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Die innere und die äußere Haltung stärken Unser (beruflicher) Alltag ist eine tägliche "Vorstellung". Jeden Morgen geht für uns der Vorhang auf und wir präsentieren – uns selbst. Der Schritt auf die "Bühne" fällt uns aber oft schwer und verursacht Stress. Es kommt unsere ängstliche, bedürftige und selbstkritische Persönlichkeit zum Vorschein. Wie schaffen wir es, glaubwürdig und selbstbewusst aufzutreten? Dieses Buch lenkt unsere Gefühle, unsere Denkweise und unsere Handlungen durch gezielte Übungen in konstruktive Bahnen: - Die innere Haltung wird ebenso gestärkt wie die Körperhaltung. - Mit einem optimalen Stimmtraining erreicht man die gewünschte verbale Wirkung. - Die richtige Atmung sorgt für Klarheit und Ruhe. - Tipps gegen Lampenfieber helfen, die Nervosität zu kontrollieren. - Unsichtbare Energien werden aufgedeckt und nutzbar gemacht. So gewinnen die Leser*innen Vertrauen in Situationen zurück, in denen sie sich zuvor unsicher gefühlt haben: Meetings, Präsentationen oder Reden werden selbstbewusst gemeistert und die Teamfähigkeit wird geschult.
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Seitenzahl: 113
Veröffentlichungsjahr: 2021
Annette MarquardStarker AuftrittDas Trainingsprogramm für mehr Selbstbewusstsein im Berufsleben
Die innere und äußere Haltung stärken
Unser Alltag ist eine tägliche „Vorstellung“. Jeden Morgen geht für uns der Vorhang auf und wir präsentieren – uns selbst. Der Schritt auf die „Bühne“ fällt uns aber oft schwer und verursacht Stress. Wie schaffen wir es, glaubwürdig und selbstbewusst aufzutreten? Dieses Buch lenkt unsere Gefühle, unsere Denkweise und unsere Handlungen durch gezielte Übungen in konstruktive Bahnen: So wird die innere Haltung ebenso gestärkt wie die Körperhaltung, das Training für Atmung und Stimme sorgt für Klarheit, Ruhe und die gewünschte Wirkung. Die Autorin gibt wertvolle Tipps gegen Lampenfieber und hilft dabei, ungenutzte Energien aufzudecken.
So gewinnen die Leser*innen Vertrauen in Situationen zurück, in denen sie sich zuvor unsicher gefühlt haben: Meetings, Präsentationen oder Reden werden selbstbewusst gemeistert und die Teamfähigkeit wird geschult.
Prof. Annette Marquard leitet die Abteilung Singer / Songwriter der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim. Zu Ihren Schwerpunkten gehören: Schauspielimprovisation, ganzheitliche Körpertechniken, Performance, Sprechen und Gesang. http://annettemarquard.de
Copyright: © Junfermann Verlag, Paderborn 2021
Coverfoto: © lenets_tan – stock.adobe.com
Fotos: Johannes Frick
Modelle: Lucy Schröder, Harrison McClary, Johannes Frick
Covergestaltung / Reihenentwurf: Junfermann Druck & Service GmbH & Co. KG, Paderborn
Satz, Layout & Digitalisierung: Junfermann Druck & Service GmbH & Co. KG, Paderborn
Alle Rechte vorbehalten.
Erscheinungsjahr dieser E-Book-Ausgabe: 2021
ISBN der Printausgabe: 978-3-7495-0192-2
ISBN dieses E-Books: 978-3-7495-0229-5 (EPUB), 978-3-7495-0231-8 (PDF), 978-3-7495-0230-1 (EPUB für Kindle).
Im Berufsleben, in der Familie oder in der Partnerschaft werden wir täglich damit konfrontiert, auf andere Menschen zu wirken. Wir werden von unseren Mitmenschen betrachtet, in ein Raster eingestuft und schlimmstenfalls bewertet. Diese Bewertung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit unserem Auftreten. Schon wenn wir morgens in den Spiegel schauen, stellt sich die Frage: Wie möchte ich heute auf andere wirken?
