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E-Book basiert auf: 7. Auflage 2019
Neuseeland genießt den Ruf eines einzigartigen, mit großartiger Natur gesegneten Landes. Unter strahlend blauem Himmel entfalten sich zerklüftete Küsten, urzeitliche Wälder, schneebedeckte Hochgebirge, hyperaktiver Vulkanismus, reißende Flüsse, gletschergespeiste Seen und eine einzigartige Tierwelt. Selbst die "Kiwis" - benannt nach dem liebenswerten, flugunfähigen Vogel, der zum Nationalsymbol wurde - scheint es - immer wieder in Erstaunen zu versetzen, welch fantastische Ansichten ihre Heimat zu bieten hat. Die ersten Siedler, die Maori, nannten es Aotearoa - "Land der langen weißen Wolke". Das einstige Hemmnis der isolierten Lage (selbst Australien ist fast 2000 km entfernt) erweist sich für den Tourismus als wahrer Segen: Neuseeland blieb trotz wachsender Beliebtheit bisher vom Massentourismus verschont. Die verschiedenen Reiseziele sind relativ leicht erreichbar, da die gesamte Landmasse nur geringfügig größer ist als Großbritannien. Neuseeland hat lediglich ca. 4,5 Mio. Einwohner, von denen mehr als die Hälfte in den drei größten Städten leben - Auckland, Wellington und Christchurch. Andernorts kann man meilenweit durch grünes, hügeliges Farmland fahren und begegnet dabei kaum einer Menschenseele. Daneben gibt es in Neuseeland auch einige Gebiete, die so schwer zugänglich sind, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit noch nie ein Mensch betreten hat.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2019
Titel
Symbole & Hinweise
Übersichtskarte Highlights
Neuseeland – Highlights und Themen
Highlights
Themen
Reiseziele und Routen
Klima und Reisezeit
Reisekosten
Travelinfos von A bis Z
Anreise
Botschaften und Konsulate
Einkaufen
Essen und Trinken
Feste und Feiertage
Frauen
Geld
Gesundheit
Informationen
Internet
Jobben in Neuseeland
Kinder
Maße und Elektrizität
Medien
Öffnungszeiten
Post
Reisende mit Behinderungen
LGBT+
Sicherheit
Sport und Aktivitäten
Telefon
Transport
Übernachtung
Verhaltenstipps
Versicherungen
Visa
Zeit und Kalender
Zoll
Land und Leute
Flora und Fauna
Umwelt
Geschichte
Maoritanga
Auckland und Umgebung
Auckland
Waterfront
Stadtzentrum
The Domain
Östlich des Zentrums: Parnell und Newmarket
Tamaki Drive
Westlich des Zentrums
North Shore
Südlich des Zentrums
Westlich von Auckland
Kumeu und Huapai
Die Waitakere Ranges und Strände der West Coast
Nördlich von Auckland
Orewa und die Whangaparaoa Peninsula
Wenderholm Regional Park
Puhoi
Südöstlich von Auckland
Kaiaua
Inseln im Hauraki Gulf
Rangitoto Island und Motutapu Island
Waiheke Island
Rotoroa Island
Great Barrier Island (Aotea)
Tiritiri Matangi
Northland
Die Matakana Coast bis zur Bream Bay
Warkworth
Kawau Island
Matakana und Umgebung
Leigh und Goat Island
Pakiri
Mangawhai Heads und Umgebung
Waipu und Umgebung
Whangarei und Umgebung
Whangarei
Tutukaka
Matapouri und Whale Bay
Nach Norden zur Bay of Islands
Bay of Islands
Paihia und Waitangi
Die Inseln
Russell
Kerikeri und Umgebung
Von der Matauri Bay zur Doubtless Bay
Matauri Bay
Whangaroa Harbour
Taupo Bay
Mangonui und Umgebung
Kaitaia und Umgebung
Kaitaia
Ahipara
Ninety Mile Beach und Cape Reinga
Awanui
Houhora und Pukenui
Parengarenga Harbour
Waitiki Landing bis Spirits Bay
Te Paki
Cape Reinga
Hokianga Harbour
Kohukohu
Rawene und Umgebung
Opononi und Omapere
Die Kauri-Wälder
Waipoua Kauri Forest
Trounson Kauri Park
Der nördliche Kaipara Harbour
Dargaville
Tokatoka Peak
Matakohe und das Kauri Museum
Waikato und Coromandel Peninsula
Hamilton
Victoria Street
Waikato Museum
Hamilton Gardens
Zealong
Rund um Hamilton
Waingaro Hot Springs
Ngaruawahia
Wallace Gallery
Matamata
Cambridge
Tirau
Te Awamutu
Raglan und Umgebung
Raglan Museum
Old School Arts Centre
Te Kopua und Ocean Beach
Te Toto und Mount Karioi Track
Bridal Veil Falls
Kawhia
King Country
Otorohanga
Waitomo
Mangapohue Natural Bridge
Piripiri Caves und Marakopa Falls
Te Kuiti
Mokau und Umgebung
Taumarunui
Raurimu Spiral
Die Hauraki Plains
Paeroa
Karangahake Gorge
Te Aroha
Die Coromandel Peninsula
Thames
Kauaeranga Valley
Die Pohutukawa Coast
Coromandel und Umgebung
Northern Coromandel Peninsula
Von Coromandel nach Whitianga
Whitianga und Umgebung
Tairua
Opoutere
Whangamata
Waihi und Umgebung
Katikati
Rotorua und Bay of Plenty
Rotorua
Stadtzentrum
Whakarewarewa Thermal Reserve
Nordwest-Rotorua
Die Umgebung von Rotorua
Okere Falls Scenic Reserve
Hell’s Gate
Die Seen im Norden
Redwoods Whakarewarewa Forest
Blue Lake und Green Lake
Buried Village und Lake Tarawera
Waimangu Volcanic Valley
Kerosene Creek
Wai-O-Tapu Thermal Wonderland
Orakei Korako
Te Urewera National Park
Whirinaki Forest Park
Die Bay of Plenty
Tauranga
Mount Maunganui
Die Umgebung von Tauranga und Mount Maunganui
Whakatane und Umgebung
Opotiki
Die Waioeka-Gorge-Route
Zentrale Nordinsel
Taupo und Umgebung
Taupo
Die Umgebung von Taupo
Von Taupo nach Napier
Tongariro National Park und Umgebung
Turangi
Whakapapa
Wandern im Tongariro National Park
National Park
Ohakune
Desert Road
Taihape und Umgebung
Mangaweka und der Rangitikei River
Die Taranaki Peninsula
New Plymouth
Egmont National Park
Stratford
SH45: der Surf Highway
Hawera
Patea
Bushy Park
Whanganui National Park
Touren auf dem Whanganui River
Whanganui River Road
Whanganui
Sarjeant Gallery
Whanganui Regional Museum
Moutoa Gardens
Schaufelraddampfer Waimarie
Whanganui Riverboat Museum
Durie Hill Elevator und Memorial Tower
Palmerston North und Umgebung
The Square
Te Manawa
Manawatu Gorge
Foxton und Umgebung
Te Awahou Nieuwe Stroom
De Molen
Flax Stripper Museum
Papaitonga Scenic Reserve
Östliche Nordinsel
Das East Cape
Von Opotiki bis Whangaparaoa
Von Hicks Bay nach Gisborne
Gisborne und Umgebung
Gisborne
Die Umgebung von Gisborne
Von Gisborne nach Napier
Morere und Morere Hot Springs
Mahia Peninsula
Wairoa
Te Urewera
Lake Waikaremoana
Boundary Stream Scenic Reserve
Napier
Marine Parade
Bluff Hill
Ahuriri
Cape Kidnappers
Das Weinanbaugebiet der Hawke’s Bay
Hastings
Te Mata Peak
Ocean Beach und Waimarama
Wellington und der Süden
Wellington
Das Stadtzentrum
Oriental Parade und Umgebung
Botanic Gardens
Parliamentary District
Die Vororte
Wellington Harbour
Hutt Valley
Kapiti Coast
Paekakariki und Umgebung
Kapiti Island
Paraparaumu
Waikanae
Das Wairarapa
Martinborough
Cape Palliser
Greytown
Masterton und Umgebung
Castlepoint
Pukaha Mount Bruce National Wildlife Centre
Marlborough, Nelson und Kaikoura
Die Marlborough Sounds
Picton
Queen Charlotte Sound
Queen Charlotte Drive
Kenepuru Road
Havelock und der Pelorus Sound
Das Marlborough Wine Country
Blenheim
Nelson
Christ Church Cathedral
Nelson Provincial Museum
Suter Art Gallery
Botanical Reserve
Founders Park und Miyazu Gardens
Tahunanui Beach
World of WearableArt (WOW) and Classic Cars
Die Straße zum Abel Tasman
Waimea Inlet und Umgebung
Das Weingebiet um Upper Moutere
Mapua
Motueka
Abel Tasman National Park und Umgebung
Kaiteriteri
Marahau
Abel Tasman National Park
Golden Bay
Takaka Hill
Takaka und Umgebung
Collingwood und Umgebung
Die Straße zum Farewell Spit
Nelson Lakes National Park und Umgebung
St Arnaud
Lake Rotoroa
Murchison
Die Straße zur Kaikoura Coast
Ohau Point
Kaikoura
Kaikoura Marine Aquarium
Kaikoura Museum
Fyffe House
Maori Leap Cave
Südlich von Kaikoura
Westküste
Westport und Umgebung
Reefton
Von Westport nach Karamea
Karamea und Umgebung
Oparara Basin
Kohaihai River
Paparoa National Park und Umgebung
Punakaiki und die Pancake Rocks
Greymouth und Umgebung
Shades of Jade
History House Museum
Monteith’s Brewing Company
Point Elizabeth Track
Blackball und Umgebung
Hokitika und Umgebung
Lake Kaniere
Hokitika Gorge
Von Hokitika zu den Gletschern
Die Gletscher
Franz Josef Glacier
Fox Glacier
Südliches Westland und Haast Pass
Paringa River und Lake Paringa
Monro Beach Walk
Knight’s Point und Ship Creek
Haast
Die Straße nach Jackson Bay
Haast Pass
Makarora
