso mehr, warum ich trotzdem Termine vergesse oder ich mit meiner Art manchmal Menschen richtig vor den Kopf stoße, obwohl ich sie sehr mag. Das ist doch völlig dumm, so zu handeln. Es könnte alles so einfach sein, so glatt gehen, aber nein, das ist mir anscheinend zu einfach.“

„Vermutlich stimmt das sogar.“

„Wie meinst du das?“ Cassandra wurde neugierig.

„Na ja, früher warst du immer `busy´, ständig in Eile, immer auf der Flucht, wie manche im Büro sagten. Heute könntest du dir Verschnaufpausen einräumen. Aber die gönnst du dir nicht. Du weißt anscheinend gar nicht, wie das geht. Vermutlich hast du sogar ein schlechtes Gewissen, wenn du mal auf deinem Bürostuhl sitzt und träumend in den Himmel starrst.“

„Hm, da ist tatsächlich was dran, Mona. Ja, es ist so. Mir fällt es schwer zu entspannen oder einfach mal nichts zu tun. Völlig undenkbar für mich.“

„Ja genau das meine ich. Du gönnst dir nicht mal eine Pause, wenn du krank bist. Das nennt man `Selbstzerstörung´, das weißt du, oder?“

„Hm.“

Jetzt wurde Mona sehr lebendig. Ihr schoss eine Idee in den

Kopf.

„Kannst du dich noch an einen Abend im Kurs erinnern, an dem unsere Trainerin vom EGO sprach. Dass sich das EGO von Konflikten und Ärger ernährt und uns deswegen verschiedene Situationen durchlaufen lässt, damit es satt wird?“

„Na ja, ganz so hat sie´ s nicht erklärt.“

„Stimmt, aber so hab ich´ s verstanden. Verstehst du denn nicht? Dein EGO hatte früher durch deinen Stress richtig viel Nahrung. Doch heute bist du viel routinierter, da leidet es vermutlich Hunger.“

Mona hatte schon fast Mitleid mit Cassandras EGO.

„Deine Theorie hinkt, Mona. Dann hätte ich ja etwas in mir, dass man vertreiben müsste, wie damals zur Zeit des Exorzismus. Das würde mir aber verdammt viel Angst machen. Ich finde, ich habe mein Leben immer noch sehr gut im Griff. Manchmal fehlt mir halt die Kontrolle.“

„Ich meine ja nur.“ Mona lenkte ein. Sie spürte deutlich, dass dieses Thema bei Cassandra tiefer saß als sie selbst zugeben wollte. Da ließ man sie am besten in Ruhe. Dennoch konnte sie´ s nicht ganz lassen: „vielleicht brauchst du so etwas wie einen Computer, der morgens beim Zähneputzen sagt, welche Termine du an dem Tag hast. So nach dem Motto: guten Morgen Cassandra (Mona verstellte absichtlich ihre Stimme und ließ sie männlich wirken) ich hoffe, du hattest eine angenehme Nacht. Folgende Termine stehen heute an.“

„Du bist unverbesserlich, Mona. Obwohl die Idee gar nicht mal so schlecht ist. Das hätte tatsächlich was. Vermutlich gäbe es dann weniger Ärger und ich müsste mich nicht ständig rechtfertigen. In letzter Zeit häufen sich nämlich die Zurechtweisungen und Kritiken am Arbeitsplatz und im meinem Privatleben. Irgendwie hat jeder etwas an mir auszusetzen und jeder mäkelt an mir rum. Die Problematik ist, dass sie ja irgendwie alle Recht haben. In letzter Zeit passiert mir ein Schnitzer nach dem anderen. In meiner Abteilung vermutete schon jemand Absicht dahinter. Diese Anschuldigung konnte ich dementieren, aber dennoch. Es ist erschreckend, wie viele Fehler mir in letzter Zeit unterlaufen.

„Ja, aber du bist doch immer so gewissenhaft. Ich weiß ganz genau, dass du alle deine Entscheidungen mehrfach überprüfst. Tust du das denn jetzt nicht mehr?“ Mona wirkte ziemlich überrascht.

