Taping. Kompakt-Ratgeber - Nora Reim - E-Book

Taping. Kompakt-Ratgeber E-Book

Nora Reim

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Beschreibung

Die bunten Baumwollpflaster auf Armen, Beinen und Rücken gehören schon seit Jahren zum Outfit der Profi-Sportler. Doch was hat es mit den Streifen in Blau und Pink auf sich? Die sogenannten Tapes sind nicht nur atmungsaktiv, elastisch und hautverträglich - sie machen auch jede Bewegung ihres Trägers mit, ohne im Alltag einzuschränken. Taping regt die Durchblutung des Körpers an, stabilisiert beanspruchte Gelenke und reguliert schmerzhafte Muskulatur. Und das Beste daran ist: Es wird kein Experte zum Anlegen benötigt, vielmehr können Sie mit den kostengünstigen Klebebändern Rückenschmerzen und einen verspannten Nacken schnell und ganz einfach selbst behandeln. Der reich bebilderte Kompakt-Ratgeber mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt übersichtlich und leicht nachvollziehbar: - wie Taping funktioniert; - wann und bei welchen Beschwerden es anzuwenden ist; - wie und wohin die Tapes selbst geklebt werden. Nutzen Sie die Tipps der Profis für mehr Beweglichkeit und Lebensqualität!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 82

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Nora Reim

Taping. Kompakt-Ratgeber

Wie Sie Schmerzen einfach wegkleben und wieder beweglicher werden

E-Book (Epub): ISBN 978-3-86374-363-5

(Druckausgabe: ISBN 978-3-86374-361-1, 1. Auflage 2017)

Mankau Verlag GmbH

Postfach 13 22, D-82413 Murnau a. Staffelsee

Im Netz: www.mankau-verlag.de

Internetforum: www.mankau-verlag.de/forum

Redaktion: Redaktionsbüro Diana Napolitano, Augsburg

Endkorrektorat: Susanne Langer M. A., Germering

Cover/Umschlag: Andrea Barth, Guter Punkt GmbH & Co. KG, München

Layout: X-Design, München

Satz und Gestaltung: Lydia Kühn, Aix-en-Provence, Frankreich

Energ. Beratung: Gerhard Albustin, Raum & Form, Winhöring

Bildnachweis:

© Ralf Graner:7–11, 20, 21, 25, 26, 31, 44, 56, 59, 60, 62, 65–67, 69–71, 73–77, 81–83, 91–94, 99, 100, 105, 107, 110, 112, 114–117, 123

© Sascha Klahn/DHB:4; © Eberhard Wormer:5, 103

© DTU/Jo Kleindl:15; © Jan Ruff:39; © Lisa Berger:40

© Nora Reim:42, 95; © Heiko Potthoff/ 24 passion:63

© Can Stock Photo Michael Jay Berlin: 18; ocusfocus: 49; bluering: 52; Arlatis: 54; Peter Hermes Furian: 97; yurchello108: 111

© Fotolia zinkevych: 17; GSphoto: 32; Sebastian Kaulitzki: 45; CLIPAREA.com: 80

Hinweis für die Leser:

Die Autorin hat bei der Erstellung dieses Buches Informationen und Ratschläge mit Sorgfalt recherchiert und geprüft, dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Verlag und Autorin können keinerlei Haftung für etwaige Schäden oder Nachteile übernehmen, die sich aus der praktischen Umsetzung der in diesem Buch vorgestellten Maßnahmen ergeben. Bitte respektieren Sie die Grenzen der Selbstbehandlung und suchen Sie bei Erkrankungen einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker auf.

eBook-Herstellung und Auslieferung: Brockhaus Commission, Kornwestheimwww.brocom.de

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

in meinem Beruf läuft es rund: Als Physiotherapeut mit Praxen in Reutlingen und Mössingen betreue ich nicht nur den Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen, sondern seit den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona auch die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Wenn ein Spieler fällt und medizinische Hilfe braucht, bin ich zusammen mit dem jeweiligen Mannschaftsarzt zur Stelle. Der Ballsport und seine typischen Verletzungen sind mir bestens vertraut: Sie reichen von Muskelfaserrissen in Wade und Oberschenkel über Traumata im Sprunggelenk bis zu Leistenbrüchen der Kicker. Handballer wie der deutsche Kapitän Uwe Gensheimer klagen dagegen häufig über ein steifes Schultergelenk, einen verspannten Nacken sowie Schmerzen im Arm.

Seit 1990 behandle ich die Spieler nicht nur mit Eis Spray, Kompressen und Massagen, sondern auch mit Tapes. Die farbigen Klebebänder habe ich bei einer Fortbildung für Physiotherapeuten im Jahr 2003 entdeckt und als Hilfsmittel im Spitzensport für gut befunden. Taping ersetzt für mich nicht die physikalische Therapie eines Physiotherapeuten, sondern ist allenfalls eine Ergänzung zu Krankengymnastik und Co.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Technik des Tapens jeder, also auch der medizinische Laie, lernen kann. Dazu bedarf es keiner Vorkenntnisse, sondern lediglich etwas Übung im Anlegen des Klebebands. So wie ein Handballer zigmal die Abfolge des sogenannten Kempa-Tricks trainiert, damit der spezielle Wurf im Spiel sitzt, so können auch Sie, liebe Leser, Ihre Klebetechnik verfeinern und letztendlich ein Profi-Taper werden.