Christchurch und Canterbury
Christchurch
Das Stadtzentrum
Die Vororte
Banks Peninsula
Lyttelton
Little River und Duvauchelle
Akaroa
Rund um Akaroa: die Buchten
Nord-Canterbury
Hanmer Springs
Maruia Springs
Zentrales Canterbury
Springfield
Kura Tawhiti (Castle Hill Conservation Area)
Cave Stream Scenic Reserve
Craigieburn-Skigebiete
Arthur’s Pass National Park
Methven
Washpen Falls
Rakaia Gorge
Mount Hutt
Mount Somers
Peel Forest und Rangitata Gorge
Geraldine
Mackenzie Country
Tekapo
Twizel
Lake Ohau und Ohau Snow Fields
Omarama
Aoraki/Mount Cook
Timaru
Otago
Oamaru und Umgebung
Totara Estate
Clarks Mill
Moeraki Boulders
Moeraki
Shag Point und Matakaea Scenic Reserve
Dunedin und Umgebung
Stadtzentrum
Nördlich des Zentrums
Ocean Beach und Umgebung
Port Chalmers
Otago Peninsula
Larnach Castle
Glenfalloch Garden
Penguin Place
Taiaroa Head
Queenstown
Das Seeufer und das Stadtzentrum
Bob’s Peak
Umgebung von Queenstown
Skippers Road
Glenorchy
Routeburn Track
Greenstone Track und Caples Track
Rees-Dart Track
Arrowtown und Umgebung
Gibbston
Wanaka und Umgebung
Am Ufer des Lake Wanaka
Cardrona Valley
Matukituki Valley und Mount Aspiring National Park
Central Otago
Cromwell
Bannockburn
Clyde
Alexandra
Roxburgh
Lawrence
Omakau und Ophir
Oturehura
St Bathans
Naseby
Dansey’s Pass
Ranfurly
Middlemarch
Fiordland und Southland
Fiordland
Te Anau
Kepler Track
Milford Road
Milford Sound
Milford Track
Lake Manapouri
Doubtful Sound
Dusky Sound
Southern Scenic Route
Clifden
Lake Hauroko
Tuatapere
Te Waewae Bay
Orepuki und Monkey Island
Cosy Nook
Colac Bay
Riverton
Invercargill
Bluff
Stewart Island
Oban (Halfmoon Bay)
Ulva Island
Whalers Base
Mason Bay
Rakiura Track
North West Circuit
Catlins Coast
Fortrose
Waipapa Point
Slope Point
Curio Bay und Porpoise Bay
Waikawa
McLean Falls
Cathedral Caves
Tautuku Estuary Boardwalk und Lake Wilkie
Papatowai
Matai Falls
Purakaunui Falls
Owaka und Umgebung
Cannibal Bay
Kaka Point
Nugget Point
Gore
Hokonui Moonshine Museum
Eastern Southland Art Gallery
Croydon Aviation Heritage Centre
Anhang
Sprachführer
Glossar
Film und Musik
Bücher
Impressum
Kartenverzeichnis
Reiseatlas
Blatteinteilung
Whangarei, Auckland, Aupouri Peninsula
Auckland, Hamilton, Tauranga, Gisborne
New Plymouth, Napier, Hastings, Whanganui, Palmerston North
Nelson, Wellington, Palmerston North, Cook Strait
Christchurch, Ashburton, Greymouth, Westport
Timaru, Oamaru, Queenstown
Dunedin, Invercargill, Stewart Island
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Legende
Neuseeland hat so viel zu bieten, dass es unmöglich ist, alles auf einer einzigen Reise zu sehen. Die folgenden Seiten bieten einen Ausblick auf die Highlights der Inseln wie die grandiosen Nationalparks, Naturwunder, Abenteueraktivitäten und die spannendsten Städte.
1 AUCKLAND Die größte polynesische Stadt der Welt ( >>>> )Bild | Karte
2 BAY OF ISLANDS Eine Kreuzfahrt durch die bezaubernde Inselwelt (>>>>)Bild | Karte
3 NINETY MILE BEACH UND CAPE REINGA Strand, so weit das Auge reicht (>>>>)Bild | Karte
4 WAITOMO Ein einzigartiges Höhlenlabyrinth (>>>>)Bild | Karte
5 WAI-O-TAPU Neuseelands größter kochender Schlammtümpel (>>>>)Bild | Karte
6 TONGARIRO ALPINE CROSSING Tolle Tageswanderung durch den Tongariro National Park (>>>>)Bild | Karte
7 WHANGANUI RIVER Ein Kanutrip durch grüne Schluchten (>>>>)Bild | Karte
8 NAPIER Klassische Art déco-Architektur (>>>>)Bild | Karte
9 WELLINGTON Die aufregendste Stadt Neuseelands (>>>>)Bild | Karte
10 ABEL TASMAN NATIONAL PARK Kristallklares Wasser und goldgelbe Strände (>>>>)Bild | Karte
11 KAIKOURA Walbeobachtung 11 vor der Küste (>>>>)Bild | Karte
12 FOX UND FRANZ JOSEF GLACIER Eindrucksvolle Gletscherwanderungen (>>>>)Bild | Karte
13 CHRISTCHURCH Eine Stadt in Aufbruchstimmung (>>>>)Bild | Karte
14 AORAKI / MOUNT COOK Der höchste Gipfel Ozeaniens (>>>>)Bild | Karte
15 DUNEDIN Schottisches Flair in der Universitätsstadt (>>>>)Bild | Karte
16 OTAGO PENINSULA Reiche Tierwelt auf der Halbinsel (>>>>)Bild | Karte
17 QUEENSTOWN Hochburg der Abenteuersportler (>>>>)Bild | Karte
18 ROUTEBURN TRACK Einer der schönsten Wanderwege Neuseelands (>>>>)Bild | Karte
19 MILFORD SOUND Steile Felswände und grandiose Wasserfälle (>>>>)Bild | Karte
20 STEWART ISLAND Kiwis in freier Wildbahn (>>>>)Bild | Karte
21 CATLINS COAST Wilde Küstenlandschaft und Delphine (>>>>)Bild | Karte
1 AUCKLAND Polynesische Kultur, eine sehr gemächliche Lebensart und eine beständige Meeresbrise prägen die von erloschenen Vulkanen umgebene City of Sails. Die Kultur der Maori und der Pazifikinseln lässt sich im herausragenden Auckland Museum erkunden. (>>>>)
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2 BAY OF ISLANDS Der Fischreichtum in den klaren, blauen Gewässern zieht Taucher und Angler an. (>>>>)
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3 NINETY MILE BEACH UND CAPE REINGA Wer Snowboarden und Schlittenfahren liebt, wird vom Sandboarding begeistert sein. Auf dem Weg zum nördlichsten Punkt des Landes, dem Cape Reinga, erstrecken sich die endlosen Dünen – perfekte Pisten! Nur wieder raufklettern muss man selbst. (>>>>)
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4 WAITOMO In dem von Glühwürmchen beleuchteten Höhlenlabyrinth wird es abenteuerlich: Klettern, Abseilen und Tubing ist angesagt. (>>>>)
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5 WAI-O-TAPU Das beste Geothermalfeld in der Umgebung von Rotorua beeindruckt mit schönen, von Mineralien bunt gefärbten Seen, einem pünktlich aufschießenden Geysir und blubbernden Schlammlöchern. (>>>>)
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6 TONGARIRO ALPINE CROSSING Die beliebte Tageswanderung durch die Vulkanlandschaft des Tongariro National Park führt am Kegel des Mount Ngauruhoe und am Ufer türkisfarbener Seen entlang. (>>>>)
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7 WHANGANUI RIVER Im Kanu oder Kajak zwei bis drei Tage auf dem geschichtsträchtigen Fluss durch sagenhafte Landschaft paddeln – ein Traum! (>>>>)
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8 NAPIER Die geschlossene Ansammlung von Art-déco-Architektur verdankt ihre Existenz dem verheerenden Erdbeben von 1931, nach dem Napier wieder aufgebaut wurde. (>>>>)
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9 WELLINGTON Die kosmopolitische Hauptstadt Neuseelands besticht durch eine lebendige Kulturszene. (>>>>)
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10 ABEL TASMAN NATIONAL PARK Ob zu Fuß oder im Kajak, die Küste des wunderschönen Nationalparks lässt sich hervorragend erkunden. (>>>>)
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11 KAIKOURA Ein echter Besuchermagnet sind die Wale vor der Küste der Kaikoura Peninsula. (>>>>)
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12 GLETSCHERABENTEUER Hinauf zu den eindrucksvollen Gletschern Fox und Franz Josef gelangt man auf einer Gletscherbegehung oder per Hubschrauberflug mit Landung. (>>>>)
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13 CHRISTCHURCH Eine Stadt erfindet sich neu: Der Wiederaufbau nach dem Erdbeben 2011 hat der Hauptstadt der Südinsel ein neues Gesicht verliehen – modern und dynamisch. Das britische Flair ist immer noch da. (>>>>)
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14 AORAKI/MOUNT COOK Der mit 3754 m höchste Gipfel Neuseelands gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. (>>>>)
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15 DUNEDIN Die historischen Bauwerke der schottisch geprägten Unistadt sind bestens erhalten. (>>>>)
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16 OTAGO PENINSULA Pinguine, Königsalbatrosse und andere Seevögel fühlen sich hier wohl. (>>>>)
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17 QUEENSTOWN Adrenalin-Junkies werden in der selbst ernannten Hauptstadt des Abenteuertourismus jede Menge Spaß haben. (>>>>)