„Doch Mona, aber interessant ist, dass ich, je mehr ich mich konzentriere und überprüfe, umso mehr Fehler mache. Manchmal verstehe ich meinen Kollegen sogar. Ich an seiner Stelle würde auch Absicht dahinter vermuten. Weißt du, genauso gut könnte ich mir jeden Tag einfach so auf die Finger hauen, das schmerzt genauso. Ich kapier´ s nicht.“

„Puh, das ist natürlich echt erschreckend. So kenne ich dich gar nicht. Hast du das denn schon länger?“

„Na ja, so ungefähr ein halbes Jahr dauert das Ganze schon an.“

„Dazu kommt, dass mich seit einigen Wochen eine alte Schulkameradin über Facebook ausfindig gemacht hat. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, hab mich sogar gefreut, die alte Bekanntschaft wieder aufleben zu lassen. Aber sie kennt jetzt meine Telefonnummer und ruft mich fast täglich an. Irgendwas ist immer. Mal nervt ihre Mutter, mal stört sie, dass sie keinen Freund hat, dann gibt es auch bei ihr ständig Ärger auf der Arbeit – du kennst das, alles ist negativ und ich bin der Kummerkasten.“

Cassandra vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Sie fühlte sich schlapp und wehrlos. Einfach nur kaputt. Mona versuchte sie zu trösten. Doch welche Worte helfen, wenn der Mensch sich quasi selbst an´ s Messer liefert.

„Sieh mal Cass“ Mona startete einen neuen Versuch, „wir haben uns doch früher schon über Selbstboykott unterhalten. Darüber, dass wir es selbst sind, die sich die Dinge quer stellen. Die anderen führen es nur aus. Kannst du dich noch an den Kurs erinnern? Und zwar an den Tag, wo unsere Trainerin von Selbstliebe sprach? Sie sagte damals, dass vor allem Frauen für andere alles, für sich selbst aber gar nichts tun. Sie opfern sich auf, sie sagen niemals nein, wenn sie um Hilfe gebeten werden und beschimpfen sich dann noch selbst, wenn sie die Anforderungen der anderen nicht schaffen. Irgendwie erkenne ich dich darin wieder. Kann es sein, dass du unbewusst schusselig sein willst? Damit jeder Nachsicht mit dir hat?“

Cassandra hob den Kopf und sah Mona mit völlig entsetzten Augen an. „Das glaubst du von mir? Du glaubst, ich tue das nur, um nicht in die Verantwortung zu müssen?“

„Nein, nein, nein Cass, so nicht. So meinte ich es nicht. Ich weiß doch, dass du vor Verantwortung nicht wegläufst. Vermutlich muss ich es anders ausdrücken.“ Mona schnaubte fast und suchte verzweifelt nach den richten Worten. „Kann es sein, dass du dir durch deine Unüberlegtheit Arbeit erschaffst, damit sie nicht weniger wird und du weiterhin stolz auf deine harte Arbeit sein kannst. Oder bist du einfach nur zu müde, um dich mit dem ganzen langweiligen Quatsch auseinander zu setzen und daher lieber den Weg der schusseligen Angestellten oder Freundin wählst?“

„Hm.“

„Vielleicht ist es ja auch dein EGO, das dich immer treffsicher ins Klo greifen lässt.“

Cassandra schaute Mona immer noch an. Doch ihr Blick verlor an Entsetzen und wich dem Hauch eines Lächelns. Vermutlich hatte Monas Wortwahl dazu beigetragen.

„Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, dass du das „Nein-Sagen“ lernst. Wie du selbst sagst, bist du aufgrund deiner Firmenzugehörigkeit mehr als effizient und schaffst alles sehr zügig. Das verführt natürlich die anderen Kollegen dazu, dir immer mehr aufzubürden, frei nach dem Motto: die schafft das schon. Natürlich kannst du deinen Kollegen unter die Arme greifen, aber doch nicht ständig. Du boykottierst dich unbewusst selbst, damit du wachgerüttelt wirst. Dein tiefstes Inneres will dir sagen: `Cass hör auf, alles für andere zu tun. Du verlierst dich selbst. Denke auch an dich. Liebe dich und sage öfter mal nein. Damit gibt’s du den Kollegen die Chance, es alleine zu schaffen´. Die anderen Mitarbeiter lernen es ja sonst nie, wenn du ihnen quasi alle Erfahrungen wegnimmst. Hast du daran schon gedacht?“

