Süße Sehnsuchtsmelodie - India Grey - E-Book
SONDERANGEBOT

Süße Sehnsuchtsmelodie E-Book

India Grey

3,0
1,49 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 1,49 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Leise Klavierklänge dringen durch die dunkle Nacht und wecken Orlando Winterton aus unruhigem Schlaf: Rachel Campion, die gestern überraschend vor der Tür seines Herrenhauses stand, spielt meisterhaft! Fasziniert folgt er ihrer süßen Sehnsuchtsmelodie. Und als er die schöne Pianistin am Flügel entdeckt, ist es um ihn geschehen: Voller Verlangen reißt er sie in die Arme. Er weiß, dass es geliehene Zeit ist, dass er seinem Schicksal nicht entkommen und es Rachel nicht verschweigen darf. Doch eine einzige Nacht lang will er sie lieben und alles andere vergessen …

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2009

Bewertungen
3,0 (16 Bewertungen)
4
4
0
4
4
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



India Grey

Süße Sehnsuchtsmelodie

IMPRESSUM

JULIA erscheint im CORA Verlag GmbH & Co. KG, 20350 Hamburg, Axel-Springer-Platz 1

Redaktion und Verlag: Brieffach 8500, 20350 Hamburg Telefon: 040/347-25852 Fax: 040/347-25991
Geschäftsführung:Thomas BeckmannRedaktionsleitung:Claudia Wuttke (v. i. S. d. P.)Cheflektorat:Ilse BröhlProduktion:Christel Borges, Bettina SchultGrafik:Deborah Kuschel (Art Director), Birgit Tonn, Marina Grothues (Foto)Vertrieb:asv vertriebs gmbh, Süderstraße 77, 20097 Hamburg Telefon 040/347-27013

© 2008 by India Grey Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V., Amsterdam

© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIABand 1885 2009 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg Übersetzung: Rita Koppers

Fotos: RJB Photo Library

Veröffentlicht im ePub Format im 12/2010 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

ISBN 978-3-86295-424-7

Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten. CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

PROLOG

„Ich fürchte, ich habe schlechte Neuigkeiten für Sie.“

Orlando Winterton zuckte nicht einmal zusammen. Seine aristokratische Erziehung verbot ihm dergleichen. Lebenslange schonungslose Selbstkontrolle ließ sein schmales Gesicht auch jetzt ausdruckslos erscheinen.

Der Augenarzt starrte auf die Akte, die auf der spiegelglatt polierten Tischplatte vor ihm lag. „Die Testergebnisse zeigen, dass Ihr Sehvermögen sich signifikant verschlechtert. Das bedeutet, dass die Zellen der Makula…“

„Ersparen Sie mir Ihre wissenschaftlichen Ausführungen, Andrew.“ Orlando klang barsch. „Können Sie überhaupt noch etwas für mich tun?“

Einen Augenblick lang blieb es still. Orlandos Hände umklammerten die Lehnen des teuren Ledersessels, während er versuchte, in Andrews klugem Gesicht zu lesen. Doch das nebelhafte Bild vor seinen Augen machte es ihm schwer, die Miene seines Gegenübers zu lesen. Daher wartete er ab und lauschte darauf, ob der Ton des Arztes ihm vielleicht etwas verraten würde.

„Nun ja … Ich fürchte, dazu kann ich Ihnen im Moment nicht viel sagen.“

Orlando schwieg. Er fühlte sich, als hätte ihm jemand einen Schlag versetzt. Tatsächlich war es dieser Anflug von Mitleid in Andrews Stimme gewesen, der ihn hatte zusammenzucken lassen. Eine unausgesprochene, stille Ankündigung des Endes.

„Es tut mir leid, Orlando.“

„Das muss es nicht. Sagen Sie mir einfach nur, was passieren wird. Werde ich noch in der Lage sein zu fliegen?“

Andrew Parkes seufzte. Es war nie leicht, den Menschen Diagnosen wie diese zu vermitteln, aber in Orlando Wintertons Fall war es besonders grausam. Andrew war mit Lord Ashbroke, Orlandos Vater, befreundet gewesen. Die beiden Söhne des Lords waren einer langen und bemerkenswerten Tradition gefolgt, als sie sich der Royal Air Force verpflichtet hatten, den Luftstreitkräften des Vereinigten Königreichs. Orlando und sein jüngerer Bruder Felix waren ausgezeichnete Piloten. Beide Brüder hatten die Karriereleiter mit erstaunlicher Geschwindigkeit erklommen, Orlando war sogar schon zum befehlshabenden Offizier der Luftstreitkräfte aufgestiegen.

Es war schrecklich, eine solch glänzende Karriere plötzlich zu beenden. Und es gab nichts, was ihm diese Aufgabe erleichtert hätte. Deshalb entschied der Augenarzt sich, ehrlich zu sein. „Nein. Nach den Informationen, die hier vor mir liegen, bleibt mir keine andere Wahl, als Sie mit sofortiger Wirkung von Ihren Aufgaben zu entbinden. Es wird zwar noch eine Zeit dauern, bis wir eine gesicherte Diagnose stellen können, aber im Augenblick deutet alles auf eine Netzhauterkrankung hin, die Makulardegeneration genannt wird. Sie kann innerhalb weniger Monate zu einer deutlichen Sehschwäche führen, bis hin zur Erblindung.“

Orlando blieb weiterhin reglos. Nur ein Muskel, der unter seinem Auge zuckte, verriet, wie aufgewühlt er in Wahrheit war.

