Sternendschungel Galaxis - Kurt Brand - E-Book

Sternendschungel Galaxis E-Book

Kurt Brand

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Beschreibung

Das Abenteuer beginnt: Nach der Begegnung mit Fremden aus dem All ist nichts mehr wie es einmal war. 'Ren Dhark' ist die Geschichte eines jungen Raumfahrers von der Erde, der in den Weiten des Alls mit den Hinterlassenschaften geheimnisvoller Außerirdischer konfrontiert wird – und mit einem Rätsel, das zu lösen mehr und mehr zu seinem Lebensinhalt wird. 'Ren Dhark' ist eine rasante Space Opera mit allem was dazugehört: Phantastische Abenteuer und galaktische Katastrophen, faszinierende Völker und große Bedrohungen.

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Ren Dhark

Classic-Zyklus

 

 

Die große SF-Saga von Kurt Brand

 

 

Band 1

Sternendschungel Galaxis

Inhalt

Titelseite

Vorwort

Prolog

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

Ren Dhark Classic-Zyklus

Impressum

Vorwort

Happy Birthday, Ren Dhark! Am 1. August 1966 erschien Heft 1 dieser Serie - heute, genau 28 Jahre später, folgt mit Erscheinen dieses Bandes die posthume Würdigung dieser großen Science-Fiction-Saga.

Ren Dhark in Buchform warf viele Überlegungen im Vorfeld auf, sowohl inhaltliche, als auch gestalterische. Besonders in Erinnerung geblieben ist dabei eine erquickliche Redaktionskonferenz im schönen (an diesem Nach-Hochwasser-Tag allerdings eher ertränkten) Westerwald, wo sich alle an diesem Projekt Beteiligten zwischen Weihnachten und Silvester 1993 trafen, um »Tacheles« zu reden und eventuell vorhandene letzte Hürden zu meistern. Dabei wurde man sich schnell einig, daß es - anders als es für eine zu früherer Zeit ins Auge gefaßte 4. Heftauflage zweckdienlich gewesen wäre - für die Ren-Dhark-Bücher kaum Ziel gemeinsamer Anstrengung sein könne, die von Kurt Brand in mühsamer Sisyphusarbeit erstellten Eckpfeiler der Serie einer »Modernisierung« zum Opfer fallen zu lassen. Die Terminologie der Serie, so der Allgemeintenor, besitzt nicht nur für Alt-Fans ihren eigenwilligen und unverzichtbaren Charme, sondern auch für Neueinsteiger.

Erklärtes Ziel mußte deshalb sein, die kleinen und größeren Ungereimtheiten, die sich durch Beteiligung mehrerer Autoren zwangsläufig einschlichen, zu bereinigen, allzu ausgedehnte Handlungsstränge zu straffen und dem Leser dabei doch einen »runden« Eindruck der Erlebnisse unserer Protagonisten Dhark, Riker & Co. zu erhalten.

Interessant dabei vielleicht am Rande, daß Kurt Brand seinen »Helden« in den ersten Exposés zunächst Ray Torring nannte, dieser Name sich dann aber wegen der Ähnlichkeit mit einem anderen Hefthelden jener Zeit (Rolf Torring) in einem vermuteten Annäherungsprozeß zwischen Chefautor und Verlag allmählich über Ron Dhark hin zum heute bekannten Ren Dhark wandelte. Interessant auch, daß es noch heute, 25 Jahre nach dem letzten Erscheinen eines Erstauflagen-Heftes einen aktiven Ren-Dhark-Fanclub gibt, der ein quartalsmäßig erscheinendes Clubmagazin publiziert.

Der Auftaktband der Original-Heftserie wurde von Kurt Brand nach seinem Ausscheiden aus der Perry-Rhodan-Serie geschrieben.

Die in dieses erste Buch einfließenden Originalromane sind in chronologischer Reihenfolge: Sternendschungel Galaxis von Kurt Brand, Der Kampf mit den Amphis von Hans G. Franciskowsky, Notruf vom neunten Planeten von Manfred Wegener, Die glühenden Kugeln von Kurt Brand, Das Ende der Galaxis von Hans G. Franciskowsky, Die Höhle der blauen Strahlen von Jürgen ten Hoevel und Ruf aus der Vergangenheit von Kurt Brand.

