Sterbende Sterne - Kurt Brand - E-Book

Sterbende Sterne E-Book

Kurt Brand

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Beschreibung

Im Sommer des Jahres 2057 braut sich tief in der Galaxis die vielleicht größte Bedrohung zusammen, der sich die Menschheit in ihrer noch jungen Geschichte als raumfahrende Rasse stellen muß: Unheimliche 'Schattenstationen', die selbst von den Ringraumern aus Mysterious-Produktion kaum zu besiegen sind, schlagen überall und unmotiviert zu. Gleichzeitig bekommt es Ren Dhark mit den Tel zu tun, die er bisher nur als 'Schwarze Weiße' kannte. Während er mit der Besatzung der POINT OF verzweifelt nach der verlorengegangenen Position der Erde sucht, schicken ihm die Tel einen Gegner ins Schiff, den offenbar nichts und niemand besiegen kann.

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Seitenzahl: 449

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Ren Dhark

Classic-Zyklus

 

 

Die große SF-Saga von Kurt Brand

 

 

Band 14

Sterbende Sterne

Inhalt

Titelseite

Vorwort

Prolog

1.

2.

3.

4.

5.

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Ren Dhark Classic-Zyklus

Ren Dhark Extra

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Impressum

Vorwort

In den vorangegangenen Bänden 12 uns 13 stand die Eroberung und Erforschung der Sternenbrücke, einer der vielen Mysterious-Hinterlassenschaften, im Mittelpunkt. Die Entwicklung gipfelte im Durchbruch nach Erron-3, der Ren Dhark Zugang zu einem Mysterious-Archiv in einem anderen Universum verschaffte.

Die Folgen dieses Besuches ziehen sich durch das gesamte vorliegende Buch. Und zunehmend gewinnen die Tel, die von den Terranern Schwarze Weiße genannt werden, an Bedeutung.

Diese neue Rasse auf der einen Seite und auf der anderen die immer stärker in den Vordergrund rückende Bedrohung durch die Schattenstationen, die gnadenlos überall in der Milchstraße Kampfhandlungen eröffnen, bilden den Hintergrund des neuen Romans.

Die Suche nach den Mysterious, die in den vergangenen Bänden stets einen großen Teil der Handlung ausmachte, wird zu Gunsten der Auseinandersetzungen mit diesen neuen Völkern vorübergehend etwas zurückgenommen.

Ergänzt werden die actionreichen Abenteuer durch die Erlebnisse von Mark Carrells Cyborgtruppe, die die neu entdeckten Transmitter-Straßen erkundet. Mehr oder weniger unfreiwillige Begleiter sind dabei Manu Tschobe, Jos Aachten van Haag und Chris Shanton samt seinem Robothund Jimmy.

Auch auf der Erde nehmen neue Entwicklungen ihren Lauf.

Die nicht umgeschalteten Robonen sind nach wie vor aktiv, die terranische Raumfahrtindustrie baut neue, eigene Konstruktionen, und – der Exodus der Menschen ins Weltall beginnt!

Neben dem großen Thema – der Suche nach den Mysterious – werden diese Ereignisse in den nächsten Büchern immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hier kündigen sich spannende Entwicklungen an.

 

Zum Schluß des Vorwortes die Titel der Originalromane, die mehr oder weniger überarbeitet und teilweise gekürzt in dieses Buch eingeflossen sind: Sterbende Sterne, Die unheimlichen Freunde, Flucht ins Karmin-Universum, Die Zeitlosen, Alarmstufe Null auf Terra, allesamt von Kurt Brand – dem geistigen Vater Ren Dharks – verfaßt.

 

Heinz Mohlberg

Prolog

Sommer 2057. Commander Ren Dharks mittlerweile übermächtiger Wunsch, endlich einem lebenden Mysterious gegenüberzutreten, läßt ihn jegliche Vorsicht vergessen. Geradezu besessen von dieser Vorstellung, dringt er mit seinem Ringraumer in ein fremdes Kontinuum ein. Ausgangspunkt ist das Zwitt-System in der von den Schwarzen Weißen eroberten Sternenbrücke.

Von dort aus gelangt er nach Erron-3, einem weiteren Stützpunkt der Geheimnisvollen, in dem sie ihr gesamtes Wissen in Mentcapform gespeichert hatten.