„Hm, so hab´ ich das noch gar nicht gesehen. Du glaubst, ich nehme anderen durch meine `Gutmütigkeit´ die Lernprozesse weg?“

„Ja, glaub ich. Außerdem glaube ich, dass du durch deine angebliche Schusseligkeit unbewusst nach Aufmerksamkeit rufst und in die Opferrolle rutscht. Weil dir aber niemand Mitleid entgegenbringt, leidest du. Da schließt sich der Kreis. Boykott – Leiden – Nahrung für dein EGO, das dir immer zuflüsterst, das schaffst du nicht.“

„Boh Mona, das ist harter Tobak. Das muss ich erst mal verdauen. Deine Theorie könnte tatsächlich zutreffen, wenn ich mal ganz ehrlich mit mir bin.“

„Ja Cass, das solltest du – ehrlich mit dir sein. Du weißt, ich bin deine beste Freundin und werde es auch immer sein, egal wie hampelig du dich anstellst. Dennoch bin ich auch vermutlich der einzige Mensch auf diesem Planeten, der dich wirklich gut kennt. Ich hoffe, du nimmst mir meine Theorie nicht krumm.“

„Oh nein, ganz sicher nicht. Letztendlich bin ich sogar sehr froh, dass mir mal jemand einen anderen Denkanstoß gibt.

Du weißt ja, ich drehe mich schließlich schon seit Monaten im Kreis. Da wird einem ja ganz schwindelig. Eine Sache macht mir aber noch Kummer. Was ist, wenn ich Nein sage, die anderen dadurch sauer sind und sich von mir abwenden. Werde ich dann nicht noch einsamer sein, als ich es ohnehin schon bin?“

Man sah Cassandra an, dass sie damit ein echtes Problem hatte. Sie wirkte tatsächlich verzweifelt. Das letzte was sich wollte, war, auf weitere Freundschaften zu verzichten. Schließlich hatte sie als Single ohnehin schon genug einsame Stunden zu bewältigen.

„Ah, da mach dir man keine Sorgen. Erstens hast du ja noch mich und zweitens wirst du vermutlich neue Freunde finden und eine ganz besondere Freiheit für dich entdecken. Denn du bist nun nicht mehr abhängig von der Meinung anderer. Es kann dir nämlich egal sein, ob sie dich mögen oder nicht. Du machst dein Ding, bleibst höflich und hilfsbereit bis zu einem gewissen Grad und kümmerst dich selbst um dein Wohlergehen. Das ist doch ein gutes Konzept, oder nicht?“

„So wie du es sagst, klingt es total logisch. Da könnte echt was dran sein. Weißt du was, ich probier´s gleich morgen aus, wenn mein werter Kollege mir wieder zentnerweise Akten auf den Schreibtisch knallt. Ehrlich gesagt, freue ich mich schon auf sein Gesicht, wenn ich ihm alles wieder zurückgebe.“

Mona spürte bei ihrer Freundin neuen Lebensmut und innere Freude. Etwas, das sie schon lange nicht mehr bei ihr wahrgenommen hatte. Wärme stieg in ihr hoch. Sie freute sich für Cassandra, dass sie wieder fröhlicher wurde. So kannte sie sie und so mochte sie sie.

Seufzend erhob sich Cassandra, gab Mona Geld und sagte: „ob du´ s glaubst oder nicht, ich hätte fast den Termin mit Claus verschwitzt. Wir wollten uns um Halb zum Badminton treffen. Wenn ich mich beeile, schaff ich es noch.“ Damit packte sie ihre Tasche und rannte zu ihrem Auto. Mona schaute ihr kopfschüttelnd hinterher. Ja, irgendetwas stimmte da nicht mit ihrer Freundin. Aber das würde sich jetzt ja hoffentlich bald ändern.

Mona winkte dem Ober, zahlte und ging langsam zu ihrem Bus. Im Gegensatz zu Cassandra fuhr sie lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie hatte noch Zeit, der Bus würde erst in 20 Minuten kommen. Entspannt setzte sie sich auf eine kleine Mauer und hielt ihr Gesicht in die Sonne. Die Wärme tat gut. Nach einem sehr nassen Winter war das heute der erste schöne Frühlingstag. An die Haltestelle grenzte ein kleiner Park mit vielen Obstbäumen und anderen Sträuchern. Der gelbe Ginster zeigte seine Knospen, die sich zaghaft öffneten. Ein schönes Bild. Hinzu kam, dass die Vögel zwitscherten obwohl die Straße viel befahren war.