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18 ROUTEBURN TRACK Bewaldete Täler, eine reiche Vogelwelt und eine herrliche Bergkulisse machen den Routeburn Track zu einem der schönsten Wanderwege des Landes. (>>>>)
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19 MILFORD SOUND Der Fjord beeindruckt mit Wasserfällen und senkrechten Felswänden. (>>>>)
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20 STEWART ISLAND Die Wildnis der größtenteils unbewohnten Insel zieht Naturliebhaber an. (>>>>)
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21 CATLINS COAST Robben und Delphine sowie ein entspannter Lebensrhythmus machen die Catlins zu einem tollen Ziel abseits des Touristentrubels. (>>>>)
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Zurück zum Anfang des Kapitels
Themen
Autorentipps (>>>>)
Filmkulissen (>>>>)
Heiße Quellen, Geysire und blubbernder Schlamm (>>>>)
Sagenhafte Wanderungen (>>>>)
Maori-Kultur hautnah (>>>>)
Reisen und Klimawandel (>>>>)
Das Hangi (>>>>)
Essen und Trinken für Genießer (>>>>)
Bedeutende Weinbaugebiete (>>>>)
Immer zwischen den Flaggen bleiben! (>>>>)
Te Araroa – The Long Pathway (>>>>)
Nga Haerenga – der New Zealand Cycle Trail (>>>>)
Säugetierplagen (>>>>)
Der Kiwi (>>>>)
Seltene und gefährdete Arten (>>>>)
James Cook (1728–1779) (>>>>)
Hongi Hika (>>>>)
Der Vertrag von Waitangi auf Englisch und Maori (>>>>)
Frauenwahlrecht per Zufall (>>>>)
Neuseeländisches Wahlsystem und Maori-Sitze (>>>>)
Wie Maui die Nordinsel aus dem Meer fischte (>>>>)
Whare (>>>>)
Haka (>>>>)
Die Vulkankegel von Auckland (>>>>)
Spaziergänge und Wanderungen in Auckland (>>>>)
One Tree Hill (>>>>)
Wandern in den Waitakere Ranges und der Hillary Trail (>>>>)
Strände der West Coast: Touren und Aktivitäten (>>>>)
Rangitoto Summit Walk (>>>>)
Wanderungen auf Waiheke (>>>>)
Wandern auf Great Barrier Island (>>>>)
Touren und Aktivitäten in und um Whangarei (>>>>)
Der Vertrag von Waitangi (>>>>)
Ausflüge von der Bay of Islands (>>>>)
Der Cape Brett Track (>>>>)
Französische Atomtests im Pazifik (>>>>)
Aktivitäten in Ahipara (>>>>)
Organisierte Kap-Touren (>>>>)
Cape Reinga: Spazier- und Wanderwege (>>>>)
Der Kauri-Baum und seine Verwendung (>>>>)
Touren und Aktivitäten um Raglan (>>>>)
Die Königsbewegung (>>>>)
Glühwürmchen (>>>>)
Veranstalter von Abenteuer-Höhlentouren (>>>>)
Coromandel Walkway und Radweg (>>>>)
Touren und Aktivitäten rund um Whitianga und Mercury Bay (>>>>)
Touren und Aktivitäten auf dem Lake Rotorua und auf Mokoia Island (>>>>)
Die Liebesgeschichte von Hinemoa und Tutanekai (>>>>)
Aktivitäten um Tauranga und Mount Maunganui (>>>>)
Opotiki: Touren und Aktivitäten (>>>>)
Lake Taupo (>>>>)
Touren und Aktivitäten um Taupo (>>>>)
Forgotten World Highway (>>>>)
Whanganui River Road Mail Tour (>>>>)
Wanganui oder Whanganui? (>>>>)
Mount Hikurangi Trek (>>>>)
Pania of the Reef (>>>>)
Die Tölpel von Cape Kidnappers (>>>>)
Die Weingüter der Hawke’s Bay (>>>>)
Katherine Mansfield (>>>>)
Aktivitäten rund um Wellington (>>>>)
Wandern auf Kapiti Island (>>>>)
Queen Charlotte Track (>>>>)
Weinproben und Touren in Marlborough (>>>>)
Aktivitäten in und um Nelson (>>>>)
Weingüter in der Umgebung von Upper Moutere (>>>>)
Touren und Aktivitäten in und um Motueka (>>>>)
Aktivitäten und Touren im Abel Tasman National Park (>>>>)
Touren zum Farewell Spit (>>>>)
Kahurangi National Park: Heaphy Track (>>>>)
Wanderungen um die Nelson Lakes (>>>>)
Touren und Aktivitäten in und um Kaikoura (>>>>)
Die Wet Coast (>>>>)
Gold und Kohle (>>>>)
Paparoa National Park und Inland Pack Track (>>>>)
Rafting auf den Wildflüssen der Westküste (>>>>)
Jade (>>>>)
Touren und Aktivitäten in Franz Josef Glacier (>>>>)
Touren und Aktivitäten am Fox Glacier (>>>>)
Gillespie Pass: Wilkin–Young Valley Circuit (>>>>)
Christchurch: Erdbeben und Wiederaufbau (>>>>)
Touren und Aktivitäten in und um Christchurch (>>>>)
Der TranzAlpine (>>>>)
Touren und Aktivitäten in Akaroa (>>>>)
Outdoor-Aktivitäten in Hanmer Springs (>>>>)
Wanderungen in der Umgebung des Arthur’s Pass (>>>>)
Aktivitäten rund um Methven (>>>>)
Mount Somers Track (>>>>)
Touren und Aktivitäten in Tekapo (>>>>)
Der The Alps 2 Ocean Cycle Trail (>>>>)
Touren und Aktivitäten am Aoraki/Mount Cook (>>>>)
Felsenkunst der Maori (>>>>)
Oamaru Whitestone (>>>>)
Touren und Aktivitäten in Dunedin (>>>>)
Die Taieri Gorge Railway (>>>>)
Wandern auf der Otago Peninsula (>>>>)
Goldrausch in Queenstown (>>>>)
Herr der Ringe- und Hobbit-Touren (>>>>)
Touren und Aktivitäten um Glenorchy (>>>>)
Wanderungen in der Umgebung von Wanaka (>>>>)
Ein Lob auf den Pinot Noir – die Weinstory von Central Otago (>>>>)
Otago Central Rail Trail (>>>>)
Grahame Sydney (>>>>)
Touren in Te Anau (>>>>)
Hollyford Track (>>>>)
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Rundfahrten und Kajaktrips am Doubtful Sound (>>>>)
Stewart Island: Abenteuertrips und Touren (>>>>)
Touren in die Catlins (>>>>)
Pop und Rock made in Neuseeland (>>>>)
Zurück zum Anfang des Kapitels
Die „Kiwis“ – benannt nach dem liebenswerten, flugunfähigen Vogel, der zum Nationalsymbol wurde – wähnen sich im Paradies, in „Godzone“ (God’s own country), wie sie ihr Land nennen. Auch im Ausland rangiert das Land Jahr um Jahr unter den zehn Traumzielen – und nur selten trifft man jemanden, der in Neuseeland war und nicht begeistert ist. Was sollte man auch nicht daran mögen? Mit ihren zerklüfteten Küsten, urzeitlichen Wäldern, schneebedeckten Hochgebirgen, gletschergespeisten Seen und eindrucksvollen Geysiren ist die Landschaft schlichtweg atemberaubend. Durch die Wälder streift eine einmalige Vogelwelt, und an den Küsten tummeln sich Pinguine, Wale und Robben. Gerade einmal 4,7 Mio. Menschen leben in Neuseeland, auf einer Fläche größer als Großbritannien. Die Maori besiedelten das Land vor rund 800 Jahren. Und sie pflegen bis heute faszinierende Bräuche.
So ist die schier grenzenlose Vielfalt an Aktivitäten wenig überraschend – vom stimmungsvollen Spaziergang am windgepeitschten Strand über mehrtägige Wanderungen bis zu Adrenalin fördernden Unternehmungen wie Bungy-Jumping, Skifahren und Seekajak- oder Wildwasserfahrten. Einige Besucher betrachten das Land als überdimensionalen Abenteuerspielplatz, auf dem es in möglichst kurzer Zeit so viele Feuerproben wie möglich zu bestehen gilt.
Viele Naturphänomene sind tektonischen oder vulkanischen Kräften geschuldet, woran die Einwohner von Canterbury bei den Erdbeben von Christchurch 2010 und 2011 schmerzlich erinnert wurden. Inzwischen hat sich die Stadt von den schweren Verwüstungen wieder erholt. Dennoch haben so viele Bewohner Christchurch verlassen, dass Wellington nun die zweitgrößte Stadt des Landes ist – mit großem Abstand zu Auckland.
Andernorts fährt man durch wunderschönes Farmland und begegnet dabei keiner Menschenseele: Einige Gebiete sind so schwer zugänglich, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit noch nie ein Mensch betreten hat.
Die neuseeländische Landmasse spaltete sich schon früh vom Superkontinent Gondwanaland ab. So entwickelte sich ein einzigartiges Ökosystem, in dem die Vögel die Lücke der fehlenden Säugetiere füllten und, da sie keine natürlichen Feinde hatten, ihre Flugfähigkeit einbüßten. Dies änderte sich vor etwa 800 Jahrenmit der Ankunft polynesischer Seefahrer, als das Land, das sie Aotearoa – „Land der langen weißen Wolke“ – nannten, als letzte größere Landmasse der Erde von Menschen besiedelt wurde. Mit der Ankunft der Maori wurde das fragile Ökosystem empfindlich gestört; so starb der straußengroße Laufvogel Moa, der einen wichtigen Teil der Ernährung der Maori bildete, schließlich gänzlich aus. Dann erreichte das Land zwischenzeitlich wieder ein prekäres Gleichgewicht, bis Mitte des 19. Jhs. die vom kolonialen Eifer erfüllten ersten Europäer, vor allem Briten, ankamen – die Pakeha. Sie sollten das Land auf ewig verändern.
