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Die Mastics und die Alien Breeds haben einiges gemeinsam. Sie sind das Ergebnis genetischer Experimente skrupelloser Wissenschaftler, und sie wurden auf einen fernen Planeten verbannt. Während die Alien Breeds ein gutes Leben auf dem paradiesischen Planten Eden genießen, leben die Mastics auf einem unwirtlichen Planeten, der eher einer Hölle gleicht. Nachdem die Mastics Ares geholfen haben, Kjaro, die Gefährtin von Ares, zu befreien, setzt Ares alles daran, sich dafür einzusetzen, dass die Mastics ihre eigene Kolonie auf Eden haben können. ********** Tarrwyn, der Anführer der Mastics, begleitet Ares und Jupiter nach Eden, um eine Siedlung für seine Leute zu organisieren. Aufgewachsen auf dem höllischen Planeten Barrdwon, scheint das paradiesische Eden zu schön um wahr zu sein. Mit voller Energie stürzt er sich in seine Aufgabe, eine Siedlung für seine Leute auf die Beine zu stellen. Die schöne Alien Breed Frau Athena gehört zu dem Team, welches die Breeds ihm an die Seite stellen, um ihm zu helfen. Tarrwyn ist sofort davon überzeugt, dass diese Frau zu ihm gehört, doch Athena zeigt ihm die kalte Schulter. Kann Tarrwyn sie dennoch für sich gewinnen?
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Seitenzahl: 100
Veröffentlichungsjahr: 2025
Table of Contents
Tarrwyn
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Epilog
Alien Breed Series Buch 71
Melody Adams
Science Fiction Romance
Tarrwyn
Alien Breed Series Buch 71
Melody Adams
Deutsche Erstausgabe 2025
Love & Passion Publishing
www.lpbookspublishing.com
copyright © 2025 by Melody Adams
© Cover Art by CMA Cover Designs
Alle Rechte vorbehalten.
Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Die Mastics und die Alien Breeds haben einiges gemeinsam. Sie sind das Ergebnis genetischer Experimente skrupelloser Wissenschaftler, und sie wurden auf einen fernen Planeten verbannt. Während die Alien Breeds ein gutes Leben auf dem paradiesischen Planten Eden genießen, leben die Mastics auf einem unwirtlichen Planeten, der eher einer Hölle gleicht. Nachdem die Mastics Ares geholfen haben, Kjaro, die Gefährtin von Ares, zu befreien, setzt Ares alles daran, sich dafür einzusetzen, dass die Mastics ihre eigene Kolonie auf Eden haben können.
Tarrwyn, der Anführer der Mastics, begleitet Ares und Jupiter nach Eden, um eine Siedlung für seine Leute zu organisieren. Aufgewachsen auf dem höllischen Planeten Barrdwon, scheint das paradiesische Eden zu schön um wahr zu sein. Mit voller Energie stürzt er sich in seine Aufgabe, eine Siedlung für seine Leute auf die Beine zu stellen. Die schöne Alien Breed Frau Athena gehört zu dem Team, welches die Breeds ihm an die Seite stellen, um ihm zu helfen. Tarrwyn ist sofort davon überzeugt, dass diese Frau zu ihm gehört, doch Athena zeigt ihm die kalte Schulter. Kann Tarrwyn sie dennoch für sich gewinnen?
Athena
„Wie findest du die Mastics?“, fragte Pearl, nach einer Praline greifend.
Ich zuckte mit den Schultern.
„Was meinst du? Wie ich sie finde?“
„Findest du sie nicht auch unheimlich?“, erwiderte Pearl. „Sie sind so dunkel wie die Nacht. Und diese leuchtenden Augen und die feurigen Adern…“
„Ich beurteile Leute nicht nach ihrem Äußeren“, sagte ich, sie scharf ansehend.
