Tantos Gate - Benetton Blake - E-Book

Tantos Gate E-Book

Benetton Blake

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Beschreibung

Theten Technologies unterhält eine Forschungseinrichtung auf dem Planeten Tantos V. Teil dieser Einrichtung ist eine Ausgrabungsstätte, auf einer kleinen Insel, abseits der üblichen Verkehrsrouten. In dieser Einrichtung arbeitet die junge Kolonistin Ella Bodea, die sich nichts mehr wünscht, als den Planeten endlich verlassen zu können, doch ist das nicht so einfach. Vor allem, da Theten die Einrichtung scheinbar schließen will, was ihr die einzige Chance auf ein besseres Leben verbauen würde. Während sie verzweifelt nach einer Lösung sucht, schlummert in den Jahrtausende alten Kammern, tief im Fels, ein Runenportal, das darauf wartet, geweckt zu werden ...

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Impressum
Zur Insel
Auf der Insel
Überraschender Besuch
Ein neuer Job
Durchbruch
Das Portal
Über den Autor

Impressum

Copyright © 2022 Benetton Blake

 

Benetton Blake

c/o Block Services

Stuttgarter Str. 106

70736 Fellbach

 

https://www.benettonblake.com

 

[email protected]

https://www.facebook.com/benettonblake

 

Alle Rechte vorbehalten.

ISBN: 978 3 7546 2987 1

Zur Insel

Verträumt blickte die junge Frau über die Reling in die seichten Wellen, als das Boot an diesem sonnigen Morgen vom Anleger losmachte und in Richtung der Ausgrabungsinsel aufbrach.

 

Ella Bodea war erst seit kurzem im Team der Siedler-Hilfskräfte bei Theten Technologies. Jedes Mal, wenn sie nach dem Wochenende wieder auf die Insel zurückkehrte, war es noch immer dasselbe Gefühl wie zu Beginn.

Leider hatte sie erst vor kurzem erfahren, dass Theten die Ausgrabungsstätte schließen würde, und das schon so bald. Angeblich bereits im Verlauf dieser Woche. Aber was erfuhr man als einfacher Hilfsarbeiter schon von den Plänen der Megakonzerne.

„Ich werde das wirklich vermissen.“

Als sie sich umdrehte, stand Efrem Mantonelli, einer ihrer Hilfsarbeiter-Kollegen neben ihr.

„Ich habe gehört, die wollen die Ausgrabung schließen.“

Bodea blickte wieder über das Wasser.

„Das habe ich auch gehört, aber warum sagt man uns das dann nicht offiziell? Ich meine, das macht doch keinen Sinn, besonders, wenn es schon so bald passieren soll.“

Beide schwiegen, während das Wasser mit sanftem platschen an die Bordwand des Schiffes schwappte.

„Eventuell ist es ja auch nur ein Gerücht.“

Mantonelli wandte sich um und ging zu einer Gruppe, die weiter hinten um einen kleinen Tisch saß und Spielkarten austeilte.

„Ja, hoffentlich.“

Sie hatte lange auf eine Gelegenheit gewartet den Planeten verlassen zu können, aber das war bei weitem nicht so einfach, wie man vermuten mochte. In den Kolonie-Städten gab es keine Chance, ohne Beziehungen, an Jobs zu kommen, die einem den passenden Status verliehen. New Haven war für die meisten Kolonisten der Anlaufpunkt, da sich dort der einzige Raumhafen auf Tantos V befand, doch endeten sie meist in Bedrock, wenn sie Glück hatten in der City, wenn sie Pech hatten darunter. Sie wollte niemals die untersten Ebenen dort kennen lernen.

Der Job als Hilfsarbeiter bei Theten war ein Segen. Wenn sie sich anstrengte, könnte sie evtl. von einem der Wissenschaftler als Assistent ausgewählt werden und dann, sollte eine Anstellung bei Theten folgen, den Planeten verlassen, sobald ihr Beruf sie woanders hinführen würde.

Wenn die Ausgrabung allerdings geschlossen würde, dann hieße das, zurück zu ihren Eltern. Aushilfsjobs in allem, was die kleine Insel Uzuri zu bieten hat. Von wegen Schönheit. Nichts als karges Land, Kakteen und Erzminen.

Sie atmete durch, lehnte sich mit dem Rücken an die Reling und betrachtete die Gruppe am Kartentisch. Vielleicht hatte sie wenigstens hier etwas Glück.

Auf der Insel

„Du hast sie wieder ausgenommen, oder?“

Richard Creston, der Vorarbeiter der Kolonisten-Teams, stand grinsend in der Tür der Unterkunft.

„Nicht so sehr wie sonst“, Bodea nahm soeben die letzten Ausrüstungsteile aus ihrem Spind, „ich glaube, sie wollen nicht mehr gegen mich spielen.“

„Kein Wunder, so viel Glück ist doch nicht normal.“

Er trat einen Schritt zurück, um sie durch die Tür zu lassen.

„Ich wäre vorsichtig. Ein paar der Arbeiter sind abergläubisch. Die denken noch, sie sein verflucht. Oder schlimmer noch, du seist es.“

Jetzt grinste auch Bodea.

„Solange mir das einen Vorteil in der Essensschlange einbringt, solls mir recht sein.“

Sie ging an ihm vorbei und die beiden begaben sich zum Barackenausgang.

Die Ausgrabungsstätte selbst lag unter der Oberfläche und war ausschließlich über einen, in einen der drei großen Felsen eingelassenen, Zugang betretbar. Dahinter lag ein Geflecht aus Tunneln und Schächten, die bis Tief in den Untergrund der Insel reichten. Manchmal hatte Ella den Eindruck, sie würden ein gutes Stück unter das Meer heraus reichen.

---ENDE DER LESEPROBE---