Die fragile Koexistenz von Maori- und europäischstämmigen Neuseeländern prägt die gegenwärtigen Auseinandersetzungen um kulturelle Identität und die Rechte an Land und natürlichen Ressourcen. Mit dem Treaty of Waitangi 1840, dem Gründungsdokument des Landes, traten die Maori Neuseeland im Prinzip an die britische Krone ab, auch wenn ihnen der Besitz ihres Landes und ihre traditionellen Jagd- und Fischereirechte garantiert wurden. Im Laufe der Zeit kamen jedoch immer mehr neue Siedler ins Land und verlangten von den Maori immer mehr Land, was schließlich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte. Nachdem die Maori unterworfen worden waren, wurde Maoritanga, die Kultur und Lebensweise der Maori, durch eine Politik der teilweisen Integration weitgehend zerstört. Doch blieben die Maori von einer wirklichen Teilhabe an der neuen europäischen Ordnung so gut wie ausgeschlossen – die aufkeimende nationale Identität sollte nicht durch zu große Unterschiede gefährdet werden. Dies trifft zum Teil auch heute noch zu, und die alten Werte der Anglikaner und Presbyterianer haben sich oft als sehr hartnäckig erwiesen. Doch hat die Großzügigkeit und Gastfreundschaft der Maori auch auf die Mehrheitsgesellschaft abgefärbt. Die koloniale Erfahrung hat außerdem nicht nur einen gewissen kumpelhaften Umgang unter Neuseeländern gefördert, sondern auch den festen Glauben daran, dass sich alles irgendwie regeln lässt.
Erst in den letzten 40 Jahren ist Neuseeland wirklich den Kinderschuhen entwachsen und hat ein wahres nationales Selbstbewusstsein ausgebildet, u. a. weil Großbritannien die kolonialen Verbindungen weitgehend kappte und die Maori ein neues Bewusstsein für ihre Kultur entwickelten. Den Forderungen der Maori ist durch die Pakeha, die sich mehrheitlich für eine Wiedergutmachung des in den letzten 175 Jahren begangenen Unrechts aussprachen, so weit nachgegeben worden, wie es den hohen Lebensstandard und die Dominanz der Pakeha nicht beeinträchtigte. Dabei ist das Bemühen um Integration durch das nicht ganz unproblematische Konzept des Bikulturalismus ersetzt worden, bei dem zwei Kulturen nebeneinander existieren, aber gleichzeitig möglichst viele Berührungspunkte haben. Diese Anschauung ist durch den verstärkten Zuzug von Einwanderern aus China, Korea und Südasien in jüngster Zeit jedoch etwas unterhöhlt worden.
Obwohl sie so viel Gutes besitzen und leisten, leiden die Neuseeländer im Gegensatz zu ihren australischen Nachbarn unter mangelndem Selbstvertrauen: So werden Besucher unter Umständen noch vor dem Verlassen des Flughafens schon nach ihrer Meinung über das Land gefragt. Den Ausgleich bildet eine grenzenlose Begeisterung für Sport und Kultur; besonders stolz sind die Kiwis, wenn sie es als kleine Nation mit den Großen der Welt aufnehmen und diese sogar besiegen.
Schon gewusst?
Wellington liegt auf dem 41. südlichen Breitengrad und ist damit die am weitesten südlich gelegene Hauptstadt der Welt. Mit dem 2000 km entfernten Canberra teilt es sich zudem den Ruhm, die abgelegenste Hauptstadt zu sein.
Mit sage und schreibe 85 Buchstaben trägt ein Hügel nahe Porangahau einen der längsten Namen der Welt: Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu.
Als erstes Land führte Neuseeland 1893 das aktive Frauenwahlrecht ein.
In Neuseeland gibt es keine Schlangen, nur ein paar giftige Spinnen, die man aber selten zu Gesicht bekommt.
Die vielen Maori-Wörter, die sich in die Alltagssprache eingeschlichen haben, können Besucher leicht verwirren: aroha heißt „Liebe“; kia kaha bedeutet „sei stark“; kia ora kann „Hallo“ heißen oder Zustimmung bedeuten; und koha ist eine Spende oder ein Geschenk.
Neuseeländische Aale können 80 Jahre alt werden, laichen aber nur einmal, am Ende ihres Lebens – und dafür schwimmen sie bis nach Tonga.
Autorentipps
Unsere Autoren sind mit Bus, Auto, zu Fuß und per Boot kreuz und quer durch Neuseeland gereist. Hier stellen sie einige ihrer persönlichen Highlights vor.
Entspannung im Hot Pool Kerosene Creek hat keine Umkleidekabinen, kein Café, keinen Souvenirladen – nur einen natürlich beheizten Bach, der sich über einen kleinen Wasserfall in ein Becken ergießt. Himmlisch! (>>>>)
Der diebische Kea Es fällt schwer, ihn nicht zu mögen, selbst wenn einer dieser trickreichen Bergpapageien einem gerade die Scheibenwischer zerpflückt hat. (>>>>) und 100
Höhlenerkundung auf eigene Faust Es ist ein großes Abenteuer, ganz auf sich allein gestellt den Cave Stream zu erkunden, einen 600 m langen Tunnel, der von einem Bergbach ausgehöhlt wurde. (>>>>)
Der unterhaltsamste Spaziergang Neuseeland von einer ganz anderen Seite erlebt man auf einem abendlichen Bummel über Aucklands Karangahape Road, eine etwas verrufene, aber lebendige Gegend. In den Cafés und Läden trifft sich eine bunte Mischung aus Anzugträgern in Partylaune, LGBTQ-Pärchen und zum Dinner verabredeten Vorstädtern. (>>>>)
Seafood-Paradies In Fleur’s Place, einem gemütlichen Restaurant am Meer südlich von Christchurch, wissen die Gäste, dass der Fisch frisch ist. Denn Fleurs Fischerboot dümpelt draußen in der Bucht. (>>>>)
Die beste Küstenstrecke Auf der Route Picton–Kaikoura locken Sauvignon-Blanc-Weingüter, Ausblicke auf die überwältigenden Kaikoura Ranges und eine zerklüftete Küste, an die azurblaue Wellen krachen. (>>>>)
Der Sternenhimmel auf der Südhalbkugel Für Sternengucker werden exzellente Touren zum Gipfel des Mt John nahe Lake Tekapo angeboten. Oder man legt sich einfach vors Zelt und schaut in den Nachthimmel. (>>>>)
Hump Ridge Track Dichter Wald, subalpine Berghöhen, Küstenlandschaften und Zeugnisse aus der Holzfällerzeit machen den Hump Ridge Track zu einer wunderbaren Wanderung. Wer ein bisschen mehr zahlt, bekommt abends eine warme Dusche und kann sein Gepäck auf dem steilsten Anstieg per Hubschrauber transportieren lassen. (>>>>)
Das sind längst nicht alle unsere Empfehlungen. Wir haben unsere Lieblingsorte – herrlich gelegene Unterkünfte, stimmungsvolle Cafés, besondere Restaurants – im gesamten Buch mit dem Loose-Koffer gekennzeichnet.
Filmkulissen
Als Peter Jackson Neuseeland als Schauplatz für seine Herr der Ringe-Trilogie wählte, jubelte das Land. Es wurde sogar eigens ein Minister für das Projekt berufen. Doch nur Wenige ahnten damals, wie sehr der Rummel um die Filme das Land vereinnahmen würde, und auch nicht, wie lange. Der letzte Teil der Hobbit-Trilogie kam Ende 2014 in die Kinos, 13 Jahre nach der ersten Tolkien-Adaption.
Für tausende Besucher sind der Besuch einer Hobbit-Höhle in „Hobbingen“, eine Wallfahrt zum Weta Workshop in Wellington, wo die Modelle und Miniaturen angefertigt wurden, und das Abklappern der Drehorte um Queenstown inzwischen feste Bestandteile der Reise.
Drehorttouristen sind auch auf den Spuren von Disneys beiden Verfilmungen der Chroniken von Narnia unterwegs und Reiseleiter verweisen zudem gerne auf X-Men Origins: Wolverine oder Jane Campions TV-Miniserie Top of the Lake von 2013. Obwohl die Reise zu den Drehorten eine gute Gelegenheit darstellt, in atemberaubende Landschaften einzutauchen, muss angemerkt werden, dass die Szenerie nur in den seltensten Fällen so aussieht wie im Film. Schön genug ist das Land allerdings auch ohne Bearbeitung der Bilder am Computer.
Neuseeland lockt mit viel Sehenswertem auf relativ begrenztem Raum. Für die wichtigsten Stationen braucht man nur wenige Wochen. Wer sich jedoch etwas eingehender umsehen möchte, sollte schon einen, besser zwei Monate einplanen (>>>>).
Das moderne Auckland (>>>>) breitet sich zunehmend um den glitzernden Waitemata Harbour aus, einen Meeresarm des mit Inseln gespickten Hauraki-Golfs. Von hier fahren die meisten Touristen nach Süden weiter und verpassen dabei Northland (>>>>), die in herrlichen subtropischen Wald mit den größten Kauri-Bäumen Neuseelands gebettete Wiege der Einwanderung von Maori und Pakeha.
Östlich von Auckland ragt die lang gezogene Coromandel Peninsula (>>>>) ins Meer, eine grüne, von Sandstränden gesäumte Halbinsel. Südöstlich davon liegen die Strandorte der Bay of Plenty (>>>>); unmittelbar südlich erstreckt sich die von ständigem Schwefelgeruch durchzogene Gegend um Rotorua (>>>>) mit ihren spuckenden Geysiren und wabernden Schlammtümpeln.