Dabei ist es völlig egal, ob es ein Arbeitstag, eine Einladung zu einer Feier oder nur ein freier Tag ist, an dem ich in T-Shirt und Jogginghose einkaufen gehe. Immer schnell noch die Kontrolle durch den Spiegel. Dieser hängt ja schon aus diesem Grund häufig neben der Eingangstür. Der Spiegel gibt uns eine Momentaufnahme bezüglich Kleidung, Körperhaltung, Gestik. Aber wie wir auf andere wirken, wenn wir einen Raum betreten, und was wir dann ausstrahlen, verrät er uns nicht.
Unser Alltag ist eine tägliche „Vorstellung“ unseres eigenen Stückes. Jeden Morgen geht für uns der Vorhang auf. Der Schritt hinaus fällt uns manchmal nicht leicht, vor allem, wenn wir z. B. mit einer Präsentation oder Rede in den Vordergrund treten müssen. Da kommt plötzlich unsere ängstliche, bedürftige und selbstkritische Persönlichkeit hervor und will uns den Bühnenboden unter den Füßen wegziehen. Unser Körper und unsere gesamte Ausstrahlung reagieren dann auf das, was unseren Kopf beschäftigt.
Dieses Buch nimmt sich genau der ängstlichen und unsicheren Persönlichkeit in uns an und hilft, unser Kopfkino durch gezielte Übungen effektiv zu lenken und uns für unseren „Auftritt“, für den Schritt vor den Vorhang, zu stärken.
Umgang mit Stressoren
Wie sehr unser Selbstbewusstsein bei diesem Auftritt jedoch ins Wanken geraten kann, zeigen Stresssituationen. So schwächen uns zum Beispiel soziale und seelische Stressoren, die in unserem Alltag immer wieder vorkommen. Dies können ungewohnte Situationen sein, wie ungeplante Terminverschiebungen, ein neuer Arbeitsplatz, ein Umzug oder private Sorgen.
Die Bewertung, was ein Stressor ist, und die damit verbundenen Reaktionen sind normale Mechanismen unseres Gehirns. Wir können diese innere Dynamik in konstruktive Bahnen lenken und lernen, in bestimmten Situationen besser mit Stress umzugehen. Unser Gehirn ist nämlich in der Lage, sich durch Lernen immer wieder neu zu organisieren.
Dieser Prozess lässt sich mit Spaß und Begeisterung angehen. Langfristig werden Sie Ihre Selbstwahrnehmung im Umgang mit alltäglichen Herausforderungen verändern. Sie lernen, die Wirkung, die Sie auf andere Menschen haben, positiv zu verändern.
Der Schlüssel dafür ist ein „Sich-selbst-bewusst-Werden“, ein „Für-sich-selbst-Auftreten“. Dadurch entstehen ein „Bei-sich-Bleiben“ und die Erkenntnis, den ersten Schritt gemacht zu haben, um Ihr Selbstwertgefühl zu steigern.
Eine positive souveräne Ausstrahlung auf Ihre Mitmenschen führt dazu, den Alltag im Privaten und Berufsleben leichter zu meistern. Sie werden respektiert und Ihre Meinung wird gehört und geschätzt.
Charisma – auf die eigene Art
Wir unterscheiden uns durch Eigenschaften wie Haltung, Charisma und Körpersprache sowie Stimmführung und unser Äußeres. Diese Faktoren sind für den Eindruck ausschlaggebend, den wir hinterlassen. Sie machen unser Selbstbewusstsein aus. Einiges hat in unserer frühesten Sozialisation, anderes im Erwachsenwerden seinen Ursprung. Manche Signale senden wir bewusst oder unbewusst, aber sie werden blitzschnell wahrgenommen und sind ein zentraler Aspekt menschlicher Interaktion. Neben äußerlichen Charakteristika und Sprache ist die Spannbreite nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten groß. Sie beinhaltet alles, was außerhalb der Sprache und Stimme liegt. Manche wirken charismatischer und sind doch eher ruhige Menschen, andere fallen mehr durch ihr Äußeres oder lautes Sprechen auf.