Mona schloss die Augen und stellte sich vor, sie wäre auf einer bunten Blumenwiese mitten im Sommer. Ein Mann mit einem Blumenstrauß in der Hand und einem wunderbaren Lächeln im Gesicht käme auf sie zu. Er wirkte außergewöhnlich freundlich und öffnete seinen Mund als würde er etwas sagen.

„… tut gut, oder?“

Mona erschrak. Jäh wurde sie aus ihrem Tagtraum gerissen. Sie öffnete die Augen und vor ihr stand tatsächlich ein Mann, allerdings ohne Blumenstrauß. Gerade wollte sie ihn danach fragen, ließ es dann aber lieber, denn ihre Vorstellung von Humor teilte nicht jeder.

„Tschuldigung, ich wollte Sie nicht erschrecken. Aber die Sonne tut gut, oder?“

„Oh ja, da haben Sie absolut Recht. Wir mussten ja auch lange darauf verzichten in den letzten Monaten.“

Der Mann setzte sich neben sie. Anscheinend wollte auch er mit dem Bus fahren.

„Sie sahen gerade so friedlich aus, als sie so in die Sonne schauten. Sieht man heute nur noch selten, dass Menschen die einfachen Dinge des Lebens genießen können. Dabei bekommen wir gerade diese völlig kostenlos geboten.“

„Ja das stimmt. Da gebe ich Ihnen Recht. Ich finde, gerade im Frühling kann man sich an der Natur nicht satt sehen. Überall bunte Farben und der Geruch nach Sommer.“

„Sie scheinen ja mit allen Sinnen zu leben, das gefällt mir.“

Mona stutzte und wurde unsicher. Zweifel stieg in ihr hoch. Versuchte der Typ sie gerade an zu graben? Zwar sah er sehr gepflegt aus. Trug einen Anzug mit einem leichten Mantel darüber. Die Haare lockig in Form gebracht. Insgesamt ein stimmiges Bild. Dennoch. Er wirkte auch ein wenig mysteriös.

Unauffällig ließ Mona ihre rechte Hand in ihre Manteltasche rutschen. Dort befand sich ihr Hausschlüssel. Aus dem Kurs wusste sie noch, dass ein Schlüssel durchaus eine ernstzunehmende Waffe war. So für alle Fälle.

Als wenn er ihre Gedanken gelesen hätte, rückte der Mann ein wenig von ihr ab.

„Ich möchte nicht mit Ihnen flirten, keine Sorge. Das würde meine Frau auch nicht lustig finden.“

Mona sah ihn überrascht an und stotterte: „woher, woher wissen Sie, was ich gerade dachte?“

„Nun, ich habe ein gutes Auge für Körpersprache. Und Ihre hat gerade Distanz signalisiert. Deswegen bin ich ein wenig abgerückt. Tut mir leid, wenn ich Ihnen zu nahe gekommen bin. Das war nicht meine Absicht. Ich unterhalte mich einfach nur gerne mit Menschen. Dabei erfährt man eine Menge. Denn jeder hat ja eine andere Lebenseinstellung und auch eine andere Erziehung genossen. Wenn dann noch die gemischten Kulturen hinzukommen, wird es wirklich spannend.“

„Ah.“ Mona entspannte sich wieder etwas, ließ aber den Schlüssel vorsichtshalber noch nicht los.

„Was interessiert Sie denn so an der menschlichen Lebensweise?“ Mona wurde neugierig.