In der vulkanischen Hochebene im Zentrum der Nordinsel breiten sich die reichen Forellenfanggründe um den Lake Taupo (>>>>) aus, der im Schatten dreier schneebedeckter Vulkane liegt. Freunde der Unterwelt begeben sich westlich von Taupo zu den unheimlichen Kalksteinhöhlen von Waitomo (>>>>). Weiter südlich bietet der Whanganui River (>>>>), ein breiter, smaragdgrüner und von undurchdringlicher Wildnis gesäumter Fluss, hervorragende Bedingungen zum Kanufahren. Wer sich die Füße nicht nass machen möchte, fährt nach Westen zum Egmont National Park mit dem beinahe perfekt geformten Vulkankegel des Mount Taranaki (>>>>).
Östlich von Taupo erheben sich die Bergketten, die das Rückgrat der Nordinsel bilden, jenseits davon liegt das Weinanbaugebiet von Hawke’s Bay (>>>>) mit der Art-déco-Stadt Napier als Zentrum. Weiter südlich erstreckt sich die aufstrebende Weinregion Martinborough (>>>>). Rund eine Autostunde von hier entfernt ist die neuseeländische Hauptstadt Wellington (>>>>). Ihr Zentrum ist auf ein dem Meer abgerungenes Stück Land begrenzt, während die Vororte sich an steile Hänge schmiegen und schöne Ausblicke auf die glitzernden Buchten eröffnen. Politiker und Regierungsangestellte verleihen Wellington einen gewissen urbanen Schick, der durch eine ständig wachsende Café- und Nachtszene weitere Belebung erfährt.
Die Südinsel beginnt im Norden mit den weltbekannten Weinkellereien von Marlborough (>>>>) und der hübschen Stadt Nelson (>>>>) mit reizenden Stränden vor der Haustür. Von hier aus leicht zu erreichen ist das hügelige Land in der Umgebung des Nelson Lakes National Park (>>>>) und das fabelhafte Seekajakrevier des Abel Tasman National Park (>>>>).
Auf der anderen Seite der Südinsel liegen das Walbeobachtungsrevier um Kaikoura (>>>>) und, weiter südlich, die größte Stadt der Südinsel – das puritanische und fest mit den traditionellen Werten von „Good Old England“ verbundene Christchurch (>>>>). Die alten britischen Bauwerke mögen von Erdbeben zerstört worden sein, doch die Stadt hat sich wieder aufgerappelt und bleibt einer der spannendsten urbanen Räume des Landes. Eine der landschaftlich schönsten Zugfahrten Neuseelands führt von hier durch das Landesinnere über den Arthur’s Pass (>>>>) bis an die Westküste. Südwestlich von Christchurch breitet sich die wie ein Flickenteppich anmutende Schwemmlandebene Canterbury Plains aus, bevor die Landschaft wieder hügeliger wird und schließlich die 3000 m hoch aufragenden Neuseeländischen Alpen mit dem Aoraki/Mount Cook (>>>>) erreicht. Von hier schaffen die fantastischen, wenn auch rasant schrumpfenden Gletscher Fox und Franz Josef (>>>>) und (>>>>)) eine Verbindung zur Küste.
Folgt man von Christchurch dagegen der Ostküste, kommt man durch das Farmland von Canterbury in die von schöner Architektur gekennzeichnete Stadt Oamaru (>>>>) und schließlich ins unverkennbar schottisch beeinflusste Dunedin (>>>>). Letzteres eignet sich gut als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Tierwelt der Otago Peninsula (>>>>), die mit einer Albatros-Kolonie, Robben, Seelöwen und Pinguinen aufwartet. Mitte des 19. Jhs. kamen hier die ersten Goldsucher an und machten sich auf den Weg, um im Landesinneren von Otago ihr Glück zu suchen. Dort liegt in atemberaubender Lage die Stadt Queenstown (>>>>), die sich inzwischen zu einem geschäftstüchtigen Zentrum für Abenteueraktivitäten entwickelt hat, vor allem Bungy-Jumping, Rafting, Jetboottouren und Skifahren. Nicht weit davon entfernt ist Glenorchy (>>>>) ein Paradies für Wanderer. Hier nimmt der Routeburn Track (>>>>) ins regenverwöhnte Fiordland seinen Anfang. Bei Te Anau (>>>>), dem Tor zum Fiordland, beginnen einige der berühmtesten Wanderwege des Landes wie der Milford Track. Weiter südlich wird der aus der Antarktis blasende Wind beißender. Seine größte Kraft entfaltet er auf der drittgrößten Insel Neuseelands, der abgelegenen Stewart Island (>>>>). Hier besteht die Vegetation größtenteils aus dichtem Küstenregenwald, und die Chance, einen Kiwi in freier Natur zu Gesicht zu bekommen, ist groß.
Heiße Quellen, Geysire und blubbernder Schlamm
Eines der sinnlichsten Vergnügen in Neuseeland besteht darin, sich im Busch in einem heißen Naturbecken zu aalen und zu den Sternen hinaufzuschauen. Da Neuseeland am „Feuerring“ des Pazifiks liegt, gehören Erdbeben und vulkanische Aktivität zur Normalität. Vielerorts bahnt sich überhitzter Dampf seinen Weg an die Erdoberfläche – in Form von Geysiren (nur in der Umgebung von Rotorua), kochenden Schlammtümpeln (Rotorua und Taupo) oder heißen Quellen. Allein in den nördlichen zwei Dritteln der Nordinsel gibt es etwa 80 heiße Quellen, weitere 15 konzentrieren sich in einem schmalen Streifen an der Westseite der Neuseeländischen Alpen.
Viele kommerzielle Resorts locken mit lauwarmen Schwimmbecken, fast brühheißen Bädern, Schlammpackungen und Verwöhnprogramm. Alle anderen sind natürliche Becken, entweder im Busch, an einem Bach oder sogar am Strand – als blubbernder Tümpel im Sand. Einige sind nicht so leicht zu finden, denn die Neuseeländer behalten die besten Stellen für sich. Vor dem Aufbruch zu einer Tour lohnt ein Besuch auf der Website www.nzhotpools.co.nz. Auch empfiehlt es sich, die Hinweise über Amöbenmeningitis auf (>>>>) in diesem Buch zu lesen. Als Starthilfe hier eine Auswahl einiger der besten Orte (von Norden nach Süden):
Polynesian Spa Die kommerzielle Anlage in Rotorua bietet für jeden etwas: Mineralbecken, Familienbad, einen Komplex unter freiem Himmel nur für Erwachsene und alle möglichen Packungen und Anwendungen. (>>>>)
Hot Water Beach Den Strand bei Ebbe aufsuchen, einen Spaten ausleihen und ein heißes Becken neben dem kühlen Meerwasser graben. (>>>>)
Maruia Springs Das kleine Resort in den Bergen 200 km nördlich von Christchurch ist im Winter besonders zauberhaft. (>>>>)
Welcome Flat Hot Springs Vier Naturbecken in einer Berglandschaft unmittelbar südlich des Fox-Gletschers. Die Wanderung dorthin dauert 6–7 Stunden, übernachten kann man in der benachbarten DOC-Hütte. (>>>>)
Sagenhafte Wanderungen
Acht der schönsten Wanderwege Neuseelands – ein neunter kommt 2019 hinzu – und eine Flussreise wurden als sogenannte Great Walks ausgewiesen. Selbst die viel begangenen bestechen durch unverfälschte, herrliche Natur. Weitere Infos über die Great Walks und andere Wanderrouten gibt’s auf www.tramper.co.nz.
Nordinsel
Der Tongariro Northern Circuit (3–4 Tage, (>>>>) führt durch eine fantastische Landschaft aus Vulkanen und Halbwüste.
Der sanfte Lake Waikaremoana Track (3–4 Tage, (>>>>) umrundet einen der schönsten Seen des Landes.
Die Whanganui River Journey (2–4 Tage, (>>>>) lässt sich am besten in einer Kombination aus Kajaktouren und kurzen, stimmungsvollen Wanderungen genießen.
Südinsel
Der beliebte Abel Tasman Coast Track (2–4 Tage, (>>>>) erschließt unberührte Strände und kristallklare Buchten, die sich toll per Seekajak erkunden lassen.
Der Heaphy Track (4–5 Tage, (>>>>) durch den Kahurangi-Nationalpark vereinigt subalpine Höhenlagen und von Brandung gepeitschte Strände.
Der Kepler Track (4 Tage, (>>>>) ist berühmt für seine Wanderwege über Bergkämme und durch jungfräulichen Buchenwald.
Der weltberühmte Milford Track (4 Tage, (>>>>) führt durch eine atemberaubend vergletscherte Bergwelt mit grandiosen Wasserfällen.
Paparoa Track and Pike29 Memorial Track (2–3 Tage, (>>>>) Der jüngste Wanderweg in der Liste führt durch den Paparoa National Park und wird im Laufe des Jahres 2019 eröffnet.
Der Rakiura Track (3 Tage, (>>>>) auf Stewart Island folgt der von Regenwald gesäumten Küste und bietet Gelegenheit zum Beobachten von Kiwis in freier Wildbahn.
Der Routeburn Track (3 Tage, (>>>>) zählt zu den schönsten Wanderwegen des Landes und sorgt für ein fantastisches Naturerlebnis oberhalb der Buschgrenze.
Die Maori tragen ihre traditionellen Trachten nur bei besonderen Anlässen, Gesichtstätowierungen sind selten, und einen haka bekommt man wohl nur bei einem Rugbyspiel oder einer Kulturveranstaltung zu sehen, denn Maori sind längst in der Moderne angekommen. Aber wer hinter die Fassade der Musik-, Tanz- und Hangi-Shows blickt, kann eine Parallelwelt entdecken, über die Nicht-Maori kaum etwas wissen.