Dhark stellt schnell fest, daß das Vermächtnis von Erron-3 eher schädlich für die Menschheit und ihre Entwicklung ist. Außer ihm und zwei Begleitern – Dan Riker und Miles Congollon – wird allen Besatzungsmitgliedern die Erinnerung an dieses Wunderwerk genommen.

Aber in einer Beziehung ist Erron-3 eine Enttäuschung. Auch hier erfährt der Commander nichts über das Aussehen der von ihm verzweifelt Gesuchten!

Als die Terraner schließlich das fremde Kontinuum wieder verlassen können, irrt das Flaggschiff POINT OF orientierungslos durch die Galaxis – an Bord des Ringraumers weiß niemand, ob man sich überhaupt noch in der heimatlichen Milchstraße aufhält.

Auf Planet 1 des Zwitt-Systems im Bereich der Sternenbrücke versuchen Arc Doorn und Anja Riker derweil verzweifelt, die Verbindung nach Erron-3 durch den Materiesender wiederherzustellen – vergeblich. Sie können nichts zur Rückkehr von Dhark und Co. beisteuern. Die Schwarzen Weißen sind aus dem Bereich der Sternenbrücke zwar vertrieben – dennoch sinnen sie auf Rache und die Möglichkeit, den Terranern Schaden zufügen zu können.

Auf der Erde deutet sich eine Zusammenarbeit zwischen den nicht umgeschalteten Robonen, die weiterhin im Untergrund agieren, und dieser Rasse an.

Und die unheimlichen schwarzen Raumschiffe, von denen bislang nur die fragmenthaften Umrisse bekannt sind, greifen in letzter Zeit immer mehr und heftiger an allen Fronten an.

Woher diese gnadenlosen Angreifer kommen, die in der Milchstraße scheinbar alle Völker ohne Vorwarnung attackieren, und was der Grund für ihren erbarmungslosen Vernichtungsfeldzug ist – das steht auch weiterhin in den Sternen.

Der afrikanische Arzt und Hyperfunkspezialist Manu Tschobe, der GSO-Agent Jos Aachten van Haag und der Ingenieur Chris Shanton in Begleitung seines Robothundes Jimmy haben ein weiteres Rätsel der Mysterious ans Tageslicht gebracht – die Transmitter-Straßen! Ein Netz von Verbindungen durch die ganze Milchstraße und vielleicht sogar darüber hinaus eröffnet sich auf einmal den Menschen!

Gerade also erst hat Terra mit sehr viel Mühe ein kleines Rätsel aus der gigantischen Hinterlassenschaft der Mysterious gelöst, da stellt sich den Verantwortlichen bereits wieder das nächste.

Und während es in der Galaxis und auf Terra an allen Ecken und Enden brennt, während sich die Sturmwolken am Firmament der Milchstraße immer mehr verdichten, fehlt ein Mensch…

 

Ren Dhark

1.

Vier Cyborgs ließen ihre Plastiksäcke mit den Ausrüstungsgegenständen fallen, griffen blitzschnell zu ihren Waffen.

Sie hörten die gellenden Schreie von zotteligen, riesenhaften Gestalten, die panikartig den Ausgängen zustrebten.

Das Feuer vor ihnen mit der flachen Schale, die von einem Dreibein über den züngelnden Flammen gehalten wurde, war das einzige Licht in diesem aus unbearbeiteten Quadern erbauten Raum.

Mark Carrell, der als erster die Transmitterkugel verlassen hatte, sprang den dunkelbraunen Gestalten sofort hinterher. Lati Oshuta übernahm die optische Erkundung des Felsenraumes.

»Sass, die beiden Eingänge sichern!« ordnete Holger Alsop an, dessen Stimme kaum verändert klang, obwohl er sein Zweites System eingeschaltet hatte.

Ihr erster Versuch, eine unbekannte Transmitter-Straße zu benutzen, hatte in diesem viereckigen rohen Bau mitten in eine Versammlung riesenhafter Gestalten geführt.