Als praktische Anleitung lege ich Ihnen diesen Ratgeber der Autorin Nora Reim ans Herz. Mit dem vorliegenden Handbuch lernen Sie Schritt für Schritt in Wort und Bild, wie Sie sich im Fall von körperlichen Beschwerden schnell und einfach selbst helfen können. Also, tun Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen etwas Gutes – ohne großen Kosten- und Zeitaufwand! Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Mit sportlichen Grüßen,

Ihr Peter Gräschus

Physiotherapeut der Handball-Nationalmannschaft Olympia-Bronzemedaillengewinner 2016, Weltmeister 2007, Europameister 2016

Einleitung

Erinnern Sie sich noch an die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika? Im Spiel gegen Serbien sah man den deutschen Mittelfeldakteur Bastian Schweinsteiger mit einem Klebeband im Nacken über den Rasen rennen. Das Knie seines damaligen Mitspielers Lukas Podolski zierte ebenfalls ein großes Pflaster. Unvergessen der Auftritt des italienischen Stürmer-Stars Mario Balotelli bei der Europameisterschaft zwei Jahre später: Nach seinem Treffer riss sich der dunkelhäutige Torjäger das Trikot vom Leib und präsentierte der Welt seinen durchtrainierten Oberkörper: Auf dem Rücken waren drei hellblaue Streifen zu sehen.

Was hat es mit den trendigen »Tattoos« auf den Körpern zahlreicher Sportler auf sich?

Tapes helfen nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern sind auch sportliche Lifestyle-Produkte.

Die farbigen Klebebänder, in der Fachsprache Tapes genannt, stammen aus dem medizinischen Bereich: Physiotherapeuten haben damit zahlreiche Leistungssportler so behandelt, dass sie trotz Beschwerden weiter trainieren konnten. Inzwischen tragen immer mehr Menschen die beweglichen Baumwollpflaster auf der Haut – egal ob im Schwimmbad oder im Büro. Sie werden im Alltag von ihren Mitmenschen so lange belächelt, bis diese die wohltuende Wirkung eines Tapes am eigenen Körper erfahren.

Probieren geht bekanntlich über studieren: Im Selbsttest klebte ich mir eines Morgens vor dem Spiegel ein blaues Band an den hinteren Hals, um meine nächtlichen Nackenbeschwerden zu lindern – mit erstaunlichem Erfolg. Bereits kurze Zeit später ließ der Schmerz nach, der steife Nacken wurde wieder beweglich, und ich konnte beschwerdefrei meiner Schreibarbeit im Büro nachgehen.

Da einmal wie keinmal ist, probierte ich die Wirkung der beweglichen Baumwollpflaster zusätzlich an meiner Großmutter aus. Die 87 Jahre alte Witwe klagte über chronische Schulterschmerzen mit der Folge, dass sie ihren rechten Arm kaum heben konnte. Ich bot ihr an, die Beweglichkeit des Schultergelenks mit zwei schwarzen Streifen zu verbessern. »Oma« willigte ein, einen Taping-Versuch zu starten – schließlich habe sie in ihrem hohen Alter nichts mehr zu verlieren. Gesagt, getan: Ich beklebte meine Großmutter am Rücken, indem ich ihr zwei Bänder parallel auf Höhe des rechten Schulterblatts anlegte. Wenig später rief Oma freudig: »Ich glaube, es wird besser.«

Seitdem haben mich die Klebebänder nicht mehr losgelassen: Motiviert durch erste Taping-Erfolge im Kreis meiner Familie begann ich, die Geschichte der farbigen Streifen zu recherchieren, Fachbücher zu studieren und mich in die wundersame Welt der einfachen Selbsthilfe – frei von chemischen Nebenwirkungen – einzulesen. Herausgekommen ist der vorliegende Ratgeber, der Sie mit zahlreichen Taping-Fotos als praktische Anleitung dazu ermutigen soll, bei Beschwerden selbst Hand anzulegen. Frei nach dem Motto: Quälen Sie sich nicht länger durch den Schmerz – kleben Sie ihn einfach weg!

Bunt und beweglich: Die Auswahl an Taping-Rollen ist groß.

Inhalt

Vorwort 

Einleitung 

Grundlagen 

Geschichte 

Begriff 

Wirksamkeit 

Kosten 

Kurse 

Material 

Eigenschaften

Funktionen

Methoden 

Rigides Taping

Kinesio-Taping

Myofasziales Taping

Exkurs: Faszinierende Faszien – Bindegewebe für jedermann 

Körperweites Netzwerk von Fasern

Faszien und Muskeln im Doppelpack

Übungen für mehr Beweglichkeit im Alltag

Faszien-Training: Die fünf größten Irrtümer

Wie wirkt Taping? 

Schmerzlinderung

Verletzungsprophylaxe

Schwellungsreduktion

Reflektorische Wirkung

Wie funktioniert Taping? 

Komfort

Tragedauer

Haltbarkeit

Entfernung

Farben

Welche Tape-Formen gibt es? 

I-Form

Y-Form

Wie lege ich Tapes richtig an? 

Mit Zug

Ohne Zug

Hands on: Tapes zum Selberkleben 

Schritt für Schritt anlegen 

1. Abmessen

2. Abschneiden

3. Abrunden

4. Anlegen

Basis-Tapes für die häufigsten Beschwerden 

Rücken und Nacken

Lendenwirbelsäule

Halswirbelsäule

Schultern mit Armen

Schulter

Arme

Hände

Beine mit Füßen

Füße

Knie

Spezial-Tapes mit Gitterpflastern 

Narben

Gesicht

Anhang 

Beschwerderegister 

Taping-Schablonen 

Danksagung 

Infoservice 

Literatur

Internetadressen

Register

Grundlagen

Woher kommen die beweglichen Baumwollpflaster, und wer hat sie entwickelt? Was hat es mit dem Begriff des englischen »Tape« auf sich, und wie wirkt die Klebetechnik auf dem Körper? Antworten auf diese Fragen finden Sie im folgenden Kapitel.