Die Kenntnis des persönlichen Stammbaums(whakapapa) ist wichtig, um ein Gefühl für die eigene Identität zu bekommen. Spirituell fühlen Maori sich mit dem Berg oder Fluss ihrer Heimatregion verbunden. Redekunst und die Fähigkeit, spontan ein Lied zum Besten zu geben, werden in der Maori-Kultur hoch geschätzt. Alle Neuseeländer wissen, was mana ist, eine Mischung aus Prestige, Charisma und Einfluss, die durch mutige oder selbstlose Taten vermehrt wird.
Leider sind soziale Ungleichheit und Diskriminierung weiterhin große Themen, wie sich an zahlreichen Indikatoren zeigt. Hoffnung auf Besserung machen bikulturelle Bemühungen, die Gleichberechtigung und Integration betonen, aber Nicht-Maori und Maori trotzdem ihre unterschiedliche Identität lassen.
Was es bedeutet, ein Maori zu sein, wird im Kapitel „Land und Leute“ (>>>>) behandelt.
Maori-Kultur hautnah
Die unmittelbarste und beliebteste Einführung in die Maori-Kultur ist eine Kombination aus Konzert und Hangi (Festschmaus), am besten zu erleben in Rotorua. Konzert und Hangi fanden früher auf einem marae statt, einem traditionellen Versammlungsplatz, doch heute gibt’s dafür eigene Veranstaltungsorte oder sie finden gar in einem Hotel statt.
Die Kawa (Verhaltensregeln) schreiben vor, manuhiri (Besucher) zuerst auf die Probe zu stellen, um ihre freundlichen Absichten zu testen, bevor man sie auf den marae lässt.
Die Besucher müssen sich einen „Häuptling“ wählen, der sie während dieses wero genannten Rituals vertritt. Dabei kommt ein furchterregender Krieger, einen taiaha (Speer) schwingend, wild züngelnd und mit hervorquellenden Augen auf die Gäste zu. Nach Annahme eines rituellen Geschenks stoßen die Frauen den karanga (Willkommensruf) aus und brechen damit das tapu, dann folgt der powhiri (Begrüßungsgesang). Dies ist der Auftakt zum zeremoniellen „Nasenkuss“, Hongi genannt, der manuhiri (Besucher) und tangata whenua (Gastgeber) körperlich und spirituell verbindet.
Dann beginnt das Konzert in traditioneller Tracht. Höhepunkte sind der haka der Männer und der poi-Tanz der Frauen. Auf das Konzert folgt der Hangi-Festschmaus, der traditionell im Erdofen gedämpft wird oder, in Rotorua, über einer Erdwärmequelle.
Über die kommerziellen Konzerte und Hangi hinaus bieten die folgenden Tourveranstalter und Unterkünfte die Möglichkeit, tiefer in die Kultur der Maori einzutauchen. Die Website inz.maori.nz liefert einen Zugang zu Maori-Tourismusbetrieben im ganzen Land.
Footprints Waipoua, Northland. (>>>>)
Kapiti Island, nahe Wellington. (>>>>)
Māori Tours, Kaikoura. (>>>>)
TIME Unlimited Tours, Auckland (>>>>)
Maraehako Bay Retreat, East Cape. (>>>>)
Tipuna Tours, East Cape. (>>>>)
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Die folgenden Reiserouten führen zu den wichtigsten Attraktionen Neuseelands. Die erste kombiniert Strände, Maori-Kultur, Stadtleben und grandiose Landschaften. Die zweite konzentriert sich auf die Vogelwelt, Thermalquellen und den Sternenhimmel und die dritte auf Abenteueraktivitäten. Unsere Empfehlungen lassen sich natürlich auch völlig anders kombinieren – ein Einblick in Aotearoas erstaunliche Vielfalt ist auf jeden Fall garantiert!
Neuseeland ist nicht besonders groß, aber dafür gibt es erstaunlich viele Sehenswürdigkeiten. Für diese umfassende Route braucht man mindestens drei Wochen.
Auckland Breites Kulturangebot, bunte Gastroszene, lebendiges Nachtleben: Das und mehr gibt‘s in Neuseelands größter Stadt. (>>>>)
Northland Der winterlose Norden bietet weite Strände, riesige Sanddünen, idyllische kleine Häfen und die Waitangi Treaty Grounds – den wohl symbolträchtigsten Ort des Landes. (>>>>)
Rotorua Ein geothermales Wunderland voller Geysire und blubbernder Schlammteiche, wo Haka, Tanz und ein im Erdofen zubereitetes Hangi in die Maori-Kultur einführen. (>>>>)
Napier Die Art-déco-Architektur ist der passende Rahmen für das gute Essen in der Hawke’s Bay und für einige der besten Rotweine des Landes. (>>>>)
Wellington Die Hauptstadt ist die attraktivste Stadt Neuseelands, mit einem überschaubaren Zentrum und Museen, Cafés und munteren Bars rund um den malerischen Hafen. (>>>>)
Nelson und Golden Bay Goldene Sandstrände, alternative Märkte und die Freizeitaktivitäten an der Küste des Abel Tasman National Park machen die Gegend zur reizvollsten Ecke des Landes. (>>>>) und (>>>>)
Die Westküste Entlang der wilden und atemberaubend schönen Küste fallen tiefgrüner, üppiger Urwald und eisige weiße Gletscher schroff zur tosenden Brandung hinab. (>>>>)
Aoraki/Mount Cook Neuseelands höchster Gipfel thront wie ein schneebedeckter Wächter über den unglaublich blauen Seen und goldenen Gräsern des Mackenzie Country. (>>>>)
Queenstown Die traumhafte Berglandschaft, die ungeheure Palette an Abenteueraktivitätenund einige der besten Restaurants und Bars der Südinsel sollte man nicht verpassen. (>>>>)
Fiordland Zwischen mehrtägigen Wanderungen auf dem Kepler oder Milford Track kann man im Milford und Doubtful Sound eine Kreuzfahrt unternehmen, Kajak fahren oder tauchen. (>>>>)
Geysire, Fjorde, Bergpapageien, Pinguine, Wale und mehrere Delphinarten bereichern die atemberaubende neuseeländische Landschaft. Für diese Route sollte man 2 1/2 Wocheneinplanen.
Kiwi-Beobachtung im Kauri-Wald Wer sich nachts im Kauri-Wald ruhig verhält, hört die klagenden Rufe des Kiwis und bekommt die scheuen Vögel – mit viel Glück – auch zu sehen. (>>>>)
Hot Water Beach Man gräbt sich ein Loch in den Sand und entspannt im heißen Wasser eines Tümpels, das hin und wieder von der Brandung abgekühlt wird. (>>>>)
Vögel auf Kapiti Island Auf dieser Insel wimmelt es von faszinierenden Vögeln – Waldpapageien, Sittichen, Graufächerschwänzen, Zwergkiwis und sogar ein paar der weltweit noch 250 lebenden Takahe. (>>>>)
Schwimmen mit Robben Man sollte den Delphinen mal eine Pause gönnen: Robben sind sowieso meist verspielter, besonders in dem klaren Wasser des Abel Tasman National Park. (>>>>)
Sterne gucken Weil die Nächte hier so klar und dunkel sind, wurde Tekapo zum ersten „Starlight Reserve“ (Sternenhimmelschutzgebiet) des Landes erklärt. (>>>>)
Die Tierwelt der Otago Peninsula Vor den Toren Dunedins wartet eine reiche Tierwelt, darunter zwei Pinguinarten, Robben und eine Kolonie von Albatrossen. (>>>>)
Stewart Island Nachdem man von Papageienschwärmen begrüßt wurde, geht‘s zu Sattelstaren, Ziegensittichen und Makomakos auf Ulva Island und zu den Kiwis in der Mason Bay. (>>>>)
Malerischer geht‘s kaum: die Church of the Good Shepherd am Lake Tekapo
Nirgendwo sonst auf der Welt haben Adrenalinjunkies so viele Abenteueraktivitäten zur Auswahl wie in Neuseeland. Für diese Reiseroute sollte man mindestens drei Wochen veranschlagen.
Rafting auf dem Kaituna Der Kaituna bietet eine großartige, üppig grüne Schlucht, steil abfallende Stromschnellen und einen 7 m hohen Wasserfall. (>>>>)
Verborgene Welt Der Untergrund von Waitomo ist mit Kalksteinhöhlen durchzogen; am besten lassen sie sich erkunden, indem man sich langsam in die Tiefe abseilt und dann durch die Gewölbe klettert. (>>>>)
Wandern auf dem Tongariro Alpine Crossing Neuseelands schönste Tageswanderung führt durch die karge Vulkanlandschaft des Tongariro National Park. (>>>>)
Kajakfahren im Abel Tasman National Park Nach einer Paddeltour auf warmen, ruhigen Gewässern campt man an einem goldenen Sandstrand. (>>>>)
Franz-Josef-Gletscher Mit dem Hubschrauber geht es zunächst auf den Gletscher, wo man anschließend ein paar Stunden mit einem Guide über Schneefelder und durch Eishöhlen wandert. (>>>>)
Niger Stream Canyoning In den wunderschönen Schluchten von Wanaka kann man in tiefe Becken springen und sich an Wasserfällen abseilen. (>>>>)
Bungy-Sprung über dem Nevis Wenn schon, denn schon: Acht Sekunden freier Fall von einer 134 m hohen Gondel über einem Fluss. (>>>>)
Radfahren im Wakatipu Basin Einfache Strecken an Seen entlang, tolle Geländefahrten und die einzigen mit Seilbahn erreichbaren Abfahrten für Mountainbiker in Neuseeland. (>>>>)
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Die sonnigen Sommermonate (Oktober bis April) sind die beliebteste Reisezeit für Neuseelandbesucher. Dafür hält der Winter tolle Ski- und Snowboardpisten bereit, und die Tage sind in dieser Zeit oft klar und freundlich, wenn auch kühl. Der hohe Norden wird gern als „winterloser Norden“ bezeichnet, obwohl die kältere Jahreszeit selbst in dieser subtropischen Gegend frisch sein kann. Der tiefe Süden ist die kälteste Ecke des Landes – Surfer brauchen hier das ganze Jahr über einen Neoprenanzug.