Mark Carrell sah die letzten Zotteligen den beiden türlosen Ausgängen zulaufen. Niemand von ihnen wagte es, einen Blick hinter sich zu werfen. Er, der Fremde mit seiner unheimlichen Waffe, war ihnen allem Anschein nach zum Alpdruck geworden. Plötzlich gab unter ihm gab der Boden nach – lautlos verschwand er in dem dunklen Loch.

Holger Alsop nahm die Bewegung Carrells aus den Augenwinkeln wahr und näherte sich schnell der Öffnung; warf sich dicht vor dem Loch zu Boden. Laut rief er nach Carrell, der sich aber nicht meldete. Kurz entschlossen sprang er wieder auf, schaltete den Scheinwerfer seines Raumanzuges ein und ließ den enggebündelten Strahl in die Tiefe schießen.

Sein Zweites System ließ keine Gefühlsregungen zu. Sein auf logischer Basis arbeitendes Programmgehirn nahm sachlich alles auf. Es registrierte fremdartig aussehende Maschinen, verkleidete Aggregate und ein Spiegelsystem, das den Lichtstrahl vielfach zurückwarf. Unbeeindruckt durch diese Blendung, die ihm das Sehvermögen nicht einschränkte, schickte Alsop den Strahl an der Anlage entlang, doch soweit das Licht auch reichte, von Mark Carrell war keine Spur zu entdecken.

Sass sicherte die beiden Eingänge und warf einen forschenden Blick nach draußen. Am Himmel stand eine dunkelrote Sonne, aber nicht im Morgen oder im Abend, sondern im Zenit. Im Dämmerlicht war das Flußtal mit seinen steilen Hängen nicht gut zu erkennen. Bram Sass schaltete sein Augensystem auch auf Infrarot und sah die Landschaft plötzlich so gut, als ob sie von einer blendend hellen Sonne beleuchtet würde.

Von den Zotteligen konnte er keine Spur entdecken, aber viele große Tiere näherten sich dem Fluß oder kamen durch die reißende Strömung von der anderen Seite herüber. Sie waren größer als Kühe, jedoch kleiner als Elefanten. Zwei ausgeprägte Höcker an den Seiten, die bei jedem Schritt hin und her schwankten, gaben ihnen ein ungewohntes Aussehen. Plötzlich tauchten aus einer kleinen, aber steil abfallenden Senke die ersten Zotteligen auf. Sie eilten die Steigung empor und rannten mit schwingenden Armen durch die Herde, die von ihnen keine Notiz nahm. Ihr Ziel war der Fluß. Sie wateten ins Wasser, und als es den ersten bis an die dicht behaarte Brust reichte, warfen sie sich hinein, um in starken Schwimmstößen das andere Ufer zu erreichen.

Bram Sass konnte zwischen niedrigen Sträuchern nur eine Reihe Löcher im Boden entdecken, die alle von einem flachen Steinwall umgeben waren. Selbst sein Programmgehirn konnte ihm für diese Löcher keine Erklärung geben, bis er die ersten Humanoiden in ihnen verschwinden sah: Sie hatten es mit Höhlenbewohnern dieser unbekannten Welt zu tun.

Lati Oshuta schleppte die Plastiksäcke heran und baute sie neben Holger Alsop auf, der den Scheinwerfer seines Raumanzuges abgeschaltet hatte.

»Oshuta, seilen Sie mich ab!«

Alsop hatte bereits die Schlinge des Seiles aus einem der Ausrüstungssäcke um seine Hüften gelegt und hing über der Kante.

»Fertig!« sagte Oshuta und ließ das Seil nach. Wenig später hatte Holger Alsop den Boden erreicht. Abermals rief er nach Mark Carrell, und wiederum bekam er von seinem Kameraden keine Antwort.

Der Cyborg war und blieb verschwunden. Erneut stach der grelle Strahl des Scheinwerfers durch das Dunkel. Alsop betrachtete die Maschinen in blauer Unitallverkleidung nur flüchtig. Carrells Schicksal war ihm wichtiger, als herauszufinden, wie einfältige Humanoide dazu gekommen waren, ein grobschlächtiges Gebäude um den Kugeltransmitter zu errichten. Wahrscheinlich hatte sie das rote Flackern in der Schwärze der Kugel dazu veranlaßt und sie glauben lassen, sie sei der Sitz einer Gottheit.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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