Genannt werden hier, wie auch künftig, die echten Namen der Verfasser; keine Pseudonyme, wie sie in der ursprünglichen Heftform teilweise Verwendung fanden. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Autoren, die ohne Zögern ihr Einverständnis für eine überarbeitete Buchfassung ihrer frühen Werke gaben. Ebenfalls Dank an Maria Brand und Horst Hermann von Allwörden, ohne deren Unterstützung sich nichts bewegt hätte.

Im übrigen ist es feste Absicht, die in allen Heftauflagen mit der Nummer 98 zu Ende geführte Ren-Dhark-Saga bei einem Erfolg der Buch-Edition nahtlos und stimmig fortzuschreiben.

Bliebe also zu wünschen, daß die Abenteuer Ren Dharks und seiner Begleiter den Lesern heute noch soviel Spaß und Spannung bereiten wie ein Vierteljahrhundert zuvor, als die Erde auch schon, wie man hört, rund und längst nicht mehr Mittelpunkt dieses Universums war. Sie lag und liegt in einem provinziellen Seitenarm unserer Galaxis, und ihr kosmischer Dornröschenschlaf endet just im auch heute noch utopisch fernen Jahr 2051, an einem aufregenden Tag im gar nicht so wonnigen Monat Mai...

 

Zweibrücken und Neuwied, im Frühjahr 1994

Manfred Weinland, Hansjoachim Bernt

Prolog

Das 21. Jahrhundert steckt voller Probleme - und voller Menschen, die dringend neuen Lebensraum benötigen. Enorme medizinische Verbesserungen und das Fehlen großmaßstäblicher, gewaltsam ausgetragener Konflikte haben zur lange vorhergesagten »Bevölkerungsexplosion« geführt.

Eine Weltregierung lenkt die wirtschaftlichen und sozialen Belange, ohne daß die Nationalitäten und ihre eigenständigen Traditionen völlig verwässert wurden. Gemeinsame Völkeranstrengungen führten zur Rekultivierung der Sahara und zur Realisierung anderer Großprojekte.

Die Planeten und größeren Monde des Sonnensystems wurden erforscht, Stützpunkte angelegt. Seit zwei Jahrzehnten ist der interstellare Raumflug keine Sensation mehr.

Expeditionen konnten einen Raumkubus von etwa 300 Lichtjahren katalogisieren, wobei sich herausstellte, daß Sauerstoffwelten rar gesät sind. Ganz zu schweigen von Hinweisen auf eine außerirdische Intelligenz, von der man bislang nur wenige und dann längst verfallene Relikte in fernen Systemen fand.

In diesem politischen und kulturellen Klima kommt dem bevorstehenden Start des ersten großen Kolonistenraumschiffs eine besondere Bedeutung zu. Ein Gelingen dieses in der Geschichte der Menschheit beispiellosen Unternehmens könnte neue Perspektiven und neuen Lebensraum erschließen - so hofft man.

Die 270 Lichtjahre zum von den Wissenschaftlern ausgewählten Deneb-System sollen mit Hilfe des »Time«-Effekts überwunden werden...

 

1.

Der breitschultrige, junge Mann mit den weißblonden Haaren wies sich an der Hauptschleuse des Zerstörers Z-66 aus.

»Sie können passieren, Dhark«, sagte der wachhabende Offizier. Er trug die Uniform der Vereinten Raumstreitkräfte und wandte seinen Blick zum Ende des Raumhafens Cent Field, wo der Kolonistenraumer fast 800 Meter hoch in den saphirblauen Himmel ragte. »Da drüben wäre ich auch gern mit von der Partie«, meinte er gedankenverloren. »Die Galaxis wäre genau das Richtige für mich...«

Ren Dhark, einer der jüngsten Offiziere auf dem gerade genannten Schiff, das den momentanen Größenrekord hielt, schaute den anderen scharf an. »Ich habe Glück gehabt«, meinte er schulterzuckend. Ihm behagte das Thema nicht. »Ist Ewin Poull an Bord?«

»Klar. In seiner Kabine. Aber der Vogel will ausfliegen, macht sich gerade landfein.«

»Danke.« Dharks Augen leuchteten belustigt auf. Er schlenderte das Hauptdeck entlang, das sich fast über die gesamte Länge des von Bug bis Heck 80 Meter messenden Zerstörers erstreckte.

Ewin Poulls Unterkunft befand sich mittschiffs in der Nähe der Kommandozentrale. Ren Dhark hatte etwa die Hälfte der Strecke zurückgelegt, als hinter ihm Rufe laut wurden. Bevor er sich umdrehen konnte, schloß sich die Schleuse, die er gerade passiert hatte. Im nächsten Moment begannen Sirenen zu heulen. Die Plasmatriebwerke liefen an und ließen das schlanke Schiff erzittern.