Angesichts der Lage des Landes mitten im Ozean überrascht es nicht, dass Neuseelands Klima von der See geprägt ist. In den Sommermonaten Dezember bis März ist es warm, und selbst im Winter wird es niemals wirklich kalt.
Das Wetter wird erheblich von den vorherrschenden Westwinden bestimmt. Sie nehmen über der Tasmansee Feuchtigkeit auf, die sich in den westlichen Hälften beider Hauptinseln wieder abregnet. Die Südinsel bekommt dabei den Löwenanteil ab, die Westküste und Fiordland zählen sogar zu den regenreichsten Regionen der Erde. Die ganz Neuseeland der Länge nach durchziehenden Bergketten halten eine Menge Regen von den östlichen Landesteilen ab, die sich deshalb insgesamt trockener präsentieren.
Im Süden des Landes ist es im Schnitt ein paar Grad kühler als im übrigen Neuseeland, während das subtropische Auckland und Northland eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit aufzuweisen haben. Auf der Nordinsel geht der feuchtwarme Sommer praktisch unbemerkt in einen nasskalten Winter über. Je weiter man hingegen nach Süden kommt, desto ausgeprägter zeigen sich die vier verschiedenen Jahreszeiten.
Die meisten Leute kommen im Sommer nach Neuseeland, doch man kann das Land das ganze Jahr über bereisen, solange man seine Ziele mit Bedacht wählt. Im Sommer von Dezember bis März sind alle touristischen Einrichtungen geöffnet. Die neuseeländische Bevölkerung verreist in Massen zwischen Weihnachten und Mitte Januar, was erhebliche Engpässe bei den Unterkünften zur Folge haben kann. Der Großteil der ausländischen Touristen besucht das Land während der Übergangszeiten, d. h. im Oktober, November und April. Dann sind die Sehenswürdigkeiten nicht so überlaufen, und auch eine Unterkunft ist einfacher zu bekommen. Der Winter (Mai bis September) ist die feuchteste, kälteste und folglich am wenigsten beliebte Reisezeit, es sei denn, man ist Wintersportfan. Im Winter gewinnen Südwinde gegenüber den Westwinden die Oberhand und sorgen an der Westküste häufig für kaltes, trockenes und wolkenloses Wetter. Die Neuseeländischen Alpen und die zentrale Nordinsel bekommen starke Schneefälle ab und machen Neuseeland zu einem der abwechslungsreichsten und am wenigsten besuchten Ski- und Snowboardgebiete überhaupt.
Am nördlichsten Punkt: Cape Reinga
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Aufgrund des starken Neuseeland-Dollars und infolge der globalen Finanzkrise gilt Neuseeland nicht als Billigreiseland. Jedoch bekommt man für sein Geld auch ziemlich viel geboten, die Standards sind hoch.
Die durchschnittlichen täglichen Ausgaben können natürlich erheblich variieren; die folgenden Richtwerte gelten pro Person bei zwei zusammen reisenden Personen. Da es viele gute Hostels gibt, können Einzelreisende fast genauso günstig reisen wie Leute, die nicht allein unterwegs sind; wer jedoch ein Einzelzimmer haben möchte, zahlt etwa 30 % mehr.
Leute mit nicht so gut gefüllter Reisekasse können mit $70 pro Tag auskommen, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, auf Campingplätzen oder in Hostels übernachten und sich ihre Mahlzeiten überwiegend selbst zubereiten. Mit einem Mietwagen, Übernachtung in günstigen Hotels und gelegentlichen Essen in Restaurants liegt man unterm Strich eher bei $180 pro Tag. Und wer gern in komfortablen B&Bs nächtigt, in netteren Restaurants isst und noch ein paar Touren macht, ist schnell mit mindestens $350 dabei.
Es passiert leicht, dass man sein Budget durch Abenteuertrips und Funsportangebote überstrapaziert – beispielsweise durch Bungy-Jumping oder einen Tandem-Fallschirmsprung. Wer also aufs Geld schauen muss, sollte sich vorher genau überlegen, welche Investitionen zur Ankurbelung des Adrenalinhaushalts sich wirklich lohnen.
Der angegebene Preis ist nicht verhandelbar. In der Regel sind die 15 % Mehrwertsteuer – Goods and Service Tax (GST) – im Preis inbegriffen, außer in einigen Business-Hotels. Eine GST-Befreiung erfolgt beim Erwerb teurerer Gegenstände, die ausgeführt werden – Kaufbelege aufheben und gekaufte Gegenstände im Handgepäck mitnehmen.
Ermäßigungen für Studenten gibt es selten, aber beim Transport und bei Übernachtungen lässt sich eine Menge Geld sparen, wenn man eine der Backpacker- oder YHA-Karten (>>>>) kauft; Kinder und Senioren erhalten auf die meisten Zug-, Bus- und Eintrittstickets zu Sehenswürdigkeiten einen Preisnachlass von bis zu 50 %.
Was kostet wie viel?
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Ein Flug um den halben Erdball – um dann festzustellen, dass vieles genauso funktioniert wie zu Hause. Aber nicht alles: Wie nutze ich mein Smartphone clever? Was muss ich beim Schwimmen im Meer beachten? Sind Backpackerbusse etwas für mich? Soll ich ein Wohnmobil mieten oder vielleicht ein Auto kaufen? Und wann ist eigentlich Rugbysaison? Die Travelinfos geben Antworten und Entscheidungshilfen zu all den praktischen Fragen, die sich vor der Reise und unterwegs stellen.
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Flugdauer Frankfurt–Auckland 24 Std.
Einreise Aufenthalt bis zu 3 Monaten: Reisepass, der mind. 3 Monate darüber hinaus gültig ist (EU-Bürger und Schweizer)
Geld Neuseeland-Dollar; viele Hostels und Campingplätze akzeptieren nur Bares
Smartphones In abgelegenen Gebieten lückenhafte Netzabdeckung
Zeitverschiebung Im neuseeländischen Sommer MEZ +12 Std., während der europäischen Sommerzeit +10 Std.
Um nach Neuseeland zu gelangen, ist man in der Regel auf einen Linienflug angewiesen. Der Preis hängt von der Jahreszeit ab: Am teuersten ist der Flug im neuseeländischen Sommer (Dez–Feb). In der Vor- und Nachsaison (Sep–Nov und März–Mai) sinken die Preise, am niedrigsten sind sie im neuseeländischen Winter (Juni–Aug). Zahlreiche Fluggesellschaften bieten dann Flüge für ab 800 € an, was angesichts der zurückgelegten Entfernung relativ preiswert ist. Wählt man den billigsten Flug, muss man jedoch unter Umständen auf einigen Komfort verzichten.
Auch wenn man noch so schnell in Neuseeland ankommen möchte – v. a. unter gesundheitlichem Aspekt ist ein Zwischenstopp sinnvoll. Die meisten Linienflüge erlauben mehrere Stopover entweder in Nordamerika und dem Pazifik oder in Dubai, Asien und Australien. Wer nicht von Australien aus anreist, hat bei den Zielflughäfen nur die Wahl zwischen den internationalen Flughäfen Auckland und Christchurch. In Christchurch landen weniger Direktflüge, aber viele Linienfluggesellschaften haben ein Codesharing-Abkommen für einen Anschlussflug von Auckland ohne Extrakosten.
Am praktischsten ist ein Gabelflug (Hinflug von der einen, Rückflug von der anderen Stadt). Er kostet in der Regel nicht mehr als ein gewöhnlicher Flug und hat den Vorteil, dass man nicht wieder an den Ausgangspunkt der Reise zurückmuss. Überlegenswert sind auch attraktive Fly-&-Drive-Arrangements, die Flug und Mietwagen bzw. Wohnmobil beinhalten.
Touristen und Personen mit einem zeitlich befristeten Arbeitsvisum (>>>>) müssen bei der Einreise nach Neuseeland ein Ticket für die Rück- oder Weiterreise vorweisen. Wer ein Rückflugticket hat und länger bleiben oder nicht auf der geplanten Route weiterfliegen will, kann das Flugdatum bei der Fluggesellschaft oder in einem Reisebüro ändern lassen, je nach Nutzungsbedingungen des Flugtickets; häufig ist dafür eine Gebühr fällig. Die Flugroute lässt sich aber nicht so leicht ändern.
Falls Neuseeland nur ein Zwischenziel auf einer längeren Reise ist, kann der Kauf eines Round-the-World-Tickets erwogen werden. Bei diesen Tickets stehen entweder etwa ein halbes Dutzend Stopps fest (oft ist Auckland darunter), oder man stellt sich selbst eine Flugroute zusammen, was allerdings in der Regel um einiges teurer ist.
Der Star Alliance South Pacific Airpass von Air New Zealand berechtigt zu Einfachflügen innerhalb von Neuseeland oder in drei Zonen eingeteilte Pazifikrundreisen. Ebenso wie RTW-Tickets unterliegt der Kauf Sonderbestimmungen und die Zahl der Stopover ist begrenzt.
Weitere Informationen sind im Reisebüro oder bei den Fluggesellschaften erhältlich.
