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Das Werk basiert auf den Ergebnissen des BMBF-Projekts "S.I.T.E. - Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin". Im Zentrum stehen die Analyse und die Systematisierung von Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Etablierung der Telemedizin in der Versorgung, mit Fokus auf dem Telemonitoring. Darauf aufbauend werden interdisziplinäre, praxistaugliche Lösungsansätze entwickelt und dargestellt. Dazu zählen u. a. Qualifikationsprogramme und die Möglichkeiten der Zertifizierung. Schließlich kommen auch zahlreiche namhafte Experten zu Wort und schildern ihre Sicht auf die wesentlichen Erfolgskriterien in der Telemedizin.
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Seitenzahl: 270
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Das Werk basiert auf den Ergebnissen des BMBF-Projekts 'S.I.T.E. & Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin'. Im Zentrum stehen die Analyse und die Systematisierung von Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Etablierung der Telemedizin in der Versorgung, mit Fokus auf dem Telemonitoring. Darauf aufbauend werden interdisziplinäre, praxistaugliche Lösungsansätze entwickelt und dargestellt. Dazu zählen u. a. Qualifikationsprogramme und die Möglichkeiten der Zertifizierung. Schließlich kommen auch zahlreiche namhafte Experten zu Wort und schildern ihre Sicht auf die wesentlichen Erfolgskriterien in der Telemedizin.
Federführende Autoren sind Karolina Budych (Deutsche Stiftung für chronisch Kranke), Christine Carius-Düssel (Telemedizincentrum der Charité Berlin), Prof. Dr. Carsten Schultz (Lehrstuhl für Technologiemanagement, Universität zu Kiel), Dr. med. Thomas M. Helms (Deutsche Stiftung für chronisch Kranke).
Herausgegeben von:
Carsten Schultz Thomas M. Helms
Übersicht über die bereits erschienenen Bände:
Carsten Schultz, Bettina Zippel-Schultz, Sören Salomo, Hans Georg Gemünden „Innovationen im Krankenhaus sind machbar! Innovationsmanagement als Erfolgsfaktor“
Carsten Schultz, Christoph Bogenstahl, Nils Hellrung, Wilfried Thoben (Hrsg.) „IT-basiertes Management integrierter Versorgungsnetzwerke“
Karolina Budych, Christine Carius-Düssel, Carsten Schultz, Thomas M. Helms, Martin Schultz, Johannes Dehm, Jörg Pelleter, Sie-Youn Lee, Bettina Zippel-Schultz „Telemedizin. Wege zum Erfolg“
Karolina Budych, Christine Carius-Düssel, Carsten Schultz, Thomas M. Helms, Martin Schultz, Johannes Dehm, Jörg Pelleter, Sie-Youn Lee, Bettina Zippel-Schultz
Telemedizin
Wege zum Erfolg
Verlag W. Kohlhammer
Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen oder sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sontige gesetzlich geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht als eigens als solche gekennzeichnet sind.
1. Auflage 2013 Alle Rechte vorbehalten © 2013 W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Umschlag: Gestaltungskonzept Peter Horlacher Gesamtherstellung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Stuttgart Printed in Germany
Print: 978-3-17-022413-1
E-Book-Formate
pdf:
978-3-17-024012-4
epub:
978-3-17-027596-6
mobi:
978-3-17-027597-3
Grußwort
Die Autoren
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
Verzeichnis der Abkürzungen und Begriffe
Vorwort und Danksagung
A Executive Summary
A.1 Versorgungsprozess mit eingebundenem Telemonitoring
A.2 Status Quo und Potenziale des Telemonitoring
A.2.1 Perspektive der Patienten
A.2.2 Perspektive der Ärzte
A.2.3 Perspektive der Pflege
A.2.4 Perspektive der Krankenkassen
A.3 Einbettung des Telemonitoring in ein Versorgungsmanagement
A.4 Telemonitoring-Konzept für das Versorgungsmanagement chronisch Kranker
B Einführung und Überblick
B.1 Ausgangslage und Problemstellung
B.2 Methodischer Ansatz im Projekt
C Grundlagen der Telemedizin
C.1 Bedeutung und Systematisierung der Telemedizin
C.2 Historische Entwicklung der Telemedizin
C.3 Kurzüberblick über vertragliche und ausgewählte rechtliche Rahmenbedingungen
C.3.1 Vernetzung durch Integrierte Versorgung
C.3.2 Grundlagen des Datenschutzes
C.3.3 Das Fernbehandlungsverbot
D Telemedizin als radikale Systeminnovation: Hürden und Handlungsfelder
D.1 Innovationsbarrieren und Erfolgsfaktoren des Telemonitoring
D.1.1 Technologie
D.1.2 Gesundheitsmarkt
D.1.4 Umfeld
D.1.5 Versorgungssystem
D.1.6 Telemonitoring als komplexe Systeminnovation
D.2 Akzeptanz und Betreuungsintensität chronisch herzinsuffizienter Patienten
D.2.1 Patientenorientierung als Erfolgsfaktor
D.2.2 Methodik und Stichprobe
D.2.3 Ergebnisse: Bedürfnisse und Erwartungen der Patienten
D.2.4 Zusammenfassung: Bedeutung und Treiber der Akzeptanz