»Alarmstart!« dröhnte es aus den Lautsprechern.

Kabinentüren flogen auf. Offiziere rannten zu ihren Einsatzplätzen, auch Ewin Poull, Ren Dharks Freund. »Keine Ahnung, was los ist!« rief er und eilte an ihm vorbei zur Zentrale.

Die Triebwerke wurden hochgefahren, und die Erschütterungen nahmen zu. Ren Dhark blickte sich um. Er befand sich jetzt wieder allein auf dem Korridor, aber die Z-66 konnte er nicht mehr verlassen.

Entschlossen strebte er der Kommandozentrale entgegen, wo er sich als Angehöriger ziviler Raumfahrt unverzüglich zu melden hatte.

Er betrachtete es als Pech, ausgerechnet in eine der sporadischen Alarmübungen gestolpert zu sein. Zu denken gab ihm lediglich, daß die Plasmatriebwerke in einem ungewöhnlichen Tempo hochgeschaltet wurden. Die hier provozierten Belastungen konnten ernsthafte Schäden an den Triebwerken hervorrufen. Dhark wußte aber, daß man bei der Flotte normalerweise große Rücksicht auf die kostbaren Aggregate nahm.

Hier erlebte er bei einer Alarmübung das Gegenteil.

Als er dicht vor dem Schott ankam, das ihn von der Kommandozentrale trennte, hob die Z-66 ab. Der Andruck ließ ihn kurz in die Knie gehen, aber das intensive Training zahlte sich in diesen Momenten aus. Er konnte seinen Weg fortsetzen, etwas mühsamer zwar, aber kaum langsamer. Mit der Hand betätigte er den Öffnungsmechanismus des Schotts, das ihn von der Zentrale trennte.

Es glitt auf. Sofort veränderte sich die Lärmkulisse, und er traute seinen Ohren nicht, als es aus den Lautsprechern drang: »Beide Raumschiffe haben sich bis auf drei Millionen Kilometer der Plutobahn genähert. Ihre gegenwärtige Geschwindigkeit beträgt 0,6 Licht, steigt noch. Die Unbekannten geben auf Kontaktversuche keine Antwort! Radarstation Pluto ruft das Zentrale Flottenkommando, bitte kommen!«

Ren Dhark stand eine Sekunde wie erstarrt. In dieser kurzen Spanne begriff er, daß die Z-66 nicht zu einer Übung gestartet war. Unbekannte Raumer aus dem Dschungel der Sterne näherten sich dem Sonnensystem - der 16. Mai 2051 war zu einem historischen Tag geworden!

Seit Beginn der Raumfahrt hatten Menschen auf ihren Flügen zwischen den Sternen auf eine Begegnung gehofft, aber nirgends Spuren lebender fremder Intelligenzen gefunden. Jetzt waren die Fremden da!

Ob sie auch in friedlicher Absicht kamen, würde beantwortet werden, sobald den Zerstörern, Schnellen Kreuzern und Sol-Einheiten eine Kontaktaufnahme mit den schweigsamen Unbekannten gelang.

»Was tun Sie denn hier?« Der Kommandant hatte Sam Dharks Sohn bemerkt und auch erkannt. »Los, Dhark, stehen Sie nicht herum, übernehmen Sie den Funk, wenn sie schon an unserem Ausflug teilnehmen! Pender, an die Ortung!«

Der zuletzt Angesprochene erhob sich wortlos und wechselte auf die zugewiesene Position. Ren ließ sich ohne Einwände im Sitz vor der Funkanlage nieder.

»Verbindung zu Zerstörer-Verbänden Zett fünf, sieben, neun und zehn!«

Pender, der seinen Platz zur Verfügung gestellt hatte, gab Ren Dhark Tips, da der Flottenkode sich wesentlich von dem der zivilen Raumfahrt unterschied. Dhark nickte dankbar. Die Geräte, vor denen er saß, waren ihm vertraut. Wenige Handgriffe genügten, um den verlangten Kontakt herzustellen.

Das Zentrale Flottenkommando meldete sich in erwartetem Befehlston: »Suprasensor zuschalten! Order für die Kommandanten von Z-5, Z-7, Z-9 und Z-10. Bestätigung!«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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