„Also in erster Linie die Art und Weise. Wie Menschen denken, wie Menschen in bestimmten Situationen handeln, warum manche Menschen unbedingt an ihren Mustern festhalten und warum so viele Menschen Angst vor Veränderung haben.“

„Puh“, Mona war sehr überrascht, „das ist aber eine Menge. Sind Sie Psychologe oder so etwas?“

Der Mann lachte. Ein weiches, fröhliches und unbeschwertes Lachen. „Nein nicht ganz, ich bin Anthropologe und unterrichte hier an der Uni.“

„Ach so, und was sind Ihre Erkenntnisse?“

„Tja, wie soll ich es sagen, die Menschheit hat sich zwar technologisch sehr nach vorne bewegt und wirklich Interessantes entwickelt. Bezüglich ihrer Lebensweise jedoch, ihrem Umgang miteinander oder auch mit der Tier- und Naturwelt sind sie eher Neandertaler geblieben. Zumindest aus meiner Sicht.“

„Da stimme ich Ihnen nicht ganz zu, denn die Menschen gehen doch mittlerweile sehr gesittet miteinander um. Viele sind doch auch sehr höflich und zuvorkommend.“

„Ja, oberflächlich gesehen stimmt das.“

Mona nahm einen Anflug von Verzweiflung in der Stimme ihres Gesprächspartners wahr. „Können Sie mir Beispiele geben?“

„Ja klar. Sehen Sie, alleine die Werbung, die Mode oder sonstige materielle Dinge haben nur den einen Zweck: seht hier, wer ich bin. Erfolgreich, jung und dynamisch. Fast jeder in unserer Gesellschaft lebt nach diesen Idealen. Was machen aber dann die über 50-jährigen Menschen, diejenigen, die die zweite Lebenshälfte eingeläutet haben. Das Bild des jungen und dynamischen Menschen können sie nicht länger aufrecht halten. Was bleibt dann noch. Die Hülle wird alt und älter und darin versteckt ist eine tote, graue Masse. Ein seelenloses Konstrukt aus Haut und Knochen, nicht mehr fähig zu fühlen, zu leben oder zu lieben.“

Mona spürte, wie sich ihr Gesprächspartner in Rage redete. Dieses Thema schien ihn sehr zu beschäftigen.

„Irgendwie stimmt das natürlich, was Sie sagen. Jeder will erfolgreich sein, finanziell abgesichert und dabei noch gut aussehen.“

„Ja genau. Prinzipiell ist dagegen ja auch nichts einzuwenden. Wenn die Menschen gleichzeitig auch an ihr Innerstes, an Ihr Herz oder wenn man noch weiter gehen will, an ihre Seele denken würden. Aber das tun sie nicht. Sie belügen und betrügen sich gegenseitig und sich selbst. Sie beschneiden sich, wo sie nur können und leiden still vor sich hin. Kein Wunder, dass solch ein Mensch einem anderen ganz sicher keinen Erfolg, geschweige denn Freude oder Liebe wünscht.“

„Finden Sie?“ Mona fand die Worte etwas hart.

„Ja, sehen Sie selbst. Sie sind eine Frau. Keine Frau schafft es erwachsen zu werden, ohne an ihrer Figur rumzumäkeln und irgendeine unnütze Diät zu machen. Sie lernt schon früh, sich selbst nicht zu mögen. Sie bekommt durch Werbung, Eltern und Freunde gesagt, dass sie so, wie sie ist, nicht richtig ist. Du bist zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder sonst was. Irgendetwas stimmt ganz sicher nicht. Und so beginnt ein junger Mensch schon früh, sich selbst zu beschneiden. Das mollige Mädchen isst nur noch Salat, obwohl sie viel lieber ein saftiges Steak essen würde und der zarte Junge trainiert so hart mit Hanteln, dass ihm fast die Muskeln um die Ohren fliegen. So nach dem Motto, `nur nicht auf der faulen Haut liegen, auch nicht bei schönem Wetter in den Wald gehen, sondern ab ins Fitnessstudio´. Verstehen Sie, was ich meine, Menschen quälen sich selbst, weil sie einem erfundenen Ideal nachjagen. Und wenn dann jemand mit perfekter Figur und hübschem Gesicht vorbeikommt, werden sie neidisch und gönnen ihm diese Optik nicht. Wir suchen nach Fehlern und lästern was das Zeug hält. Völlig unnütz, wenig hilfreich und kontraproduktiv für beide. Bei all dieser Quälerei bleibt natürlich die zwischenmenschliche Beziehung auf der Strecke. Sehen Sie, so wie wir beide uns hier gerade unterhalten. Das gibt es eigentlich gar nicht mehr oder zumindest nur noch äußerst selten.“