E Entwicklung und Umsetzung konkreter Lösungskonzepte
E.1 Qualifizierung
E.1.1 Qualifizierung als Erfolgsfaktor
E.1.2 Erfassung des Kompetenzprofils
E.1.3 Definition der Kernkompetenzen
E.1.4 Entwicklung eines modularen Curriculums
E.1.5 Fazit und Ausblick
E.2 Innovationsfinanzierung
E.2.1 Nutzennachweis als Erfolgsfaktor
E.2.2 Kosten-Nutzen-Bewertung
E.2.3 Herausforderungen und Perspektiven
E.3 Geschäftsmodelle
E.3.1 Grundlagen und Begrifflichkeiten
E.3.2 Geschäftsmodelle im Telemonitoring am Beispiel von Herzinsuffizienz
E.3.3 Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Telemonitoring und AAL
E.4 Standardisierung
E.4.1 Qualitätsmanagement und Zertifizierung als Erfolgsfaktoren
E.4.2 Prozesse in einem Telemedizin-Zentrum
E.4.3 Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem in einem Telemedizin-Zentrum
E.4.4 Zertifizierung eines Telemedizin-Zentrums
E.4.5 Qualitätsmanagementsysteme und Zertifizierung: Chancen und Risiken
E.4.6 Vertrauen durch Zertifizierung: Zusammenfassung und Ausblick
F Ausblick
Publikationen
Gastautorenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Die Bundesregierung hat mit der Hightech-Strategie fünf zentrale Handlungsfelder adressiert: Gesundheit und Ernährung, Klima und Energie, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Deutschland wird damit zum Vorreiter bei auf Wissenschaft und Technik beruhenden Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit.
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gewinnt dabei das Thema Gesundheit und Gesundheitsversorgung eine immer größere Bedeutung. Angesichts einer zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung bei gleichzeitig rückläufigen Geburtenraten steht deshalb unser Gesundheitssystem vor neuen Herausforderungen. Altersbedingte komplexere Krankheitsverläufe nehmen zu, die eine höhere Inanspruchnahme des Gesundheitswesens verursachen. Gleichzeitig nimmt durch den demografischen Wandel der Anteil der Leistungsanbieter, der Ärzte und Pflegekräfte, ab. Diese Situation wird heute schon im ländlichen Bereich sichtbar. Die Leistungsfähigkeit und Effizienz der medizinischen Versorgung gilt es aber auch in Zukunft sicherzustellen.
Diese Herausforderung verlangt nach telemedizinischen Versorgungskonzepten. Telemedizin bietet hier neue Möglichkeiten der medizinischen Versorgung und damit verbunden auch neue Marktchancen für Unternehmen. So sieht das im Januar 2012 neu in Kraft getretene Versorgungsgesetz unter anderem eine Entlastung der auf dem Land tätigen Ärzte durch einen verstärkten Einsatz von Telemedizin vor. Die Telemedizin ermöglicht die Überwindung geografischer Entfernungen und erweitert die Möglichkeiten der medizinischen Kooperation. Trotz substantieller Fortschritte in der Technologie und Medizin haben sich telemedizinische Anwendungen in Deutschland bisher allerdings nicht durchsetzen können. Die Überwindung der bestehenden Barrieren bedarf einer systemischen Unterstützung durch ein Innovationsmanagement und der Etablierung von Innovationsnetzwerken aus Medizin, Technik, Ökonomie und Anwendern. Es gilt durch eine Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure Transparenz zu schaffen und das Vertrauen sowie neue Denkmuster zu stärken.
Genau hier setzte das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „S.I.T.E. – Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“ an. Gemeinsam mit Akteuren aus der Forschung, dem Gesundheitswesen und Unternehmen der Telemedizin wurden die wichtigsten Hemmnisse identifiziert sowie erste ganzheitliche Lösungsansätze für eine zukunftsgerichtete telemedizinische Gesundheitsversorgung initiiert. Durch die Kooperation dieser Akteure in offenen Innovationssystemen haben wir damit eine wichtige Grundlage geschaffen, um die Wertschöpfung im telemedizinischen Bereich zu steigern. So wurden im Rahmen des Projektes u.a. erstmals Qualitätskriterien für telemedizinische Zentren erarbeitet, die bundesweit in die erste Zertifizierung eines telemedizinischen Zentrums mündeten. Es sind jedoch nicht nur technische Standards, die notwendig sind, sondern insbesondere auch Prozesse und Arbeitsabläufe wie auch eine standardisierte – also bundesweit einheitliche und anerkannte – Ausbildung der telemedizinischen Beschäftigten. Insbesondere im Gesundheitswesen haben die fachliche sowie die persönliche und soziale Kompetenz des Personals einen hohen Einfluss auf die Bereitschaft der Patienten, sich auf ein neues Versorgungskonzept einzulassen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Kompetenzprofil erstellt und darauf aufbauend ein Ausbildungskonzept für Telemedizin-Assistenten.