„Ich kann immer noch sehen. Und ich bin immer noch in der Lage zu fliegen. Ich kann doch davon ausgehen, dass das unter uns bleibt.“

Der Arzt schüttelte den Kopf. „Jedenfalls nicht, soweit es die Royal Air Force betrifft. Was allerdings Ihr Privatleben angeht, bleibt es Ihnen überlassen, wem Sie davon erzählen wollen. Zumindest können Sie bis auf Weiteres ein normales Leben führen. Also ist es nicht nötig, dass irgendjemand etwas erfährt.“

„Ich verstehe.“ Orlando lachte bitter auf, doch der Anflug von Verzweiflung war nicht zu überhören. „Ich kann also ‚bis auf Weiteres‘ ein normales Leben führen. Wahrscheinlich werden Sie mir als Nächstes sagen, dass sich das bald ändern wird.“

„Ich fürchte, Ihr Zustand wird sich verschlechtern.“

Abrupt stand Orlando auf. „Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, Andrew.“

„Orlando, einen Moment noch, bitte. Sie haben doch sicher noch Fragen … Gibt es irgendetwas, das Sie vielleicht wissen möchten?“

Er verstummte, als Orlando sich umdrehte und in seine Richtung blickte. Seine beeindruckende Statur ließ die Trostlosigkeit, die sich in seinem attraktiven Gesicht zeigte, noch schrecklicher erscheinen.

„Nein. Sie haben mir alles gesagt, was ich wissen muss.“

„Ich habe hier Literatur für Sie, wenn Sie so weit sind, sich damit auseinanderzusetzen.“ Andrew schob eine Broschüre über den Tisch. Sein Ton wirkte immer noch gezwungen optimistisch, als er fortfuhr: „Es braucht seine Zeit, bis man so eine Diagnose verarbeitet hat. Es würde Ihnen bestimmt helfen, mit jemandem darüber zu reden. Treffen Sie sich immer noch mit diesem tollen Mädchen? Eine ziemliche Senkrechtstarterin – Anwältin ist sie doch, nicht wahr?“

Orlando zögerte mit der Antwort, als wollte er abwägen, wie viel er preisgeben sollte. „Arabella. Ja … wir treffen uns noch immer.“

„Gut.“ Andrew lächelte erleichtert und fuhr dann vorsichtig fort: „Und Ihr Bruder Felix? Er ist im Moment zu Hause, nicht wahr?“

„Ja. Wir machen beide ein paar Tage Urlaub in Easton Hall, bevor es in der kommenden Woche zum nächsten Einsatz geht.“ Freudlos lachte er auf. „So wie es aussieht, wird er ohne mich fliegen müssen.“

Orlando musste blinzeln, als er aus dem Sprechzimmer auf die belebte Straße Londons trat. Es war ein trüber Januartag, doch selbst das kalte graue Licht, das sich durch die dunklen Wolken stahl, schmerzte in seinen Augen. Trotzdem weigerte er sich, nach dem Treppengeländer zu greifen.

Er würde es auch ohne Hilfe schaffen. Keiner musste ihm beistehen.

Gerade als ein Bus mit quietschenden Reifen unmittelbar vor ihm losfuhr, brach die Sonne einen Moment durch die Wolken. Oben auf dem Gebäude gegenüber befand sich eine große Reklametafel. Eine rothaarige Frau in einem moosgrünen Abendkleid lächelte auf die Welt hinunter.

Seit er im Urlaub war, hatte er dieses Bild schon unzählige Male in London bemerkt, doch jetzt wurde ihm plötzlich bewusst, dass er es nie richtig gesehen hatte. Wie so vieles andere auch nicht. Fröstelnd stieß er die Luft aus, legte den Kopf nach hinten und schaute zu der Frau hinauf. Ihre großen Augen, die wie Bernstein leuchteten, schienen traurig auf ihn herabzublicken. Und auch ihre Lippen schienen unsicher zu zittern, obwohl sie zu einem leichten Lächeln hochgezogen waren.

In diesem Augenblick wurde es ihm mit einem Schlag bewusst.

Diese Frau dort oben zeigte ihm mit schonungsloser Offenheit, was er alles verlieren würde. Und fast schmerzlich spürte er jetzt die Dunkelheit, die sein Augenlicht verschlingen und bald auch sein Herz erfassen würde.

1. KAPITEL

Ein Jahr später

Es war noch nicht hell, als Rachel aus dem alten Pfarrhaus trat und die Tür leise hinter sich schloss. Feuchter, klammer Morgennebel umfing sie. Ihr Atem stieg in der kalten Februarluft in kleinen Wölkchen auf.

Im Haus ging es schon geschäftig zu. Eine Putzkolonne entfernte die Spuren der Party, die am Abend zuvor stattgefunden hatte, und die Mitarbeiter vom Partyservice bereiteten bereits alles für die heutigen Feierlichkeiten vor. Rachel bewegte sich vorsichtig über das Gras. Sie wusste nicht, warum, aber sie spürte, dass sie diesem Haus entfliehen musste.

Sie wollte endlich aufatmen können. Und für einen Moment hinter sich lassen, was doch nicht mehr abzuwenden war.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!