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Sydneys Küste wurde 1770 von den Europäern entdeckt. Zunächst nur bewohnt von Sträflingen aus den Kolonien und ihren Wächtern, macht allein die Bevölkerung Sydneys heute ein Fünftel der Gesamtbevölkerung Australiens aus. Berühmt für seine direkt am Wasser gelegene Oper, präsentiert sich die Stadt dem Blick des Touristen als modernes Architekturensemble. Sydney Harbour Bridge - eine der längsten Brücken der Welt - und die Wolkenkratzer überwältigen und faszinieren den Betrachter. Gleichzeitig ist diese großartige Stadt mit ihrer Chinatown und einem Areal, in dem das bunte Leben der Aborigines bewundert werden kann, ausgesprochen kosmopolitisch.
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Seitenzahl: 35
Veröffentlichungsjahr: 2024
SYDNEY
Herausgeber: Jean-Paul Manzo
Text: Yvonne Shafir
Übersetzung aus dem Englischen: Frank Grave
Design und Layout: Newton Harris-Design Partnership
Umschlag: Cedric Pontes
Assistentin: Paula von Chmara und Aurélia Hardy
Fotonachweis: Klaus H. Carl; Australian Tourist Commission; Sigrid Wolf-Feix; Monika Mager
© 2024, Confidential Concepts, Worldwide, USA
© 2024, Parkstone Press USA, New York
© Image-Barwww.image-bar.com
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ISBN: 979-8-89405-036-2
Inhalt
Einführung
Der Central Business District
The Domain
Chinatown und Darling Harbour
The Rocks und Circular Quay
Darlinghurst und Surry Hills
King’s Cross
Paddington
Vor den Toren Sydneys
Liste der fotos
Im späten 18. Jahrhundert als englische Sträflingskolonie gestartet, begrüßt Sydney das neue Millennium als eine der elegantesten Metropolen der Welt. Die größte und älteste Stadt des Ersten Bundesstaates (wie New South Wales genannt wird) leidet heute nicht mehr unter ihrer geographischen Isolation; sie ist Gastgeberin der Olympischen Spiele 2000 und eines der beliebtesten internationalen Reiseziele. Doch die Einwohner Sydneys geben sich bescheiden und nennen ihre Stadt schlicht „die beste Adresse der Welt“, wohlwissend, daß sie grenzenlose Freizeitfreuden bereithält: Sonne und Surfen, Cafékultur und Kochkunst, kulturelle Schätze – sowohl aus der Kolonialzeit als auch zeitgenössische – ein multikulturelles Flair und darüber hinaus ein pulsierendes Nachtleben.
Das atemberaubende Panorama aus Hafen, Klippen und Stränden, aus weitläufigen Parks und Gärten macht Sydney zu einer Perle pittoresker Urbanität. Gleichwohl ist die Stadt sicherlich kein Paradebeispiel für städtebauliche Planung, denn viele Straßen folgen auch heute noch einfach den Pfaden, über die in der Kolonialzeit die Ochsen vom Hafen hinauf getrieben wurden. Das Ergebnis ist ein willkürliches Nebeneinander von Stadtvierteln mit jeweils ganz unterschiedlichen Charakteren: Chinatown, Darlinghurst, The Rocks und Kings Cross umgeben zwar das Stadtzentrum recht gedrängt, werden aber durch große Grünflächen wie The Domain und ausgedehnte steinerne Fußgängerzonen wie Darling Harbour aufgelockert. Prächtige georgianische und viktorianische Architektur findet sich an beinahe jeder Ecke, von den großartigen Bollwerken staatlicher Macht im zentralen Geschäftsviertel und der Macquarie Street bis zu den berühmten Terrassenhäusern im Stadtteil Paddington. In den Randbezirken finden sich elegante Wohnviertel und wunderbare Strände, vor allem die berühmten Bondi Beach und Manly Beach, die ebenso zu den Wahrzeichen Sydneys gehören wie die Harbour Bridge und das Opernhaus.
Aus einiger Entfernung möchte man beim Anblick der beeindruckenden Skyline von Sydneys zentralem Geschäftsviertel, kurz CBD genannt, tatsächlich glauben, dass die Stadt auch das Finanzzentrum Australiens ist (ein Rang, der ihr vom Erzrivalen Melbourne heftig bestritten wird). Der Anspruch auf kommerzielle Führung spiegelt sich allerdings in der Größe des Geschäftsviertels nicht wider. Das relativ kleine Gebiet wird im Norden vom Circular Quay begrenzt, im Süden von Chinatown, im Westen von Darling Harbour und an der östlichen Peripherie von einer Grünfläche, die von The Domain bis zum nach seinem Londoner Vorbild benannten Hyde Park reicht und der ursprünglich die Grenze des Stadtgebiets markierte. Heute bildet er mit seinen geschmackvollen öffentlichen Kunstwerken und ausgedehnten Rasenflächen einen Ruhepol im geschäftigen Treiben der City.
1. Sydneys Central Business District.
2. Archibald-Brunnen (1932, F. Sicard) im Hyde Park mit Motiven aus der griechischen Mythologie.
3. Sydneys berühmtes Sonnenlicht wird von den Glassfassaden der Hochhäuser in fantastischen Reflektionen gespiegelt.
4. Stadtansicht vom Sydney Cove aus.
5. Blick auf die City von Bennelong Point aus, dem Standort des Opernhauses von Sydney.
6. Hyde Park.