„Ich meine ja nicht, dass ihr Äußeres auf ihren Charakter schließen lässt“, verteidigte sich Pearl. „Ich bin sicher, dass Ares und Jupiter wissen, was sie tun, wenn sie diese Leute auf unseren Planeten einladen. Dennoch finde ich, dass sie irgendwie unheimlich aussehen.“
„Du hast noch keinen einzigen Blick auf die Pläne geworfen, seit ich hier bin“, warf ich ein. „Anstatt mich über meine Meinung zu den Mastics auszufragen, solltest du mir lieber sagen, was DEINE Meinung zu den Plänen ist.“
Pearl zuckte mit den Schultern und griff nach einer weiteren Praline.
„Ich vertraue deinem Urteil“, sagte sie. „Mir sagen diese technischen Pläne nichts. Deswegen haben wir dich ja engagiert. Damit du das Bauvorhaben in die Tat umsetzen kannst. Hunter und ich vertrauen dir, dass du einen guten Job ablieferst.“
„Ich mache nur die Pläne“, erwiderte ich. „Bauen tun die anderen.“
„Ja, aber die Pläne sind das A und O.“ Pearl griff erneut nach der Pralinenschachtel auf dem Tisch, doch sie war leer. „Verdammt! Schon leer?“
„Kein Wunder, so wie du dir das Zeug in den Mund geschoben hast“, erwiderte ich mit einem ironischen Blick.
„Ich weiß nicht, was es mit dieser Schwangerschaft ist“, seufzte Pearl, sich den prallen Bauch reibend. „Bei den anderen beiden hatte ich nicht solche Fressattacken.“
„Wenn ich mir dich so ansehe, dann bin ich doch froh, Single zu sein. Schwangerschaft sieht ziemlich anstrengend aus.“
„Nah!“, winkte Pearl ab, ihren massigen Bauch haltend, als sie sich mühevoll von der Couch erhob. „Es ist wirklich ein tolles Erlebnis. Nur die letzten Wochen können ein wenig anstrengend sein, wenn du Mühe hast, dir die Socken anzuziehen oder dich aus dem Bett zu schwingen.“
Ich sah Pearl hinterher, als sie im Entengang zum Fenster ging, um hinauszuschauen. Sie wandte sich zu mir um. Eine steile Falte stand in der Mitte ihrer Stirn, als sie mich ansah.
„Denkst du, dass wir den Baum fällen müssen? Er hat gerade dieses Jahr angefangen, Früchte zu tragen, und ich würde ihn ungern killen.“
„Wenn er nicht zu groß wird“, erwiderte ich. „Ich hab keine Ahnung, was das für ein Baum ist und wir groß der werden kann.“
„Es ist ein Apfelbaum“, erklärte Pearl. „Wir schneiden ihn jedes Jahr ein wenig zurück. Viel größer als jetzt wird er nicht werden.“
„Dann sollte es okay sein“, erwiderte ich. „Doch es könnte ein wenig mehr Schatten für das Fenster auf der Seite bedeuten.“
„Oh, das ist okay“, winkte Pearl ab. „Es ist sogar ganz gut. So wird es in dem Zimmer nicht zu heiß. Joy mag es kühl.“
„Sie wird sich sicher sehr über ihr neues Zimmer freuen“, sagte ich.
„Ja, und ich freue mich sehr, dass sie ihr eigenes Bad bekommt. Das Fräulein blockiert unser Bad oft für Stunden. Zumindest fühlt es sich an wie Stunden, wenn ich dringend aufs Klo muss. Apropos…“ Pearl sah mich besorgt an und kniff die Beine zusammen. „Ich muss wirklich dringend Pipi. Findest du den Weg allein hinaus?“
„Musst du wirklich fragen?“, schnaubte ich. „Geh! Zeig Hunter den Plan, wenn er nach Hause kommt.“
Pearl nickte, ehe sie aus dem Raum eilte, so schnell ihre dünnen Beine ihren massigen Bauch tragen konnten. Ich schüttelte den Kopf. Nein, schwanger werden schien etwas zu sein, dass ich unter allen Umständen verhindern wollte. Gut, dass keiner der Männer auf Eden sich als mein Gefährte erwiesen hatte. Ich würde mir also nie darum Sorgen machen müssen. Wenn ich ein wenig Spaß haben wollte, dann wusste ich solche Komplikationen zu verhindern.