Auch erfolgreiche mehr oder weniger in der Öffentlichkeit stehende Menschen haben diesbezüglich in sich hinein hören müssen und sich Fragen gestellt wie:
Was macht mich aus?
Akzeptiere ich mich, wie ich bin?
Wie wirke ich auf andere?
Wie verfolge ich meine Ziele?
Ein positives Selbstwertgefühl entsteht durch:
Erfolgserlebnisse, die uns Kraft geben,
Vorbilder, die uns motivieren,
die Stärkung und Bestätigung durch unser soziales Umfeld
und die Tatsache, sich zu akzeptieren und zu mögen.
Fordern wir uns also heraus, um zu wachsen. Vorhang auf zu neuem Bewusstsein! Unser Bedürfnis, wirksam zu sein, Dinge aus eigener Kraft zu gestalten, gibt uns Selbstvertrauen und ermöglicht uns, einen selbstbestimmten Alltag zu führen.
Raus aus der Komfortzone!
Von klein auf haben wir uns Gewohnheiten angeeignet. Sie sind in jeder Lebensphase ein Teil von uns. Da sich unser Gehirn stetig weiterentwickelt und neue Informationen speichern kann und genauso gut Altes zu löschen vermag, haben wir immer wieder eine neue Chance, an Gewohnheiten zu arbeiten. Alte Muster sind jedoch stark und tendieren dazu, uns Entscheidungen abzunehmen. Um Altes loszuwerden, müssen wir uns aus unserer Komfortzone herausbewegen. Unser Gehirn braucht Aufgaben, um schlechte Gewohnheiten zu durchbrechen.
Wir können unsere innere Haltung trainieren, indem wir unserem Unterbewusstsein beibringen, in Situationen, in denen wir uns jahrelang unsicher gefühlt haben, Selbstvertrauen zurückzugewinnen. In der Regel fällt es uns schwer, Gewohnheiten zu ändern, deshalb ist es wichtig, unserem Wunsch nach Veränderung auf die Sprünge zu helfen. Die richtigen Ansätze und eine gute Planung sowie eine effektive Körpersprache können uns aus dem Trott und unseren alten Verhaltensmustern heraushelfen.
Auf eines sei an dieser Stelle hingewiesen: Stress ist eine schlechte Voraussetzung für Veränderungen. In entspannteren Phasen lassen sich neue Gewohnheiten viel einfacher annehmen. Stehen Sie akut unter starkem Stress, sollten Sie eher nicht versuchen, neue Verhaltensmuster anzunehmen. Die Übungen in diesem Buch stellen vielmehr langfristig Schritte zum Erfolg – zu einem positiveren Auftreten – dar.
Zu diesem Buch und den ersten Schritten
In diesem Buch versuchen wir, die reflektierte Beobachtungsgabe uns und anderen gegenüber zu schärfen und Situationen im Arbeitsalltag neu wahrzunehmen. Wir hinterfragen die eigene Wahrnehmung und stärken sie durch Übungen. Achtsamkeitstraining sorgt bei Stresssituationen im Arbeitsalltag für Erleichterung: Dazu gehören Atem- und Entspannungstechniken sowie Haltungsübungen, die den Nacken und Rücken kräftigen. Denn mit körperlicher und mentaler Sicherheit fällt es uns leichter, den Alltag zu bewältigen.
Manchmal fällt es uns schwer, uns nach Feierabend zu solchem Training aufzuraffen. Daher finden Sie in diesem Buch zahlreiche Übungen, die Sie während Ihrer Arbeitszeit am Schreibtisch oder mit Teamkollegen1 trainieren können. (Im Buch signalisiert das Icon , dass es sich um eine Übung handelt, die Sie alleine für sich durchführen können, während das Icon Übungen für Gruppen auszeichnet.)