Mona lenkte ein. „Na ja, mag sein, dass Menschen sich nicht mehr auf Parkbänken oder in Wartehäuschen unterhalten, geht ja auch nicht, weil die meisten irgendeine Musik auf den Ohren haben oder in ihrem Smartphone blättern. Dennoch nutzen doch noch genug Leute die Möglichkeit, sich abends mit Freunden zu treffen und sich zu unterhalten.“

„Das stimmt, man trifft sich tatsächlich noch unter Freunden. Aber schauen Sie mal genauer hin. Worüber sprechen die denn. Die Frauen über die Mode, Diät oder wie ätzend ihr Freund gerade ist. Und die Kerle diskutieren lieber über das letzte Fußball-Spiel oder sprechen über technische Details ihres Handys. Alles oberflächiger Kram. Verstehen Sie. Niemand wird das, was ihn wirklich bewegt, offen aussprechen, Niemand.“ Der Mann seufzte.

„Ja verstehe, denn damit macht er sich angreifbar und andere nutzen solche Offenbarungen schamlos aus. Aber was war denn früher anders. Also ich meine ganz weit früher?“ Sie lächelte ihn an, denn mit den Jahreszahlen hatte sie es nicht so genau.

Es störte ihn anscheinend nicht, denn er lächelte zurück. „Nun in den alten Kulturen gab es mehr Gemeinschaft, die Alten hatten noch etwas zu sagen und die Jungen hörten zu. Man lernte voneinander, respektierte Alt und Jung und traf gemeinsame Entscheidungen. Heute lebt jeder nur noch für sich selbst, ohne Rücksicht auf andere. Erschreckend ist auch, wie wenig Wichtiges alte Menschen zu sagen haben. Sie haben zwar ihr Leben gelebt, oftmals ein sehr, sehr hartes Leben, aber daraus keine Lehren gezogen. Das heißt, sie entwickeln keine Lebensphilosophien, stumpfen mit den Jahren ab, ziehen sich in ihr eigenes Schneckenhaus zurück und werden dement. Die jungen Menschen sehen nur noch hilfsbedürftige Alte und empfinden diese Jahrgänge als belastend und wenig weise. Sie wenden sich ab, bauen neue Altersheime, verfrachten die Alten da rein und leben nur noch für sich. Das ist der Unterschied. Die Egozentrik der heutigen Zeit ist nicht mehr zu überbieten. Vielleicht ist dieses Bild zu düster. Doch im Moment empfinde ich so.“

„Ja genau!“ Mona wurde plötzlich ganz lebendig. „Das hab ich gerade meiner Freundin auch gesagt. Nämlich, dass ihr EGO sich von Stress und Ärger ernährt und sie deshalb in ätzende Situationen treibt.“

„Oh, so kann man das vielleicht nicht gerade sagen. Denn dann wären wir ja alle fremdgesteuert. Irgendwie Marionetten, deren Fäden eine übergeordnete Macht in den Händen hält. Das glaub ich eher nicht. Obwohl – manchmal sieht es tatsächlich so aus. Aber irgendwie haben Sie gar nicht mal so Unrecht. Denn unser EGO pfuscht uns wirklich immer wieder dazwischen. Es treibt einen selbstzerstörerischen Plan mit uns. Das heißt, immer wenn wir ihm nachjagen, das bedeutet, uns ausschließlich um Äußerlichkeiten kümmern, sind wir in den Fängen unseres EGOs. Es erinnert uns in solchen Situationen an unsere alten Unzulänglichkeiten und bietet uns als Lösung immer nur alte Verhaltensmuster an. Und das, obwohl wir wissen, dass diese uns eher schaden als nützen.“

Der Mann wirkte plötzlich sehr nachdenklich.

Mona unterbrach ihn, indem sie fragte: „meinen Sie diese Gedanken, die einem ständig im Kopf herumkreisen. Glauben Sie, dass diese negativen Gedanken, wie z.B.: ` das schaffst du nie´, oder ` lass das lieber, du weißt doch wie so etwas endet´, oder `vergiss den Termin, dann musst du diese Aufgabe nicht erfüllen´, all diese Gedanken uns hindern, uns zu verändern und weiterzugehen?“