Telemedizinische Anwendungen werden die parallele Entstehung neuer Versorgungskonzepte und -systeme ermöglichen. S.I.T.E. hat auf diesem Weg einen wertvollen Beitrag geliefert.
Dr. Helge Braun, MdB
Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung
Dipl.- Ing. Karolina Budych hat Maschinenbau an der Technischen Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Medizintechnik studiert. Seit 2009 ist sie als Leiterin der Forschungsvorhaben für die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke tätig.
Dipl.-Volksw. Christine Carius-Düssel studierte Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie ist seit 2008 am Telemedizincentrum Charité (TMCC) als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektmanagerin tätig.
Prof. Dr. Carsten Schultz ist Inhaber des Lehrstuhls für Technologiemanagement an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Von 2008 bis 2011 war er Juniorprofessor an der TU Berlin. 2011 habilitierte er sich dort im Fach Betriebswirtschaftslehre. Carsten Schultz promovierte 2006 im Bereich Telemedizin und studierte im Vorfeld Wirtschaftsingenieurwesen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Innovationsmanagement im Gesundheitswesen und im Management von Versorgungsnetzwerken. Ferner fokussiert er die Besonderheiten radikaler Innovationen und die Anforderungen des Technologietransfers.
Dr. Martin Schultz ist seit 2009 Leiter des interdisziplinären Telemedizincentrum Charité (TMCC) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Humanmediziner hat sich seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit den Themen „Telemedizin“ und „Technische Innovationen in der Medizin“ gewidmet. Mit seiner Beteiligung entstanden an der Charité im Rahmen von Forschungskooperationen innovative Systeme zur telemedizinischen Versorgung. Schwerpunkte seiner Arbeit heute bilden Forschungsprojekte, in denen in Kooperation mit Industriepartnern, Anwendern und Kostenträgern telemedizinische Technologien, Produkte und Dienstleistungen entwickelt und evaluiert werden.
Dr. Jörg Pelleter ist Gesundheitsökonom und seit 2012 für die strategische Unternehmensentwicklung der DTZ Dialyse Trainings-Zentren GmbH verantwortlich. Von 2005 bis 2012 hat er bei der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke die Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung der telemedizinischen Konzepte maßgeblich verantwortet. Er promovierte zum Thema „Organisatorische und institutionelle Herausforderungen bei der Implementierung von Integrierten Versorgungskonzepten am Beispiel der Telemedizin“.
Dipl.-Kffr. Sie-Youn Lee studierte Betriebswirtschaftslehre an der TU Berlin und arbeitete anschließend in einem renommierten deutschen Markt- und Sozialforschungsinstitut. Am Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement forschte sie zum Thema innovative Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Seit September 2011 ist sie Mitarbeiterin am Telemedizincentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Dipl.-Ing. Johannes Dehm ist seit 2004 Geschäftsführer der VDE Initiative MikroMedizin. Nach seinem Studium der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Frankfurt war er als Produkt-Support Manager bei Gould Electronics GmbH sowie als Referent bei der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Fachbereich Medizintechnik, tätig.
Dr. Bettina Zippel-Schultz absolvierte ihr betriebswirtschaftliches Studium an der Technischen Universität Berlin und untersuchte im Rahmen ihrer Dissertation das Innovationsverhalten von Krankenhäusern. Seit September 2011 ist sie als Leiterin Innovationsmanagement für die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke beschäftigt.
Dr. Thomas M. Helms ist Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke und Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit langjähriger klinischer Erfahrung. Seit 1998 befasst er sich in verschiedenen Vorhaben mit klinischer Elektrophysiologie und invasiver Kardiologie, betreibt klinische und experimentelle Forschung und engagiert sich in den Bereichen Schulung, Training und Beratung im Gesundheitswesen. Er ist Mitglied nationaler und internationaler Gesellschaften sowie Gutachter verschiedener Fachzeitschriften.
Tabelle 1:
Erfolgsfaktoren – Handlungsfeld Technologie
71
Tabelle 2:
Erfolgsfaktoren – Handlungsfeld Markt
81
Tabelle 3:
Erfolgsfaktoren – Handlungsfeld Anbieter
84
Tabelle 4:
Erfolgsfaktoren – Handlungsfeld Umfeld
89
Tabelle 5:
Potenzial der Verknüpfung von virtueller Community mit telemedizinischen Diensten
132
AAL
Ambient Assisted Living
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