ÜBUNG
Neue Gewohnheiten zu Papier zu bringen, hilft Ihnen dabei, ein Gefühl für Ihre anstehenden Veränderungen zu entwickeln, und schult das Bewusstsein dafür, dass eine Gewohnheit oder Haltung Ihnen nicht gutgetan hat und Sie sie ablegen möchten.
Notieren Sie sich, was Sie ändern möchten, etwa auf Haftnotizen. Sie können diese Post-its überall da platzieren, wo sie Veränderung im Alltag und Arbeitsleben vornehmen wollen. Diese visuelle Methode unterstützt Sie dabei, die ersten Schritte zu machen.
Beispiele:
Ich möchte mehr auf meine Körperhaltung achten.
Beim Telefonieren achte ich mehr auf meine Sprache und Mimik.
Themen für ein Meeting oder einen Vortrag notiere ich mir handschriftlich.
Ich gewöhne mir eine deutlichere Sprechweise an.
…
Setzen Sie sich zunächst kleinere Ziele. Kommen Sie später auf Ihre Notizen zurück und schauen Sie sich an, was Sie bereits geändert und erreicht haben. Schreiben Sie auch Ihre Erfolge nieder! Sehen Sie die bereits erreichten Ziele als eine Art Belohnung an und seien Sie stolz auf sich, dass Sie in der Lage sind, Dinge zu ändern!
Und nun viel Spaß beim Ausprobieren und Wachsen!
Ihre
Annette Marquard
1 Der besseren Lesbarkeit halber wird in diesem Buch auf die Gender-Schreibweise verzichtet. Ausdrücklich sei betont, dass das weibliche, das männliche und das diverse Geschlecht gleichermaßen mit einbezogen sind.
Was glauben Sie – auf was achten Sie bei dem Auftritt eines Redners zuerst? Dabei kann der Anlass alles sein: ein Vortrag, eine Rede, eine Präsentation, ein Interview oder die Leitung einer Konferenz. Ist es die Qualität des Inhaltes? Die Art und Weise, wie er vermittelt wird? Die Körpersprache oder die Stimmführung? Oder die äußere Erscheinung des Redners? Aus welchem Grund hören Sie interessiert zu oder schalten ab? Welche Erfahrungen haben Sie als Sprecher vor einem Team oder einer größeren Gruppe gemacht? Was ist gut gelaufen und warum? Wann wären Sie am liebsten im Erdboden versunken?
Der erste Eindruck kann schon viel über uns verraten. Innerhalb von Sekundenbruchteilen hat unser Gegenüber sich seinen ersten Eindruck von uns gemacht. Und dafür gibt es keine zweite Chance, denn die Entscheidung über Sympathie und Antipathie fällt unbewusst. Dieser Mechanismus geht auf die Evolution zurück und ist eng mit den Urinstinkten, der Reaktion auf Gefahr oder Vertrauen verbunden.
Doch auch in der heutigen Berufswelt zählt der erste Eindruck. Das Scannen des Gegenübers in einem Wimpernschlag bleibt nicht aus. Doch wie gut ist unsere Menschenkenntnis wirklich? Erkennen wir tatsächlich so viel in einem kurzen Moment? Mit welcher Haltung gehen wir in eine Besprechung, an ein Rednerpult oder in ein Bewerbungsgespräch? Wie betreten wir den Raum? Die Körpersprache und -spannung zeigen in einem einzigen Moment, was Sie ausstrahlen: Vorfreude, Anspannung, Lampenfieber oder Angst. Unsere Haltung wirkt sich auf Sprache, Gestik, Mimik und unsere Laune aus. Sind wir niedergeschlagen, haben wir eine negative Ausstrahlung, sind unsere Gedanken klar und sind wir voller Energie, ist unsere Haltung aufrecht. Beides hängt mit der Grundspannung im Körper zusammen. Zu viel oder zu wenig kann Ihr Gegenüber vom Inhalt Ihrer Botschaft stark ablenken. Wer zum Beispiel mit Körperspannung und Selbstsicherheit vor uns steht, strahlt Authentizität und Realitätssinn aus. Ein zusammengesunkener Oberkörper oder hängende Schultern signalisieren Unwohlsein.