Eine gute Suchmaschine für den Preisvergleich ist www.swoodoo.com. Spezialtarife und befristete Sonderangebote kann man oft nur in den Büros der Fluggesellschaften oder über ihre Websites buchen; sie sind aber immer auch in auf Flüge spezialisierten Reisebüros erhältlich.
Reisen und Klimawandel
Der Klimawandel ist vielleicht das dringlichste Thema, mit dem wir uns in Zukunft befassen müssen. Wer reist, erzeugt auch CO²: Der Flugverkehr trägt mit einem Anteil von bis zu 10 % zur globalen Erwärmung bei. Wir sehen das Reisen dennoch als Bereicherung: Es verbindet Menschen und Kulturen und kann einen wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes leisten. Reisen bringt aber auch eine Verantwortung mit sich. Dazu gehört darüber nachzudenken, wie oft wir fliegen und was wir tun können, um die Umweltschäden auszugleichen, die wir mit unseren Reisen verursachen. Wir können insgesamt weniger reisen – oder weniger fliegen, länger bleiben und Nachtflüge meiden (da sie mehr Schaden verursachen). Und wir können einen Beitrag an ein Ausgleichsprogramm wie www.atmosfair.de leisten.
Dabei ermittelt ein Emissionsrechner, wie viel CO² der Flug produziert und was es kostet, eine vergleichbare Menge Klimagase einzusparen. Mit dem Betrag werden Projekte in Entwicklungsländern unterstützt, die den Ausstoß von Klimagasen verringern helfen.
Kontaktadressen und Websites neuseeländischer Botschaften und Konsulate im Ausland sind zu finden unter www.nzembassy.com.
Botschaft
Canberra, Tel. 02 6270 4211
Außerdem Konsulate in Sydney, Brisbane und Melbourne
Botschaft
Friedrichstr. 60, 10117 Berlin
Tel. 030 206 210, Fax 2062 1114
www.nzembassy.com/germany
Mo–Fr 9–13 und 14–16 Uhr
Botschaft
Mattiellistr. 2-4/3, 1040 Wien
Tel. 01 505 3021, Fax 505 3020
[email protected], Mo–Fr 9–16.30 Uhr
Generalkonsulat
2 Chemin des Fins, 1218 Grand Saconnex, Genf
Tel. 022 929 0350, Fax 929 0377
Mo–Fr 8.30–13 und 14–17 Uhr.
Anschrift: Case Postale 334, 1211 Genève 19
Botschaft
90-92 Hobson St, Thorndon, Wellington
Tel. 04 473 6063, Fax 473 6069
www.wellington.diplo.de
Honorarkonsulate
Level 13, PWC Tower, 188 Quay Street, Auckland
Tel. 09 375 8718, Fax 3655 209
5 Wairarapa Terrace, Christchurch 8014
Tel. 03 344 62 70, Fax 344 62 78
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Eines der beliebtesten Andenken aus Neuseeland ist ein Schmuckanhänger aus greenstone (Jade) im Maori-Design. Am besten kauft man sie dort, wo das Rohmaterial herstammt, nämlich in der Gegend von Greymouth und Hokitika an der Westküste der Südinsel. Preiswertere Varianten sind aus chinesischer Jade oder minderwertigen Materialien wie Speckstein gefertigt. Man sollte also auf neuseeländischem, vor Ort verarbeitetem pounamu bestehen (>>>>) und (>>>>). Ein ähnliches Reiseandenken sind Knochenschnitzarbeiten.
Beliebte Mitbringsel sind auch Lammfell- und Wollprodukte sowie Kleidung, die zumindest teilweise aus Possumfell besteht. Ein sehr guter Überwurf kostet mehr als $1000, Kissenbezüge gibt es schon erheblich günstiger. Schaffelle kosten ab etwa $100.
Im Bereich Outdoor-Garderobe gibt es ein reichhaltiges Angebot, aber interessant sind v. a. die stilvollen Kleidungsstücke aus Merinowolle von Icebreaker, www.nz.icebreaker.com, Untouched World, www.untouchedworld.co.nz, und Glowing Sky, www.glowingsky.co.nz. Sie sind teuer, halten aber warm, fühlen sich gut an und riechen nicht so unangenehm.
Einige neuseeländische Modedesigner sind Weltklasse. Modelle von Karen Walker, Kate Sylvester, Trelise Cooper, Alexandra Owen, Zambesi und World sind teuer, aber einzigartig.
Neuseelands kulinarische Szene ist rundum einfach klasse, von der Qualität der Lebensmittel, über die Zubereitung bis zur Präsentation der Speisen.
Die gastronomischen Wurzeln des Landes liegen in der Tradition Großbritanniens – ein unglückseliges Erbe, dem insbesondere von einigen Kiwis der älteren Generation hartnäckig die Treue gehalten wird. Tatsächlich haben die einheimischen Köche erst vor wenigen Jahren die Möglichkeiten entdeckt, die sich ihnen durch lokale, superfrische und qualitativ hochwertige Zutaten bieten. Neben zartem Lamm, saftigem Rindfleisch und Wild sowie köstlichen Meeresfrüchten findet man hier einige der besten Milchprodukte der Welt, dazu Stein- und Kernobst, das zur Erntezeit spottbillig von Ständen am Straßenrand zu haben ist.
All diese Zutaten sind zu einer modernen neuseeländischen Küche verschmolzen, die außerdem Elemente der kalifornischen und zeitgenössischen australischen Küche mit Einflüssen aus dem Mittelmeerraum, Asien und der Südsee kombiniert. Restaurants und Cafés im ganzen Land legen Wert darauf, ihre Speisekarte so vielfältig wie möglich zu gestalten, und so tauchen neben dem üblichen Lamm und der Gourmet-Pizza auch Seafood-Linguini, Couscous, Sushi, Thai-Küche, Fleischbällchen aus Wildbret und chicken korma auf.
Neuseeländer lieben Fleisch, und die Qualität ist meist vorzüglich. Neuseeländisches Lamm rangiert oft ganz oben auf der Speisekarte, doch Reh- und Rindfleisch stehen ihm geschmacklich nicht nach.
Bei Neuseelands langer Küstenlinie verwundert es nicht, dass Fisch und andere Meeresfrüchte einen bedeutenden Anteil an der hiesigen Küche haben. Das weiße Fleisch des Schnapper (snapper) ist fast überall zu haben (aus Gründen der Nachhaltigkeit sind allerdings Makrele oder Dorsch vorzuziehen), aber man findet auch Thunfisch (tuna), Schwertfisch (John Dory), Zackenbarsch (groper oder hapuku, wie ihn die Maori nennen), Flundern (flounder), Knurrhahn (gurnard), Sandbarsch (blue cod) und den festen und köstlichen Tarakihi. Lachs (salmon) steht beinahe auf jeder Speisekarte, aber keine Forellen, die weder ge- noch verkauft werden dürfen. (In den meisten Hotelrestaurants ist es jedoch möglich, den eigenen Fang zubereiten zu lassen.) Diese alte Vorschrift diente ursprünglich zum Schutz des Sportangelns, nachdem Forellen im 19. Jh. in Neuseeland eingeführt worden waren.
Alle diese Fische schmecken geräuchert sehr gut, besonders aber Tarakihi, Hapuku, Blue Cod, Marlin und Aal. Eine viel geliebte Delikatesse ist whitebait, ein Sammelbegriff für fünf Arten von winzigen, silbernen Fischen, die zwischen August und November vor allem an der Westküste ins Netz gehen und im Ganzen frittiert serviert werden.
Schalentiere sind eine weitere Spezialität Neuseelands. Gelegentlich stößt man auf tuatua, die von den Stränden Northlands stammen, aber häufiger sind die leckeren Bluff-Austern (>>>>), Jakobsmuscheln (scallops) und die sensationellen Grünlippenmiesmuscheln (green-lipped mussels), die in Geschmack und Konsistenz kaum zu überbieten sind und im kühlen, klaren Gewässer der Marlborough Sounds, insbesondere um Havelock, gezüchtet werden. Lebende Grünlippenmiesmuscheln sind in jedem guten Supermarkt erhältlich.
Nicht minder köstlich und unbedingt empfehlenswert sind die Langusten (crayfish), die es überall an der Küste gibt, besonders in der Gegend von Kaikoura und am East Cape.
Neuseeland für Naschkatzen
Afghans Der Ursprung des Namens ist unklar, aber die Schoko-Cornflakes-Kekse mit Schokoguss sind ein Dauerbrenner.
Anzac biscuit Kokos-Haferkeks.
Carrot Cake Ein Kiwi-Klassiker, der in Cafés und Tearooms im ganzen Land zu haben ist.
Lamington Ein Biskuitkuchen mit rosa Zuckerguss und Kokosraspeln.
Pavlova Die Baisertorte „Pav“ mit ordentlich Schlagsahne und Obst ist der Höhepunkt neuseeländischer Backkunst.
In Restaurants stehen selten polynesische oder Maori-Gerichte auf der Karte, wenngleich diese Küche in trendbewussten Lokalen durchaus angesagt ist. So kann man dort vielleicht einen fern salad (Farnkrautsalat) oder ein mit pfeffrigen horopito-Blättern eingeriebenes Steak bekommen. Gerade erlebt die dunkelrote Maori-Kartoffel (taewa tutaekuri) ein Comeback, und auch Wildkräuter finden in der Alltagsküche zunehmend Verwendung. Um wirklich typisches Maori-Essen kennenzulernen, muss man aber ein Hangi besuchen, am besten in Rotorua. Ein Grundnahrungsmittel der pazifischen Küche ist kumara (Süßkartoffel), die vor allem im Hangi oder in frittierter Form auftaucht.
Dank der vielen Zuwanderer aus Süd- und Ostasien hat sich die neuseeländische Restaurantszene in den letzten Jahrzehnten verändert. Heute gibt es kaum eine Stadt ohne ein indisches oder