Tarrwyn
Das Erste, was mir auf diesem Planeten angenehm aufgefallen war, war die frische Luft. Sie roch wie nichts, was ich kannte. Die Luft auf Barrdwon stank selbst für jemanden, der wie ich dort geboren und aufgewachsen war. Doch Eden roch süß und frisch. Ich atmete tief durch und schloss für einen Moment die Augen. Hier, auf diesem wundervollen Planeten, würden meine Leute endlich ein gutes Leben haben. Die Alien Breeds waren ein wenig wie wir. Genetische Experimente, die man hatte loswerden wollen. Sie waren nach Eden verbannt worden, wie man unsere Vorfahren nach Barrdwon verbannt hatte. Nur, dass die Alien Breeds das Glück gehabt hatten, dass man sie auf einen wunderbaren Planeten wie Eden verbannt hatte. Und sie waren bereit, diesen Planeten mit uns zu teilen. Die Alien Breeds waren jedoch nicht die einzigen Bewohner hier. Es gab drei weitere einheimische Völker und dann gab es noch die Menschen. Dabei waren es Menschen gewesen, welche die Alien Breeds erschaffen hatten. Das war etwas, was ich noch immer nicht ganz verstehen konnte. Auch wenn ich Kjaro und Mjaolynn akzeptierte, weil sie Frauen und die Gefährtinnen meiner neuen Freunde waren, so war ich nicht bereit, den Gaoern jemals zu verzeihen, was sie unseren Leuten vor tausend Jahren angetan hatten. Der König hatte von unserem Schicksal gewusst, hatte Barrdwon besucht und gesehen, wie es dort war. Und doch war es ihm nicht eingefallen, unsere Leute nach Gao zu holen, damit wir ein gutes Leben haben konnten. Nein. Stattdessen waren es die Alien Breeds gewesen, die eine solche Einladung ausgesprochen hatten. Sie hatten mit uns nichts zu tun. Sie waren nicht für unsere Lage verantwortlich, doch sie hatten besser als jeder andere verstanden, wie es war, ungewollt und verstoßen zu sein.
„Willkommen auf eurem Land“, sagte Ares neben mir und ich öffnete meine Augen, als ich aus meinen Gedanken gerissen wurde. „Ich hoffe, du und deine Leute werden sich hier wohlfühlen.“
Ich verspürte ein starkes Gefühl von Dankbarkeit, als ich den Alien Breed ansah. Es machte meine Brust eng und für einen Moment drohten die starken Emotionen, mich zu übermannen.
„Es ist… es ist wundervoll hier“, sagte ich bewegt. „Die Luft. Sie ist so süß.“
„Ja. Das ist sie. Gao ist ein wundervoller Planet, doch nichts ist wie Eden“, stimmte Ares zu. „Und diese Hölle, auf die man euch verbannt hat, ist nicht lebenswert. Der Gestank. Er erinnert mich an faulige Eier. Wenn ich daran denke, dass deine Leute dort tausend Jahre gelebt haben.“
Der Alien Breed schüttelte sich.
„Aber nun bist du hier. Und wir werden für deine Leute eine wunderbare Siedlung hier auf diesem Land bauen.“
„Du hast keine Ahnung, wie viel dies für uns bedeutet“, sagte ich. „Ich verspreche dir, wenn wir ein paar einfache Unterkünfte gebaut haben und vielleicht ein paar Felder bepflanzt haben, dann werden wir euch nicht mehr zur Last fallen. Wir haben es geschafft, auf einem unwirtlichen Planeten wie Barrdwon zu überleben, da sollte es uns ein Einfaches sein, hier auf diesem üppigen Planeten zu überleben. Unsere Männer können jagen, wenn ihr uns ein Jagdgebiet zuweist.“
„Die Einzigen, die hier viel jagen, sind die Jinggs“, warf Jupiter ein. „Ihr müsst euch also mit denen arrangieren. Doch ich sehe da keine Probleme.“
„Ich kann es einfach nicht glauben“, sagte Karrdwyn, der neben mir lief. „Dies scheint mir beinahe zu gut, um wahr zu sein.“
„Denkst du, dass es eine Falle ist?“, murmelte Jorrdwyn, der jüngste von den Männern, die mich begleiteten.