Folgende Übung hilft Ihnen, mit einem sicheren Auftreten zu überzeugen:
ÜBUNG
Um Veränderung von alten Bewegungsmustern vorzunehmen, starten wir mit der folgenden Übung, um unsere Körperspannung optimal auszuloten.
Bei allen drei Optionen einer aufrechten Körperhaltung bleibt der Mittelpunkt des Körpers aufrecht und stabil (vgl. Abbildungen 1.1). Die Beziehung zu unserem Körpergefühl jedoch ändert sich.
Abb. 1.1
Versuchen Sie zunächst jede dieser Übungen einzeln und in Ruhe zu „stehen“. Gehen Sie danach in den jeweiligen Haltungsmodellen durch den Raum. Zwischen dem Wechsel von einem Modell zum anderen, lösen Sie kurz die Haltung und Anspannung, bevor Sie die nächste ausprobieren.
Finden Sie Ihr persönliches Haltungsmodell. Welche dieser drei Optionen gibt Ihnen ein gutes Körpergefühl? In welcher Haltung fühlen Sie sich stark? Achten Sie darauf, dass Ihre Mittelachse längs der Wirbelsäule gerade und stabil bleibt.
Unser Gang lässt Rückschlüsse über unser emotionales Befinden zu. Ist er leicht und sicher, so vermuten wir eine sympathische, positive, wache und interessierte Person auf uns zukommen. Eine nach vorn geneigte Körperhaltung hingegen lässt auf Vorsicht und Ängstlichkeit schließen. So erkennen wir schnell, wer einen Raum „erobert“ oder unsicher in die Situation „schleicht“.
ÜBUNG: Kontrolle der Körperhaltung
Um Ihre Körperhaltung zu überprüfen, versuchen Sie, in die Mitte Ihres Körpers einzuatmen, gehen Sie dabei auf die Zehenspitzen und bleiben Sie eine Weile mit angehaltenem Atem stehen. Je ruhiger Sie in der von Ihnen ausgewählten Haltung balancieren können, desto sicherer können Sie sein, die richtige Grundhaltung für alle folgenden Übungen gefunden zu haben. Im Prozess des Ausatmens senken Sie den Körper wieder auf den Boden zurück. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.
Abb. 1.2
Abb. 1.3: Abwandlung: Sie können beim Einatmen auch die Arme nach oben strecken.
ÜBUNG: Hilfsmittel für die Kontrolle der Balance
Um Ihre Flexibilität und Stabilität in Bezug auf Ihre innere und äußere Balance mit einer weiteren Übung zu verbessern, arbeiten Sie mit Hilfsmitteln wie einem sogenannten Eutonie- oder Rundholz sowie einem Kreisel, auf denen Sie stehen können. Wenn Sie auf beiden Geräten Ihre Balance halten, spricht das für eine gute innere Ausgeglichenheit.
Abb. 1.4
ÜBUNG
Einen ähnlichen Effekt erreichen Sie, wenn Sie sich beim Gehen auf Zehenspitzen zum Beispiel zwei kleine, weiche, mit Reis gefüllte Jonglierbälle auf den Kopf legen. Bei ausgezeichneter Balance bleiben die Bälle auf dem Kopf liegen. Auch beim Arbeiten im Sitzen ist diese Übung zur Kontrolle der Rücken- und Nackenhaltung nützlich.
Abb. 1.5
Variation mit halber Luft
Die Ausgangsstellung sehen Sie in Abbildung 1.6 (Bild links).
Abb. 1.6
Atmen Sie aus. Während Sie auf die Zehenspitzen gehen, atmen Sie nur zu 50 Prozent in die Mitte des Körpers ein und nehmen dabei die Arme zur Seite. In einem zweiten Schritt atmen Sie weiter ein und strecken die Arme nach oben. Bleiben Sie stehen und halten Sie die Luft.
Beim Ausatmen senken Sie das ganze Gewicht wieder auf den Boden und machen die Übung erneut. Bei jedem Einatmen stellen Sie sich auf die Zehenspitzen.
