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„Das moderne Taekwon-Do System“ in seiner Gesamtkomplexität umfasst den Zusammenhang von Wissen und praktischer Umsetzung sowie die daraus hervorgehende Ordnung von Detail und Gesamtheit. Ein höheres Niveau, ein höherer Grad der Stärke und des Verstandes, lässt sich durch das Training von DMTS erleben. Die einzelnen Techniken werden klarer wahrgenommen, geordnet aufgenommen, trainiert, selbst durchdacht, bewusst umgesetzt und in Form der Tae-Hyong im Ganzen vollendet. Der Weg des „DO“ scheint klar und deutlich auf und berührt den gesamten Kampfsportbereich. Der fördernde Meister ist im Geiste bewusst auf dem Weg der Selbstverantwortung, dem Weg des „DO“, mit Respekt, würdevoll und voller Demut. Er entwickelt sein Wissen und gibt es den Schülern weiter.
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Seitenzahl: 20
Veröffentlichungsjahr: 2015
Über die Ordnung der Dinge
Tae-Hyong
Cover: Nüsrettin Ala, 1984, vgl. N. Ala, Das moderne Taekwon-Do System (2015), S. →.
Danke, Dr. phil. Tanja Nuber, dass sie meine Schriften korrigiert hat.
Danke, Selim Hayuk, für die Fotos.
Danke, Wolfgang Wieland, für die Informationen zur Bildbearbeitung.
Der fördernde Meister ist im Geiste bewusst auf dem Weg der Selbstverantwortung, dem Weg des „DO“, mit Respekt, würdevoll und mit Demut. Er entwickelt sein Wissen und gibt es den Schülern weiter.
Tae-Hyong ist die 2. Hyong im „Das moderne Taekwon-Do System“ (DMTS). Sie hat 63 Bewegungen.
Die Thematik und das Training der Hangul-Hyong, zu der ich im vorhergehenden Buch geschrieben habe, berühren den „Zusammenhang der Dinge“. Hierfür werden auch Korea und dessen Nachbarländer erwähnt. Um den Zusammenhang der Dinge im Kampfsport zu verstehen, gilt es darüber hinaus immer auch, die Ordnung der Dinge in diesem Bereich zu klären. Beide Bücher, Hangul-Hyong und Tae-Hyong, liefern diesbezüglich für den Geist und für den Körper die Aspekte, die dazu dienen, das Ganze durch die Zusammenschau der einzelnen Teile zu betrachten und zugleich die einzelnen Teile aus dem Wissen um das Ganze heraus zu verstehen.
Zunächst galt es, diesen Zusammenhang zu erläutern, d.h. festzulegen, welche geistigen und körperlichen Bewegungen mit der Hangul-Hyong zu tun haben. In diesem Buch habe ich dargestellt, was zum einen wie die kunstvolle Schrift der koreanischen Buchstaben durch enorme Geschicklichkeit entsteht, und zum anderen sanft im Bewegungsablauf, wie die Form Hangul-Hyong, erscheint.
Es galt zu zeigen, dass enorme Geschicklichkeit und sanfter Bewegungsablauf einander bedingen und bedingungslos ineinandergreifen.
So, wie die Koreanische Flagge, die der Wind wehen lässt, so verhält sich die Schrift zur Hangul-Hyong.