„Nein“, erwiderte ich. „Wir können den Alien Breeds vertrauen.“
Ich hatte keine Beweise für meine Behauptung, doch ich konnte es in meinen Knochen fühlen. Dies war ein neuer Anfang. Ein neues Leben für unser Volk. Hier würden wir endlich ein Leben führen, wie wir es verdienten. Stolz. Frei. Und sicher.
„Bis zum Wald sind es gut zwei Stunden zu laufen“, sagte Hunter, ein weiterer Alien Breed, den ich erst heute Morgen kennengelernt hatte. „Die gefährlicheren Tiere, die es dort gibt, werden die Steppe bis zu eurem Dorf nicht überqueren. Ihr braucht also keinen Schutzzaun um eure Siedlung herum.“
„Du bist auch ein Jäger?“, fragte ich.
„Ja, ich gehe gern auf die Jagd. Manchmal allein, manchmal mit Freunden, und hin und wieder auch mit den Jinggs. Die Jinggs sind ausgezeichnete Jäger.“
„Wann können wir die Jinggs und die anderen Völker hier kennenlernen?“, wollte ich wissen.
„Eine Delegation der Jinggs wird die West-Colony in zwei Tagen besuchen“, sagte Jupiter. „Ende des Monats hat Destiny für dich und deine Leute eine Reise zu den Hajonkee geplant. Was die Lurrkjorra anbelangt, die leben sehr isoliert in den Bergen. Wir haben nur wenig Kontakt mit ihnen, auch wenn mittlerweile Verbindungen zwischen unseren Völkern entstanden sind. Doch ich bin sicher, dass wir auch eine Reise zu ihrer Siedlung organisieren können. Doch wann, das kann ich dir nicht sagen.“
„Die Lurrkjorra sind die Wesen mit Flügeln, nicht wahr?“, fragte ich.
„Ja, sie sind Vogelmenschen“, erklärte Jupiter. „Und sie sind die einzigen wirklichen Ureinwohner hier. Die Jinggs und die Hajonkee sind genauso wie wir von anderen Planeten hierhergekommen.“
„Und wie wir“, sagte ich. „Bist du sicher, die Lurrkjorra finden es okay, dass NOCH ein fremdes Volk auf ihrem Planeten ansiedelt?“
„Erstens haben wir sie gefragt, ehe wir euch das Angebot gemacht haben“, wandte Ares ein. „Und zweitens, wie Jupiter bereits gesagt hat, leben die Lurrkjorra isoliert in den Bergen. Sie haben nur wenig Nachkommen und brauchen sich wahrscheinlich lange keine Gedanken darum machen, mehr Platz in Anspruch zu nehmen. Eden mag nur ein kleiner Planet sein, doch er ist groß genug, alle unsere Völker für Tausende von Jahren zu beherbergen, ohne dass wir uns auch nur im Geringsten um Platz Sorgen machen müssen.“
„Wir haben auch nur wenig Nachkommen“, warf ich ein wenig traurig ein.
„Das mag an der schlechten Luft gelegen haben“, wandte Jupiter ein. „Vielleicht werdet ihr auf Eden mehr Nachwuchs bekommen. Wenn eure Körper sich erst einmal von der furchtbaren Luft auf Barrdwon erholt haben.“
„Es wird trotzdem lange dauern“, sagte ich. „Wir haben nur wenige Frauen.“
„Viele unserer Frauen haben noch immer keinen Gefährten“, sagte Hunter, mir auf die Schulter klopfend. „Vielleicht findet der eine oder andere von euch eine Gefährtin unter unseren Frauen.“
„Wir wissen nicht einmal, ob es zwischen unserem und deinem Volk funktionieren würde. Unsere Genetik ist verschieden.“
„Es funktioniert zwischen uns und den Gaoern“, warf Jupiter ein. „Und ihr seid aus den Genen der Gaoer entstanden. Ich gehe jede Wette ein, dass es funktioniert.“
„Selbst wenn das stimmen sollte, denke ich nicht, dass eure Frauen einen von uns in Erwägung ziehen würden.“
„Warum nicht?“, fragte Ares.
